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Wie gesund sind Kräuter?

BasilikumKräuter sind gesund, und sie haben auch eine heilende Wirkung, wenn man sie richtig dosiert. Spitzwegerich und Breitwegerich sind beispielsweise gut für die Atemwege, wenn man einen Hustensaft daraus macht. Rosmarin, Thymian und Kresse eignen sich gut für Fleischgerichte und Nudelgerichte, weil Kresse viel Eisen enthält, Rosmarin entzündungshemmend wirkt und Thymian Erkältungen vorbeugt. Schnittlauch, Petersilie und Basilikum eignen sich gut für kalte Speisen, fürs Rührei, für Salate, für Tomaten mit Mozzarella, oder für Suppen, da sie als Würzmittel dienen. Salbei und Brennnessel sind ideal für den Kräutertee, da Salbei Entzündungen hemmt, basisch ist und den Säurehaushalt im Körper regelt, und die Brennnessel ist ein Allrounder, ein richtiges Wohlfühlkraut für den Körper. Sie wirkt entspannend und sättigend zugleich.

Was kann man aus Kräutern alles machen?

Verschiedene Kräuter kann man zu einem Smoothie zusammenmischen, mit Gemüse oder Joghurt zum Shmoothie rühren, oder man macht ein Kräuteröl daraus, mit Olivenöl, denn Kräuter enthalten wertvolle ätherische Öle. Die Kräuter kann man zu einer Marinade zusammenmischen, oder man macht ein Dressing mit Essig, Öl oder Joghurt daraus. Man kann sie als Würzmittel verwenden, für Suppen und Eintöpfe verwerten, oder man trocknet und konserviert sie für den Winter. Man kann sie einfrieren, damit die Säfte noch enthalten sind, oder man macht einen Kräutertee daraus. Wenn man die Kräuter trocknet, sollte man dies in der Sonne tun und sie anschliessend luftdicht verschliessen, damit keine Feuchtigkeit hinzukommt. Wenn man sie einfriert, muss man dies sofort nach dem Ernten tun, damit die Vitamine erhalten bleiben.

Natürliche Kräuter aus dem Garten

Die Alternative zu den synthetischen, aromatisierten Kräutermischungen sind die natürlichen Kräuter aus dem Garten, gefahrlos anwendbar, auch zum essen geeignet. Ich kaufe mir regelmässig im März verschiedene Kräuter im Topf, züchte und ernte sie bis in den späten Oktober hinein, und morgens rieche ich an allen Kräutern, bevor ich sie zum Frühstück ernte. So inhalliere ich auf eine natürliche Art und Weise meine Kräutermischung, ohne auf synthetische Stoffe zurückzugreifen.

Natürliche Kräuter besitzen ätherische Öle, sie stärken das Immunsystem, sie machen die Haut schöner, sorgen für guten Atem, und man kann sie auch zum Kochen verwenden. Ich finde meine Alternative gesünder, und ich weiss, was drin steckt. Mit Schnittlauch, Petersilie, Basilikum und Oregano kann ich nichts falsch machen, daraus kann ich mir sogar einen Tee zaubern. Übrigens finde ich die Brennnessel sehr erfrischend, auch wenn sie einige Leute als Unkraut bezeichnen.

Kann man Kräuter lagern?

Kräuter sind empfindlich, benötigen ein schattiges Plätzchen und gute Erde. Man sollte sie entweder in kleinen Mengen für den täglichen Bedarf kaufen, im Topf konsumieren oder einfrieren. Schnittlauch lässt sich optimal im gefrorenen Zustand konservieren, andere Kräuter reagieren darauf eher skeptisch. Zwiebel und Knoblauch würde ich immer frisch kaufen, da im gefrorenen Zustand Aromen und ätherische Öle verloren gehen. Notfalls kann man frische, bereits abgeschnittene Kräuter in ein Glas Wasser stellen und an einem Schattenplatz lagern.

So würzen Sie die Speisen richtig

Mit Schnittlauch würzenDa der Mensch nur eine kleine Menge Salz am Tag benötigt, wir jedoch viel zu viel davon zu uns nehmen, müssen wir langsam umdenken, sonst drohen Herz-Kreislauf Erkrankungen, Übersäuerung, Muskelerkrankungen und Bluthochdruck. Zu viel Salz schadet nämlich, und die industriell verarbeiteten Lebensmittel gehen nicht unbedingt sparsam mit dem Salzgehalt um. Neulich fand ich sogar in einer Schokolade Salz, gepaart mit Zucker und Aromen.

Gesund würzen kann man auch anders. Küchenkräuter sind beispielsweise eine gute Alternative zum Würzen. So kann man das Rührei mit Pfeffer und Petersilie, Schnittlauch und Basilikum würzen. Fleisch würzt man mit Oregano und asiatischen Kräutern. Fisch würzt man mit Dill. Die Zwiebel ist übrigens ein aromatischer Supergau, den man überall als Würzmittel einsetzen kann. Süsse Speisen kann man mit Zimt und Gewürznelken schmackhaft gestalten, da benötigt man keine Zucker-Salz-Mischung, und den Tee würzt man mit Sternanis und Thymian, mit Ingwer und Gewürznelken. Sogar Popcorn, Kartoffelchips und Knabbergebäck kann man mit Oregano und Gewürznelken würzen.

Wer Magenprobleme hat, verträgt nur wenig Salz und reagiert oft helftig auf das Industriesalz, welches als unser herkömmliches Kochsalz gilt. Er sollte lieber mit mildem Meersalz würzen und auf scharfen Pfeffer verzichten. Menschen mit Magen- Darmproblemen müssen auch aufpassen, dass sie kein Kraut zum Würzen erwischen, welches ihnen nicht gut tut.

Frauen in den Wechseljahren erleiden oft eine so heftige Hormonumstellung, dass ihre Verdauung verrückt spielt, sie permanente Entzündungsherde im Körper haben und viele Kräuter und Gewürzmittel nicht vertragen. Wenn sich der Hormonhaushalt wieder normalisiert hat, verträgt man das Würzen wieder, nur während der Wechseljahre könnte es Probleme geben. Hier sollte man mit milden Pflanzen würzen. Das Essen schmeckt dann zwar nicht so herzhaft, aber der empfindliche Magen wird es uns danken.

Würzen mit Topfkräutern

Wer mit Kräutern aus dem Topf würzt, ernährt sich immer frisch und saftig. Topfkräuter sollten in einem grosszügigen Topf heranwachsen, mit mineralisierter Bioerde versehen sein und regelmässig gegossen werden. Die mineralisierte Erde sorgt dafür, dass die Kräuter besser gedeihen. Schnittlauch gedeiht gut, wenn er genügend Morgensonne abbekommt und keine Mittagshitze. Er muss gut und viel gegossen werden, da er schnell austrocknet. Schnittlauch benötigt täglich ca 150 ml Wasser. Basilikum, Petersilie, Dill und andere Kräuter benötigen ca ein Zehntel des Topfes, ca 100 ml Wasser täglich. Die Kräuter dürfen nicht übergossen werden, da sie braune Stellen bekommen und zu faulen beginnen, wenn sie zu viel Wasser speichern. Kräuter aus dem Supermarkt bekommen meist wenig Licht und Sonne ab, sind geschwächt und halten zu Hause oft nicht länger als eine Woche. Man sollte sie schnell abernten oder umtopfen, damit sie wenigstens in guter Erde stehen.

Der Saft von Gewürzgurken ist gesund

Wer mit dem Saft von Gewürzgurken seine Speisen würzt, tut sich etwas Gutes. Man kann durchaus auch den Saft von Gewürzgurken trinken, der muss nicht im Glas bleiben. Er ist reich an Elektrolüten. Damit schützt man seinen Wasserhaushalt im Körper. Durch die Säure im Gurkenwasser werden die Vitamine A, C und E besser aufgenommen. Bitte nehmen Sie Biogurken, ohne Aromen, ohne Zusatzstoffe und künstliche Konservierungsmittel, denn der Saft von Bio-Gewürzgurken ist gesünder.

Die gesunde Kräuterapotheke

Immer öfter begegnet man einer sogenannten Naturapotheke, einer Kräuterapotheke, die Arzneien und Medikamente aus, oder mit Hilfe von Kräutern anbietet. Sie wird von speziellen Kräuterproduzenten beliefert, welche diese natürlichen Arzneimittel herstellen. Sie werden aus Pflanzen, Wildkräutern, Gartenkräutern, Heilkräutern, esotischen Kräutermischungen, Bäumen und Baumrinden, Blättern, Blumen und Pflanzen, aus Heilerde und Heilwasser hergestellt. Alles, was die Natur bietet, vom Wurzelwerk bis zu sonenanntem vermeindlichen Unkraut wird alles verwertet, was dem Körper hilft. Vieles, was wir als Unkraut bezeichnen, ist wertvoll, beispielsweise die Brennnessel, Gräser und Blüten. Auch Hölzer können gesund sein und zählen deshalb auch zu den Grundrohstoffen einer Kräuterapotzeke. Die Naturapotheken sind eine Alternative zur herkömmlichen Apotheke, wenn man Kräuter liebt und sie gut verträgt.

Wie wirken Kräutermischungen?

Es gibt sie tatsächlich, die magisch aufgeladenen, esoterischen Kräuter, denn wir machen uns jedes Kraut aufgrund unseres Glaubens an seine Kraft zu einem magischen Kraut. Am besten sind Wildkräuter, die am Wegrand wachsen, aber hier muss man einiges in Sachen Kräuterkunde wissen, da einige davon giftig sind. Anders sieht es mit den synthetisch hergestellten Kräutern aus, welche fälschlicherweise eine positive Wirkung versprechen, in Wahrheit jedoch brandgefährlich sind, da man nie weiss, was wirklich in diesen Kräutermischungen steckt.

Natürliche Kräuter, die gezüchtet im Garten oder wild wachsen, sind gesund und stärken unseren Körper. Kräutermischungen, die synthetisch hergestellt werden, sind jedoch ungesund, da sie eine enorme Wirkung besitzen, wenn man sie falsch anwendet, oder wenn man die falschen Substanzen inhalliert.

Natürliche Kräuter entfalten sich überall, im Körper und auch ausserhalb, weil sie aus der Natur kommen, mit der Natur im Gleichgewicht sind und ihre Wirkung auf natürliche Weise entfalten. So wirkt der Schnittlauch, wenn man zuvor eine Zwiebel gegessen hat, gegen Mundgeruch. Die Kamille wirkt beruhigend und ist magenfreundlich. Wurzeln wirken hautfreundlich, weil sie ätherische Öle beinhalten, und Salbei wirkt positiv auf Magenverstimmungen und gegen Körpergeruch.

Nun haben wir jedoch ein künstliches Problem geschaffen, die käuflichen Kräutermischungen, welche teilweise synthetische Kräuterzusammensetzungen beinhalten. Sie entwickeln Suchtpotential, können den Körper kaputt machen, unsere Organe schädigen, Angstzustände und enorme Räusche hervorrufen. Wenn man sie überdosiert einnimmt, können sie sogar zum Tod führen.

So existieren harmlose Kräuter und gefährliche Kräutermischungen am selben frei zugänglichen Markt. Das Problem liegt darin, dass nur jeweils ein schädlicher Stoff per Gesetz verboten wird, wenn er bekannt wird, und so produziert man tausende weiterer Stoffe mit ähnlicher Zusammensetzung und verkauft diese wieder legal als Kräutermischung. Erst wenn ganze Stoffgruppen verboten werden, hat man eine kleine Chance, diese synthetischen Kräutermischungen in den Griff zu bekommen.

Wenn man Kräutermischungen inhalliert

Lieber Besucher, Sie ahnen ja gar nicht, was es alles gibt, wenn man sich nicht unbedingt nur mit dem Klo-Deo für die Toilette alleine beschäftigt. Da existieren gut duftende Kräutermischungen für die optimale Raumluft. Jetzt verwechseln einige Menschen die Räume mit den Innenräumen ihres Körpers. Die kommen auf die exotische Idee, diese Kräutermischungen zu rauchen.

Bitte, der Marlboromann ist schon lange nicht mehr in Mode. Lieber Besucher, so lange es noch eine legale Gesetzeslücke in unserem Rechtssystem gibt, bei der man solche synthetischen Kräutermischungen überall kaufen kann, möchte ich Sie einfach ein wenig nervenschonend darauf aufmerksam machen, dass dieses Zeug ungesund ist. Übrigens wirkt ein Raum mit gutem Kerzenduft viel anregender als mit irgendwelchen synthetischen Kräutermischungen. Räume, die regelmässig gelüftet werden, sind sowieso sehr einladend.

Versuchen Sie es ruhig einmal mit Frischluft, denn die können Sie auch ohne grossartige Nebenwirkungen inhalieren. Ein Spaziergang durch einen gut sortierten Kräutergarten wirkt wahre Wunder in Körper, Geist und Seele, da benötigt man keine synthetischen Duftnoten mehr. Riechen Sie einmal intensiv am Schnittlauch, dann bekommt die Nase förmlich einen euphorischen Höhepunkt, denn der Geruch von Schnittlauch wirkt reinigend. Riechen Sie an einer frischen Zwiebel, heulen Sie danach kräftig, essen Sie die Zwiebel auf, und Ihr gesamter Körper regeneriert sich, weil die Zwiebel eine antibiotische Wirkung hat.

Wie gefährlich sind Kräutermischungen?

Im Internet kann man sie auf verschiedenen Portalen legal kaufen, bis ein neues Gesetz verschärft eingreift und den Verkauf nur noch unter strengen Auflagen erlaubt. Die Kräutermischungen lauten auf die neutralen Namen Badesalze, Räuchermischungen oder Raumdüfte, sind auf den ersten Blick direkt harmlos, verkörpern jedoch den Teufel in sich, der einen Teufelskreis auslösen kann.

Sie versprechen Entspannung pur, ein einmaliges Erlebnis, eine Art innere Reise. Sie versprechen Natur pur, auch wenn sie synthetisch hergestellt werden und dem Verbraucher nur etwas vorgaukeln. Wer sie kauft, weiss nie genau, was er da gerade konsumiert, denn es könnten die stärksten Gifte darin enthalten sein. So ein Badesalz wirkt ja entspannend, wenn man es artgerecht anwendet. Es wirkt jedoch berauschend, wenn man es inhalliert oder raucht.

Ein Rauschgefühl bringt den Körper durcheinander, kann Nebenwirkungen, Halluzinationen, Angstzustände, Herz-Kreislauf Erkrankungen auslösen, er kann zu Panikattacken führen, und dann weiss man nicht einmal, woher dieser Teufelskreis kommt, weil man glaubt, nur natürliche Kräuter inhalliert zu haben. Da jedoch viele dieser Kräutermischungen mit synthetischen Stoffen gestreckt sind, ist das Rauchen gefährlich. Ein natürliches Kraut duftet nie so intensiv aromatisch, wie so eine Aromamischung riechen kann.

Baldrian

Baldrian gilt als nervenstärkende Heilpflanze. Er fördert das Einschlafen, beruhigt das Nervensystem und kann beispielsweise bei Prüfungsangst eingenommen werden. Bei Katzen löst der pure Geruch von Baldrian wahre Lustgefühle aus, während wir Menschen den Duft kaum ertragen. Trotzdem schwören viele Leute auf Baldriantropfen oder sogar Baldriantee.

 


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Elisabeth Putz

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