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Wie gesund ist Salz?

SalzHeute muss niemand mehr an einem Jodmangel leiden, denn durch das Jodsalz ist der Jodbedarf eines Normalverbrauchers geregelt. Allerdings muss man seine Speisen auch salzen, nicht zu viel und nicht zu wenig, denn das ist wichtig für die Schilddrüse. Manche Menschen behaupten, man sollte auf das Salz verzichten. Ich sage, der Mensch braucht Salz, solange er es damit nicht übertreibt.

Wieviel Salz ist gesund? Bis jetzt sagte man immer, so wenig Salz wie möglich ist gesünder, als am Salzstein zu lecken. Jetzt haben Wissenschaftler jedoch herausgefunden, dass ein wenig mehr Salz das Leben ordentlich würzen kann. Wer zu wenig Salz zu sich nimmt, leidet manchmal an einem zu niedrigen Blutdruck. Besonders Glaukompatienten, die einen zu niedrigen Blutdruck haben, sollten etwas mehr Salz essen, sonst wird das Glaukom begünstigt.

Hoher Blutdruck ist natürlich auch keine Sache, die man empfehlen kann, und der Choleriker sollte seine Speisen so richtig lasch und langweilig salzen, jedoch der Schlappi, der am Morgen bereits nach dem Aufstehen wieder ins Bett gehen möchte, der braucht Salz. Wir kennen ja nicht umsonst die Geschichte vom Salzprinzen. Der Salzprinz liess das gesamte Salz aus dem Lande verbannen, und die Leute würzten die Speisen ab sofort mit Gold.

Trotz des üppigen Reichtums wollten die Menschen nach kurzer Zeit ihr geliebtes Salz zurück, das weisse Gold. Nun, ich könnte mir durchaus vorstellen, meine Suppe mit Gold zu würzen, denn dann würde ich dreimal am Tag mindestens Suppe essen. Ach, ich würde nichts anderes mehr essen, denn ich liebe Gold. Wechselt man bei guter Goldanlage nur einen einzigen Buchstaben aus, so erntet man Geld.

Ich sage Ihnen, Gold und Salz sind die Würzmittel, die das Leben interessant machen. Sie müssen nur aufpassen, dass Sie Ihr Leben nicht mit zu viel Salz oder zu risikoreichen Goldinvestitionen verwürzen, sonst müssen Sie womöglich in den Wald zum Kräutersammeln gehen. Übrigens, jetzt hätte ich den Sinn des Salzens bald vergessen: Zu wenig Salz kann zu Herz-Kreislauf Erkrankungen führen. Guten Appetit, und fallen Sie mir nicht gleich um, wenn der Salzstreuer leer ist.

Eisenhaltiges Salz

Wussten Sie, dass eisenhaltiges Salz richtig gesund ist? Ich wusste bis vor kurzem nicht einmal, dass es Salz mit Eisen angereichert gibt. Der Mensch benötigt Eisen, schon deshalb, weil er sonst zu wenige rote Blutkörperchen bildet, sozusagen an Blutarmut leidet. Menschen mit einem Eisenmangel schleichen durchs Leben, sind ständig müde und leistungsgeschwächt. Bitte, das muss nicht sein.

In Indien hat man das Problem mit dem Eisenmangel jetzt quasi im Griff. Man produziert eisenhaltiges Salz, welches einem möglichst grossen Teil der Bevölkerung zu Gute kommen soll. Es darf nicht zu teuer sein, sonst kauft es niemand, weil es sich niemand leisten kann, ausser die kleine, elitäre Menschengruppe, die sich auch das Gold leisten kann. Es darf jedoch auch nicht zu billig sein, denn sonst kauft es wieder kaum jemand, da billige Dinge skeptisch machen und man der Ansicht ist, billig ist wertlos.

Wie gesund ist Fleur de Sal?

Kennen Sie schon das begehrte Fleur de Sal? Es wird von der Oberfläche des Meeres per Hand abgeschöpft, ist sozusagen ein Oberflächen-Meersalz, und es enthält genügend Mineralstoffe. Da sich im Meer, besonders auf der Wasseroberfläche aber auch viel Microplastik tummelt, enthält das Fleur de Sal jede Menge davon, und das wiederum ist ungesund. Wir sind Trendsetter, wahre Trendtiere, lieben das Rudel-Dasein, und so kaufen wir teures und teuerstes Fleur de Sal, weil es im Trend liegt. Die Leute zahlen bis zu 7 Euro und mehr dafür, ohne nachzudenken, dass andere Salze vielleicht gesünder, sauberer und billiger sein könnten. Das Microplastik selber ist nicht das Gefährlichste für unseren Körper, das würden wir noch verkraften, aber durch das Plastik reichern sich viele Schadstoffe im Körper an, die im Laufe der Zeit krank machen. Das Fleur de Sal ist allerdings ein sehr feinkörniges Salz, welches man nicht malen muss. Das normale Meersalz ist grobkörniger und besitzt nicht diese edle Feineleganz, sodass man doch versehentlich glaubt, das Fleur de Sal wäre wie ein Luxussalz. Bitte, wer es haben will, der darf es ruhig kaufen, ich hindere niemanden daran. Ich bevorzuge das tiefe Meersalz, das Steinsalz und das mineralstoffreiche Kräutersalz.

Wieviel Salz braucht der Mensch?

Salz und PfefferWir benötigen etwa 6 Gramm Salz täglich. Jetzt habe ich mir einmal Gedanken darüber gemacht, wieviel überschüssiges Salz ich zu mir nehme, wenn ich täglich mehr als nötig in die salzhaltigen Fertiggerichte hineinschaue, wenn ich zusätzlich mein Essen salze und obendrauf mein Frühstück würze.

Ich salze meinen Frischkäse-Schnittlauch Aufstrich, denn so schmeckt er besser. Ich salze meine Frühstückseier. Ich salze meinen Mittagssalat, und dies in grosszügigen Mengen, da der Salat sonst langweilig schmeckt. Natürlich esse ich hin und wieder die grünen Salatblätter naturbelassen, aber nicht täglich.

Am Nachmittag gönne ich mir in Stresssituationen Chips aus der Tüte, Erdnüsse aus der Dose und Salzstangen. Alle drei Genussmittel sind gesalzen, und glauben Sie mir, es gibt Tage, da spüre ich den Stress bereits morgens, wenn ich mit dem linken Fuss aus dem Bett krieche. Abends salze ich mein Abendessen erneut. Glauben Sie mir, im Grunde müssten Sie Respekt vor mir haben, da ich bei diesen Salzmengen zum Choleriker mutiere. Wahrlich, Salz überlebt nicht lange bei mir, denn die 6 Gramm an Tagesbedarf überschreite ich an manchen Tagen masslos.

Wie wertvoll ist Salz?

Früher bei den Sumerern und den Babyloniern, bei den Griechen und Römern war Salz ein wertvolles, teures Gut. Nicht die Salzgewinnung alleine, sondern der Handel, die langen und aufwendigen Handelswege waren für den hohen Salzpreis verantwortlich. Man hatte es vorwiegend aus dem Meer gewonnen, und bis heute werden 20% des Salzes aus dem Meer gewonnen.

Bitte, früher betitelte man das Salz als weisses Gold, wo wir auch schon wieder beim materiell angesiedelten Gold angekommen wären. Man wickelte sogar die Mumien in salzhaltige Tücher ein, um die Körper zu konservieren. Salz ist ein Konservierungsmittel.

Heute haben wir das Industriezeitalter längst erreicht, die Industrialisierung ist sogar bei mir angekommen. Deshalb ist das Salz zu einem Massenprodukt geworden, welches sich der Grösste Teil der Bevölkerung leisten kann. Meine Chips scheren sich nicht darum, wie wertvoll einst das Salz war, sie tauchen ein in das einst so heiss begehrte weisse Gold, baden darin und warten darauf, von mir verspeist zu werden. Ich denke, da ich jetzt weiss, dass der Mensch nur 6 Gramm Salz am Tag benötigt, werde ich meinen Salzkonsum reduzieren, denn konserviert kann ich als Mumie auch noch werden.

Speisesalz - unser Kochsalz

Ich ahnte es, heute ist quasi alles mit Kochsalz versehen, oder wird mit Speisesalz zubereitet, was ich täglich esse. Kochsalz befindet sich beispielsweise im Gemüse, wenn man das Gemüse gart, denn so verringert sich die Garzeit. Hülsenfrüchte sind ausgenommen, also könnte ich mich jetzt von Stangenbohnen ernähren. Ich esse Gemüse in allen Varianten.

Teigwaren werden mit Salz zubereitet, man salzt die Suppe, Fleisch wird gesalzen, wichtige Enzyme werden durch das Salzen entwickelt, ja sogar im Mehl sind kleine Mengen an Salz vorhanden.

Brot, Käse und Fleisch sind ohnehin bereits gesalzen, wenn man sie pur verwendet. Das Nitritpökelsalz im Fleisch färbt das Fleisch rot und sorgt dafür, dass keine Bakterien entstehen, sonst könnten wir die Wurst morgens nicht so ungeniert unbekümmert aus dem Kühlschrank nehmen.

Bitte, ein durchschnittlicher Amerikaner verbraucht täglich bis zu 125 Gramm Salz. Wie bitte kommt diese Unmenge zu Stande? Das Salz verschwindet beim Kochen im Wasser, es wird unnötig verschwendet, und so verlieren wir täglich jede Menge an wertvollem Salz einfach so während des Kochens. So geschieht es, dass wir nie die Menge an Salz in uns konservieren, mit der wir tatsächlich täglich hantieren.

Übrigens ist Salz wichtig für die Knochen, den Knochenaufbau, wichtig für die Verdauung, für den Stoffwechsel, wichtig für unseren Wasserhaushalt im Körper und besonders wichtig für unser Nervensystem. Damit ich jetzt nicht die Nerven verliere, meine Knochen auseinanderfallen, damit ich ordentlich auf die Toilette gehen kann und mein Wasserhaushalt stimmt, werde ich wohl weiterhin meinen Frischkäse-Schnittlauch Aufstrich salzen und meinem Salat das gewisse Etwas durch Salz verleihen, sonst falle ich vom Fleisch und ernähre mich ungewürzt langweilig.

Verschiedene Salze

Neben dem Speisesalz, dem Kochsalz existieren jede Menge anderer Salze. Nehmen wir beispielsweise das Riechsalz. Es wird verwendet, wenn jemand in Ohnmacht fällt. Meine Oma meinte immer, Kind, ich brauch mein Riechsalz, du machst mich nervös.

Oder nehmen wir das Meersalz. Ich bade beispielsweise in Meersalz, denn ich habe gehört, es soll die Haut samtig weich machen, für die gute Durchblutung im Körper sorgen und gegen Hautunreinheiten helfen. Bei dem Wort Hautunreinheiten griff ich sofort zu, denn davon besitze ich genügend, und so hoffe ich, durch das Meersalz zur wunderschönen Meerjungfrau zu werden.

Das Pökelsalz wird für die Konservierung von Fleisch, Fisch und Wurst verwendet. Meine Vermieterin damals in Freising, die holte tatsächlich einst ein mit Würmern durchfressenes Stück Fleisch aus der Tonne. Wir ekelten uns alle. Bitte, da sehen wir, wie wichtig es ist, Fleisch schnell und zeitnah zu verzehren, denn trotz Pökelsalz hält es im Kühlschrank nur zwei Tage.

Ich habe sogar das Mineralsalz für mich entdeckt. Ich nehme beispielsweise hin und wieder Schüssler Salze, da ich der festen Überzeugung bin, sie machen mich schöner, fit und leistungsfähig. Ich nehme Mineralsalze für meine Haare, die Zähne, für meine Haut, für das Wachstum meiner elendslangen Fingernägel, welche ich regelmässig so kürze, dass sie abgeknabbert aussehen, und ich nehme Mineralsalze für mein Bindegewebe, zum Abnehmen, für mein teilweise angeschlagenes Imunsystem und zwischendurch als Stimmungsaufheller, wenn ich traurig bin.

Bitte, der Placebo-Effekt ist genial. Auf Himalayasalz verzichtete ich bis jetzt jedoch, da es zu teuer ist, um meinen Placebo-Effekt voranzutreiben, selbst wenn es mich noch so rosarot von der Seite anlacht.

Verstecktes Salz in den Lebensmitteln

In vielen Lebensmitteln steckt Salz, auch dort, wo wir es nicht vermuten. So verbergen sich versteckte Salze in Säften, im Brot, in Fleisch, Fisch, Käse, Milchprodukten, in Fertiggerichten, sogar in den Pommes Frites, im Ketchup, in Konservenprodukten, ja sogar in der Tütensuppe. Wenn wir zu viele dieser Lebensmittel über den Tag verteilt zu uns nehmen, bekommt der Körper eine Überdosis an Salz ab, der Blutdruck steigt an, weil das Salz Wasser bindet, und wir leiden zunehmend an Bluthochdruck. Das Herz muss stärker arbeiten, und schliesslich naht der Schlaganfall, auch ohne dass wir uns aufregen. Ich schaue regelmässig auf der Verpackung nach, wie hoch der Salzgehalt in den Lebensmitteln ist. Der angegebene Natriumgehalt ist niedriger, das zweieinhalb-fache ist dann der tatsächliche Salzanteil. Übrigens kann man mit viel Gemüse gegensteuern, da in Gemüse Kalium enthalten ist, welches den Blutdruck senkt.

Zu viel Salz kann schaden

Man sagt, das Salz ist das weisse Gold der Erde, so wertvoll, dass man darin baden kann. Natürlich hilft die äussere Anwendung von Meersalz in Bädern, aber wir sollten es nicht maßlos essen. Unsere heutige Ernährung bietet zahlreiche Quellen für salzhaltiges Essen, sodass ich mir manchmal abends beim Kochen denke, ich drehe meinen Salzstreuer nicht mehr so oft um seine eigene Achse, denn zu viel Salz ist ungesund. Der Mensch benötigt ca 5 g Salz, und wir essen täglich bis zu 8 g und mehr, denn bereits in den Kartoffelchips lauert das weisse Gold. In Erdnüssen, die weiterverarbeitet wurden, im Brot, in fast allen Lebensmitteln tummelt sich Salz, wobei der Schinken grosszügig gesalzen wird, um ihn haltbar zu machen.

Wir konservieren mit Salz, würzen damit, und wir merken gar nicht mehr, wie wir uns an den salzigen Geschmack gewöhnt haben. Alles schmeckt fad, wenn es nicht übermässig gewürzt wird. Zu viel Salz fördert jedoch Herz-Kreislauf Erkrankungen, schädigt Muskeln und sorgt dafür, dass unser Wasserhaushalt durcheinander gerät. Bitte, wer will das schon? Wir sollten einmal kritisch prüfen, wo überall Salz lauert, und dann könnten wir es auf ein gesundes Ausmaß reduzieren. Trotzdem, die Kartoffelchips schmecken lecker.

 


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Elisabeth Putz

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