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Welches Fleisch ist gesund?

Fleisch essen
Fleisch ist das Produkt von Lebewesen, denn auch Tiere sind so etwas ähnliches wie Menschen, und manche sind menschlicher als der Mensch selber. Der Veganer hat dies verstanden, wobei für die eingefleischten Veganer das Fleisch ungesund erscheint, da es Wachstumshormone enthält. Fleisch an sich ist für den Allesfresser nichts Abnormes, da er es in Form von Steak, Filet, Wurst und Schinken, Braten und Schnitzel verzehrt und geniesst, als ob niemals ein Tier daran gestorben wäre. Und so ist Fleisch ein Lebensmittel so wie jedes andere.

Wie gesund ist Fleisch? Es enthält das wichtige Vitamin B12, und dies in ausreichender Menge, desto röter es ist. Weisses Fleisch enthält weniger Fett, dafür jedoch auch weniger Vitamin B12. Für Veganer ist der Fleischkonsum tabu, eine direkte Schande, und so sollte man bei ausschliesslich veganer Ernährung sein Blutbild überprüfen lassen und notfalls Nahrungsergänzung mit Vitamin B12 einnehmen.

Biofleisch, vor allem das natürlich gezüchtete Frischfleisch aus dem Bioanbau, der Biozucht, ist wesentlich gesünder als das konventionell hergestellte, industriell verarbeitete Fleisch aus dem Supermarkt. Da kann der Verkäufer hinter der Fleischtheke noch so knusprig attraktiv aussehen.

In Acht nehmen sollte man sich vor abgepacktem Fleisch, vor Billigfleisch und den Produkten, die einen weiten Transportweg hinter sich haben, beispielsweise vor exklusivem Fleisch vom anderen Ende der Welt. Es liegt gut beleuchtet im Supermarktregal, gaukelt uns Frische vor und kostet oft nicht viel. In Mastbetrieben werden die Tiere jedoch oftmals mit Antibiotika gefüttert, damit kein Ernteausfall droht. Diese kommen durch den Verzehr auch in unseren Körper, sodass wir auf Antibiotika im Falle einer ernsthaften Krankheit nicht mehr reagieren.

Der Veganer behauptet ja, er würde besser riechen als der Fleischfresser. Im Grunde ist der Mensch an sich jedoch ein Allesfresser und hat einen individuellen Körpergeruch, der genau auf seine Bakterienzusammensetzung ausgerichtet ist. Ich habe an mir bemerkt, nicht der Verzicht auf Fleisch macht mich duftender, sondern die ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, der Wegfall von Süssigkeiten, Fertiggerichten und Zucker. Bitte, ich könnte schwören, die Körperhygiene spielt auch eine wichtige Rolle.

Das Fleisch der Zukunft

Zukünftig wird es immer weniger echtes tierisches Fleisch geben. Dafür wird es In-Vitro-Fleisch geben, ein synthetisch hergestelltes Industriefleisch, welches im Reagenzglas gezüchtet wird und fleischähnliche Substanzen enthält. Hiermit könnte der Welthunger gestoppt werden, aber mit der Natur hat es nichts mehr zu tun.

Alternativ kann auch Wolle als Fleischersatz dienen, denn wir benötigen Eiweiss und Proteine. Daraus kann man sich glatt einen Pullover stricken, dann zieht man sich das Fleisch quasi an. Aus Soja, Seitan, Weizeneiweiss, Lupinen, Tofu und anderen Pflanzen gewonnenes Fleisch ist auch zukunftsorientiert und hilft dem Veganer durch den Tag. Aber die zahlreichen künstlichen Aromen, die beigemengt werden, um den Fleischgeschmack zu erzeugen, schmecken nicht allen Menschen gleich gut, und gesund sind sie auch nicht unbedingt. Sie können zu Allergien führen, was man heute bereits an Soja und Weizenmehl entdeckt. Übrigens wird Seitan heute bereits zu Leberkäse verarbeitet, auch wenn dieser noch etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt, aber die Fleischsubstanz ist schon sehr ausgereift.

Wie gesund ist Fleisch wirklich?

Fleisch enthält Vitamin B12, Mineralstoffe, Eiweiss und Fett. Es enthält Eisen und andere Nährstoffe, kann für eine starke Knochendichte sorgen und als Energielieferant dienen. Nicht jedes Fleisch ist aber gleich gesund, denn Schweinefleisch und gepökelte Ware wie Wurst und Schinken sind weniger gesund.

Fleisch sollte man langsam und entspannt zubereiten, zuerst salzen, notfalls pfeffern, und dann langsam in der Pfanne braten. Zu heisses und zu schnelles Braten kann ungesund sein, da durch das starke Erhitzen krebserregende Stoffe frei werden.

Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation hat festgestellt, dass von 100 Leuten 5 an Krebs erkranken, und bei Fleischessern sind es dann 6 Personen, sodass das Krebsrisiko für Fleischesser minimal erhöht ist. Man kann nämlich an Dickdarmkrebs erkranken. Hier spielt auch die Qualität des Fleisches eine Rolle, denn minderwertiges Fleisch, mit Antibiotika und Kraftfutter versehen, schädigt den Darm.

Mehr als 300 g Fleisch pro Woche sollte man nicht essen, eher weniger, und man muss auf die Qualität und die Zubereitung achten. Rotes Fleisch hat spezielle Eisenverbindungen, die zu Dickdarmkrebs führen können, weisses Fleisch hingegen gilt als etwas gesünder. Leider essen die meisten Menschen viel mehr als die empfohlene Menge, nur der Veganer minimiert den durchschnittlichen Verbrauch pro Kopf.

Der übermässige Fleischkonsum

Wieviel Fleisch brauchen wir, und wieviel essen wir tatsächlich? Der Mensch benötigt ein bis zweimal in der Woche Fleisch, wenn er sich nicht durchringen kann, zum Veganer zu werden. Er benötigt höchstens 600g Fleisch, aber wir essen mehr davon. Es gibt Leute, die verzehren täglich Fleisch in Form von Wurst, Schnitzel, Fast-Food und Fertiggerichten. Dies fällt uns im Alltag kaum auf, wenn wir eine Wurst mit dazugehörigem Brötchen verschlingen.

Der Anbau des Futters, welches die Tiere benötigen, aus denen unser Fleischkonsum entstammt, braucht viel Anbaufläche, sodass die Umwelt zusehends darunter leidet. Deshalb sollten wir auf Biofleisch umsteigen, auf das geordnete Biosiegel achten, auf Qualität zurückgreifen und beim Preis nicht jammern. Der heutige Konsument möchte Billigfleisch zum Tiefstpreis kaufen, und wundert sich nachher, warum seine Blutwerte so schlecht aussehen.

Bei regionalem Fleisch stehen wir zwar vor verschlossenen Türen, können jedoch auf den Hofladen, den Bauern direkt, auf Erzeugerhöfe umsteigen. Leider gilt bei Regionalität in der Industrieware ein Stück Fleisch eines ausländischen Tieres bereits als regional, wenn es bloss im eigenen Land geräuchert wurde. Also Augen auf beim Fleischkauf.

Minderwertiges Fleisch hoch angepriesen

Wir tendieren dazu, billiges Fleisch zu kaufen, möchten jedoch Qualität erhalten und greifen doch immer wieder zu den Klassikern im Supermarkt. Da geht der Metzger pleite. Die Industrie hat sich hingegen viel einfallen lassen, um billiges Fleisch anzubieten. Es gibt Gammelfleisch, welches mit gutem zusammengemischt wird, sodass man nach dem Erhitzen in der fertigen Wurst keine Bakterien mehr vorfindet.

Es gibt Klebefleisch aus verschiedenen Teilen zusammengeklebt, mit speziellem Kleber, damit der Kunde glaubt, der Braten sei köstlich marmoriert. Der Kunde glaubt, er kauft Filet. Und es existiert gestrecktes Fleisch, beispielsweise Putenfleisch mit Rindfleisch vermischt und als Putensalami angepriesen. Dies finde ich aus religiösen und ethischen Gründen bedenklich, und es kann auch sein, dass mehr Fett darin enthalten ist. Augen auf beim Fleischkauf.Gesunde Gerichte aus dem Rinderbraten

Rinderbraten ist nicht so mein Fall am Speiseplan, aber rotes Fleisch enthält Vitamin B12, und so ist er neben fetthaltiger Ungesundheit auch gesund. Ich habe drei Gerichte ausprobiert, die ich vorher nicht kannte. Sie schmeckten mir zwar nur bedingt, aber das lag bestimmt daran, dass ich sie mit meinen zwei linken Händen selbst zubereitete, und das selbergemachte Essen verspeist man immer, weil es zuvor Mühe gemacht hat. Wir können aus dem Rinderbraten eine Suppe mit Gemüse zubereiten, dann hat man wenigstens frisches Grün in der Suppe, wenn das Fett oben schwimmt. Man kann aus dem Braten einen Auflauf machen, indem man ihn in Scheiben schneidet und dazwischen Tomaten und Zucchini hineinlegt. Und der Rinderbraten mit Sosse ist der Klassiker, wobei ich ihn mit Kräuterbutter und Gemüse verfeinert habe. Ich als Teilzeitveganer benötige überall ein wenig Gemüse.

Toxoplasma Gondii Bakterien im rohen Fleisch

Wer viel rohes Schweinefleisch und Schafsfleisch verzehrt, könnte an Toxoplasmose erkranken, was durch das Toxoplasma Gondii Bakterium ausgelöst wird. In der Katze kommen diese Bakterien vermehrt vor, im Menschen leider zunehmend auch, weil wir dazu tendieren, leckeren Rohschinken und rohes Fleisch zu essen, um noch mehr Nährstoffe daraus zu gewinnen. Die Erstinfektion verläuft bei Menschen mit einem gesunden Immunsystem unproblematisch, vielleicht treten vereinzelt grippeähnliche Symtome auf, nur Schwangere dürfen auf keinen Fall rohes Fleisch und Rohwurst essen, sonst wird das Baby geschädigt. In neuen Studien hat man allerdings bei Betroffenen mit dieser Erkrankung festgestellt, dass die Gehirnleistung nachlässt, die Merkfähigkeit und die Gedächtnisleistung zurückgehen, dass die Reaktionsfähigkeit nachlässt, und dass die Leute Angstzustände und Persönlichkeitsveränderungen durchleben. Da das Bakterium auch in kontaminiertem Gemüse vorkommt, ist fast jeder 2. bereits betroffen. Man sollte rohes Fleisch und Rohwurst meiden, Gemüse gut waschen und notfalls garen, nach der Gartenarbeit die Hände reinigen, und man sollte sich von Katzenkot fernhalten, denn der stinkt ohnehin so unausstehlich, dass man das Weite sucht.

Das teuerste Fleisch der Welt

Das teuerste Fleisch der Welt stammt vom Kobe Rind, auch Wagy Rind genannt ab, kommt aus Japan und ist ein wirklich hochwertiges Fleisch. Man zahlt dafür soviel wie für einen halben Urlaub, aber dafür ernährt man sich energiereich und nährstoffreich.

Die Kobe Rinder werden per Hand massiert, gut gepflegt, sie bekommen genügend Auslauf und sind schlanker als unsere Rinder. Sie haben weniger Fett als unsere Rinder, besitzen jedoch in den Muskeln Fett, sodass das Fleisch ein Geschmackserlebnis darstellt. Die Tiere leben doppelt so lang wie herkömmliche Rinder, und sie geniessen ein gutes Leben, bis sie zum Schlachthof geführt werden.

Die Kobe Rinder bekommen Mais und Soja, ein spezielles Kraftfutter, welches das Fleisch zart und geschmacksintensiv macht. Ob diese Variante so gesund ist, weiss ich nicht, da ich reines Biofleisch bevorzuge, welches kein Kraftfutter enthält. Übrigens sind die Gene dieser speziellen Rinderrasse noch nicht erforscht, aber sie besitzen eine andere Genstruktur als unsere Rinder. In den Muskeln der Tiere befindet sich Ölsäure, welche das Fleisch so intensiv macht.

Fleisch macht uns alt

Fleisch kann den Alterungsprozess beschleunigen. Zwar beinhaltet es einige wertvolle Aminosäuren, die sind aber auch in anderen, fleischlosen Lebensmitteln enthalten. Besonders die stark verarbeiteten Fleischwaren, die viel Salz, Nitrit und Fett enthalten, sind ungünstig für unseren Anti-Aging Lifestyle. Sie belasten die Nieren, die Leber, sorgen dafür, dass mehr Gallenflüssigkeit ausgeschüttet wird, und sie übersäuern den Körper. Einmal pro Woche darf man der Fleischeslust verfallen, öfters sollte man es aber lieber meiden, wenn man jung und faltenfrei bleiben will. Übrigens ist die Fastenzeit ideal, um fleischlos zu leben. In den Fastenwochen kann sich der Körper regenerieren, bevor wir uns zu Ostern aus reiner Lust, oder doch aus uralter Tradition wieder in die Fleischklumpen hinein verkriechen.

Wie gesund ist Putenfleisch?

Putenfleisch
Die Pute ist Geflügel, welches man domestiziert hat. Und so ist uns das Huhn bis heute treu geblieben, landet im Suppentopf oder als Fleisch mit Beilagen am Teller. Wir lieben Putenfleisch schon deshalb, weil man damit abnehmen kann, seinen Fetthaushalt im Körper reduziert und weniger Kalorien zu sich nimmt.

Putenfleisch enthält 17% bis 25% Eiweiss, also genau so viel wie Schweinefleisch, es ist jedoch fettarm, kalorienarm, enthält Kupfer, Kalium, Zink und Vitamine der B Gruppe, Eisen und wertvolle weitere Nährstoffe. Alles, was in der Pute enthalten ist, tut uns Menschen gut, fast alles, wenn man die Abfälle der Massentierhaltung ausschliesst.

Wir essen gerne Putenfleisch von glücklichen Puten und gehen davon aus, dass das Biogeflügel in glücklicher Umgebung aufwächst. Hier liegen wir jedoch grundfalsch, denn selbst ein Biohuhn muss sich durchs Leben schlagen, wenn es nicht unbedingt von einem kleinen Bauernhof kommt. Esteilt sich seinen kleinen Auslaufplatz mit vielen weiteren Hühnern, in unserem Fall mit vielen weiteren Puten. Das ist die erschreckende Realität, die magere Auslese eines kargen Putenlebens. Da muss man ja förmlich abnehmen.

Kennen Sie die Hybridpute, das Hybridhuhn? Puten werden vor allem als Hybridputen gezüchtet und auf schnellstem, effektivstem Weg grossgezogen. Hybridputen setzen ihre Nahrung schnell in Fleisch um, und genau dieser Effekt kurbelt die Wirtschaft in der Nahrungsindustrie an. Bitte, jetzt nehme sogar ich ab, denn bei diesem Gedanken mache ich gleich eine ordentliche Diät und verzichte auf das Putenfleisch.

Putenfleisch und Antibiotika

Als ich hörte, wie die Pute in Teilen der USA gehalten wird, verging mir der Appetit. Das Putenfleisch wird vor Gebrauch und Weiterverarbeitung in einem Chlorbad gereinigt und desinfiziert. Wir Europäer mögen keine Chlorhühner, wir lieben Biogeflügel. Wenn ich mir jedoch in Teilen Europas die Putenmast ansehe, vergeht mir auch der Appetit, denn es werden den Puten Medikamente verabreicht, damit sie nicht krank werden, damit die Auslese des guten Putenfleisches grosszügig ausfällt. Ich bin schon ganz schlank geworden, der Gedanke an die Massentierhaltung setzt mich auf Diät.

Puten bekommen in der Massentierhaltung, in Mastbetrieben Antibiotika, damit sie die Zucht auf engstem Raum überstehen. Und genau diese Antibiotika gelangen zusammen mit dem Putenfleisch in unseren Körper hinein. Wahrlich, nicht alles, was in der Pute steckt, ist für den Menschen gut.

Wenn wir zu viele Antibiotika zu uns nehmen, werden wir resistent dagegen. Im Krankheitsfall können die Antibiotika dann kaum bis gar nicht mehr wirken. Und so ist die Pharmaindustrie immer auf der Suche nach neuen Medikamenten, denn ein herkömmliches Antibiotikum wirkt kaum noch. Bitte, Gott sorgt für uns alle, selbst für die milliardenschwere Pharmaindustrie, denn jeder Kranke bringt Geld.

Billiges Putenfleisch und seine Keime

Jedes zweite billige Putenfleisch aus dem Discounter oder dem Supermarkt ist mit Bakterien und Keimen besiedelt, unter anderem auch mit Krankenhauskeimen, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Zwar werden in der Viehzucht in den letzten Jahren immer weniger Antibiotika eingesetzt, sodass eine Resistenz nicht mehr unbedingt sein muss, aber immer noch sterben bis zu 15000 Menschen in Deutschland und 700000 Menschen weltweit an einer Antibiotika-Resistenz. Vorsicht also vor billigem Putenfleisch, auch wenn sich dabei der Geldbeutel freut. Man kann auf Biofleisch und Fleisch vom Metzger des Vertrauens umsteigen, und vor allem sollte man das Putenfleisch gut braten.

Keime und Bakterien in Putenfleisch

In neuesten Untersuchungen wurden auch Keime und Bakterien in Putenfleisch festgestellt. Dieses minderwertige Fleisch fand man vorwiegend in einigen Billigdiscountern. Bitte, wenn Geflügelfleisch nichts mehr kosten darf, muss man sich bei der Zucht etwas einfallen lassen, damit die Kosten niedrig bleiben können. Wir streben danach, kaum etwas für Fleisch bezahlen zu wollen, möchten dafür jedoch das beste erhalten und regen uns auf, dass im Putenfleisch Keime und Bakterien lauern, verabscheuen jedoch den Einsatz von Antibiotika, Medikamenten und Chlorbädern. Wo soll man da bloss anfangen zu sparen?

Wenn Sie lieber Besucher auf Nummer sicher gehen, dann kochen Sie das Putenfleisch bei mehr als 70 Grad ab, denn unter heisser Temperatur sterben fast alle Bakterien. Verwenden Sie ein extra Messer nur zum Fleischschneiden, waschen Sie das Messer gut mit heissem Wasser ab, und verwenden Sie das Fleischmesser niemals nachher im ungespülten Zustand für Gemüse oder andere Sachen. Die Bakterien gelangen sonst vom Messer auf die anderen Nahrungsmittel, und voila, schon steckt der Keim in Ihrem Körper drin.

Bio- und Öko Putenfleisch

Ich möchte für mein Putenfleisch, welches ich selten verzehre, einen angemessenen Preis bezahlen. Ich möchte wissen, wo meine Pute herkommt, am besten, wie sie beim Namen heisst. Ich kaufe Biopute, Ökopute beim Metzger und kaufe das Geflügelfleisch nur ein bis zweimal im Monat. Ich tendiere ja zum Vegetarier, nur hin und wieder bin ich Fleischesser. Bei meiner Biopute vom Bauernhof bin ich mir sicher, sie enthält keine Antibiotika, keine Medikamente, sie hat genug Auslauf und führt ein gesundes Leben, von der Geburt bis in den Kochtopf hinein. Ich bedanke mich jedes Mal bei der Pute dafür, dass sie für mich gestorben ist.

Muss es andauernd Fleisch sein? Wir tendieren dazu, uns vorwiegend von Fleisch zu ernähren. Bitte, dies ist nicht unbedingt die gesündeste Lebensweise, auch wenn das Putenfleisch mager ist und man damit auch Abnehmen kann. Wenn sich die Welt auf einen normalen Fleischkonsum einigen würde, dann müsste man nicht andauernd im Akkord produzieren, in Massentierhaltung das Fleisch züchten, denn dann wäre der Bedarf an Putenfleisch viel geringer. Am schlimmsten finde ich es, wenn die Pute im Müll landet, nur weil man zu viel davon gekauft hat. Ich bin zum nachhaltigen Fleischesser geworden und weiss das Putenfleisch zu schätzen.

Darf man Putenfleisch aufwärmen?

Putenfleisch ist empfindlich und sollte nicht unbedingt am nächsten Tag erneut aufgewärmt werden. Im Kühlschrank entstehen aus wenigen Bakterien innerhalb weniger Stunden eine Unmenge an Bakterien, und so könnte man Durchfälle, Bauchkrämpfe und Magen- Darmbeschwerden bekommen. Putenfleisch darf man auf keinem Fall in der Mikrowelle erhitzen, da die Mikrowellenstrahlen die Bakterien nicht abtöten. Wenn man schon auf die Idee kommt, am nächsten Tag sein Fleisch aufzuwärmen, muss man es in der Pfanne tun, denn nur durch das gute Erhitzen werden Bakterien abgetötet.

Insekten essen - Alternative zu Fleisch

Insekten sind in manchen Ländern eine Delikatesse, nur wir müssten uns noch an sie gewöhnen, wenn wir sie in unseren Speiseplan mitaufnehmen. Sie sehen zwar eklig aus, kriechen so durchs Leben, aber in ihnen steckt viel Gutes. Dies sehen wir nur nicht gleich, wenn wir uns vor den Insekten ekeln. Eine Made beispielsweise hat viel Eiweiss. Da läuft einem die Gesundheit glatt über die Zunge und rutscht bequem die Speiseröhre entlang, wenn wir so eine Made verschlingen. Man muss die Insekten ja nicht roh verzehren, im fritierten, gekochten oder gebratenen, im gegrillten und gedünsteten Zustand sind sie erträglicher. Ich habe gehört, das Zeug schmeckt lecker, und man kann es geschmackstechnisch von herkömmlichen Speisen kaum unterscheiden. Nur an den Anblick auf dem Teller müssen wir uns noch gewöhnen.

Einige Gourmet-Restaurants haben die Insekten bereits in den Speiseplan aufgenommen und bieten sie als hochwertige, gesunde Delikatessen an. Wir sollten bei dieser zusätzlichen Nahrungsvariante jedoch berücksichtigen, dass es sich um Tiere handelt, und somit ist dies keine Nahrungsquelle für Veganer und Vegetarier. Insekten sind zwar in der Überzahl, aber wenn wir sie auf grosse Teller portionieren, weiss ich nicht, wie unsere Umwelt in einigen Jahren aussehen wird, da man nicht unbegrenzt Insekten vorfindet. Künstlich erzeugte Insekten, wie es heute bereits mit genmanipulierten Lebensmitteln der Fall ist, haben bestimmt auch Nachteile. Wo der Mensch übermässig in die Natur eingreift, gerät sie aus dem Lot. Man sollte daher auch bei Insekten darauf achten, dass wir sie nicht im Überfluss im Kochtopf töten, um sie danach wieder zu entsorgen, weil der Teller zu gross war.

Wenn das Insektenfleisch bei uns gesellschaftsfähig geworden ist, ernten wir am Anfang, wenn es noch genug Insekten gibt, einige Vorteile. Insekten benötigen nicht viel Platz und nicht viel Futter, um zu leben. Sie verschmutzen die Umwelt nicht und stossen kaum Methangas aus. Aus Mehlwürmern und Heuschrecken kann man ein Kotlett machen, wenn man es gut formt. Und aus Hafer und Insekten kann man einen Energieriegel machen, der richtig gesund ist.

Wie ungesund ist Wurst?

Schinken essenWurst besteht im Grunde aus Fleisch, weil rohes Fleisch als Grundlage bei der Wurstverarbeitung verwendet wird. Unsere herkömmliche, uns bekannte und wohl vertraute Wurst besteht aus Fleisch, meist auch aus Speck, Salz, Gewürzen, Wasser, und bei manchen Sorten aus Blut, Innereien und anderen Zutaten.

Es werden Schweinefleisch, Kalbsfleisch, Rindfleisch, Lammfleisch, Geflügelfleisch und sogar exotisches Wildfleisch, Pferdefleisch, Kaninchenfleisch etc. verarbeitet. Das sogenannte Brät, der Wurstbrei, wird in Kunstdarm oder gelegentlich auch echtem Tierdarm gesteckt und abgebunden, in Gläser gefüllt, in Dosen gesteckt, gepökelt, geräuchert, gekocht, und anschliessend zum Verzehr bereitgestellt. Bitte, wenn man sich die Wurstverarbeitung ansieht, muss man förmlich zum Veganer werden.

Besser ist es, man weiss nicht zu viel über die Wurstverarbeitung, dann fühlt man sich besser. Wenn wir uns für Wurst entscheiden, greifen wir daher auch zu Fleisch, und deshalb kann man nicht sagen, man verzichtet auf Fleisch, wenn man Wurst ißt. Ich habe mich nach und nach vom Fleischkonsum verabschiedet, bin jedoch noch nicht soweit, dass ich ganz darauf verzichten kann, und so esse ich einmal pro Woche eine Scheibe Rohschinken, damit mein Sonntagsbrötchen belegt ist. Auf alle anderen Wurstsorten kann ich aber mittlerweile gut verzichten, nur zu den perfekten Veganern zähle ich nicht.

Wieviel Wurst ist noch gesund?

Bei Wurst gehen die Meinungen so wie beim allgemeinen Fleischkonsum auseinander. Einige Studien belegen, dass hin und wieder der Verzehr in kleinen Mengen nicht schädlich ist, beispielsweise einmal pro Woche 100g. Andere Studien belegen, dass jeder Fleisch- und Wurstkonsum schädlich ist, zu Übersäuerung führt und Krebs auslösen kann. Und so bin ich dazu übergegangen, die Fleischstudien mit Vorsicht zu betrachten, da mir einige Leute ihr Leid berichteten, dass sie zwar vegan leben wollten, sich gesundheitlich dabei jedoch nicht wohl fühlten und körperlich schwach wurden.

Ob Fleisch schädlich ist, hängt bestimmt vom jeweiligen Menschen, seinen Genen, seinem Darm, seinen Bakterien und seiner individuellen Gesundheit ab. Fakt ist jedoch, dass der übermässige Fleischkonsum schädlich ist. Wir sollten auch darauf achten, Biofleisch anstatt industriell verarbeiteten Produkten zu essen, denn in der Industrieware stecken meist Aromen, Zusatzstoffe, zu viel Salz, Hilfsstoffe und ungesunde Beilagen drin, die unseren Darm belasten.

Abgesehen vom verwendeten Fleisch ist der Konsum von Wurst tatsächlich ungesund, vielleicht auch schädlich, wenn man zu üppig und zu oft davon Gebrauch macht. So manch ein Magen ist jedoch wie ein symbolischer Saumagen und ist förmlich süchtig nach Wurstwaren. Eine interessante, grosse Studie belegt, dass verarbeitetes Fleisch, so wie es in der Wurstverarbeitung eingesetzt wird, die Lebensdauer verringert. Hierzu wurden die Gesundheitsdaten einer grossen Menge an Personen ausgewertet, sodass es sich um eine meiner Meinung nach glaubwürdige Studie handelt.

Wurstfehler und minderwertige Qualität

Wenn die Wurst nicht verdorben ist, jedoch Fehler aufweist, so spricht man von Wurstfehlern. Hierzu zählen der Gefrierbrand, wenn das Fleisch zu schnell gefroren wird, der Fettaustritt, wenn das Fleisch zu schnell erhitzt wird, das Platzen der Wursthaut, wenn die Wurst zu lange erhitzt wird, und das Lagern in Dosen, wenn das Doseninnere kaputt geht. Bitte, Dosenwurst habe ich noch nie gemocht, aber eine defekte Dose kann schädlich sein.

Bei minderwertiger Qualität werden zum Ausgleich Kräuter, Salz, Pfeffer, Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe verwendet, damit der gute Geschmack oberflächlich vorhanden ist und der Konsument nicht merkt, welcher Schrott ihm angeboten wird. Mein wöchentliches Blatt Schinken ist luftgetrocknet, mit mildem Meersalz versehen, beinhaltet nichts ausser dem Fleisch und ist die gesündere Variante der ungesunden Wurst, wobei ich hier auch nicht unbedingt von gesund sprechen kann, weil Wurst bleibt Wurst, und sie besitzt so lange zwei Enden, bis man ihr mit dem vollständigen Verzehr ein Ende setzt.

Vegane Wurst - eine Alternative für Veganer?

Die vegane Wurst wird aus Pflanzenprodukten und pflanzlichen Fetten hergestellt. Damit sie nicht nach Soja schmeckt, wird sie mit Aromen und Zusatzstoffen versehen. Der Veganer glaubt, er tut seiner Gesundheit etwas Gutes, konsumiert die zahlreichen veganen Produkte und schädigt seinen Darm trotzdem. Die Zusatzstoffe und Aromen werden durch die Nieren ausgeschieden und belasten den Körper. Ich halte nichts von diesen veganen Ersatzprodukten, da ich nur natürliche pflanzliche Nahrungsmittel esse und auf jede Art von Zusatz verzichte. Wer jedoch Veganer aus Leidenschaft, aus der Überzeugung heraus ist, dass er keine tierischen Produkte verzehren möchte, weil er tierlieb ist, der kann durchaus vegane Wurst essen, nur gesund ist diese Variante auch nicht unbedingt.

Rohe oder gekochte Wurst?

Ob nun die Wurst roh oder im gekochten Zustand besser ist, lässt sich bei so viel ungesundem Fleischkonsum nicht direkt sagen. Fakt ist, Rohschinken ist schwerer verdaulich, sodass Menschen mit Darmproblemen eher Kochschinken essen sollten, wobei ich sage, man sollte bei Darmproblemen auf Wurst ganz verzichten. Rohprodukte wie Rohschinken werden gepökelt, und das Pökelsalz reizt unseren Körper, kann zu Herz-Kreislauf Beschwerden führen und uns krank machen, denn zu viel Salz ist ungesund.

Salami - welche ist die beste?

Salami ist von Haus aus fettreich, besteht auch aus Speck, Schinkenspeck und besitzt somit einen hohen Fettanteil. Sie verkürzt das Leben, kann Krebs auslösen und unseren Darm erheblich schädigen. Wer zu oft und zu viel Salami verzehrt, riskiert seine Gesundheit wirklich. Ich habe die Salami aus meinem Leben gestrichen und verzichte sogar zu Ostern darauf, selbst wenn sie eine Gaumenfreude ist.

Tests haben ergeben, dass die teure Salami hochwertiger und besser ist als die Billigsalami. Man sollte daher tiefer in die Geldbörse greifen, wenn man schon zu Salami greifen muss. Aus dem Discounter muss man sie wirklich nicht haben, denn Billigprodukte haben auch ihren hohen Preis, den gesundheitlichen Preis, den man später bezahlt, wenn man an die Herz-Lungen Maschine angeschlossen wird oder als Dialysepatient sein Leben einschränken muss.


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