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Wie gesund ist Laufen?Laufen ist gesund, und die gängigste Version davon ist das Jogging. Das Wort Jogging kommt aus dem Englischen und bedeutet Dauerlauf. Es ist eine Ausdauersportart, mit der man seine Kondition steigern kann, abnehmen kann und seine Beinmuskulatur trainiert. Bei uns hat sich das Jogging als Freizeitsport etabliert, aber viele Leute betreiben es als Leistungssport, machen bei Marathon- und Halbmarathonläufen mit, haben Sponsoren und möchten gewinnen. Jogging steigert die physische Energie, die Körperkraft, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, beeinflusst die Knochendichte, und es steigert die Energiezufuhr beim Essen. Wer viel läuft, kann mehr essen, da er einen besseren Fettverbrennungsapparat und ein besseres Verdauungssystem besitzt. Jogging ist eine der beliebtesten Sportarten, und im Grunde ist das Laufen auch gesund. Man muss nur darauf achten, richtig zu laufen, sich entsprechend zu kleiden und die passenden Laufschuhe zu tragen. Für wen ist das Jogging geeignet? Nicht jeder Mensch kann einfach loslaufen. Leute mit Gelenksschmerzen, Knieschmerzen, Bänderschmerzen und sonstigen Erkrankungen an den Beinen oder Füssen werden nicht unbedingt gesünder durchs Laufen. Sie sollten lieber Walking als Sportart wählen. Beim Nordic-Walking wird man von Stöcken gestützt, und das schnelle Gehen baut genauso gut die Kondition auf wie das Jogging. Schnelles Gehen ist weniger anstrengend als das Joggen, und hierbei werden Bänder, Sehnen und Gelenke nicht so sehr belastet. Besonders übergewichtige Menschen sollten eher Wassergymnastik und Schwimmen als Sportart wählen, weil hier die Gelenke nicht überlastet werden. Wenn zu viel Gewicht auf die Kniegelenke prallt, werden sie schnell kaputt. Gesunde, schlanke Menschen bauen durchs Joggen Kondition auf, machen den Kopf frei und können sich beim Laufen auch entspannen. Man darf nur nicht zu schnell laufen, sonst kommt man leicht aus der Puste, muss Pausen einlegen und belastet den Herzkreislauf. Ausdauerjogging ist die gesündeste Variante des Laufens, da man hierbei seinen Körper nicht überanstrengt und ihn trotzdem trainiert. Das Laufen als Leistungssport ist hingegen nicht unbedingt gesund, weil man an seine Grenzen geht, den Körper auslaugt und sein Herz stark belastet. Es gab bereits Tote, die im untrainierten Zustand beim Ironman mitmachen wollten und scheiterten, weil sie dehydriert waren und einen Herzinfarkt erlitten. Beim Jogging ist die richtige Kleidung wichtig. Oben herum braucht man an kalten Tagen ein Langarmshirt, unten herum kann man ruhig eine kurze Hose tragen, da die Beine in Bewegung sind, gut durchblutet werden und keine wärmende Hose benötigen. Die Sportbekleidung sollte nicht am Körper kleben, und sie muss luftdurchlässig, atmungsaktiv und schweissaufsaugend sein, sonst schwitzt man und erkältet sich. Beim Laufen sollte man immer eine Wasserflasche mit sich schleppen, am besten Mineralwasser mit einem etwas höheren Mineralstoffgehalt. Manche Läufer verwenden isotonische Getränke, die dem Körper die Mineralstoffe wieder zurückgeben und den Elektrolüthaushalt regeln. Der Körper verliert beim Schwitzen Salze und Mineralstoffe, die mit normalem Leitungswasser nicht ausgeglichen werden können. Jogging im Winter ist gesundGerade im Winter sollte man trotz Kälte, Eis und Schnee draussen joggen, denn dies hat Vorteile. Man schwitzt nicht so sehr wie im Sommer. Das Immunsystem wird gestärkt, weil der Körper spezielle positive Stresshormone ausschüttet, welche in die Blutbahn geraten und so das Immunsystem fit machen. Und man ist in der frischen Luft, da die Raumluft nicht unbedingt gesund ist. Trotzdem sollte man im Winter einen warmen Jogginganzug tragen, sonst erkältet man sich, da der Körper beim Laufen doch ein wenig Schweiss absondert. Wer im Winter draussen in der freien Natur joggt, sich ausgiebig bewegt, läuft und auspowert, lebt gesünder. Die Kälte setzt ein spezielles Stresshormon im Körper frei, welches dafür sorgt, dass unser Immunsystem gestärkt wird. Wer allerdings drinnen, im Fitnesscenter, auf seinem hausinternen Laufband joggt, der kann sein Immunsystem durchs reine Laufen nicht ankurbeln, weil die Kälte fehlt. Trotzdem tut jede Art von Bewegung gut, ob draussen oder drinnen, der Körper wird in Form gehalten. Wie läuft man richtig?Im Grunde gibt es keine richtige Lauftechnik, nur empfehlenswerte Techniken bei der Körperhaltung. Man sollte nicht so gekrümmt laufen, als ob man gleich sitzen würde, sonst bekommt man Kniegelenksbeschwerden. Kinder laufen aufrecht und schwingen die Arme im Lauftempo mit. So sollte auch der erwachsene Mensch laufen. Entscheidend ist das eigene Lauftempo, welches nicht zu schnell sein sollte, sonst hält man keinen Dauerlauf durch. Wenn man sich Laufprofis anschaut, so haben diese eine enorme Leichtigkeit beim Joggen, kommen nicht aus der Puste und halten es locker aus, eine halbe Stunde hindurch zu joggen. Wer zu schnell läuft, nicht gleichmässig entspannt atmet, bekommt Seitenstechen und ermüdet schnell. Bei Seitenstechen sollte man stehenbleiben, die seitliche Körperstelle massieren und pausieren, bevor man wieder weiterläuft. Die Atemtechnik interessiert im Grunde nur den Profiläufer, der es gewohnt ist, einen Marathon zu überstehen. Man atmet nach jedem zweiten oder dritten Schritt aus und ein, aber der Freizeitjogger braucht auf diese Atemtechnik nicht zu achten, sonst artet es in Stress aus. Mit welchem Fussteil man zuerst auftritt, mit der Fussspitze oder mit dem Fussballen, bleibt auch jedem Läufer selber überlassen. Man sollte lediglich darauf achten, eine abgerundete Fussbewegung zu machen, damit man nicht immer die selbe Fussstelle einseitig belastet. Wer seinen Laufstil ändert, braucht ohnehin bis zu einem halben Jahr dafür, weil wir uns das Laufen unbewusst dauerhaft eingeprägt haben und es erst mühsam umprogrammieren müssten. Welche Laufschuhe sind gesund?Beim Laufen benötigt man gute Laufschuhe, keine Strassenschuhe. Sie müssen ein weiches Fussbett haben, damit die Kniegelenke beim Aufprallen des Fusses am Boden nicht kaputt werden. Mit zu harten Laufschuhen bekommt man bald schmerzende Beine. Der Laufschuh sollte einen festen Halt bieten, gut zu schnüren sein, und Laufschuhe mit billigem Klettverschluss sollte man meiden, denn hier hat man keinen anständigen Halt. Kaufen Sie Ihre Joggingschuhe im Fachhandel, geben Sie ruhig ein wenig mehr Geld dafür aus, und meiden Sie günstige Turnschuhe vom Discounter, da sie fürs Dauerjogging nicht geeignet sind. Natural running - der Barfuss LaufschuhNormalerweise kauft man sich einen hochwertigen, bequemen, möglichst unscheinbar am Fuss liegenden Turnschuh und läuft los. Junge Leute können durchaus einfach so loslaufen, bei denen kann beim Joggen nicht viel schief gehen. Ältere Leute sollten sich beim Joggen jedoch vorab vom Arzt durchchecken lassen, denn Knieprobleme, Gelenksprobleme und Herz-Kreislauf Erkrankungen sind fürs Laufen nicht so geeignet. Wer noch leichter und gesünder laufen möchte, der kauft sich einen Barfuss Laufschuh, in welchem er das Gefühl hat, er hätte gar keinen Turnschuh am Fuss. Man tritt damit an der Fussspitze, am vorderen Fussballen auf und schont seine Kniegelenke, während man mit einem herkömmlichen Sportschuh eher mit der hinteren Fusssohle auftritt und seine Gelenke belastet. Ich laufe ganz barfuss und hoffe, es tritt mich beim Joggen in der Turnhalle kein Pferd. Wie gewinnt man einen Marathon?Wie gewinnt man einen Marathon? Man muss zuvor üben, seinen Körper in Form bringen, seine Muskeln trainieren, ein regelmässiges Warm-Up und Cool-Down Training vor und nach den Übungsläufen absolvieren, und man muss sich langsam steigern, denn der Körper muss sich erst an die Langstrecke gewöhnen. Normalerweise braucht der untrainierte Mensch bis zu einem Jahr, um sich auf einen Marathon vorzubereiten, und etwas weniger Anlaufzeit für einen Halbmarathon, aber selbst dafür ist ein dreiviertel Jahr nötig, weil wir Zeit brauchen, um den Stoffwechsel und unsere Zellstrukturen zu verändern. Wer am Start schnell anläuft, geradezu rennt, der wird nicht bis ins Ziel kommen, denn man verbraucht viel zu schnell zu viel Energie. Man sprintet erst in den letzten Kilometern, aber dafür spürt man hier dann auch den letzten unscheinbaren Muskel, welchen man an sich hat. Und man muss viel trinken, am besten sind hier isotonische Getränke, falls diese erlaubt sind, denn Doping ist out. Und man muss zuvor über Monate hinweg seinem Körper ein ideales Menü aus Fetten, Glucose und Fructose zuführen, damit er in bester Form ist. Hier sollte man eine individuelle, auf seinen Body zugeschnittene Dauerdiät, eine gesunde Ernährungsform wählen, welche man aus seinem Blutbild ableiten kann. Die Banane ist ideal, da sie Kalium und Zucker liefert. Wer nur Eiweiss und Fette zu sich nimmt, steht einen vollen Marathon nicht durch, denn die ketogene Ernährung ist nicht für Langzeitstrecken ausgelegt. Man braucht auch Zucker und Kohlenhydrate, damit man ein solides, quasi stabiles Muskelpaket wird. Im Grunde ist ein Marathon ein Freundschaftslauf, denn bereits die alten Griechen begruben damit während der Zeit der Olympischen Spiele alle ihre Streitigkeiten und Kriege. Es durfte niemand kämpfen, intrigieren, nur Sport treiben. Dafür durfte aber jeder teilnehmen, der sich anmeldete. Bis heute ist dieses Grundprinzip beibehalten worden, selbst wenn viele Marathonläufer heute Profisprortler sind, gewaltige Sponsorenverträge unterzeichnen und vom Marathonlauf leben können. Risiken und Gefahren eines MarathonsDer Marathon gehört zu diesen Extremsportarten, die wirklich Schaden anrichten können, denn hier gehen Profis inmitten von untrainierten Menschen an den Start. Manche laufen nur noch mental, weil der Körper längst versagt hat. Wenn sie ins Ziel kommen, sind sie erschöpft, vollkommen ausgelaugt und totmüde. Es ist bereits vereinzelt vorgekommen, dass durch Folgeschäden des untrainierten, überlasteten Kreislaufs Herzinfarkt und Schlaganfall zum Tod geführt haben.Manche Menschen laufen zu Hause am Laufband mit und trinken zwischendurch ihren Tee, die leben wahrscheinlich gesünder. Die Gefahr bei einem Marathon besteht darin, dass man sich nicht peinlichst blamieren möchte und so bis zum bitteren Ende durchhält, selbst wenn der eigene Körper längst Warnsignale ausstrahlt und am Ende ist. Erschöpfung bis zum Umfallen ist ungesund. Besonders der Ironman ist so ein Marathon, der es in sich hat. Man beginnt zügig, schwimmt, fährt Rad und hat zum Laufen kaum noch Kraft. Nicht jeder Mensch ist für so ein Grossevent gebaut worden. Manche Menschen gehen nur an den Start, weil sie durch Freunde animiert werden oder jemandem etwas beweisen möchten. Beides sind magere Voraussetzungen, um gesund ins Ziel zu kommen. Gerade für den Ironman sollte man gerüstet sein, ein professionelles Training hinter sich haben, gute Sponsoren auf seiner Seite haben und durchtrainiert sein. Wie gesund ist ein Laufband?Sport am Laufband ist gesund, fördert die Durchblutung, aktiviert und trainiert den Gleichgewichtssinn, stärkt die Beinmuskulatur, und nur wer kaputte Knie besitzt, sollte lieber schwimmen anstatt zu laufen. Ein eigenes Laufband für zu Hause hat Vorteile. Man kann es jederzeit, auch zwischendurch kurz benutzen, man braucht nicht extra ins Fitnessstudio zu gehen, um dort festzustellen, dass alle Geräte besetzt sind, und man erspart sich die Jahreskarte im Fitnesssalon. Allerdings braucht man Disziplin, denn der innere Schweinehund lässt das Fitnessgerät meist in der Ecke schmoren und legt sich schlafen. Wer sich für ein hausinternes Laufband entscheidet, sollte es im gut sortierten Fachhandel kaufen, denn hier bekommt man Beratung und Qualität aus einer Hand. So ein Laufband kostet eine einmalige Anschaffungsgebühr und benötigt in der Regel kaum bis keine Wartung. Die meisten Laufbänder verbrauchen im ruhenden Zustand nicht viel Platz, da man sie zusammenrollen, zusammenklappen, aufstellen und an die Wand stellen kann. Und da ruht dann das Laufband und wartet auf bessere Zeiten. Wenn es wieder benutzt wird, rollt man es einfach aus, legt es quer über den Boden, schliesst es an die Steckdose an und legt los. Die meisten Laufbänder sind mit integrierten Programmen bestückt, sodass man glaubt, man würde Berge besteigen, Wandern, einen Marathon laufen, oder einfach nur gemütlich eine Wegstrecke hinter sich bringen. Manche Leute laufen, während sie fernsehen. Das ist praktisch, denn man liegt nicht unnötig am Sofa herum, die Körperfülle schwindet, das Gehirn wird gut durchblutet, und so könnte man theoretisch anstatt fernzusehen, auch lernen. Stark Übergewichtige, adipöse Menschen sollten lieber kein herkömmliches Laufband benutzen, sondern vorab etwas abspecken, vielleicht mit Wassergymnastik. Es gibt allerdings Laufbänder mit seitlichen Halterungen, die für Mollige und Dicke geeignet sind. Hiermit entlastet man die Beine ein wenig und stützt das Gewicht auf den Händen ab, was besser für die Beingelenke ist. Und spezielle Laufbänder für Menschen mit körperlichem Handicap stoppen automatisch, falls der Trainierende hinfällt oder unkoordiniert läuft. Der Trainingsplan am LaufbandWer professionell läuft, der braucht einen Trainingsplan. Man kann täglich nach oder vor der Arbeit ein bis zwei Stunden laufen, obwohl man sich in den eigenen vier Wänden befindet. Bergstrecken sollten mit flachen Strecken abwechseln, steile und gerade Strecken sollten miteinander kombiniert werden, und der Trainingsplan muss so leicht zu schaffen sein, dass man sich neben dem Laufen noch mit jemandem unterhalten kann, ohne aus der gewohnten Atmungsfrequenz herauszurollen. Wer schnauft und hustet, während er läuft, ist zu schnell unterwegs, und Leistungssport fördert unseren Körper nicht, er macht ihn kaputt. Das Laufen sollte über die gesamte Wegstrecke hinweg ein angenehmes Erlebnis sein, ohne Bauchschmerzen, Seitenstechen oder Herzrasen zu bekommen. Wer ein langjähriges, intensives Lauftraining verfolgt, sogar beim Ironman mitmachen will, der orientiert sich am besten an den Laufprogrammen der Profisportler. Hier finden Sie im Internet tausende Laufpläne und Strecken, welche Sie per App nutzen können. Die neuen Laufbänder sind nämlich für Online Laufprogramme geeignet. Ausserdem helfen Ihnen Gadgets, ein gutes Lauftraining zu absolvieren, und anschliessend können Sie am Selftracker schauen, wie viele Schritte Sie getätigt haben.
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