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Fruchtschorle oder Wasserschorle - Was ist besser?

Fruchtschorle mit Orange und ZitroneDie Schorle ist ein richtig erfrischendes Getränk, wenn man darauf achtet, dass man nicht zu viel Zucker, keine süssen Früchte und keine zusätzlichen künstlichen Aromen trinkt. Natürlich muss man beim Kaufen Abstriche machen, denn ganz ohne Konservierung bekommt man im Laden kaum eine Schorle. Wenn man sich das Getränk jedoch selber zusammenmischt, kann man nach Belieben variieren und erntet ein gesundes Getränk, welches durchaus als Alternative für pures Wasser dient.

Ursprünglich kam die Schorle aus dem bayrischen Raum, aber ihre Herkunft ist umstritten. Fakt ist, seit hunderten von Jahren wurden Wein und Fruchtsaft mit Wasser verdünnt. Das Mischverhältnis liegt bei 1:1, es kann jedoch nach Belieben variieren. So enthalten Wasserschorlen einen weit höheren Wasseranteil als Fruchtschorlen.

Für eine Schorle wird in der Regel Mineralwasser verwendet, da es sprudelt, mit wertvollen Mineralstoffen bestückt ist und erfrischender wirkt. Besonders im Sommer sind daher die Schorlen gefragt wie nie, denn sie dienen, vorausgesetzt sie sind alkoholfrei, als Durstlöscher. Hier sollte dann jedoch der Wasseranteil sehr hoch sein, denn sonst trinkt man zu viel Fruchtzucker. Wer Probleme mit Kohlensäure hat, verdünnt seine Schorle einfach mit Leitungswasser.

Exotische Schorlen werden oft mit sehr süssen Säften, beispielsweise mit Kirschsaft, Ananas, Melone, oder mit sehr herben und sauren Säften, beispielsweise mit Grapefruit gemischt. Eine Rarität sind die Kräuterschorlen, beispielsweise mit Basilikum, Schnittlauch, Dill, Oregano, Zimt, oder mit Petersilie. Der Almdudler ist so ein Kräutergetränk. Man kann auch Früchte wie Banane, Orange, Mandarine, Erdbeeren, oder sogar Gemüse wie beispielsweise Gurke, Karotte, Tomate, Paprika in die Schorle mischen, mit grünem Tee verdünnen und im Kühlschrank für 2 Stunden kühlen. Diese Schorlen sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber dafür sind sie gesund.

Apfelsaft mit Wasser vermischt, ergibt eine leckere Apfelsaftschorle. Sportler bevorzugen dieses Getränk, da es isotonisch ist, Kohlenhydrate und Mineralstoffe beinhaltet, erfrischend gut tut und nicht so süss wie purer Apfelsaft schmeckt.

Die gesunde Wasserschorle ist am Vormarsch, selbst wenn wir uns nach wie vor nach der süss schmeckenden Fruchtschorle sehnen. Der Gesundheitsgedanke liegt eindeutig beim erfrischenden Wasser. Fruchtschorlen sollten vordergründig eher als Unterhaltungsgetränk wahrgenommen und nicht als Durstlöscher gesehen werden, denn der hohe Fruchtzuckeranteil, vielleicht noch verstärkt mit zusätzlichem Zucker, erhöht das Diabetes- sowie das Krebsrisiko.

Erste Langzeitstudien haben ergeben, dass der in Fruchtsaft enthaltene Fruchtzucker Krebs verursachen kann, sobald er weiterverarbeitet und raffiniert wird. Eine Wasserschorle hingegen kann sogar beim Abnehmen helfen, da ein halber Liter Wasser unmittelbar vor den Mahlzeiten getrunken, das Hungergefühl stillt und für einen schnelleren Sättigungseffekt sorgt.

Als gesundheitlich bedenklich und daher nicht unbedingt zu empfehlen sind die alkoholischen Schorlen, mit Wein, Bier oder Sekt aufgefüllt. Hier wird meist Mineralwasser mit Alkohol im Verhältnis 1:1 oder 2:1 gemischt. Wenn dann zusätzlich noch Früchte hinzugegeben werden, darf man spätestens am nächsten Tag mit einem brummenden Kopf rechnen. Schuld hierfür ist der Fruchtzucker, der zusammen mit Alkohol dem Körper richtig zusetzt. Die Nieren müssen zusammen mit der Leber Hartarbeit leisten, der Kreislauf leidet, und die Gesundheit lässt grüssen.


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Elisabeth Putz

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