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Wie gesund ist Lachen?

Ein Lächeln verleiht uns schöne ZähneMittlerweile weiss auch die Wissenschaft, dass Lachen gesund ist, zur Genesung beitragen kann und entspannend wirkt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Lachens ist übrigens die Gelotologie. Herr Hans Walter Putze ist beispielsweise ein Gelotologe, und ich muss gestehen, durch seine ungezwungene, herzliche Art hat er mein Herz im Sturm erobert. Bitte, ich halte mich dezent im Hintergrund und lächle ihn nur sanft aus der Ferne an, denn man will ja nicht aufdringlich sein, aber in seiner Gegenwart beginnt mein Herz zu lachen. Und Sie, haben Sie heute schon gelacht? Wenn ich einen Tag nicht lache, ist er nicht zu Ende, denn ich lache ja auch unbewusst, teilweise innerlich, und dies fällt mir bewusst gar nicht auf. Einer meiner Freunde ist andauernd mit ernster Miene unterwegs, sodass ich ihn schon gefragt habe, ob ich ihn langweile. Er meinte, er lacht innerlich, er kann es nicht so zeigen. Bitte, dies machte mich zwar nachdenklich, aber immerhin weiss ich jetzt, dass ich ihn nicht langweile.

Man lacht ja in den unmöglichsten Situationen. Neulich lachte ich wieder einmal meinen Anwalt aus, natürlich so gekonnt, dass er glaubte, ich würde ihn anlachen. Ich lachte, bis mir die letzte komische Gesichtsgeste im Hals stecken blieb, als er sagte, wir hätten jetzt schon so viel Geld beim offenen Fenster hinausgeworfen, sodass das Budget knapp wird. Bitte was? Er arbeitet doch fürs halbe Honorar, er bräuchte doch auch nur die Hälfte seiner Denkarbeit einzusetzen, also müsste er sich doch gar keine Gedanken über unser Budget machen, dachte ich und musste gleich wieder lachen.

Man lacht ja in den urkomischsten Situationen. Ich sass einst mit einem guten Freund in der Kirche, da wir bei einer Hochzeit eingeladen waren. Er meinte plötzlich: Was wäre, wenn jetzt die Braut Nein sagen würde? Ich sagte zu ihm: Was wäre, wenn ich jetzt aufstehen würde und laut rufen würde, dass ich Einwände gegen diese Hochzeit hätte, weil ich den Bräutigam liebe? Wir mussten lachen, in einer der ungünstigsten Situationen, an einem noch ungünstigeren Ort, die Leute schnappten unser Lachen auf, bis der Pfarrer es schliesslich auch merkte, und ich hatte plötzlich das Gefühl, die Hochzeit läuft mir aus dem Ruder. Wahrlich, wer mich einlädt, der weiss, was er sich mit mir eingefangen hat.

Man lacht ja auch manchmal, um eine Streitsituation zu schlichten. Wenn sich mein Lebenspartner mit mir streitet, fliegen die Fetzen, denn ich bin ein vulkanisierter Drache, ich spucke so lange Feuer, bis das Gras abgebrannt ist. Und bevor der Vulkan explodiert, lachen wir uns beide aus, manchmal auch an, entladen unsere Emotionen in einer zweisamen Intimität und lassen dann den Vulkan explodieren.

Der Tag des Lachens

Am 4. Mai ist der Tag des Lachens, der Welt Lach Tag. Bitte vergessen Sie an diesem Tag bloss nicht zu lachen, und wenn es nur ein kleines, quasi gekünsteltes Lächeln ist, welches Ihnen über die Lippen schiesst, Lachen ist an diesem Tag Pflicht. Wer heute nicht lacht, der zahlt drauf, mit seiner Gesundheit, mit kleinen Wehwehchen, mit körperlichen, seelischen und geistigen Beschwerden, denn wer nicht lacht, wird schneller krank.

Man lacht ja manchmal über jeden Unsinn. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Verliebte besonders oft anlachen. Wenn man in jemanden verliebt ist, lacht man über alles, was er tut und sagt, denn die Begeisterung kennt keine Grenzen. Und so hilft uns die rosarote Brille der ersten Verliebtheit darüber hinweg, die Macken und Kanten des Partners nicht sofort zu sehen, sonst würden wir womöglich gleich davonlaufen.

Wir lachen auch in schwierigen Situationen, wenn wir einen Seelenberg überwunden haben. Wir lachen reflexartig, wenn wir eine Situation komisch, humorvoll finden. Wir lachen über Bücher, über Menschen, über Lieder, über Missgeschicke, und ich lache am herzhaftesten über mich selbst, denn da weiss ich wenigstens, wofür ich meine Gesichtsmuskeln anspanne. Manchmal lachen wir sogar in traurigen Situationen, damit sich unsere Seele entspannt.

Lachen wir zu wenig?

Es stimmt, wir lachen zu wenig. Kinder lachen im Durchschnitt bis zu 400 mal am Tag, und auf dem Weg ins Erwachsenenalter verlernen sie es wieder und lachen als Erwachsene nur noch bis zu 15 mal durchschnittlich pro Tag. Das ist zu wenig und kann auf Dauer krank machen, zu depressiven Verstimmungen und Ängsten führen. Lachen stärkt sogar indirekt unser Immunsystem, weil Glückshormone im Körper ausgeschüttet werden. Wir sollten uns daher witzige und humorvolle Filme ansehen, Comedy, Kabarett, Satire, ironische Bücher lesen und Witze erzählen. Besonders im Fasching könnte man sich die Faschingssitzungen anschauen und herzhaft lachen. Nicht immer ist das Leben ernst genug um nicht zu lachen.

Kennen Sie diesen Witz schon? Ein Bauer spaziert mit seiner Bäurin im Gewitter durch eine Wiese. Der Blitz schlägt knapp neben der Bäurin ein, und der Bauer sagt: Na! Ein zweiter Blitz schlägt ein, trifft die Bäurin, und der Bauer meint: Na also!

Kennen Sie diesen Witz? Ein Bauer schaut aus dem Fenster und sieht, wie die Frau des Nachbarn mit einem fremden Mann auf der Wiese des Nachbarn liegt, innig liebend, nackt ausgezogen bis auf die Knochen, laut stöhnend, sodass sogar die Kühe lustvoll schauen. Er eilt sogleich zu seinem Nachbarn und sagt: Schau mal aus dem Fenster. Deine Frau treibt es inmitten der Kühe mit einem anderen Mann genau auf deiner Wiese. Der Nachbar schaut aus dem Fenster, lacht und meint: Nein, das ist nicht meine Wiese.

 


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Elisabeth Putz

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