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Welches Brot ist gesund?

Vollkornbrot ist gesundWelches Brot ist gesund, und was schmeckt am besten? Einst führte ich ein unzuverlässiges Partyleben und kaufte mir verpacktes Fertigbrot aus der Plastiktüte, denn es war einfach bequem und zuverlässig, war am nächsten Tag auch noch geniessbar und schmeckte hervorragend. Ich stieg dann auf Teiglinge aus dem Kühlschrank und schliesslich auf frische, tiefgefrorene Teiglinge aus der Tiefkühltruhe um. Irgendwie hatte ich mir daran eines Tages den Magen verrenkt, da die Brötchen aromatisch überversorgt waren.

Unser Körper kann sich ein Leben lang von natürlichen Lebensmitteln ernähren, wenn er jedoch jeden Tag Wiener Schnitzel bekommt, beginnt er das panierte Fleisch samt den Wienern zu hassen. Und so ähnlich ist es mit industriell gefertigtem Brot, das hängt einem eines Tages zum Hals heraus.

Ich begann dann, mein Brot vom Bäcker zu konsumieren. Ich muss sagen, wenn man die nötige Zeit hat, täglich frisches Brot vom Bäcker zu holen, ist man satt und glücklich, denn es schmeckt sehr gut und ist auch gesund.

Hin und wieder greife ich zu Knäckebrot, denn das schmeckt mit Marmelade und Butter am besten. Ich gebe es zu, es schmeckt anfangs wie ein Sack geriebener Sägespäne, aber nach einiger Zeit schmeckt es richtig lecker. Am Wochenende wartet der Bäcker auf mich, das ist löblich, denn dann gibt es Brot aus dem Backofen.

Welches Brot schmeckt am besten?

Jedes Brötchen schmeckt anders, manche lecker und manche Brötchen schmecken von gestern. Die besten Brötchen haben beim Bio Bäcker abgeschnitten, dicht gefolgt vom normalen Bäcker. Dann folgte eine lange Durststrecke, bis das Brötchen von der SB Bäckerei kam, welches von der Bäckerkette verfolgt wurde. Das Schlusslicht im Brötchen Test war das aus dem Supermarkt und vom Discounter, obwohl hier inzwischen grosse Fortschritte in Sachen Qualität und Geschmack erzielt wurden.

Übrigens ist dunkles Brot, also Schwarzbrot, und vor allem das Kornbrot, gesünder als Weissbrot. Es enthält mehr Sättigungsstoffe und füllt den Magen für längere Zeit, während das Weissbrot mit viel Mehl ausgestattet ist und jede Menge Zucker enthält. Und trotzdem schmeckt eine Semmel zwischendurch lecker.

Wie muss eine Semmel schmecken?

Die gute und herzhafte Semmel muss luftig locker sein und gut riechen. Achtung, fassen Sie die Semmel, wenn es möglich ist, mit Handschuhen an, denn es tummeln sich auch alte Semmeln unter den Backwaren. Die alte Semmel bröselt stark und lässt sich nicht mehr luftdurchdrungen quetschen. Manche Semmeln werden leider ein zweites Mal aufgebacken, und so schmecken sie auch.

Brot vom Bäcker oder im Supermarkt?

Brot vom Bäcker ist gesundEs ist zwar eine Gesundheitsfrage, wenn der Bäcker bevorzugt wird, aber es ist auch eine Preisfrage, wenn man sein Brot im Supermarkt kauft. Allerdings muss man hier Zusatzstoffe, Gewürzmischungen und gefrorene Teiglinge, die frisch aufgebacken werden, in Kauf nehmen.

Im Supermarkt wird auch nicht mit Salz gegeizt, da industriell hergestelltes Brot im Schnellverfahren erzeugt wird und jede Menge Salz enthält. Auch ist im Vollkorn-Roggenbrot unter anderem Weizenmehl enthalten, und so muss man sich immer die Inhaltsstoffe genau durchlesen, sonst wählt man nicht nur Weizenmehl, sondern auch versehentlich den im Brot eventuell enthaltenen Zucker. Für mich ist es ein Rätsel, warum man Zucker und Salz gleichzeitig verwendet, aber für die Industrieverarbeitung ist dies praktisch, denn man kann dadurch auch minderwertige Rohstoffe verarbeiten.

Beim Bäcker, der normalerweise nicht auf Industrieware zurückgreift, sondern sein Brot in Handarbeit selber bäckt, spielt die Qualität eine grosse Rolle. Hier werden Hefe, lang gezogener Sauerteig, hochwertiges Mehl, unter anderem reines Roggenvollkornmehl, Wasser und gegebenenfalls einzelne Gewürze verwendet, und das Brot wird noch im Backofen gebacken. Das Bäckerbrot hält im Durchschnitt länger, etwa 3 bis 4 Tage, und es bleibt nach aussen hin länger saftig. Ich kaufe es mir mittlerweile einmal pro Woche, und ich darf sagen, am letzten Tag schmeckt es noch immer.

Im Supermarkt oder Discounter müssen Zusatzstoffe und Aromen zwar auf der Verpackung angegeben werden, aber die Hilfsstoffe müssen nicht extra angeführt sein. Unter Hilfsstoffen versteht man in der Industrie vorwiegend chemisch produzierte Mittel, mit welchen das Brot länger haltbar gemacht wird, das Mehl weicher erscheint und den Geschmack verbessern. Hier fallen versteckte Aromen und unbekannte Stoffe darunter, die zwar laut Lebensmittelindustrie nicht gesundheitsgefährdend sind, aber für den Darm nicht unbedingt das Beste bedeuten. Empfindliche Leute können durchaus Allergien oder Unverträglichkeiten entwickeln, aber hier gehen die Meinungen von Ärzten, Ernährungsberatern und Industrie auseinander.

Backshops - täglich frisches Brot

Die Backshops rollen an. Viele Supermarktketten betreiben sie bereits und bieten mehrmals täglich frisches Brot an. Wenn ich in mein Lieblingsbackshop gehe, ist mein Brot noch lauwarm, sodass es nach frisch gebackenem Brot duftet. Ich bin ein Ästhet und mag das. Die Backshops sorgen neben den Frischteigwaren auch dafür, dass das Bäckersterben voranschreitet. Schade, einmal stirbt jeder, auch der alte Bäcker, und das nicht unbedingt an Altersschwäche, sondern an zu stark gewordener Konkurrenz.

Da die Bäckereien mit den schnelllebigen Brötchen aus den Backshops nicht mithalten können, müssen sie Nieschenprodukte anbieten, beispielsweise echtes Sauerteigbrot. Ich würde sogar für Diätbrot etwas mehr bezahlen, wenn ich wüsste, dass ich damit wirklich abnehme. Der kleine Bäcker hat nicht unbedingt die Wahl, grosse Vielfalt anzubieten, aber er hat die Wahl, Extravaganz zu produzieren. Ein Backshop hat den Vorteil, viele Geschmäcker zu befriedigen, eine grosse Auswahl anzubieten und den Kunden mit günstigen Preisen zu überfluten. So haben beide Brotversorger ihren ganz besonderen Reiz. Mein Lieblingsbrot kaufe ich trotzdem noch beim Bäcker.

Altes Brot verwerten

Bei mir zu Hause bleibt regelmässig ein halbes Brot übrig, welches ich bis jetzt immer sorgsam meiner Schwiegermutter in Spe mitgebracht habe, selbst wenn sie es nicht haben wollte. Jetzt weiss ich, dass man aus altem Brot noch einiges zaubern kann. Man kann damit einen Auflauf zubereiten, indem man das Brot mit Olivenöl bestreicht nachdem es in Scheiben geschnitten wurde. Dazu gibt man Käse, Tomaten, Paprika, Zwiebel und Zucchini, schiebt es in den Ofen und erntet eine warme Mahlzeit. Man kann daraus Brotkrümel für den nächsten Salat machen, oder man verarbeitet es zu neuem Brot. Hierzu nimmt man eine Raspel, zerkleinert das Brot, gibt Oliven, Olivenöl, Kräuter, Gewürze, etwas Wasser oder bei Weissbrot etwas Milch hinzu, backt das Brot im Ofen, und schon darf man frisches Olivenbrot essen. Diese Methoden erzähle ich meiner Schwiegermutter in Spe, dann gebe ich mein altbackenes Brot weiterhin bei ihr ab.

Vollkornbrot kann eine Schwangerschaft erhöhen

Vollkornbrot schafft es, mit seinen wertvollen Nährstoffen dafür zu sorgen, dass sich die Gebärmutterschleimhaut besser aufbaut und dadurch eine Schwangerschaft wahrscheinlicher wird. Frauen, die sich nach einem Kind sehnen und endlich Mutter werden wollen, sollten regelmässig Vollkornbrot essen, das tut der Weiblichkeit gut. Die Gebärmutterschleimhaut wird gestärkt, das Ei kann sich besser einnisten, und die Mutterfreuden können sich entfalten.

Knäckebrot

Mögen Sie Knäckebrot? Manche Leute sagen ja, es sei mit Sägespänen zu vergleichen, hart und trocken. Knäckebrot ist ein sehr dichtes Brot, zum Abnehmen geeignet, kann jedoch viel Acrylamid enthalten, und es schmeckt nicht jedem Menschen. Mit dem richtigen Aufstrich kann es jedoch zum Gourmetbrot werden. Man sollte es nicht täglich essen, eher zwischendurch, und für den empfindlichen Magen ist es eher nicht zu empfehlen.

 


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Elisabeth Putz

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