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Wie gesund ist Lachen?Lachen ist gesund, nicht nur für die angespannte Bauchmuskulatur, die beim Lachen beansprucht wird, sondern auch für unsere allgemeine Gesundheit, das intakte Immunsystem, die Endorphine, den Hormonhaushalt. Lachen ist ein Gemütszustand, ein Akt der Freude, des Glücks, der vollen Entspannung, auch wenn der Akt selber vor Anspannung nur so strotzt. Lachen ist ein Zustand, in welchem man seine Bauchmuskulatur anspannt, die Gesichtsmuskulatur in Bewegung bringt, den gesamten Körper anspannt, und dann krümmt man sich vor Lachen. Wenn Menschen viel und heftig lachen, bekommen sie einen Muskelkater in der Bauchgegend, aber sogar der tut gut, weil man vorher gelacht hat. Wer nicht lacht, der zahlt drauf, mit seiner Gesundheit, mit kleinen Wehwehchen, mit körperlichen, seelischen und geistigen Beschwerden, denn wer nicht lacht, wird schneller krank. Ohne Lachen bewältigt man schwierige Lebenssituationen nicht so gut und so schnell, man wird depressiv, sieht das Leben nur noch schwarz und grau, in allen dunklen Schattierungen, und man könnte Angstzustände und Panikattacken bekommen. Wer lacht, bewegt sich automatisch, und die Bewegung hält den Körper fit und den Geist wach. Mittlerweile weiss auch die Wissenschaft, dass Lachen gesund ist, zur Genesung beitragen kann und entspannend wirkt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Lachens ist übrigens die Gelotologie. Was bedeutet Lachen?Lachen ist eines der ältesten angeborenen Formen der Lautgebung, und wir praktizieren es gerne in der Gemeinschaft, in der Masse, zu zweit, notfalls auch alleine, wenn wir eine Vorlage finden, die uns zum Lachen bringt. Babys lachen ca ab dem 4. Lebensmonat, was wirklich süss und niedlich aussieht. Dann schreien sie wenigstens nicht. Das Lachen unterscheidet sich vom Lächeln, weil wir es ruckartig mit dem Ausstossen von Urlauten machen, während wir das Lächeln kontrollieren können. Wer schmunzelt, hat das Lachen noch weitgehend im Griff, ist hierbei nicht so laut, und er schätzt eine Situation komisch ein. Wer feixt oder grinst, lacht abschätzig, von Hass erfüllt und zeigt so seine Zähne im wütenden Gesicht. Und wer hübsch lächelt, kann damit Fotos verschönern, Posen verfeinern und im Rampenlicht glänzen. Mädchen werden oft zum Lächeln erzogen, während Jungs zum Grinsen, Kämpfen und Feixen animiert werden, weil das brave Mädchen rosa trägt, während der freche Junge blau trägt und hofft, beim Kampf keine blauen Flecken davonzutragen. Wann lachen wir?Wir lachen im Grunde überall, in positiven und negativen, in ausweglosen oder in glorreichen Situationen, in schwierigen Situationen, wenn wir einen Seelenberg überwunden haben. Wir lachen reflexartig, wenn wir eine Situation komisch, humorvoll finden. Wir lachen über Bücher, über Menschen, über Lieder, über Missgeschicke, und manche Menschen lachen am liebsten über sich selbst. Übrigens kann man das Lachen trainieren, indem man sich komische Filme, Comedy-Shows, Seifenopern, Kabarett Darsteller und Pantomime anschaut, da bleibt kein Auge trocken. Lachen und Weinen liegen eng beisammenWir lachen, wenn uns zum Weinen zu Mute ist, und wir lachen Tränen, wenn wir so herzhaft und innig lachen, dass wir sogar Körperflüssigkeit verlieren. Manchmal lachen wir sogar in traurigen Situationen, damit sich unsere Seele entspannt. Durch das Lachen baut man inneren Druck ab, das erspart uns das lästige Nägel-Kauen. Und wenn wir uns erschrecken, lachen wir, um nicht sofort in die Hose zu machen, auch wenn dies für vereinzelte Menschen dann zu spät ist. Das innere LachenManche Menschen lachen mit ernster Mine, verziehen die Gesichtsmuskeln kaum und freuen sich doch. Sie lachen innerlich, was man optisch nicht sieht, und so glaubt man fälschlicherweise, die Leute hätten keinen Humor. Dabei sind es oft gerade solche Leute, die einen tief dunklen, schwarzen Humor besitzen, welcher uns zum Lachen bringt, während uns das Lachen gefriert und im Hals stecken bleibt. Solche Leute bringen sogar in eine Beerdigung Humor hinein, selbst wenn die Trauergemeinde weint. Warum lachen wir in den unmöglichsten Situationen?Man lacht ja in den unmöglichsten Situationen, sogar in ernsthaften Schwierigkeiten. Eine Frau pustete einen Geburtstagskuchen aus, ihre Haare fingen Feuer, sie stand in Flammen und begann zu lachen. Die Partygäste lachten mit ihr im Takt, bis die Flammen gelöscht wurden und die Frau kahlköpfig dastand. Es ist der plötzliche Schockzustand, der uns zum Lachen bringt, wie in einem reflexartigen Blitzmoment, in welchem wir mit einer Situation komplett überfordert sind. Um nicht in eine Schockstarre zu fallen, lachen wir, damit unser Körper handlungsfähig bleibt. Manche Leute lachen in der Kirche, weil sie sich in einer urkomischen Situation wiederfinden, beispielsweise wenn geheiratet wird und der Bräutigam oder die Braut Nein sagt. Oder man denkt still und heimlich daran, aufzustehen und einen lacht ja in den Einspruch zu erheben, getreu nach dem Motto, man spreche jetzt, oder man schweige für immer. Und so lachen wir beim Anwalt, wenn er uns mitteilt, wir hätten einen Prozess verloren, beim Arzt, wenn wir eine schlimme Diagnose aufs Auge gedrückt bekommen, bei einer Polizeikontrolle, wenn uns der Führerschein entzogen wird, oder in der Schule, wenn wir bei einer Prüfung versagen. Wir müssen den Schock verdauen, die Situation verarbeiten, unser inneres Trauma überwinden, und hierzu lachen wir unverschämt. Verliebte lachen gerneWenn man in jemanden verliebt ist, lacht man über alles, was er tut und sagt, denn die Begeisterung kennt keine Grenzen. Und so hilft uns die rosarote Brille der ersten Verliebtheit darüber hinweg, die Macken und Kanten des Partners nicht sofort zu sehen, sonst würden wir womöglich gleich davonlaufen. So finden sich die Paare, paaren sich, geniessen lächelnd das Liebesspiel, und so sterben wir nicht aus. Übrigens lacht man in einer Beziehung auch, wenn man sich streitet, denn der Versöhnungssex danach wirkt Wunder und bewegt alle Sinne, nicht nur die steifen Glieder und lahmen Muskeln. Man kann das Lachen trainierenWer mehr lachen will, kann dies bewusst fördern, trainieren, sich ins Unterbewusstsein hinein programmieren. In sogenannten Lachseminaren, beim speziellen Lach-Yoga, in gezielten Lachtrainings lernt man, wie man aus dem Bauch heraus lacht. Hi Hi Hi, Ha Ha Ha, Ho Ho Ho, Hu Hu Hu, und mit solchen und ähnlichen Lauten, die man entweder alleine vor dem Spiegel zu Hause, oder in der Gemeinschaft der Gruppe ausübt, lernt man, wie die Mundwinkel zu einem grossartigen Lachen geformt werden, sich der Brustkorb hebt und senkt, sich die Mimik im Gesicht verändert und der Lachschwall von ganz alleine kommt. Lachen ist nämlich ansteckend, und so lacht man in der Gruppe ganz automatisch. Das vertreibt Kummer und Sorgen. Diese Lachtechniken verändern unseren Gemütszustand und bringen mehr Freude ins Leben, was man nach einigen Wochen spüren kann. Der Tag des LachensMehrere Tage im Jahr sind dem Lachen gewidmet. So feiern wir beispielsweise am ersten Freitag im Oktober den Tag des Lächelns, und an diesem Tag könnte man jedem Menschen mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen begegnen, als Zeichen von Frieden, Glück, Zufriedenheit, Humor und guter Laune. Wir feiern den Tag des Lachens jedoch auch am ersten Sonntag im Mai, direkt zusammen mit dem Maibaum, welcher immer lustige Situationen beherbergt. Am internationalen Tag des Lachens, am sogenannten Welt-Lachtag sollte man aufs Lachen bewusst achten, es niemals vergessen und mindestens 10 mal über den Tag verteilt hinweg lachen oder zumindest lächeln, grinsen, schmunzeln, kichern, oder wenigstens die Mundwinkel nach oben schieben. Lachen ist an diesem Tag Pflicht, und wenn es nur das gekünstelte Lächeln hinter einem grimmigen Gesicht sein sollte. Der Welt-Lachtag entstand aus der Yoga Lachbewegung und fördert die Gesundheit. Der Tag des Lächelns ist dem Frieden gewidmet. Und der Tag der Macht des Lächelns will Glück und Freundlichkeit verbreiten. Lachen wir zu wenig?Es stimmt, wir lachen zu wenig. Kinder lachen im Durchschnitt bis zu 400 mal am Tag, und auf dem Weg ins Erwachsenenalter verlernen sie es wieder und lachen als Erwachsene nur noch bis zu 15 mal durchschnittlich pro Tag. Das ist zu wenig und kann auf Dauer krank machen, zu depressiven Verstimmungen und Ängsten führen. Lachen stärkt sogar indirekt unser Immunsystem, weil Glückshormone im Körper ausgeschüttet werden. Wir sollten uns daher witzige und humorvolle Filme ansehen, Comedy, Kabarett, Satire, ironische Bücher lesen und Witze erzählen. Besonders im Fasching könnte man sich die Faschingssitzungen anschauen und herzhaft lachen. Nicht immer ist das Leben ernst genug um nicht zu lachen. Wir lachen über WitzeWitze laden förmlich zum Lachen ein, da sie eine ernstzunehmende Situation ins Komische verwandeln, manchmal direkt unter die Gürtellinie gehen, uns schockieren und amüsieren, in uns Unbehagen und Lust zugleich auslösen. Man muss lachen, ob man will oder nicht. Kennen Sie diesen Witz schon? Ein Bauer spaziert mit seiner Bäurin im Gewitter durch eine Wiese. Der Blitz schlägt knapp neben der Bäurin ein, und der Bauer sagt: Na! Ein zweiter Blitz schlägt ein, trifft die Bäurin, und der Bauer meint: Na also! Kennen Sie diesen Witz? Ein Bauer schaut aus dem Fenster und sieht, wie die Frau des Nachbarn mit einem fremden Mann auf der Wiese des Nachbarn liegt, innig liebend, nackt ausgezogen bis auf die Knochen, laut stöhnend, sodass sogar die Kühe lustvoll schauen. Er eilt sogleich zu seinem Nachbarn und sagt: Schau mal aus dem Fenster. Deine Frau treibt es inmitten der Kühe mit einem anderen Mann genau auf deiner Wiese. Der Nachbar schaut aus dem Fenster, lacht und meint: Nein, das ist nicht meine Wiese. Ein Buchhalter geht seiner Arbeit nach und schielt zu seiner attraktiven Kollegin hinüber. Er ist verheiratet, liebt seine Frau und treibt es trotzdem mit der hübschen Dame. Warum geht er fremd? Er hat sich in der Spalte geirrt, aber die Kalkulation hat er im Griff. Zwei Verliebte, ein Mann und eine Frau, sie sitzen eng beisammen, beim ersten Date, und er fragt sie, was sie beruflich macht. Sie antwortet gekonnt, will ihm imponieren und meint: Ich bin Influencerin und Model von Beruf. Er schaut sie von oben bis unten an und meint: Dann passen wir gut zusammen, ich kann nämlich auch nichts.
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