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Muttermilch - Wie gesund ist das Stillen?

Das Baby will gestillt werdenMuttermilch ist die körpereigene Milch, welche jede Schwangere produziert, damit sie ihr Baby selbst ernähren, also stillen kann. Auch jedes Tier verfügt über die eigene Muttermilch, womit die Nachkommen gefüttert werden. Wir trinken sogar die Tiermilch, vorzugeweise Kuhmilch, was nichts anderes ist, als die Muttermilch der Kuh. So gesehen sind wir alle Babys, nur mit dem Unterschied, dass wir Erwachsenen nicht mehr nuckeln, sondern gesittet und kultiviert das Milchglas leeren.

Stillen ist gesund, denn in der Mutter ist alles enthalten, was das Baby so braucht. Muttermilch ist gesund, stärkt das Immunsystem und beinhaltet wertvolles Vitamin B12, welches für das Nervensystem und das Wachstum verantwortlich ist.

Einst lag ich in einer Wiese, sonnte mich an einem See und entdeckte zwei Frauen mit einem Baby. Die eine Frau stillte ihr Kind, die andere Frau massierte ihre Freundin am Rücken, im Nacken, am Bauch. Und als das Kind fertig gestillt war, trank die zweite Frau an der Brust der Freundin weiter. Bitte, ich wusste nicht mehr, wo ich hinschauen sollte und sprang ins Wasser. Wahrlich, da muss man sich abkühlen. Jetzt wissen wir, dass Muttermilch sehr gesund ist.

In der Muttermilch sind je nach Wachstumsphase und Entwicklungsstufe des Babys genau die Inhaltsstoffe enthalten, die das Kind benötigt. Die Vormilch ist breiartig, nicht als Milch zu erkennen, aber sie ist gut gegen Infektionen. Die Übergangsmilch und die Muttermilch, welche in der Mutterbrust nach und nach produziert wird, hilft dem Kind in den Entwicklungsphasen. Daher ist besonders in den ersten Wochen und Monaten das Stillen so wichtig.

Muttermilch schützt das Kind vor Krankheiten, wehrt Bakterien ab und sorgt dafür, dass Kinder weniger Allergien bekommen. Der Säugling lernt ausserdem mit der Muttermilch verschiedene Geschmacksarten kennen, je nachdem, wie sich die Mutter ernährt.

Ein direkt überzeugendes Argument zum Stillen finde ich, ist dass der Säugling seinen Kiefer trainiert, während er gestillt wird, sodass später kaum bis keine Zahnfehlstellungen ausgeglichen werden müssen. Ich hatte ja als Kind die reinste Abneigung gegen die Zahnspange.

Muttermilch als Antibiotikum verwendbar

Neue Studien haben gezeigt, dass man die Muttermilch durchaus als neues Antibiotikum verwenden könnte, weil herkömmliche Antibiotika zunehmend nicht mehr wirken. In der Muttermilch ist das Lactoferrin, ein Enzym enthalten, welches eine antibiotische Wirkung zeigt. Lactoferrin wird in der Pharmaindustrie ohnehin gerne verwendet, da seine Wunderwirkung bekannt ist. Auch in Babynahrung und in Kosmetikprodukten wird es vermehrt eingesetzt. Muttermilch ist sozusagen ein guter Abwehrfaktor, stabilisiert das Immunsystem von Babys und dient als wichtiger Faktor im Wachstum von Kleinkindern.

Sojamilch an Stelle von Muttermilch

Neulich habe ich gehört, dass einige Mütter ihren Babys Sojamilch verabreichen und auf die wichtige Muttermilch verzichten. Das kann gefährlich für das Baby werden, denn in der Muttermilch sind lebenswichtige, wachstumsfördernde und das Immunsystem stärkende Stoffe enthalten, die in der Sojamilch extra für Babys so nicht enthalten sind.

Überzeugte vegane Mütter glauben, dass ihr Baby keine tierische, von Säuglingen abstammende Milch, nur rein pflanzliche Milch trinken sollte. Diese direkt fanatischen Mütter vergessen, dass jedes Neugeborene zuvor im Mutterleib herangewachsen ist und sich darin pudelwohl gefühlt hat. Wenn man Babys nicht stillt, macht man meiner Meinung nach einen Fehler.

Ich habe auch gehört, dass die Muttermilch von fanatisch überzeugten, nur vegan lebenden Müttern nicht so viele wertvolle Inhaltsstoffe enthält, wie die Muttermilch einer vegetarisch lebenden Mutter. Bitte, jede Mutter muss für sich und ihr Baby selbst entscheiden, aber hingewiesen habe ich Sie wenigstens auf dieses Problem. Meine Empfehlung, welche ich auch von einer Ärztin habe, ist: Ernähren Sie sich während der Schwangerschaft nicht ganz vegan und stillen Sie Ihr Baby. Kinder sind so wertvoll.

Wo kann man Muttermilch kaufen?

In den USA finanzieren sich manche Mütter gerade ein Stückchen ihres aufwendigen Lebensstils, indem sie übers Internet ihre heiss begehrte Muttermilch verkaufen. Eine Mutter bezahlte damit sogar Ihre gesamte Hochzeit. Erstaunlich, wie viele kreative Wege doch direkt an den körpereigenen Zapfhahn des lieben Geldes führen.

Ich habe mir jetzt überlegt, vielleicht doch Dauermutter zu werden, denn ich brauche immer Geld. So viel Geld, wie ich täglich in Form von Klamotten und Schmuck an meinen Körper hefte und nach einiger Zeit in die Altkleidertonne kippe, kann ich in Form von Muttermilch gar nicht produzieren.

Womöglich schmeckt den Babys meine Muttermilch nicht, weil ich zwischendurch Orangenschokolade esse. Und genau hier liegt ein riesengrosses Problem verborgen. Die Muttermilch, welche frei übers Internet verkauft wird, ist meistens ungeprüft. Woher weiss der Käufer, ob die Frau, welche ihre Milch anbietet, gesund ist? Es lauern AIDS, Hepatitis A, B und C, Viren und Bakterien in vereinzelten Müttern.

Anders sieht die Sachlage bei geprüfter Muttermilch aus, denn hier weiss man, was drin ist, wenn Milch auf der Verpackung steht. Lieber Besucher, wenn Sie zufällig kostbare Muttermilch benötigen, laufen Sie nicht quer durchs anonyme Internet, sondern wenden Sie sich an sicher geprüfte Anbieter. Tun Sie es Ihrem Baby zu Liebe.

Am besten ist es, wenn die Mutter ihr eigenes Kind stillt. Es ist nämlich von der Natur so eingerichtet worden, dass es Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen bei der Produktion von Muttermilch gibt. Und so hat jedes Baby, ob männlich oder weiblich, die exakt passenden Inhaltsstoffe, die es benötigt. Bitte, dies sollten Sie bei Muttermilch Börsen beachten.

Die Muttermilch beim Stillen verfeinern

Jedes Baby erinnert sich später an den guten Geruch der Mutter, an den guten Geschmack von Muttermilch, auch wenn dies unbewusst geschieht. Und so essen wir im Erwachsenenalter Speisen, die wir kennen, natürlich auch unbewusst. Damit sich das Baby an verschiedene exotische Gerichte erinnern kann und diese später auch gerne isst, haben sich einige Mütter etwas Besonderes einfallen lassen. Sie mischen verschiedene Speisen, Gerüche unter die Muttermilch.

So streichen sich manche Mütter Trüffel oder Kokosmilch auf die Brust, wenn sie ihr Baby stillen. Manche streichen sich exotische Gerichte auf die Brust, nur damit das Baby später diese Speisen lieben lernt. Nudel mit Tomatensosse ist ungesund, davon soll das Kind wegkommen. Lachs, Garnelen, Spinat, Gemüse, Tofu, das ist gesund, und genau dahin soll das Baby geführt werden.

Mediziner sagen zwar, dass diese Methode Früchte trägt, denn das Baby identifiziert die exotischen Speisen mit dem guten Geruch der Mutter, allerdings wird dadurch die Muttermilch in ihrem Trinkerlebnis verfälscht. Manche Mütter sagen, man sollte dem Kind seine echte, unverfälschte Muttermilch gönnen. Langzeitforschungen bezüglich dieser Methode gibt es noch keine, aber wenn dieses Stillverhalten zum Trend wird, ergeben sich bestimmt bald erste Forschungsergebnisse.

Muttermilch gegen Allergien

Laut einer Studie senkt die Muttermilch nicht unbedingt das Allergierisiko, aber andere Studien belegen, dass es sehrwohl einen positiven Einfluss auf das Allergierisiko hat, wenn man sein Kind stillt. Das Immunsystem, und besonders die guten Darmbakterien werden positiv beeinflusst, sodass Allergien doch gelindert werden können. Muttermilch enthält nämlich alle Nährstoffe, die das Kind braucht. In fertig angerührten Babyprodukten stecken oft Konservierungsmittel und künstliche Inhaltsstoffe, die mit der natürlichen Muttermilch nicht mithalten können.

 


Elisabeth Putz

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