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Spiritualität - Was ist spirituell?

Die spirituelle KraftDie Spiritualität ist die Betrachtung der eigenen Persönlichkeit, das innere Wesen eines Menschen, die Erleuchtung, die geistige Tätigkeit, mit der man wächst. Es ist das Selbstbewusstsein, dass man sich dessen bewusst ist, wer man tatsächlich ist. Das Ego hat Pause, die Seele lebt. Menschen beschreiten unterschiedlichste Wege, um zur Erleuchtung zu gelangen. Sie gehen ins Kloster, betreiben Reiki, schliessen sich den Ärzten ohne Grenzen an, werden zu Entwicklungshelfern, spenden in der Not, werden zu Aktivisten, aber alle streben sie nach dem inneren Glück.

Unter Spiritualität versteht man allgemein die Geistigkeit, auch die religiöse Geistlichkeit, den Verzicht auf das irdisch Materielle, die Hingabe an das überirdische Vergeistigte. Das Wort kommt aus dem Latainischen und bedeutet der Geist, der Spirit. Wir bringen es mit dem Jenseits in Verbindung und sehen es als heilig an. Das Spirituelle umfasst das reine Sein, welches in den jetzigen Moment eintaucht und seine Sättigung aus der puren Existenz heraus erlangt. Spirituelle Menschen wollen und brauchen nichts, ausser ihrem Atem, der sie am Leben hält. Sie machen sich weder Gedanken um ihre Vergangenheit, noch um die Zukunft, da sie vollends im Hier und Jetzt, in der Gegenwart leben. Das Morgen und das Gestern sind belanglose Hintergrundgeräusche, denn es zählt nur das Heute. Und so ist die Spiritualität ein Hauch von Nichts, welches seine Erleuchtung im vollkommenen luftleeren Raum entfaltet. Wenn ein Mensch nur noch lebt, ohne zu fordern, zu wollen, zu jammern, zu klagen, zu schimpfen, zu lästern, zu urteilen und zu verurteilen, dann ist er spirituell genug, um nichts mehr zu wollen. Er wird quasi zum stillen Beobachter des Weltgeschehens, zum Helfer für diejenigen, die auf ihn zukommen, zum brennenden Licht für alle, die noch in der Dunkelheit umher tappen und lichte Momente suchen.

Die Spiritualität ist eine enorme Kraft, welche man in sich spürt, Hoffnung und Glaube, vor allem der tiefe Glaube an sich selbst, und die Hoffnung an eine vollkommene Welt. Es ist Religion, die Gemeinschaft der Gläubigen, die Natur, das natürliche Leben, und es ist die Energie, die aus uns herausfliesst, wenn wir meditieren, Luft atmen, zur Ruhe kommen, uns entspannen und dem Gras beim Wachsen zuschauen, ohne dass uns langweilig wird. Das Spirituelle ist Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, der Blick auf die eigene Seele. Wer sich selbst findet, beschäftigt sich bewusst mit seinem persönlichen Ich. Wer jedoch einsam ist und sich mit sich selbst beschäftigen muss, weil er den Blick nach aussen hin verliert, wird lauter unsinnige Dinge machen. Er muss noch reifen.

Spiritualität ist die Schönheit des Geistes, die Ästhetik der Natur, die Ethik des Menschlichen, und es ist die Ausstrahlung aller Lebewesen. Wer achtsam durch die Welt geht, sieht diese Schönheit. Wer jedoch schmerzerfüllt jammert, über Dinge und Menschen schimpft, überdimensional in allen Dingen das Negative sieht, wird die Schönheit übersehen. Besser ist es, man hat Freunde, Freude und Vertrauen ins Leben. Dieses Vertrauen kann man gewinnen, indem man in allen Dingen und Gegebenheiten des Alltags das Schöne sieht.

Beten

Das Gebet ist eine Art Meditation. Es heilt seelische Wunden, hilft uns durch schwierige Situationen hindurch und bändigt unsere Ängste. Unabhängig von Religion ist der eigene Glaube wichtig und hilft uns in schwierigen Lebenslagen. Das Gebet ist für manche Menschen überlebenswichtig. Man sollte nicht ziellos beten oder auswendig gelernte Sätze heruntersprechen, sondern für sich und andere beten, ein sogenanntes positives Affirmationserlebnis beim Beten geniessen. Wer auf der Suche nach neuen Gebeten ist, der kann einen öffentlichen Gebetomat aufsuchen, der spuckt auf Knopfdruck das passende Gebet aus.

Feng-Shui

Feng-Shui ist eine Energielehre, welche sich mit Farben, Mustern, Gegenständen und Raumzentren umgibt. Wer seine Wohnung nach dem Feng-Shui Prinzip einrichtet, der sollte dafür sorgen, dass in jedem Raum sämtliche positive Energien fliessen können, aber nicht unbedingt abfliessen dürfen. Das Klo darf kein Karrierekammerlein sein, und das Wohnzimmer sollte nicht verschachtelt sein. Zu viele Türen lassen Energien abfliessen, zu viele Ecken machen den Raum kantig und scharf, und das Schlafzimmer sollte sich nicht im Erdgeschoss befinden, sonst fällt einem das schwere Haus auf den Kopf. Farben sind wichtig, und so stellt die Farbe rot die pure, aggressive Energie dar, während die Farbe grün beruhigend wirkt. Aber eine zu bunte Wohnung kann uns auch auf den Kopf fallen, wenn man vor lauter Farbe das Raumflair übersieht.

Glauben

Der Glaube ist eine höchst persönliche, individuelle Angelegenheit, die man tief in sich trägt. Früher wurde uns eine Religion aufgezwungen, weil wir hineingeboren wurden. Heute darf Gott sei Dank jeder Mensch frei entscheiden, ob er glaubt, an wen oder was er glaubt, oder ob er seinen Glauben aktiv oder passiv auslebt. Es gibt nicht den einen Gott, die eine richtige Religion, den einseitigen Glauben, der für alle Menschen gilt. Sogar Sekten und Glaubensgemeinschaften haben ihre Daseinsberechtigung, wenn sich die Mitglieder darin geborgen und wohl fühlen. Bei Sekten muss man natürlich auf selbst- und fremdzerstörerische Einflüsse achten, denn nicht jeder Guru ist heilig. Auf jeden Fall ist jener Gott, an den man glaubt, tief im Herzen, in der Seele verankert. Man muss andere Leute nicht öffentlich auf seinen Glauben hinweisen, nötigen oder dazu bringen, öfters zu beten. Hier wird der Glaube wieder zum Zwang, zur Missionierung, und Zwänge stören die persönliche Freiheit.

Karma

Das Karma ist eine Art Energie, die man im Laufe eines Lebens sammelt. Gutes Karma sammelt man mit guten Gedanken und Taten, schlechtes generiert man durch egoistische Handlungen, welche anderen Menschen schaden, durch Bösartigkeiten, und dadurch, dass wir andere Menschen seelisch und körperlich verletzen. In einem der nächsten Leben gleicht man dies wieder aus, indem man selber leidet. Oft passiert dies jedoch schon im selben Leben, wenn sich die Dinge plötzlich ändern. Nicht alles ist Karma, und nicht jede Beziehung oder Verbindung hat einen karmischen Bezug. Viel öfter ist es der reine Zufall, der für Gelingen oder Misslingen im Leben verantwortlich ist. Es ist einfach Pech, welches man nicht vermeiden kann, oder es ist Glück, welches man erntet. Wer alles auf ein eventuelles Karma bezieht, verpasst Chancen im Leben.

Reinkarnation

Wer an die fortlaufende Wiedergeburt glaubt, der glaubt auch ans Karma, denn man entwickelt sich im Laufe seiner zahlreichen Leben weiter, verarbeitet das Alte und eignet sich das Neue an. So wachsen wir von Leben zu Leben. Und wer glaubt, wir hätten nur dieses eine Leben, der muss sich beeilen, denn er muss in einem einzigen Leben alles erlernen, was er braucht, um die Erleuchtung zu erlangen. Für mich persönlich ist die Erleuchtung nicht das Ziel. Ich bin zufrieden, wenn es mir und allen Menschen gut geht, wenn die Seele leben darf, und wenn das Ego neue Schuhe bekommt. Manche Menschen meditieren wie wild, ziehen sich in buddhistische Klöster zurück, wollen unbedingt die volle Erleuchtung erlangen und finden sich in einer seelischen Leere, in einem Seelentief wieder. Sie benötigen Zeit, um zu reifen, und vielleicht braucht man wirklich mehrere Leben, um richtig reif zu werden. Fallobst benötigt mehrere Jahreszeiten, um zu reifen, denn von der Blüte bis zur Frucht vergehen drei Jahreszeiten, Frühling, Sommer und Herbst. So gesehen ist die Reinkarnation hilfrreich, damit die Seele mit ihrem langsamen Tempo dem schnellen Leben hinterherkommt und nicht nur mühsam hinterherschleicht.

Spirituell leben

Was ist das Spirituelle, und wie lebt man spirituell? Es ist der Geist, der in uns wohnt, die Seele, die mit ihm lebt, der Körper, der den Geist und die Seele erträgt, und es ist eine Weltanschauung, die nichts fordert, sich über nichts und niemanden ärgert, sondern nur präsent ist. Spirituell ist alles, was wir als naturgegeben, mystisch bis religiös, immateriell und psychisch stabil ansehen. Wenn wir Religion und Glaube ans Spirituelle anbinden, so sollten wir dies nicht fanatisch ausleben, und unseren Glauben, der für uns vielleicht der Richtige ist, anderen Menschen aufdrängen. Wir sollten unseren Glauben in der Stille geniessen, damit wir durch ihn wachsen.

Tod

Der Tod ist eine Art Seinszustand, in welchem sich ein Mensch befindet, der das irdische Leben hinter sich gelassen hat, freiwillig oder unfreiwillig. Man sollte Tote nicht verurteilen, denn selbst ein Selbstmörder ist ein guter Mensch, der verzweifelt gestorben ist, weil er am Leben verzweifelt ist. Viele Kirchen möchten Selbstmörder nicht beerdigen, und das macht die Hinterbliebenen traurig. Das Leben ist endlich, wir gehen ein Stück des Lebensweges, sterben dann und kommen womöglich in veränderter Form wieder, oder wir verweilen in einer Zwischenwelt und warten, oder wir steigen ins Universum empor. Das Leben nach dem Tod ist eine reine Glaubenssache. Wir wissen nur, dass die Materie des Körpers tot ist und zu Staub verfällt, aber vielleicht leben wir in jedem einzelnen Staubkorn weiter, vielleicht auch im Magen der Insekten, die uns nach unserem Tod als Nahrungsquelle nutzen.

Weihen

Die Weihe ist ein heiliges Ritual, welches Segen und Frieden bringt. Man räuchert beispielsweise zu Weihnachten, in den Rauhnächten und zu Ostern Haus und Hof, damit kein Unheil droht. Weihrauch, und Weihwasser unterstützen die Weihe und dienen als Symbolik für den Glauben. Wer zu Ostern sein Haus mit einem geweihten Schwamm oder einer geweihten Räucherkohle schützt, der muss kein Feuer fürchten, so überliefert es der christliche Glaube. Und wer sich bekreuzigt, wenn er eine Kirche betritt oder verlässt, fühlt sich gesegnet und geschützt.

Wunder

Wunder sind spontane Ereignisse im positiven Sinn, welche unser Leben verändern können. Sie sind wissenschaftlich gesehen eine Art Zufall, denn es leiten sich keine mathematisch berechenbaren Ergebnisse daraus ab. Oft handelt es sich um Erscheinungen, Spontanheilungen und Eingebungen, welche im realen Leben eintreten und sich nicht erklären lassen. Der Wunderheiler, welcher oft als spiritueller Guru, als Schamane, als Geistheiler oder spiritueller Seher angehimmelt wird, hat mit den Wundern wenig zu tun. Er verdient lediglich jede Menge Spendengelder mit seinem Auftritt. Wir selbst sind es, die ein Wunder wahr werden lassen, wenn wir innerlich dafür reif sind.


Elisabeth Putz

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