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Fremdgehen - Affäre oder Seitensprung?

Fremdgehen mit pinken SchuhenWas versteht man unter Fremdgehen? Es ist die geheime Liebschaft, die Affäre, der Seitensprung, der geheime One-Night Stand, die Geliebte, das prickelnde Abenteuer mit dem Lover, das aufregende Leben in und doch ausserhalb der eigenen Beziehung.

Im Grunde ist man mit seiner Beziehung glücklich, wenn sie noch nicht eingeschlafen ist. Und doch sehnt man sich mit seinem puren Ego nach dem körperlichen Abenteuer, nach dem Erlebnis, fremde Haut zu spüren, einen anderen Partner lustvoll zu lieben. Hier entsteht ein richtiges Kopfkino, in welchem man sich ausmalt, wie schön das geheime Treffen sein wird. Wer dann tatsächlich fremdgeht, der hat die imaginäre Schwelle überschritten.

Fremdgehen gehört nicht zu den Dingen, über die man gerne spricht, man tut es einfach, schämt sich danach vielleicht über sich selbst, rennt mit einem geplagten Gewissen umher, schweigt und geniesst den Moment. Trotzdem sollte das Fremdgehen nicht in den Alltag integriert werden, denn es könnte sein, dass man die Konsequenzen trägt, sich das Leben rächt und man im Alter alleine und verlassen dasteht.

Warum gehen wir fremd?

Männer gehen überwiegend fremd, weil der Moment des Abenteuers lockt, weil sie die Situation nutzen, weil sie sich in der eigenen Beziehung nicht bewundert fühlen, oder weil der Sex zu Hause nachlässt und man wie in einer Art Pandabären-Beziehung lebt.

Frauen gehen fremd, weil sie sich endlich wieder geliebt fühlen wollen, weil ihnen der eigene Partner keine Aufmerksamkeit mehr schenkt, weil sie aus dem monotonen Alltag ausbrechen wollen, weil sie nicht auf die Rolle der Hausfrau und Mutter reduziert werden möchten, und auch wenn das Sexualleben im eigenen Bett nicht mehr stimmt. Manchmal ist der Teppich schmutzig, das Leben auch.

Es kommt jedoch auf den Testosteronspiegel an, ob jemand zum Fremdgehen neigt, oder ob er lieber treu ist. Männer fürchten die Konsequenzen, trauen sich oft nicht und bleiben deshalb treu. Frauen fürchten um den guten Haussegen, bevorzugen das Wohl der Kinder und bleiben deshalb oft treu. Zum Fremdgehen können wir jedoch unter Umständen alle neigen, denn der Mensch ist von Natur aus nicht monogam, lernt es jedoch im Laufe des Lebens, weil er kulturell geprägt ist.

Wer möchte wissen, ob sein Partner fremdgeht?

Laut einer Studie möchten 52% der Leute nicht wissen, ob ihr Partner fremdgeht. Grund hierfür ist das mangelnde Vertrauen, welches man dann entwickelt. Man schleppt die imaginären Bilder in seinem Kopfkino mit sich herum, wenn man weiss, dass der eigene Partner in fremden Betten war, wenn man weiss, dass der Partner sich mit jemand anderen vergnügt hat. Ein weiterer Grund hierfür ist, dass das eigene Selbstvertrauen in den Keller rutscht, weil man sich wertlos fühlt. Das einmalige Fremdgehen muss man nicht unbedingt erfahren, denn was man nicht weiss, das macht uns nicht heiss. Ausserdem entsteht das Fremdgehen oft aus einer Gelegenheitssituation heraus, in der man schwach wird, obwohl man seinen Partner innig liebt. Wenn dann die Beziehung aufgrund eines einzigen Seitensprungs in Schieflage gerät, leiden beide Partner enorm darunter.

Soll man dem Partner das Fremdgehen beichten?

Wichtig beim Fremdgehen ist es, dass man dem Partner nicht Bescheid sagt, auch wenn das schlechte Gewissen nagt. Der Partner hat es nicht verdient, zusätzlich gedehmptigt zu werden, und die Beziehung könnte empfindlich unter dem Geständnis leiden, weil das Vertrauen verspielt wurde. Der eigene Partner könnte sich minderwertig fühlen, die Schuld bei sich selbst suchen, depressiv werden und sich nicht mehr attraktiv genug fühlen. Hier kann nur noch eine Paartherapie helfen.

Warum gehen Frauen fremd?

Frauen sind treu, aber wenn sie fremdgehen, dann muss es einen Grund geben. 78% der Frauen gehen fremd, weil ihr Partner im Haushalt eine faule Socke ist, den Geschirrspüler nicht einräumt, die Füsse hochlegt, sich ein Bier gönnt und seiner Frau beim Putzen zuschaut. Manche Männer kochen und bringen den Müll hinaus, das ist ein guter Anfang für die Treue. Ein weiterer Grund, um fremdzugehen, ist der ewige Streit um den Haushalt. Das Klo muss geputzt werden, der Teppich muss gesaugt werden, aber der Mann legt sich lieber auf den Teppich, erlebt sinnliche Momente und geht anschliessend aufs Klo. Die Frau darf danach alles putzen. Und so suchen sich Frauen eine Art heile Welt bei einem anderen Partner, verlieben sich irgendwann gerne in den neuen Mann, heiraten ihn, und sofort geht das gleiche Desaster von vorne los. Der Mann kann ja auch nicht unbedingt leicht aus seiner Haut kriechen, wenn er als Macho zur Welt kommt. Besser für eine intakte Beziehung wäre es, wenn man sich ausspricht, den Haushalt teilt, jeder seine Aufgaben hat und diese auch erledigt. Frauen wollen Harmonie, und Männer brauchen die Harmonie.

Warum gehen Männer fremd?

Männer gehen am Anfang einer Beziehung selten bis nie fremd, weil sie verliebt sind und keine andere Frau annähernd so attraktiv und sinnlich finden wie die eigene Frau. Nur der richtig testosterongesteuerte Mann geht gerne schon am Anfang einer Partnerschaft fremd, weil er genetisch bedingt so viel Liebe braucht, dass eine Frau alleine schnell langweilig wird. Solche Männer kann man nicht einmal therapieren, es steckt in ihnen drin. So einem Nann kann eine Frau nur bedingungslos lieben und die Seitensprünge hinunterwürgen, aber das macht uns Frauen auf Dauer krank.

Auf jeden Fall steigt die Gefahr des Fremdgehens in einer Langzeitbeziehung, weil die Frau Phasen hat, in denen ihre körperliche Lust nachlässt. Der Mann sehnt sich jedoch danach, geliebt zu werden. Eine Sexualtherapeutin sagte einst, dass die Frau nur wenige Minuten am Tag benötigt, um ihren Mann glücklich zu machen, und er bleibt ihr treu und begehrt sie auch noch in einer langen Beziehung. Wir Frauen haben aber wirklich nicht immer Lust, wir sind ja auch nur Menschen. Und so sucht sich der Mann zunehmend die Befriedigung in seiner Umgebung, er streunt herum und kommt glücklich nach Hause. Gelegenheiten und weibliche Reize lauern überall.

Affäre - die geheime Liebschaft

Affäre mit einer fremden RoseEine Affäre ist eine Liebschaft, eine sexuelle Beziehung und entstammt wortwörtlich aus dem Französischen, aus dem Wort Affaire. Bereits im 17. Jahrhundert hielt man geheime Liebschaften aufrecht, die sogar zum Duell führten, wenn sie zum öffentlichen Skandal ausarteten.

Eine Affäre ist nichts, womit man öffentlich hausieren geht, nichts zum Prahlen, und dennoch ist sie verführerisch, prickelt auf der Haut und ist unter einigen Menschen so beliebt wie Schokolade. Wie hält man seine Affäre geheim? Wo trifft man sich mit seiner verbotenen Liebe? Soll man eine beendete Affäre seinem Partner beichten?

Wer eine Affäre hat, sollte mit ihr Orte wählen, die nicht zum alltäglichen Umfeld gehören, denn Freunde und Bekannte, Verwandte oder gar die eigene Familie könnten sich dort aufhalten und alles beobachten. Das Lieblingsrestaurant, das täglich frequentierte Cafe, der Park in der näheren Umgebung, all dies sind Treffpunkte, an denen man mit seiner geheimen Liebe nicht sicher ist. Besser sind Orte, an denen man sich sonst nie aufhält, vielleicht ein Hotelzimmer, eine menschenleere Wiese, eine andere Stadt, oder gar das Nachbarland, denn hier läuft man nicht andauernd Freunden und Bekannten über den Weg.

Natürlich kann es vorkommen, dass man mit seiner Affäre Urlaub macht und plötzlich steht der eigene Chef, ein Arbeitskollege, ein ferner Bekannter oder gar jemand aus der Verwandtschaft am Rand des Liegestuhls und streckt die Hand zur Begrüssung hin. Da kommt man in Erklärungsnot und muss hoffen, dass die Sache geheim bleibt, niemand versehentlich plaudert, und dass man nicht erpresst wird. Liebschaften geheimer Art machen uns erpressbar, verunsichern das Leben und bringen frischen, manchmal auch unangenehmen Wind in den Alltag. Wenn die eigene Partnerin, der eigene Partner davon Wind bekommt, weht zu Hause ein richtiger Sturm mit gefühlsmässig turbulenten Orkanböhen. In den meisten Fällen fühlt man sich jedoch im Urlaub sicher mit seiner verbotenen Liebe, wenn man nicht gerade dort urlaubt, wo alle hinfliegen.

Eine Affäre kann man über Jahre hinweg geheim halten, wenn man sich diskret mit ihr trifft, kein Parfum verwendet, nach dem Liebesspiel mit dem Alltagsduschgel duscht, keine Rechnungen von Hotelzimmern, Restaurants und Urlauben in der Manteltasche vergisst, und wenn man sich von niemandem beobachten lässt. Das Kondom sollte ein ständiger Begleiter sein, damit man geschützt ist, aber die Kondome darf man nicht im Alltag mit sich schleppen, sonst wühlt der eigene Partner eines Tages versehentlich in der Tasche und wird fündig.

Meist trifft man sich mit seiner Affäre immer am selben Ort, denn dort schafft man sich eine Art intime Gemeinsamkeit. Man darf nur nicht auf die Idee kommen, mit dem eigenen Partner an den selben Ort zu gehen, nur weil einem das grosse Gefühlschaos überkommt. Wenn man mit seiner Affäre ein Hotel frequentiert und nur ein einziges Mal mit seinem Partner dort residiert, droht bereits Gefahr, denn man wurde ja vorher mit einer anderen Begleitung wahrgenommen, und schon wird das Umfeld hellhörig.

Wenn man seine Affäre beendet, sollte man mit seinem schlechten Gewissen leben, seinem Partner nichts davon erzählen, niemandem davon berichten und versuchen, die eigene Partnerschaft wieder aufblühen zu lassen. Man verletzt jemanden derart tief, wenn man ihm erzählt, dass man eine geheime Liebe hatte. Frauen wollen dann in der Regel alles über die Affäre wissen und reichen irgendwann doch die Scheidung ein oder trennen sich, weil die Verletztheit so gross ist, dass man sein Selbstwertgefühl verliert. Männer sind in der Regel so tief in ihrem Stolz verletzt, dass sie extra fremdgehen, die eigene Partnerin nicht mehr bewundern, achten und lieben können, und schliesslich doch die Trennung im Haus steht.

Kann eine Affäre eine Beziehung beleben?

Affären können eine Beziehung nur in den seltensten Fällen beleben. Man ist ausgeglichen, zufrieden, glücklich und euphorisch. Man schenkt dem Partner wieder mehr Aufmerksamkeit, gelegentlich Blumen und Schokolade, da man irgendwo im Kopf ein schlechtes Gewissen mit sich herum schleppt, und man möchte irgendwann seine Affäre beenden, wenn die Zeit reif ist. Dieser Idealzustand hält jedoch nicht lange an, wenn ein Partner aufmerksam genug ist, um kleine Veränderungen in der eigenen Beziehung wahrzunehmen. Man kann nämlich nicht ständig auf Geschäftsreise sein und Ausreden erfinden, nur weil man mit seiner geheimen Liebe im Liebesstau festsitzt und im Grunde im Hotelbett liegt. Die meisten Affären haben ein Ablaufdatum, und fast immer ist es ein unschönes Ende.

Wenn man sich in seine Affäre verliebt

Es kommt immer wieder vor, dass man sich in seine Affäre verliebt. Wenn diese Liebe erwidert wird, steht noch immer die eigene Beziehung im Weg, die man rasch beenden sollte, sonst leiden alle Beteiligten. Wenn Liebe ins Spiel kommt, kann man keine grossartige Zuneigung dem eigenen Partner gegenüber mehr zeigen, denn der Kopf ist längst woanders, und das Herz ist nicht mehr zu Hause. Der Partner spürt dies, stellt Fragen, wird hellhörig und ungeduldig, und schnell hängt der Haussegen schief. Plötzlich sucht man Streit und ärgert sich über Kleinigkeiten, nörgelt am eigenen Partner herum, sodass er nichts mehr richtig machen kann, auch wenn er sich noch so sehr anstrengt.

Wenn die Liebe nur einseitig ist, unerwidert bleibt, nur der gute Sex, die körperliche Spielerei im Vordergrund stehen, hat man zwei Probleme. Den eigenen Partner kann man nicht mehr richtig lieben, und die Affäre verschwindet, weil sie sich bedrängt fühlt. Wenn sich allerdings eine Affäre verliebt, hat man das Problem, dass sie plötzlich wie ein Klotz am Bein hängt und man sie nicht mehr los wird. Einseitige Liebe schafft immer Probleme.

Frauen verlieben sich in der Regel öfters als Männer, weil sie mit dem Herzen Sex haben, nicht mit dem Körper alleine. Und so sollten gerade die Männer aufpassen, wenn sie sich auf eine geheime Liebschaft einlassen. Wir Frauen sind anhänglich, möchten heiraten, Kinder bekommen, und wir sind eifersüchtig auf die Ehefrau. Wahrlich, Affären sind anstrengend, wenn sie zu altern beginnen, in die Jahre kommen und an herzlicher Vertrautheit gewinnen. Zu Hause bügelt die Ehefrau die Hemden und hört sich die Alltagssorgen an, und im Hotelbett liegt die geschmeidige Zweitfrau, die fürs körperliche Wohl sorgt. Bitte, diese ungerechte Konstellation muss ja förmlich ein Ablaufdatum besitzen, sonst frisst mich glatt der Neid.

Wie beginnt und endet eine Affäre für die Frau?

Frauen, die sich auf eine Affäre, besonders mit einem verheirateten Mann einlassen, leben einsam, gefährlich und müssen auf vieles verzichten, denn zu Ostern, zu Weihnachten, Sonntags und Feiertags liegt man alleine im Bett. Trotzdem finden einige Frauen gerade die verheirateten Männer anziehend. Man weckt das gegenseitige Interesse füreinander, man redet sich hoch bis zum erotisch angehauchten Gespräch, welches nach und nach unter die Gürtellinie wandert und direkt auf der heiss geschwitzten, nackten Haut klebenbleibt, danach malt sich die Frau erste Heirats- und Familienpläne im imaginär eingerichteten Kopfzentrum aus, und der Mann malt sich die ersten körperlich erogenen Höhepunkte mit der Frau aus, in Kauf nehmend, dass er womöglich danach verheiratet wird und eine Familie ernähren darf. Ein bereits verheirateter Mann bekommt spätestens jetzt Probleme.

So manch unerwiderter Heiratsantrag brachte die Frau nach Ablaufdatum der heissen Nacht nicht ins gedankliche Kopfzentrum einer geplanten Ehe, sondern ins Zentrum für seelische Gesundheit. Da drin braucht man kein weisses Hochzeitskleid, da laufen tausend und mehr weiss bekittelte Ärzte herum, welche der Frau klar machen, dass das Leben nicht jedes Mal nach dem Sex am Traualtar endet. Frauen leiden, wenn sie sich in ihre Affäre verlieben, und viele Frauen belügen sich selbst, wenn sie glauben, dass keine Gefühle entstehen und nur der Körper vibriert. Die wenigsten Männer lassen sich scheiden, nur weil die geheime Liebe plötzlich entdeckt, dass ihr Herz hüpft.

Wie beginnt und endet eine Affäre für den Mann?

Ein Mann legt sich eine geheime Liebschaft zu, um seine Ehe zu retten, seinen Alltag aufzupeppen, seiner Midlife-Crisis zu entkommen, neuen intimen Wind in der Lendengegend zu spüren, oder einfach nur, um nicht immer den selben Sex zu haben. Männer geniessen ihre Affäre, leben mit ihr die Sonnenseite des Lebens aus, schöpfen Kraft für die eigene Ehe und lassen sich verführen. Bitte, da ist es wohl gerecht, wenn man seine Affäre mit Geschenken eindeckt, damit sie auch etwas von der Liebschaft hat, falls sie sich einsam fühlt, wenn der Mann sich wieder seiner eigenen Partnerin widmet. Im idealsten Fall sind beide verheiratet, dann kann nichts einseitig Gefühlsbetontes passieren.

Männer schweigen und geniessen. Der Mann, welcher dem Traualtar entkommen ist, schaut sich nach der nächsten Frau um, mit der er tiefsinnige, tiefgehende Gespräche unter den Hosenknöpfen führt, handgreifliche, intensiv streichelnde Gespräche, welche auf dem Teppich oder im Bett enden. Wenn die nächste Affäre in die Jahre gekommen ist, heiraten will und von Liebe spricht, sucht sich der Mann erneut etwas Frisches zum lieben.

Wie geht man mit dem Ende einer Affäre um?

Frauen und Männer gehen unterschiedlich mit dem Ende einer Affäre um. Frauen kreischen, wenn sie verlassen werden, selbst wenn keine Liebe im Spiel war. Sie quietschen wie trockene Kreiden, saugen den letzten Sex in sich auf wie nasse Kreiden, weil sie hoffen, der Mann möge doch noch bei ihnen bleiben. Nasse Kreiden quietschen beim Schreiben nicht mehr so sehr, und so verstummt auch die verlassene Frau irgendwann, frisst ihren Liebeskummer, der eigentlich nicht vorhanden sein dürfte, in sich hinein und beginnt, neu zu leben. Frauen tragen ihre Gefühle sichtbar auf der Zunge und heulen sich bei der besten Freundin aus.

Männer spüren ihren verletzten Stolz, wenn sie verlassen werden, selbst wenn es nur eine Affäre war. Sie schweigen, erzählen ihrem besten Kumpel, dass sie selbst Schluss gemacht haben, leben sich sofort in einer neuen Affäre aus und lassen dies die alte Affäre wissen. Männer sind bunte Hunde, stolze Pfaue, wilde Hengste, und sie widmen sich sorgsam der eigenen Partnerin, weil sie bei ihr das Gefühl bekommen, geliebt zu werden. Der Mann möchte begehrt und körperlich bewundert werden, gut im Bett sein, weil dies von Natur aus aufgrund seines Testosteronspiegels in ihm verankert ist. Liebe Frauen, ziehen Sie sich dezent zurück und geben Sie dem Mann das Gefühl, dass er ein guter Liebhaber ist.

Die Affäre im Internet - die geheime Online-Liebe

Seit wir das Internet in unseren Alltag integriert haben, uns per Smartphone, Chat und Videos kennenlernen, haben die Online-Affären Hochsaison. Es ist einfach, verlockend und braucht nicht viel Aufwand, um sich im Internet kennenzulernen. Sogar auf Businessplattformen verstecken sich geheime Treffpunkte für Affären, denn man kann sich auch per E-Mail bedrohlich näher kommen.

Eine E-Mail Affäre beginnt mit Worten, nicht zu direkt, aber indirekt direkt in Nähe der Gürtellinie, sodass man zwischen den Zeilen lesen kann, dass gegenseitiges Interesse besteht. Man mailt sich zuerst umschmeichelnde, dann liebevolle und schliesslich prickelnd erotische Worte, die zum Träumen einladen. Das Kopfkino ist ein Held und ein Teufel zugleich, denn man geht bereits in Gedanken fremd, wenn man eine Online-Affäre beginnt und nachts vom gemeinsamen Schäferstündchen träumt, während der Partner daneben leise vor sich hinschnarcht und vermutlich nichts ahnt.

Stellen Sie sich vor, Sie lernen jemanden online kennen, dessen Foto bereits beim Anblick zum Träumen einlädt. Sie beginnen mit ihm einen E-Mail Kontakt, schreiben sich immer tiefergründige Mails, verführen sich gegenseitig zu immer mehr verboteneren Worten, bis Sie sich gegenseitig Ihre Vorlieben und geheimen Wünsche per Computer präsentieren. Ein Fussliebhaber wird auf High-Heels stehen, die man vor seinen Augen auszieht, denn man kann auch Füsse wie Nahrungsmittel in den Mund stecken. Ein Brustliebhaber wird sich an einem tief ausgeschnittenen Dekollete erfreuen, und jemand, der Pobacken liebt, wird sich über enge Hosen freuen. Dies alles kann man dann in einem Videochat ausleben, bis dies zu wenig wird und man sich nach echter gegenseitiger Körperliebe sehnt.

Bei einer Online-Affäre sollte man seine E-Mails schützen, eventuelle SMS-Nachrichten sichern und sofort löschen, das Smartphone, den Tablet und den Computer nicht unbeaufsichtigt aus den Augen lassen, und man sollte dem eigenen Partner nicht das Gefühl geben, dass man andauernd nur aufs Handy schaut, denn das macht hellhörig und lässt am Vertrauen zweifeln. Nachrichten sollte man sich nur schicken, wenn man alleine ist. Telefonieren sollte man nur miteinander, wenn der Partner nicht zu Hause ist, und treffen sollte man sich nur dort, wo man sich unbeobachtet fühlt, denn auch eine Online-Affäre kann zur Offline-Liebschaft führen, wenn der gemeinsame Schriftverkehr nicht mehr ausreicht, um körperliche Hochgefühle zu bekommen. Übrigens haben Affären, die sich alleine im Internet bewegen, ausschliesslich virtuell ausgelebt werden, immer ein Ablaufdatum, da der Mensch von Natur aus dreidimensional fühlen und nicht zweidimensional empfinden möchte.

so ist es mit jeder Affäre, beglückend, in Höhepunkten endend, dramatisch dornenbehaftet, gut duftend wie eine Rose, zart beginnend wie eine Gänseblume, und zum Schluss geben sich womöglich zwei Gänse das Ja-Wort und schnattern im gemeinsamen Ehebett, bis sich einer von beiden nachts aus dem Bett schleicht, um seiner neuen Affäre zu mailen. Bitte, ich kann Sie beruhigen, die Statistik spricht Bände und verspricht, dass der Zustand, seine Affäre zu ehelichen, äusserst selten eintritt.

Seitensprung - der geheime One-Night Stand

Seitensprung - fremder HutEin Seitensprung ist nichts, wofür man sich rühmen oder loben könnte, denn man geht hierbei seinem Partner fremd und verletzt ihn zutiefst, wenn das Fremdgehen entdeckt wird. Trotzdem gehen fast 30% der Männer und 20% der Frauen fremd, wobei es hier länderspezifische Unterschiede gibt. In Italien und Russland gehen mehr Leute fremd als in den USA. Eines haben aber alle gemeinsam, sie haben danach ein schlechtes Gewissen. Nur die moskauer Russen sehen ihre Geliebte als Statussymbol an.

Der Seitensprung entstammt dem 18. Jahrhundert und kennzeichnete damals einen Sprung eines Pferdes, welches aus der Reihe tanzte. Im 19. Jahrhundert wurde er besonders in Österreich für eine kurz anhaltende Affäre genutzt, und heute steht er weltweit fürs Fremdgehen, eine kurzfristige sexuelle Affäre, für das Betrügen in einer Partnerschaft, oder rechtlich gesehen für den Ehebruch. Mindestens einer der Partner muss verheiratet oder in einer Beziehung sein, dann ist ein Seitensprung vollendet, wenn man sich mit all seiner körperlich angehauchten Lust einem anderen Partner hingibt.

Laut Studien ist ein Seitensprung nicht das einmalige Abenteuer, der einmalige sexuelle Fehltritt, da zwei Drittel mehr als ein Mal mit ihrem Seitensprung aktiv werden. Wahrlich, man gewöhnt sich so schnell an die heimliche Liebschaft, die das Bett und den eigenen Körper wärmt.

Früher wurde man besonders als Frau bestraft, wenn man einen Seitensprung wagte. Die Erblinie musste gesichert werden, ein fremdes Kuckuckskind war höchst unerwünscht, einen Vaterschaftstest gab es nicht, und so war die damalige Frau der Besitz des Mannes, wenn er sie heiratete und mit ihr die Ehe vollzog. Die Frau musste sich um ein eventuelles, aus dem Seitensprung entstandenes Kind kümmern, während der Mann, mit dem sie fremdging, keine Verpflichtungen hatte.

Heute werden Frauen nicht mehr als Besitz ihrer Ehemänner gesehen, der biologische Vater ist jedoch immer in der Pflicht, für seine entstandenen Kinder zu sorgen, oder zumindest finanziell aufzukommen, es sei denn, das Kind entstammt einer geregelten Samenspende aus einer protokollierten Samenbank, aber dies hat nichts mit dem Fremdgehen zu tun. Gott sei Dank haben sich die Zeiten und die Menschen geändert.

Ein Seitensprung kann Folgen haben, für den betroffenen Fremdgänger, aber auch für den betrogenen Partner. Wer einmal fremdgeht, dem glaubt man nicht, auch wenn er nur noch vom eigenen Partner schwärmend spricht. Und so fühlen sich die betrogenen Partner unsicher, beginnen, alles zu kontrollieren, verlieren ihr Selbstwertgefühl, verfallen in Depressionen, fühlen sich nicht mehr schön und nicht mehr geliebt, und dies führt oftmals zu einem Trauma. Viele Paare trennen sich, wenn einer der Partner fremdgeht, da diese Beziehung das Vertrauen verloren hat. Und so leiden beide Seiten, die Betrogenen und die Fremdgänger.

Der Seitensprung hat jedoch auch viele Ursachen. Man geht fremd, wenn man sich ungeliebt fühlt, wenn die eigene Beziehung sexuell einschläft, wenn die Wünsche und Bedürfnisse vom Partner nicht erfüllt werden können, wenn Langeweile in den Alltag eintritt, wenn Kinder auf der Welt sind und sich speziell der Mann vernachlässigt fühlt, oder wenn man einen unheimlich anziehenden Menschen kennenlernt, der das treue Gleichgewicht mächtig in Frage stellt. Einige Menschen können sich kaum beherrschen, die brauchen die sexuelle Abwechslung, möchten jedoch gleichzeitig eine treue Ehe führen, und beides zusammen beisst sich gewaltig.

Warum wagen so viele Menschen einen Seitensprung?

Der Mensch ist von Natur aus nicht unbedingt monogam, möchte jedoch aus kulturellen Gründen monogam leben. Trotzdem möchten wir intuitiv unser Erbgut weitergeben und so gut wie möglich verteilen, sodass gesundes Leben daraus entsteht. Und so gehen Männer gerne fremd, weil sie ihre Spermien so gezielt wie möglich weiterverbreiten wollen, und Frauen gehen fremd, weil sie den perfekten Partner suchen.

Wenn wir von der Natur abgesehen, unseren Lebensstil betrachten, so wird die Welt immer globaler, und an allen Ecken lauert die Gefahr, jemanden kennenzulernen, mit dem man fremdgehen könnte. Die Arbeitszeiten werden immer länger, wir gehen mit dem Internet ins Bett und pflegen tausende Online-Kontakte, und wir sind mehr unterwegs, als dass wir das heimische Haus hüten. Hier sind Seitensprünge bereits deshalb in den Alltag integriert, damit man Stress abbaut und sich als Mensch wieder spürt. Der Arbeitsplatz ist ohnehin gefährlich, denn das Büro ist wie eine Seitensprungagentur, man kommt sich im Job oft näher, als man es sich wünscht.

Gesundheitliche Folgen eines Seitensprungs

Wer einen Seitensprung wagt, sollte auch seine Gesundheit im Hinterkopf behalten. Bereits beim Küssen können Krankheiten und Viren übertragen werden, unter anderem Herpes und viele unerwünschte Bakterien. Oft sieht man es fremden Menschen nicht an, dass sie krank sind oder einen Virus in sich tragen. Man könnte angesteckt werden und seinen eigenen Partner, seine Familie, ja sogar seine eigenen Kinder anstecken.

Ein Kondom ist Pflicht, selbst wenn die Frau sagt, sie nimmt die Pille. Es muss ja nicht nur eine Schwangerschaft vermieden werden, die nicht zu unserem Lifestyle der perfekten Familie passt, sondern auch Geschlechtskrankheiten, die man sich bei fremden Leuten holen könnte. Natürlich geht man auch gerne mit jemandem aus dem Freundeskreis fremd, den man kennt, bei dem man sich fast sicher sein kann, dass er gesund ist, aber man weiss nie, ob ein Mensch wirklich gesund ist. Gesundheitliche Bedenken schrecken uns Gott sei Dank noch ab, sonst würden viel mehr Menschen fremdgehen.

Was muss man bei einem Seitensprung beachten?

Wer einen Seitensprung wagt, muss einiges beachten, damit das Fremdgehen nicht entdeckt wird. Man sollte einen Treffpunkt wählen, der nicht zum eigenen Alltag gehört, vielleicht ein unbekanntes Hotel, einen Parkplatz, vielleicht sogar eine fremde Stadt. Es kommt immer wieder vor, dass man Freunde und Bekannte trifft, und dann muss man damit rechnen, dass der eigene Partner das Fremdgehen entdeckt.

Man darf sich nicht parfumieren, sonst riecht der eigene Partner das fremde Parfum, wenn man glücklich nach Hause kommt. Man sollte sich nachher gut duschen, am besten mit dem eigenen Duschgel, denn die Nase des Partners erkennt unverfälscht fremde Gerüche. Und man sollte nicht zu euphorisch nach seinem Seitensprung nach Hause kommen, sonst ist der Partner irritiert und beginnt, Nachforschungen anzustellen.

SMS Nachrichten, Handyanrufe, die eigene Festnetznummer, der persönliche Kontakt im eigenen Haus, ein permanenter E-Mail Kontakt, die Begegnungen im Alltag, all das ist für den Seitensprung tabu. Man darf niemals den Fehler machen und sein persönliches Umfeld integrieren, seine persönlichen Daten preisgeben, sonst kommt man in Teufelsküche.

Man sollte den Partner, der nichtsahnend zu Hause wartet, nicht mit zu vielen Geschenken und Komplimenten überhäufen, denn diese Veränderung wird schnell wahrgenommen, und schon könnte die Sache auffliegen. Viele Leute machen den Fehler, aus Euphorie oder aus reinem schlechten Gewissen heraus, ihrem Partner plötzlich intensiv zu zeigen, dass sie ihn lieben. Hier durchbricht man den vertrauten Alltag, und das lässt den Partner Verdacht schöpfen.

Mit der Alibiagentur einen Seitensprung planen

Mittlerweile boomt das Geschäft mit dem Seitensprung so stark, dass es spezielle Alibiagenturen gibt, welche dafür sorgen, dass man ein perfektes Alibi hat, wenn man fremdgeht. Hier bekommt man Konzertkarten zugeschickt, Einladungen zu Seminaren, berufsbildende Wochenendeinladungen, Einladungen zu Kongressen und Fortbildungen. So hat man ein wasserdichtes Alibi für den eigenen Partner und kann sich in fremden Betten amüsieren. Natürlich kostet dies etwas, denn so ein Alibi muss gut organisiert werden, und man darf sich nachher nicht verplappern. Am besten, man lernt sein Alibi auswendig, verknüpft es mit seinem Leben und integriert es in seinen Alltag, als hätte man es real wahrgenommen. Das Motto einer Alibiagentur ist nämlich das professionelle Lügen, bis die Balken brechen.

Mit der Seitensprungagentur geplant fremdgehen

Mit Hilfe einer Seitensprungagentur kann man geplant fremdgehen. Es sind entweder stationäre Agenturen, die man persönlich oder telefonisch frequentiert, oder Online-Agenturen, die man per Mausklick und Wischtechnik im Internet besucht. Sie bieten einen grossen Pool an Flirthungrigen, die Kontakt zu freizügigen Menschen suchen, welche ebenso flirthungrig, liebesgierig und sexuell aktiv sind. Hier trifft man sich zum gemeinsamen Fremdgehen.

Viele Seitensprungagenturen werden heute zunehmend durch online Kontaktbörsen ersetzt. Sie bieten den kleinen Flirt für zwischendurch, das prickelnde Abenteuer für Lust und Leidenschaft, den freundschaftlichen Casual-Sex, bei dem man sich näherkommt und danach die obligatorische Tasse Kaffee zusammen trinkt, und sie bieten kurze Affären an, für jeden das Passende. Mit einer Seitensprungagentur bleibt man anonym und diskret, sodass der eigene Partner keinen Verdacht schöpft. Nur das schlechte Gewissen bleibt uns erhalten, denn die Seele leidet, wenn man fremdgeht.

Welche Nationen lieben den Seitensprung?

Es gibt Länder, in denen ist der Seitensprung ein absolutes Tabu, mit schrecklichen Gewissensbissen verbunden, und dann gibt es Nationen, die lieben die sexuelle Abwechslung so sehr, dass sie dem Seitensprung nicht abgeneigt sind. Die Wiener sind beispielsweise so offen, dass sie sich die kleine obligatorische Affäre zwischendurch durchaus gönnen. Der durchschnittliche Wiener ist verheiratet, liebt die Musik, die Kunst und schafft sich kleine Schlupflöcher, in denen er sich körperlich ausleben kann. Danach geht er brav nach Hause und erzählt seinem Partner, seiner Partnerin, dass es im Büro wieder einmal länger gedauert hat. Zum Glück werden heute nicht mehr alle Überstunden gut bezahlt.

Der durchschnittliche Italiener liebt seine Ehefrau, liebt das Essen von Mama, ist stolzer Familienvater und gönnt sich eine Geliebte für zwischendurch, nichts Ernstes, nur etwas für die Lendengegend. Der sinnliche Franzose und der feurige Spanier machen es dem Italiener nach, halten sich mit kleinen Seitensprüngen fit und kommen brav nach Hause, wenn die Ehefrau das romantische Dinner vorbereitet hat. Hier liegt es nicht an der mangelnden Erotik der Ehefrau, hier spielt die Abwechslung eine grosse Rolle.

Wir Deutschen finden einen Seitensprung umpassend, sehen darin den besten Trennungsgrund, schwören ewige Treue und gehen so heimlich fremd, dass niemand es bemerkt. Wir schämen uns zusammen mit den Amerikanern, für die das Fremdgehen schon aus rein religiösen Grundsätzen nicht gesellschaftlich ist, und wir schwören nach jedem kleinen Abenteuer grosse Besserung. Die Schweizer gehen nicht so oft fremd. Dies liegt vielleicht daran, dass sie allgemein zufriedener mit ihrem Leben sind. Alle Nationen haben aber eines gemeinsam, man geht fremd, weil der Geist zwar willig ist, aber das schwache Fleisch nach einer sinnlichen Affäre ruft. Bitte, bei all dieser Fleischeslust werde ich zum Vegetarier in der Liebe und bleibe treu.

Geliebte

Die Geliebte ist die perfekte Frau zum Fremdgehen. Sie ist die Schattenfrau, die ewige Zweite, die geduldig wartet, bis das nächste Schäferstündchen naht. Sie leidet, liebt und geniesst. Und sie rächt sich, wenn sie es satt hat, die zweite Geige zu spielen. Wenn sich der Mann eine Geliebte zulegt, sollte er sie geheim halten und ihr nicht unbedingt sagen, wo er wohnt.

Liebhaber

Der Liebhaber ist der perfekte Mann für die frustrierte Ehefrau, die aus der Ehe ausbrechen will. Der perfekte Lover muss gut aussehen, gut duften, zuhören und intensiv lieben können. Junge Lover sind eher bei älteren Frauen, und ältere Liebhaber bei jüngeren Frauen begehrt. Auch hier sollte das Fremdgehen gut geplant und geheim gehalten werden, damit der Haussegen nicht schief steht.

 


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