Esoterik Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

 

Was ist Astrologie?

Astrologie
Mit Hilfe der Astrologie lassen sich grob gesehen Zeitqualitäten bestimmen, die sich aus den Berechnungen der Planeten und Tierkreiszeichen ergeben. Diese grosszügig berechneten Zeitqualitäten beeinflussen uns nicht unbedingt tief in unserem Handeln und Denken, sie sind eher als eine Art Thermometer anzusehen, mit welchem man sehen kann, wie heiss oder kalt es im zwischenmenschlichen, wirtschaftlichen oder natürlichen Raum zugehen könnte.

Die Astrologie ist für manche Menschen eine ernst zu nehmende Lehre, für andere eine Art übersinnliches Treiben, denn sie ist wissenschaftlich nicht belegt. Sie steht in enger Verbindung zur Astronomie, wobei die Astronomie lediglich Himmelskörper beobachtet, während die Astrologie diese Himmelskörper mit unserem Lebensfluss in Verbindung bringt und positiv oder negativ deutet.

In der Astrologie werden Sterne, Planeten, Häuser, Tierkreiszeichen, Himmelserscheinungen, Energiepunkte, positive und negative Einflüsse des Universums mit unserem Leben verbunden. Man deutet die verschiedenen Himmelskonstellationen und schöpft Kraft daraus. Hier werden bereits beim Deuten Energien frei, denn der Mensch bewegt seine Gedankenkraft im Unterbewusstsein in so eine Deutung oder Beobachtung hinein und richtet sein Leben unbewusst darauf aus. Je mehr ein Mensch an die Kraft der astrologischen Deutungen glaubt, umso intensiver beschäftigt er sich damit und sieht sich in seinem Lebensfluss darin bestätigt.

Die Astrologie kann kein Heilmittel sein, um sein Leben darauf zu stützen. Im Grunde sind es zweidimensionale Sternbilder, die wir am Nachthimmel sehen. Das Universum ist jedoch dreidimensional. Somit können wir genaugenommen keine realistischen Zusammenhänge zwischen einzelnen Planeten erfassen, da diese Planeten zueinander und in Verbindung mit sämtlichen Himmelskörpern keine einheitliche Linie ziehen. Sie stehen, wenn man sie dreidimensional betrachten würde, nicht einmal annähernd in Verbindung miteinander, da einzelne Himmelskörper entweder meilenweit entfernt voneinander sind, weiter hinten oder weiter vorne anzutreffen sind und somit nichts miteinander zu tun haben. Wir deuten somit nur das flache, zweidimensionale Bild, das wir zu einem gewissen Zeitpunkt am Himmel sehen.

In der Astrokartographie weiss man dieses Problem zu schätzen und nutzt weltweit Energiepunkte, die positiv oder negativ auf den einzelnen Menschen einwirken können, welche jedoch nicht unbedingt das Geburtshoroskop wiederspiegeln. Je mehr man sich astrokartographisch vom Geburtsort entfernt, je eher kann man sich entfalten oder einengen. Es kommt auf die jeweiligen Energiepunkte des Ortes an, in welchem man sich befindet.

Wenn wir uns in der Welt bewegen, beispielsweise von Europa nach Afrika fliegen, sehen wir ein vollkommen anderes Sternenbild. In Europa werden die Sterne zur Deutung herangezogen, in Afrika die Sternlücken, da dort der Sternenhimmel so intensiv leuchtet, dass man die dunklen Stellen dazwischen als Bilder deutet. Und so ergibt die Astrologie keine einheitliche, wissenschaftlich definierbare Deutung her. Trotzdem glauben zahlreiche Menschen dran und richten ihr Leben nach den Sternen aus.

Astrologie Definition

Die Astrologie entstammt dem griechischen Wort Astrologia, setzt sich aus den Worten Astron - Stern und Logos - Lehre zusammen und bedeutet Sterndeutung. Astronomische Himmelskonstellationen wurden mit astrologisch gedeuteten, irdischen Ereignissen in Verbindung gebracht, und so wurde früher die Astronomie eng mit der Astrologie verbunden.

Schon vor Christi Geburt übte man die astrologische Lehre in China, Indien und Mesopotamien aus, während sie in Europa erst später, in Babylonien ihren Lauf nahm. Nach und nach wurden Astronomie und Astrologie voneinander getrennt, da sich die astronomische Lehre auf die rein beobachtende Darstellung der Himmelskonstellationen bezog, während sich die astrologische Lehre auf den Einfluss des irdischen Lebens ausrichtete. Der Astronom beobachtet, der Astrologe deutet.

Die Astrologie gewann im Laufe der Zeit mal mehr und mal weniger an Einfluss, wobei die New-Age Bewegung viel zu ihrer Erleuchtung beigetragen hat. Auch die Esoterik, der Okkultismus, das Zeitungshoroskop, zahlreiche bekannte Astrologen und die spirituellen Bewegungen brachten die astrologische Lehre gross raus und versorgten sie mit hoher Bedeutsamkeit, mit einem gewissen Unterhaltungswert.

Wissenschaftlich gesehen bezieht sich die Astrologie nur auf rein historische Hintergründe, welche auf Religion, Philosophie und Theoretik basieren. Wissenschaftliche Ausarbeitungen zeigen nämlich, dass die astrologischen Deutungen keiner Statistik standhalten, sondern nicht mehr als reine Zufallsaussagen darstellen.

Die Ur-Astrologie, wie sie vor mehr als 2000 Jahren angewandt wurde, kann heute auf keinen Fall mehr zuverlässig 1 zu 1 übernommen werden. Das kommt daher, weil sich täglich Millionen von Sternen im Universum verabschieden und neue hinzukommen, ein reges Sterben und Geboren werden. So verändert sich im Laufe der Zeit der Sternenhimmel, sodass die Sternbilder, wie wir sie vor 2000 Jahren gesehen haben, heute nicht mehr in der gleichen Dimension existieren. Interessant ist diese Lehre trotzdem, und ihre Anhänger schwören drauf.

Die Sterne in der Astrologie

In der Astrologie ergibt jedes Sternbild eine gewisse Deutung, eine Symbolik. Wenn Planeten, Sterne und Himmelskörper ihre Bahnen im Universum ziehen, begegnen sie sich, entfernen sich voneinander, stehen in einem bestimmten Winkel zueinander und beeinflussen unser Weltgeschehen indirekt. In Wirklichkeit sehen wir jedoch nur das zweidimensionale Bild, welches sich aus einem bestimmten Blickwinkel zeigt, der variiert, sobald wir unsere Position auf der Erde ändern und von ganz woanders auf den Sternenhimmel schauen. Trotzdem teilen die Astrologen unsere Charaktereigenschaften grob gesehen in 12 Tierkreiszeichen ein, wenn wir das westliche Horoskop betrachten. Da ist man dann typisch Skorpion, stachelig, oder man ist typisch Löwe, brüllend, oder typisch Fisch, kalt aber lieb.

Die Sternbilder am westlichen Erdhimmel, als Sternzeichen gedeutet, ergeben nämlich die Form von Tieren. Wir wollen das sehen, was wir bereits kennen, und so ordnen wir alles gewissen Dingen zu, die uns geläufig sind. Eine Frau erkannte in einer getosteten Scheibe Brot das Gesicht von Maria, der Mutter Gottes, und tatsächlich ging das Toastbrot um die Welt, quasi als Heiligensymbol. Wir wünschen uns nämlich, das zu sehen, was wir irgendwo einordnen können.

Die Planeten in der Astrologie

In der Astrologie spielen die Planeten und ihre Umlaufbahnen eine grosse Rolle. So kreist beispielsweise der Planet Saturn alle 29 Jahre durch das selbe Sternzeichen und verweilt dort ca. zweieinhalb bis drei Jahre. Saturn dient im astrologischen Weltbild als karmischer Planet. Er ist ein Lehrmeister, krempelt alles im Leben um und lässt nur das bestehen, was Bestand hat. So ist man in dieser Zeit mit bremsenden Effekten, Problemen, Verlusten, einer Art Loslasskultur konfrontiert, aus der man seine Lehren ziehen kann. Der Planet Pluto braucht wesentlich länger, um durch ein Sternzeichen zu wandern, und so prägt er ganze Generationen. Astrologisch gesehen ist er tiefgründig, konstruktiv und destruktiv zugleich, sorgt für Wirtschaftskrisen, aber auch für Wirtschaftsaufschwünge. Wissenschaftlich gesehen sind diese Konstellationen reiner Zufall, und so bleibt es jedem Menschen selber überlassen, ob er der Astrologie Glauben schenkt oder das Leben in die eigenen Hände nimmt und es formt, wie er es möchte.

Astrologen messen den Planeten Charakterzüge bei. So ist der Planet Saturn ein erbarmungsloser Lehrer, Pluto zeigt uns unsere Schattenseiten, die Venus öffnet unsere Herzen, Jupita steht fürs Glück, Mars steht für Auseinandersetzungen, Uranus steht für das Unglaubliche, Neptun hat ganze Löcher, in welche unsere Dinge verschwinden können, Merkur steht fürs Lernen, die Sprache, die Kommunikation und das Verarbeiten der Dinge, und die Erde ist das Individuum, welches die restlichen Planeten beeinflussen. Sachlich gesehen sind Planeten neutral, kreisen ihre Bahnen und wissen nicht, dass sie von uns charakterisiert werden.

Die Astrologen arbeiten mit weiteren Himmelskörpern, welche ebenfalls mit Charaktereigenschaften bestückt werden. Die Sonne steht für unsere Geburt, der Mond verkörpert die Weiblichkeit, eventuelle Mutterprobleme, Chiron steht für Krankheit, Lilith steht für bildliche Konkurrenz, und aus dem Gesamtbild lassen sich dann Tendenzen für unser Leben berechnen, je nachdem wie die Planeten zueinander stehen.

Nicht jeder Astrologe verwendet die gleichen Planeten zur Berechnung des Horoskops. Einige verwenden mehr, andere weniger Planeten, wieder andere verwenden die Fixsterne, die Asteroiden, die Zwergplaneten, längst vergangene Sterne oder sie verwenden gar nur 5 bis 6 Hauptplaneten. So kann eine Deutung nicht wissenschaftlich belegt werden, weil jeder anders arbeitet und keine einheitliche Linie erkennbar ist.

Das astrologische Häusersystem

Bei der Erstellung des individuellen Geburtshoroskops werden die Planeten, Kleinstplaneten, die Sterne und die Häuser miteinander in Verbindung gebracht, sodass sich Lebenstendenzen daraus ergeben. Wir haben 12 Häuser, in welchen sich die Planeten immer wieder befinden. So gibt es Häuser, die das Geld, die Persönlichkeitsentwicklung, die Partnerschaft, den Beruf, die Fähigkeiten, die Rechtsangelegenheiten, die Tendenzen zu Krankheit und Lebenshürden kennzeichnen.

Das 1. Haus ist gleichzusetzen mit dem Aszendenten und kennzeichnet die Persönlichkeit, das eigene Ich, das Innenleben, den Charakter und die optische Aussenpräsenz. Das 2. Haus steht für die Finanzen, das materielle Leben, Anschaffungen und Wohlstand. Das 3. Haus steht für die Kommunikation, die Gesellschaft, die Beziehungen zu Menschen. Das 4, Haus kennzeichnet die Herkunft, die Familie und das Familienleben. Das 5. Haus dient der Kreativität, der Lust und Laune, dem Vergn+gen, dem persönlichen Glück und der Entfaltung. Das 6. Haus kennzeichnet das Berufsleben, Job und Arbeit. Das 7. Haus ist der Deszendent und kennzeichnet unsere Partnerschaft, die Beziehung zum Partner, Liebe und Leidenschaft. Das 8. Haus kennzeichnet den Besitz der anderen, unser Verhältnis dazu, und es kann bedeuten, dass man Steuern zahlen muss, ein Gerichtsprozess vor der Türe steht oder die Öffentlichkeit an die Pelle rückt. Das 9. Haus ist die Freiheit, gekennzeichnet von Reisen, Kultur und Abenteuer. Es ist das geistige Haus, in welchem man sich in seiner Innenwelt weiterentwickelt. Das 10. Haus steht für die Talente und die Berufung im Leben. Was will man werden, und was kann man leisten? Das 11. Haus steht für die Freunde und Bekannten, für das gesellschaftliche Leben und den Status, den man sich erarbeitet hat. Das 12. Haus steht für den Rückzug, auch für Krankheit und Gefangenschaft, wobei man auch in seinen eigenen Gedanken und in seiner eigenen Welt gefangen sein kann. Die Planeten beeinflussen diese Häuser positiv oder negativ, wo sie eben gerade stehen und welches Haus sie gerade durchqueren.

Das Häusersystem ist umstritten, da es von verschiedenen Astrologen unterschiedlich eingesetzt wird. Manche Astrologen verwenden 12 gleich grosse Häuser zu jeweils 30 Grad, damit der Kreis von 360 Grad gefüllt ist. Manche verwenden jedoch unterschiedlich grosse Häuser, die mit den Sternzeichen nicht konform gehen. Andere wiederum interpretieren die Häuser anders, und so ist die Deutung eher als wage Prognose zu betrachten. Jeder Astrologe glaubt, sein Häusersystem wäre das Richtige, und auch in den Astrologieschulen werden unterschiedliche Modelle gelehrt.

Das Horoskop in der Astrologie

Die ersten Voraussetzungen, um die Sterne fürs Horoskop deuten zu können, sind das Geburtsdatum, die Geburtszeit und der Geburtsort. Nur so können Astroanalysen beziehend auf einen Menschen erstellt werden. In der Astronomie stehen ganz bestimmte Sternbilder und Planeten in berechenbaren Konstellationen zueinander. Hieraus lässt sich vieles berechnen, wobei ich hier ausdrücklich erwähnen muss, dass kein Mensch dem anderen gleicht, auch nicht die Zwillinge, denn bei unserer Lebensführung spielen die Gene, die Erziehung, die sozialen Aspekte und die individuellen Erfahrungen eine Rolle. Die Astrologie kann nur als zusätzliches Mittel unterstützend bei Zukunftsprognosen helfen, sie kann nicht gänzlich vorhersagen, wie ein Lebensweg verläuft..

Einige Leute beten die Götter der Astrologie förmlich an, bezahlen viel Geld, nur um zu hören, dass ihr Leben nach Veränderung ruft. Hier verfällt man gerne einer Euphorie, die in einer Art Hörigkeit endet. Die sogenannten Astrogötter arbeiten meist in den kostenpflichtigen Astro-Hotlines zu überhöhten Preisen und sind wunderbare Rhetoriker mit hohem Verkaufspotential. Hier kann man viel Geld verlieren, wenn man an den Falschen gerät. Wahrlich, manchmal ist es besser, man zahlt die Kirchensteuer anstatt irgendwelche selbst ernannten Seher zu bezahlen.

Das Zeitungshoroskop

Astrologen schreiben für Zeitungen ein kurzes Horoskop, welches nur auf den einzelnen Sternzeichen beruht, sehr allgemein ausgerichtet ist, wie ein Wetterfrosch wirkt und eher zur reinen Unterhaltung dient. Das Tageshoroskop aus der Zeitung ist nicht die empfehlenswerteste Quelle, um seinen Lebensweg damit zu bestimmen, da es uns förmlich krank vor Sehnsucht macht. An manchen Tagen könnte man glatt im Bett bleiben, weil das Horoskop nichts Gutes vorhersagt, was natürlich Unsinn ist, da jeder Mensch so individuell gestrickt ist, dass das reine Sternzeichen alleine den Tag niemals bestimmen kann. Trotzdem sind die Zeitschriften voll von Horoskopen aller Art, Glückshoroskope, Liebeshoroskope, Karrierehoroskope, weil wir neugierig auf die Zukunft sind, was logisch ist, denn die Vergangenheit kennen wir ja schon.

Astrologie und Psychologie

Die astrologischen Deutungen haben einiges mit der Psychologie des Menschen zu tun. So sind astrologische Prognosen für jene Menschen eher zutreffend, welche sich mit der Astrologie beschäftigen, an sie glauben und auch andere beraten. Die Selbstprojektion wirkt hier wahre Wunder. Und auch die Fremdprojektion, die zutrifft, wenn der Astrologe des Vertrauens seine Prognosen aufstellt, trägt dazu bei, dass Menschen gewillt sind, ans Horoskop zu glauben. Schlussendlich hat der Bejaungsfaktor, der sogenannte Barnum-Effekt zusätzlich seine Auswirkungen, denn Menschen finden sich oft in schwammigen, allgemein gehaltenen Aussagen wieder, erkennen ihre Charaktereigenschaften und schliessen alles aus, was nicht zu ihrem individuellen Horoskop gehört. Wir tendieren dazu, einzelne Ereignisse höher zu bewerten als das Alltagsleben, klammern uns unbewusst an die Aussagen im Horoskop und passen uns sogar an die Charaktereigenschaften unseres Sternzeichens an, wenn wir uns damit beschäftigen. Alles, was nicht zum Horoskop passt, verdrängen wir, womit Selbstprojektion, Fremdprojektion und Bejaungskriterium ganze Arbeit leisten. Psychisch labile Menschen neigen eher dazu, der Astrologie gänzlich zu verfallen, sehen darin ihr Lebenselixier und verfallen manchmal sogar dem Astrologen ihres Vertrauens.

Astrologie und Esoterik

Fakt ist, die Astrologie ist keine anerkannte Wissenschaft im herkömmlichen Sinn. Sie ist eher eine Parawissenschaft, da Horoskope und Sterndeutungen nicht exakt eintreten, und es obliegt ohnehin dem einzelnen Astrologen, die Sterne zu deuten. Neu ist die Erkenntnis, dass die astrologischen Prophezeihungen tief in unser Unterbewusstsein einfliessen und es im schlimmsten Fall negativ steuern. Deshalb lassen Sie bitte die Finger von negativ denkenden Astrologen, die von einer Katastrophe zur anderen leben und ihre Weltanschauung und ihre negativen Gedanken unbewusst in Ihr Horoskop einfliessen lassen. Da die Sterndeutung dem Astrologen unterliegt, deutet er unbewusst die Dinge so, wie sein jeweiliger Gemütszustand beisammen ist. Menschen mit Depressionen oder psychischen Belastungen sollten überhaupt nicht astrologisch beratend tätig sein, da sie mit Menschen arbeiten, die empfänglich für die Horoskope sind und Ängste entwickeln könnten, wenn das Horoskop negativ ausfällt.

Anders sieht es in der Astronomie aus. Hier werden die Sterne nur beobachtet. Der Sternenhimmel, die Planeten, die Himmelskörper, welche unvorstellbar weit von uns entfernt sind und den Nachthimmel beglücken, sind faszinierend. Die Astronomie ist im Gegensatz zur Astrologie eine fundierte Wissenschaft. Neu ist, dass wir heute in der Lage sind, den Weltraum zu bereisen, fortlaufend neue Himmelskörper entdecken und somit die alte Astrologie immer mehr ins Wanken gerät, da sie die neuen universellen Veränderungen kaum bis gar nicht berücksichtigt. Trotzdem boomen beide Gebiete, die Astrologie und die Astronomie. Jeder Mensch darf entscheiden, wie er ans Universum glauben will, und selbst die hartgesottenen Leute, die jedes noch so kleinste Detail eines ungünstigen Horoskops erfahren wollen, sind im Universum herzlich Willkommen.

Astrologie und Religion

Die Religion lehnt astrologische Vorhersagen im Prinzip ab. Die katholische Kirche lehnt sie grundsätzlich ab, die evangelische Kirche warnt davor. Man legt sein Leben und die Verantwortung dafür in die Hände eines Astrologen und wird fremdbestimmt. Da können noch so viele Astrologen behaupten, man habe selbst die Wahl, die vorhergesagten Dinge selbst umzusetzen. Fakt ist, eine Vorhersage prägt unser Unterbewusstsein und kann bei negativen Aussagen Ängste schüren, das hat dann mit Vorsicht nichts mer zu tun. Die Kirche stellt Gott, den Menschen und die Eigenverantwortung in den Mittelpunkt. Der religiöse Glaube an sich reicht kirchlich aaus, um ein erfülltes Leben zu führen. Jeder Mensch sollte ohnehin für sich selbst prüfen, ob er sich von Sternen leiten lassen will, die je nach Sternbild und Deutung negativ oder positiv ausfallen, oder ob er einfach jeden Tag glücklich ausleben möchte, das Leben zufrieden hinnimmt und eigenverantwortlich auf sein Herz und seinen Verstand hört.

Astrologie und Naturwissenschaften

Die Naturwissenschaften lehnen die Astrologie vollständig ab, weil sie bis jetzt keinerlei zuverlässige, wissenschaftliche Ergebnisse geliefert hat. Esoterik, Wahrsagerei, Hellseherei, Homöopathie, etc. das alles ist naturwissenschaftlich nicht vollständig belegbar. Im Grunde lebt die Wissenschaft das Leben sachlich kompakt aus. Das was wir sehen, spüren, hören, riechen und ertasten, schmecken und sonst irgendwie mit unseren irdischen Sinnen erleben, ist Fakt. Alles andere muss erst noch bewiesen, und in stabile Statistiken gepresst werden.

Astrologie und Wirtschaft

In der Wirtschaft spielt die Astrologie insofern eine Rolle, als dass sie uns zeigt, wie Wirtschaftssysteme von Planeten abhängig sein könnten. Die vier Grundelemente Feuer, Wasser, Erde und Luft beeinflussen laut der Astrologie die wirtschaftlichen Aspekte. In der Feuer-Zeitepoche, welche sich im 17. und 18. Jahrhundert abspielte, gab es feurige Ereignisse, Kriege, Leid, Tod, richtig heisse Konflikte, die ins Element Erde übergingen, in eine fundierte wirtschaftliche Basis, in welcher sich die Menschen wieder bodenständig fühlen durften. Es begann das Industriezeitalter, laut, schmutzig und heftig, aber der Rubel rollte.

Wirtschaftlich gesehen trieb man es in der Erd-Epoche, in Zeiten des Kapitalismus wie immer zu weit, sodass dem Turbokapitalismus ein Ende bereitet wurde und eine satte Wirtschaftskrise auf uns zukam, in der wir uns jetzt befinden. Die Astrologen nennen dies den Pluto-Saturn Effekt, zu welchem sich Jupita gesellte, der aus astrologischer Sicht alles vergrössert. In der Astrologie kann man die wirtschaftlichen Aspekte durchaus positiv nutzen, indem man sich vergangene Strukturen ansieht, welche auf die Zukunft anwendbar sind.

Astrologie und Zeitepochen

In der Astrologie werden langfristige und kurzfristige Zeitepochen an Hand der Planetenwanderungen festgemacht. Die vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer spielen hierbei wieder eine wesentliche Rolle. Etwa alle 150 bis 200 Jahre erleben wir eine neue Zeitepoche. So erlebten wir bis 2020 das Zeitalter des Elements Erde, geprägt vom Kapitalismus, von Diktaturen, zwei Weltkriegen, Vernetzung, Marketing, Image, Prestige, Geld und Macht, welches im Turbokapitalismus endete. Wir konnten uns vom Geld nicht sattsehen, und so mussten wir zusehen, wie ein Virus unser gesamtes kapitalistisches Konstrukt zerschoss. Die Corona Krise zog herrschaftlich durch die Welt.

Unternehmen, die vor der Wirtschaftskrise nicht gut dastanden, zerplatzen wie Seifenblasen, und die soliden Firmen schaffen es in die neue Zeitdimension hinein.

Ab dem Jahr 2021 geht unsere Gesellschaft, unsere Welt in die Zeitdimension des Elements Luft hinein, was wir als Luft-Zeitepoche betiteln könnten. Einige Astrologen nennen es die Wassermann-Zeitepoche, die jedoch nichts mit dem Wassermann Zeitalter im anthroprosophischen Sinn oder im Sinne der New-Age Bewegung zu tun hat, denn da werden vollkommen andere Zeitberechnungen hinzugezogen, welche sich über einen Zeitraum von ca 2000 Jahren erstrecken.

In der Luft-Zeitepoche erwarten sich die Astrologen, dass alles leichter, gerechter, offener, luftiger, schneller, freier und kreativer wird. Wissen, richtige Arbeit, der Mensch im Mittelpunkt, vielleicht ein Basiseinkommen für alle, dies könnte in den kommenden 150 Jahren im Zentrum der Welt stehen.

Wir gehen vom Element Erde ins Element Luft über, von der Materie in den Geist über und schätzen Freizeit, Freiheit, Liebe, geistigen Erfolg, Familie und eine glückliche Partnerschaft mehr als Geld, Macht, Intrigen und totale Vernetzung. Erfolg wird laut vieler Astrologen derjenige haben, der Ideen und Konzepte gut umsetzt, und erfolglos wird derjenige bleiben, der stundenlang irgendwelchen News und Postings in sozialen Netzwerken hinterherjagt und permanent etwas posten und mitteilen muss. Im Grunde würden wir uns laut der Astrologie in ein positives Zeitalter hineinbewegen, welches nicht auf virtuelle Freunde aufbaut, sondern auf echte Freundschaften und Geschäftskunden. Bitte, auf Facebook und Co ist es ohnehin schwierig, echte Kunden zu finden, da tummeln sich die Schulterklopfer, die für jeden Gratis-Rat die virtuellen Hände aufhalten und nach belangloser Unterhaltung Ausschau halten.

Astrologie und Medizin

In der Medizin spielt die seriöse Astrologie die Rolle des ganzheitlichen, breit gefächerten Konzepts. Forschung, Ideen, Aufbereitung von Medikamenten und Impfstoffen, all dies könnte astrologisch gesehen von Planetenkonstellationen abhängen. Hier sollte man aber bitte vorsichtig sein, da sich Astrologie und Medizin nicht unbedingt vertragen. Es kann nämlich gefährlich sein, wenn Astrologen aufgrund eines Horoskops auf mögliche Krankheiten hinweisen. Sie können eintreten, müssen aber nicht, da nur eine eventuelle Tendenz gegeben ist.

Dann laufen ängstliche Leute wie traumatisiert von Arzt zu Arzt, weil sie ja auf Grund ihres erstellten Horoskops eine Erkrankung erwarten. Aus Angst werden sie dann womöglich krank, weil der Mensch durch seine Ängste alles Negative ins Leben zieht. Medizinisch gesehen sind die Vorsorgeuntersuchungen vollkommen ausreichend, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen, alles andere schadet nur, denn der esoterische Bereich ist meiner Meinung nach total ungeeignet für medizinische Vorhersagen und Prophezeihungen.

Die Astrologie in der Kritik

Natürlich wird die Astrologie auch kritisch betrachtet, denn kaum etwas ist wissenschaftlich derart umstritten wie die Deutung der Himmelskörper. Nehmen wir beispielsweise das Horoskop von Zwillingen. Sie kommen fast gleichzeitig zur Welt, haben jedoch in manchen Fällen ein derart unterschiedliches Leben, dass man niemals auf die Idee kommen würde, sie wären vom selben Sternzeichen oder Aszendenten. Oder nehmen wir beispielsweise den Einfluss, den ein Mensch, ein Gegenstand energetisch und physisch ausübt. Hier spielt die Distanz zueinander eine wesentliche Rolle. Planeten üben quasi eine fast unsichtbare, homöopathische Wirkung auf uns aus, wegen ihrer enormen Distanz zur Erde. Menschen in unserer Nähe, der Geburtshelfer, die Eltern, Freunde, Arbeitskollegen üben eine viel stärkere Energie auf uns aus, weil sie uns physisch nahe sind.

Die Astrologie ist auch deshalb in der Kritik, weil sie an uralten Überlieferungen und Berechnungen festhält, die heute laut astronomischen Berechnungen nicht mehr stimmen, da sich die Planeten und Sterne verschoben haben. So würde aus heutiger Sicht jedes Sternzeichen in ein früheres Zeichen rutschen, also der Schütze in den Skorpion hinein, der Steinbock in den Schützen und der Wassermann in den Steinbock hinein, etc. Auch hat man aufgrund von Partnerschaften und Partnerhoroskopen ermittelt, dass es weder einen positiven, noch einen negativen Zusammenhang zwischen Sternzeichen, Liebe und Partnerschaft gibt. Menschen finden sich aufgrund der Chemie und der Lebensweise zusammen, und Liebe entsteht durch körperliche und psychische Anziehungskraft, nicht durchs Horoskop. Und auch bei der Berufs- und Jobwahl spielt das Sternzeichen laut neuesten Forschungen keine grosse Rolle, denn unabhängig vom Sternzeichen kann jeder Mensch Talente haben, die nicht ans Horoskop gebunden sind. So geht man davon aus, dass die Astrologie reine Glaubenssache ist.

Andererseits ist es so, dass wir nicht nur aus unserem Sternzeichen, sondern aus den Grundelementen Feuer, Erde, Wasser und Luft, aus dem Aszendenten, aus unserem individuellen Geburtshoroskop bestehen, welches theoretisch auf die Sekunde genau heruntergebrochen werden kann, und hier bestehen schon wieder zahlreiche Genauigkeiten, die uns verblüffen können, wenn wir unser Geburtshoroskop erstellen. Trotzdem haben die äusseren Planeten kaum bis keinen relevanten Einfluss auf unser Leben, da sie einfach zu weit weg sind. Und es werden laufend neue Planeten entdeckt, die man bei der Ursprungsberechnung nicht einbeziehen kann, weil man sie nicht kennt. Mond und Sonne haben eine grössere Dichte als beispielsweise Neptun, Saturn und Uranus. So beeinflussen sie uns eher als die äusseren Planeten und Sterne. Wir bewegen uns also in einem Graugebiet, und vieles ist einfach noch nicht erforscht, besonders die schwarzen Löcher noch nicht. Vielleicht beeinflussen uns die Gase, vielleicht unsichtbare Energien, und vielleicht sind es auch nur wir selbst, die Einfluss ausüben.

Wie zuverlässig ist die Astrologie?

Von grosser Zuverlässigkeit können wir nicht sprechen, wenn wir uns astrologisch beraten lassen, aber da der Mensch gewillt ist, Aussagen so zu erleben, dass sie in sein Leben passen, glauben wir an diese Deutungslehre besonders stark, wenn wir bereits wenige Aspekte in unserem Alltag wiederfinden. Wer an die Konstellationen des Kosmos glaubt, und diese in Zusammenhang mit unserem irdischen Leben betrachtet, wird immer wieder erkennen, dass wir uns in einer Art Kreislauf befinden und nicht mit dem Kopf durch die Wand laufen können, wenn der Kosmos dies nicht vorgesehen hat. Wer allerdings die Astrologie nicht als Lebenshilfe schätzt, wird sie gegebenenfalls als unzuverlässigen Wetterbericht einstufen. So ist die Astrologie eher ein Werkzeug, welches emotional angesehen wird, begeistert angenommen, oder skeptisch abgelehnt wird. Es muss eben nicht jeder Tee trinken, der gerne Kaffee trinkt.

Die Astrologie als Energiequelle

Die Astrologie ist eine Kraftquelle für ihre Anhänger. Wenn wir unser Horoskop betrachten, so bestehen wir astrologisch gesehen unter anderem aus den vier Grundelementen: Erde, Wasser, Feuer, Luft, und im chinesischen Horoskop zusätzlich aus Metall und Holz. Jeder trägt diese Elemente in unterschiedlich ausgeprägter Intensität in sich, und so können wir Kraft aus den Hauptelementen ziehen, die uns dominieren. Zusammen mit unserem Sternzeichen und dem Aszendenten, dem Deszendenten, den Häusern und Planeten können wir Kraft schöpfen, wenn wir uns intensiv kennenlernen und wissen, was unsere Lebensaufgabe ist.

Die gleiche Energie können wir jedoch aus anderen Quellen schöpfen, beispielsweise aus der eigenen Intuition, oder aus der Esoterik, aus dem Glauben, aus realen Dingen, die wir greifen können, oder aus übersinnlichen Kräften, die wir glauben, zu spüren, selbst wenn sie nicht sichtbar sind. Kraft zu schöpfen ist nämlich eine reine Geschmackssache. Es muss nicht jeder Schokolade essen, wenn er ein Keks-Esser ist.

 

Wie nutzt man die Astrologie?

Wir nutzen die Astrologie, um uns ein individuelles Horoskop erstellen zu lassen, um eine mögliche Zukunft zu deuten, um durch das Zeitungshoroskop unterhalten zu werden, für die Partnersuche, die Jobsuche, für Problemstellungen im Leben, oder einfach nur als interessante Methode, Einblicke ins Universum zu erhaschen. Immer wieder rufen Leute bei den sogenannten Astro-Hotlines an, bezahlen astronomisch hohe Minutenpreise, lassen sich am Telefon die Zukunft deuten und machen kaum noch einen Schritt im Leben ohne ihr tägliches Horoskop mit in den Alltag zu nehmen. Und es gibt Astrologen, die intensivieren ihr tägliches Tun und Handeln so tiefsinnig ins astrologische Geschehen, dass sie wie Eigenbrödler wirken und kaum noch das Haus verlassen, sich auf keinerlei Beziehungen und Freuden mehr einlassen, weil ihre Sterne gerade ungünstig stehen. Bitte, der Fanatismus lauert überall.

Astrologisch gesehen werden die Sternbilder gedeutet, um sie für tendenzielle Zukunftsprognosen zu nutzen. Hierzu werden Tabellen und Berechnungssysteme, vorzugsweise auch spezielle Software und Computerprogramme verwendet, mit welchen man die Planetenkonstellationen berechnet und diese Planetenstellungen positiv oder negativ in Bezug auf das individuelle Geburtshoroskop bringt. Wer dran glaubt, kann damit eine gewisse Zukunftsdeutung aufstellen lassen. So kann man seine Finanzen, die Gesundheit, die Liebe, die Partnerschaft, Probleme im Leben, den Erfolg, den Misserfolg, positive und negative Zeiträume, etc. astrologisch berechnen.

Man sollte es mit der Astrologie nicht übertreiben, sonst züchtet man sich im schlimmsten Fall Ängste im Unterbewusstsein, wenn man vorab bereits weiss, dass eventuell schlechte Zeiten aufgrund des Horoskops kommen könnten. Dann trifft man aus Angst falsche oder gar keine Entscheidungen, igelt sich ein und lebt gegen den natürlichen Lebensfluss. Sogar unser individuelles Geburtshoroskop und die Stellung der Planeten deuten nur darauf hin, dass eventuell Glücksmomente oder Schwierigkeiten im Leben auf uns warten könnten, aber wir selbst sind für unser Denken und Handeln verantwortlich. Es gibt Leute, die verwenden die Astrologie als eine Art Navigationssystem, welches sie durchs Leben führt, sie halten sich strikt an die Sterne, ziehen sich oft stark zurück und übersehen hierbei das geballte Leben, welches doch so lebenswert ist.

Viele verzweifelte Leute gehen zum Astrologen und nehmen die Worte einer Beratung wie Gesetze in ihr Unterbewusstsein auf, handeln dann unbewusst dementsprechend und entfernen sich somit aus ihrem eigenständigen Denken. Die Astrologie kann uns zwar helfen, Zukunftstendenzen aufzuzeigen, aber sie kann niemals als alleiniger Wegbegleiter dienen, selbst wenn wir verzweifelt versuchen, Antworten auf ungünstige Situationen im Leben zu finden.

Die Astrologie für Job und Beruf nutzen

Unternehmen lassen sich astrologisch beraten und entscheiden sich aufgrund von Sternenkonstellationen für oder gegen einen Mitarbeiter. Die astrologische Auswahl der Mitarbeiter kann Vorteile haben, sie kann jedoch auch einen guten Mitarbeiter an die Konkurrenz weitergeben, wenn man den einzelnen Menschen nur noch in Sternbildern und aufgrund eines möglichen Karrierehoroskops wahrnimmt.

Die Astrologie kann einen Arbeitssuchenden dabei helfen, seine Begabungen besser zu nutzen und den passenden Job zu finden. So erkennt man seine Charaktereigenschaften und Fähigkeiten besser. Erdzeichen wie Steinbock, Jungfrau und Stier sind sachlich kompakt, lieben die Genauigkeit, die Transparenz und sind gerne pingelig bei der Arbeit. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Jobs, in denen Genauigkeit eine grosse Rolle spielt, sind für sie ideal. Zwillinge, Wassermann und Waage sind Luftzeichen, ideal für die Teamarbeit geeignet, für kommunikative Berufe. Schütze, Widder und Löwe sind Feuerzeichen, kreativ, etwas eigensinnig, ein wenig egozentrisch und daher für Berufe mit einem hohen Kunstwert geeignet, aber auch für die Selbständigkeit, da sie viel Führungspotential enthalten. Fische, Krebs und Skorpion sind Wasserzeichen, gefühlsbetont, tiefgründig und daher für helfende Berufe wie Arzt, Krankenpfleger oder allgemein in Gesundheitsberufen ideal einsetzbar.

Praktisch gesehen und auch wissenschaftlich betrachtet sind Jobvergaben aufgrund eines Horoskops eher Unsinn. Bei der Personalwahl sollten die Zeugnisse, das Bewerbungsgespräch und die Bewerbungsunterlagen die wichtigste Rolle spielen, denn hier ist das Potential eines Mitarbeiters vorhanden.

Das Karrierehoroskop

Gerade wer einen Job sucht und sich gerne auf die Astrologie verlässt, konsumiert oft sein persönliches Karrierehoroskop. Die meisten beruflich orientierten Horoskope in den Zeitungen und Zeitschriften sind reine Unterhaltungshoroskope und haben mit der individuellen Karriere des Einzelnen nichts oder nicht viel zu tun. Allerdings kann man sich ein persönliches Geburtshoroskop oder ein Jahreshoroskop erstellen lassen, welches nähere Einblicke in eine mögliche Zukunft bietet. Hier drin steht dann, welche Talente man hat, für welche Arbeit man geeignet ist und wie günstig die Sterne stehen, um einen neuen Job zu finden.

Wenn Sie sich Ihr Karrierehoroskop erstellen lassen, achten Sie darauf, dass der Astrologe Ihrer Wahl eine fundierte Ausbildung vorweisen kann, vielleicht Mitglied im Astrologenverband Ihres Landes ist, für Deutschland ist es beispielsweise der Deutsche Astrologenverband, und dass Ihnen der Astrologe anschaulich erklärt, wie Ihr Horoskop gedeutet werden kann, denn nur die reinen Planeten- und Sternenkonstellationen bringen Ihnen nichts, wenn Sie ein Normalverbraucher sind und sich fachlich mit der Astrologie nicht auskennen. Halten Sie Abstand von Astrologen, die anfangen, meterweit übers eigene Leben und die eigenen Erfahrungen zu sprechen, denn im Beratungstermin sollte es ausschliesslich um Sie und Ihre Bedürfnisse gehen, dafür haben Sie ja auch bezahlt. Halten Sie auch Abstand von negativen Jobprognosen, denn sie beeinflussen Ihr Unterbewusstsein negativ.

Wer sich auf ein negatives Karrierehoroskop einlässt und einem Astrologen förmlich zu Füssen liegt, der negative Aspekte im Horoskop auflistet, der kann in seiner Karriere kaum grossartige Sprünge machen, weil ihm sein eigenes Unterbewusstsein blockiert. Haben Sie sich auch schon einmal dabei ertappt, dass Sie demotiviert die Stellenanzeigen in der Zeitung oder im Internet durchgegangen sind, weil Ihnen Ihr Astrologe/Ihre Astrologin erzählt hat, dass es im Moment schlecht aussieht in Sachen Beruf, und dass es erst wieder in einem halben Jahr so richtig losgeht? Hier wird man automatisch blockiert, sodass man sich nicht auf die Jobsuche konzentriert, sondern dur darauf wartet, dass die vorhergesagten besseren Zeiten eintreten.

Die Astrologie bei der Partnersuche nutzen

Esoterik Herz
Wenn man seinen Partner aufgrund der Konstellation des Horoskops auswählt, sollte man jedoch vorab einiges beachten. Wer passt mit wem zusammen? Was geht gar nicht? Einige Sternzeichen ergänzen sich aufgrund ihres Grundelements besser, andere stehen sich gegenseitig im Weg.

Wir teilen die Sternzeichen in vier Grundelemente ein. So gibt es jeweils 3 Tierkreiszeichen mit dem selben Grundelement. Und die vier Elemente sind: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Im Grunde passen Feuerzeichen und Luftzeichen gut zusammen, Erdzeichen und Wasserzeichen passen gut zusammen, Erde ergänzt sich auch mit Luft, wenn man aufgeschlossen ist, Wasser ergänzt sich hingegen weniger mit Feuer oder Luft, und Feuerzeichen sind ohnehin so ungestüm, dass man damit rechnen muss, ein aufregendes Leben mit ihnen zu verbringen, was wahrscheinlich einem Erdzeichen den letzten Nerv rauben würde.

Der Feuer Schütze wird mit einem Wasser Krebs immer wieder verzweifeln, denn das Wasser erlischt jedes noch so heiss lodernde Feuer. Der Wasser Fisch hingegen passt sich gerne an, schwimmt auch in feurigen Gewässern und ist sanft zum Schützen. Ein erdiges Tierkreiszeichen wird zusammen mit einem Luftzeichen wunderbar existieren können, denn Erde benötigt Luft, um zu leben.

Fische sind so wandelbar, die können sich an jeden Partner anpassen. Skorpione sind hingegen so stachelig, dass leicht Streit entstehen kann, tiefe Verletzungen entstehen, mit denen so manche Seele nicht umgehen kann. Steinböcke tauen schwer auf, sind bodenständig und leiden oftmals unter der Kreativität und Ironie des Schützen. Löwen brüllen und können einen sensiblen Fisch verschrecken. Fakt ist jedoch, dass die Liebe stimmt, man sich gegenseitig bewundert und gemeinsame Lebensziele verfolgt, sonst hat eine Partnerschaft keinen Sinn, auch wenn das Horoskop stimmig ist. So manch ein Mensch braucht einen ordentlichen Keppelzahn zum streiten.

Trotzdem sollte man die menschliche Individualität im Vordergrund behalten und seinen Partner nicht alleine wegen seines Sternzeichens wählen.. Die Hormone, Gene und die Chemie spielen in der Partnersuche eine wesentlich grössere Rolle. Im Grunde benötigt man die Astrologie nicht für die Partnerwahl. Sie kann auch keine Wunder wirken und für den Traumpartner sorgen. In einer Beziehung müssen nämlich zwei beziehungsfähige Menschen miteinander auskommen, sich lieben und miteinander leben. Das Horoskop kann hier nur bedingt eine Hilfe sein, weil Horoskope keine exakten Zukunftsvorhersager sind.

Das Partnerhoroskop

Wie nützlich ist ein Partnerhoroskop? Es gibt fanatische Astrologen, die sehen sich bei jedem neuen Kontakt, bei jeder neuen Freundschaft das Partnerhoroskop an und urteilen dann dementsprechend. Sie sehen den individuellen Menschen nicht direkt, sondern wälzen sich in Vorurteilen und sagen beispielsweise: Wassermänner sind kalt und berechnend, Skorpione sind der Tod persönlich, Fische sind unehrlich und kühl. Im Grunde machen solche Aussagen keinen Sinn. Erst wenn man einen Menschen gut kennt, kann man urteilen. Ausserdem gibt es keinen Menschen, der nicht verletzend und verletzlich ist. Mit Meinungsverschiedenheiten und Streit muss man lernen, gut umzugehen, sonst tendiert man zu einer labilen Persönlichkeit, die alle und alles aus ihrem Leben sofort aussortiert, aus Angst, verletzt, enttäuscht oder hintergangen zu werden. Hier verbaut man sich auch alle positiven Erlebnisse im Leben.

Ein Partnerhoroskop kann Sinn machen, wenn eine Freundschaft oder Partnerschaft, eine Beziehung langsam in die Brüche geht und hinkt. Wer sich trennen möchte, kann sich ein solches Horoskop erstellen lassen. Man benötigt hierfür die Daten des Partners und seine eigenen Daten, Geburtsdatum, Geburtszeit, Geburtsort, Geburtsland. Dann lässt man sich das Horoskop vom Astrologen seines Vertrauens erstellen. Und trotzdem sollte man dann den geliebten oder sympathischen Menschen als individuelle Persönlichkeit und nicht als Produkt eines erstellten Partnerhoroskops ansehen. Menschen sind viel zu wertvoll, als dass man sie nur in Horoskope einteilt.

Astrokartographie

Die Astrokartographie beeinflusst in gewisser Weise unser Horoskop, wenn wir uns vom Heimatort wegbewegen. So lebt man astrokartographisch gesehen an manchen Orten besser als an anderen. Wollen Sie zufällig umziehen? Möchten Sie ins Ausland auswandern? Wo liegen die geographischen Energiepunkte, die Ihnen gut tun? Mit der Astrokartographie lässt sich ja so einiges bestimmen, beispielsweise, wo in der Welt kann man beruflich am besten vorankommen. Ich würde sagen, dort, wo die Karriereleiter steht. Astrologisch gesehen existieren weltweit Energiepunkte, welche mehr oder weniger auf gewisse Sternbilder einwirken. Diese kann man bei einem Umzug berücksichtigen, sie beeinflussen den Erfolg aber nur indirekt.

Astrologe

Das Handwerk der astrologischen Zukunftsdeutung ist für jeden Menschen erlernbar, und so hat sich ein Berufsbild daraus entwickelt. Was muss der ideale Astrologe können? Dieser Berufsstand hat es ohnehin nicht leicht, denn das Geschäftsmodell wird von zahlreichen Hotlines und Telefonanbietern, die astrologische Kurzberatung anbieten, kaputt gemacht. Der professionelle, gute Astrologe, der, den Sie wählen sollten, derjenige, dem Sie vertrauen können, arbeitet nicht auf Minutenbasis an Hand einer Hotline. Er will sie nicht nur in der Leitung halten, sondern Ihnen Zukunftstendenzen aufzeigen. Der gute Astrologe arbeitet mit der wissenschaftlich anerkannten Astrologie und verwendet die Astronomie als Hilfsmittel.

Astronomie

Was ist die Astronomie? Es ist die Wissenschaft des Universums, die Beobachtung und Berechnung der Sterne, Planeten und sonstigen Himmelskörper. Ein Astronom sieht keinerlei Beeinflussung der Planetenlaufbahnen auf das irdische Geschehen. Er ist lediglich fastziniert vom regen Treiben im Kosmos.

Horoskop

Was ist ein Horoskop? Es ist die Deutung der Planeten, Sterne und Himmelskörper. Beim individuellen Geburtshoroskop werden genaue Aspekte berechnet, welche den einzelnen Menschen beeinflussen können. Das Horoskop kann Aufschluss darüber geben, wie ein Mensch lebt und was ihm im Leben alles begegnet.

Sternzeichen

Was ist das Sternzeichen? Es ist das Tierkreiszeichen, in welchem ein Mensch geboren wurde. Weltweit gibt es unterschiedliche Bezeichnungen und Berechnungssysteme für die Sternzeichen, je nachdem, von wo aus man den Himmel betrachtet. Das Sternzeichen symbolisiert die grundlegenden Charaktereigenschaften eines Menschen, sein inneres Wesen.


Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Esoterik