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Astralreisen - Erfahrungen ausserhalb des Körpers

Reise in den ZauberwaldUnter einer Astralreise, auch Astralwanderung, Seelenwanderung oder Seelenreise genannt, versteht man eine ausserkörperliche Erfahrung. Man spricht im Englischen von: out of body experience. Die Menschen sehen, wie ihre Seele den Körper verlässt. Man kann von ausserhalb auf seinen eigenen Körper schauen, oder man wandert unabhängig von Zeit und Raum umher, bis man den eigenen Körper wieder bewohnt.

AKE, wie man die Astralreisen auch nennt, sind geprägt von schönen Gefühlen. Man fühlt sich vollständig, total gesund, stark und unverwüstbar. Selbst wenn man im realen Leben mit einem Handicap zu kämpfen hat, beispielsweise keine Arme, keine Beine, eine schlimme Krankheit hat, sind diese Einschränkungen während einer Seelenreise nicht vorhanden. Man kann fliegen, durch verschlossene Türen und Fenster hindurch gleiten, durch Wände gehen und sich ungehindert fortbewegen, selbst wenn man im realen Leben im Rollstuhl sitzen sollte.

So ein ausserkörperliches Erlebnis kann man im Tiefschlaf, bei einer ausgiebigen Meditation, bei starken Schmerzen wie Migräne, kurz vor dem Einschlafen, bei extremer Übermüdung, bei einem epileptischen Anfall, unter Hypnose, in Trance, bei Nahtod Erlebnissen, unter Todesangst oder in Ausnahmesituationen, extrmem Stress erleben. Der physische Körper befindet sich am Limit, und die Seele wandert aus, als ob sie sich schützen wollte. Manche Leute schaffen es, ein AKE bewusst herbeizuführen und sind Weltmeister im Verreisen.

Astralreisen sind wichtig für unser Seelenwohl, für unsere innere, geistige, spirituelle Entwicklung. Man kann sie nur bei sich selber buchen, aber dafür sind sie kostenlos. Der Gratisurlaub für die Seele, denn wenn die Seele den Körper verlässt, auf Wanderschaft geht, ist dies wie ein Sightseeing Urlaub für unseren Astralkörper.

Der Mensch reagiert auf Schwingung, auf Energie. Wir sind ständig von Energien und magnetischen Feldern umgeben. So können wir Energie bündeln und wieder loslassen, bewusst und unbewusst. Und so kann es vorkommen, dass wir unbewusst auf Seelenwanderung gehen, oder dies bewusst herbeiführen. Jeder 5. Mensch hatte bereits ein AKE in seinem Leben.

Erfahrungen mit Astralreisen

Neulich war mir so, als ob meine Seele meinen Körper verlassen hätte, um auf Wanderschaft zu gehen. Ich wusste, ich lag im Bett, und trotzdem war ich an einem anderen Ort und traf andere Menschen. Mein Bett bietet nur Platz für zwei Leute, also kann ich die anderen nicht zu mir ins Bett eingeladen haben. Ich muss woanders gewesen sein. Ich fühlte mich schwerelos, obwohl ich im realen Zustand so übermüdet war, dass meine Bettschwere gefühlte Tonnen wog.

Dieses erste out of body experience prägte mich so sehr, dass ich über mein Leben ernsthaft nachdachte. Seither hatte ich laufend ausserkörperliche Erfahrungen, die mein Leben prägten. Ich verlasse oftmals meinen Körper, um noch nicht erlebte Situationen zu sichten, damit ich im realen Leben bessere Entscheidungen treffen kann. Ich gehe auch auf Seelenwanderung, um mich vor totaler Erschöpfung zu retten, dann entspanne ich mich unabhängig vom physischen Körper.

Ich bin aufgrund einer Augenkrankheit vollständig erblindet. Wenn meine Seele auf Wanderschaft geht, besitzt sie zwei gesunde Augen mit einem derartigen Scharfblick, sodass sie den vollen Durchblick hat. Meine Seele ist also nicht blind, nur meine physischen Augen sind erblindet. Das beruhigt mich unheimlich, denn dann weiss ich wenigstens, dass ich im nächsten Leben die Chance bekomme, Pilotin zu werden. Ich komme nämlich wieder als Frau auf die Welt.

Wie träumen eigentlich blinde Menschen? Träumen sie in Farbe, in Schwarz-Weiss, träumen sie in Bildern? Seit ich blind geworden bin, verlässt meine Seele regelmässig meinen Körper und sieht sich die Welt an. Ich war auch schon beim Landgericht in Wien, vorerst nur in meiner Astralreise, aber meine Seele verschaffte sich schon einen ersten Eindruck von diesem prunkvollen Gebäude. Als ich dann auch körperlich, im wachen Zustand dort war und mir mein Anwalt alles erklärte, erinnerte ich mich an meine Astralreise. Wahrlich, es muss sie einfach geben, diese spirituellen, kaum zu erklärenden Astralwanderungen, die Seele hat die Kraft, auf Wanderschaft zu gehen, auch wenn wir dies in der sachlich orientierten Welt nicht glauben wollen. Meine Seele hatte nämlich zuvor alles so erlebt, wie es sich dann tatsächlich auch real zugetragen hat. Sozusagen hat mein Unterbewusstsein die Lebenssituation bereits vorauserlebt.

Anleitung: Wie macht man Astralreisen?

Zahlreiche Anleitungen zeigen, wie man sich derart in Trance versetzt, dass man dazu in der Lage ist, seinen Körper zu verlassen. Wichtig ist nur, dass man den Körper wieder findet, sonst verharrt man ewig in diesem ausserkörperlichen Zustand. Die tiefe Trance, eine geistige Wahrnehmung des Seins, ist der Ausgangspunkt, sozusagen der imaginäre Flughafen für eine Astralreise.

Man gelangt durch Hypnose, Selbsthypnose in so einen Zustand. Der physische Körper schläft bereits, doch der Geist ist noch wach. Bei Klarträumen erreicht man so einen Geisteszustand übrigens auch. Mir gelingt er auch kurz vor dem Aufwachen, da habe ich dann meistens einen Geistesblitz, der mir im realen Leben in schwierigen Situationen weiterhilft.

Eine Hypnose Übung ist folgende: Man stellt sich vor, man steigt eine Treppe hinab, immer tiefer, bei jedem Atemzug ein wenig tiefer. Dann legt man sich auf eine Wiese und lässt sich fallen, oder man steigt ins Wasser und taucht unter. Ich übte lange, bis ich mir imaginär diese Situationen vorstellen konnte.

Damit die Seelenreise losgehen kann, muss der Astralkörper vom physischen Körper gelöst werden. Ich bewege meinen Body imaginär auf und ab, hin und her, bis ich zwei verschiedene Körper wahrnehme. Ich besteige dann imaginär einen Berg. Und wenn ich am Gipfel ankomme, geht es los. Übrigens lege ich mich immer hin, denn im Sitzen oder Stehen kann ich das nicht.

Sind Astralreisen gefährlich?

Ich denke, dass eine Seelenwanderung keine Gefahr darstellt. Manche Leute glauben, sie bleiben in der Astralebene kleben und finden den realen Zugang zum Körper nicht mehr. Das ist ein Irrtum, aber trotzdem möchte ich sagen, dass Ängste berechtigt sind.

Wir Menschen trauen uns nur an solche Dinge heran, die wir irgendwie einschätzen können. Wenn wir Ängste haben, dann ist dies berechtigt. Und wer Angst vor Hypnose und Trance hat, sollte dies auch nicht machen. Wer jedoch das Vertrauen in sich selbst und seinen Körper hat, der findet auch wieder nach Hause.

Astralreisen für gestresste Manager

Im Grunde habe ich keine Zeit für einen dreiwöchigen Afrikatrip, oder eine USA Tour, auf der ich alles sehen möchte. Ich möchte aber trotzdem hin. Ich kaufte mir eine Hypnose CD, eine weitere CD für meine Intuition, und ein Buch über Astralreisen. Mit dieser perfekten Urlaubsausstattung konnten meine Expeditionen losgehen. Und voila, ich schaffte es in einer Nacht bis nach New York, in der nächsten Nacht bis nach Nigeria, und ich machte einen Kurztrip nach Grönland, denn meine Seele friert im Seinszustand nicht.

Als gestresster Manager hat man oft nicht die Zeit für den ausgedehnten Urlaub, besonders wenn man im Innendienst arbeitet und nicht in den Reisegenuss kommt. Mit gezielten Übungen kann man jedoch seinen Körper dazu bringen, auf Astralreisen zu gehen, der eigentliche, physische Körper bleibt liegen, der Astralkörper geht auf Reisen. Ich bin meistens nachher entspannt, aber einst ist es mir auch passiert, dass ich am nächsten Morgen müde war und nur halb lebend aus dem Bett kroch.

Astralreisen zur Entspannung

Eine Astralreise kann zur körperlichen Entspannung beitragen, aber man muss aufpassen, denn nicht jede Seelenwanderung ist erholsam. Wenn man die Seele ohne Ziel reisen lässt, kann dies den Körper ganz schön in Mitleidenschaft ziehen. Ich bin nicht neugierig auf Abenteuer, auf frühere Leben, auf ungute Situationen. Meine Neugier beschränkt sich auf Reiseziele, die ich im wachen Zustand aus Zeitmangel nicht so schnell erreichen kann. Ich mache Astralwanderungen nur für meine Entspannung, aber trotzdem ist es mir passiert, dass ich einmal nachher halbtot aufgewacht bin.

Meine Seele trägt normalerweise eine rote Zipfelmütze mit goldenen Fäden drin. Die schenkte ihr einst mein Ego, damit sie nicht so mittellos dastand. Ich kann meine Seele während so einer Astralreise sehen. Anfangs erschrak ich vor mir selber, aber mittlerweile denke ich, vielleicht gibt mir das Leben in den Seelenreisen all das mit auf den Weg, was meine erblindeten Augen im realen Alltag nicht mehr sehen können. Bitte, jeder hat einen kleinen bis grösseren Vogel im Hirn.

Mein Lebenspartner berichtete mir eines Morgens, dass er seine Seele vor dem Schlafzimmerfenster gesehen hätte. Sie hat seinen Körper verlassen und irrte draussen umher. Er sah in jener Nacht aber auch weisse Schneeflocken, mitten im Sommer, und so bin ich mir nicht sicher, ob er einfach nur einen wirren Traum hatte, oder etwas Falsches gegessen hatte. Auf jeden Fall war er danach fit wie ein Turnschuh, und ich musste ihn nicht mühsam aus dem Bett kratzen.

 


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