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Handystrahlen - harmlos oder ungesund?

HandySeit wir Handys kennen, bauen wir das Telefonieren in alle nur denkbaren Himmelsrichtungen aus. Wir haben den mobilen Lifestyle entdeckt, überall und jederzeit erreichbar, sogar am Klo, wo selbst der Kaiser in einsamer Stille thront. Wir verrichten speziell am Klo unsere Geschäfte, telefonieren mit dem Chef, mailen eine wichtige Business-Mail und lassen unser Smartphone nicht aus den Augen, bis wir bemerken, das Klopapier ist leer.

Smartphones sind besonders tückisch, denn sie erschleichen sich eine Monopolstellung in unserem Alltag. Kennen Sie die unangenehme Situation, wenn Sie mit jemandem unterwegs sind, sich mit ihm in einem Cafe unterhalten, und er schaut mit einem Auge in seinen Facebook-Account hinein? Zu diesem Zweck habe ich mir extra tiefe Ausschnitte bei Kleidern ausgesucht, damit mein Dekollete vom Smartphone ablenkt und ich wahrgenommen werde. Und genau dieses nackte, vor Scham entblösste Dekollete ist permanent den Handystrahlen ausgesetzt, die wir so wenig wahrnehmen, wie die Tatsache, dass wir uns stets mit dem Handy beschäftigen.

Gesundheitsfanatiker, einige Ärzte, einige Naturheilpraktiker und Forscher sagen, Handystrahlung ist nur bis zu einem gewissen Grad gefährlich, aber sie ist ungesund und kann auf Dauer den Körper belasten. Wenn man lange per Handy telefoniert, bemerkt man, dass das Ohr ganz heiss wird. Ob Krebs und andere Erkrankungen, Disharmonien des Nervensystems mit der Handystrahlung im direkten Zusammenhang stehen, ist nicht unbedingt restlos geklärt, aber es könnte sein.

Als ich hörte, dass ein Mann Tag und Nacht mit mehreren Mobiltelefonen ausgestattet lebte, dachte ich mir, ein Verrückter ist immer unter uns. Als ich jedoch ein Jahr später hörte, dass er an Krebs erkrankt ist und an einem Tinitus leidet, tat er mir leid. Ich dachte nach. Womöglich sollte man Smartphones und Handys doch nicht auf die leichte Schulter nehmen und sie für den Dauereinsatz nutzen.

Ein Forschungsteam entdeckte Zusammenhänge zwischen Handystrahlen und Prostatakrebs, wenn man sein Smartphone andauernd in der Hosentasche lagert. Genau dort, wo die Erkrankten ihre Handys einsteckten, an dieser Seite erkrankten sie vorwiegend. Man kann dazu auch Zufall sagen, aber ich als vorsichtiger Mensch glaube an die unsichtbare Strahlung und an ihre Wirkung.

Die Handy Strahlung ist weder gesund noch ungesund

Forscher haben jetzt herausgefunden, dass die Strahlung eines Handys nicht so ungesund ist, wie ihr schlechter Ruf. Gesund ist sie zwar auch nicht, aber das stört uns wenig beim Vieltelefonieren. So richtig sensible Menschen spüren die Handystrahlen natürlich. Die spüren auch die Aura von anderen Menschen, die hören das Gras unter der Schneedecke wachsen und verspüren ständig den Drang, andere Leute vor den Handystrahlen zu warnen.

Jetzt machte ich mir immer wieder Gedanken darüber, wie stark mein Handy strahlt, und das bohrte auch an Regentagen in meinem Gehirn, wenn die Sonnenstrahlen nicht zusätzlich strahlten. Ich litt schon unter dem Phänomen, mein Handy im Flur zu deponieren, wenn ich im Büro sass. Immer wenn es klingelte, rannte ich in den Flur und stiess mir den Kopf an der geschlossenen Bürotüre an, weil ich so in Eile war.

Ich gehe gerne mit dem Kopf durch die Wand und bin danach heilfroh, wenn die Schmerzen sich wieder verabschieden. Im Grunde kann ich jetzt meinen Kopf vor dem drohenden Untergang schützen, indem ich mein Handy neben mir auf den Tisch lege. Lieber Besucher, vielleicht schalten Sie Ihr Handy nachts aus, denn neben den Handystrahlen einzuschlafen, ist nicht die gesündeste Art, morgens aus dem Bett zu kriechen.

Ansonsten macht das Telefonieren wieder mehr Freude, wenn man keine Angst davor haben muss, verseucht zu werden. Übrigens haben die Forscher herausgefunden, dass das Krebsrisiko nicht höher als normal ist, wenn Handystrahlen im Spiel sind. Lieber Besucher, den Krebs bekommen Sie auch woanders, den müssen Sie sich nicht per Handy konsumieren.

Wie gefährlich ist die Handy-Strahlung?

Neulich habe ich einen vollkommen konträren, dem oben genannten Forschungsteam entgegengesetzten Entdeckungen, all meinen bisherigen Überlegungen entgegenstrebenden , Bericht über Handys und deren Strahlung gesehen. Ein Forscher zeigte darin auf, dass die Handystrahlen nicht so gefährlich sind wie ihr schlechter Ruf. Ich muss ihm tatsächlich recht geben, weil noch niemand durch sein Handy oder Smartphone derart geschädigt wurde, dass Alarmstufe rot ausgerufen werden musste.

Ein Handy alleine wird nie so heiss, dass man damit Popcorn rösten könnte, aber mit 2000 Handys schafft man es. Wer trägt bitte 2000 Mobiltelefone im Alltag mit sich herum? Handys besitzen warme Strahlen, nicht die blauen, kalten Strahlungselemente, deshalb sind sie ungefährlicher als die Ultraviolett-Strahlung. Und Hodenkrebs wurde bis jetzt noch nicht ein einziges Mal durch Handys festgestellt. Bitte, ob ich wirklich derart blauäugig diesem Bericht folge, weiss ich nicht, denn ich bin ein idealistischer Skeptiker. Für mich bleibt die Handy-Strahlung nach wie vor ein ernst zu nehmendes Thema. Ich telefoniere nie länger als eine Stunde, auch wenn dabei nur mein Ohr Wärme ausstrahlt, und ich bewahre mein Mobiltelefon niemals ohne Schutzhülle direkt am Körper auf.

Handystrahlen machen schlank

Sie werden es kaum glauben, ich konnte es auch fast nicht fassen, aber laut einer neuen Studie machen Handystrahlen schlank. Bitte, ich hätte mir auch eine bessere, eine gesündere Diät gewünscht, aber was soll man machen, wenn wir so viel telefonieren. Für die richtigen Vieltelefonierer ist dies ein Highlight, ein leckeres Häppchen am Speiseplan, das Handy, garniert mit Salat und Lachs. In der Studie wurde ausnahmsweise einmal kein Tumor festgestellt, nur die Gewichtsabnehme durch die permanente Strahlung. Ob ich diesem guten Effekt wirklich vertraue, weiss ich noch nicht, aber mich stört es kaum, da ich zu den echten Wenigtelefonierern gehöre. Ich lasse mein Handy in der Tasche, esse meine Schokolade und bleibe dick.

Das Handy ist eine Keimschleuder

Neue Erkenntnisse über Handybakterien schieben die Handystrahlung direkt bei Seite, denn die Bakterien stellen jede unsichtbare Strahlenbelastung in den Schatten. Die neuesten Ergebnisse einer Handy Untersuchung sind da. Handys, Smartphones und Co sind kleine, aber nennenswerte Keimschleudern. Wir tragen unsere Smartphones täglich mit uns herum, reichen sie unseren Freunden, geben sie bei Bedarf auch kurz weiter, wir tippen drauf, verwenden sie, und dies tun wir permanent, ohne das Handy zu reinigen.

Bitte, da müssen zwangsläufig ganze Bakterienkulturen drauf wachsen. Und genau diese Bakterien können in unser Immunsystem eindringen, weil wir das Handy direkt am Ohr und in Mundnähe halten, wenn wir telefonieren und kein Headset verwenden. Aber keine Angst, die Untersuchung brachte keine gefährlichen Bakterien ans Tageslicht. Trotzdem könnten Sie Ihr Smartphone regelmässig mit einem weichen Tuch reinigen.

Handystrahlen können ADHS bei Kleinkindern auslösen

Bitte wo verstauen Sie Ihr Handy? Und wo tragen Sie Ihr Baby mit sich herum? Wenn sich Babys und Kleinkindern lange und regelmässig im Reichweite Bereich von Handystrahlen aufhalten, können sie krank werden. Bei Mäusen ist dies bereits getestet worden. Die Mäuse wurden unkonzentriert, vorlaut, sie büssten Gehirnfunktionen und Denkfähigkeit ein und wiesen die typischen Verhaltensweisen von menschlichem ADHS auf.

Bitte, die armen Labormäuse konnten sich vor den Handys nicht schützen, obwohl ich jeder einzelnen Maus gerne einen Schutzmantel gegen die Strahlen angezogen hätte. Für uns Menschen ist dies jedoch eine neue Erkenntnis auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren Leben. Was brauchen Sie auch drei Handys? Geben Sie zwei davon mir, ich habe keine Kinder, keine Angst vor Handystrahlen, nehme aber gerne das gut duftende Geld an, wenn ich Ihre zwei Handys bei Ebay versteigert habe.

Wie gefährlich sind WLAN Strahlen?

Wenn wir mit unserem Smartphone ins Internet gehen, benötigen wir einen drahtlosen Internetzugang, einen WLAN Zugang. In öffentlichen Gebäuden, in Hotels, überall befinden sich diese drahtlosen Zugänge. Ich entdeckte sogar Strahlen im Park, im Schwimmbad, am Waldrand und im Flugzeug. Wenn ich nachts schlafen will, stören mich die WLAN Strahlen meiner Nachbarn, aber selbst wenn ich aufs Land ziehe, besteht das Problem weiter, denn der einzige Nachbar in meiner Nähe telefoniert per WLAN, damit er seinen Bauernhof vollautomatisiert überwachen kann. Ich werde spätestens im nächsten Leben Aussteiger und ernähre mich von Beeren und wilden Tieren.

Wenn jemand sensibel auf die WLAn Strahlen reagiert, nützt es nichts, wenn er sein Smartphone ausschaltet, denn der gesunde Schlaf wird von hunderten Haushalten gestört, welche die drahtlose Verbindung nicht ausschalten. Es müsste per Gesetz ein Verbot dieser Strahlen geben, und die Handyanbieter, Internetanbieter und andere Unternehmen müssten nachts ab 23:00 Uhr bis wenigstens 5:00 Uhr diese Strahlung unterbinden, denn in dieser Zeit nutze ich das WLAn nicht. Wussten Sie schon, dass ich als kleiner Egoist geboren wurde und mich bis heute nicht gebessert habe?

 


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Elisabeth Putz

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