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So meistern Sie Ihre Lebenskrise

Tritt iin den ArschFast jeder von uns weiss, wie es sich anfühlt, wenn man sich in einer Lebenskrise befindet. Man ist angeschlagen, abgeschlagen, müde, traurig, beinahe depressiv, und man weiss oft nicht, wie man dieser Krise entkommt. Wichtig in jeder Lebenskrise ist es, dass man weiss, sie geht vorüber, selbst wenn sie einige Jahre andauert. Oft hilft ein Jobwechsel, ein Ortswechsel, ein Partnerwechsel, und neue Freunde helfen fast immer, wenn man sie richtig aussucht. Wichtig ist, dass man sich Hilfe holt und nicht alleine zu Hause am Sofa sitzt. Psychologische Hilfe kann gut tun, ein Gespräch heilt oft tiefe Wunden, und ein Kaffeeklatsch mit einer guten Freundin, einem guten Freund wirkt wie Schokolade, es tut gut. Lebenskrisen meistert man besser, wenn man sich nicht hängen oder gehen lässt, sondern stark durch die Krise wandert. Schauen Sie sich nicht den derzeitigen Mangel an, achten Sie lieber auf Ihre verbleibenden Stärken. Als ich blind wurde, raffte ich mich nach einer Weile auf und wusste, ich höre noch, ich rieche noch gut, ich kann tasten, sprechen, lachen und lieben, die Augen kann ich durch technische Hilfsmittel ersetzen, nur die Leute, die mich als behindert ansehen, die kann ich bis heute nicht ertragen, die muss ich akzeptieren.

Die Quarter-Life-Crisis

Es gibt nicht nur die Midlife-Crisis, es gibt auch die Quarter-Life-Crisis. Sie überkommt uns meist zwischen dem 25. und dem 35. Lebensjahr. In dieser Zeit sind wir auf der Suche nach der steilsten Karriereleiter, nach dem besten Partner fürs Leben, nach dem idealen Job, nach dem grossen Geld. Wir arbeiten hart, knüpfen Kontakte, die uns beruflich weiterbringen, bauen uns ein gutes Image auf, lechzen nach Prestige und Anerkennung, und wehe, es geht etwas auf diesem Weg schief, dann verzweifeln wir gerne.

Wir haben oft einen Partner gefunden, der als Familienvater und Ehemann in Frage kommt. Wir heiraten, bekommen Kinder, leben unseren durchgetakteten Alltag, machen Karriere, sind beruflich und familiär eingespannt und merken oft gar nicht, dass unsere Energiereserven am Ende sind. Das Burnout droht. Und so schlittern wir langsam in diese Quarter-Life-Crisis hinein. Hier ist es wichtig, nicht gleich alles wegzuwerfen, was wir uns aufgebaut haben, denn eine Scheidung kostet Geld und Nerven. Man sollte sich in Ruhe hinsetzen und sein Leben überdenken. Was ist gut? Was ist schlecht? Die wirklich schlechten Dinge sollte man ändern, wenn sie so weh tun, dass man sie nicht aushält. Die monotonen Dinge im Alltag, die nur ein wenig kneifen, jedoch nicht richtig wehtun, sollte man beibehalten und ihre Entwicklung beobachten, denn vieles repariert sich ganz von alleine.

In der Quarter-Life-Crisis ist es wichtig, dass man sich gewisse Freiräume schafft, sich etwas gönnt, seinen Körper achtet und sein soziales Umfeld nicht aufgrund einer steilen Karriere vernachlässigt. Gute Freunde braucht man immer. Seinen Körper benötigt man bis ins hohe Alter hinein, am besten im gesunden Zustand. Und die Seele muss geschützt werden, sonst geht sie zwischen Smartphone, Tablet und Terminkalender verloren.

Die Midlife-Crisis

Frauen befinden sich meist zwischen dem 40. und dem 50. Lebensjahr in der Midlife-Crisis. Die Wechseljahre nahen und rauben uns den letzten Nerv, die Kinder werden erwachsen, oder man hat das Pech, keine Kinder zu haben und fühlt sich dann als Frau plötzlich verloren, wenn die Fruchtbarkeit schwindet. Die grosse Torschlusspanik überkommt uns, wenn wir verzweifelt nach einem Partner suchen, der uns schwängert. Bitte, diese Situationen gibt es im Leben, auch wenn sie noch so unrealistisch klingen, denn viele Frauen wünschen sich Kinder und haben mit 40 Jahren noch keine.

Für die Frau ist es wichtig, dass sie ihren neuen Körper so annimmt, wie er ist. Wenn wir uns gesund ernähren, mehr Sport als früher treiben, und wenn wir viel schlafen, bleiben wir länger jung und faltenfrei. Wenn wir feiern wie immer, altern wir schneller. Alkohol und zu viel Zucker, zu viel Fett und Fastfood sollte man in der Midlife-Crisis vermeiden. Wir brauchen neue Aufgaben, wenn die Kinder selbständig werden. Ein Jobwechsel oder ein neues Hobby kann helfen.

Der Mann befindet sich zwischen dem 45. Lebensjahr und dem 55. Lebensjahr in der Midlife-Crisis. Er will sich plötzlich als Mann bestätigt fühlen, verliebt sich gerne in junge Frauen und tauscht die eigene Frau gegen eine Jüngere ein. Viele Ehefrauen machen den Fehler, dass sie ihren Mann festhalten wollen, still leiden und immer noch für die Bügelwäsche verantwortlich sind. Wenn eine Ehe an der Midlife-Crisis scheitert, ist eine Scheidung oft besser als jahrelange Dehmütigungen. Bitte, nicht alle Männer sind so egoistisch. Viele fürchten die Konsequenzen, bleiben treu, sind gute Väter und gute Ehemänner, denn die Liebe siegt immer, wenn sie tief genug ist. Wichtig für den Mann in der Midlife-Crisis ist es, dass er nicht gleich mit einer jüngeren Frau das nächste Leben aufbaut, denn dies geht oft schief, weil die Jüngere den Platz der Ehefrau nicht gerne einnimmt. Man muss sich überlegen, was man in seinem Leben geleistet und aufgebaut hat, und erst wenn man damit tot unglücklich ist, dieser Zustand längere Zeit, mehr als zwei Jahre anhält, kann man an Veränderung denken und neu anfangen zu leben. Ein offenes Gespräch mit dem Partner, in welchem man über seine Gefühle, Ängste und Lebenskrisen spricht, seine Wünsche äussert, tut oft gut.

Wie beeinflusst uns der Lebenslauf?

Der eigene Lebenslauf beherrscht unsere Karriere, das Berufsleben und in gewisser Weise auch unser Image, das Prestige und die Anerkennung, nach der wir permanent streben. Ein Aussteiger läuft oft lange in einem gut funktionierenden Hamsterrad, radelt mit der Masse mit, strebt en Weg nach oben an, scheitert, steht wieder auf und kuriert sein Burn-out aus. Bis er zum Aussteiger wird, dauert es, aber wer aus dem Hamsterrad aussteigt, fühlt sich unendlich befreit, denn ein Lebenslauf, den andere von uns erwarten, kann manchmal so anstrengend sein, dass man an ihm zerbricht. Deshalb sollte man in seinem Leben auch Mut zur Lücke haben.

Forscher, die sich mit Lücken im Lebenslauf beschäftigt haben, sind zur Erkenntnis gelangt, dass aus rein optischer Sicht zwar ein lückenloser Lebenslauf eine höhere Jobgarantie gewährt, dass jedoch diejenigen Leute im harten Berufsalltag überleben, die lebenstechnisch schwimmen gelernt haben, denn sie besitzen immer Oberwasser.

Eine Sterbeforscherin sagte, ein Mensch geht eine gewisse Zeit ihren Lebensweg entlang, ändert nach dem Tod lediglich ihre Wohnadresse und kommt später wieder zurück. So baut man im Grunde nur eine gute Infrastruktur an Wissen, Erfahrungen und Kenntnissen auf, welche man nach dem Ableben ins Jenseits mitnimmt und wieder zurück auf die Erde bringt. So lernt man in der Schule des Lebens die wichtigen Dinge fürs Überleben. Wenn der Embryo im Mutterleib glaubt, er müsste sterben, weil die Nabelschnur durchtrennt wird, so irrt er sich, denn dann fängt ein neuer Lebensabschnitt an.

Abgesehen vom besten Lebenslauf, den jemand sein Eigen nennen darf, sehen manche Menschen das Leben wie ein seelisches Grab an. Wenn man ihnen einen Grabstein schenkt, wachen sie auf und beginnen zu leben. Im Grunde ist das Leben wie eine Überraschungstüte, man greift hinein und erwischt glückliche Leckereien oder saure Äpfel.


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Elisabeth Putz

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