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Gibt es ein Leben nach dem Tod?Natürlich gibt es ein Leben nach dem Tod, entweder im Jenseits, im Nirvana, im nächsten Leben, in der Raumkapsel, im Sarg, unter oder in der Erde, auf dem Meer, je nachdem, woran man glaubt. Unser Körper wandelt sich, in Asche, zu Erde, zu Staub, und die Seele könnte unter Umständen weiterleben. Nahtoderlebnisse zeigen dies, feinfühlige Menschen berichten darüber, und ich denke, wir sollten lieber das kurze Wegstück im Diesseits, im jetzigen Leben positiv gestalten, denn man weiss nie, wohin wir danach wirklich gehen. Es ist noch niemand derart real zurückgekommen, und so ist die Frage nach dem Leben im Todesfall reine Spekulation, reine Glaubenssache. Gibt es im herkömmlichen Sinn der Wiederauferstehung ein Leben nach dem Tod? Die Mehrheit der Menschen glaubt daran, dass wir nach unserem Ableben in eine andere Dimension kommen, unseren Lebensort wechseln, ins Licht gehen, im Jenseits verweilen, unsterblich werden, oder gar wiedergeboren werden. Die Vorstellungen sind unterschiedlich ausgeprägt, von Glück und Angst zugleich geprägt, je nach Religion und Glauben intensiv oder oberflächlich, aber eines haben alle Vorstellungen gemeinsam: Wir glauben daran, dass es irgendwie nach dem Tod weitergeht. Nur wenige Menschen glauben ans pure Nichts nach dem Tod, sehen ihm gelassen entgegen und zweifeln jede Theorie eines möglichen Weiterlebens an. Wenn wir zu Staub werden, auf die Erde fallen und uns nicht mehr blicken lassen, darf hinterher eigentlich nichts sein, was uns wieder zu einer Art Leben erweckt. Und dennoch wiegt ein Mensch, der eine Feuerbestattung vorzieht, in seiner Asche genau so viel wie ein neugeborenes Baby. Seine Asche ist so rein und wertvoll, dass sie als eine besonders hochwertige Asche gilt. Neugeborene sind ebenfalls so rein, unschuldig und wertvoll, dass man sie behutsam pflegen und lieben muss. Es existieren tausende Meinungen über das Leben oder Sterben nach dem Tod, da jeder Mensch seine individuelle Vorstellung vom Sterben hat. Der Tod ist überirdisch, im Himmel, oder unterirdisch, im Grab. Je nach Religion glaubt man ans ewige Leben, an eine Wiedergeburt, ans Nirvana, ans Karma, an Himmel und Hölle. Es ist noch nie jemand zurückgekehrt, der wirklich glaubhaft sagen konnte, was nach dem Sterben passiert. Die Naturwissenschaften gehen aufgrund der Biologie davon aus, dass wir zu Staub werden, aber wie die Seele weiterlebt, ist unklar. Menschen, die wiedergeboren werden, finden wir überall, und zahlreiche Leute glauben an die Reinkarnation. Wichtig für dieses Leben ist jedoch, dass wir es friedlich und positiv leben, denn man weiss nie, was wirklich nachher kommt. Falls wir in unserer jetzigen Form wiedergeboren werden, so können wir die verschiedenen Leben wie eine Art Schule des Lebens ansehen, da wir in jedem einzelnen Leben etwas lernen können. Als mein Vater nach einer Alzheimer Vergesslichkeitsdemenz zu atmen aufhörte, nicht weil er das Atmen vergass, sondern, weil er nach Hause ging, begruben wir ihn am heimischen Friedhof. Bitte, hier ist sein irdisch angebautes Zuhause, denn meine Mutter pflegt täglich sein Grab, stellt ihm frische Blumen in den hauseigenen Grabgarten und kehrt den Sand vor seiner Haustüre weg, damit das Grab sauber bleibt. Mein Vater wollte schon immer einen Butler haben, jetzt hat er einen. Ich weine heute noch manchmal um meinen Vater, weil mein Herz nicht anders kann. Ist der Friedhof wirklich das Zuhause nach dem Tod? Wo wohnt die Seele? Wenn ich mich eines Tages nicht gegen eine eventuelle Beerdigung wehren kann, möchte ich, dass man auf meinem Grab Gemüse und Obstbäume anpflanzt, damit mein irdisches Zuhause Sinn macht und sich meine Hinterbliebenen ernähren können. Richtig makaber wird es, wenn man wissenschaftlich beweist, dass das Gemüse in der Erde eines Verstorbenen besonders gut gedeiht. Bitte, unsere Seele ist laut jüngsten Forschungsergebnissen 21 g leicht, sozusagen ist sie trotz ihres Federgewichtes existent. Diese existente Seele ist nicht umsonst so leicht, denn sie verlässt den toten Körper und lebt in einem für uns nur imaginär vorstellbaren Jenseits weiter. Meine Seele lebt sozusagen gleich hinterm Gartenzaun weiter, denn ich kann mich erinnern, dass ich sie einst in einer meiner verzweifeldsten Momente meines Diesseits an den Teufel verkauft hatte. Ich weiss es noch genau, damals lag ich mit verbundenen Augen im Krankenhaus, blind und wehrlos, da sagte ich: Teufel, ich geb dir meine Seele, wenn du mich jetzt wieder sehen lässt und mich so erfolgreich werden lässt, dass ich aus dem heissen Karibikkessel heraus nach meinem Tod meinen eigenen Nachruf in den Medien hören kann. Der Teufel meinte: Gut, das kriegen wir hin, hören kannst du ohnehin nur mit den Ohren, also wird der Hall des Nachrufs machbar sein. Den Erfolg schicke ich dir im Laufe deines Lebens, erinnere mich bei Gelegenheit daran. Lieber Besucher, als ich mich tags darauf an meine Blindheit gewöhnt hatte, wollte ich dem Teufel meine angebotene Seele nicht mehr verkaufen. Und aus diesem Grund hüte ich mich davor, ihn an meinen Erfolg zu erinnern und hoffe, ein guter Engel möge für meinen eventuell erarbeiteten Nachruf in den Medien sorgen. Es ist schon erstaunlich, welch vielfältige, direkt märchenhafte Gedanken wir uns über das Leben nach dem Tod machen. Ich möchte mit Mamas gestrickten Socken begraben werden, vielleicht strickt sie mir bis dahin ein Paar pinke Socken. Ich gebe mein Geld zu Lebzeiten aus, denn ich will nicht als reiche, finanziell gut gestellte Frau am Friedhof liegen und zusehen, wie sich mein unbeweglicher, verwesender Körper im Mahagoni Sarg nicht mehr ums liebe Geld kümmern kann. Ich habe vernommen, die Seele geht nämlich dorthin, wo sie kein Geld zum Leben braucht. Haben Sie auch schon daran gedacht, dass Ihr Leben mit dem Tod endet? Mein früherer Buchhalter sagte immer, dass wir beide eines Tages von einer fliegenden Untertasse abgeholt werden, damit wir nicht sterben müssen. Im Moment kann er weder grosse, noch kleine Bücher halten, weil er sich von seinem kleinen Schlaganfall erholt. Ich wusste es immer, ich gehe den Leuten auf die Nerven, an die Substanz, da erwischt es einem schon leicht einmal. Mein aktueller Buchhalter ist ein sachlicher Erbsenzähler und hat für fliegende Untertassen keine Gehirnzelle frei, aber das ist es, was ihn so zuverlässig und genau macht. Ich muss ihn bezahlen. Mein alter Buchhalter hielt meine Bücher immer für eine Bratwurst und ein Bier fest. Ja, das alles ist Leben. Und wo endet es nun? Fragen Sie mich etwas Leichteres, denn ich war noch nicht dort, wo noch keiner zurück gekommen ist. Wenn ich es aber eines Tages geschafft habe, berichte ich Ihnen davon. Wir reden in mehreren Jahrzehnten weiter. Mit dem Tod endet das Leben nicht, da beenden wir nur die Partnerschaft mit unserem Körper. Wie in einer echten Partnerschaft mit einem Lebensabschnittspartner gibt es auch hier gute und schlechte Zeiten. Manche Menschen vernachlässigen ja Ihren Partner, den Körper, und dann wundern sie sich, warum diese Partnerschaft so schnell zu Ende ist. Unsere Seele lebt ja nach dem Tod weiter, denn sie hat keine Lust, sich die Karottenernte von unten anzusehen. Die Seele braucht Frischluft zum Atmen. So gesehen ist das Leben ewig, immer da und stets vorhanden. Das ist eine direkt beruhigende und unheimlich praktische Sache, denn das nimmt uns die Angst vorm Sterben. Übrigens sollten wir uns nicht andauernd Gedanken über den Tod und das Leben danach machen, wir sollten viel mehr jetzt leben. Wir sind Schwingung und Energie, nicht unbedingt nur Materie. Deshalb verlassen Menschen ihren Körper und machen Astralreisen. Bitte, ein solcher Astralurlaub, ein körperfremder Pauschalurlaub kostet kein Geld. So kostengünstig kommt man in der ganzen Welt herum. Ich weiss, dass wir Energie sind, denn in meinen Träumen kann ich sehen, obwohl ich seit Jahren blind bin. Ich träumte bereits Dinge aus einem meiner früheren Leben, also bin ich nicht unbedingt an diesen einen Körper hier auf Erden gebunden. Übrigens kommt keine Energie grundlos weg, es verschwindet nichts, nicht einmal das Geld. Wenn der eine durch seine Aktiengeschäfte Geld verliert, könnte er es bei demjenigen wieder abholen, zu dem es geflossen ist. Und da dies sehr selten der Fall ist, arbeiten die Energien im Hintergrund, welche manchmal erst Jahre nach einem Ereignis für den Energieausgleich sorgen. Nach jedem Tod beginnt neues LebenWer sich hin und wieder mit dem Tod beschäftigt, der weiss, dass im Laufe von ungefähr 26 Millionen Jahren immer wieder einmal eine Lebensart ausstirbt. Die Dinosaurier waren auch einst Lebewesen, die den Tod in einer Naturkatastrophe fanden. Wenn altes Leben ausstirbt, beginnt neues Leben, und so hat sich auch der Mensch entwickelt. Wir könnten jedoch eines Tages auch aussterben und uns neu orientieren, wenn wieder eine dieser Naturereignisse auf uns zurollt. Wir persönlich werden es nicht mehr erleben, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit unsere fernsten Nachkommen. Schuld daran könnte ein noch nicht entdeckter kleiner Stern sein, welcher als Beiwerk der Sonne angesehen wird. Dies vermutet jedenfalls ein Forscher, der sich seit langem mit der Existenz dieses Sterns beschäftigt. Wir könnten ihn jedoch mit den Raumsonden bis jetzt einfach nur übersehen haben, weil die kleinen Sterne derart dicht besiedelt sind, dass er in der Masse verschwindet und anonym bleibt. Entweder ist es ein weisser oder ein brauner Zwerg, oder gar ein Exoplanet, der für die regelmässigen Zustände auf der Erde sorgt, welche das Leben auslöschen. Auf jeden Fall lohnt es sich, diesen Stern weiterhin zu suchen. Was ist das Jenseits?Das Jenseits bezeichnet den Ort oder besser gesagt die Situation, die wir nach unserem Tod beschreiten. Es ist das Gegenteil vom Diesseits, und zahlreiche Menschen glauben fest an ein Weiterleben nach dem Tod, an ein neues Leben im Jenseits. Ich glaube daran, dass wir zwar ein neues Leben geschenkt bekommen, aber dass wir dafür wieder geboren werden und einen neuen Körper im Diesseits erhalten. Im Jenseits verbleiben wir meines Erachtens nur so lange, bis wir unser neues Leben antreten. Wir ändern womöglich im Jenseits nur unsere Form, da unser Körper im Diesseits verbleibt und als Staub in den Kreislauf der Natur übergeht. Wir ändern unsere Wohnadresse, vom Diesseits ins Jenseits, ziehen also nur räumlich um, oder wenigstens unser Geist, unsere Seele zieht um. Und so denke ich, es leben Seelen unterschiedlichsten Alters im Diesseits, nur der jeweilige Körper wird uns neu zur Verfügung gestellt. Wir lernen im Diesseits, entwickeln uns weiter, und wenn wir am Ende eines Lebens eine weitere Entwicklungsstufe erreichen, sterben wir, um neu geboren zu werden. So würde sich zumindest ein Kreislauf mit wiederkehrenden Elementen, Menschen und Gegebenheiten ergeben, Wieso soll der Mensch, der ein Teil der Natur ist, anders sein? Wenn Menschen Nahtoderfahrungen haben, geht ihre Seele oftmals durch einen hellen Tunnel ins Licht. Man spricht religiös vom Himmel, von Gott, vom Heiligen Geist, der im Jenseits auf uns wartet. Oft werden die Menschen im Tunnel von nahen Verwandten, die bereits verstorben sind, abgeholt. Im Esoterischen spricht man von einem übernatürlichen Phänomen, vom Übersinnlichen, von einer überirdischen Ebene, welche den Weg ins Jenseits ebnet. Es hat nichts mit den beweisbaren Naturwissenschaften zu tun, weshalb sich sachlich orientierte Menschen mit dem Jenseits kaum bis gar nicht befassen möchten. Manche Menschen glauben, dass sie ihren Körper in irgend einer mitschwingenden Form noch brauchen, und deshalb sind sie Gegner von Organspenden, da sie ihre Organe behalten möchten. Andere Menschen hingegen glauben nur an das Weiterleben der Seele und haben nichts gegen eine Organspende, wenn sie damit helfen können. Medizinisch gesehen ist unser Körper mit Todeseintritt tot, empfindet keinen physischen Schmerz mehr und ist somit nicht verwertbar fürs Jenseits. Dagegen sprechen jedoch zahlreiche Begegnungen mit Menschen, welche erzählen, dass sie bereits einmal auf Erden gelebt haben. Vielleicht erneuert sich unser Körper ständig, wenn wir uns laut Karmalehre in einem karmischen Rad bewegen. Unsere Seele nimmt sämtliche Eindrücke der vergangenen Leben mit und trägt Karma ab, erfreut sich an den zahlreichen neuen Leben, oder sie gelangt zur Erleuchtung und tritt ins Nirvana ein, wenn wir vom hinduistischen, buddhistischen und taoistischen Glauben ausgehen. So würden ältere und jüngere Seelen existieren. Das Leben im JenseitsVielleicht ist das Jenseits ein physischer Ort, an welchem man sich wohlfühlt und lernen kann, an dem man sich auf ein weiteres Leben vorbereitet, oder an welchem man alte Freunde trifft. Wenn wir wiedergeboren werden, so ist unsere Festplatte im Gehirn bestenfalls gelöscht, weil es hinderlich sein könnte, wenn man sich an seine Vorleben und seine vergangenen Schandtaten erinnert. Der neue Körper ist eine neue Chance, wie ein Seelenheil, damit die Seele heil wird. Wenn wir an ein Leben nach dem Tod denken, so sehen wir uns in den unterschiedlichsten Formen wieder, bewohnen überirdische Orte, magische Häuser und nicht reale Heiligtümer, versunkene Wälder, geisterhafte Unterwelten, Zwischenwelten und Oberwelten. Manche Leute glauben, wir begegnen unseren Mitmenschen nach dem Tod noch einmal, denn man sieht sich immer zweimal im Leben. Bösartige Taten, Lügen und negative Dinge werden ausgeglichen, sofern dies nicht schon im gleichen Leben im Diesseits geschieht. Ein Energieausgleich spiritueller Art existiert laut vieler esoterischer Lehren immer, wir wissen nur nicht, in welcher Form. Das Leben nach dem Tod bezeichnen wir gerne als Ewigkeit, da wir das Jenseits zeitlich schwer begrenzen können. Trotzdem sind manche Menschen der Meinung, dass wir ein Leben im Jenseits zeitlich begrenzen können, wenn wir uns auf dem Weg in ein neues, irdisches Leben befinden. Da es Menschen gibt, die sich aufgrund von Erinnerungen und Rückführungen an ihre Vorleben erinnern, muss das Jenseits auch zeitlich begrenzt sein, denn aus der Ewigkeit kehrt niemand mehr zurück. Das Jenseits besitzt auf jeden Fall auf einer Seite eine Grenze, nämlich die Grenze zum Diesseits. Manche Leute sagen, die Grenzen zwischen Jenseits und Diesseits sind fliessend, und trotzdem muss da ein Übergang sein, sonst würden sich die Menschen mit Nahtod Erlebnissen nicht an einen Tunnel erinnern. Vielleicht ist das Jenseits auch so vielseitig, dass es für jeden Menschen individuell gestaltet ist. Immerhin gestalten wir auch im Diesseits unser Zuhause individuell. Bitte, in der monistischen Weltanschauung existiert weder ein Jenseits noch ein Diesseits. Die philosophische Weltanschauung glaubt an fliessende Grenzen, an ein ganzheitliches Daseinsbild, sodass wir im Jenseits und im Diesseits gleichzeitig leben. Wir sterben nicht, werden nicht geboren, wir leben nur im Sein, also sind wir. Wenn man tot ist, weiss man nur oder höchstens noch, dass man gelebt hat. Nahtoderlebnisse haben aus Erfahrungsberichten gezeigt, dass man vom Irdischen ins Jenseits hinüber gleitet, quasi hinüber schwimmt. Viele Menschen berichten von körperlicher Schwere, von einem Wasser bis hin zum Licht. Vielleicht gibt es das Licht, den Tunnel und den visuell sichtbaren Übergang ins Jenseits gar nicht. Vielleicht ist plötzlich alles still und dunkel. Wenn wir allerdings vom Traum ausgehen, so ist jeder Schlaf ein kleiner Tod, aus dem wir jedoch morgens in der irdischen Welt wieder erwachen. Im Schlaf spüren, sehen und hören wir nichts Irdisches, prägen uns jedoch alles im Unterbewusstsein ein und sammeln trotzdem alle Erfahrungen und Eingrücke, die uns während des Schlafens begegnen. Und im Traum entgleiten wir in andere Welten, nehmen Fragmente unseres irdischen Lebens dorthin mit, erleben oft wirre Situationen und wachen morgens gut gelaunt oder hart geknechtet wieder auf. Wenn wir davon ausgehen, dass im Jenseits nur die Seele lebt, das körperlich geprägte Ego nicht mehr vorhanden ist, so können wir keine egoistischen Handlungen mehr vollziehen. Wenn wir im neuen Leben jedoch wieder einen Körper samt gut ausgebautem Ego erhalten, lebt der Egoismus weiter. Manche Menschen versuchen, ihr Ego weitgehendst abzulegen, damit es sie nicht mehr stören kann. Dies gelingt mal mehr, mal weniger, solange wir einen Körper besitzen. Es ist eine Charaktersache, eine Sache der inneren Reifung. Wenn wir es mit Äpfeln vergleichen, so sind die egoistischen Äpfel einfach noch nicht reif, aber zu einem späteren Zeitpunkt schmecken sie lecker. Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass man im Diesseits sein Leben dazu nutzen sollte, gute Gedanken und noch bessere Taten zu schaffen, denn nur so kann man lernen und sich weiterentwickeln. Stress, negative Gedanken und destruktives Handeln lässt zu viel Cortisol im Körper frei werden, sodass der Blutzuckerspiegel nicht mehr gut genug absinkt. Herz-Kreislauf Probleme, Diabetes, Knochenschwund und Erkrankungen des Nervensystems können als Nebenwirkungen auftreten. Notfalls wird man dick oder gar fett und mag sich selber nicht mehr. Deshalb ist es wichtig, dass man im Diesseits bewusst lebt, damit man nicht vorzeitig ins Jenseits befördert wird. Portaltage und Schwendtage öffnen den Schleier ins JenseitsPortaltage und Schwendtage sind besondere Tage, an denen der Schleier ins Jenseits, zu verstorbenen Seelen, die sogenannte Türe in die Totenwelt weit geöffnet ist. Man sollte sich zwar davor hüten, zu viel des Diesseits in Jenseits zu transportieren, aber man kann behutsam mit seinen Lieben im Jenseits Kontakt aufnehmen. Allerdings ist man an diesen Tagen energetisch sehr ausgelaugt. Schwendtage sind Tage, an denen vieles schieflaufen könnte, wenn man daran glaubt und diese Tage rot im Kalender ankreuzt. Vielleicht gibt man zuviel Geld aus, denkt in die falsche Richtung, lenkt sein Leben gegen die nächste Wand, geht mit dem Kopf durch die Mauer und leckt anschliessend seine Wunden, oder man ist einfach nicht produktiv genug, selbst wenn man es sich vornimmt, produktiv sein zu wollen. Die Schwendtage kehren jährlich wieder, sodass man sie sich nur einmal merken muss und nicht jährlich auf neue Schwendtage zu unterschiedlichen Daten stösst. Im Gegensatz dazu existieren nämlich auch die Portaltage, an welchen wir uns geistig mit der jenseitigen Welt verbinden können, da wir an Portaltagen besonders sensibel und durchlässig für überirdische Energien sind. Ich mag weder die Schwendtage, noch kann ich viel mit Portaltagen anfangen, weil ich mir einbilde, das positive Denken regelt meinen Lebensfluss von ganz alleine. An einem Schwendtag habe ich einmal fünf Tortenstücke gegessen und lag nachts mit Bauchschmerzen und Übergewicht im Bett. An einem Portaltag habe ich meine Hände zum Himmel gerichtet und die verstorbenen Seelen darum gebeten, mir den Mann meiner Träume zu schicken, worauf der Feuermelder anging und mir Ohrenschmerzen bereitete. Daraufhin kam mein Partner aus dem Bett, bitte, es war mitten in der Nacht, er machte den Lärm leise, schaltete den Alarm aus und ich erkannte, mein Traummann steht bereits mitten in meinem Leben. Wahrlich, Schwendtage und Portaltage sind nichts für mich. An Schwendtagen sollte man keine wichtigen Entscheidungen in die Tat umsetzen, keine wichtigen Verträge unterschreiben, keine ungünstigen Worte fallen lassen, vielleicht keine Streitgespräche am Telefon führen, denn das Gegenüber könnte einfach das Telefonat beenden. Schwendtage eignen sich jedoch hervorragend für Hobbies und Interessen, zum Träumen und zum Entspannen. Seance - Die spiritistische SitzungEine Seance ist eine spiritistische Sitzung, wobei hier der verstorbene Geist, der Spirit im Vordergrund steht. Man kommuniziert mit Verstorbenen, mit längst vergangenheitsbezogenen Seelen, mit Geistern und Dämonen. Meist wird die Seance von einem Medium, einem spirituellen Geistführer, einem okkultistisch veranlagten Menschen geleitet. Tischchen rücken ist beispielsweise so eine Seance, wobei hier auf einem speziellen Holztisch Buchstaben liegen, dessen zusammengesetzter Wortlaut etwas über das Jenseits berichten soll. Man wird von Buchstabe zu Buchstabe geleitet, während man versucht, mit einem Toten in Kontakt zu treten, und dieser Tote will uns dann etwas mitteilen. Viele spiritistische Sitzungen sind übersinnlicher Nepp, und so manch ein Seelenführer verdient gut mit seinen Sitzungen. Es gab jedoch auch zahlreiche Erlebnisse während so einer Seance, welche schaudernd bis erkenntnisreich waren. Immerhin sitzt man nicht alleine, sondern in einer Gruppe um einen Tisch herum, der Raum ist meist abgedunkelt, und das Medium leitet die Gruppe durch die Sitzung. In den USA wurde einst ein Mord auf diese Weise aufgeklärt, weil man mit dem Mordopfer in Verbindung getreten ist. Das Wort Seance stammt übrigens aus dem Französischen, wobei das erste e einen Akzent beherbergt und das zweite e nicht ausgesprochen wird. Die Schamanen verwenden die Seancen für ihre spirituellen Seelenreisen, wobei hier kaum Scharlatanerie möglich ist, da sich jeder selbst auf seine eigene Seelenreise begibt und schaut, was er so erlebt. Natürlich muss man an solche spiritistischen Ereignisse glauben, sonst lernt man nichts daraus und ist vollkommen fehl am Platz in so einer Gruppe. Die Zahlreichen Scharlatane machen so eine Sitzung jedoch zum Gespött der Welt, wenn sie beispielsweise einen Magneten unter dem Tisch verstecken, welcher bewusst den Weg ebnet, den der Seancenführer im Kopf hat, um seine Kunden und Teilnehmer zu beeindrucken. Die reale Welt hat nicht viel Platz für Seancen, die geistige Welt hingegen öffnet täglich ihre Türen ins Jenseits, und ich brauchte keine Seance, um mit meiner verstorbenen Familie in Kontakt zu treten. Ich schaute zum Himmel hinauf und bat um Einlass. Die Familie väterlicherseits öffnete mir die symbolische Grabtüre und meinte, in Kürze wird sich mein Leben positivst verändern. Die Familie mütterlicherseits schob einen grossen symbolischen Grabstein vor ihr Grab und meinte: Du kommst da nicht rein. Voila, ich lebte mein Leben weiter, als wäre nichts geschehen, und bis heute warte ich auf die Veränderung, aber im Jenseits sind Ewigkeiten oft nur Minuten. Wie umstritten ist die Sterbehilfe?In manchen Ländern wird die aktive Sterbehilfe zunehmend legalisiert, durch neue Gesetze fest verankert, und so manch einer fragt sich, ob dies wohl in Ordnung ist. Sogar in Österreich dürfen wir vereinzelt damit rechnen, den Tod eines Menschen aktiv herbeizuführen, wenn es derjenige will. Umstritten ist diese heikle Angelegenheit dann, wenn jemand nicht unbedingt aus freiem Willen sterben will, die Angehörigen jedoch darauf hinarbeiten. Ist die alte Erbtante erst einmal tot, leiden die Angehörigen keine Not, es sei denn, sie hinterlässt testamentarisch ihr gesamtes Vermögen dem Tierschutzverein. Andererseits sind aktive Sterbehilfen ideal für Menschen, die wirklich nicht mehr leben möchten, die mit einem harten Erstickungstod rechnen, die am Leben keine Freude mehr haben. Hier müssen allerdings einige Hürden in Kauf genommen werden, weil man psychiatrische und medizinische Gutachten benötigt, um überhaupt sterben zu dürfen. Dignitas in der Schweiz ist eine gute Anlaufstelle. Man durchquert zuerst mehrere psychiatrische Begutachtungen, führt lange Gespräche, darf nicht sofort sterben, aber wenn es dann soweit ist, darf man sogar seine Lieben um sich scharren und einen letzten Kaffee mit Kuchen bestellen. Man muss allerdings in die Schweiz fahren, was für viele Schwerkranke ein Ding der Unmöglichkeit darstellt. Und wer sich lediglich in einer depressiven Phase befindet oder ein einschneidendes Erlebnis erfahren hat, für den könnte der Tod bitter sein, denn er weiss nicht, wieviel schönes Leben er verpasst. Lockerungen bezüglich der SterbehilfeIn vielen Ländern ist die Sterbehilfe ein absolutes Tabuthema, und die Kirche schreit laut auf bei diesem Gedanken, denn was Gott in die Welt gesetzt hat, darf der Mensch nicht töten. In einigen Ländern existieren jedoch bereits politisch motivierte Gesetzesänderungen, sodass die aktive Sterbehilfe unter Umständen erlaubt ist. Ärzte und Psychiater befürworten die Lockerungen, denn viele Leute haben sich strafbar gemacht, weil sie einem schwerst leidenden Menschen den letzten Wunsch erfüllt haben, nämlich bei der Erlösung von Schmerz und Leid behilflich zu sein. Oft haben sich Familienmitglieder strafbar gemacht, weil der Opa, die Oma derart gelitten haben, dass sie sich dies nicht mehr mitansehen konnten. Wenn jemand täglich darum bettelt, sterben zu dürfen, es jedoch aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr tun kann, steht man als Nahestehender vor einer schweren Aufgabe, vor einer innerlichen Zerreissprobe. Und selbst wenn man dann diesem Menschen hilft, kann es sein, dass man psychische Probleme bekommt, weil man das Erlebte nicht verarbeiten kann. Dann will man womöglich selber sterben. Ärzte und Mediziner sind Aussenstehende, haben also nicht diesen engen Bezug zum Sterbenden. Natürlich sagen viele Leute, die Schmerzmedizin ist heute so weit vorangeschritten, dass niemand mehr leiden muss. Aber unsere moderne Medizin ist auch so weit vorangekommen, dass niemand mehr sterben muss. Und so liegen Schwerstkranke oft jahrelang in Kliniken und werden von Geräten und PEK-Sonden am Leben gehalten. Mein Vater erkrankte an Alzheimer, kam in ein privates Pflegeheim, wurde dort so gut versorgt, dass er zum Schluss nur noch dalag und aufs Sterben wartete. In diesem Moment kamen die Ärzte und Krankenschwestern auf meine Mutter zu und meinten, man müsste aus Durchblutungsgründen meinem Vater die Arme und Beine amputieren, aber danach könnte er an der PEK-Sonde überleben. Wir waren ratlos, denn wir wurden als Mörder dargestellt, weil wir sagten, das wollen wir nicht. Und wir hofften, das Problem möge sich von selbst in Luft auflösen. Und voila, drei Tage darauf starb mein Vater, also konnten wir uns die jahrelange Ernährung an der PEK-Sonde ersparen. Mein Vater wollte nie ans Pflegebett gefesselt werden, hatte es jedoch verabsäumt, eine Patientenverfügung zu unterzeichnen, und die Aufgabe der Medizin ist es, in so einem Fall das Leben so lange zu ermöglichen, bis die medizinischen Grenzen errreicht werden. Was sagt die Kirche zur Sterbehilfe?Die katholische Kirche ist strikt gegen die Sterbehilfe. Gott lenkt, und der Mensch denkt. Selbst der Selbstmord ist laut Kirche strafbar und hat seine Konsequenzen in der Hölle zu finden. Mein Bruder entschied sich, freiwillig aus dem Leben zu scheiden, und weil Suizid in meinem Heimatdorf eine Sünde darstellte, wurden wir öffentlich an den Pranger gestellt. Der damalige Pfarrer wollte uns zuerst ein ordentliches Begräbnis im Familiengrab verwehren, und danach predigte er Sonntag für Sonntag von seiner Kanzel die Sünde des Suizides, also gingen wir nicht mehr zur Kirche. Ich glaube, das hat Gott nicht gewollt, wenn ich davon ausgehe, dass alle Menschen vor Gott gleich sind. Wie wichtig ist die Sterbebegleitung?Anders als die Sterbehilfe, ist die Sterbebegleitung legal und auch akzeptiert. Wenn ein Mensch weiss, dass er bald sterben muss, benötigt seine Seele in den meisten Fällen eine professionelle Sterbebegleitung, denn der Mensch an sich ist nicht für die Einsamkeit, fürs Alleinsein geschaffen. Im akuten Sterbefall sitzt normalerweise die Familie am Sterbebett, hält dem Sterbenden das Händchen und begleitet ihn hinüber in eine andere Welt, in jene Welt, die wir erst verstehen, wenn wir sie selbst betreten. Es gibt allerdings einige Leute, die wollen alleine, ohne Publikum sterben. Bitte, das sollte man akzeptieren, denn die Seele ist unergründlich und sucht sich ihre Wege. Psychologisch gesehen ist der Mensch ein Herdentier, welches sich zurückzieht, wenn es dem Ende zugeht. Auch Tiere sind in der Regel einsam, bevor sie ins jenseitige Tierreich übergehen, denn dann sehnen sie sich nicht mehr nach dem lebendigen Rudel, in welchem sie einst eine Hauptrolle spielten und vor Stärke strotzten. Und so können wir uns auch diejenigen Menschen leichter erklären, die einsam sterben wollen. Wir können es bereits Wochen und Monate vor dem Tod beobachten, wie sich der alte, schwache Mensch in sein inneres Schneckenhaus zurückzieht, denn Schwäche ist etwas, das in vielen Kulturen als negativ betrachtet wird. Wenn wir uns den rein biologischen Aspekt des Lebensweges ansehen, so wird ein Mensch geboren und ist hilflos, bis er selbst zu leben lernt. Er ist während seines Lebens mehr oder weniger stabil, kräftig, angstlos und abenteuerlustig. Nach der Mitte des Lebens ändert sich dies oft schlagartig, wechselt in ängstliche, kraftmindernde, erlebnislose Lebensabschnitte, bis man alt und erneut hilflos ist. Wer allerdings mitten aus der aktiven, vor Energie sprudelnden Lebensquelle herausgerissen wird, ist plötzlich tot und stirbt ungeplant. So kann er sich nicht entscheiden, ob er im Kreise seiner Lieben, oder doch lieber alleine den Weg ins Jenseits antreten will, und genau hier leiden die Hinterbliebenen enorm. Ich sage, dem Toten könnte es gut gehen, wir wissen es nicht, aber unser Leben ist noch präsent, und wir sollten es mit Glück und Zufriedenheit füllen, denn eines ist sicher, der Tod kommt von ganz alleine. BestattungViele Menschen kümmern sich zu Lebzeiten um ihre eigene Bestattung, kaufen ein Grab, den Grabstein samt Inschrift, einen passenden Sarg, planen die Beerdigung bis ins kleinste Detail hinein und sind erst glücklich, wenn sie für ihr Ableben vorgesorgt haben. Feuerbestattung, edle Särge, Bestattung auf offener See, der Waldfriedhof, alle Möglichkeiten stehen uns offen, wenn wir zum Jenseits übergehen, denn unsere Seele lebt weiter. Geschmackvoll sind edle Grabkränze und weisse Kerzen mit schwarzer Innschrift, schwarz-weisse Schleifen, weisse Rosen und Orchideen, und richtig geschmacklos ist es, wenn man auf Beerdigungen Streit ankurbelt, über den Verstorbenen lästert oder schimpft, oder wenn man sich einschleicht, um die Witwe zu trösten und zu verführen. FriedhofWas symbolisiert ein Friedhof, und wie verhält man sich am Ort der Stille? Friedhöfe sind neben ihrer Ruhe ein Ort der Begegnung, sowohl mit den verstorbenen Seelen, als auch mit den Hinterbliebenen, Trauernden, Gleichgesinnten. Wer sein Grab pflegt, ist eng mit der Erde verbunden, in welcher er eines Tages selber aufgeht, weil wir alle zu kosmischem Staub werden. Es gibt jedoch Leute, die sind an der Grenze des guten Geschmacks vorbeigeschlittert und machen den Friedhof zur Eventhalle. Modedesigner präsentieren auf Beerdigungen ihre neuen Kollektionen, und Fotografen platzieren nackte Models neben unschuldigen Särgen. Und so ist der Friedhof ein Ort für alle Seelen, die konservativen und die exotischen Seelen. SargDer Sarg ist die letzte Ruhestätte, in welche man sich bettet, wenn die Seele den Körper verlässt und nach Hause geht. Wieviel kostet ein Sarg? Einfache Holzsärge aus Pappel oder Kiefernholz, hochwertige Särge aus Mahagoni, Nussholz, Ahorn oder Kirschholz, Designersärge aus Kunstharz, alles ist preislich gesehen möglich, von billig bis sauteuer. Die letzte Ruhestätte muss nicht dem Zufall überlassen werden, man kann zu Lebzeiten schon vorsorgen. Bei manchen Beerdigungen steht der Sarg offen, sodass man sich vom darin liegenden Verstorbenen verabschieden kann. Bei uns sind die Särge geschlossen, besitzen aber einen schönen Sargschmuck. TrauerWie wichtig ist die Trauer? Wer einen geliebten Menschen verliert und nicht trauert, weil er entweder nicht traurig sein will, kann oder darf, der könnte nach Jahren und Jahrzehnten in eine depressive Lage geraten, weil er die Trauerarbeit verdrängt hat. Besonders wenn der Partner, enge Familienmitglieder, oder sogar ein Kind stirbt, trauert man lange. Mütter trauern um ihre Kinder ein Leben lang, selbst wenn man dies im Alltag nicht immer sieht. Das Herz ist angeschlagen, die Seele ist verletzt, und nur die Zeit selbst heilt einige Wunden, aber ein Schnitt wird permanent zurückbleiben, denn es ist schlimm, wenn die Kinder vor der Mutter sterben. Da scheint es, als ob noch so viel leben vor ihnen gelegen hätte, welches sie nicht ausleben konnten, denn im Idealfall sterben die Alten, und nicht die Jungen.
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