Lifestyle Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Kultur

Leben

Shopping

Technik

Urlaub

Leben - Wie lebt man besser?

LebenWie lebt man besser? Wichtig sind die innere Balance, auch Life-Balance genannt, die Lebendigkeit, Glück und Zufriedenheit, ein guter Lebensstandard, der individuelle Lebensstil, Gesundheit, Achtsamkeit und Nachhaltigkeit. Man lebt nur einmal, und so sollte man nicht ständig über den Tod nachdenken, sondern das Leben mit all seinen Facetten geniessen. Aus Fehlern kann man lernen, seine Stärken kann man kennenlernen, und die Schule des Lebens bietet uns eine Vielzahl von Möglichkeiten, zu wachsen, zu reifen und zu gedeihen.

Leben und Sterben liegen eng beieinander. Bereits knapp vor der Geburt sagt der Embryo, er muss sterben, weil die Nabelschnur, seine individuelle Lebensschnur durchtrennt wird. Dabei beginnt das Leben ausserhalb der Mutter erst richtig. Knapp vor dem Tod glauben wir, wir müssten sterben, weil wir diese Welt verlassen. Dabei treten wir nur in einen anderen Seinszustand ein, ändern unsere Wohnadresse und beginnen neu zu leben. Wenn wir an einem Survival Training teilnehmen, uns ums nackte Überleben kümmern, glauben wir, wir sterben fast, und wenn wir im Job, in der Familie, mit der Gesellschaft und mit uns selbst überfordert sind, sterben wir auch seelisch, und trotzdem leben wir. Wahrlich, im Leben sterben wir tausend Tode und geniessen es zwischendurch trotzdem. Leben bedeutet, mit dem Fluss der Natur zu schwimmen, Entscheidungen zu treffen, mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zu leben, aufzustehen, weiterzumachen, stabil zu bleiben, Krisen zu überleben, die Midlife-Crisis zu überstehen, in Würde zu altern und jeden Tag als Geschenk zu sehen. Das wahre Leben spielt sich im Kopf ab, selbst wenn sich die Brust der Schwerkraft beugt und zu den Füssen sinkt.

Was bedeutet Leben?

Was ist dast Leben? Es ist der lebende Organismus, der sich vom Tod abgrenzt. Es sind biologische Lebewesen und philosophische Lebensweisheiten, lebendig und fruchtbar, von der Geburt bis hin zum Sterben. Es symbolisiert Energie, Aktivität, Organisation, Organismus, Stoffwechsel, Wachstum und Fortschritt, Mensch, Tier und Pflanzenwelt, aber das wichtigste für die Entstehung jeglichen Lebens sind Wasser, Licht, Luft und Erde. Tote Materie ist im Grunde kein Leben, jedoch besitzt sogar ein Stein ein Eigenleben, da alles im Universum eine gewisse Schwingung enthält.

Leben besteht aus chemischen und physikalischen Veränderungen, Fortpflanzung und Vererbung, und es ist das Zusammenspiel von Gefühlen und Empfindungen. Man fühlt sich lebendig und stark, zufrieden und glücklich, wenn man mitten im Leben steht. Man fühlt sich alt und schwach, wenn man den Lebensabend beschreitet und die Jugend schwindet.

Wie entsteht das Leben?

Leben bedeutet im naturwissenschaftlichen Sinn das irdische Wachstum, die Entstehung des Universums und die Veränderung im Laufe der Zeit. In der Religion unterscheiden wir das irdische und das überirdische Leben, Diesseits und Jenseits, das ewige Leben nach dem Tod. 40% der Christen glauben daran, dass Gott in 7 Tagen das Leben erschaffen hatte, wobei er am 7. Tag ruhte. Die Naturwissenschaften belegen jedoch, dass das Leben aus der Zelle entsteht und biologisch erklärbar ist. Die Philosophie hingegen beschäftigt sich eher mit dem Sinn des Lebens, mit dem puren Dasein von Natur und Mensch. Die Genforschung toppt das Ganze, indem sie sich auf die Entstehung von künstlichem Leben konzentriert. Wenn wir künstliches Leben erzeugen, uns künstliche Intelligenz im Labor züchten, müssen wir darauf hoffen, dass wir die Kontrolle darüber behalten, sonst sind wir wahrscheinlich verloren.

Die Produktion von künstlichem Leben hat durchaus ihre Berechtigung, selbst im ethischen Sinn, da damit Krankheiten bekämpft und verhindert werden können. Wir haben die DNA des Menschen entschlüsselt und können Gene verändern. Mit diesem Wissen lässt sich sogar die DNA eines Organismus in einen anderen Organismus implantieren, sodass eine Ziege Spinnenseide abgibt, wenn man sie melkt. Diese Seide ist ein nachhaltiges Naturprodukt, elastischer als Nylon, welches sich auf natürlichem Weg nicht züchten lässt, weil diese Seidenspinnen Kanibalen sind und ihr Revier verteidigen. Eine Ziege hingegen ist domestiziert, lebt sehr häuslich und ist daher für die Zucht gut geeignet. Hier verschmelzen jedoch ethische Grenzen, und es ist zweifelhaft, ob man künstliche Intelligenz über das Minimum an Krankheitsbekämpfung hinaus überhaupt produzieren sollte. Aber wenn man sich damit ein verlorengegangenes Sinnesorgan, beispielsweise ein Auge, züchten könnte, wäre es wahrscheinlich ethisch vertretbar.

Wofür leben wir?

Jeder Mensch verfolgt Ziele im Leben, die er mehr oder weniger erreicht. Man wird geboren, saugt das pure Leben mit der Muttermilch in sich auf, bis das Immunsystem gestärkt ist und wir vom Säugling ins Kleinkindalter hineinwachsen. Wir besuchen einen Kindergarten, lernen Gleichgesinnte kennen, gehen zur Schule, absolvieren eine höhere Lehranstalt, erlernen einen Beruf, machen das Abitur, studieren, arbeiten bis zum Umfallen und fragen uns, wofür wir leben. Im Alter denken wir an unsere Jugend zurück, erinnern uns an die ersten Schritte, die erste Liebe, an die Wechseljahre und die Mitlife-Crisis, geniessen unseren Ruhestand und hoffen, finanziell gut vorgesorgt zu haben, damit wir nicht in einem schlecht geführten Altersheim landen und zum Pflegefall werden. Mit der Produktion von künstlichem Leben hätten wir wahrscheinlich einen besseren Lebensstandard, würden übernatürliche Kräfte erlangen, wie Leoparden laufen, und wie ein Gecko springen können. Es hätte Vorteile, denn niemand möchte im Pflegebett sterben.

Wie lebt man schöner?

Das Leben hat neben den Alltagssorgen auch Schönes zu bieten. Wir geniessen das Leben, machen Urlaub, bilden uns weiter, sind neugierig, pflegen soziale Kontakte, gönnen uns fettiges, süsses und salziges Essen, nennen diese Fressorgien Ausrutscher, und wir gehen unseren Hobbies und Interessen nach. Wir machen Sport, ändern unseren Lebensstil, wenn wir zu kränkeln beginnen, leben vorwiegend gesund und achten auf unseren Körper, weil er sich so schwer von alleine erneuert.

Wie lebt man nachhaltig?

Wir sollten das Leben achten, denn es ist wertvoll. Natürlich wissen wir unsere Mutter Erde zu schätzen, aber wir zerstören sie gleichzeitig, weil die Gier nach den Ressourcen unseres Planeten grösser ist. Rohstoffe sind wertvoll, und wir sollten sie nicht verschwenden. Die Natur rächt sich immer. Und so müssen wir nachhaltig leben, unsere Umwelt schonen und auf Chemie lernen zu verzichten. Irgendwann geht uns der Phosphor aus, dann hilft kein Kunstdünger mehr. Irgendwann geht uns das Erdöl aus, dann werfen wir kein Plastik mehr ins Meer. Aber wenn uns die Sonne, das Wasser und die Luft aufgrund der Globalisierung und Industrialisierung ausgehen, atmen wir durch keine Lunge mehr. Trotzdem wächst die Welt zusammen, und wir fliegen regelmässig von Kontinent zu Kontinent, geniessen das Jetset Leben und kümmern uns nicht um den Hunger in Afrika, wenn wir an der Börse spekulieren und das gewonnene Geld steuerschonend im Ausland anlegen. Wir sollten Ego und Seele in Einklang bringen, dann wären wir nicht permanent überlastet, und das Burnout wäre nur noch eine lyrische Floskel. Das Ego steht materiell gesehen auf einer Autobahn und wartet auf den Porsche. Die Seele hütet Haus und Garten, baut Salat an und wartet, bis die Apfelbäume wachsen. Das Ego gewinnt leider zu oft im Alltag, und so treffen wir Fehlentscheidungen, die kurzfristige Gewinne erzielen, uns aber langfristig krank und arm machen.

Gutes Leben - die Lebensqualität steigern

SchildkröteDas Leben ist immer im Wandel und doch wächst man bewusst in die Höhe, in die Breite und von innen nach aussen, wenn man seine Stärken erkennt. Bitte, man wächst auch von aussen nach innen, wenn man den Menschen zuhört, die Welt wie ein Schwamm aufsaugt und den Staub wie ein Swiffertuch magnetisch anzieht. Gerade der Lebensstaub ist es, aus dem man die grössten Erfahrungen schöpft.

Zu Omas Zeiten waren die neuesten Trends gestrickte Socken und ein warmer Wollschal, den man auch bis in den Mai hinein brav tragen konnte, damit es rundum warm blieb. Heute sind brandaktuelle Trends beispielsweise Smartphones, Netbooks und 3D Fernseher im Trend, aber diese Trends sind in fünf Minuten wieder vorbei, denn heute wird eine neue Errungenschaft gleich von einer noch aktuelleren Sache gefressen. Ich könnte schwören, dass der Fernseher und der kleine Computer bereits wieder out sind, sobald ich die Finger von der Tastatur gebe und diesen Zustand der sich wandelnden Technik publziert habe. Also kann ich in ein bis mehreren Monaten davon ausgehen, dass wir wahrscheinlich unsere geliebten TV Soaps als Hologramme in den offenen Himmel werfen und mit einem Fingerschnipsen überall fernsehen können, wo wir uns gerade befinden. Ich wollte meine Nachrichten auf n-tv ohnehin schon immer einmal in meiner Handtasche mit mir tragen, damit ich jederzeit auf dem Laufenden bin. Wenn nun die Oma keine Socken mehr strickt, weil diese nicht zu den Sneakers passen, könnte sie eine Ummantelung für Netbook, Handy und Co stricken, im aktuellen Zopfmuster, aber wie strickt man eine Hülle für Hologramme?

Die Zeit ist die gleiche geblieben, die Stunde hat nach wie vor 60 Minuten, aber das Leben rund um die Stunde herum ist schneller geworden. Wenn Sie vielleicht einmal kurz Ihr Leben entschleunigen möchten, geben Sie dem Tag einfach die Zeit, die er braucht. Ich kenne einen Menschen, der arbeitet 25 Stunden am Tag, der stiehlt dem lieben Tag sozusagen die Überstunden. Wenn der einmal eine Stunde für mich Zeit hat, dann möchte ich aber bitteschön nicht gerade die 25. Stunde haben, denn dann fühle ich mich irgendwie versetzt. Belohnen Sie Ihr Leben mit einem Sinn, der sich lohnt, denn das Leben ist eine wertvolle Angelegenheit.

Wie lebt man bewusster?

Viele Menschen leben nicht im Hier und Jetzt, sondern schweifen in die Zukunft ab, oder sie bleiben im schlimmsten Fall in der Vergangenheit kleben, wie in einem Honigtopf, in dem es so schön süss ist. Ich gebe es zu, ich bin auch immer seitlich im Busch. Ich unterhalte mich manchmal mit Freunden einen ganzen Abend lang und frage mich danach, wo ich jetzt die produktiven Dinge untergebracht habe.

Dann fällt mir auf, dass wir uns zu diesem Zweck noch einmal treffen müssen. Das ist mir einst mit einem meiner neuen Freunde passiert, mit dem ich ein heikles Projekt machen möchte. Fatal, denn ich redete so sehr im Gebüsch herum, dass ich auf alle wesentlichen Punkte nicht achtete und den Kern des Projektes vergass.

Jetzt müssen wir uns noch einmal treffen, wobei der gute Mann 25 Stunden am Tag ausgebucht ist und ihm somit täglich eine Überstunde fehlt. Lieber Besucher, es gibt ein Mittel, damit Ihnen solche Fehltritte nicht passieren. Mein Yogalehrer zeigte mir einen zuverlässigen Weg aus dem Busch heraus.

Wenn Sie sich immer nur auf die eine Sache konzentrieren, mit der Sie gerade beschäftigt sind, leben Sie im Hier und Jetzt. Ich übe noch fleissig. Versuchen Sie einmal, sich bewusst zu werden, was Sie gerade tun. Manche Leute betreten ja einen Raum und sind noch gar nicht angekommen. Wenn ich in Klagenfurt ankomme, sitze ich gedanklich noch in Wien im Steigenberger Hotel bei meinem Frühstück.

Wenn ich arbeite, schlafe ich gedanklich noch, und wenn ich mir ein heisses, rotes Kleid anziehe, denke ich bereits darüber nach, wie unwiderstehlich ich darin wohl aussehe. Essen Sie einmal bewusst eine Banane und denken dabei nur an den puren Moment, in dem Sie die leckere Banane verzehren. Wie ein Affe werden Sie nur für diesen wunderbaren Moment leben. Da kann es Ihnen nicht passieren, dass Sie versehentlich die Bananenschale mitessen.

Wie geniesst man das Leben?

Wie kann man jetzt das Leben geniessen, Erfahrungen sammeln, an seinen Fehlentscheidungen wachsen, Eltern und Verwandtschaft lieben, seinen eigenen Weg gehen, Persönlichkeit entwickeln, die anderen respektieren, auf sie hören, nicht aus der Norm treten und trotzdem individuell bleiben? Sehen Sie, das sieht nach einer Lebensaufgabe aus, wobei ich bis heute nicht weiss, was man davon inwieweit aufgeben könnte, um normal zu sein. Bitte, was ist normal? Darf ich denn noch in meinem zu kurz geratenen Minirock aus dem Haus gehen, ohne dass der Nachbar darüber lästert?

Ja, ich darf, denn ich ziehe mir einen schicken Blazer dazu an und toleriere, dass der Nachbar trotzdem lästert. Ob ich in diesem Outfit allerdings noch normal wirke, wenn ich aus dem Haus gehe, sobald ich ein erfahrenes Alter weit über 70 Jahre erreicht habe, wird die Schwerkraft zeigen. Vielleicht entscheide ich mich dann wenigstens, den Winter über, in einen trendigen Hosenanzug zu schlüpfen, der dann meinen üppigen, in die Jahre gekommenen, vom Sitzen zäh gewordenen Po zur Geltung bringt. Ich vermute, wenn der Nachbar noch lebt, lästert der dann immer noch. Lieber Besucher, leben Sie Ihr Leben so, wie es Ihnen gefällt, solange Sie anderen Menschen nichts antun, aber bitte leben Sie es ausführlich, denn Sie befinden sich momentan nur in diesem Leben.

Wie sieht Ihr Leben aus? Leben Sie schon, oder suchen Sie sich noch? Manche Menschen sind das ganze Leben auf der Suche nach sich selbst und bemerken nicht, wie greifbar nahe sie sich sind.

Stellen Sie sich vor den Spiegel und sehen Sie sich an. Ja, wahrlich, das sind Sie, und Sie schauen sich gerade live und in diesem Moment in die Augen.

Und jetzt leben Sie endlich los, denn dann bemerken Sie, wie trendig Ihre Umwelt ist, und dass Sie von Menschen umgeben sind, die Sie lieben.

Bitte, wie funktioniert das? Wir müssen das Leben geniessen. Und was machen wir, wenn es im Moment einfach nichts zu geniessen gibt, weil die widrigen Lebensumstände uns einen Grabstein in den Weg gelegt haben? Wir könnten auch die Hölle geniessen, denn wer die Hölle nicht liebt, der ist nicht im Himmel. Übrigens ist es in der Hölle gemütlich warm, so sparen wir Heizkosten im Winter.

Sie geniessen das Leben automatisch, wenn Sie glücklich und zufrieden sind, mit dem was Sie sind und haben. Glück hat nichts mit materiellem Reichtum zu tun, sondern mit einer gefestigten und gewachsenen Persönlichkeit. Bitte, ich bin 160 cm gross, und mit Schuhen sogar noch grösser, ich muss wahrlich nicht mehr wachsen. Kaufen Sie sich Stelzen, oder wachsen Sie innerlich.

Ich habe herausgefunden, dass man Liebe zwar leichter mit einem prallen Geldbeutel und einer Brise Prestige erhalten kann, aber die langanhaltende Liebe erhält man auf Dauer nur mit einer wunderbaren Persönlichkeit. Menschen verlieben sich ineinander, weil sie sich anziehend finden, interessant und unwiderstehlich zueinander hingezogen fühlen, da kann alles Geld der Welt nicht mithalten, höchstens ein wenig nachhelfen. Die Liebe ist es aber, die uns zufrieden und glücklich macht.

Nutzen Sie Ihr Leben, um innerlich zu wachsen und eine Persönlichkeit mit Ausstrahlung zu werden, dann sind Sie auch glücklich. Wie machen Sie das? Sie können sich bilden, sich Wissen aneignen, Sport treiben, Ihren Körper pflegen, zu Ihrer Mitte finden, sich und Ihren Gedanken treu bleiben, lernen, die Menschen bedingungslos zu lieben, ja, auch den Nachbarn zu mögen, und Sie können wachsen, indem Sie ein Vertrauen in sich und Ihr Leben gewinnen. Das ist extra hilfreich für Krisensituationen. Leben Sie einfach los, es wird sich schon etwas ergeben. Notfalls müssen Sie auch etwas erleben, damit sich etwas ergibt.

Fluchen vermindert die Lebensqualität

Wer viel flucht, sich pausenlos ärgert und seinem Ärger freie Bahn lässt, kann dadurch seine Lebensqualität verringern, an chronischen Leiden erkranken und seine Lebensdauer vermindern. Fluchen führt zu Bluthochdruck, zu Herzinfarkt, Kreislaufzusammenbruch und Schlaganfall, wenn man es übertreibt. Wer online flucht und seinen Ärger wahllos im Internet breitmacht, tut sich und seinen Mitmenschen nichts Gutes. Krankenkassen könnten sich auf die Lauer legen, die Online Flucher ausfindig machen und deren Versicherungsbeiträge erhöhen, damit die Allgemeinheit nicht für diese Ärgernisse draufzahlt.

Wer hilft, lebt länger

Helfen wirkt lebensverlängernd. Man muss nicht unbedingt mit dem ausgeprägten Helfersyndrom behaftet sein, auch die kleine Hilfe, die man hin und wieder leistet, kann das Leben verlängern, weil sie die Lebensqualität steigert. Durch die Hilfe steigern wir unser Selbstwertgefühl, binden uns sozial und pflegen unsere soziale Ader, indem wir sie aktivieren. Die Psyche fühlt sich wohl, wir fühlen uns gebraucht, und das Miteinander hat durchaus seine Vorteile. Leider nimmt die unbezahlte Hilfe in unserer heutigen Gesellschaft ab, weil wir für alles einen kommerziellen Dienstleister in Anspruch nehmen können. Die Seele lebt jedoch glücklicher, wenn wir tiefere soziale Kontakte knüpfen und nicht nur oberflächliche, da der Mensch von Natur aus in gewisser Weise ein Gemeinschaftswesen ist und sich ein wenig dem Altruismus zuneigt.

So leben Sie besser

Wie lebt man gut? Was ist das gute Leben? Bereits Aristoteles glaubte fest daran, dass ein Leben nur dauerhaft optimal sein kann, wenn man es in Zufriedenheit, ohne materielle Gier, ohne zu viel Macht und Reichtum führen kann. Stress macht uns krank, Macht und Reichtum verursachen jedoch genau diesen Stress, weil man sich zunehmend absichern muss, einen modernen Lebensstil führt und sich um seinen materiellen Wohlstand sorgt.

Aristoteles glaubte schon damals vor vielen Jahrhunderten, dass der Mensch nur gut lebt, wenn er nicht zu viel und nicht zu wenig besitzt, denn nur in der materiellen Mitte ruht die Zufriedenheit. Zu viele materielle Güter, zu viel Geld, zu viele moderne Lebensweisen machen uns krank, weil die Gier wächst und die Zufriedenheit darunter leidet. Es ist wie mit einer Sucht, man will immer mehr haben und setzt sich dadurch permanentem Stress aus.

Wer zu arm ist, um sich die Grundbedürfnisse im Leben zu leisten, wird auch nicht glücklich, denn wenn Essen, Kleidung und ein Dach überm Kopf zur Herausforderung werden, artet dies genauso in Stress aus. Zudem sterben die Menschen, wenn sie zu wenig zu essen bekommen, und der Hungertod ist einer der schlimmsten Todesursachen.

In armen Regionen von Afrika leiden die Menschen an Hunger und sind laut Statistik unzufrieden. In Schwellenländern, in denen man zwar keinen grossen Reichtum hat, sich jedoch ausreichend gut ernähren kann, ist laut Statistiken die Zufriedenheit am grössten. In hoch entwickelten Industrieländern, in denen man an der Börse spekuliert, sich Macht und Wohlstand anhäuft, ist laut Statistiken die Zufriedenheit nicht sehr gross, denn die Menschen leiden unter Burn-out, Konkurrenzkampf, an Angst vor Imageverlust und Prestigeverlust.

Im Laufe der Jahrhunderte gab es immer nur ansatzweise den Versuch, gut leben zu wollen. Gier, Macht, Reichtum, Erfolgsbesessenheit, all das war stärker als der Drang, in Frieden leben zu wollen. So waren rückblickend gesehen immer wieder grosse Teile der Bevölkerung arm und kleine Teile davon reich. Im Mittelalter hausierten Kaiser, Könige, Adelige und das Lehenwesen, welche die armen Leute ausbeuteten. Vom guten Leben war hier keine Spur, denn wenn man als Leibeigener sein Dasein fristete, hatte man keinen Anreiz, mehr als nötig zu erwirtschaften. Nur die zunehmende Industrialisierung, der aufkeimende Handel, der zunehmende Kommerz, die Erfindung neuer Geräte machten es den Menschen schmackhaft, mehr erwirtschaften zu können und dies dann auch zu wollen. Als die Kaufleute und Händler die Welt eroberten, war endlich das Ziel vom guten Leben, so wie es Aristoteles einst vorhatte, gesichert.

Heute weiss man, nur eine funktionierende Wirtschaft, in der Reichtum und Armut nicht drastisch auseinandertriften, beschert uns ein gutes Leben. Und dennoch sind wir in unserer modernen Gesellschaft wieder auf dem Weg, Wohlstand und Gesundheit zu zerstören, indem wir die Umwelt schädigen, die finanzielle Freiheit über jede Ethik stellen, unsere Gesundheit gefährden und Geld am spekulativen Aktien- und Börsenmarktplatz vernichten. Die Superreichen werden immer weniger, dafür immer reicher und verlieren den gesunden, realen Bezug zum Leben, weil die Menschen den emotionalen Kick brauchen, den ihnen das Glücksspiel mit Aktien beschert.

Wie lebt man besser?

Wichtig ist, dass man gesund und nachhaltig, achtsam und umweltfreundlich lebt. Achtsamkeit bedeutet, dass man im Moment des jeweiligen Zeitpunkts lebt. Nachhaltig bedeutet, dass man die Umwelt schont und Ressourcen gut nutzt. Gesund bedeutet, dass man seinen Körper trainiert, seinen Geist fit hält und seine Seele schont.

Man lebt besser, wenn man auf seinen Körper hört und die Natur wahrnimmt. Wir leben zunehmend umweltbewusster, nachhaltiger und trotzdem modern. Wir reisen gerne und viel, wobei wir öfters und dafür kürzer verreisen. Wir lieben Shopping, kaufen jedoch vermehrt gesündere Produkte. Wir lieben Technik, achten jedoch vermehrt auf stromsparende, bequeme Multifunktionsgeräte. Wir bevorzugen Lebensqualität anstatt Quantität, und so bleibt die Familie ein wichtiger zentraler Wohlfühlort, selbst wenn man sich mit seiner Mutter streitet, dass die Fetzen fliegen. Hauptsache man versöhnt sich wieder.

Unser Lebensstil verlagert sich zunehmend ins Internet, da wir online globaler sind, mit der ganzen Welt in Verbindung stehen und reichweitentechnisch präsenter sind. Und so verlagern sich sämtliche Aktivitäten ins Internet. Man kauft online ein, lässt sich sogar die Lebensmittel direkt vom Lieferservice ins Haus bringen, man trifft seine Freunde online, und man vereinsamt dabei. Dieses Phänomen ist jedoch nicht jedem bewusst, denn wir verbringen so viel Zeit in der Informationsflut des Internets, dass wir eher gehetzt als gelangweilt wirken.

Mit unserem heutigen Lebensstil geht die Langeweile verloren, welche besonders für Kinder wichtig ist, damit sie kreative Ideen entwickeln und nach Möglichkeiten suchen, um produktiv zu werden. Heute sitzt ein Kind oft schon im Kleinkindalter vor dem Computer und durchforstet das Internet nach brauchbaren Dingen, die nicht immer kindgerecht sind. Hier sollten wir umdenken und vorsichtiger werden, denn nicht jede Sache, die boomt, muss auch zwingend gut sein. Den Internetkonsum sollte man auf eine Stunde täglich einschränken, wenn man nicht beruflich damit zu tun hat, denn das wahre Leben spielt sich vor der Haustüre ab.

Vermehrt finden wir Leute, die sich wieder dem realen Leben widmen. Gott sei Dank, denn sonst würden wir aussterben. Zwar existieren Studien, welche belegen, dass wir die Freunde der eigenen Familie vorziehen, weil sie uns besser gefallen, aber es gedeiht auch der Baby-Boom. Prominente machen es uns vor, wenn sie schwanger werden, und das animiert auch den Normalverbraucher, eine eigene Familie zu gründen, weil er dadurch das Gefühl der Geborgenheit spürt, und dieses Gefühl ist lebensnotwendig und sollte wenn möglich an erster Stelle stehen, da man irgendwann, meistens im Alter, von Prestige und Karriere nicht existieren kann, ohne dass man jemanden hat, der sich liebevoll um einen kümmert.

Wie lebt man nachhaltig?

Wir gehen im täglichen Leben oft sorglos mit unseren Ressourcen um, treten die Umwelt mit Füssen und denken uns nichts dabei. Erst wenn das Geld knapp wird, Krankheiten durch Umwelteinflüsse drohen und unsere Lebensmittel chemisch verseucht werden, machen wir uns als Endverbraucher Gedanken. Erst wenn wir erkennen, wie und wo man sparen kann, wie und wo man die Umwelt schützen kann, fängt man an, umzudenken. Grüner Strom, Bioware, Treibstoff sparen, ein umweltfreundliches Auto fahren, all dies sind richtige Wege, die wir als Verbraucher einschlagen können. Sogar bei den teuren Servicehotlines können wir Geld sparen, wenn wir genauer auf die Kosten achten würden. Ein Trend geht heute hin zum Sharing, einem Modell, bei dem man sich Güter aus dem täglichen Leben mit anderen teilt, beispielsweise das Car-Sharing. Man spart damit Geld und lebt umweltfreundlicher.

Gut leben in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bei uns lebt man überdurchschnittlich gut, und trotzdem sind wir zunehmend unzufrieden damit. Wir sehen zu, wie immer mehr Arme unser Land bevölkern, sind machtlos und können diesen armen Menschen kaum helfen. Wir sind zweigespalten. Auf der einen Seite gehen wir shoppen, gönnen uns Luxusgüter für den Alltag, schützen unsere Immobilien, schützen unsere materiellen Güter, und auf der anderen Seite wollen wir teilen und helfen. Kommunistische Modelle haben bis heute nicht gut funktioniert, Diktaturen sind teuflisch, und die soziale Marktwirtschaft, die meiner Meinung nach das einzige logisch funktionierende Modell für ein gutes Leben darstellt, wird zunehmend durch den Turbokapitalismus ersetzt.

Dennoch können wir allgemein zufrieden sein, denn wir leben gut. In den USA geht aufgrund von einem bequemen Lebensstil die Lebensqualität verloren, die durchschnittliche Altersgrenze sinkt wieder, die Menschen sterben wieder früher, da sie an Fettsucht, Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten und Bewegungsmangel leiden. In Europa steigt die Altersgrenze der Bevölkerung an, da wir zunehmend auf einen gesunden Lebensstil achten.

Gut leben im Alter

Wenn wir altern, altert auch unser Körper, samt Hirn und Leistungsfähigkeit. Wenn ich mir ansehe, wie immer mehr Menschen in Pflegeheimen auf den Tod warten, so überkommt mich die Angst. Ich habe mich für eine Patientenverfügung entschieden, damit mir medizinisch nichts angetan wird, was mich langfristig ans Pflegebett fesselt. Ein gutes Leben im Alter kann man führen, wenn man früh genug vorsorgt. Heute existieren viele private Rentenvorsorgesysteme und auch gesetzliche Rentensysteme lassen sich aufbessern, damit uns keine Altersarmut droht. Der private Pflegeroboter kann im Alter auch für ein gutes Leben sorgen, denn er kostet nur den Anschaffungspreis, die Wartungskosten und steht uns 24 Stunden zur Verfügung.

Gut leben in der Stadt

Immer mehr Leute wollen in der Stadt leben und nehmen kleine Wohnungen, Strassenschmutz, schlechte Luft und Lärm in Kauf. Dabei hat die Stadt mehr zu bieten. Man muss nur auf einige Dinge achten. Gut lebt man in kleinen Wohnsiedlungen am Stadtrand, vorzugsweise mit eigener Terrasse oder eigenem Garten, wo man im Hochbeet Gemüse züchten kann. Man kann im Biomarkt einkaufen, auf Qualität achten, die Vorzüge der Stadt nutzen, in den Parkanlagen spazieren gehen, das Kulturangebot nutzen, und man muss sich in der Stadt nicht vom modernen Lifestyle knebeln lassen, wenn man dem Lärm gezielt aus dem Weg geht.

Gut leben am Land

Ich verstehe bis heute nicht, warum so viele Leute nach Karriere streben und das Landleben verlassen, in die Innenstädte ziehen und dort ihr Dasein fristen, am liebsten in einer angesagt trendigen Grossstadt. Ich finde Kleinstädte optimal, und das Landleben fasziniert mich. Irgendwann ziehe ich womöglich gar nach Kötschach-Mauthen und rette unser Elternhaus vor dem Verfall, ach, mir graut davor.

Das Landleben hat Vorteile, wenn man genau hinschaut. Man kann Obst und Gemüse anbauen, man ist in die Dorfgesellschaft integriert, fühlt sich nie einsam, weil man seine Nachbarn kennt, und man weiss, dass die natürliche, ökologisch im Bioanbau erzeugte Nahrung gesund ist. Das Landleben bietet frische Luft, Tiere, Bauernhöfe und Ruhe. Studien haben ergeben, dass Kinder am Bauernhof ein stärkeres Immunsystem besitzen und weniger Allergien bekommen.

Ein gutes Leben mit weniger Menschen

Ich finde es ethisch bedenklich, wenn man darüber nachdenkt, wie man die zukünftige Bevölkerungsexplosion stoppen könnte, denn jeder Mensch hat das gleiche Recht auf Leben. Trotzdem lebt man besser, wenn weniger Menschen den Planeten bevölkern. Forscher sagen, im Jahr 2200 werden wir 11 Milliarden Menschen auf der Erde beherbergen. Zu diesem Zeitpunkt werde ich mein xtes Leben hinter mir haben und dankbar sein, sterben zu dürfen.

3 bis 4 Milliarden Menschen wären laut Forschern ideal für unsere Erde, denn gut lebt man nur, wenn die Umwelt geachtet wird, die Natur geschont wird und der Energiebedarf sinkt. Atomkraft ist zwar sauber, aber das Endlager lässt grüssen. Jede Energiegewinnung hat Nachteile, denn selbst ein Wasserkraftwerk braucht Platz und verunstaltet die Natur. In China baut man heute bereits vermehrt darauf, dass gebildete Menschen mit einem hohen Einkommen und finanziellen Ressourcen mehr Kinder bekommen dürfen als arme Menschen. Ich hoffe, diese Politik wird nicht weltweit ausgeweitet, sonst ist die Chancengleichheit in Gefahr.

Was ist das gute Leben?

Es gibt unzählige Theorien, was ein gutes Leben kennzeichnet, wie und wo man gut lebt, aber es gibt einige Punkte, die man auf jeden Fall berücksichtigen muss, um besser leben zu können. Bildung, finanzielle Sicherheit, Frieden, keine Kriege, keine Ausbeutung, keine Völkerwanderung, soziale Systeme, die uns auffangen, Arbeit und genügend Lohn, eine gesunde Ernährung, keine Langeweile aufkommen lassen, Kultur geniessen, Musik und Tanz, Feste und Feiern, Freunde und soziale Kontakte, ein angenehmer Partner fürs Leben, saubere Luft, sauberes Wasser, keine Umweltgifte, all das und noch viel mehr trägt zu einem guten Leben bei. Und wir können uns täglich entscheiden, was wir vom Leben wollen, Gesundheit und Wohlstand, oder Bequemlichkeit, Karriere und Geld.

So leben Sie bequem

SchildkröteTipps für ein bequemes Leben. Am 10. August ist der internationale Tag des Faulenzens, der Faulpelz Tag. Man darf endlich einmal so richtig abhängen, alle Viere von sich strecken, die Arbeit notfalls im Büro lassen und den ganzen Tag über Feierabend machen.

Es ist der Tag für alle, die hemmungslos, ohne schlechtes Gewissen abhängen, nichts tun und der restlichen Welt die Zeit stehlen. Zeitdiebe finden wir an jeder Strassenecke, wenn wir im Stress sind, denn dann kann uns ein einziger ungebetener Rosenverkäufer nerven, wenn er seine Rosen loswerden will und wir den Bus verpassen. Mit Bequemlichkeit kann das nicht passieren, denn dann nehmen wir einfach den nächsten Bus.

Wenn jemand permanent im Stress ist, wirkt so ein Faulenzer Tag wie die Sahne im Kaffee, ausgeglichen und aufhellend. Man beugt nämlich mit etwas mehr Gelassenheit dem ungesunden, permanent auf die Psyche schlagenden Stress vor und ruht sich aus, bevor das Burn-out an die Türe klopft.

Ein eventuelles Burn-out, welches man innerlich spürt, jedoch noch nicht vom Arzt diagnostiziert wurde, kann uns intensivst krank machen, wenn wir es übersehen. Nicht nur psychisch, auch körperlich leidet man darunter. Manche Leute erkranken sogar an Krebs, weil sie den Dauerstress nicht loslassen, ihren Körper mit Fast-Food und Leistungsdrang übersäuern, sich keine freie Minute gönnen und plötzlich bemerken, dass ihr Körper schlapp macht.

Der Faulenzer Tag ist ein Warnhinweis für all jene, die es mit der Arbeit im Leben übertreiben, für den gestressten Manager, für den Workoholic, den Rastlosen und den Choleriker. Es ist ein bequemer Tag für alle Hausfrauen und Mütter, die sich um alles kümmern und sich selbst vergessen. Man muss zwischendurch auch an sich selbst denken, sonst lebt man nicht mehr. Es ist der Tag der Faulen, ein Tag wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen, nur ohne Stress und Arbeit.

Wie lebt man bequem?

Zu einem bequemen Leben gehört Mut, denn man muss entgegen aller Erwartungen, die uns die Umwelt förmlich auf die Backe drückt, leben lernen. Bequemlichkeit klingt leicht, ist jedoch nicht einfach zu realisieren, denn man muss sein erfolgreiches Ego ablegen und in Tatenlosigkeit ausharren. Bitte, das liegt nicht jedem Menschen am Herzen. Mir würde es schwer im Magen liegen, denn ich gehe meistens den unbequemen, mit Steinen gepflasterten Weg und lasse am Ziel angekommen, meine Zunge zum Boden hinunter hängen, weil meine Kräfte am Ende sind.

Bequemlichkeit ist erlernbar. Entweder man besucht ein Seminar zur Selbstfindung, zur Entschleunigung, oder man meditiert. Den Rentnern in unserem wirtschaftlichen Trubel sollte man lieber aus dem Weg gehen, denn die haben es im Leben besonders eilig, die haben keine Zeit mehr. Den Rentnern in südlichen Ländern kann man zuschauen, denn sie geniessen das Nichtstun so sehr, dass einige Ärzte dafür bereits eine neue Krankheit entworfen haben, das Paradies-Syndrom.

Bequem lebt man, wenn man zu Hause wohnt. Mutter macht die Wäsche, kocht, bügelt, staubsaugt, macht alles sauber, sorgt für Strom und fliessendes Wasser, lässt sogar das Badewasser ein und streicht gegebenenfalls die Brote. Hier kann man beruhigt den ganzen Tag im Pyjama herumlaufen, denn Mutter empfängt sogar den Postboten, falls ein Brief vom Sozialamt eintrudelt.

In Jogginghose, Pyjama, Nachthemd und Bademantel lebt man gemütlicher. Man sollte nur nicht auf die Körperhygiene vergessen, denn sonst lässt man sich derart gehen, dass es schon wieder in einen ungesunden Lifestyle ausartet. Wer hin und wieder in bequemer Kleidung zu Hause herumläuft, tut seiner Seele viel Gutes. Wer immer im Pyjama anzutreffen ist, versperrt seiner Seele jedoch den Weg zur Schönheit.

Bequem lebt man auch mit Kindermädchen, Haushälterin, einem gut erzogenen Butler und einer Villa mit angrenzendem Park. Zuvor muss man aber hart gearbeitet oder wenigstens grosszügig geerbt haben, sonst kann die Bequemlichkeit finanziell nicht abgedeckt werden. Für mich kommt so etwas nicht in Frage. Ich halte es weder bei meiner Mutter zu Hause aus, noch möchte ich von Mutter etwas erben, und so besteht meine Bequemlichkeit darin, dass ich gemütlich sämtliche Dinge aussitze, die mir unangenehm erscheinen, auch wenn mich mein Lebenspartner hin und wieder dafür symbolisch ins Hinterteil tritt.

Wie sieht der bequeme Lifestyle aus?

Unser aktueller, modernst ausgestatteter Lifestyle ist von Bequemlichkeit geprägt. Wir machen uns morgens einen Espresso, verwenden hierfür Kaffeetaps und eine Hochleistungskaffeemaschine, schlürfen unseren Kaffee schnell hinunter und sind intensiv mit Facebook und Onlinetätigkeiten beschäftigt. Der Strom kommt aus der Steckdose, und es interessiert uns nicht, wieviel Energie verschwendet wird. Wenn ein Atomkraftwerk ausartet, senden wir pausenlos Nachrichten darüber durchs Netz. Wenn ein Dorf einem Wasserkraftwerk weichen muss, sehen wir fern. Alles ist mit Energie verbunden.

Unser bequemer Lifestyle strotzt vor Technik, denn wir können ohne unsere technischen Spielereien nicht überleben. Wir brauchen Smartphone, Fernseher, Radio, unser Musikstudio per Download, frische Wäsche direkt aus dem Trockner, das Essen aus dem Ofen oder aus der Mikrowelle, die neueste Kleidung aus dem 3D-Drucker und die interaktive Spielekonsole im Wohnzimmer. Wer einmal einen ganzen Tag hindurch auf Strom und Smartphone verzichten muss, weiss den Kerzenschein und ein gutes persönliches Gespräch wieder zu schätzen. Als bei uns Stromausfall war, lernte ich zum ersten Mal meinen Nachbarn kennen, weil wir endlich miteinander reden mussten.

Wie gesund ist das bequeme Leben?

Einerseits kann ein bequemes Leben durchaus gesund sein, wenn man es intensiv lebt und nicht ins Nichtstun übergeht. Andererseits kann ein Leben ohne Arbeit und Erfolg krank machen. Gemütliche Menschen sind ausgeglichen, unausgelastete Menschen sind nervös und unausgeglichen. So kann das Faulenzen auch in Stress oder gar Bewegungslosigkeit ausarten. Wenn es das bedingungslose Grundeinkommen für alle Leute geben würde, wären einige bestimmt träge genug, um so regungslos zu leben, dass ihr Körper krank wird. Bewegung hält uns gesund, Stillstand macht uns krank.

Wer mit Bequemlichkeit gesund leben möchte, darf Arbeit, Erfolg, Anspannung und positiven Stress nicht aus dem Auge verlieren, den das Belohnungszentrum im Gehirn reagiert nicht nur auf Schokolade und das Nickerchen auf der Couch alleine, es will erfolgreich sein. Bequem lebt man, wenn man zuerst nachdenkt, bevor man handelt, dann kann man die unüberwindbaren Tätigkeiten aussortieren, vieles aussitzen, die wesentlichen Dinge im Leben erledigen und seiner Gesundheit viel Gutes tun.

Langeweile fördert die Kreativität

Ein zu bequemes Leben kann in Langeweile ausarten. Forscher haben herausgefunden, dass Langeweile nicht unbedingt schlecht sein muss. Sie regt das Gehirn an, neue Ideen und Konzepte zu entwickeln, man hat geistige Eingebungen, wenn man Zeit zum Nachdenken hat, und die Kreativität wird angeregt.

Menschen, die oft nichts zu tun haben, ausser nachzudenken, entwickeln sich zu grossen Denkern, handeln kreativer und denken tiefgreifender. Wenn dies so ist, bleibe ich am Boden der Tatsachen sitzen, denn ich habe so viel zu tun, dass mir nie langweilig wird. Da entwickelt sich mein kreatives Denkerhirn förmlich zurück.

Ich habe trotz grosser Zweifel an der Langeweile herausgefunden, dass es manchmal ratsam sein kann, sich einfach nur in Stille hinzusetzen und nichts zu tun, ausser dem Tag die Zeit zu stehlen. Man kommt zur Ruhe, sieht plötzlich unter all dem Stress das Leben wieder und kann seine Kreativität ausbauen. Morgen setze ich mich gleich den ganzen Tag lang aufs Sofa und warte auf göttliche Eingebungen. Vielleicht werde ich zu einem Vogel, dann füttert mich Mutter Erde, ohne dass ich arbeiten muss.

Alltag

Wie lebt man den Alltag trotz seiner Eintönigkeit aufregend genug, um ihn zu lieben? Möchten Sie Monotonie oder Abwechslung? Möchten Sie aus Ihrem Alltag ausbrechen, durchbrennen, oder suchen Sie die kleinen Freuden, die den Alltag auflockern? Man kann die kleinen Sorgen in den Vordergrund stellen, man kann sich jedoch auch entscheiden, jeden Tag positiv zu sehen, aus der rosaroten Brille heraus. Man lebt automatisch besser, wenn man das Leben so nimmt, wie es kommt, da nur die Energie zurückkommt, welche man zuvor ausgestrahlt hat.

Auswandern

Was muss man beim Auswandern beachten? Leben und Arbeiten im Ausland. Die USA, der Norden Europas, südliche Länder, Asien, Afrika und Australien, die beliebtesten Auswanderer Ziele. Conny Reimann machte es sich in Texas bequem und vermietet auf Conny Island Ferienhäuser. Man braucht genügend Geld, eine flexible Mentalität, einen Sinn für fremde Menschen und Kulturen, genügend Sprachkenntnisse, und man braucht einen Job, sonst geht der Lebensinhalt verloren.

Einfach leben

Wie funktioniert der einfache, spartanisch durchzogene Lebensstil? Man lebt ja besser, wenn sich die Seele entfalten kann und nicht im materialistischem Sog der 1000 Dinge versinkt. Der Minimalismus ist beispielsweise ein einfach gestrickter Lebensstil, bei dem man mit weniger als 100 Dingen auskommt. Bitte, das wären in meinem Fall 100 Hosenanzüge und Kostüme. Das einfache Leben ist gesund, denn man setzt sich nicht unnötigen Schadstoffen und der prallen Chemie aus, wenn man zum Aussteiger wird.

Erfolg

Wie wird man erfolgreich? Erfolg ist derart relativ, dass wir ihn in alle Lebensbereiche hin ausdehnen, aber trotzdem verbinden wir vorwiegend das liebe Geld, unser gesellschaftliches Ansehen und das begehrte Prestige damit. Man wird automatisch erfolgreicher, wenn man strukturiert lebt, sich Ziele setzt, welche realistisch umsetzbar sind, nicht über seine finanziellen Verhältnisse hinauslebt, und nicht leichtsinnig jedem Businessmodell hinterherläuft, welches das schnelle Geld verspricht. Wie macht man Karriere? Zuerst benötigt man eine gute Ausbildung, dann muss man sich um einen tollen Job kümmern, und danach sollte man ein solides Netzwerk aufbauen, damit man die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt kennt, welche für den Karriereschub sorgen, damit man nicht zwischen den Leitersprossen der Karriereleiter hängen bleibt. Der Chefsessel wird nicht für jeden frei, man muss ihn sich oft hart erkämpfen. Heute machen viele junge Leute im Internet Karriere, denn es hat sich ein ganz neues Businessmodell aufgetan, das Online-Business. Trotzdem sollte man sich von den Big-Playern nicht blenden lassen, denn tausende Internetpräsenzen verdienen kaum etwas im Netz. Fakt ist, ein Beruf muss Spass machen und das Leben mit einer nützlichen Tätigkeit ausfüllen, sonst droht eines Tages das Burn-out, weil man nicht mehr weiss, wofür man arbeitet.

Glück

Was ist Glück? Wie wird man glücklich? Es gibt viele Wege zur Zufriedenheit, zum Hochgefühl der Glückseligkeit. Hyggen und das Leben geniessen, materieller und geistiger Luxus, Entspannung und Wellness, Kuscheln und Zärtlichkeiten austauschen, feiern und tanzen, Sport und viel Bewegung, Schokolade, positive Überraschungen und Belohnungen. Das grösste Glück ist jedoch die Liebe, der richtige Partner fürs Leben.

Leben ohne Plastik

Gesund und besser leben ohne Plastik. Wie kann man ohne den Plastikmüll überleben? Wie gefährlich kann das Plastik für unsere Gesundheit sein? Wo ist es überall drin? Wir finden es in vereinzelter Form als Mikroplastik im Wasser, es kann in unseren Körper gelangen, es befindet sich in unserer Kosmetik, und es ist sogar als Nanoplastik in verschiedensten Produkten enthalten. Den Müll von Plastiktüten und Verpackungen kann man vermeiden, aber dann wird es schon schwieriger, auf Alternativen umzusteigen.

Lebensberater

Ein guter Lebensberater besitzt eine psychologische Ausbildung und dient als Coach. Er stärkt die eigene Persönlichkeit und hilft uns aus einer Lebenskrise heraus. Ein spiritueller Lebensberater arbeitet mit positiven Affirmationen, Energiekarten, mit Visualisierung und Immagination. Ein astrologischer Lebensberater arbeitet mit der Kraft der Planeten und den Sternbildern. Der beste Lebensberater sitzt jedoch in uns selber, wenn wir nachdenken, uns besinnen und auf unser Bauchgefühl hören.

Lebenskrise

Wie meistert man eine Lebenskrise? Wichtig ist, dass man sich hinsetzt und alle Pros und Kontras der derzeitigen Situation aufschreibt. Das Schlechte muss man ändern, das Gute kann man beibehalten. Wichtig sind gute Freunde und professionelle Hilfe in der Not, denn alleine zu Hause am Sofa wird man depressiv. Am besten, man sucht nach Stärken und ignoriert den Mangel. Ein Jobwechsel, ein Partnerwechsel, ein Ortswechsel, neue Freunde und neue Hobbies können gut tun. In der Quarter-Life-Crisis sollte man nicht gleich alles hinschmeissen, was man sich aufgebaut hat. In der Midlife-Crisis sollte man sein Leben neu ordnen.

Lifestyle

Was bedeutet Lifestyle? Es ist die Lebensart, die man individuell auslebt. Was bedeutet Lifestyle-Boom? Es ist das Geschäft mit Experten, Beratern und Programmen, die uns zeigen, wie man besser lebt. Es ist allgemein gesehen der persönliche Lebensstil, die individuelle Lebensweise, unterstützt durch Trends und Bewegungen, verfolgt von gesunder Ernährung und Sport, damit die Gesundheit boomt, gepaart mit einer Portion Selftracking, damit der eigene Körper unter Kontrolle ist. Lifestyle hat viele Gesichter, vom Aussteiger bis zum Trendsetter. Ich lebte bereits als Minimalist und als Luxusweib, wobei mir bis heute der Lebensstil des begehrten Weibchens angenehmer erscheint, da man sich um nichts zu kümmern braucht. Welcher Lebensstil passt zu Ihnen? Der spartanische oder der Luxuriöse, der feminine oder der Maskuline, der gesunde, der moderne und der mobile Lifestyle. Egoisten, Pessimisten, Individualisten, jeder bevorzugt ein Leben nach Maß. Sogar Haustiere leben inzwischen wie Menschen, passen sich an und teile sich mit ihrem Besitzer ein Grab, bis über den Tod hinaus vereint.

Luxus

Wie lebt man im Luxus? Heute ist die pure Dekadenz nicht mehr so anstössig wie früher, denn man gönnt sich seine Luxusprodukte, verdient sein Geld mit Aktien, schöpft Steuervorteile aus und kümmert sich selten darum, dass man nur superreich ist, wenn andere dafür bettelarm sind. Luxus ist allerdings ein individuelles Gut, und so unterscheiden wir den materiellen und den geistigen Luxus. Der Butler, die eigene Insel, Gold und Silber, das perfekte Anlagedepot und ein artgerechtes Luxusleben küren jedoch nach wie vor den Geldluxus.

Mobilität

Was bedeutet Mobilität? Wie lebt man mobil? Mit Assistenz und Roboter kann man auch im Alter und mit Handicap mobil sein, da man alles geregelt bekommt, was man nicht mehr selber erledigen kann. Dies ist besonders für die Pflege und für blinde Menschen interessant, da sie alleine oft nicht so mobil sind. Mobilität ist Barrierefreiheit, auch für Rollstuhlfahrer. Es ist das pulsierende Leben unterwegs, weg von zu Hause. Smartphone, Apps und Gadgets, das Internet, autonomes Autofahren, E-Bikes, Mobilitätstrainer, das Home-Office, das mobile Büro für unterwegs, das Wohnzimmer im Garten oder im Park, das Jetset-Publikum, all dies sind Dinge und Gegebenheiten, die das mobile Leben möglich machen.

Natur

Wie gesund lebt man in der Natur? Saubere Luft, reines Wasser, biologische Landwirtschaft, aber auch der Klimawandel und die Erderwärmung, das spontane Wetter mit seinen Unwettern, all das ist Natur. Wir müssen die Umwelt schützen, nachhaltig und achtsam leben, denn sonst zerstören wir uns selbst. Wenn die letzte Biene stirbt, das Superfood aus dem Reagenzglas kommt und die Grünflächen verschwinden, stirbt auch der Mensch langfristig aus.

Recycling

Was ist Recycling? Es ist die Wiederverwertung von alten, gebrauchten Dingen. Nicht alles muss achtlos weggeworfen werden. Aufpeppen, aus alt mach neu, ausbessern und kreativ gestalten anstatt einen Müllberg zu produzieren, damit lebt man achtsam, nachhaltig und umweltfreundlich. Aus alten Klamotten kann man neue gestalten, alte Dinge kann man kreativ neu gestalten und aufpeppen, Mehrwegflaschen kann man anstatt den billigen Einwegflaschen verwenden, und Produkte kann man miteinander teilen, wenn man sie nicht so oft braucht.

Sharing

Sharing Modelle boomen, weil wir achtsamer und nachhaltiger, umweltfreundlich und energiesparend leben. Was kann man alles teilen? Man kann Produkte und Dienstleistungen miteinander austauschen und aufteilen, das eigene Auto anderen Leuten zur Verfügung stellen, sein Haus oder seine Wohnung privat vermieten, Räume miteinander teilen, Kleidung tauschen, oder man lebt in einer Gemeinschaft, in welcher alle Dinge allen Leuten gehören und der eigene Besitz nicht mehr so einen grossen Stellenwert besitzt. Auf Sharing-Portalen kann man professionell teilen und hat eine gewisse Sicherheit, dass man auf keinen Nepp hereinfällt.

Überleben

Wie überlebt man in schwierigen Situationen? Auch die Seele muss überleben, wenn das Ego zuschlägt. Das Ego will überleben, wenn sich die Seele im reinen Nichts des Seins wohlfühlt. Und der Mensch muss überleben, wenn ihm das Leben die kalte Stirn bietet. Im aktuellen Trend liegen ja die Survival Camps, wo man lernt, mit dem natürlichen Leben fertig zu werden.

Wohnen

Wie wohnt man schöner? Wichtig ist der individuelle Wohnstil, damit man sich in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlt. Heute geht ein Trend hin zu gesundem und energiesparendem Wohnen, das Haus mit Garten im Grünen, viel Natur, die Dachterrasse und der Dachgarten am Penthouse, oder die grün bepflanzte Hausfassade. Die Wohnung ist die Seele des Menschen. Sie sollte stilvoll eingerichtet sein, aufgeräumt sein und viel Licht und gute Luft bieten. Die passende Immobilie trägt viel zum guten Wohnflair bei, und der perfekte Haushalt spart Zeit und Geld. Hier kann man Haushaltshelfer, Haushaltsgeräte, Haushaltsroboter und Haushaltshilfen in Anspruch nehmen.

Zeit

Wie nutzen wir unsere Lebenszeit? Wieviel Zeit haben wir? Viele Menschen sagen, sie hätten einfach keine Zeit. Dabei haben sie nur keine Lust, oder die Prioritäten werden anders definiert. Zeit hat man für alles, was man erledigen will, gut, notgedrungen auch muss, wenn man vom Endergebnis überzeugt ist. Der Büroangestellte muss auch arbeiten, damit er sein Geld am Ende des Monats erhält, er könnte sich für die Arbeitslosigkeit entscheiden, aber dann stimmt das Endergebnis nicht. Zeit ist also machbar. Erst wenn wir Schicksale erleben, geniessen wir unsere Lebenszeit intensiv genug um zu sagen, wir haben gelebt.

 


Lifestyle

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Sponsoren