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Wie teuer ist eine Luxus-Villa?

Liebäugeln Sie mit einer Luxusvilla? Bedenken Sie beim Kauf, dass das Objekt versichert und abgesichert sein muss. Teure Alarmanlagen und höhere Versicherungssummen im Schadensfall sind ein absolutes Muss beim Erwerb einer luxuriös ausgestatteten Villa, denn sie ist nicht vergleichbar mit einem normalen Haus, für welches sich im Idealfall niemand ausser der Hausherr interessiert.

Luxusvillen kann man zum absoluten Schnäppchenpreis kaufen, wenn man Finanzkrisen, Wirtschaftskrisen und Notlagen ausnutzt. Man kann jedoch auch Millionen hinlegen, wenn man sie zum regulären Preis erwirbt, welcher gerade am Immobilienmarkt existiert.

Neulich verfolgte ich einen Kauf einer Luxusvilla in den USA mit. Für rund 10 Millionen Euro wechselte die hochwertige Immobilie samt eigenem Park, Parkanlagen, Springbrunnen, Tennisplatz, kleinem Golfplatz, zwei Swimmingpools, Innenausstattung aus Marmor und Granit, Whirlpool, und vielen Extras den Besitzer. Bitte, das ist ein wahres Schnäppchen, wenn man die Extras, die Extravaganz und den eigenen Erholungspark berücksichtigt.

Wenn Sie sich für den Kauf einer hochwertigen Villa entscheiden, berücksichtigen Sie den Immobilienmakler, die Maklerkosten und die Nebenkosten, die bereits bei der Anschaffung anfallen. Sie dürfen ruhig wählerisch bei der Wahl des Maklers sein, denn nur wenige, ausgewählte Immobilienmakler sind im Besitz solcher lukrativen Angebote, weil die Vermittlung von Luxusimmobilien eine Angelegenheit ist, die viel Vertrauen in den Makler legt.

Die Luxusvilla muss gepflegt werden

So eine Luxusvilla besitzt die gute Eigenschaft, grosszügig ausgelegt zu sein, mit viel Platz für das Wesentliche. Sie besitzt jedoch auch die weniger gute Eigenschaft, grossflächig gepflegt zu werden, und dies ist ein Muss, sonst verwildert das Grundstück samt Immobilie und verliert an Attraktivität.

Viele hochwertige Extras müssen mit Spezialreinigern gepflegt werden, beispielsweise ein hochwertiger Schiffsboden, ein Marmorbad, ein Whirlpool, die Aussenanlagen, denn einige Materialien sind so empfindlich, dass sie eine Portion Extrapflege benötigen. Das kostet alles Geld. Diese Kosten muss man mit in den Erhalt der Luxusimmobilie einrechnen, und so passiert es oftmals, dass man sich übernimmt, sich die finanzielle Lage ändert und man die Villa wieder verkaufen muss. Immerhin, man braucht sogar einen Gärtner, wenn man zwei linke Hände besitzt, denn Villen neigen dazu, grosszügige Aussenflächen zu besitzen, die begrünt, bepflanzt und bewirtschaftet werden möchten.

Im dringenden Verkaufszwang findet man schwer einen Käufer, denn selbst die reichsten Leute unter den Reichen überlegen sich den Kauf einer Luxusvilla gut. Da muss alles stimmig sein. Und spätestens jetzt sinkt der Preis der Luxusimmobilie, denn es muss ein Käufer gefunden werden. So kann eine hochwertige Immobilie zum Schnäppchen werden.

Wenn die Luxusvilla versteigert wird

Es existieren Luxusimmobilien, welche man ersteigern kann, und besonders auf Zwangsversteigerungen könnte man ein Schnäppchen machen. Lieber Besucher, achten Sie aber stets darauf, die Immobilie auch erhalten und versorgen zu können. Besonders Schlösser werden gerne versteigert, damit sich jemand um die alten Mauern kümmert, und ein Schloss bedeutet im Normalfall jede Menge Arbeit, da es teuer im Erhalt ist und bewirtschaftet werden will. Und genau hier liegt die Gefahr des Luxusschnäppchens, denn man sieht vordergründig die günstige Immobilie mit vielen Zimmern und genügend Freiraum, aber man verdrängt die hohen Erhaltungskosten.

Viele Luxusimmobilien auf Auktionen beherbergen mehr als 20 Zimmer, die den Käufer einladen, jede Nacht in einem anderen Zimmer zu schlafen, aber im Grunde taugt so eine Immobilie nicht als Eigenheim, sondern als Hotel, als sogenanntes Schlosshotel mit Pool und einladender Aussenanlage. Notfalls kann man das Liebhaberobjekt auch an Reiche und Superreiche für eventuelle Events, Partys und Urlaube vermieten, aber hier muss man das betuchte Klientel erst finden.

Wenn die Luxusvilla verlost wird

Das höchste Gefühl der Geschmacklosigkeit ist die Verlosung einer Luxusvilla, aber dieser Hype liegt im Trend. Wenn sich jeder ein Los für 99 Euro kaufen kann, bleibt die Exklusivität auf der Strecke. Der Villenverkäufer ist glücklich, wenn er zahlreiche Leute findet, die den Kleinstbetrag für ein Los aufbringen, aber der potentielle Gewinner so einer Immobilie könnte bald im Schuldenturm landen, wenn er seine Villa nicht pflegen und erhalten kann, denn es fallen Nebenkosten an, an welche kaum ein Loskäufer denkt. Wer keinen grosszügigen Geldbeutel hat, ist froh, bei so einer Verlosung eine Niete zu ziehen, dann muss er nicht für die Betreuung des Objektes aufkommen.

Wer sich eine lukrative Aussenpräsenz auf günstigste Weise anschafft, sollte das nötige Kleingeld für sein Gabelfrühstück jederzeit in der Tasche haben, denn nur wer sich Kaviar, Lachs, Hummer und Garnelen, Schnecken und exotisches Foodhunter Essen leisten kann, ist auch in der Lage, mehrere Tausend Euro pro Monat in seine gewonnene Luxusimmobilie zu stecken. Meist werden nämlich nur riesengrosse Liebhaberobjekte versteigert oder gar verlost, denn die kleine Luxuswohnung in der Stadt geniesst den guten Ruf, teuer und schnell den Besitzer zu wechseln, wenn sie zum Verkauf steht.

Prominente verkaufen ihre Luxusvillen

Als in den USA die Wirtschaftskrise wütete, waren zahlreiche Prominente gezwungen, ihre Luxusvillen zu verkaufen. Hier machten Immobilienanleger, sogenannte Immobilienhaie ihr grosses Geschäft, aber auch der gut betuchte Bürger kam auf seine Kosten, da er Luxusimmobilien zum Schnäppchenpreis haben konnte.

Man muss allerdings berücksichtigen, dass in manchen Teilen der USA Unwetter, Orkane und Tornados wüten, die man bei uns hier nicht einmal ansatzweise kennt. So sind die monatlichen Kosten für eine Versicherung dieser Luxusimmobilien ums Zehnfache höher als bei uns. Man kann bis zu 600 Dollar und mehr monatlich für seine Versicherung einrechnen.

Immer wieder hört man, dass das Personal, inklusive dem Gärtner nicht mehr bezahlt werden kann. Bis zu 20 Angestellte arbeiten in einer prunkvoll ausgestatteten Luxusvilla. Sie putzen, kochen, pflegen die Aussenanlagen, machen Besorgungen, erledigen die Poolarbeiten, bessern empfindliche Stellen am und im Haus aus, und sie alle wollen am Monatsende bezahlt werden. Da überlegt man sich schon oft, ob es nicht eine kleine Villa auch tut, um das Prestige des Egos zu sättigen.

Eine Luxusvilla vermieten

Eine Möglichkeit, um seine neu erworbene Luxusvilla zu erhalten, ist es, sie zu vermieten. Hochwertige Urlaubsangebote in der eigenen Villa locken Leute mit zu viel Geld an, die hochdosierte Erholung wünschen, auf den Komfort jedoch nicht verzichten möchten, aber nicht unbedingt mit anderen Urlaubsgästen zusammen frühstücken mwollen.

Eine Luxusvilla kostet ab 10 000 Euro pro Woche aufwärts, wobei nach oben hin keine Grenze existiert. So kann man sich auch für 70 000 Euro pro Woche in eine Villa samt Personal, Pool, Golfanlage und Park einmieten, wenn möglich in Strandnähe, direkt am Meer. Da hat man seine Ruhe, wenn das Kleingeld stimmt. Ob dies wirklich eine optimale Lösung für Villenbesitzer und extravagante Urlauber ist, weiss ich nicht, aber wirtschaftlich gesehen profitiert man davon.

 


Elisabeth Putz

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