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Soll man Fremdgehen?

Wenn der Blasius blästDas Fremdgehen ist eine intime, heikle Angelegenheit, die man geheimhalten muss, wenn der Haussegen in Takt bleiben soll. Beichten Sie niemals Ihre Affäre und schon gar keinen Seitensprung, denn Sie verletzen damit Ihren Partner zutiefst. Verzichten Sie auf Parfum, tragen Sie keine Lippenstift-Spuren nach Hause und besorgen Sie sich ein glaubhaftes Alibi, welches möglichst nicht auffliegt. Menschen gehen aus den unterschiedlichsten Gründen fremd, aber die feine englische Art ist dies nicht. Es ist eher ein Anzeichen dafür, dass in der eigenen Beziehung etwas nicht stimmt.

Was versteht man unter Fremdgehen? Es ist die geheime Liebschaft, die Affäre, der Seitensprung, der geheime One-Night Stand, die Geliebte, das prickelnde Abenteuer mit dem Lover, das aufregende Leben in und doch ausserhalb der eigenen Beziehung.

Im Grunde ist man mit seiner Beziehung glücklich, wenn sie noch nicht eingeschlafen ist. Und doch sehnt man sich mit seinem puren Ego nach dem körperlichen Abenteuer, nach dem Erlebnis, fremde Haut zu spüren, einen anderen Partner lustvoll zu lieben. Hier entsteht ein richtiges Kopfkino, in welchem man sich ausmalt, wie schön das geheime Treffen sein wird. Wer dann tatsächlich fremdgeht, der hat die imaginäre Schwelle überschritten.

Fremdgehen gehört nicht zu den Dingen, über die man gerne spricht, man tut es einfach, schämt sich danach vielleicht über sich selbst, rennt mit einem geplagten Gewissen umher, schweigt und geniesst den Moment. Trotzdem sollte das Fremdgehen nicht in den Alltag integriert werden, denn es könnte sein, dass man die Konsequenzen trägt, sich das Leben rächt und man im Alter alleine und verlassen dasteht.

Warum gehen wir fremd?

Männer gehen überwiegend fremd, weil der Moment des Abenteuers lockt, weil sie die Situation nutzen, weil sie sich in der eigenen Beziehung nicht bewundert fühlen, oder weil der Sex zu Hause nachlässt und man wie in einer Art Pandabären-Beziehung lebt.

Frauen gehen fremd, weil sie sich endlich wieder geliebt fühlen wollen, weil ihnen der eigene Partner keine Aufmerksamkeit mehr schenkt, weil sie aus dem monotonen Alltag ausbrechen wollen, weil sie nicht auf die Rolle der Hausfrau und Mutter reduziert werden möchten, und auch wenn das Sexualleben im eigenen Bett nicht mehr stimmt. Manchmal ist der Teppich schmutzig, das Leben auch.

Es kommt jedoch auf den Testosteronspiegel an, ob jemand zum Fremdgehen neigt, oder ob er lieber treu ist. Männer fürchten die Konsequenzen, trauen sich oft nicht und bleiben deshalb treu. Frauen fürchten um den guten Haussegen, bevorzugen das Wohl der Kinder und bleiben deshalb oft treu. Zum Fremdgehen können wir jedoch unter Umständen alle neigen, denn der Mensch ist von Natur aus nicht monogam, lernt es jedoch im Laufe des Lebens, weil er kulturell geprägt ist.

Wer möchte wissen, ob sein Partner fremdgeht?

Laut einer Studie möchten 52% der Leute nicht wissen, ob ihr Partner fremdgeht. Grund hierfür ist das mangelnde Vertrauen, welches man dann entwickelt. Man schleppt die imaginären Bilder in seinem Kopfkino mit sich herum, wenn man weiss, dass der eigene Partner in fremden Betten war, wenn man weiss, dass der Partner sich mit jemand anderen vergnügt hat. Ein weiterer Grund hierfür ist, dass das eigene Selbstvertrauen in den Keller rutscht, weil man sich wertlos fühlt. Das einmalige Fremdgehen muss man nicht unbedingt erfahren, denn was man nicht weiss, das macht uns nicht heiss. Ausserdem entsteht das Fremdgehen oft aus einer Gelegenheitssituation heraus, in der man schwach wird, obwohl man seinen Partner innig liebt. Wenn dann die Beziehung aufgrund eines einzigen Seitensprungs in Schieflage gerät, leiden beide Partner enorm darunter.

Soll man dem Partner das Fremdgehen beichten?

Wichtig beim Fremdgehen ist es, dass man dem Partner nicht Bescheid sagt, auch wenn das schlechte Gewissen nagt. Der Partner hat es nicht verdient, zusätzlich gedehmptigt zu werden, und die Beziehung könnte empfindlich unter dem Geständnis leiden, weil das Vertrauen verspielt wurde. Der eigene Partner könnte sich minderwertig fühlen, die Schuld bei sich selbst suchen, depressiv werden und sich nicht mehr attraktiv genug fühlen. Hier kann nur noch eine Paartherapie helfen.

Warum gehen Frauen fremd?

Frauen sind treu, aber wenn sie fremdgehen, dann muss es einen Grund geben. 78% der Frauen gehen fremd, weil ihr Partner im Haushalt eine faule Socke ist, den Geschirrspüler nicht einräumt, die Füsse hochlegt, sich ein Bier gönnt und seiner Frau beim Putzen zuschaut. Manche Männer kochen und bringen den Müll hinaus, das ist ein guter Anfang für die Treue. Ein weiterer Grund, um fremdzugehen, ist der ewige Streit um den Haushalt. Das Klo muss geputzt werden, der Teppich muss gesaugt werden, aber der Mann legt sich lieber auf den Teppich, erlebt sinnliche Momente und geht anschliessend aufs Klo. Die Frau darf danach alles putzen. Und so suchen sich Frauen eine Art heile Welt bei einem anderen Partner, verlieben sich irgendwann gerne in den neuen Mann, heiraten ihn, und sofort geht das gleiche Desaster von vorne los. Der Mann kann ja auch nicht unbedingt leicht aus seiner Haut kriechen, wenn er als Macho zur Welt kommt. Besser für eine intakte Beziehung wäre es, wenn man sich ausspricht, den Haushalt teilt, jeder seine Aufgaben hat und diese auch erledigt. Frauen wollen Harmonie, und Männer brauchen die Harmonie.

Warum gehen Männer fremd?

Männer gehen am Anfang einer Beziehung selten bis nie fremd, weil sie verliebt sind und keine andere Frau annähernd so attraktiv und sinnlich finden wie die eigene Frau. Nur der richtig testosterongesteuerte Mann geht gerne schon am Anfang einer Partnerschaft fremd, weil er genetisch bedingt so viel Liebe braucht, dass eine Frau alleine schnell langweilig wird. Solche Männer kann man nicht einmal therapieren, es steckt in ihnen drin. So einem Nann kann eine Frau nur bedingungslos lieben und die Seitensprünge hinunterwürgen, aber das macht uns Frauen auf Dauer krank.

Auf jeden Fall steigt die Gefahr des Fremdgehens in einer Langzeitbeziehung, weil die Frau Phasen hat, in denen ihre körperliche Lust nachlässt. Der Mann sehnt sich jedoch danach, geliebt zu werden. Eine Sexualtherapeutin sagte einst, dass die Frau nur wenige Minuten am Tag benötigt, um ihren Mann glücklich zu machen, und er bleibt ihr treu und begehrt sie auch noch in einer langen Beziehung. Wir Frauen haben aber wirklich nicht immer Lust, wir sind ja auch nur Menschen. Und so sucht sich der Mann zunehmend die Befriedigung in seiner Umgebung, er streunt herum und kommt glücklich nach Hause. Gelegenheiten und weibliche Reize lauern überall.

Die Alibi-Agentur für Fremdgänger

Mittlerweile boomt das Geschäft mit Seitensprüngen und Affären so stark, dass es spezielle Alibiagenturen gibt, welche dafür sorgen, dass man ein perfektes Alibi hat, wenn man fremdgeht. Hier bekommt man Konzertkarten zugeschickt, Einladungen zu Seminaren, berufsbildende Wochenendeinladungen, Einladungen zu Kongressen und Fortbildungen. So hat man ein wasserdichtes Alibi für den eigenen Partner und kann sich in fremden Betten amüsieren. Natürlich kostet dies etwas, denn so ein Alibi muss gut organisiert werden, und man darf sich nachher nicht verplappern. Am besten, man lernt sein Alibi auswendig, verknüpft es mit seinem Leben und integriert es in seinen Alltag, als hätte man es real wahrgenommen. Das Motto einer Alibiagentur ist nämlich das professionelle Lügen, bis die Balken brechen.

Affäre

Eine Affäre ist zeitlich begrenzt, hat sozusagen ein Ablaufdatum. Sie geht nicht in die Tiefe, wenn man sie gefühlsmässig betrachtet, dringt jedoch tief ein, wenn man sie rein sexuell sieht. Affären entstehen oft im näheren Umfeld, am Arbeitsplatz, zu Hause mit dem Nachbarn, der Nachbarin, oder gezielt online, wenn man nach einem ausserordentlichen Date sucht. Die meisten Partner in einer Affäre sind verheiratet, in sogenannten Langzeitehen, oder zumindest ein Partner führt so eine Beziehung. Die Luft ist raus, die Langeweile tritt in den Alltag ein, und die einzige Abwechslung sind die Nachmittage am Sonntag, wenn die Schwiegermutter zum Kaffee vorbeikommt. Genau hier suchen Paare die Chance, nicht beim Kaffeekränzchen dabeisein zu müssen, und da kommt eine Affäre gerade recht. Man muss sie verstecken, sucht sich eine Alibiagentur, und das Leben geht weiter. Die Sache hat nur einen linken Haken, das schlechte Gewissen nagt am Ego, und die meisten Affären platzen wie dünne Seifenblasen. Oft darf man dann ein Kind sein Eigen nennen, denn Affären haben die Eigenschaft, irgendwann ans Tageslicht zu gelangen.

Die Geliebte

Die Geliebte ist eine Frau, welche eine schwierige Besetzung erfüllt, da sie eine Verbindung mit einem vergebenen oder verheirateten Mann eingeht. Wer sich eine Geliebte hält, muss einiges beachten. Wo und wann trifft man sich heimlich mit ihr? Was schenkt man ihr? Wie hält man sie bei Laune? Die Treffen sollten unparfumiert und diskret ausfallen, denn die Ehefrau darf nichts mitbekommen, sonst zerbricht ihr einfühlsames Herz. Moralisch und ethisch ist die Geliebte verwerflich, aber sie kann ganze Ehen retten.

Hausfreund

Wie legt man sich einen Hausfreund zu? Es ist ein guter Freund des Hauses, welcher irgendwie zum Inventar gehört. Man trifft sich, trinkt Kaffee miteinander, steigt gelegentlich ins Bett miteinander, und man teilt sich quasi einen Haushalt. Hausfreunde sind unscheinbar, je tiefgründiger sich die Affären bewegen, desto unscheinbarer sind sie. Die Dame des Hauses ist einsam, lernt jemanden kennen, welcher zusammen mit der restlichen Familie gut klarkommt, und schon ist der neue Hausfreund geboren. Oft ist es auch der Postbote, der Pizza-Lieferant, ein guter Freund des Ehemannes, ein guter Onkel der Kinder, der Schwager.

Liebhaber

Wie wird man ein guter Liebhaber? Zuerst sollte man an sich selbst, an seiner Ausstrahlung, seinem Charisma, seiner Persönlichkeit arbeiten. Dann könnte man sich notfalls noch das Kamasutra durchlesen, ein wenig Ahnung in Tantra-Angelegenheiten zulegen, und zum Schluss muss man sich nur noch eine geeignete Frau suchen, die einen Liebhaber als Trophäe in ihr Schlafzimmer stellt, quasi auf Abruf bereitstellt, denn es könnte jederzeit passieren, dass der gehörnte Ehemann kommt, das Liebesspiel beobachtet und ausrastet. Bitte, da bleibt kein Zahn im Mund, da wird gekämpft bis aufs Blut. Früher duellierte man sich, heute lässt man sich scheiden. Übrigens ist die langfristige Liebesbeziehung gefragter als ein Seitensprung, denn bei einer Liebschaft weiss man, mit wem man ins Bett steigt, während ein Seitensprung fast immer eine gewagte Angelegenheit ist. Und Frauen wollen geliebt werden, ein langes, ausgedehntes Liebesspiel geniessen, ohne dass der Lover frühzeitig an seine Grenzen stösst und einfach kommt. Wenn man als Liebhaber keinerlei Ansprüche an die Frau stellt, kann so eine Liebschaft durchaus zum Gemeinschaftsfrieden beitragen, solange sie geheim und diskret bleibt. Viele Liebhaber wollen jedoch erobern und besitzen, was bedeutet, die Frau muss sich vielleicht eines Tages für ihren Liebhaber entscheiden. Je jünger die Dame ist, desto öfters passiert dies. Je älter die Diva wird, umso seltener stellen junge Lover einen Alleinanspruch an ihre Liebste.

Seitensprung

Ein Seitensprung ist eine einmalige Sache, quasi ein One-Night-Stand, der geheim gehalten werden muss, sonst droht eine Ehe, eine Beziehung zu scheitern. Viele devote Frauen sind bereit, ihrem Mann einen Seitensprung zu verzeihen, aber nur wenige Männer können damit leben, wenn ihre Frau in fremde Betten springt. Das männliche Ego ist stark und duldet keine Nebenkonkurrenz. Bei gleichgeschlechtlichen Paaren wird der Seitensprung laut einer Umfrage eher selten toleriert, da sich hier gleiche Geschlechter treffen, die gleich denken, entweder eher männlich, oder eher weiblich dominant mit viel Stutenbissigkeit. Ausserdem sind gleichgeschlechtliche Beziehungen eher etwas für selbstbewusste Leute, die zu ihrer Homosexualität stehen, und ein selbstbewusster Mensch lässt sich nicht so behandeln. Einen Seitensprung sollte man nicht beichten, er ist zu kurz, zu wenig intensiv, als dass man dadurch seinen Partner verletzen und entblössen sollte. Die Verletzung kann nämlich tief sitzen, und so ein gebeichteter Seitensprung kann das Vertrauen nachhaltig schädigen. Natürlich kann so ein One-Night-Stand entstehen, denn wir alle sind nur Menschen, und in sexueller Hinsicht unterscheiden wir uns manchmal nicht grossartig von den Tieren, die ihrem Instinkt nachgehen und sich paaren.

Fremdgehen - Audio


Elisabeth Putz

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