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Glaube - Woran soll man glauben?

BuddhaWoran glauben wir? 80% der Leute glauben an Karma und Reinkarnation, auch wenn wir nicht wissen, ob wir wiedergeboren werden. 60% glauben an Gott, und 40% daran, dass Gott alleine in 7 Tagen die Welt erschaffen hat, mit blossen Händen, inklusive einem Ruhetag. 30% glauben an Hexen, selbst wenn die schlimmste Hexe nur eine ausgefeilte Frau mit weiblichen Zügen und weiblichen Waffen ist. Und 2% glauben an Vampire, aber beim Blutsaugen hört jede Freundschaft auf. Der Glaube ist wichtig. Er stärkt uns von innen, lässt uns hoffen und macht uns stabil, da das Gebet eine Art Meditation ist, welche uns in die ersehnte innere Balance bringt. Ich bete für den Weltfrieden, dann habe ich meine ersehnte Ruhe.

Woran glauben Sie, lieber Besucher? Eine anonyme Umfrage hat ergeben, dass viele Menschen ans Geld glauben, in welcher Form auch immer, aber nicht mehr unbedingt an sich selbst. Wenn wir nicht mehr an uns glauben, können wir unseren Kindern keine stabile Zukunft mit auf den Weg geben. Der tiefe Glaube an sich selbst, an seine eigenen Fähigkeiten, das ist es, was uns am Leben hält.

Geld ist vergängliches Papier, welches als Zahl ausgespuckt oder geschluckt werden kann. Materielle Dinge sind vergängliche Gegebenheiten, an denen wir uns zeitlich begrenzt erfreuen können. Der tiefe, spirituelle Glaube aber bleibt uns erhalten, bis uns jemand das irdisch schlagende Herz zum Stillstand bringt, und wenn es das Leben selber ist, welches uns tötet, die Seele stirbt nie.

Der tiefe Glaube lässt uns Berge versetzen. Er füllt uns mit Tatendrang und Freude aus, auch wenn wir auf dem Weg ins Ziel hinfallen, stolpern und wieder aufstehen müssen.

Ich habe diesen tiefen Glauben in einer meiner schwierigsten Lebensphasen erlebt, als ich mit mir und meiner unendlichen Not alleine am Fenster stand und wie ein Schosshund heulte. Ich klagte zu dieser Zeit eines der grössten Krankenhäuser, weil ich etwas herausfand, was mich zutiefst traurig machte, direkt erschaudern liess. Der Gerichtsprozess frass mich auf, da immer wieder Umstände eintraten, die mich an die Verzweiflungsgrenze brachten. Als mein Anwalt plötzlich das Mandat niederlegte, dachte ich, Goliath hätte gewonnen. Wo bekomme ich bloss einen neuen Anwalt her?

Ich stand am offenen Fenster und heulte. In meinem Herzen machte es Peng, ich verspürte einen schmerzenden Stich und konnte kaum noch atmen. Ich hatte meinen Anwalt so unheimlich gerne und verstand seine Reaktion nicht. Atmen konnte ich noch, ganz flach, also begann ich zu beten. Ich flehte Gott an, er möge mir helfen, dass das Unrecht aufgedeckt wird, dass die Intrigen nicht gewinnen sollten, dass die Gerechtigkeit siegen möge. Und voila, es fand sich ein neuer, wirklich toller Anwalt für mich.

Das Stechen in der Herzgegend hatte ich nachher noch ein paar Mal, aber mit viel Geduld fing ich wieder an, an mich, meine Fähigkeiten und ans Leben zu glauben. Ich war nach diesem Herzstich eine Weile nicht mehr so leistungsfähig, aber ich arbeitete an mir und es wurde besser.

Lieber Besucher, wer nicht im tiefen Glauben verharrt, der weiss das Leben nicht zu schätzen. Es sind die schwierigen Zeiten, die uns reifen lassen. Es sind die schmerzhaften Momente, die uns wachsen lassen. Wir können das grosse Glück nur dann richtig geniessen, intensiv in uns aufnehmen, wenn wir durch schmerzende Ereignisse hindurch gegangen sind. Und so lebe ich jetzt viel gefestigter, gelassener, denn ich weiss, am offenen Fenster werde ich erhört und wahrgenommen.

Wie hilft uns der tiefe Glaube?

Mir hat mein Glaube geholfen, das Leben so zu nehmen, wie es auf mich zukommt. Mir hat der Glaube gezeigt, dass irgendwann jedes Unrecht aufgedeckt wird und die Gerechtigkeit siegt. Mein Glaube hat mir aber auch gezeigt, dass ich verzeihen kann, denn ich kann Liebe geben, auch jenen Menschen, die mir Schmerzen zugefügt haben. Ich empfinde dieses unausgeglichene Gefühl nicht, dass mir jemand wehgetan hat, ich empfinde nur Akzeptanz für jedes Leben, für jeden Menschen.

Einst sagte jemand, den ich aus tiefstem Herzen verehre, er würde gerne an Gott glauben, aber die geschehenen Dinge machen es ihm unmöglich. Ich sagte zu ihm, er soll an sich selbst glauben, dann findet er automatisch zu Gott. Als ich in meiner schlimmsten Lebensphase war, erinnerte ich mich an meine Worte und dachte: Wie schnell sind doch edle Worte dahingesagt, wie gut sie doch klingen, und wie schwer sie umzusetzen sind, wenn man selbst am Abgrund schwebt. Alleine dieser Gedanke liess mich wieder am Glauben festhalten.

Der tiefe Glaube gibt uns Kraft, bis wieder die Sonne im Leben aufgeht, bis die Wolken am Himmel verschwinden und die Freude zurückkehrt. Meine Vögel am Fenster meinten, Gott sorgt für sie. Bitte, im Winter stelle ich wieder mein Vogelhäuschen auf, damit sie nicht verhungern.

Was bedeutet glauben?

Glauben bedeutet Vertrauen, etwas für wahr, für wahrhaftig ansehen, treu sein, aus tiefstem Herzen Verehren, die tiefe Liebe zeigen, Gegebenheiten hinnehmen und davon überzeugt zu sein, dass am Ende alles gut wird. An Gott dürfen wir alle glauben, egal, welcher Religion wir angehören, denn Gott ist unter uns, in uns. Wer sein Herz schenken kann, öffnen kann, der kann auch an Gott glauben.

Wenn wir tief in unser Herz hinein hören, entdecken wir mitten in unserem viel beschäftigten Leben, was gut und was weniger gut ist. Ich habe mich einmal im Leben vom Geld leiten lassen, da ich sofort daran dachte, wenn wir den bequemen Weg gehen, kann ich mit dem Geld Blinden und sehbehinderten Menschen helfen. Ich verlor durch den bequemen Weg die Gerechtigkeit, das eigentlich Gute aus den Augen, und er wäre mir fast zum Verhängnis geworden. Heute sehe ich zuerst in mein Herz hinein, dann lese ich darin die Liebe, und dann handle ich erst. Das ist Glauben für mich.

Götter für ein erfülltes Leben

Besonders die römischen und die griechischen Götter beeinflussten in alter Zeit das Alltagsleben der Menschen, weil sie an die Macht der Götter glaubten und ihnen überirdische Kräfte verliehen. Die Gedankenkraft kann alles zum Leben erwecken, denn in ihr leben wir. Und so kann man sich auch heute noch die Götter ins Haus holen, an ihre Kräfte glauben und sie für Frieden, Glück, Geldsegen, Fülle, Erfolg und Liebe einsetzen. Man kauft sich einfach die Statuen als symbolische Götter und stellt sie in der Wohnung auf. Sie dienen als Accessoires und verleihen dem Raum ein esoterisches Flair. Eros, Amor und Aphrodite stehen für die Liebe und sind für Singles auf Partnersuche und Paare in einer Beziehung ideal. Pallas Athene ist die Göttin der Weisheit und der Gerechtigkeit, und sie ist ideal geeignet für Menschen, die Prüfungen, Schulabschlüsse, ein Studium, Lehrgänge oder Weiterbildungen anstreben. Fortuna ist die Glücksgöttin und sorgt für Glück, Zufriedenheit, Überfluss, Fülle und schöne Momente. Flora ist die Göttin des Frühlings und der Blumen. Zeus ist der Göttervater. Ich habe mir einige dieser Statuen zugelegt, in der Hoffnung, sie nährt mein Leben positiv. Weisse Statuen sind am besten, denn sie passen in jeden Raum hinein und sehen in einer Glasvitrine himmlisch aus.

Das Orakel als Wegweiser

Ein Orakel ist ein Medium oder eine heilige Stätte, die uns den Weg weist, in dem es uns Hinweise auf mögliche Zukunftstendenzen gibt. Tiere oder ganz besondere Dinge werden oft als Orakel angesehen. Eines der bekanntesten Orakel ist das Orakel von Delphi. Viele Menschen glauben fest an diese Kraft, auch wenn sie nichts mit Hellsehen oder Wahrsagerei im herkömmlichen Sinn zu tun hat, denn Hellsichtigkeit ist eine Fähigkeit, und das Orakel ist ein Medium, welches zu uns spricht. Man kann ein Orakel befragen, wenn man im Leben vor einer Entscheidung mit zwei möglichen Varianten steht. Man kann mit ihm aber auch mögliche Siege, das Eintreffen von Ereignissen und den Ausgang von Situationen erkunden. Meistens hat das Orakel Recht, und so setzt man es sogar in den Medien als Publikumsmagnet ein, wenn beispielsweise ein sportliches Event stattfindet und man vorab einen möglichen Sieger definiert. Ein Orakel sollte man gut hüten, pflegen und ehren, denn es dient uns in gewisser Weise und braucht ein Minimum an Seelennahrung, selbst wenn es ein Ding ist.

Wie leben gläubige Christen?

KircheDas Christentum ist eines der ältesten Religionszugehörigkeiten und erfreut sich heute noch einer grossen Beliebtheit. Zwar haben die Christen nicht immer zu jeder Zeit alles richtig gemacht, aber Fehler sind menschlich, und so kam es hin und wieder zu Skandalen in der Kirche. Christen glauben im Allgemeinen an die 10 Gebote, leben danach und streben ein friedliches Leben an, und so zeichnet der Frieden diese Religion aus. Christ zu sein bedeutet, zu lieben, zu helfen, miteinander glücklich zu leben, und es bedeutet, Probleme gemeinsam zu lösen, damit Skandale in Zukunft vermieden werden.

Die fundamentalen Christen

Unter den Christen gibt es eine spezielle Glaubensgemeinschaft, die jeglichen Konsum und trendigen Lifestyle ablehnen. Sie nennen sich fundamentale Christen, leben ein natürliches, möglichst naturbezogenes und einfaches Leben, lehnen Einflüsse der Aussenwelt ab und schicken ihre Kinder nicht in eine öffentliche Schule, damit sie nicht verdorben werden. Die Sexualität wird ausschliesslich in der Ehe ausgelebt, nur zum Zweck der Fortbildung, da alles andere Sünde ist. Ich persönlich könnte mir zwar nicht vorstellen, so ein sexuell inaktives Leben zu führen, da ich die Sinnlichkeit in vollen Zügen auskoste und mit meinem Partner auch ohne Kinder ein erfülltes Liebesleben führe, aber die Geschmäcker und Charaktäre sind verschieden, und so kann ich mir gut vorstellen, dass ein fundamentaler Christ dieses brave Leben in vollen Zügen geniesst und sich nichts anderes wünscht als zu beten und zu arbeiten.

Das Leben dieser fundamentalen Christen ist interessant, auch wenn ich es niemals für mich umsetzen könnte, da ich Freude am Konsum, an der Wirtschaft und an der Aussenwelt habe. Die streng gläubigen Christen, die sogenannten Kreatonisten glauben daran, dass Gott alleine die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, dass die Symbolik der Bibel wahrheitsgetreu die Realität darstellt, sie unterrichten ihre Kinder privat und glauben nicht an die moderne Wissenschaft. Am 7. Tage ruhte der Herr, und so ruhen auch diese Christen am Sonntag eisern, loben und preisen den Hern, gehen in die Kirche und beten zu Gott. Das Leben hat durchaus seine Vorteile, denn so einem gläubigen Menschen kann man vollends vertrauen, ihm Krredite gewähren und darauf bauen, dass er das Geld auf jeden Fall zurückzahlen wird.

Freunde und einen Lebenspartner lernen sie in der Kirche und in der Gemeinschaft kennen, da sie Kontakte zur Aussenwelt eher meiden. Ich finde, es ist ein intensives Glaubenserlebnis, und wer sich darin wohlfühlt, der kann sich durchaus entscheiden, diesen Glauben auszuleben, selbst wenn er zuvor ein anderes Glaubensbild lebte. Allerdings wenden in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit immer mehr fundamentale Christen dieser strengen Religion den Rücken zu und finden ihr Lebensglück in der weltlich angehauchten Gesellschaft. Mädchen schminken sich vermehrt, Jungs fühlen sich zu Mädchen, zu Technik und zu Geld hingezogen, kaufen ein Handy und telefonieren heimlich mit den Mädchen. Der Glaube bekommt zunehmend ein Imageproblem, aber die Amish People, die sogenannten Amishen, welche in den USA leben, werden hoffentlich nie aussterben.

Der tiefe Glaube an die Wandermuttergottes

Mutter GottesKennen Sie die Wandermuttergottes? Sie ist eine Statue, kirchlich geweiht, wandert von Haus zu Haus und soll den Menschen, die sie zu sich nach Hause bestellen, Frieden bringen und Wunder bewirken. Die Wandermuttergottes beruht auf dem römisch katholischen Glauben und leitet ihr Brauchtum aus der Weihnachtsgeschichte der Herbergssuche her. Die rastlose Maria, die Marienverehrung und das lange Wandern sind Symbole dieser uralten Tradition.

Aus zahlreichen Legenden geht hervor, dass die Wandermuttergottes Wunder bewirkte. Ich besorgte mir sofort eine Statue aus unserer Kirche, liess mich vom Pfarrer kurz in die Geschichte einweihen und probierte diese Glaubensintensität aus. Das erste Wunder, worum ich betete, trat ein, die Liebe meines Lebens erschien endlich auf meiner Lebensbildfläche. Das zweite Wunder, worum ich bat, liess jahrelang auf sich warten, das Geld, welches ich mir wünschte. Es kam, als ich nicht mehr daran glaubte.

Die Wandermuttergottes soll nicht nur darauf beschränkt werden, Wunder zu wirken, sondern auch als symbolische Friedensbringerin, als heilende Kraft für Körper, Geist und Seele, als Symbol der katholischen Kirche angesehen werden. Heute trägt man die Marienstatue von Haus zu Haus, um symbolisch zu signalisieren, dass Maria ein Zuhause gefunden hat.

Die ruhlose, rastlose Maria aus uralten Überlieferungen hatte einige Hürden zu bewältigen, ehe sie die Mutter von Jesus wurde und auf Herbergssuche ging. Heute lebt man die Tradition weiterhin aus, um an die damalige Zeit der Überlieferungen von Wundern und Heilung zu gedenken. In vielen Kirchen ist die Wandermuttergottes bereits zur Symbolfigur für die Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Firmung geworden. Man sitzt zusammen, betet die Heiligenstatue an und lernt, wie sich die damalige Herbergssuche zugetragen hat. In vielen Haushalten, in denen die Wandermuttergottes zu Gast ist, betet man den Rosenkranz als Gebet für mühsame Stunden, Heilung und Erlösung.

Maria Himmelfahrt - ein seeliger Feiertag

Am 15. August feiern wir Maria Himmelfahrt, oder auch Mariä Aufnahme in den Himmel, Vollendung Mariens oder Himmelgang Mariens genannt. In vielen Ländern ist dies ein gesetzlicher Feiertag, und die Italiener feiern Feria Agosta, was die absolute Hochsaison des italienischen Tourismus einleitet. Ich liebe diesen Tag schon deshalb, weil ich an diesem Tag mein Frühstück geniessen kann, nicht arbeite, in der Sonne liege und vor mich hinschmore. Gläubige Christen feiern diesen Tag mit einer Heiligen Messe, einem Hochamt mit anschliessender Prozession, wobei die Marienstatue behutsam von 4 bis 6 Trägern getragen wird. Die eindrucksvollsten Prozessionen findet man in Bayern vor.Der Marienfesttag wird seit dem 5. Jahrhundert gefeiert und bedeutet, dass die leibliche Maria in den Himmel aufgenommen wurde. Kritiker bemangeln die unbefleckte Empfängnis Marias, aber die Christen verehren sie als Mutter Gottes und legen viel Hoffnung in die Wunder Marias hinein, beten sie an und pilgern zu den Heiligen Marienplätzen wie Fattima oder Lourdes.

Die Hostien sollen weiterhin aus Weizen bestehen

Die katholische Kirche vollzieht die Heilige Wandlung mit Brot und Wein. Hierzu werden Hostien, sogenannte Oblaten verteilt. Diese bestehen zu einem Grossteil aus Weizenmehl, welches für Allergiker nicht geeignet ist. Weiterhin möchte die katholische Kirche jedoch auf den Weizen nicht verzichten. Vorstellen könnte man sich jedoch eine Hostie mit weniger Weizenanteil, mit weniger Glutein. Diese Oblaten sind laut neuestem Stand besser verträglich. Auch möchte die Kirche die Herstellung der Hostien in den gängigen Betrieben belassen und keine aussenstehenden Betriebe damit beauftragen, da dieses Handwerk eine lange Tradition hat.

Papst und Bischof - Leben im Glauben

KircheIch habe mich auf den Weg gemacht, um ein wenig Wissen über den Papst zusammenzutragen. Das längste Konklave dauerte drei Jahre, aber immerhin, auch damals wurde ein Papst gewählt. Übrigens wurde die Zeremonie mit dem Rauch bereits in uralten Zeiten praktiziert. Damals nahm man Pech für den schwarzen Rauch und Stroh für den weissen Rauch. Heute nimmt man Chemikalien, um schwarz und weiss zu unterscheiden. Schwarzer Rauch bedeutet, noch kein Papst gefunden, weisser Rauch heisst, der Papst ist fertig gebacken. Ein Papst wird von den Kardinälen gewählt, wobei er eine Zweidrittel-Mehrheit erreichen muss. Aus einem Bericht habe ich entnommen, dass Opus Dei einen grossen Einfluss auf die Papstwahl von Benedikt 16. genommen hatte, aber bitte, genauere Details weiss ich nicht, denn ich habe bloss den Bericht mitverfolgt, das geheime Tagebuch eines Kardinals, welcher sich Notizen zur damaligen Papstwahl gemacht hatte.

Der Papst ist Leiter der katholischen Kirche, sozusagen der oberste Manager. Dennoch verdient er kein eigenes Geld, lebt aber trotzdem wie ein König mit Kammerdiener und gutem Essen. Für die Verpflegung des Papstes, für seine Ausgaben jeglicher Art, für seine Auslandsreisen und Spesen kommt die Kirche auf. Mit Franziskus haben wir ja dann einen pflegeleichten, geldeinsparenden Papst gewonnen.

Übrigens gibt es im Vatikan die begehrten roten Papstschuhe nur bis zur Grösse 46, und wenn ein Papst grössere Füsse besitzt, wird er schon hineinwachsen, oder man einigt sich auf grössere Papstschuhe.

Der Papst trägt kein Designer Outfit, jedoch wird sein Papstkostüm von einer namhaften Schneiderei gefertigt. Damals trug Papst Benedikt noch seinen schwarzen Pullover unter seinem Papst-Outfit, als er die Menschenmasse vor der sixtinischen Kirche begrüsste.

Ich setze jedes Mal so viel Hoffnung in einen neuen Papst. Ich lasse mich von internen Berichten über Intrigen im Vatikan wenig beeindrucken, obgleich mir bewusst ist, dass es sie gibt. Ich glaube an das Gute im Menschen. Die Kirche wurde von Menschen errichtet, der Glaube an Gott lässt uns in den schlimmsten Momenten unseres Lebens überleben, also kann die Kirche nur überwiegend gut sein. Natürlich agieren Menschen im Vatikan, so wie überall auf der Welt, und Menschen sind unberechenbar. Die Seele des Menschen strebt allerdings nach Frieden, und ich wünsche mir den Weltfrieden, eine Religionsfreiheit, eine Glaubensfreiheit, eine Gleichheit aller Menschen. Ich bin blind, übersehe einen Grossteil des Weltgeschehens, aber ich sehe jeden einzelnen Menschen als Seele.

Wussten Sie eigentlich, dass einst eine Frau als Päpstin agierte? Man fand dies erst heraus, als sie ein Kind bekam. Die Päpstin wird von der katholischen Kirche mehr oder weniger geheim gehalten. Na bitte, wieso kann man nicht einfach mit dem Fortschritt im Gleichschritt gehen und Frauen genauso für diese Ämter einsetzen, wenn doch die damalige Päpstin schon hervorragende Arbeit geleistet hatte.

Ich wünsche mir von der katholischen Kirche ein paar kleine Reformen. Ich wünsche mir Kondomfreiheit, denn jeder Mensch hat Bedürfnisse. Ausserdem lauert AIDS, besonders in Afrika, wo viele Menschen nicht genug aufgeklärt sind. Ich wünsche mir, dass geschiedene Leute den Segen der Kirche bekommen, denn für eine Scheidung kann der einzelne Mensch nichts, wenn ihm das Leben andere Wege aufzeigt. Ich wünsche mir, dass Frauen in der Kirche Ämter wie Priester und Kardinäle bekleiden dürfen, denn eine Frau ist genauso viel wert wie ein Mann. Ich wünsche mir die Aufhebung des Zölibats, denn dann erhoffe ich mir, dass nicht mehr allzu grosser Missbrauch begangen wird.

Homosexuelle Menschen sollten den Segen der Kirche erhalten dürfen, denn ein Mensch kann nichts für seine natürliche Neigung, er leidet jedoch hart unter dem Druck von aussen. Menschen sollten nicht aufgrund von uralten Regeln leiden dürfen. Menschen sind Seelen mit guten Kernen. Und wenn ich demnächst einen Apfel esse, dann schlucke ich den Kern mit.

Wie lebt der Bischof?

Wenn wir uns die katholische Kirche anschauen, so finden wir Bischöfe vor, die bescheiden leben und an materiellem Reichtum keine Freude haben. Es gab Ausnahmen, wie beispielsweise den Bischof von Limburg. Im Grunde lehrt uns Gott, im Glück und in Zufriedenheit zu leben, die Fülle zu geniessen und das Leben mit all seiner Schönheit wahrzunehmen. So könnte man den materiellen Reichtum genauso zur Kirche zählen wie den geistigen.

Ein Bischof ist ein Episkopos, ein Hüter und Beschützer. Jetzt kommen wir der materiellen Sache schon gewaltig näher, denn der Bischof muss ja quasi sein Revier behüten und schützen, und so schützen vereinzelte Bischöfe auch den Materialismus, der ihnen zum Beaufsichtigen überlassen wurde. Ein Bischof ist ein Verwalter. Jetzt sind wir echt nahe dran am Geschehen, er verwaltet das Materielle bloss, damit es nicht die Banken fressen. Jawohl, somit hätte ich die Antwort auf das exzentrisch ausschweifende Leben des Bischofs von Limburg gefunden.

Übrigens musste er neulich zum Papst nach Rom reisen, ihm in einer heiklen Audienz seinen sensibel durch die Medien gezogenen Lebensstil beichten, und er ist bis jetzt von dieser Reise nie wieder nach Limburg zurückgekehrt. Da die Kirche sich sehr langsam wandelt, kann man noch von neulich sprechen, selbst wenn Monate und Jahre dazwischenliegen.

Wussten Sie, dass der Bischof zuerst ein Diakon, dann ein Priester und danach erst seinesgleichen sein kann? Im Notfall können übrigens auch einem Laien die Weihungen zum Diakon und zum Priester zu Teil werden, aber bitte der Reihe nach, denn Ordnung muss sein. Der Bischof hat wenigstens noch Aufstiegsmöglichkeiten, er kann zum Papst empor steigen, wenn ein alter Papst stirbt. Gut, der Bischof von Limburg ist auf andere Art und Weise zum Papst empor gestiegen, als Audienz-Suchender, aber ich bin mir sicher, er hat an Erleuchtung und Erkenntnis gewonnen.

Bischöfe verwalten ja ganze Landareale, manche besser, manche weniger gut. So kann man an den Reichtümern eines Bischofssitzes erkennen, wie gut ein Bischof wirtschaftet. Das Erzbistum zu Köln ist so nebenbei erwähnt ein reiches Bistum, da kann man sich den einen oder anderen goldenen Schnitzer schon erlauben, so lange die Presse nicht aufbegehrt. Sollte nicht ein Gebot heissen: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut? Was sagen die Steuerzahler dazu? Ich habe mir schon vorsichtshalber Gedanken darüber gemacht, wie es wohl wäre, wenn sich die Kirche ohne staatliches Zutun selbst verwalten würde, aus den Spenden und Einnahmen ihrer Schäfchen? Wäre dies nicht ein erster Ansatz zur Bekehrung vom Materialismus hin zum non materiellen Glauben? Aber eine Badewanne würde ich jedem Bischof gönnen.

 


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Elisabeth Putz

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