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Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Der TodGibt es ein Leben nach dem Tod? Die Mehrheit der Menschen glaubt daran, dass wir nach unserem Ableben in eine andere Dimension kommen, unseren Lebensort wechseln, ins Licht gehen, im Jenseits verweilen, unsterblich werden, oder gar wiedergeboren werden. Die Vorstellungen sind unterschiedlich ausgeprägt, von Glück und Angst zugleich geprägt, je nach Religion und Glauben intensiv oder oberflächlich, aber eines haben alle Vorstellungen gemeinsam: Wir glauben daran, dass es irgendwie nach dem Tod weitergeht.

Nur wenige Menschen glauben ans pure Nichts nach dem Tod, sehen ihm gelassen entgegen und zweifeln jede Theorie eines möglichen Weiterlebens an. Wenn wir zu Staub werden, auf die Erde fallen und uns nicht mehr blicken lassen, darf hinterher eigentlich nichts sein, was uns wieder zu einer Art Leben erweckt. Und dennoch wiegt ein Mensch, der eine Feuerbestattung vorzieht, in seiner Asche genau so viel wie ein neugeborenes Baby. Seine Asche ist so rein und wertvoll, dass sie als eine besonders hochwertige Asche gilt. Neugeborene sind ebenfalls so rein, unschuldig und wertvoll, dass man sie behutsam pflegen und lieben muss.

Als mein Vater nach einer Alzheimer Vergesslichkeitsdemenz zu atmen aufhörte, nicht weil er das Atmen vergass, sondern, weil er nach Hause ging, begruben wir ihn am heimischen Friedhof. Bitte, hier ist sein irdisch angebautes Zuhause, denn meine Mutter pflegt täglich sein Grab, stellt ihm frische Blumen in den hauseigenen Grabgarten und kehrt den Sand vor seiner Haustüre weg, damit das Grab sauber bleibt. Mein Vater wollte schon immer einen Butler haben, jetzt hat er einen. Ich weine heute noch manchmal um meinen Vater, weil mein Herz nicht anders kann.

Ist der Friedhof wirklich das Zuhause nach dem Tod? Wo wohnt die Seele? Wenn ich mich eines Tages nicht gegen eine eventuelle Beerdigung wehren kann, möchte ich, dass man auf meinem Grab Gemüse und Obstbäume anpflanzt, damit mein irdisches Zuhause Sinn macht und sich meine Hinterbliebenen ernähren können. Richtig makaber wird es, wenn man wissenschaftlich beweist, dass das Gemüse in der Erde eines Verstorbenen besonders gut gedeiht.

Bitte, unsere Seele ist laut jüngsten Forschungsergebnissen 21 g leicht, sozusagen ist sie trotz ihres Federgewichtes existent. Diese existente Seele ist nicht umsonst so leicht, denn sie verlässt den toten Körper und lebt in einem für uns nur imaginär vorstellbaren Jenseits weiter. Meine Seele lebt sozusagen gleich hinterm Gartenzaun weiter, denn ich kann mich erinnern, dass ich sie einst in einer meiner verzweifeldsten Momente meines Diesseits an den Teufel verkauft hatte.

Ich weiss es noch genau, damals lag ich mit verbundenen Augen im Krankenhaus, blind und wehrlos, da sagte ich: Teufel, ich geb dir meine Seele, wenn du mich jetzt wieder sehen lässt und mich so erfolgreich werden lässt, dass ich aus dem heissen Karibikkessel heraus nach meinem Tod meinen eigenen Nachruf in den Medien hören kann. Der Teufel meinte: Gut, das kriegen wir hin, hören kannst du ohnehin nur mit den Ohren, also wird der Hall des Nachrufs machbar sein. Den Erfolg schicke ich dir im Laufe deines Lebens, erinnere mich bei Gelegenheit daran.

Lieber Besucher, als ich mich tags darauf an meine Blindheit gewöhnt hatte, wollte ich dem Teufel meine angebotene Seele nicht mehr verkaufen. Und aus diesem Grund hüte ich mich davor, ihn an meinen Erfolg zu erinnern und hoffe, ein guter Engel möge für meinen eventuell erarbeiteten Nachruf in den Medien sorgen.

Es ist schon erstaunlich, welch vielfältige, direkt märchenhafte Gedanken wir uns über das Leben nach dem Tod machen. Ich möchte mit Mamas gestrickten Socken begraben werden, vielleicht strickt sie mir bis dahin ein Paar pinke Socken. Ich gebe mein Geld zu Lebzeiten aus, denn ich will nicht als reiche, finanziell gut gestellte Frau am Friedhof liegen und zusehen, wie sich mein unbeweglicher, verwesender Körper im Mahagoni Sarg nicht mehr ums liebe Geld kümmern kann. Ich habe vernommen, die Seele geht nämlich dorthin, wo sie kein Geld zum Leben braucht.

Haben Sie auch schon daran gedacht, dass Ihr Leben mit dem Tod endet? Mein früherer Buchhalter sagte immer, dass wir beide eines Tages von einer fliegenden Untertasse abgeholt werden, damit wir nicht sterben müssen. Im Moment kann er weder grosse, noch kleine Bücher halten, weil er sich von seinem kleinen Schlaganfall erholt. Ich wusste es immer, ich gehe den Leuten auf die Nerven, an die Substanz, da erwischt es einem schon leicht einmal.

Mein aktueller Buchhalter ist ein sachlicher Erbsenzähler und hat für fliegende Untertassen keine Gehirnzelle frei, aber das ist es, was ihn so zuverlässig und genau macht. Ich muss ihn bezahlen. Mein alter Buchhalter hielt meine Bücher immer für eine Bratwurst und ein Bier fest. Ja, das alles ist Leben. Und wo endet es nun? Fragen Sie mich etwas Leichteres, denn ich war noch nicht dort, wo noch keiner zurück gekommen ist.

Wenn ich es aber eines Tages geschafft habe, berichte ich Ihnen davon. Wir reden in mehreren Jahrzehnten weiter. Mit dem Tod endet das Leben nicht, da beenden wir nur die Partnerschaft mit unserem Körper. Wie in einer echten Partnerschaft mit einem Lebensabschnittspartner gibt es auch hier gute und schlechte Zeiten. Manche Menschen vernachlässigen ja Ihren Partner, den Körper, und dann wundern sie sich, warum diese Partnerschaft so schnell zu Ende ist.

Unsere Seele lebt ja nach dem Tod weiter, denn sie hat keine Lust, sich die Karottenernte von unten anzusehen. Die Seele braucht Frischluft zum Atmen. So gesehen ist das Leben ewig, immer da und stets vorhanden. Das ist eine direkt beruhigende und unheimlich praktische Sache, denn das nimmt uns die Angst vorm Sterben. Übrigens sollten wir uns nicht andauernd Gedanken über den Tod und das Leben danach machen, wir sollten viel mehr jetzt leben.

Wir sind Schwingung und Energie, nicht unbedingt nur Materie. Deshalb verlassen Menschen ihren Körper und machen Astralreisen. Bitte, ein solcher Astralurlaub, ein körperfremder Pauschalurlaub kostet kein Geld. So kostengünstig kommt man in der ganzen Welt herum. Ich weiss, dass wir Energie sind, denn in meinen Träumen kann ich sehen, obwohl ich seit Jahren blind bin. Ich träumte bereits Dinge aus einem meiner früheren Leben, also bin ich nicht unbedingt an diesen einen Körper hier auf Erden gebunden.

Übrigens kommt keine Energie grundlos weg, es verschwindet nichts, nicht einmal das Geld. Wenn der eine durch seine Aktiengeschäfte Geld verliert, könnte er es bei demjenigen wieder abholen, zu dem es geflossen ist. Wenn ich mir heute eine Banane kaufe, kann ich morgen die Bananenschale zum Supermarkt zurückbringen und nach dem Toilettengang den Inhalt auch, dann bekomme ich mein Geld zurück oder eine Zwangsjacke angezogen. Es kommt nichts weg, und deshalb gehen wir nach unserem Tod auch nicht verloren, sondern wir ändern lediglich unsere Form.

Die Mutter meines Lebenspartners sucht sich schon jetzt ein schickes Grab aus, damit sie genau planen kann, wie und wo sie sich betten wird, damit sie bequem liegt. Makaber, was! Ich suche mir ein schickes Himmelbett in einem edlen Modehaus, damit ich in meinem neuen Penthouse auch zu Lebzeiten gut schlafe.

Stirbt das Leben bald wieder einmal aus?

Wer sich hin und wieder mit dem Tod beschäftigt, der weiss, dass im Laufe von ungefähr 26 Millionen Jahren immer wieder einmal eine Lebensart ausstirbt. Die Dinosaurier waren auch einst Lebewesen, die den Tod in einer Naturkatastrophe fanden. Wenn altes Leben ausstirbt, beginnt neues Leben, und so hat sich auch der Mensch entwickelt. Wir könnten jedoch eines Tages auch aussterben und uns neu orientieren, wenn wieder eine dieser Naturereignisse auf uns zurollt. Wir persönlich werden es nicht mehr erleben, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit unsere fernsten Nachkommen. Schuld daran könnte ein noch nicht entdeckter kleiner Stern sein, welcher als Beiwerk der Sonne angesehen wird. Dies vermutet jedenfalls ein Forscher, der sich seit langem mit der Existenz dieses Sterns beschäftigt. Wir könnten ihn jedoch mit den Raumsonden bis jetzt einfach nur übersehen haben, weil die kleinen Sterne derart dicht besiedelt sind, dass er in der Masse verschwindet und anonym bleibt. Entweder ist es ein weisser oder ein brauner Zwerg, oder gar ein Exoplanet, der für die regelmässigen Zustände auf der Erde sorgt, welche das Leben auslöschen. Auf jeden Fall lohnt es sich, diesen Stern weiterhin zu suchen.

Jenseits - Leben nach dem Tod

Das Jenseits bezeichnet den Ort oder besser gesagt die Situation, die wir nach unserem Tod beschreiten. Es ist das Gegenteil vom Diesseits, und zahlreiche Menschen glauben fest an ein Weiterleben nach dem Tod, an ein neues Leben im Jenseits. Ich glaube daran, dass wir zwar ein neues Leben geschenkt bekommen, aber dass wir dafür wieder geboren werden und einen neuen Körper im Diesseits erhalten. Im Jenseits verbleiben wir meines Erachtens nur so lange, bis wir unser neues Leben antreten.

Wir ändern womöglich im Jenseits nur unsere Form, da unser Körper im Diesseits verbleibt und als Staub in den Kreislauf der Natur übergeht. Wir ändern unsere Wohnadresse, vom Diesseits ins Jenseits, ziehen also nur räumlich um, oder wenigstens unser Geist, unsere Seele zieht um. Und so denke ich, es leben Seelen unterschiedlichsten Alters im Diesseits, nur der jeweilige Körper wird uns neu zur Verfügung gestellt. Wir lernen im Diesseits, entwickeln uns weiter, und wenn wir am Ende eines Lebens eine weitere Entwicklungsstufe erreichen, sterben wir, um neu geboren zu werden. So würde sich zumindest ein Kreislauf ergeben, an den ich glaube, denn wenn ich mir die Natur ansehe, so erkenne ich darin auch einen Kreislauf mit wiederkehrenden Elementen. Wieso soll der Mensch, der ein Teil der Natur ist, anders sein?

Wenn Menschen Nahtoderfahrungen haben, geht ihre Seele oftmals durch einen hellen Tunnel ins Licht. Man spricht religiös vom Himmel, von Gott, vom Heiligen Geist, der im Jenseits auf uns wartet. Oft werden die Menschen im Tunnel von nahen Verwandten, die bereits verstorben sind, abgeholt. Im Esoterischen spricht man von einem übernatürlichen Phänomen, vom Übersinnlichen, von einer überirdischen Ebene, welche den Weg ins Jenseits ebnet. Es hat nichts mit den beweisbaren Naturwissenschaften zu tun, weshalb sich sachlich orientierte Menschen mit dem Jenseits kaum bis gar nicht befassen möchten.

Manche Menschen glauben, dass sie ihren Körper in irgend einer mitschwingenden Form noch brauchen, und deshalb sind sie Gegner von Organspenden, da sie ihre Organe behalten möchten. Andere Menschen hingegen glauben nur an das Weiterleben der Seele und haben nichts gegen eine Organspende, wenn sie damit helfen können. Medizinisch gesehen ist unser Körper mit Todeseintritt tot, empfindet keinen physischen Schmerz mehr und ist somit nicht verwertbar fürs Jenseits. Ich glaube, unser Körper wird im nächsten Leben erneuert, unsere Seele lebt weiter. So bin ich auch der Meinung, es existieren ältere und jüngere Seelen im Diesseits, aber körperlich bekommen wir eine neue Chance.

Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod, an ein örtliches Jenseits, dessen Existenz wir nicht kennen können, da wir nicht wissen, wer zu uns zurückgekommen ist, um vom Jenseits zu erzählen. Wenn wir wiedergeboren werden, so ist unsere Festplatte im Gehirn bestenfalls gelöscht, weil es hinderlich sein könnte, wenn man sich an seine Vorleben und seine vergangenen Schandtaten erinnert. Ich möchte mich im nächsten Leben nicht an meine verbalen Böszüngligkeiten erinnern, sonst verharre ich womöglich in einer Angststarre.

Wenn wir an ein Leben nach dem Tod denken, so sehen wir uns in den unterschiedlichsten Formen wieder, bewohnen überirdische Orte, magische Häuser und nicht reale Heiligtümer, versunkene Wälder, geisterhafte Unterwelten, Zwischenwelten und Oberwelten. Ich denke, wir begegnen unseren Mitmenschen nach dem Tod noch einmal, denn man sieht sich immer zweimal im Leben. Bösartige Taten, Lügen und negative Dinge werden ausgeglichen, sofern dies nicht schon im gleichen Leben im Diesseits geschieht. Ein Energieausgleich spiritueller Art existiert immer, davon bin ich überzeugt. Wenn ich mir das Handeln der Leute in meinem Umfeld ansehe, so entdecke ich jedes Mal, dass sowohl Gutes als auch Schlimmes zum jeweiligen Menschen zurück kommt, der diese Taten ausgesandt hat.

Das Leben nach dem Tod bezeichnen wir gerne als Ewigkeit, da wir das Jenseits zeitlich schwer begrenzen können. Trotzdem denke ich, dass wir ein Leben im Jenseits zeitlich begrenzen können, wenn wir uns auf dem Weg in ein neues, irdisches Leben befinden. Da es Menschen gibt, die sich aufgrund von Erinnerungen und Rückführungen an ihre Vorleben erinnern, muss das Jenseits auch zeitlich begrenzt sein, denn aus der Ewigkeit kehrt niemand mehr zurück.

Ob das Jenseits örtlich begrenzt ist, kann ich nicht sagen, aber gewiss hat es mindestens auf einer Seite eine Grenze, nämlich die Grenze zum Diesseits. Manche Leute sagen, die Grenzen zwischen Jenseits und Diesseits sind fliessend, und trotzdem muss da ein Übergang sein, sonst würden sich die Menschen mit Nahtod Erlebnissen nicht an einen Tunnel erinnern. Vielleicht ist das Jenseits auch so vielseitig, dass es für jeden Menschen individuell gestaltet ist. Immerhin gestalten wir auch im Diesseits unser Zuhause individuell, und ich style sogar meinen Körper nach meinen ganz persönlichen Vorstellungen, wenn ich meine sachliche Weiblichkeit in Szene setze.

Bitte, in der monistischen Weltanschauung existiert weder ein Jenseits noch ein Diesseits. Die philosophische Weltanschauung glaubt an fliessende Grenzen, an ein ganzheitliches Daseinsbild, sodass wir im Jenseits und im Diesseits gleichzeitig leben. Wir sterben nicht, werden nicht geboren, wir leben nur im Sein, also sind wir. Ich bin auch, und vor allem bin ich hungrig nach Liebe, was eine zeitlich begrenzte Handlung darstellt und eine zeitlose Hingabe meiner Seele. Wenn niemand mehr durch den irdischen Geburtskanal rutscht, bin ich auch überzeugt davon, dass es kein Sterben und Geborensein mehr gibt. Solange jedoch neue Kinderaugen das irdische Licht der Welt erblicken, glaube ich ans Jenseits.

Meine Nahtod Erfahrungen

Wenn man tot ist, weiss man nur oder höchstens noch, dass man gelebt hat. Nahtoderlebnisse haben aus Erfahrungsberichten gezeigt, dass man vom Irdischen ins Jenseits hinüber gleitet, quasi hinüber schwimmt. Viele Menschen berichten von körperlicher Schwere, von einem Wasser bis hin zum Licht. Als ich einst meinen Elektrolyte-Haushalt durcheinanderbrachte und mein Kalium, Magnesium und Kalzium verlor, fing mein Herz an zu rasen. Bevor ich mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, sah ich dieses Licht. Es war anders, als es die Leute beschrieben hatten. Ich sah nur ein Licht, in welches ich nicht gehen wollte. Mir fiel nur ein, dass ich wichtige Dinge zu erledigen hatte, ich fühlte, meine Zeit war noch nicht reif.

Als ich aus der Notambulanz nach einer Kalium- Magnesium-Kalzium-Natrium Infusion wieder entlassen wurde, brauchte ich Wochen, bis meine Muskeln wieder aufgebaut waren. Ich hatte 6 kg an Gewicht verloren, und mein Körper fühlte sich schwer wie Blei an. Zum ersten Mal dachte ich an meinen Tod, an mein eigenes Ableben. Ich ging sofort zum Notar, als ich wieder gehen konnte, denn meine blinden Afrika-Kinder wollte ich nicht ohne Hinterlassenschaft in der heissen Sonne stehen lassen. Als ich nämlich einst einen kleinen Verein entdeckte, der es ermöglicht, dass Augenärzte ohne Bezahlung Kinder in Afrika operieren, ihnen das Augenlicht wiederschenken, war ich fasziniert von diesem Verein. Ich konnte nicht unverrichteter Dinge sterben, nicht ohne diesen Verein in meinem Testament bedacht zu haben.

Zum ersten Mal in meinem Leben dachte ich auch darüber nach, wie und wo ich die letzte Ruhestätte geniessen wollte. Immer sagte ich lachend, ich werde verbrannt, meine Asche wird zu einem Diamanten gefertigt, und mein Lebenspartner trägt mich an seinem Finger, damit wir gemeinsam in einem Sarg liegen. Komischerweise hatte ich in dem Zustand, in dem ich das Licht sah, nur den Gedanken, ich wollte bei meinem geliebten Vater in Kötschach am Friedhof liegen. Wir Menschen sind sonderbar, aber ich bin überzeugt davon, eine Energie, eine Art Kraft leitet uns durchs Leben, denn am Ende jedes Prozesses reagieren wir oft anders als erwartet, anders als gedacht.

Ich dachte, einigen Menschen, die mir im Leben schwer zugesetzt hatten, werde ich niemals verzeihen. Darunter war auch ein Arzt, an den ich mich täglich aufgrund meiner Blindheit erinnere, aber als ich dieses Licht sah, hatte ich ihm verziehen. Bitte, das habe ich nicht für möglich gehalten. Aber trösten Sie sich, als meine körperlichen Kräfte wiederkamen, ich ihm im Gerichtssaal begegnete, war mein Kampfgeist wieder vorhanden und meine allerheilsbringenden Gedanken verflogen. Da begriff ich etwas: Unsere Seele lebt nach dem Tod weiter, unser Ego verbleibt im Sarg, hier auf Erden. Das Ego kann nicht verzeihen, die Seele schon.

Ich weiss nicht, ob mich das Lichterlebnis verändert hat, ich weiss nur, dass ich jetzt weniger Zeit im Leben verschwenden werde, dem Geld nicht mehr hinterher laufe, denn man nimmt nichts mit ins Grab, ausser einem Sarg und seinen verwesenden Körper. Gott sei Dank, die Seele geht nach dem Tod andere Wege. Im Diesseits sollte man sich nur um seinen Sargnagel kümmern, solange man dies noch kann, denn nur so ist gewährleistet, dass man den Sargnagel nach Wunsch bekommt.

Ich bin auch davon überzeugt, dass man im Diesseits sein Leben dazu nutzen sollte, gute Gedanken und noch bessere Taten zu schaffen, denn nur so kann man lernen und sich weiterentwickeln. Stress, negative Gedanken und destruktives Handeln lässt zu viel Cortisol im Körper frei werden, sodass der Blutzuckerspiegel nicht mehr gut genug absinkt. Herz-Kreislauf Probleme, Diabetes, Knochenschwund und Erkrankungen des Nervensystems können als Nebenwirkungen auftreten. Deshalb ist es wichtig, dass man im Diesseits bewusst lebt, damit man nicht vorzeitig ins Jenseits befördert wird. Ich habe gelernt, dass man loslassen muss, sich emotional nicht kaputt machen darf, und dass man nicht jeden Menschen, der einem nicht gut tut, zu sehr ins eigene Leben hineinlassen darf. Dennoch ist mein Ego nicht fürs Jenseits gerüstet und muss noch viel lernen.

Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen

Laut einer Umfrage hat jeder zweite Deutsche und mehr als die Hälfte der Österreicher Kontakt mit Verstorbenen. Wir glauben in gewisser Weise an das Jenseits, möchten mit unseren Liebsten über den Tod hinaus in Verbindung bleiben und bewältigen so unsere Trauerarbeit. Mittlerweile gibt es ein Handy mit dem Draht ins Jenseits. Mit dem sogenannten himmlischen Handy kann man direkt mit den Verstorbenen telefonieren. Es wird in einer wasserdichten Box unterhalb der Erde in Sargnähe platziert, es hat bis zu einem Jahr Funkkontakt, und man kann damit bis zu 200 Stunden mit den Toten telefonieren. Durch eine spezielle Technik ist dies machbar, und einige Menschen haben damit bereits ihre grossen Verluste nach dem Tod eines nahen Angehörigen bewältigt. Weiters existiert eine spezielle Handy-App, mit der man Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen kann. Auch mit dieser Methode kann man über seinen seelischen Schmerz hinwegkommen. Viele Leute nehmen auch ein menschliches Medium in Anspruch, welches den Kontakt zum Jenseits herstellt. Hier sollte man jedoch vorsichtig sein, denn nicht alle spirituellen Seher und Heiler sind seriös. Manchmal bezahlt man einfach nur viel Geld, denn Trauerarbeit kann schnell zu einem Geschäftsmodell werden und wird dann gerne ausgenutzt. Im trauernden Zustand befindet sich ein Mensch im Ausnahmezustand, sodass er für vieles empfänglich ist. Der Kontakt zu Toten ist aber dennoch durchaus möglich, denn aus zahlreichen Erfahrungsberichten geht hervor, dass der Verstorbene selbst mit den Hinterbliebenen Kontakt aufgenommen hat. Oft muss man sich eben nach dem Tod noch so vieles sagen, wofür ein Leben nicht ausgereicht hat.

Wie gehen die Mexikaner mit dem Tod um?

Während wir dem Tod skeptisch gegenüberstehen, ihn betrauern, weil er ein einziger Trauerfall ist und ihm in der Farbe schwarz begegnen, feiern die Mexikaner das Fest der Toten wirklich wie ein Fest. Sie verkleiden sich, essen gezuckerte Totenköpfe und Süssigkeiten, machen auf den Friedhöfen ein Picnic, singen und tanzen, weil sie die Toten verehren und in den Himmel begleiten, rein symbolisch gesehen. In Mexiko geniesst der Tod ein hohes Ansehen und wird nicht mit Traurigkeit versehen. Trotzdem dürfen wir nicht versehentlich glauben, dass Verstorbene bei den Hinterlassenen keine Spuren hinterlassen. Natürlich trauert man auch in Mexiko um seine verstorbenen Lieben, besonders, wenn das Ereignis noch nicht lange her ist und die Wunden der Seele erst heilen müssen. Trauer ist etwas Natürliches, denn es bewegt die Seele, die den Verlust eines Menschen erst verkraften und verarbeiten muss. Wenn ich jedoch an meine längst verstorbene Oma denke, dessen glatt schimmerndes Seidenhaar ich geerbt habe, so gönne ich ihr ein liebevolles, friedliches Plätzchen im Jenseits, werde sie immer in guter Erinnerung im Herzen behalten und wünsche ihr im neuen Leben, wo auch immer, alles Gute. Wenn ich jedoch an die Mutter denke, die vielleicht ein Kind verloren hat, so kann ich den tiefen Schmerz verstehen, hier ist der Tod ein einziges Meer an Traurigkeit, ein wahrer Trauerfall. Der Tod ist eine individuelle Angelegenheit, mit der jeder Mensch ein wenig anders umgeht. Gewiss ist nur, er kostet das Leben.

Bestattung

Viele Menschen kümmern sich zu Lebzeiten um ihre eigene Bestattung, kaufen ein Grab, den Grabstein samt Inschrift, einen passenden Sarg, planen die Beerdigung bis ins kleinste Detail hinein und sind erst glücklich, wenn sie für ihr Ableben vorgesorgt haben. Feuerbestattung, edle Särge, Bestattung auf offener See, der Waldfriedhof, alle Möglichkeiten stehen uns offen, wenn wir zum Jenseits übergehen, denn unsere Seele lebt weiter.

Sarg

Wieviel kostet ein Sarg? Einfache Holzsärge aus Pappel oder Kiefernholz, hochwertige Särge aus Mahagoni, Nussholz, Ahorn oder Kirschholz, Designersärge aus Kunstharz, alles ist möglich. Die letzte Ruhestätte muss nicht dem Zufall überlassen werden, man kann zu Lebzeiten schon vorsorgen. Bei manchen Beerdigungen steht der Sarg offen, sodass man sich vom darin liegenden Verstorbenen verabschieden kann. Bei uns sind die Särge geschlossen, besitzen aber einen schönen Sargschmuck.

 


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