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Fett - gesunde und ungesunde Fettsäuren

Butter enthält viel FettFette und ihre Fettsäuren sind durchaus gesund, wenn man sie gut dosiert in seinen Speiseplan integriert. Der Mensch benötigt Fett, denn es ist der wichtigste Energielieferant für unseren Körper. Fett dient auch als Geschmacksträger. Wir benötigen es, um unsere Zellen zu schützen, und es wärmt uns im Winter. Allerdings ist zu viel Fett schädlich, weil wir dann zu Entzündungen neigen und der Blutfluss gestört werden könnte. Wenn ich meine Kartoffelkrapfen ohne zerlassene Butter esse, fehlt mir geschmacklich etwas. Zu meiner Schande muss ich jedoch zugeben, dass ich tierische Butter bevorzuge, da sie mir einfach besser schmeckt, quasi lockerer auf der Zunge sitzt. Wenn ich jedoch einigen Studien glauben darf, so enthält pflanzliche Butter genauso viel gesundes oder ungesundes Fett, und besonders die Margarine ist ein zweifelhaftes Produkt, weil sie oft Palmfett enthält. Wir benötigen eine kleine Menge an Omega 6 Fettsäuren, welche vorwiegend im Tier enthalten sind, und eine grössere Menge an Omega 3 Fettsäuren aus Pflanzen. Nüsse, besonders die Walnüsse sind hierfür am besten geeignet.

Welche Fette sind gut für den Körperkreislauf?

Wir brauchen Fett, aber möglichst das richtige. Es gibt Fette, welche das Cholesterin in die Höhe treiben, besonders das schlechte Cholesterin, die die Blutgerinnung hemmen und für Krankheiten wie Arthrose, Arthritis und Entzündungen verantwortlich sind. Und es existieren Fette, welche die Entzündungsherde eindämmen. Transfette in Backwaren, Fritiertem und Fertiggerichten lassen die Entzündungswerte ansteigen. Pflanzenfette wie sie im Fisch, in der Avocado oder in Pflanzenölen vorhanden sind, lassen Entzündungen schneller abheilen. Die Butter ist ein Mittelding, weder ganz ungesund, noch direkt gesund. Das Verhältnis zwischen Omega 3 Fettsäuren und Omega 6 Fettsäuren, also ungesättigte und gesättigte Fettsäuren sollte 6 zu 1 sein, viel Pflanzenfett, wenige tierische Fette. Omega 3 Fettsäuren sind beispielsweise in Leinöl, Sonnenblumenöl, Nussöl, Olivenöl, Rapsöl und in Lachs enthalten, das kommt öfters auf den Speiseplan. Bei Fleisch und Milchprodukten sollte man auf Bioprodukte zurückgreifen und sich möglichst selten damit ernähren. Besser ist es, man ißt Mangoldblätter, Spinatblätter, Kichererbsen, Hülsenfrüchte wie Mongobohnen, gewürzt mit Petersilie, Schnittlauch und Basilikum, mit ein paar Kirschtomaten, das ergibt einen guten Salat, der uns auch satt macht.

Fett aus Rind und Schwein

Fett ist nicht gleich Fett. Aus dem Schwein gewinnt man es aus der Fettschicht im Gewebe, wie auch aus allen anderen Tieren. Blöd daran ist, dass ich neulich dem Schwein einen Namen gegeben habe und seither kein Schwein mehr essen kann, da ich nichts verzehre, was ich vorher domestiziert und namentlich benannt habe. Wir sollten ohnehin nicht so viel Schwein und Rind verzehren, da die Mengen, die wir durchschnittlich essen, ungesund sind. Die tierischen Fette, die direkt im gegessenen Tier enthalten sind, besonders das Schweinefett, sind laut neuesten Studien krebserregend, wenn man zu viel davon verspeist. Sie greifen die Zellen an und lassen sie entarten. Butter, Käse und Milch hingegen sind nicht unbedingt ungesund, sie enthalten sogar wertvolle Inhaltsstoffe, die unseren Körper schützen.

Fett aus Samen, Nüssen und Keimen

Pflanzliche Fette werden aus Samen und Keimen gewonnen, wobei ich sagen muss, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne habe ich zum Fressen gerne. Ich kaufe sie immer im Kilo-Pack, damit sie mir nicht ausgehen. Abends beim Fernsehen nasche ich zwischendurch an meinen Kernen, damit ich nicht vor lauter fetthaltiger Schokolade in die Breite gehe. Nüsse, Samen und Keimlinge sind eine wahre, wohl schmeckende Alternative zu Schokolade und tierischen Fetten. Die Walnuss ist hierbei die gesunde Königin unter den Fettspendern, und die Paranuss ist so fetthaltig, dass man von zwei bis drei Stück täglich satt wird, wenn man sie abends am Sofa vernascht.

Fett in Chips und Knabbergebäck

Knabbergebäck enthält oft so viel Fett, vor allem versteckte Fette und Transfette, dass man davon dick, alt und träge wird. Zusätzlich enthalten diese Leckereien viel Salz, sodass man eines Tages an Herz-Kreislauf Erkrankungen leiden könnte. Wussten Sie eigentlich, dass sogar Bio-Kartoffelchips jede Menge Fett beinhalten? Aus der puren, unschuldigen Kartoffel werden fettige Chips, in dem die Kartoffelscheiben in Öl herausgebraten werden. Da können die Chips noch so naturbelassen sein, Fett steckt trotzdem drin. Zusätzlich können in Kartoffelchips auch Weizenmehl und Zusatzstoffe versteckt sein, was uns wiederum dick macht.

Fett in der Margarine

Die Margarine war ursprünglich ein tierisches Fett, wird heute jedoch aus pflanzlichen Fetten gewonnen. Die Raffination von Margarine ist wirtschaftlich wichtig für uns, denn immer mehr Menschen steigen auf das pflanzliche Fett um, auch wenn die Margarine nebenher unter anderem Transfette beinhaltet, welche für den Menschen nicht gerade gesund sind. In zahlreichen Produkten steckt Palmfett drin, ein besonders ungesundes, aber dafür billiges Fett. Wir sehen es als vegan an, der Veganer freut sich, aber der Regenwald wird so drastisch für seine Gewinnung zerstört, dass das biologische Gleichgewicht ins Schwanken gerät. Womöglich bin ich eines Tages der einzige Mensch, der die Margarine meidet und zur Butter greift, da mein Darm Pflanzenfett nur unzureichend verarbeiten kann.

Margarine oder Butter - was ist besser?

Im Allgemeinen ist pflanzliches Fett gesünder als tierisches. In der Margarine steckt aber oft Palmfett, und das ist ungesund. Margarine enthält oft mehrere Fette in Kombination wie Olivenöl, Kokosfett, Rapsöl, Nussöl, Sonnenblumenöl, und zu viele Fette machen dick. Auch sind in vielen Produkten Aromen und Zusatzstoffe enthalten, damit sie gut schmecken. In der reinen Butter ist zwar das tierische Fett enthalten, sie kann jedoch gesünder sein, wenn man sie gut dosiert und nicht wie eine richtige Mahlzeit in sich hineinschlingt. Es gibt nämlich Menschen, die essen Butter pur und wundern sich über ihre hohen Cholesterinwerte im Blut. Margarine kann aber auch gesund sein, wenn man sich für gute Biomargarine entscheidet, die ein gesundes Mischverhältnis von gesättigten Omega 6 und ungesättigten Omega 3 Fettsäuren enthält. Damit lassen sich sogar Entzündungen im Körper lindern. Die Margarine kann jedoch auch ungesund sein, wenn sie Transfette enthält oder den reinen Buttergeschmack durch Aromastoffe nachahmen möchte. Hier scheidet man die Giftstoffe durch die Nieren aus und belastet seinen Körperkreislauf.

Gesunde und ungesunde Fette

Wir unterscheiden die grösstenteils ungesunden tierischen Fette, die gleich aus dem Fettgewebe als Talg, Tran oder Schmalz gewonnen werden, und die gesunden pflanzlichen Fette, die aus Ölpflanzen gewonnen werden. Die pflanzlichen Fette sind als Ölfette erhältlich. Damit das gewonnene Fett für uns verzehrbar wird, müssen vorab ungeniessbare Stoffe entfernt werden. Voila, und schon schmeckt die Butter auf dem Brot. Übrigens wird Butter aus der Milch und nicht direkt aus der Kuh gewonnen. Trotzdem nehmen wir der Kuh ein Produkt weg, mit dem sie eigentlich ihr Kalb füttern würde. Immer mehr Menschen verzichten auf Milchprodukte und ernähren sich vegan. Und wenn ich auch der Kuh einen Namen geben würde, wäre ich längst ein Vollzeit-Veganer.

Wir wissen, dass einfach und besonders mehrfach ungesättigte Fettsäuren gesund für unseren Körper sind, da sie aus Pflanzen gewonnen werden, sogenannte essentielle Fettsäuren. Wir wissen aber auch, dass tierische Fette, sogenannte gesättigte Fettsäuren manchmal besser schmecken, da sie intensiver auf unseren Geschmacksnerven liegen und wir sie eher gewohnt sind. Meinen Fisch brate ich aber immer in Olivenöl heraus. Ich habe es auch schon mit Kokosöl, mit Sonnenblumenöl und steirischem Kernöl probiert, aber das Olivenöl aus erster Pressung ist mir am liebsten.

Tierische Fette - Wie gesund sind sie?

Neueste Studien zeigen, dass weder pflanzliche, noch tierische Fette richtig ungesund sind, denn es kommt auf die Art und die Zusammensetzung an. Auch in tierischem Fett stecken durchaus Nährstoffe, die der Mensch benötigt. Normalerweise sagt man den tierischen Fetten nichts Gutes nach. Sie erhöhen das schlechte Cholesterin, führen zu Bluthochdruck, Schlaganfall und verdicken das Blut. Besonders die Veganer verteufeln es, haben regelrechte Panik davor, weil sie der festen Überzeugung sind, dass durch tierische Fette die Gefahr einer Übersäuerung des Körpers droht. Nicht alle Forscher sind jedoch der Meinung, dass tierische Fette die Gefahr Nummer 1 darstellen, denn Zucker und Stärke aus Brot, Mehl, Nudel, Kartoffel, Reis und Vollkornprodukten werden im Körper ebenfalls zu Fett umgewandelt, und hier existiert auch ein Risiko für Erkrankungen.

Tierisches Fett kann unter Umständen gesund sein, wenn man es klug in seine Ernährung mit einbaut. So liefern laut Studien die Fettsäuren der Milch wertvolle Energie. Der Körper benötigt Fett aus pflanzlichen und tierischen Fettsäuren, damit er seine Energie optimal aus den Fettreserven ziehen kann und nicht jedes Mal auf Kohlenhydrate und Zucker bauen muss, um Energie zu gewinnen. Wer nur wenig Zucker verträgt, sollte auf tierische Fette nicht verzichten, da er dann nur wenig Obst essen darf. Allerdings sollte man Fleisch trotzdem nur in ganz geringen Mengen zu sich nehmen, da besonders das Schweinefleisch nicht unbedingt förderlich für unsere Gesundheit ist. Fisch, Milchprodukte, Eier und Huhn liefern hingegen einige wertvolle Fettsäuren.

Transfette - sie sind ungesund

Transfette sind ungesunde Fette und setzen dem Darm stark zu. Sie werden in Folge von chemischen Prozessen aus Pflanzen gewonnen und sind daher keine natürlichen Fette. Sie befinden sich in Fertigbackwaren und Fertiggerichten. Deshalb sollte man aufpassen, was man im Supermarkt kauft, denn das industriell hergestellte Croissant könnte Transfette beinhalten. Auch das Palmöl ist nicht unbedingt ein gesundes Fett. Zudem zerstört man damit wichtige Lebensräume, selbst wenn es noch so billig und ergiebig ist. Palmöl steckt in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln drin, und ich habe mittlerweile Mühe dabei, Produkte ohne Palmöl zu finden.

Wieviel Fett steckt in den Lebensmitteln drin?

In fast jedem Lebensmittel steckt ein wenig Fett. In den natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln etwas weniger, und in den verarbeiteten etwas mehr. Man sollte sich immer die Fettangaben auf der Verpackung ansehen. Sie sind pro 100 g angegeben, aber man muss hochrechnen können, denn meist ist eine Packung schwerer als 100 g. So kann man ein Drittel Pizza, 6 Stück Chips, eine halbe Lasagne, einen viertel Lachsteller etc. essen, damit man die 100 g nicht überschreitet. Wer lässt schon gerne die halbe Packung übrig, wenn es so gut schmeckt, dass man nicht aufhören kann. Haben Sie schon einmal ein viertel Croissant oder ein viertel Würstchen gegessen? Viele Hersteller sehen in einer Portion nicht unbedingt die Mengenangabe des Fettes pro Stück, sondern halbieren, dritteln und vierteln das Stück. Für den Verbraucher sind dies jedoch keine nachvollziehbaren Mengenangaben, und deshalb verspeisen wir oft viel mehr Fett, als wir denken. Auch Zucker und Kohlenhydrate werden im Körper zu Fett ungewandelt, wenn er die Energie nicht rasch verwerten kann. Und so passiert es, dass wir dick werden. Besser ist es, man steigt auf fettarme Kost um und verzichtet auf Fertiggerichte.

Mann sollte mehr Fett als Kohlenhydrate essen

Laut allerneuesten Studien sollte man mehr Fett als Kohlenhydrate essen. Das gesunde pflanzliche Fett aus Samen, Keimen, Nüssen und Ölen, die ungesättigten Fettsäuren, die wertvollen Omega 3 Fettsäuren in Kombination mit wenigen Omega 6 Fettsäuren können unseren Körper stabilisieren und unsere Zellen schützen. Kohlenhydrate hingegen, vor allem kurzkettige Kohlenhydrate aus Weissmehl und hellen, knusprigen Backwaren hingegen können den Blutzuckerspiegel erhöhen und uns dick machen. Nüsse sind gesund, vor allem Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse und in geringen Mengen auch die Erdnüsse. Bei Nüssen muss man darauf achten, dass sie möglichst nicht gesalzen und mit Aromen versehen sind, sonst helfen sie kaum. Die Fette aus der Sojamilch sind auch gesund, aber der Allergiker muss aufpassen, denn die Sojabohne kann Allergien auslösen. Das Fett aus der herkömmlichen Kuhmilch kann vor Herz-Kreislauf Erkrankungen schützen, wenn man es mit dem Milchkonsum nicht übertreibt, denn ein Glas täglich reicht vollkommen aus. Und auch das Ei darf man essen, wenigstens zwei Stück pro Woche, wenn man gesund ist, denn es enthält viele positiv wirkende Inhaltsstoffe, nicht nur das Cholesterin, welches eher einen schlechten Ruf besitzt. Ich esse gerne Eier, und ich lebe noch.

Warum brauchen wir Fett?

Warum benötigt unser Körper Fett? Wenn ich keinerlei Fette mehr zu mir nehmen würde, wäre ich in wenigen Tagen schlapp bis kränklich angeschlagen. Fett ist ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers, er lagert sich im Fettgewebe ein und schlummert dort, bis er gebraucht wird. Manche Tierärzte sagen ja, wir unterscheiden uns vom Fett aus gesehen nicht grossartig vom Tier, und ich habe an mir bemerkt, wenn ich zu wenig Fett zu mir nehme, Heisshunger verspüre, werde ich zum Tier.

Unser Körper benötigt Fett als Isolation, damit wir nicht frieren. Meine Freundin aus Kindertagen konnte im Winter draussen toben, während ich dick eingepackt im Schianzug neben ihr fror. Sie war einfach dicker und glücklicher als ich, denn ich war als Kind trotz dass man mich stopfte, ein Hungerhappen.

Unser Körper benötigt Fett als Energiespeicher, damit wir im Gehirn funktionieren, ausdauernd unsere Arbeit verrichten können, denn beim Arbeiten und vor allem beim Denken verbrennen wir Energie. Man mag es kaum glauben, aber die reine, denkbasierte Schreibtischarbeit kostet uns Fett.

Wir brauchen das Fett als Lösungsmittel für manche Nahrungsmittel, damit wichtige Vitamine im Körper löslich werden. So können wir beispielsweise das Vitamin A aus der Karotte nur mit Hilfe von Fetten lösen und im Körper verwerten. Ausserdem benötigen wir es als Schutzpolster für unsere Organe und Nerven. Wir dürfen es mit dem Fett nur nicht übertreiben, müssen es dosiert einsetzen, da sowohl tierisches als auch pflanzliches Fett bei Überdosierung schwer im Magen und plötzlich schwer auf den Hüften liegt.

Der Fettmagnet entzieht den Speisen überflüssiges Fett

Kennen Sie schon den Fettmagneten? Er wird mit Eiswürfel gefüllt, dann hält man ihn über die Suppe, und er zieht das Fett magisch magnetisch an. Das überflüssige Fett bleibt als dicke Schicht am Magneten kleben, sodass man es entsorgen kann. Der Fettmagnet ist nicht teuer und lässt sich hervorragend für Suppen anwenden. Bei Sossen wirkt er nicht, da die Sossen nicht flüssig genug sind.

Natürlich gibt es auch Alternativen, beispielsweise eine Küchenrolle, welche das Fett aus der Suppe zieht. Hier wird allerdings auch die gesunde Brühe mitgezogen. Oder man friert die Suppe ein, schöpft die Fettschicht ab und erwärmt sie wieder umständlich. Bei Sossen hilft nichts, denn das Fett muss erst an die Oberfläche kommen, damit man es entsorgen kann. Übrigens frage ich mich, warum man fettfrei leben muss, wenn es in kleinem Ausmass gesund ist, als Geschmacksträger dient und uns bei Laune hält?

Braten ohne Fett

Eine neue Fritteuse frittiert ohne zusätzliches Fett. Pommes, Schnitzel, Apfelringe, überbackene Teigwaren, alles kann man damit fettfrei braten. Das panierte Schnitzel schmeckt zwar nicht sonderlich gut ohne Fett, aber die Pommes-Frittes können sich sehen lassen. Viele Tiefkühlprodukte sind bereits vorgebacken, enthalten bereits Fett und schmecken deshalb lecker in der Fritteuse, auch ganz ohne zusätzliches Fett. Frische Produkte, die überhaupt kein Fett enthalten, könnten jedoch gewöhnungsbedürftig schmecken. Ohne Fett enthalten die Speisen bis zu 100 Kalorien weniger, was durchaus gesünder ist. Mittlerweile gibt es auch spezielle Pfannen, in denen man ohne Fett braten kann, und das Naturschnitzel ohne Panade gelingt hierdrin hervorragend. Eine fettarme bis fettfreie Methode ist übrigens der Backofen, denn da drin gedeiht alles.

Mein Fett Experiment

Als ich jegliche tierische Fette vermeiden wollte, entsagte ich der Butter und nahm Margarine. Ich verzichtete auf Fleisch und Fisch, nahm Nahrungsergänzung aus Fischöl, und ich mied jedes nur ansatzweise tierisch angehauchte Lebensmittel. Dafür verspeiste ich viele Nüsse und Samen, Walnüsse und Sonnenblumenkerne. Das Experiment hielt ich nicht lange durch, weil mein Körper Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten entwickelte. Bitte, gegen seine Gene kommt man schwerlich an, ich bin eben ein geborenes Milchkind. Zahlreiche Leute haben aber mit rein veganer Nahrung keine Probleme. Ganz im Gegenteil, sie werden damit schlank und gesund.

Ich ernähre mich mittlerweile wieder je nach Laune, je nach Tagesstimmung vegan bis tierisch gut, da ich der Meinung bin, mein Körper funktioniert nur ausreichend gut, wenn ich ihn mit Abwechslung verwöhne. Immerhin habe ich schon den zweiten Versuch hinter mich gebracht, mich nur noch vegan zu ernähren, aber als mir letztes Mal meine aus Asien importierten Sprossen ausgingen, gab ich diese Lebensaufgabe auf und kaufte mir eine Tafel Schokolade, mit welcher ich meine Wunden leckte. Ich besitze einfach nicht genug Durchhaltevermögen, um mich ausschliesslich der pflanzlichen Fette hinzugeben. Darüberhinaus musste ich aufgrund von rein veganer Ernährung bereits zweimal ins Krankenhaus, da mein Darm porös wurde, weil ich viele Pflanzen, vor allem Soja, Seitan und einige Kräuter nicht vertrage. Wenn der Körper zu viel Fett abbekommt, entzündet er sich, und bei zu wenig Fett leiden die Organe auch, weil unsere Zellen durch Fett geschützt werden. Und so habe ich den Magerwahn aufgegeben, wiege regelmässig 1 kg zu viel und bin rundum gesund.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Butter enthält gesättigte FettsäurenDer Mensch benötigt Fett zum Überleben, als Energielieferant, als Schutzpolster für Organe und Nerven, als Wärmedämmung, als Lösungsmittel für einige Vitamine und Nährstoffe. Und genau in diesem so wichtigen Fett stecken Fettsäuren drin.

Man teilt die Fette in ungesättigte, essentielle Fettsäuren und in die gesättigten Fettsäuren ein, wobei man bei den ungesättigten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterscheidet. Bitte, ich habe gehört, dass die mehrfach ungesättigten Fettsäuren besonders wertvoll für unseren Körper sein sollen.

Ungesättigte Fettsäuren stecken in den pflanzlichen Fetten, in Samen und Keimen beispielsweise, als Omega 3 Fettsäuren in Fisch und Nüssen. Die gesättigten Fettsäuren stecken in den tierischen Fetten, wobei ich sagen muss, dass mir Butter und Schmalz auch lecker munden. Welch eine Schande, da versuche ich seit Jahren vegan zu leben und ernähre mich doch zwischendurch wie ein Schwein vom Schwein.

Neulich habe ich gehört, dass die Omega 3 Fettsäuren, die dreifach ungesättigten Fettsäuren so wichtig für uns sind, dass wir sie in alle möglichen Nahrungsmittel integrieren. So gibt es beispielsweise Wurst, die nicht nach Fischöl schmeckt, obwohl in ihr Omega 3 Fettsäuren stecken. Ich habe diese Wurst noch nicht ausprobiert, aber sie schmeckt wie echte Wurst.

Nicht jeder Mensch möchte geschmacklich gesehen Fisch essen, deshalb hat sich die Nahrungsmittelindustrie diesen gesunden Trick einfallen lassen. Fischöl gibt es jetzt in verschiedenen Speisen, obwohl man es nicht schmeckt und riecht. Ich esse dreimal, manchmal sogar viermal in der Woche fettigen Fisch, meinen geliebten Lachs. Somit bin ich mit Omega 3 Fettsäuren durchflutet.

Ich esse zusätzlich täglich eine Hand voll Walnüsse, denn sie beinhalten genauso die gesunden ungesättigten Fettsäuren, dienen als Gehirnnahrung für meinen geschundenen Verstand und nähren ihn, auch wenn ich manchmal kopflos durch die Gegend laufe und mit meinem Kühlschrank spreche.

Ungesättigte Fettsäuren

Die gesunden, aus Pflanzen gewonnenen ungesättigten Fettsäuren sind wichtig für unsere Körperfunktionen. Wir benötigen sie einfach und mehrfach, wobei die einfach ungesättigten Fettsäuren vom Körper selbst hergestellt werden können und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren durch die Nahrung zugeführt werden müssen.

Als ich einst eine Obst und Gemüse Diät machte, fehlten mir einige Fettsäuren, weil ich mich nahezu fettlos ernährte. Ich spürte den Effekt zuerst am Haarausfall, obwohl meine Haare immer schön sind. Lieber Besucher, verzichten Sie niemals während einer Radikaldiät auf die ungesättigten Fettsäuren, denn sonst spielt Ihr Körper verrückt. Man bildet plötzlich mehr Hornhaut, bekommt rauhe Hautpartien, man fühlt sich müde und ausgelaugt, man hat das Gefühl, nicht mehr wirklich aufzublühen. Meine fettreduzierten Radikaldiäten habe ich bis auf Weiteres eingedämmt.

Wenn man zu wenige ungesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, kann man dick sein und trotzdem unterernährt durchs Leben gehen. Ich kannte jemanden, eine ziemlich voluminöse Frau, deren Ernährungsberaterin meinte, sie sei vollkommen unterernährt. Sie lachte und zeigte auf ihren üppigen Bauch, stampfte mit ihren stämmigen Beinen in den Boden und fragte: Wo bin ich unterernährt?

Die ungesättigten Fettsäuren regeln unseren Bluthaushalt, regeln den Cholesterinspiegel und sorgen dafür, dass genügend Blutplättchen in uns gebildet werden. Na bitte, unser Körper ist ein Wunder, was oben hinein kommt, kann verwertet werden, und der Rest entsorgt sich von alleine.

Gesättigte Fettsäuren

Die ungesunden, tierischen Fette, die gesättigten Fettsäuren sollten wir lieber meiden, obwohl die Butter auf dem Brot wahrlich verführerisch schmeckt. Sie zerlaufen nicht gerade bei Zimmertemperatur, sondern haben einen viel höheren Schmelzpunkt. Deshalb lässt sich meine Butter auch so schwer streichen und schmeckt dafür so erfrischend frisch.

Die gesättigten Fettsäuren sind träge, lassen sich in unserem Körper nur schwer verwerten und werden häufig unverwertet wieder ausgeschieden. Jetzt weiss ich, was ich am Klo andauernd von mir gebe. Übrigens sind die tierischen Fette für den hohen Cholesterinspiegel, für das schlechte Cholesterin zuständig. Man kann davon Herz-Kreislauf Krankheiten oder Aterienverkalkung bekommen.

Die gesättigten Fettsäuren stecken in Fleisch, in Fertigprodukten als versteckte Fette, in Milchprodukten und Käse, in Wurst und Fastfood. So nebenher erwähnt war ich neulich bei MC. Donalds und der Burger mit Pommes schmeckte nach mehr. Pommes und fritierte Speisen sind ohnehin anfällig für gesättigte Fettsäuren, der reinste Geschmacksträger. Man bekommt das Übergewicht irgendwann nicht mehr in den Griff und redet sich ein, dass dick auch schick ist.

Welches Speiseöl ist gesund?

Olivenöl ist gesundSpeiseöl, auch Speisefett genannt, ist wichtig für uns, da wir Fett in einem gewissen Ausmass benötigen, damit unser Körper funktioniert. Wer Angst vor Ölen und Fetten hat, sich vorwiegend fettarm, dafür jedoch kohlenhydratreich ernährt, kann schneller dick werden als jemand, der keine Angst vor Fett hat. Natürlich kann man auch alles ohne Öl braten, garen, dünsten und sogar seinen Salat ölfrei geniessen, aber es schmeckt einfach besser mit Öl. Ausserdem geben die meisten fettarmen Menschen viel Essig in ihre Salate, und das kann einen empfindlichen Darm reizen.

Speiseöl wird aus den Samen von Pflanzen, aus den Früchten der Pflanzen und aus dem Fettgewebe von Tieren gewonnen. Ich bevorzuge pflanzliche Öle, da sie gesünder sind und vorwiegend ungesättigte Fettsäuren enthalten. Ein krasses, tierisches Beispiel ist Rindertalg, der gewöhnungsbedürftig ist, aber ich kenne uralte Leute, die verwenden ihn regelmässig und leben noch immer.

Bei Speiseöl unterscheidet man grob gesehen zwei Arten, das kalt gepresste Öl und das raffinierte. Ersteres wird kalt aus der Pflanze gepresst und besitzt noch viele wertvolle Inhaltsstoffe sowie ungesättigte Fettsäuren. Das zweitere presst man aus erhitzten Pflanzen, wobei hier leider einige wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen und der Eigengeschmack des Öls kaum bis gar nicht mehr vorhanden ist.

Fein gegliedert unterscheidet man kalt gepresstes, auch natives Öl, nicht raffiniertes Öl, raffiniertes Öl und gehärtetes Speisefett. Besonders das gehärtete ist gut geeignet, um Grillfleisch, Braten und Steak gut durchzubraten. Natives Öl wird nicht erhitzt, kann aber gewaschen werden.

Zum Braten und stark Erhitzen verwendet man vorzugsweise raffiniertes Speiseöl, da es geschmacksneutral ist und man es hoch erhitzen kann, ohne dass es unter der Hitze leidet. Fleisch sollte man daher auf jeden Fall mit raffiniertem Öl zubereiten. Ich halte mich nicht unbedingt daran, denn ich verwende für fast alles mein geliebtes Olivenöl.

Das kalt gepresste Öl kann man für Salate verwenden, da es nach wie vor seinen intensiv gut duftenden Eigengeruch und seinen Eigengeschmack enthält. Zum Dünsten von Gemüse sollte man ebenfalls kalt gepresstes Öl verwenden, weil man Gemüse ohnehin nur bei mittlerer Temperatur dünstet.

Ich mache mein Rührei mit Kokosöl, da es damit am besten schmeckt. Ich habe auch schon Sonnenblumenöl ausprobiert, aber es schmeckte gewöhnungsbedürftig. Für den Bratfisch aus dem Backofen verwende ich manchmal sogar Butter, da er damit ein unvergessliches Geschmackserlebnis bekommt. Allerdings sollte man Butter nur selten verwenden, da sie gesättigte Fettsäuren beinhaltet und nicht unbedingt gesund ist. Für Garnelen verwende ich Olivenöl, weil ich sie nicht so stark erhitze. Für Putenfleisch und Hühnerbrustfilet verwende ich Rapsöl, selbst wenn ich hier Kompromisse machen muss.

Wie gesund ist Rapsöl?

Rapsöl ist ein weit verbreitetes Öl, zählt zu den beliebtesten Speiseölen und lässt sich vielseitig einsetzen. Es ist geschmacksneutral, lässt sich ziemlich stark erhitzen und besitzt nur wenige ungesättigte Fettsäuren. Allerdings sollte man auf qualitativ hochwertiges Rapsöl zurückgreifen, da es hier hohe Qualitätsunterschiede gibt. Im Grunde ist es aber billig, wenn man es mit anderen Ölen vergleicht.

Was muss man bei Olivenöl beachten?

Olivenöl ist leicht und gesund, weil in der Olive viele wertvolle Nährstoffe stecken. Es gibt sogar Menschen, die verwenden das Öl als Gesichtscreme. Ein gutes Olivenöl darf fruchtig, herb aber auch scharf schmecken, Hauptsache es riecht nicht alt. Es muss frisch sein, damit man die wertvollen pflanzlichen Fette ausreichend ausschöpfen kann. Wer sein Öl im Supermarkt kauft, sollte auf die Qualität achten, darauf, dass es nativ ist, denn bei günstigeren Ölen hat man festgestellt, dass aufgrund verschiedener Anbaugebiete diverse krebserregende Stoffe enthalten sein könnten. Gutes Olivenöl ist teuer, und deshalb achte ich darauf, dass ich es im Fachhandel kaufe. Trotzdem haben bei den Tests auch billige Öle durchaus gut abgeschnitten. Ich orientiere mich immer nach dem Geruch, dann erkenne ich wenigstens die Frische, falls ich zwischendurch das Öl im Discounter kaufe, aber leider erkenne ich das gute Öl erst zu Hause nach dem Öffnen.

Was kann man mit Sonnenblumenöl alles machen?

Manche Leute verwenden Sonnenblumenöl sowohl zum Braten als auch zum Dünsten und für Salate. Beim Braten muss man darauf achten, dass man es nicht zu stark erhitzt, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Übrigens sollte man kalt gepresste Speiseöle niemals zu stark erhitzen, sie könnten nämlich bei extremer Hitze schädliche Stoffe entwickeln, aber Forscher sind der Meinung, dass in diesem Fall die Hitze enorm sein muss und sich weit über dem Siedepunkt befindet.

Sonnenblumenöl kann man zwischen den Zähnen hindurchziehen. Man nimmt ein kleines Schnapsglas, gibt Sonnenblumenöl hinein, nimmt es in den Mund, schluckt das Öl nicht hinunter, sondern zieht es bis zu zehn Minuten im Mund hin und her. Dieses Ritual nennt sich Öl ziehen, wird am besten morgens angewendet und soll Bakterien im Mundraum töten. Bei mir bemerkte ich, dass meine Zähne weisser geworden sind, als ich dieses Ritual eine Woche lang ausprobierte. Es schmeckte mir zwar nicht, die Prozedur war mühsam, aber mit dem Ergebnis war ich zufrieden.

Wie gesund ist Kokosöl?

Kokosöl liegt zunehmend im Trend. Es ist als Speiseöl und in Kosmetik enthalten, soll die Haut schöner machen und uns fit halten. Aber wir sollten vorsichtig damit umgehen, es sparsam einsetzen und nicht zu viel davon an unseren Körper heranlassen. Kokosöl enthält nämlich bis zu 85% gesättigte Fettsäuren und zählt daher zu den gängigen Palmölen. Wir benötigen für unsere Gesundheit jedoch mehr ungesättigte Fettsäuren. Besser ist es, auf leichte Pflanzenöle umzusteigen, keine zu ölhaltige Kosmetik zu verwenden und sparsam mit dem Speiseöl umzugehen. Ich schwöre nach wie vor auf mein Olivenöl.

Was muss man bei Palmöl beachten?

Palmöl ist billig und in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten. Es ist rein pflanzlich, für den Veganer geeignet, aber es ist nicht unbedingt gesund. In hoher Dosierung ist Palmöl krebserregend, besonders bei Kindern. Deshalb sollte man darauf achten, dass Kinder nicht so viele Kekse, so viel Schokolade, Margarine, Kuchen und Backwaren, Fertigsuppen und Fertiggerichte essen. Schauen Sie sich die Inhaltsstoffe eines Produktes genau an und prüfen Sie, ob Palmöl drin enthalten ist. Sogar die herkömmliche Butter ist besser, wenn sie aus Bio besteht. Palmöl wird aus den Urwäldern gewonnen, wobei hier der wichtige Lebensraum für exotische Tiere verloren geht, wenn wir den Wald zerstören, und das sollte uns schon davon abhalten, zu viel Palmöl zu konsumieren. Greenpeace hat verschiedene Produkte auf Schadstoffe in Palmöl untersucht und erschreckende Ergebnisse festgestellt. Deshalb verwende ich dieses Öl nicht mehr, weil die normale Butter macht mich auch satt.

Mineralöl in gesundem Öl

Vermehrt wurden Mineralöle in gesundem Öl entdeckt. Da bleibt nicht einmal das Olivenöl verschont, welches wirklich gesund ist. Mineralöle sind beispielsweise im Treibstoff der Fahrzeuge enthalten, in Maschinen, aber auch im Boden. Oft werden die Pflanzen auf mineralölhaltigem Boden angebaut, oder das Schmieröl gelangt auf dem Produktionsweg durch verunreinigte Maschinen in die Speise- und Kosmetikprodukte. Selbst durch die lange Lagerung kann es zu Verunreinigungen kommen. Komischerweise haben Billigöle aus dem Discounter bei dieser Untersuchung besser abgeschnitten als Markenöle, aber auch die sauteuren Spezialöle aus dem Fachhandel haben sehr gut abgeschnitten. Daher entscheide ich mich fürs teure Olivenöl, denn da bin ich auf der sichersten Seite, da sind echte Oliven ohne Zusatzstoffe drin.

 


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