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Kaffeesatz lesen und so die Zukunft deuten

Kaffeesatz lesenDer Kaffeesatz, auch Kaffeesud genannt, ist der Rest, der in der Tasse verbleibt, wenn der Kaffee leergetrunken ist, oder es ist der Rest im Filter, welcher übrig bleibt, wenn der Kaffee fertig gebrüht ist. Er bildet kreative Muster, Linien, Tröpfchen, Kreise und seltsame Gebilde, die je nach Kaffeemenge, Tasse und Trinkart jedes Mal anders aussehen. Manche Leute können aus diesem Gebilde laut Aussagen und Beobachtungen die Zukunft herauslesen.

Wissenschaftlich ist diese Art der Zukunftsvorhersage nicht bewiesen, und es ist auch schwierig, dieses Ritual auf rein mathematischer oder physikalischer Ebene zu analysieren, da der Kaffeerest immer ein wenig variiert, anders aussieht, sich anders in der Tasse, im Filter oder auf dem Teller verteilt und damit präzise Zukunftsdeutungen nur unzureichend getroffen werden können, aber so manches Mal lag man mit den Vorhersagen bereits richtig. Hier spielen Zufall und Wiederholungen eine grosse Rolle, denn zu 50% tritt eine Vorhersage ein oder eben nicht.

Einst wurde das Kaffeesatz lesen als eine Art Hobby betrieben. Südländische Frauen, besonders in Asien, Afrika, Südamerika und Südeuropa, leisteten sich den Luxus, beim gemeinsamen Kaffee trinken den Kaffeerest auf einem bereitgestellten Teller, direkt im Kaffeefilter, oder in der Tasse zu analysieren. Einige Deutungen trafen laut Übermittlungen auch ein, und so wurde aus dem Kaffeesatz lesen ein Ritual, welches heute noch praktiziert wird.

Das Kaffeesatz lesen ist sozusagen ein uraltes Ritual mit magischer Tradition. Damals vertrieb man sich damit die Zeit, und es war ausschliesslich eine Tätigkeit, welche die Frauen ausübten. Heute sind magische Rituale zu einer Art Lifestyle geworden, und so üben sich auch Männer im Kaffeesatz lesen.

Früher glaubte man viel eher noch an Naturgottheiten, heute glaubt man entweder an eine Religion, an die plastische Realität, oder an gar nichts. Wir werden mit Informationen zugeschüttet, haben wenig Zeit, filtern vieles aus und übersehen, welche Gebilde sich in einer vermeindlich leeren Kaffeetasse befinden. So gerät das Kaffeesatz lesen zunehmend in Vergessenheit.

Wer das Lesen des Kaffeesuds dennoch erlernen will, der braucht Geduld und viel Übung. Man entnimmt durch verschiedene Methoden eine Art Zukunftsdeutung aus den Kaffeeresten, welche sich zum Schluss noch in der Kaffeetasse befinden, oder welche sich im Filter befinden, dessen Inhalt man auch ausschütten kann und mit Hilfe einer Tasse deutet. Der weit grössere Teil des Kaffeesuds befindet sich nämlich im Kaffeefilter, sobald der Kaffee aufgegossen und durchgelaufen ist. Damit kann man wunderbare Schönheitsmasken machen, indem man den Sud abkühlen lässt, ihn mit Aloevera, Kräutern, Butter, Sahne oder Naturjoghurt vermengt und ihn auf dem Gesicht verteilt. Manche Frauen schwören auf dieses Schönheitsritual und verbinden es mit dem Ritual des Kaffeesatzdeutens.

Das richtige Zubehör zum Kaffeesatz lesen

Um das Ritual des Kaffeesatzlesens professionell nach uralter Tradition durchzuführen, braucht man eine bestimmte Kaffeesorte und ganz bestimmte Kaffeetassen. Mokka-Kaffee und Mokka-Tassen sind ideal, aber manche Leute schwören auf grünen Kaffee, türkischen Kaffee, und einige Leute verwenden nur echte Hochlandbohnen. Mokka-Kaffee ist sehr stark und zeichnet sich auch dementsprechend gut sichtbar in der Kaffeetasse ab. So erkennt man laut Aussagen die Zukunft besser, weil sie sich intensiver im Tassenboden oder am Teller abzeichnet.

Wenn man den Kaffeesatz auf einen Teller gibt, sollte man hierfür auch Mokka-Teller nehmen. Es gibt Leute, die töpfern sich ihre Teller und Tassen selber, brennen sie selber im Hochofen, verwenden zum Glasieren nur Naturmaterialien und achten darauf, dass positive Energien in das Töpfern hineinfliessen. Und dann gibt es Leute, die kaufen gezielt am Flohmarkt uraltes Geschirr, weil darin uralte Weisheiten mitschwingen und dieses Geschirr eine ganz spezielle Energie besitzt. Hobbies sind manchmal teuer.

Methoden zum Kaffeesatz lesen

Man unterscheidet genau genommen vier Methoden, wobei drei davon professionell sind und die vierte Methode nur eine oberflächliche Spielart darstellt, die jedoch in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit am öftesten vom Normalverbraucher aus reiner Neugier praktiziert wird. Bei den ersten drei Methoden entnimmt man die Zukunft entweder aus dem nassen oder aus dem trockenen Sud, entweder aus einem Unterteller oder aus dem Filter.

Bei der ersten Methode gibt man den nassen Kaffeesud auf einen Teller oder lässt ihn gleich im Filter drin. Wenn man ihn auf den Teller gibt, ist dies persönlicher, da man sich noch intensiver mit dem Kaffeerest befasst. Man gleitet mit den Fingern durch den Kaffeesud und lässt seine Hände je nach Gefühl so lange gleiten, bis sich Muster im nassen Kaffeesatz bilden. Dann lässt man das Ganze trocknen und analysiert den Kaffeerest. So manch ein gezogenes Muster könnte man als Kunst ausstellen, denn die manuelle Kreativität kennt hier keine Grenzen. Wenn man diese Methode mit offenen Augen durchführt, beeinflusst man seine Zukunft unbewusst, weil man sieht, wo die Hände entlang gleiten. Mit geschlossenen Augen legt man mehr Gefühl in die Zukunft hinein.

Bei der zweiten Methode lässt man den gewaschenen Kaffeesatz trocknen. Danach benötigt man den Mokkateller, auf welchen man den trockenen Sud verteilt und mit den Fingern Muster zaubert. Die Muster verraten uns wieder mögliche Zukunftswege, jene Wege, die wir mit unseren Fingern eigenhändig gemacht haben. Man ebnet sich sozusagen formell den Weg, den man im Leben gehen möchte.

Bei der dritten Methode gibt man den nassen Kaffeesatz auf den Teller, die Untertasse, schiebt die Kaffeetasse darüber und malt die Muster in den Sud hinein, indem man die Kaffeetasse hin und her schiebt. Danach lässt man das Konstrukt trocknen und entnimmt seine ganz persönliche Zukunft daraus.

Die vierte Methode ist eigentlich nur eine Spielerei. Man trinkt seinen Kaffee aus, belässt Reste am Tassenboden und analysiert diese Reste, sobald sie angetrocknet sind. Hier lässt sich jedoch kaum eine deutbare Zukunft herauslesen, weil die Reste keinen Aufschluss darauf geben,.

Was kann man alles aus dem Kaffeesatz herauslesen?

Seit dem 17. Jahrhundert wird der Kaffeesatz gedeutet, eine lange Zeitspanne, in der sich die grossen Meister übten. Das Kaffeesatz lesen nennt man übrigens Kaffeedomantie. Man entnimmt aus unzureichenden Daten die Zukunft, aber die Wahrsager, die dies tun, schwören darauf. Bitte, wenn man aus dem Kaffeesatz eines fremden Menschen liest, kennt man nichts, ausser seinem Kaffeerest.

Man könnte die Intensität der Schicksalsschläge, Höhenflüge, Karrierechancen und Glücksmomente herauslesen, je intensiver die gezogenen Linien und Muster ausgeprägt sind. Tiefe Furchen oder leichte Schwingungen, alles kann auf eine schwere oder leicht zu bewältigende Zukunft hindeuten. Die Daten sind oberflächlich, gehen nicht in die Tiefe des jeweiligen Menschen ein, und sie geben wenig Aufschluss auf die Zukunft, wenn der Kaffee von mehreren Leuten gebrüht, verarbeitet und getrunken wird, denn hier schwingen alle Persönlichkeiten mit.

Was kann man aus dem Kaffeesatz noch entnehmen?

Nicht nur die reine Zukunftsdeutung, auch richtig Wertvolles für eine positive Zukunft im Alltag kann man aus dem Kaffeesatz entnehmen. So lohnt es sich, den Kaffeesatz als Pflanzendünger zu nutzen, denn die Blumen gedeihen damit hrvorragend. Man verwendet ihn auch als Putzmittel, als Scheuermittel für den Haushalt, als Brennmaterial und als Schönheitsmittel für eine naturbelassene Gesichtsmaske. So ist auch die Zukunft der Haut gesichert.

 


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Elisabeth Putz

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