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Wie führt man eine gute Beziehung?

PartnerschaftDer Ratgeber rund um die Beziehung, Probleme und Glück in der Partnerschaft. Wenn die Verliebtheit erst einmal vorüber geht, bleibt die Liebe wie die Frucht eines stabilen Baumes übrig, und man entscheidet sich füreinander, oder man trennt sich wieder.

Kennen Sie die Worte: Ich habe endlich den richtigen Partner gefunden, lange habe ich gesucht. Genauso kennen wir auch die Worte: Wir haben uns auseinandergelebt, wir hatten uns nichts mehr zu sagen. In beiden Fällen beginnt nach der Verliebtheit, die laut Studien nach etwa vier Jahren vorüber ist, ein neuer Lebensabschnitt.

An einer Beziehung muss man arbeiten wie an einem erfolgreichen Werk. Jetzt hat aber jede noch so prickelnde, mit Liebe, Lust und Leidenschaft prall gefüllte Partnerschaft irgendeinen harten linken Haken. Der Alltag rollt an. Spätestens nach einigen Monaten gewinnt der Alltag mit all seinen kleinen Grausamkeiten der ständig wiederkehrenden Monotonie an Bedeutung. Studien belegen zwar, dass eine Verliebtheit bis zu vier Jahren andauern kann, aber Fakt ist, der Beziehungsalltag holt jede Partnerschaft ein, und dies kann schon viel früher passieren.

Wenn der Alltag anrollt, beginnt der Stress. Da hilft nur eines, Toleranz dem Partner gegenüber, denn er entwickelt im Laufe einer Langzeitbeziehung seine ganz eigenen Macken, Ecken und Kanten. Einige Dinge peppen den Beziehungsalltag auf. So könnte man sich im Terminkalender feste Zeiten einplanen, in denen man ein romantisches Dinner zu zweit plant, die Sonntage miteinander verbringt, gemeinsam Essen geht, oder gemeinsam die Natur bei einem Picknick geniesst.

In der gegenseitigen Akzeptanz, im Respekt, im Zuhören liegt die Leidenschaft einer guten Beziehung begraben. Wenn abends beide Partner nach Hause kommen, gestresst vom Alltag ihre Sorgen verbal loswerden möchten, brauchen beide jemanden, der ihnen zuhört. Es sollte hier bitteschön keine Einseitigkeit entstehen, einer hört zu, der andere spricht, sondern ein abwechselndes Reden und Zuhören.

In Beziehungen, in denen ein Partner zu Hause ist und der zweite abens müde nach Hause kommt, entsteht das Ungleichgewicht insofern, da der ausgeruhte Partner endlich plaudern möchte, und der müde seine Ruhe haben will. Hier brauchen die Paare eine grosse Portion starker Nerven. Wenn der Egoismus so ausgeprägt ist, dass die Beziehung daran zerbricht, sitzt man abends nach der Arbeit alleine zu Hause, und niemand hört zu oder erzählt etwas. Da braucht man glatt einen Fernseher, um nicht zu vereinsamen.

 

Die perfekte Beziehung - So funktioniert sie

Kennen Sie die perfekte Beziehung? Viele Leute sind der Meinung, da drin darf man sich niemals streiten, es muss die absolute Harmonie herrschen, wenigstens nach aussen hin. Viele Paare wahren den äusseren Schein, gaukeln sich selber eine perfekte Beziehung vor, streiten jedoch so sehr, dass die Fetzen fliegen, lieben sich aber dennoch innig.

Eine Beziehung ist ein Leben in Zweisamkeit, das Zusammenführen zweier Leben, und so existieren Harmonie und Auseinandersetzung nebeneinander. Eine andauernde Harmonie kann auch krank machen, da sie in einer monotonen Langeweile endet. Manche Leute sagen, in einer guten Beziehung muss man sich streiten und versöhnen können, aber man darf niemals die gegenseitige Achtung voreinander verlieren. Probleme müssen ausdiskutiert und nicht geschluckt werden, sonst spürt man sich irgendwann selber nicht mehr und bricht explosionsartig aus seiner Beziehung aus.

Ich denke, die perfekte Beziehung existiert nur im Märchen, denn zwei Menschen können niemals eins miteinander werden, ohne dass sich einer der Partner vollkommen aufgibt und das Leben des zweiten Partners mitlebt. Jeder Mensch muss sein eigenes Leben selber gestalten dürfen, und abends trifft man sich, morgens wacht man im selben Bett auf, beim Frühstück teilt man sich die Butter, und dennoch verzehrt jeder sein eigenes Brot, trinkt seinen eigenen Kaffee. Symbolisch ausgedrückt bedeutet es, zwei Menschen entscheiden sich füreinander, ohne dass sie sich gegenseitig begraben.

Eine gute Beziehung benötigt allerdings einige Kleinigkeiten, die man beachten sollte. Die Liebe muss stimmen, denn wenn sie verloren geht, geht alles daneben. Gemeinsame Rituale, gemeinsame Abenteuer, vielleicht gemeinsame Hobbies, und dennoch muss jeder genügend Freiraum für sich selbst besitzen. Man kann sich beispielsweise für ein Wochenende wie kleine Vögel in ein romantisches Hotel einnisten, aber das Büro muss man nicht unbedingt miteinander teilen, denn eine 24 Stunden Dauerbeziehung, täglich beisammen, ein ganzes Leben lang, kann einige Menschen krank machen.

Eine perfekte Beziehung besteht aus Toleranz und Bewunderung, aus Leidenschaft, Lust und inniger Pflege. Feuer und Leidenschaft bringt man in eine Beziehung nur so lange hinein, wie man sich begehrenswert fühlt. Bitte lassen Sie sich speziell in einer Langzeitbeziehung nicht unnötig gehen. Viele Leute tendieren dazu, irgendwann in die Breite zu gehen, weil sie nicht mehr wachsen, geistig und körperlich. Sie werden dick, unterhalten sich mit ihrem Partner nur noch breitflächig, oberflächlich, während der Flachbildfernseher im Hintergrund läuft.

Neulich habe ich auch das Gegenteil gehört, dass eine perfekte Beziehung richtig gut läuft, wenn man nicht miteinander spricht. Meine Erfahrungen zeigten zwar, dass dies möglich ist, aber nicht über einen längeren Zeitpunkt hinaus geht. Irgendwann fühlt man sich einsam und lernt Menschen kennen, mit denen man lachen und reden kann. Dann ist der Weg ins fremde Bett nicht mehr weit. Besser ist es, man redet mit seinem Partner, dann wärmt er auch gerne das gemeinsame Bett.

Was macht eine gute Beziehung aus?

Laut Studien lebt eine gute Beziehung vom Liebesakt selber, auch wenn in jüngsten Umfragen nur 1% der Paare und Singles behauptet, der Sex sei wichtig. Wenn die Chemie nicht stimmt, legt man sich lieber einen Hund zu, der im Bett schläft, während der Partner auf der Couch schlummert und sich ein zweites Schlafzimmer einrichtet. Getrennte Betten können zwar den Tiefschlaf fördern, aber Liebe macht man nicht unbedingt gerne mit sich alleine, ausser in der Not.

Eine gute Beziehung lebt in erster Linie von drei Faktoren, der Liebe, der Bewunderung und den gemeinsamen Zielen. Wenn einer dieser drei Faktoren verloren geht, ist es schwierig, mit dem Partner in die selbe Richtung zu gehen. Es gibt jedoch darüber hinaus weitere Faktoren, die eine gute Beziehung ausmachen. Wenn man miteinander lebt, sollte man seinen Partner nicht ausschliessen, sondern ins eigene Leben mit einbeziehen, denn eine gute Partnerschaft reicht über die Bettkante hinaus.

Man muss miteinander reden können. Es ist ein täglicher Horror, wenn man sich ausser dem Morgengruss nichts mehr zu sagen hat, dann entsteht so eine grosse Distanz, dass man sich lieber mit Mutter unterhält als mit seinem Partner. Im Urlaub gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Paare, die sagen, man sollte alleine Urlaub machen, und andere Paare machen zu zweit Urlaub. Auf jeden Fall sollte das Vertrauen so gross sein, dass man seinen Partner auch einmal alleine entspannen lassen kann.

Freundschaften platonischer Art sind laut Umfragen in einer Beziehung nicht gerne erwünscht. Das kann ich nicht verstehen, denn mein Partner geht mit seiner Bekannten essen und ich telefoniere stundenlang mit meinem ältesten Geschäftsfreund, bis wir alles plattgeredet haben. Misstrauen würde nur schaden. Man muss sich in seiner Beziehung wohlfühlen, sich seinem Partner anvertrauen können, gemeinsam lachen und weinen können.

Wer seinem Partner Freiheiten schenkt, ist selber frei. Aber weder die zu lange, noch die zu kurze Leine ist sinnvoll, denn auch gewisse Grenzen sollte man einhalten. Nicht jeder mag die offene Beziehung mit mehreren Partnern, auch wenn der Champagner im Bauchnabel prickelt. Übrigens ist zu viel Kritik Gift für eine gute Beziehung, denn wer seinen Partner kränkt, macht ihn unglücklich. Du bist zu dick! Bitte, wer über Körperlichkeiten lästert, hat den Partner nicht verdient.

Die perfekte Beziehung lebt von Gefühlen

In jeder Beziehung entstehen im Laufe der Jahre verschiedene Phasen, in denen die Gefühlswelt einmal intensiv ausgelebt wird und andere Male in einem abgekühlten Zustand im Kühlschrank konserviert werden muss. Wenn der Mann im Hobbykeller verschwindet, lebt er die stille Phase der Bärenhöhle aus. Wenn die Frau mit der besten Freundin stundenlang redet, lebt sie die kommunikative Phase aus und wälzt Probleme.

Wenn ein Paar Phasen der lustvollen Liebe auslebt, kommt der Mann aus seiner Bärenhöhle heraus und die Frau beendet das Gespräch mit der besten Freundin. Die Gefühle sind das Salz in einer Partnerschaft, wenn sie nicht mehr ausgelebt werden, droht das Beziehungsende. Zeigen Sie Ihrem Partner Gefühle der Zuneigung, lassen Sie ihn spüren, dass er geliebt wird, dann übersteht die Partnerschaft jede Bärenhöhle.

Die perfekte Beziehung braucht Leidenschaft

Viele Paare träumen nach einiger Zeit von der prickelnden Anfangsphase ihrer frisch gebackenen Beziehung, als das Feuer noch loderte, das Herz in die Hose hüpfte und der Körper heiss vor Lust war. Besonders in einer Langzeitbeziehung vermisst man diese Leidenschaft, da sie im Alltag in monotone Routine übergeht. Da hat man nur noch Zeit für den Abschiedskuss, wenn man morgens das Haus verlässt. Abends kommt man heim, drückt seinem Liebelein einen Begrüssungskuss auf die Wange und verstaut sein Gesicht in der Zeitung, die man mit ins Bett nimmt, denn nichts ersetzt eine gute Bettlektüre.

Wer wieder Leidenschaft in seine Beziehung bringen möchte, der kauft Theaterkarten, Konzertkarten, zieht sich für seinen Partner schick an und führt ihn zum Essen aus. Ausserhalb der eigenen vier Wände hat die Lust gute Chancen, wieder wahrgenommen zu werden. Auch sollte man sich abends bettfertig machen, gepflegt ins gemeinsame Bett hüpfen und nicht mit ungeputzten Zähnen einschlafen. Morgens sollte man kuscheln, denn den richtigen Partner fürs Leben kann man auch morgens beim Aufwachen gut riechen, wenn die Chemie stimmt.Wer in seiner Partnerschaft ein Bettmuffel wird, hat gute Chancen auf ein rasches Beziehungsende.

Die Schwiegermutter in einer Beziehung

Studien belegen, dass eine Partnerschaft umso besser verläuft, wenn man sich mit der Schwiegermutter nicht ganz so intensiv gut versteht, denn die Mütter sind oftmals die Hindernisse, die ein Mensch liebevoll überwinden muss. Wenn mein Partner wie seine oder meine Mutter werden sollte, tausche ich ihn selbst im Altersruhesitz noch aus und suche mir einen anderen Seniorenstift.

Studien belegen auch, dass man sich unbewusst oft für einen Partner entscheidet, welcher der eigenen Mutter gleicht. Dies ist nicht auf den ersten Blick sichtbar, wird jedoch im Laufe einer Beziehung deutlich. Und so überwindet man die eigene Mutter oftmals erst in der eigenen Beziehung. Ich wählte einen Partner, der das Gegenteil meiner Mutter ist, denn sonst würde ich bei lebendigem Leib sterben, da meine Mutter und ich zwei Kriegsschiffe sind, die ständig aufeinanderprallen.

Mit der Schwiegermutter sollte man sich zwar gut verstehen, aber nicht so gut, dass sie Dauergast im eigenen Haus ist, die Unterwäsche bügelt und die Blumen giesst. Man sollte nicht andauernd mit ihr zum Shoppen gehen, seine Beziehungsprobleme mit ihr besprechen und sich nicht so kleiden wie sie. Wenn man diese Fehler begeht, wird man zunehmend unattraktiv für den eigenen Partner.

Männer in einer Beziehung - sie hören nie zu

Warum hören Männer in einer Beziehung nie richtig zu? Warum hat die Frau das Gefühl, ihr Mann hört ihr nie zu? Es sind die fehlenden Emotionen, die den Anschein erwecken, dass der Mann nicht richtig zuhört, das Halbe vergisst und nur mit einem halben Ohr am Gespräch teilnimmt. Bitte, immerhin ist er beim gemeinsamen Liebesspiel voll dabei, da steht sein Gehör wie eine Eins.

Besonders nach der Arbeit, in Stresssituationen, nach einem Meeting ist der Mann ausgelaugt und emotional nicht bei der Sache. Wenn die Frau auf ihn hereinströmt wie ein Gewitter, der Mann jedoch in seiner Nichtsbox, in seiner Bärenhöhle steckt, kann aus dem Gespräch nichts werden. Und so vergisst der Mann wichtige Dinge, weil man sich Sachen nur gut merkt, wenn man sie mit Emotionen in Verbindung bringt und auch den Kopf dafür frei hat. Besser ist es, wenn die Frau wartet, bis der Mann nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt, sich ausgeruht hat und dann offen fürs Gespräch ist. Bitte, Frauen arbeiten auch hart, aber ich fürchte, wir müssen multifunktional und jederzeit bereit sein, kein Wunder haben wir dann Migräne, wenn das Bett lauert.

Eine Beziehung mit dem Ex-Partner

Es kommt vor, dass sich Paare trennen, und es kann vorkommen, dass sie wieder zusammenfinden. Bitte, das kommt in den besten Familien vor. Grund hierfür ist unser Naturell. Wir behalten die guten Zeiten einer Beziehung besser im Gedächtnis und verdrängen die schlechten Zeiten, obwohl jede Trennung einen Grund hat.

Wer mit seinem Ex-Partner wieder zusammenkommt, hat nur unter gewissen Voraussetzungen eine zweite Chance. Beide Partner müssen Single sein, sie müssen sich weiterentwickelt haben und wieder harmonieren, nicht etwa in gegensätzliche Richtungen entwickelt haben, sonst hat die alte neue Beziehung keine echte Chance. Immerhin weiss man irgendwann bestimmt wieder, warum man sich damals getrennt hat, wenn der erste Streit lauert.

Die neue Beziehung mit dem Ex-Partner hat durchaus Vorteile. Man kann sich riechen, begehrt sich wahrscheinlich noch immer, man muss sich nicht neu kennenlernen, erspart sich Blinddates im Kino und Restaurant, und man weiss, was der Partner mag und was er hasst. Natürlich kitten auch gemeinsame Kinder so eine aufgewärmte Beziehung, denn sie brauchen ja beide Elternteile. Ich mag keine aufgewärmte Suppe, weil sie keinen frischen Geschmack mehr hat, aber es gibt Leute, die lieben sogar Fertiggerichte aus der Mikrowelle, wieso dann nicht auch den alten Partner.

Der Beziehungscounter für eine glückliche Partnerschaft

Ein Beziehungscounter kann eine Partnerschaft retten, vertiefen oder einfach nur glücklich am Leben erhalten. Diesen Beziehungscounter gibt es in vielen Varianten, mit integrierten Kosenamen, Liebessprüchen, Liebesgedichten und symbolischen Liebesbeweisen. Es gibt ihn als App fürs Smartphone oder als Software für den PC. Man weiss damit immer, wie lange man bereits zusammen ist, und man kann seine Beziehung täglich mit einem kleinen Liebesspruch neu lodern lassen.

Fernsehen in der Partnerschaft

Normalerweise ist der Fernseher im Schlafzimmer tabu, denn die Sendung mit der Maus kann dazu führen, dass Stille im Bett herrscht. Allerdings ist das gemeinsame Fernsehen doch förderlich für eine Beziehung, da man hier gemeinsame Interessen pflegt. Man unterhält sich nachher über den Film, die Schauspieler, die Show, die Dokumentation, die Moderatoren und das Fernsehgeschehen, und so hat man neben dem Sport, den Freunden und der Familie ein weiteres Element, welches man gemeinsam teilt. Im Wohnzimmer hat der Fernseher durchaus seine Berechtigung, denn hier stört er die Liebe nicht.

Die perfekte Partnerschaft - Was Männer und Frauen wollen

Muss man für eine gute Beziehung etwas tun? Natürlich sollte man an seiner Beziehung arbeiten, denn die rohen Zutaten alleine schmecken nicht nach frisch gebackenem Kuchen. Bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass ich bei Palmers ein rotes Negligee gesehen habe und bei Orion das dazupassende Kleid, denn im transparenten Look kann mein Partner mein vor Lust bebendes Herz besser sehen. Lieber Besucher, sehen Sie eine Beziehung wie eine ewige Baustelle an, in jeder Ecke ist ständig neue Arbeit, welche im Laufe des Lebens erledigt werden muss.

In einer intakten Beziehung lernt man auch einiges. Neulich lernte ich, dass ich sogar Eifersucht besitze. Bis jetzt dachte ich mir, ich wäre ein nach oben offener Richterskala Typ, der nur in Extremsituationen ein Erdbeben anschaulich präsentiert. Als ich jedoch knallhart miterleben durfte, wie mein Lebenspartner regelmässig mit einer Arbeitskollegin zum Essen ging, stieg in mir dieses heisse Bauchgefühl zum Kopf empor, welches sich Eifersucht nennt. Gut, ich habe es verdient, nachdem ich einen bühnenreifen Eiertanz mit meinem kleinen Augenärztchen auf die Tanzfläche des Lebens gelegt habe. Juhu, wir sind quitt.

Was braucht eine gute Beziehung? Drei Hauptelemente sind bitter nötig, denn ohne diese wäre die Beziehung nur eine reine platonische Bettgeschichte, in der man sich zum Essen trifft und sich gegenseitig sein Leid klagt. Eine Beziehung braucht Liebe, Verständnis und Gemeinsamkeiten. Ich liebe meinen Partner, ich habe Verständnis dafür, dass er immer alles aus sachlich kompakter Sicht sieht, und wir gehen gerne gemeinsam zum Shopping. Wenn bei Ihm drei ähnliche Aspekte für mich übrig sind, führen wir eine intakte Beziehung.

Wie gut kennen sich Paare in einer langen Partnerschaft?

Wie gut kennt man seinen Partner, wenn man bereits eine längere, glückliche Beziehung mit ihm hat? Hat der Partner blaue Augen oder doch eher braune Augen? Was ist das Lieblingsessen seines Partners, und was kann er am wenigsten leiden? Trägt der Partner eher gerne rote Klamotten oder ist er der unauffällige Typ und trägt Brauntöne? Man hat jetzt herausgefunden, dass eine lange Beziehung viele Fragen nicht mehr zur Zufriedenheit beantworten kann. Nun, das ist nicht schlimm, solange man seinen Partner beim richtigen Namen kennt und ihn nicht versehentlich mit einer neuen Blüte verwechselt.

In einer langen Beziehung werden plötzlich andere Dinge wichtig. Das Vertrauen steht an erster Stelle, die Vertrautheit untereinander ist enorm gewachsen während der Beziehung, da können die Augenfarben nicht mehr mithalten. Das Äussere des Partners rückt etwas zur Seite, weil der Alltag viel Platz braucht, in dem man seinen Partner täglich sieht und im besten Fall noch mit ihm gute Gespräche führt. Am schlimmsten wird es nämlich, wenn man sich nichts mehr zu sagen hat. Dann treten plötzlich die äusseren Fehler des Partners wieder in den Mittelpunkt.

In einer Langzeitbeziehung ist es ziemlich egal, was der Partner gerade für Klamotten trägt, Hauptsache ist, man liebt ihn trotzdem. Aber einen Blick sollte man schon auf seinen Partner werfen, besonders in einer langen Partnerschaft, denn sonst geht man mit seinem Partner eines Tages essen und bemerkt nicht einmal, dass er gar nichts anhat ausser seine Schuhe. Das Miteinander in einer langen Beziehung wird zwar nicht mehr von Äusserlichkeiten geprägt, aber wissen sollte man schon, welche Dessous die Frau bevorzugt, wenn man ihr Unterwäsche zu Weihnachten schenken möchte.

Wie vertraut sind sich Partner in einer Langzeitbeziehung?

Zuerst ist die grosse Verliebtheit am Start. Wenn die rosarote Brille nicht immer am Anfang einer Beziehung stehen würde, gäbe es nur Paare und Beziehungen, die alle nach drei bis vier Monaten oder noch früher getrennte Wege gehen würden. Die Verliebtheit schliesst unsere Augen vor den Macken des Partners und macht jede Beziehung erträglich. Nach und nach bemerkt man, dass der Partner auch Fehler hat, dass er in der Nacht schnarcht, laute Töne in der Toilette von sich gibt und beim Essen immer den Oberteil des geschnittenen Brötchens haben möchte. Wenn man nicht damit leben kann, ist hier die Beziehung zu Ende. Wer aber die Verliebtheit so genossen hat, dass er vom Partner nie genug bekommen kann, der beginnt die Macken und Fehler des Partners zu lieben. Dann beginnt hier der echte Beziehungsalltag.

Er und sie kennen sich schon lange, so zirka sechs Monate. Er findet es sogar süss, wenn sie ihn Schlumpf nennt und mit ihren Kuscheltieren und ihrer kleinen Plüschmaus jeden Abend zusammen im Bett liegt. Sie findet es sogar erträglich, wenn er sie andauernd an der Nase und an beiden Ohren wie ein Hund abschleckt und sie Faulischlumpf nennt. Mittlerweile reden sie und er schon in trauter Zweisamkeit in der Schlümpfe Sprache, sprechen mit den Kuscheltieren und den Gegenständen in der Wohnung.

Er und sie leben in einer gemeinsamen Wohnung, denn die Verliebtheit ist in echte Liebe übergegangen. Ja, sowas passiert eben, wenn man sich mag. Im echten Leben ist er ein Banker, ein echter Erbsenzähler und sie eine Geschäftsfrau mit immer neuen Ideen, die die Welt nicht braucht. Zusammen haben er und sie es geschafft, ein ruhiges und angenehmes Leben zu führen, mit all den Ängsten des Erbsenzählers und all den perplexen Komplexen der Geschäftsfrau.

In der gemeinsamen Wohnung kann nun der Beziehungsalltag von ihm und ihr beginnen. Der Beziehungsalltag von ihm und ihr ist alles andere als die pure Verliebtheit. In den Anfangszeiten blieben sie und er manchmal den ganzen Tag im Bett, stellten sich ein paar Wasserflaschen neben das Bett, damit sie nicht verdursten konnten. Abends gingen sie und er einkaufen, damit sie nicht verhungern konnten. Anfangs lebten die beiden in getrennten Wohnungen, jeder für sich und beide fürs Ich. Jetzt beginnt der Beziehungsalltag bereits morgens, wo sie und er rasch aufstehen müssen, weil der Tag ihnen davon läuft. Komisch, davon dass der Tag davonlaufen kann, haben die beiden anfangs nichts bemerkt. Hat der Tag etwa Beine, die laufen können? Glauben Sie mir, in einer echten Beziehung bekommt der Tag Laufbeine, denn der Alltag hat seine monotonen Tücken.

Wie gross ist die Sehnsucht nach einer perfekten Partnerschaft?

Menschen sind zwischendurch immer wieder auf Partnersuche und melden sich bei Partnervermittlungsagenturen an. Das ist ein grossartiges Geschäft mit den Gefühlen der Liebe. Aber es öffnet uns auch Chancen und Wege, die wir vor Jahren noch nicht gesehen hätten.

Früher zu Omas und Opas Zeiten lebten die Partner und Eheleute ein ganzes Leben miteinander und gingen durch Dick und Dünn. Das kam auch bestimmt daher, da die Leute damals nicht so uralt geworden sind, dann brauchten sie nur ca. 15 bis 20 Jahre zusammenzuleben. Das schaffen heute manche Ehen auch. Aber im Grunde haben wir uns auseinandergelebt. Wenn wir an einer Beziehung winzige Zweifel bekommen, oder der Vollmond nicht mehr ganz am Himmel steht, trennen wir uns oft vom Partner. Manche Menschen trennen sich von ihrem Partner bereits, obwohl der eine Partner noch meint, er würde in einer harmonischen und intakten Beziehung leben. Und dann sind da noch die Reize von aussen, die die Partnerschaft entzweien könnten, da einer der Partner eine andere Blume entdeckt.

Eine gute und langanhaltende Partnerschaft wächst langsam und reift. Sie erlebt Sommerzeiten und Winternächte, bleibt aber immer stabil. Die Felder sind besonders im Frühling und Sommer voll von Blumen, aber die schönste Blüte ist der eigene Partner, die anderen Blumen werden ohnehin abgemäht und den Kühen zum Fressen gegeben. Da muss man doch froh sein, dass man so eine tolle Blüte zu Hause hat. Wenn man den idealen Partner gefunden hat, bewundert man ihn für seine Stärken und liebt ihn für seine Schwächen.

Menschen auf Partnersuche sollten den nächsten Partner genau ansehen, denn wenn man mit jemandem eine Partnerschaft eingeht, trägt man auch eine grosse Verantwortung für den Partner. Man kann ein kleines Herz unheimlich verletzen, wenn man sich einfach wieder schnell von einem Partner trennt und den nächsten findet.

Worüber streitet man sich in einer Beziehung?

Eines ist Fakt, Ehepaare aus Langzeit Ehen streiten sich um fast nichts mehr, denn alleine der Guten Morgen und Gute Nacht Gruss mit kleinem Kuss sind keine Streitpartner. Eheleute haben sich nämlich im Laufe der Zeit immer weniger zu sagen.

Ich bin eine Ausnahme, ich bin nicht verheiratet, aber hinter dem Heiraten her, wie das schlechte Geld. Ich streite mich mit meinem Partner über jede Kleinigkeit. Raten Sie einmal, wie oft wir am Tag Versöhnung feiern?

Paare streiten sich in einer Beziehung nicht gerade über nennenswerte, grosse Ausrutscher oder richtig schwerwiegende Lebenskrisen. Sie zanken täglich, und zwar streiten sie sich wegen unscheinbaren Nichtigkeiten. Wahrlich, wenn mein Goldbär wieder einmal den Ministepper mitten im Raum stehen lässt, mache ich ihn um drei Köpfe kleiner, dann ist er immer noch grösser als ich. Paare streiten sich von Natur aus häufiger, wenn sie sich täglich sehen, denn dann haben sie die Chance, sich öftersgegenseitig auf den Wecker zu gehen.

Das verflixte 7. Jahr in einer Partnerschaft

Kennen Sie dieses sich nach und nach einschleichende Phänomen, wenn die frische Luft aus einer Beziehung entweicht, wie aus einem Luftballon, der bereits einige Tage lustlos in der linken Ecke liegt? Ich sage Ihnen, mit diesem Zustand dürfen Sie nicht spassen, denn an der nächsten Strassenecke könnte vielleicht schon die erste Versuchung auf Sie warten, ein neuer Lover, der womöglich selbst in so einem alten Luftballon, oh Verzeihung, in so einer eingeschlafenen Beziehung steckt.

Ein brandaktueller Trend in einer eingeschlafenen Beziehung geht hin zum Partnertausch vor laufender Kamera. RTL2 liefert hier sensationelle Hilfestellungen in Beziehungsfragen. Schauen Sie auch manchmal Frauentausch? Die letzte Sendung, die ich mir antat, entwickelte sich zu einem religiösen Grossfamiliendrama, als die vertauschte Mutter Kirchenlieder sang, um die Vorwürfe des Tauschvaters nicht hören zu müssen. Wenn nach so einem Frauentausch die Partner wieder bei ihren eigenen Familien ankommen, wissen sie die heimische Idylle inklusive Mittagessen und Hausputz wieder real zu schätzen.

Ich habe für meine flammend brennende Partnerschaft im verflixten siebten Jahr einen besonderen Trend entworfen. Mein Lebenspartner und ich stritten uns so intensiv, dass wir aufpassen mussten, uns nicht versehentlich gegenseitig zu verheizen, so hoch standen die aufflackernden Flammen unseres Beziehungsfeuers. Nach jedem Streit musste ich ihm 0,01 Prozent meiner Firma als Anteil überschreiben. Mittlerweile gehören 10 Prozent meiner Firma ihm, und ich bin die Ruhe in Person. So harmonisch wie jetzt lebten wir noch nie. Ich sage Ihnen, meine Firma ist mir heilig.

Wie flirtet man mit dem eigenen Partner?

Wenn Sie jetzt genug geflirtet haben und den richtigen Partner gefunden haben, flirten Sie doch in der Partnerschaft mit Ihrem Partner weiter. Viele Menschen denken, in der Partnerschaft ist jetzt die ganze Arbeit getan, jetzt heiraten wir und die Baustelle ist beendet. Und genau da hört dann eine glückliche Beziehung auf. Schauen Sie, dass in Ihrer Beziehung immer wieder prickelnde Momente vorhanden sind.

Gehen Sie auf Ihren Partner zu, reden Sie miteinander. Viele Paare haben sich nach einiger Zeit nichts mehr zu sagen. Erzählen Sie Ihrem Partner alles, was Ihr Herz begehrt, sprechen Sie über gemeinsam Erlebtes, machen Sie Sachen zusammen, dann reisst der Gesprächsfluss nie ab. Und vor allem beachten und bewundern Sie Ihren Partner, schenken Sie ihm immer wieder kleine Aufmerksamkeiten, dann lodert das Feuer in der Partnerschaft. Achten Sie auch darauf, dass die Beziehung auch im Bett stattfindet, denn schnell kann es eine platonische Partnerschaft werden, und dann fehlt immer etwas.

Beziehungsprobleme - eine kaputte Beziehung retten

Beziehungsprobleme entstehen schleichend, wenn uns der Alltag samt seinen Sorgen einholt. Wenn eine Beziehung erst einmal unwiderruflich kaputt ist, gibt es im Grunde keine Rettung mehr. Auch wenn man zur Paartherapie geht, enden viele dieser gescheiterten Beziehungen in einer Scheidung. So gesehen ist eine Scheidung nicht das Schlechteste, denn beide Partner bekommen dadurch die Chance auf einen Neuanfang, die Scheidungsanwälte verdienen ganz gut daran, und irgendwann sind alle wieder glücklich in neuen Beziehungen vereint.

Vereinzelte kaputte Beziehungen haben jedoch trotzdem die Chance, durch einige Veränderungen gerettet zu werden. Dies zeigen ebenfalls Statistiken von Paartherapeuten, denn sonst wäre dieser Berufszweig vollkommen überflüssig. Der Mensch ist im Grunde seines Wesens ein Gewohnheitstier, gewöhnt sich vor allem in Langzeitbeziehungen an den eigenen Partner und möchte das Leben, welches er aufgebaut hat, nicht aufgeben, selbst wenn die eigene Beziehung noch so schwierig geworden ist. Wir sind leidensfähig, leiden lieber in unserer Bequemlichkeit, als dass wir einen ungewissen Neuanfang wagen.

Ein Spatz in der Hand ist zwar klein und hässlich, er ist uns aber sicher. Die Taube am Dach ist zwar hübsch und gross, wir bräuchten jedoch dafür ein Fangnetz, und dieses zu beschaffen ist Aufwand pur. So lieben wir eben bis auf weiteres den Spatz in der Hand.

Wie rettet man nun eine kaputte Beziehung, wenn nicht einmal mehr ein Hauch von einem Knistern zu hören ist, das lodernde Feuer erlischt und die Asche einer Partnerschaft vor der Türe liegt? Im Grunde ist diese Asche wertvoll, und wenn man bedenkt, dass die Asche eines Menschen aus einer Feuerbestattung so wertvoll ist, dass gewichtstechnisch daraus ein neuer Mensch entstehen könnte, so ist die Asche einer kaputten Beziehung auch sehr wertvoll, denn sie besteht symbolisch gesehen aus dem Zusammenleben zweier Menschen und deren Scherbenhaufen. Genau aus diesem Scherbenhaufen lernt man, gewinnt an Erfahrung und macht nächstes Mal nicht mehr die selben Fehler.

Es gibt tatsächlich einige Dinge, die eine zerrrüttelte Beziehung wieder kitten könnten. Die räumliche Veränderung, ein gemeinsamer Urlaub, eine richtige Aussprache ohne Beleidigungen, eine Wunschliste, die man erstellt und sich gegenseitig vorliest, kleine Briefbotschaften mit positiven Worten, kleine Überraschungen für den Partner, ein gemeinsames Abendessen, gemeinsame Abende zu zweit, die körperlich betonte Aussprache im Bett, und wenn das alles zum Scheitern verurteilt ist, kann man immer noch zur Paartherapie gehen.

Kleine Überraschungen können eine Beziehung retten

Überraschen Sie Ihren Partner ruhig einmal. Laden Sie ihn spontan zum Essen ein, besorgen Sie Konzertkarten, verführen Sie ihn mit einem Picknick, schenken Sie ihm eine Kleinigkeit, vielleicht sein Lieblingsparfum, bringen Sie Blumen mit nach Hause, kochen Sie für ihren Partner, am besten sein Lieblingsessen. Kleine Überraschungen können Veränderungen hervorrufen, sind wie positive Elemente in einem Baukasten, lassen zwei Herzen wieder näher zusammenrücken und tun gegenseitig gut.

Als Mann können Sie mit Ihrer Frau zum Shoppen gehen, vielleicht Schuhe, ein Kleid und dazupassenden Schmuck kaufen. Als Frau können Sie mit Ihrem Mann in den Baumarkt gehen, sich für seine Interessen interessieren und ihn loben, wenn er wieder einmal zum Heimwerker wird und glaubt, er sei ein Handwerksprofi. Natürlich verlangen diese Dinge eine hohe Frustrationstoleranzgrenze, aber sie können hilfreich sein, damit man sich abends im Bett auch noch etwas zu sagen hat.

Eine räumliche Veränderung kann eine Beziehung retten

Stellen Sie sich vor, Ihr Partner kauft sich ein Haus, eine Wohnung, in der nur er sich wohlfühlt. Sie fühlen sich als Gast, finden keinen Anschluss in der Hausgemeinschaft, können die Wohnsituation kaum ertragen und müssen täglich in dieser Behausung leben. Wenn einem die eigenen vier Wände ununterbrochen, ohne Sicht auf bessere Aussichten auf den Kopf fallen, ist dies nicht gerade förderlich für eine Beziehung. Genauso sieht es aus, wenn Sie mit Ihrem Partner in eine fremde Stadt ziehen, niemanden dort kennen, überall anecken und sich einsam fühlen. Die alten Freunde werden immer weniger, weil man nicht vor Ort ist, das Heimweh nagt, und die Krise ist vorprogrammiert. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Lebens- und Wohnsituation und suchen Sie gemeinsam einen Weg, um diese zu ändern. Natürlich müssen beide Partner gewillt sein, umzuziehen, sonst ist die nächste Krise vorprogrammiert.

Eine Aussprache kann eine Beziehung retten

Wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, herrscht auch im Bett Totenstille, und irgendwann lebt man sich auseinander. Versuchen Sie, mit Ihrem Partner ein vernünftiges Gespräch zu führen, eine Aussprache. Viele werden jetzt denken, mit ihrem Partner können sie nicht vernünftig reden. Probieren Sie es trotzdem, und wenn Sie scheitern, ziehen Sie einen Mediator hinzu. Ein Aussenstehender kann durchaus hilfreich sein, damit das Gespräch nicht im Rosenkrieg endet. In dieser Aussprache sollten Sie Ihre Wünsche einbringen und sich die Wünsche Ihres Partners anhören. Wenn Bedürfnisse abgedeckt werden, ist der Mensch von Natur aus glücklicher. Sie sollten positive Worte wählen, keine gegenseitigen Vorwürfe oder Schuldzuweisungen, denn sonst ist das Gespräch bald ein ausgewachsener Streit, und beide Partner ziehen sich beleidigt zurück.

Eifersucht zerstört jede Beziehung

Zu einer guten Aussprache gehört auch das Thema Eifersucht, falls es eine Rolle spielt. Eifersüchtige Menschen engen ihre Partner ein, gönnen ihnen keine Freunde, da sie hinter jedem Freund eine Situation sehen, die eifersüchtig machen könnte. Schlimm wird es, wenn man in der totalen Isolation endet und nicht einmal mehr seine Geschäftspartner persönlich treffen kann. Eifersucht ist kein guter Beziehungspartner, da sie Dinge zerstört, die vorher gar nicht da waren. Wenn ein Partner eifersüchtig ist, dies krankhaft auslebt, benötigt er eine Therapie, sonst scheitert jede Beziehung. Eine gute Partnerschaft braucht Vertrauen, sonst wird man verrückt.

Die Beziehung mit einer Paartherapie retten

Wann hilft eine Paartherapie, und vor allem wem hilft sie? Wenn ein Paar Probleme in seiner Beziehung hat, die lösbar sind, hilft nicht unbedingt der Schlussstrich, sondern ein effektiver Problemlöser, ein Paartherapeut. Stellen Sie sich vor, der Ex Partner stört die neue Beziehung, oder ein Partner hat mit der alten Beziehung noch nicht ganz abgeschlossen, die mitgebrachten Kinder akzeptieren den neuen Partner nicht, das Besuchsrecht ist nicht geregelt, da hilft eine Paartherapie.

Wenn man gefrustet ist, kann ein einziger Salatkopf zur Trennung führen. Wenn man ständig mit anderen Leuten verglichen wird, wird man selber gefrustet. Ich wurde einst von meinem Ex Partner als unterer Durchschnitt bezeichnet. Mein konservatives Outfit, mein ungeschminkter Look, mein Humor, alles war zu viel oder zu wenig für ihn, bis ich mich von ihm trennte und einen Partner fand, der mich so akzeptierte, wie ich bin. Ab diesem Zeitpunkt rannte mir mein Ex-Partner hinterher, stellte mir seine neue Freundin vor, die er wiederum mit mir verglich, sodass sie die reinsten Komplexe bekam. Nicht immer hilft die Paartherapie, denn wenn ein Mensch eine Beziehung unmöglich macht, hilft nur die Trennung. Man muss reif für eine Partnerschaft sein, dann kann man eventuelle Probleme gemeinsam lösen.

Wann hilft ein Paartherapeut?

Wenn sich Paare ständig streiten, kann im Notfall eine Paartherapie hilfreich sein, aber sie bringt nicht immer den erwarteten Haussegen zurück. Studien haben ergeben, dass nach etwa vier Jahren die letzte Verliebtheit vorüber ist und man spätestens dann weiss, ob der Partner fürs Leben gefunden wurde, oder ob man sich auseinanderlebt. Zu gut kennen wir den Spruch: Wir haben uns nichts mehr zu sagen, wir haben uns einfach auseinandergelebt. Hier könnte eine Paartherapie helfen, wenn die Liebe noch vorhanden ist, denn dann handelt es sich einfach um Alltagsfrust oder ein Kommunikationsproblem.

Eine Therapie kann auch helfen, wenn sich ein Partner ungerecht oder unschön behandelt fühlt. Keine Frau möchte hören, dass sich beispielsweise eine andere Frau besser anzieht, hübscher aussieht oder viel lieber ist. Kein Mann möchte hören, dass der Ex besser im Bett war, sauberer im Bad und liebevoller im Umgang war. Es gibt beratungsresistente Menschen, bei denen hilft nur der symbolische Holzhammer. Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn man sich gegenseitig achtet, respektiert und bewundert. Entweder man arbeitet dran, oder man geht getrennt voneinander gesündere Wege, denn es kommt vor, dass zwei Menschen einfach nicht zusammenpassen, dies jedoch erst nach der grossen Verliebtheit bemerken. Die rosarote Brille ist eben so undurchsichtig, dass man das reale Leben dahinter übersieht.

Mit einem Urlaub die Beziehung retten

Ein Urlaub kann gut für die Beziehung sein, sie sogar retten, wenn man vorm Scherbenhaufen steht, denn jeder vierte hat im Urlaub Sex, aber jeder sechste streitet sich, und so kann ein Urlaub eine Partnerschaft auch entzweien. Ich stritt mich einst derart mit meinem Lebenspartner, dass wir sogar die Hotelbetten auseinanderstellten und ein Nachtkästchen dazwischenschoben. Gott sei Dank war es kein französisches Bett. Nach der ersten Nacht versöhnten wir uns wieder, lachten über die entzweiten Betten und liebten uns innig darin.

Ein gemeinsamer Urlaub soll Bindung aufbauen, entspannend sein und den Alltag auflockern. Wer jedoch im Alltag die gesamte Zeit mit seinem Partner verbringt, sollte lieber alleine urlauben, denn permanentes Zusammensein hält kaum jemand durch. Wer im Alltag seinen Partner vermisst, für den ist der gemeinsame Urlaub wie Balsam, denn Einsamkeit lässt uns Fantasien des Fremdgehens entwickeln, die zuerst durch Bilder im Kopfkino stattfinden, und im Urlaub womöglich ausgelebt werden, sodass man froh sein kann, im richtigen Moment ein Kondom bei sich zu tragen.

Gemeinsame Rituale retten eine Beziehung

In einer Partnerschaft sollte man Rituale pflegen. Mein Partner und ich gehen regelmässig am Wochenende mehrmals frühstücken, gemeinsam shoppen, auf unsere Parkbank am Teich, wir füttern die Enten, wir pflegen wochentags unser Frühstücksritual zu Hause, und wir reden abends miteinander. Nachts teilen wir uns das feurig leidenschaftliche Bett. Und wenn er neulich nicht gesagt hätte, dass ich zu dick werde, hätte er nicht am Sofa schlafen müssen. Dicke Leute benötigen Platz im Bett, sagte ich und zog die Bettdecke hoch. Übrigens treffen wir zwischendurch Freunde, welche mich zu dünn finden, das gleicht unseren Beziehungsstress aus.

Eine Beziehung braucht Abwechslung, kleine Abenteuer, die man bitte unter allen Umständen zu zweit unternehmen sollte, denn ein lustvolles Abenteuer alleine endet meistens morgens beim Aufwachen in einem fremden Bett. Frauen haben hierfür eine extra sensible Antenne, die spüren, wenn etwas nicht stimmt.

Affäre

Eine Affäre ist prickelnd, findet im Geheimen statt, und wenn der eigene Partner davon Wind bekommt, ist er zutiefst verletzt. Fremdgehen können wir schwer verzeihen, und so gehen viele Beziehungen aufgrund von Affären in die Brüche. Frauen sind zudem gefühlsmässig oft intensiver involviert als Männer, und so kann es passieren, dass man sich in seine Affäre verliebt oder sie ungewollt am Hals hat. Nur selten bringt eine Affäre frischen Wind in die Beziehung, viel öfter droht die Scheidung.

Beziehung beenden

Wie beendet man eine Beziehung stilvoll? Einer der Partner leidet meistens darunter. Schluss zu machen ist eine Kunst, wenn man den Scherbenhaufen so klein wie möglich halten möchte. Per Telefon, per E-Mail, per SMS Nachricht, mit einem Rosenkrieg, durch eine persönliche Aussprache, mittels des Ghostings, es gibt viele Wege, um eine Beziehung zu beenden, aber viele davon sind unwürdig.

Die Geliebte

Die Geliebte ist eine Frau, welche eine schwierige Besetzung erfüllt, da sie eine Verbindung mit einem vergebenen oder verheirateten Mann eingeht. Wer sich eine Geliebte hält, muss einiges beachten. Wo und wann trifft man sich heimlich mit ihr? Was schenkt man ihr? Wie hält man sie bei Laune? Die Treffen sollten unparfumiert und diskret ausfallen, denn die Ehefrau darf nichts mitbekommen, sonst zerbricht ihr einfühlsames Herz. Moralisch und ethisch ist die Geliebte verwerflich, aber sie kann ganze Ehen retten.

Ehe

Die Ehe bedeutet eine symbolische, rechtlich gültige Verbindung der Zweisamkeit. Kultur, Religion, Nationalität, Gruppenzugehörigkeit, alles beeinflusst eine Heirat, und so muss jeder an seiner Ehe arbeiten, um glücklich zu bleiben. Männer und Frauen gehen aus unterschiedlichsten Gründen den Bund fürs Leben ein, aber in erster Linie sollte man aus Liebe heiraten, nicht aus finanziellen Gründen. Sogar die Liebe kann ein Ablaufdatum besitzen, sodass aus liebevollen Kosenamen grosse Tiernamen entstehen und man irgendwann unter Umständen eine Scheidung anstrebt, obwohl die Ehe Ewigkeit bedeutet.

Heiratsantrag

Der Heiratsantrag ist vor allem für Frauen einer der schönsten Momente im Leben. Die Beziehung ist gefestigt und man möchte heiraten. So ein Heiratsantrag sollte romantisch sein, der Ring darf nicht fehlen, Blumen müssen vorhanden sein, und das Ambiente muss stimmen. Trotzdem gab es bereits Leute, die einen Heiratsantrag trotz grosser Romantik und intensiver Gefühle abgelehnt haben, weil er zu früh kam. Der richtige Zeitpunkt ist nämlich auch wichtig.

Hochzeit

Was muss man bei einer Hochzeit beachten? Das Brautpaar ist aufgeregt und muss froh sein, dass andere die Hochzeit planen. Das Hochzeitskleid, der Brautstrauss, Standesamt oder Kirche, die Trauringe, das Essen, die gesamte Feier, alles muss gut geplant werden. Trauzeugen sind wichtig, und die Schwiegermutter muss sorgsam behandelt werden, sonst ist der Stress vorprogrammiert.

Kosenamen

Wir geben uns Kosenamen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Mausi, Hasi, Bärli, blauer Schlumpf, Liebelein, Schatzi, Bussi, Herzi. Sie betonen die kleine Niedlichkeit und stehen für eine intime Zweisamkeit, wenngleich einige der Namen eher einen peinlichen Nachgeschmack haben. Wir fühlen uns dem Partner nahe, wenn wir ihn liebkosen und sanft bei seinem Kosenamen nennen, und wir fühlen uns geborgen und vertraut.

Scheidung

Was muss man bei einer Scheidung beachten? Wenn sich Paare scheiden lassen, werden Babys getrennt, Katzen und Hunde ungerecht aufgeteilt, nur die Babywindeln, die bleiben meistens bei der Frau. Manche Männer zahlen freiwillig, manche muss man zu ihrem Glück zwingen, aber meistens verkraftet man die Scheidung besser als jeden Liebeskummer. Es existieren mittlerweile Scheidungspartys, die dafür sorgen, dass neue Ehen entstehen, wenn man über die Scheidung hinweg ist.

Seitensprung

Ein Seitensprung ist nichts, womit man prahlen kann. Nachher hat man meistens ein schlechtes Gewissen, und in den meisten Fällen ist es gesünder für die eigene Beziehung, den Seitensprung nicht zu beichten, ausser das schlechte Gewissen platzt vor Scham. Das Hotelzimmer ist im Grunde der beste Ort für einen Seitensprung, und manche gewissenlosen Menschen planen ihre kleinen Seitensprünge sogar mit Hilfe einer Alibiagentur, damit der eigene Partner nichts merkt. Das Spiel mit dem Feuer ist gefährlich, wenn man die eigene Beziehung nicht gefährden will, aber bei einigen Leuten ist die Lust gieriger als der Verstand.

Treue

Liegt die Treue noch im Trend? Eine neue Umfrage hat ergeben, dass die Treue an erster Stelle steht, gefolgt von Humor und Attraktivität. Treue schafft Vertrauen in einer Beziehung, aber es gibt leider Menschen, die sind wahre Fremdgänger, was Gift für eine Partnerschaft ist. Ein Treuetest kann jedoch auch einiges zerstören, denn man hetzt einen Lockvogel auf seinen Partner, nur um zuzuschauen, wann er der Verführung zum Opfer fällt. Gelegenheit schafft nämlich gelegentlich prickelnde Liebe.


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Elisabeth Putz

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