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Nützliche Operationen - Soll man immer operieren?

Alles für die gelungene OperationOperationen sind meist ein übles Laster für Patienten, ausser die Schönheitsoperation, aber die fällt aus dem Raster der nötigen Operationen heraus. Trotzdem lassen sich jährlich Millionen Patienten weltweit unterm Skalpell verschönern, reparieren, therapieren, zusammenflicken, erneuern.

Zu den nötigen Operationen gehören auf jeden Fall alle lebenserhaltenden und lebensrettenden Eingriffe, beispielsweise die Organtransplantation. Ein Patient wartet in der Regel ungeduldig, sehnsüchtig, dankbar, erwartungsvoll, aber auch oft vertrauenswürdig auf seine Organtransplantation, auf seine neue Leber, Niere, Lunge, auf sein neues Herz. Bis die Medizin auf einem gängigen Stand der künstlichen Organe aus dem 3D-Drucker oder aus anderen Verfahren angekommen ist, müssen zuerst Menschen hirntot sein, oder sie müssen eine Niere spenden, denn wir sind bis jetzt grösstenteils noch auf Spenderorgane angewiesen. Das bedeutet, das Immunsystem eines transplantierten Patienten muss drastisch, quasi auf Null heruntergefahren werden, damit das transplantierte Organ nicht abgestossen werden kann. Früher waren viele dieser Operationen Utopie, heute sind sie machbar, und damit auch notwendig geworden.

Nötig sind auch viele Eingriffe, welche unsere Beine und Arme betreffen, denn Kniegelenke, Schultergelenke, Hüftgelenke nutzen sich im Laufe des Lebens ab, verlieren an Knorpelmasse, und viele Patienten lassen sich operieren, damit die chronischen Schmerzen aufhören und sie wieder belastbar sind. Und hier unterscheiden wir die nötigen von den unnötigen Eingriffen, denn nicht jedes Hüftgelenk muss erneuert werden. Viele Krankenhäuser arbeiten aber gerade in diesem Bereich wirtschaftlich rentabel, und da kommt jeder Patient in Frage, auch wenn er sanfter therapiert werden könnte.

Notwendig sind auch Operationen, welche die Sinnesorgane betreffen. Netzhautablösung, Glaskörperauffüllung, Hornhauttransplantation, Linsenaustausch, Implantate und Eingriffe bei grünem Star, die gängigen Operationen am Auge, am Ohr, Kiefer, Nase, Hauttransplantationen nach Unfällen, Verbrennungen, schweren Verletzungen, Darmoperationen, im Bauchraum, im Magenbereich, etc. all diese Eingriffe sind nötig, da sie die Lebensqualität erhöhen oder Leben retten.

Einige Operationen sind überflüssig

Nicht jede Operation ist nötig, nur weil wir als Patienten beim Arzt ankommen. Besonders im Bereich der Gelenksoperationen, Knieoperationen und Rückenoperationen ist nicht alles nötig, was chirurgisch behandelt wird. Die Krankenhäuser und Ärzte verdienen pro Operation, und das ist anscheinend so lukrativ, dass man den OP-Saal füllen muss, um finanziell davon zu profitieren. Hier stehen die Bedürfnisse der Krankenhäuser und die des Patienten im krassen Gegensatz. Holen Sie sich lieber eine zweite und dritte Meinung ein und probieren Sie es zuerst einmal im Zweifel mit einer sanfteren Therapie, bevor sie sich für die radikale Operation entscheiden. Natürlich gibt es auch Operationen, die nötig sind und keinerlei Zeitaufschub erlauben. Wichtig für den Patienten ist es, dass er seinem Arzt vertrauen kann und nicht als Geldquelle dient.

Ohne Stress in eine Operation hineingehen

Für zahlreiche Patienten ist ein Krankenhausaufenthalt der reinste Horror. Viele Patienten fürchten sich regelrecht vor Operationen, sind Wochen vorher schon nervös und schaden damit ihrem Körper. Mit einer neuen 3D-Brille geht man jetzt stressfrei in eine Operation hinein. Mit der Brille schaut man sich entspannende Filme an, steht inmitten einer Wohlfühloase und gaukelt dem Gehirn Geborgenheit vor. So verschwindet die Angst vor einer Operation. Mit dieser Brille erspart man sich einige Medikamente, beispielsweise die Beruhigungstabletten, Blutdrucksenker und einige Schmerzmitteldie ohnehin den Körper nur belasten.

 


Elisabeth Putz

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