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Die Kraft von Weihrauch und Weihwasser

RäucherstäbchenWie nutzt man Weihrauch und Weihwasser richtig? Was muss man beachten? In den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Wirkung dieser beiden Elemente besonders stark ausgeprägt, und in vielen alten Bauernhäusern geht man durch Haus und Stall, weiht die Tiere, die Menschen, die Räume und den gesamten Hof. Es soll Glück, Frieden und Liebe bringen, vor bösen Mächten schützen und die Menschen von Sorgen und Kummer befreien.

Zu Ostern pflegt man in vielen christlichen Gemeinden die Feuerweihe. Man geht mit einem Schwamm zur Kirche, wo bereits ein Feuer lodert. Man weiht diesen in Feuer getränkten Schwamm und trägt die Asche nach Hause. Sie soll vor einem Brand schützen, und sie soll Segen und Glück ins Haus bringen.

Wenn man eine Kirche betritt, dann segnet man sich und greift zum bereitgestellten Weihwasser, welches in dafür bereitgestellten Brunnen lagert. Hier bringt das Segnen den tiefen Glauben ins Herz hinein und will symbolisch sagen, dass man die Heilige Messe mit Bedacht feiern soll, dass man im Gebet meditativ versinken soll und nicht nur oberflächlich betet.

Das Weihen ist ein Ritual, welches uns zu einem besseren Menschen werden lässt. Dies beginnt bereits bei der Taufe, wo man symbolisch dem Teufel Tschüs sagt und sich ganz zu Gott bekennt. Babys können nicht selber entscheiden, ob sie dem christlichen Glauben angehören wollen, aber dieser Glaube stärkt den Christen, weil er durch die Kirche lernt, wie man betet, glaubt und sich selbstbewusst ins Leben kämpft. Die Familie ist ein Halt für jedes Baby, und so sollte man sein Kind in Liebe erziehen, damit es lernt, seinen Glauben im Erwachsenenalter beizubehalten. Enttäuschungen und Lieblosigkeit führen oft dazu, dass man im späteren Leben aus der Kirche austritt und seinen Glauben verliert. In unserer heutigen naturwissenschaftlich orientierten und aufgeklärten Welt glaubt man aber auch immer weniger an eine grössere Macht, an Gott. Wichtig ist, dass man an sich selbst glaubt, dann glaubt man innig und tief.

Weihrauch und seine Wirkung

Weihrauch hat etwas Magisches und etwas Religiöses an sich, denn wir verbinden seinen Duft mit Magie und der Kirche. Nicht jeder Mensch mag diesen intensiven Duft, aber wenn man den Weihrauch gering dosiert auf eine heisse Herdplatte gibt, entfaltet er Duftstoffe, die positiv auf unsere Gesundheit wirken können. Natürlich wird man mit Weihrauch alleine nicht gesund, aber er unterstützt die Seele bei der Genesung. Zu Weihnachten, besonders in den Rauhnächten sind die traditionell veranlagten Menschen hinter Weihrauch Ritualen her, wie der Wind hinter dem verwehten Schnee her ist. Am Heiligen Abend räuchert man das Haus, den Stall, die Scheune, segnet die Tiere, und die Grossmutter bildet das Schlusslicht, wenn das traditionelle Ritual des Räucherns am Bauernhof stattfindet, denn einer muss ja den Kühen Gute Nacht sagen. Weihrauch wirkt sich positiv auf unsere Stimmung aus, und genau das braucht unsere Seele im Winter, wenn sie von Wind und Wetter geschunden ist. Übrigens verwendet man Weihrauch auch für Glücksrituale, beispielsweise wenn man an Silvester einen Mondzauber macht, denn der Jahreswechsel ist für so einen Zauber das Richtige. Weihrauch wirkt auch säubernd, entgiftend, wenn man seinen Duft einatmet. Das passt zum Jahreswechsel, denn man kann den Müll des alten Jahres symbolisch entsorgen und sich von alten Lasten trennen.

Weihwasser und seine Wirkung

WeihwasserWeihwasser ist ein ausdrückliches Symbol des Glaubens. Man bekreuzigt sich damit, verspricht sich Heil und Segen, und es soll Glück, Gesundheit und Erfolg bringen, uns schützen und uns segnen. In der katholischen, der orthodoxen und der anglikanischen Kirche ist es ein Segensgruss, eine Tauferinnerung, ein Segenszeichen. So manch ein Weihwasser wird zusätzlich mit Salz und Chrisam versehen, und in einigen Naturreligionen wird es mit dem Mund verspritzt, was jedoch bei uns gegen die Hygienevorschriften verstossen würde.

Wenn man Weihwasser zum Zeichen des Segens, zum Zeichen der Tauferinnerung zu sich nimmt, das kleine Gebet -Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes- vor sich hin spricht, so tut man dies viele Male, ohne eine Überlegung im Gehirn gedeihen zu lassen, denn das Weihwasser lässt vermutlich alles Nötige von selbst gedeihen.

Weihwasser hat eine starke symbolische Kraft, schon alleine durch das Wasser, welches Leben bedeutet, alles Leben beinhaltet und Leben spendet. Stellen Sie sich vor, Sie trinken drei Tage kein Wasser, dann dehydrieren und verdursten sie. Ohne feste Nahrung kann unser Körper länger überleben, ohne Wasser nicht. Weihwasser hat etwas himmlisch-magisch Anziehendes an sich.

An vielen Friedhöfen stehen Weihwasserbrunnen. Bei Beerdigungen, zu Allerheiligen und Allerseelen, zu Ostern, an kirchlichen Festtagen, wenn die Gräber besucht werden, gewinnt das Weihwasser an symbolischer Bedeutung, denn es soll seine Kräfte im Jenseits entfalten. Wenn wir die Toten segnen, verleihen wir ihnen symbolisch gesehen ewiges Leben. Weihwasser hat auch in Wallfahrtsorten eine starke Bedeutung. In Lourdes und Fatima kann man sich durch das nackte Baden in einem geweihten Fluss segnen lassen.

In zahlreichen Bräuchen wird das Weihwasser als kräftigendes, segenreiches Symbol verwendet. So räuchert man in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Neujahr sämtliche Räume mit Weihrauch, in Bauernhöfen auch den Stall, die Scheune und die Tiere, und am Ende spaziert die Grossmutter dann mit dem Weihwasser durch alle Räumlichkeiten und segnet Mensch und Tier beträufelnd damit.

Wie sauber ist das Weihwasser? Gesundheitsexperten der medizinischen Universität Wien haben das Weihwasser auf eventuelle Keime und Unreinheiten untersucht. Man fand tatsächlich jede Menge an Keimen in den abgestandenen Weihwasserbrunnen vor. Die Becken werden zwar regelmässig gereinigt, das darin enthaltene Weihwasser ausgetauscht, aber gegen die vielen betenden Hände, die in den Brunnen greifen, ist man nahezu machtlos.

Die Gläubigen werden jetzt denken, kein Keim kann uns schaden, wenn der Glaube an Gott tief genug ist. Als ein Kranker mit verkeimtem Weihwasser im Krankenhaus beträufelt wurde, starb er an Bakterien, die aus dem Wasser in seine offenen Wunden glitten. Wie entgeht man den Keimen im Weihwasser? Sie sollten es nicht trinken, auch wenn es aus einem heiligen Brunnen kommt. Wenn Sie es trinken, sollten Sie es vorab erhitzen, das tötet die meisten Keime, wobei der Heilige Geist am Leben bleibt, denn er trotzt grosser Hitze, er ist ja auch kein Keim. Sie sollten als Angehörige die Wunden eines Kranken nicht mit Weihwasser beträufeln, ohne dass Sie es vorher heiss gekocht haben. Und Sie sollten, wenn Sie in der Kirche ins Weihwasserbecken greifen, Ihre Hände waschen, denn Bakterien gelangen oft unbewusst in die Augen, die Nase, den Mund, wenn wir mit den Händen ins Gesicht fassen, uns Nase und Augen reiben. Weihwasser bleibt trotz der Erkenntnis über vorhandene Keime ein Heiliges Wasser, und ich hüte mein Lourdeswasser wie meinen eigenen Körper, sanft und still ruhend.

 


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Elisabeth Putz

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