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Was ist Natur?
Sonne und Wind, Wolken und Nebel, Regen und Schnee, Niederschlag jeglicher Art, die Jahreszeiten, das gewohnte Klima, alles ist dafür verantwortlich, dass die Natur lebt. Wenn dieses ökologische Gleichgewicht aus dem Gleichschritt gerät, sind wir ernsthaft in Gefahr, und so sollten wir die Natur schätzen und lieben lernen, bevor wir mit dem SUV unterwegs sind und plötzlich stranden, weil der Motor streikt. Wenn erst einmal der Motor der Natur streikt, sind wir verloren, selbst wenn wir als ordentliche Prepper im Bunker noch einige Monate überleben sollten. Das Wort Natur stammt aus dem Latein und bedeutet Natura. Sie wird nicht von uns Menschen erschaffen, sondern erschafft und erfindet sich immer wieder selbst, auch dann, wenn sie vom Menschen zerstört wird und neue Wege gehen muss. Im Gegensatz zur Kultur, welche sehrwohl von uns Menschen kultiviert wird, ist die Natur grösstenteils sich selbst überlassen und würde sensationelle Früchte tragen, wenn wir sie nicht mit Beton versiegeln würden. Die Natur ist all das, was sich im Laufe der Evolution entwickelt hat, Feuer, Erde, Wasser und Luft, Flora und Fauna, Bio und Öko, Berge und Täler, Seen und Meere, Land und Wald, Wiesen und Felder, das gesamte Universum samt seinen kosmischen Energien, das spirituell angehauchte Göttliche mit all seiner Kraft. Die Natur ist gekennzeichnet durch Rohstoffe, natürliche Substanzen, Wind und Wetter, das real Greifbare und das surreal Unbegreifliche. Sogar der biologisch abbaubare Mensch zählt zur Natur, auch wenn er sie zerstört, weil er die Natur nachmachen und nachahmen, sie verändern und ausbeuten will, alles künstlich erzeugen möchte, sogar sich selbst, da man heute bereits durch künstlich herangezüchtete Eizellen ein vollkommen perfektes Leben zur Welt bringen kann. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir den Fortschritt lieben und uns der Bequemlichkeit hingeben, wann immer wir können. Die Natur ist ein Wunderwerk, lebendig, vergänglich, wandelbar, erneuernd, bildhübsch und schön anzuschauen. Man kann die Natur trinken, sie mit all ihrer Schönheit ausschlürfen, sie in all ihrer Weiblichkeit und Verführung Schluck für Schluck geniessen, und man kann sie in all ihrer Männlichkeit in die Hand nehmen und an ihr saugen. Philosophisch betrachtet ist die Natur ein lebendiges Wesen, dessen Geschlecht neutral und doch allumfassend ist, dessen Alter zeitlos ist, selbst wenn das Universum vergänglich erscheint, und dessen Intensität so enorm ist, dass es Naturkatastrophen gibt, damit das ökologische Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Die Blume auf der Wiese, der Baum im Wald, die Frischluft, die wir einatmen, der Regen, der uns nährt, wenn er das Wachstum anheizt, alles ist schützenswert. Und wenn wir unser Klima verpesten, ist die Natur bald eine Angelegenheit der Vergangenheit. Dann können wir nur noch zu den Naturgöttern beten und uns an die Naturschönheiten vergangener Zeiten erinnern. Wenn die Gletscher schmelzen, steht uns das Mittelmeer bis hoch zum Bauchnabel, und die Unwetter werden heftiger. Wenn wir jedoch unsere Umwelt bewusst wahrnehmen und pflegen, können wir die Bienen summen hören, ihnen beim Honig sammeln zusehen und eventuelle Wetterfühligkeiten und Allergien lindern. Die Natur umfasst alle Zeitepochen, wobei die Steinzeit am natürlichsten war. Die Romantik näherte sich ebenfalls an natürliche Gegebenheiten an, umschmeichelte alles Schöne und fühlte sich zärtlich an. Das viktorianische Zeitalter entglittder Natur menschlich gesehen, denn man durfte keinerlei Körperteile, ja nicht einmal seine Knöchel zeigen, und wenn eine Frau zum Arzt musste, durfte sie an einer Puppe zeigen, wo sie Schmerzen hatte, da der Arzt sie nicht berühren durfte. Die Industrialisierung war ein Schock für die Natur, da sie alles nutzte, was Profit einbrachte, auf Kosten der Umwelt. Heute schützen wir die Natur, auch wenn wir als Störfaktor des Natürlichen gelten und die Klimaaktivisten der letzten Generation sich auf den Strassen festkleben, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, obwohl dies eher kontraproduktiv zu sein scheint.. Besser wäre es, wir würden anfangen, die Umwelt zu schützen, anstatt sie zuzukleben. Keine Frage, die Natur ist wichtig, wichtiger als jeder Betonklotz am Bein, denn ohne sie ist kein Leben möglich. Selbst dann, wenn lediglich die Biene ausstirbt, die für viele Leute nur ein stechender Dorn im Fuss ist, stirbt das Leben langsam aus, denn die Bestäubung findet in erster Linie durch Bienen statt, alles andere, auch die künstliche Bestäubung im Reagenzglas, ist bisher nicht an die Qualität der Biene herangekommen, aber die Forschung schläft nicht. Vielleicht könnten wir eines Tages in einer künstlichen Welt überleben, die künstliche Intelligenz sorgt heute schon dafür, aber die Vielfalt der Natur würden wür vermissen, und das macht auf Dauer krank. Bis jetzt ist noch nicht alles künstlich, was glänzt, und deshalb gibt es nach wie vor Leute, welche sich mit der Natur vollends vereinen, quasi in ihr verschmelzen. Manche Leute entscheiden sich, im Wald, auf der Wiese, in der freien Wildbahn zu leben, andere leben vom Müll der Wegwerfgesellschaft und verbrauchen die Reste unseres schnelllebigen Alltags, und es gibt sogar Leute, die haben sich zum Lebensziel gemacht, die Natur zu schützen. Das Klima wird immer wärmer, und wenn wir es hitzebedingt nicht mehr aushalten, uns wimmernd an die Polkuppeln hängen und dort ausharren, bis die nächste Sturmflut uns Richtung Himmel hin befördert, wissen wir, dass wir unsere Erde ausgebeutet haben. Bitte, es muss nicht so weit kommen, sorgen Sie vor und erfreuen Sie sich an jeder Blume, die noch wächst, denn sie ist ganz bestimmt natürlich. Wie wichtig ist der Naturschutz?
Naturschutz ist einer der wichtigsten Faktoren unserer Umwelt, denn wir leben drin, ernähren uns von der Natur und lieben sie. Dies bemerken wir leider oft erst, wenn sie in Trümmern liegt, uns das Hochwasser wie ein Algenteppich verschlingt, die Hitze uns Löcher ins Hirn brennt und Stürme uns den Kopf wegwehen. Bitte, spätestens dann bemerken wir, dass es besser wäre, unsere Hausdächer zu begrünen, Auffangbecken gegen das Hochwasser zu bauen, in den roten Hochwasserzonen keine Häuser zu errichten, Murenabgänge als selbstverständlich hinzunehmen, und wenn wir dann noch bemerken, dass die Luft in der Hitze kaum einzuatmen ist, weil der Sauerstoff knapp wird, bauen wir nachhaltige Häuser, die uns schützen. Wir sollten bedenken, dass auch die Klimaanlagen umweltfeindlich und energiefressend sind, jeder hauseigene Swimmingpool ein Hindernis für die öffentliche Wasserversorgung darstellt, und jeder teure Parkplatz ein Stück Grünland frisst. Der Naturschutz ist nicht nur regional, sondern auch international, global, weltweit wichtig. Exporte und billige Güter, Ausbeutung und unprofitable Projekte in Drittweltstaaten sorgen dafür, dass die Umwelt leidet. Besonders Afrika leidet unter der Ausbeutung, die wir zu einem Grossteil zu verantworten haben. Wir kaufen hoch profitable Aktien, wir exportieren billige Fertigprodukte und Lebensmittel in arme Länder, wir nehmen den kleinen Bauern ihre Lebensgrundlage weg, damit grossflächig produziert werden kann, indem riesige Monokulturen geschaffen werden, womit der Boden chemisch behandelt, mit Pestiziden und Kunstdünger belastet und verbrannt wird, und wir kaufen unseren Kaffee gewissenlos ein und suchen uns die billigste Marke aus, Hauptsache die Kaffeekanne wird voll. Kein Wunder explodiert die Völkerwanderung. Jeder Mensch, auch der afrikanische Kleinbauer, hat ein Recht auf ein natürliches Leben ohne Hunger zu leiden. Grosse Solaranlagen in der Sahara könnten einen Grossteil unseres Stromproblems lösen, und revitalisiertes Wasser könnte unser Trinkwasserproblem reduzieren, aber die Gier der Edelstein-Händler zerstört jede noch so schöne Steinmiene, und wenn wir billige Baumwolle tragen und unsere Jeans chemisch auf stone-washed trimmen, werden wir den Green-Deal nie erfüllen. Wie wichtig ist die Natur?Die Natur ist wichtig für uns Menschen, denn wir leben drin. Sie nährt uns, sorgt für Wachstum, lebt mit uns in einem symbiotischen Kreislauf, mistet auf natürliche Weise Altes aus und bringt Neues zum Vorschein. Unser Planet ist blau, von Wasser umgeben und spendet daher Leben. Sogar am Meeresgrund kann Leben entstehen, denn hin und wieder gelangt ein wenig Licht dorthin. Und genau aus diesem Meeresgrund heraus ist wahrscheinlich laut Forschungsergebnissen das erste Leben entstanden. Die Natur ist sensibel bis mimosenhaft, ästhetischund attraktiv, aber auch gewaltig bis hin zur Gefährlichkeit. Philosophisch gesehen ist sie eine perfekte Schönheit, die Mutter Erde samt Himmel und Hölle, Sonne, Regen und Blitzeinschlag, Haufenwölkchen, Wind und Hagel, Sturmfluten und Orkanzerstörung. Sie ist rätselhaft, zart und hart, mit Blumenwiesen und Steinfelsen bestückt, und man kann sie zerstören, indem man Müll produziert, Böden und Gewässer auslaugt, verschmutzt und wirtschaftlich überfordert, wenn man sie mit zu vielen chemischen Duftstoffen aus einem Markenparfum bestäubt. Bitte, diesen chemischen Prozess habe ich noch nie bei einer Biene beobachtet, die eine Blume bestäubt. Die Grundelemente und daraus entstehenden Grundbausteine des Lebens, wie beispielsweise Wasser, Feuer, Erde, Luft, Licht, Steine, Mineralien, Erdöl, Erdgas, Holz, Edelmetalle und seltene Erden, sind natürliche Dinge, wobei nicht alle direkt gesund sein müssen, aber brauchbar sind sie trotzdem. Mit zwei Steinen kann man Feuer machen, wenn man sie aneinander reibt, und mit Feuer kann man gezielt Feuer löschen, wenn man behutsame Gegenbrände legt, was aber sehr selten gelingt und auch gefährlich sein kann, also nichts zum Nachahmen. Wasser ist so wichtig wie das Leben selbst. Man kann damit Feuer löschen, und es nährt uns. Sauerstoff und Licht brauchen wir, denn am Tag produziert die Pflanze genau diesen Sauerstoff, wenn sie ihrer Photosynthese nachgeht, und der Mensch lebt vom pflanzlichen Sauerstoff. Luft brauchen wir zum Atmen, auch wenn wir unsere Luft unachtsam, geradezu schamlos verschmutzen. Wenn unsere Erde platzt oder zu heiss wird, sterben unsere fernen Nachkommen, weil sie zu einem Klumpen verschmelzen. Deshalb ist es wichtig, die Natur als Nährboden zu sehen und sie zu lieben. Wir sollten niemals die Hand beissen, die uns nährt, niemals den Boden zertreten, der uns durchfüttert, und niemals Ausserirdische für unser Scheitern verantwortlich machen, denn meistens ist es der Sportwagen des Nachbarn, oder unser eigener Rasenmäher, der die Natur zerstört, wobei der Laubsauger jeden noch so tapferen Igel in die Flucht schlägt. Das EU Renaturierungsgesetz für mehr Umweltschutz
Die Renaturierung bedeutet, dass man den übermässigen Bau von Immobilien, vor allem Investorenimmobilien stoppt, brach liegende, desolate Flächen renaturiert, Flora und Fauna schützt, das Bienensterben stoppt, die biologische Landwirtschaft anstatt der grossflächig genutzten konventionellen Landwirtschaft fördert, die Biodiversität wiederherstellt, Vögel und Insekten in einem ausgeglichenen Ausmass leben lässt, die Pflanzenwelt und die Tierwelt, die Wälder, Wiesen und Auen schützt, neue Waldflächen anbaut, die Vierfelderwirtschaft ankurbelt, und wer dann noch glaubt, er müsste mitten in der Stadt seine Villa aufstellen, der kommt zu spät, denn die Städte werden begrünt anstatt zubetoniert, weil die ewige Bodenversiegelung zu Hochwasser, starker Hitze und klimabedingten Todesfällen führt. Soweit die Theorie des Renaturierungsgesetzes umgesetzt wird, könnte die Praxis für ein gutes Leben sorgen, aber auch die Gegenseite könnte mit ihren Befürchtungen rechthaben. Billige Lebensmittel mit langen Lieferwegen könnten gewinnen, Wind, Wasser und Sonnenenergie könnten das Landschaftsbild stören, weil wir mehr Strom brauchen, als wir durch Bioenergie erzeugen können, die Immobilienhaie bauen weiter, weil sie eine starke Lobby besitzen, und am Ende schaut der kleine Bauer durch die Röhre, weil er die hohen Auflagen nicht erfüllen kann. Der Mensch ist von Natur aus gewohnt, das Billigste, Schnellste und Gewinnerbringendste zu erzielen, was das Renaturierungsgesetz in der Praxis schwer umsetzbar macht, denn wenn der Bürgermeister seine spendablen Immobilienfreunde weiterhin bauen lässt, kann die EU nichts dagegen unternehmen, weil man das Detail nicht sieht, wenn man sich ums Grosse Ganze kümmert. Trotzdem, das Renaturierungsgesetz ist wichtig, damit wenigstens ein Umdenken in den Köpfen der Leute entsteht, und spätestens beim nächsten Hochwasser spüren wir, dass wir es brauchen, wenn die Stadtvilla unter Wasser steht. Da kann man nur noch hoffen, dass der Villenbesitzer mit seinem Privat-Helikopter rechtzeitig von seinem Hausdach aus wegfliegen kann, vielleicht hin zu seinem Zweitwohnsitz, hin und weg. Was kann man für den Naturschutz tun?Wie schützt man die Umwelt? Wichtig ist, dass man auf die Natur achtet, ihr die Luft zum Atmen lässt, das natürliche Grün beibehält und Flora und Fauna zu schätzen weiss. Je natürlicher der Mensch lebt, umso naturbewusster entwickelt sich sein Geist. Je weniger Chemie wir verwenden, umso länger können wir extrem ausartende, flächendeckende Klimakatastrophen reduzieren. Lieber Besucher, betrachten Sie einfach einmal jede Pflanze, jedes Tier und jeden Baum als Freund. Mit Freunden geht man sorgsam um. Dann gehen Sie auch mit der Natur besser um. Man rettet die Natur, indem man aufhört, sie auszubeuten. Klimaschutz, Umweltschutz, Tierschutz und Pflanzenschutz, das sind Begriffe, die wir nicht nur aussprechen, sondern auch ausleben müssen. Unsere Natur ist ein Luxusgut, denn sie bietet uns alles, was wir zum Leben brauchen, ohne sie wären wir aber längst tot. Sie bietet jedem Lebewesen einen Raum zur persönlichen Entfaltung. Die Hummel beispielsweise kann fliegen, obwohl sie es aufgrund ihrer Körpergrösse nicht könnte, sie weiss es aber nicht und fliegt trotzdem. Der Mensch beispielsweise ist zu ausserordentlichen Leistungen im Stande, er weiss es jedoch selten, und so gibt er sich vorwiegend den kleinen, egoistischen Leistungen hin, die ihm kurzfristig helfen, ihn jedoch langfristig unglücklich machen. Wir besteigen Flugzeuge, hantieren pausenlos mit unseren Smartphones und feiern Rooftop-Partys auf den Dächern der Stadt. Wir verbrauchen unsere natürlichen Ressourcen, fressen Strom in Unmengen und schätzen die Natur als Luxusgut kaum mehr als ein billiges Brötchen vom Discounter. Erst wenn wir die Folgen einer Klimaerwärmung und eines Atomunfalls in einem Kernkraftwerk spüren, denken wir langsam um und kämpfen mit den Lobbyisten der Wirtschaft. Bis jetzt hat der Kapitalismus gewonnen, aber wenn die Materie im Schlamm verschwindet, gewinnt das Naturbewusstsein. Die Luft darf nicht verpestet werdenWir sollten die Luftverschmutzung stoppen, damit unsere Erdatmosphäre noch lange nutzbar ist. Das Ozonloch wurde jahrelang durch den Treibhauseffekt, aufgrund unserer Spraydosen immer grösser, bis wir endlich diese Abgase gestoppt haben. Heute ist aufgrund des fortschreitenden Naturschutzes das Ozonloch über Australien so geschrumpft, dass man die australische Sonne wieder geniessen kann, wenn auch nur in kleinen Portionen. In vielen Gebieten verpesten wir unsere Luft weiterhin schamlos. Aus Mineralien, Erdöl, Erdgas, seltenen Erden, etc. werden unsere laufenden Konsumgüter hergestellt, wobei hier der Gesundheitsfaktor eine eher untergeordnete Rolle spielt. Plastik ist praktisch, Polyester hält ewig, und so wachsen die Berge an Fastfashion, welche wir einmal anziehen und dann wieder wegwerfen, weil eine neue Kollektion in den Modeläden winkt und zum Kaufen einlädt. Wir sind zu einer Fast-Life Gesellschaft mutiert, und erst langsam beginnt ein Umdenken, welches das achtsame, bewusst gewordene Leben wieder in den Mittelpunkt des Geschehens rückt. Der Wald muss geschützt werdenWir sollten unsere Wälder schützen, sie stabiler machen, Tiefwurzler anstatt Flachwurzler anbauen, und der jäjhrliche Christbaumverkauf könnte dadurch reduziert werden, indem wir uns für eine Lebendtanne anstatt einer toten Tanne entscheiden. So können Bäume renaturiert und länger weiterverwendet werden. Das Waldsterben ist nicht nur eine Ursache der Klimaerwärmung, der vielen Stürme, auch wir tragen dazu bei, indem wir Wälder tot rampeln, als Sportgehege für den Massentourismus missbrauchen, und indem wir Bäume abholzen, um Luxusimmobilien zu bauen. Flachwurzler bringen mehr und schnelleren Ertrag, Tiefwurzler würden jedoch stabiler wachsen. Es ist unsere Gier, die zur Umweltzerstörung beiträgt. Übrigens gibt es jetzt eine neue Fichtenart, die als Tiefwurzler durchgeht und sowohl ökologischen als auch ökonomischen Profit bringt. Das Wasser muss geschützt werden
Das Wasser erstickt. Aktuell sind unsere Meere so verschmutzt, dass Corallenriffe absterben und verblassen, die Unterwasserwelt leidet und nicht mehr in ihren grellen Farben leuchtet, die Fische sterben, weil sie zu viel Mikroplastik und Nanoplastik fressen, und eines Tages stirbt auch der Mensch daran, weil er den Fisch als Delikatesse verspeist. Wir könnten auf Plastik verzichten, den Erdöl Wahn stoppen, vor allem kein Erdöl mehr ins Meer giessen, und wir könnten aufhören, unseren Atommüll ungefiltert in die Weltmeere zu kippen, nur weil wir nicht wissen, wohin damit. Natürlich würden viele Jahre ins Land ziehen, bevor sich die Gewässer wieder sichtbar erholen, aber unsere nachfolgenden Generationen hätten ein sauberes Leben. Lieber Besucher, denken Sie an die praktische Plastikwasserflasche. Wir trinken mindestens eine Flasche Wasser am Tag, werfen die Plastikflaschen weg und stillen unseren Durst auf Kosten der Umwelt. Gott sei Dank gibt es das Flaschenpfand, damit ein gewisser Recycling-Effekt eintreten darf, der es ermöglicht, Wasserflaschen mehrmals zu verwenden. Ich gestehe, ich ärgere mich permanent über das Flaschenpfand, aber ich recycle das Leergut trotzdem. Man will ja Geld sparen. Übrigens sollte man das teure, mit langen Lieferwegen versehene Lifestyle-Wasser verbieten, welches sich die Superreichen gönnen, um ihr Ego durstbedingt zu besänftigen, denn mit Sauerstoffwasser aus der Arktis stillt man nur seinen Egodurst. Und wenn wir dann noch auf schonende Biokosmetik umsteigen, fliesst nicht mehr so viel chemisches Duschgel ins Meer. Bio und Öko schützen die NaturWir schützen unsere Umwelt mit Bio und Öko, wenn wir so naturgetreu wie möglich leben. Wer Biogemüse und Bioobst beim kleinen Biohändler kauft, lebt natürlich. Wer den billigen Discounter und den Supermarkt bevorzugt, lebt egoistisch, denn er kauft sich eher Produkte aus konventionellem Anbau, bucht eine Billigreise dazu und schafft sich ein Zweithandy und einen Zweitwagen an. Vor den Billigdiscountern sieht man oft teure Autos auf den Parkplätzen, und hier sieht man, wie reiche Leute am falschen Ende der Nahrungskette sparen. Wer sein Biogemüse in einer Art Permakultur im eigenen Garten, am Hausdach, am Balkon oder auf der Terrasse anbaut, lebt vollkommen ohne Chemie, kann Plastik meiden und ernährt sich so gesund, dass er stets weiss, wo seine Gesundheit gedeiht. Bioerde ist besser als Billigerde, Biosamen ist gesünder als Billigsamen, und Biopflanzen sind gesünder als Billigpflanzen. Nur wenn der Sportwagen um die Hausecke biegt und seine Dämpfe grosszügig im Garten verteilt, schmeckt das Biogemüse gleich gut wie jenes aus dem Discounter. Naturprodukte schützen unsere UmweltNaturprodukte sprechen für Nachhaltigkeit, und dies rufen sie lautstark, damit auch der letzte Umweltfeind hört, wie die Natur leidet. Wer auf Bioprodukte, Ökowaren, naturbelassene Dinge umsteigt, schützt die Pflanzen- und die Tierwelt. Wenn der Elefant keine Stosszähne mehr besitzt, nur weil wir eine Sofalehne aus Elfenbein haben wollen, stirbt die Elefantenhorde aus. Und wenn der Elefant kein Wasser mehr bekommt, weil damit Grossgrundbesitzer ihre weiten Felder bewässern, verdurstet der kleine Fant. Und wenn der Elefant plötzlich im Porzellanladen steht, weil er nach Wasser gräbt und nach seinen gestohlenen Stosszähnen Ausschau hält, dürfen wir uns nicht wundern, das Problem haben wir selber erzeugt. So manch ein Mensch ist wie ein Elefant im Porzellanladen und bemerkt es nicht, wenn er Plastik und Erdöl konsumiert. Dies passiert uns im Naturladen nicht, und so lange das Reformhaus nicht ausstirbt, befinden wir uns auf dem richtigen Weg. Grosse Naturschutzparks boomenWir holen uns gerne ein Stück Natur nach Hause, damit wir näher am Geschehen dran sind und uns darin einhüllen können. Im Tierpark sind wir der Natur sehr nahe, wenn die Affen neben uns Bananen essen oder die Bären im Kreis tanzen. In manchen Ländern kann man betreute Wildparks besuchen oder Tropenparks bewundern. In überdachten und geschlossenen Parks fliegen Schmetterlinge geordnet im Kreis und tanzen uns auf der Nase herum. Wenn die Dame von Welt dann noch in ihrem echten Leopardenmantel einen Leoparden im Zoo besucht, ist das dann schon Lifestyle am quälenden Ast der Natur. Wenn wir die Natur lieblos für unsere Mäntelchen benutzen, muss dringend der Umweltschutz in uns aktiviert werden. Kunstpelz ist besser, aber die Baumwolljacke wärmt uns wirklich naturnah, ohne dass ein Tier stirbt und Chemie ins Spiel kommt. Nachhaltiges Investment für Umwelt- und NaturschutzWer die Natur am Leben erhalten will, wer sauberes Wasser trinken und frische Luft atmen will, der sollte sich für ein nachhaltiges Investment entscheiden. Man kann Biostrom kaufen, in alternative Energien investieren, Acker und Land kaufen, welches man bewirtschaften lässt oder selbst bewirtschaftet, Auen und Wälder kaufen, in Seen und Gewässer investieren, oder die nachhaltige Landwirtschaft und den nachhaltigen Fischfang fördern. Im Trend liegt die Natur-Aktie, solche Aktien, die von umweltfreundlichen Unternehmen stammen, welche die Natur nicht ausbeuten. Hier erzielt man zwar keine hohen kurzfristigen Gewinne, jedoch profitiert man nachhaltig und langfristig davon, da umweltfeindliche Produkte nach und nach verschwinden werden. Die Umweltaktie liegt voll im Trend. Mit der sogenannten Naturaktie kann man auf seltene Baumarten, seltene Vogelarten, auf Meer, Seen, grüne Auen, auf Schneegebiete und Wüsten setzen. Man dient der Natur insofern, als dass man sie mit einer Aktie schützt. Die weniger gute Seite, durchaus bedrohliche Seite der Umweltaktie ist die Option, auf den Verfall der Natur setzen zu können. Man kann leider auch durch einen Optionsschein darauf wetten, dass der Regenwald vernichtet wird, und die Hebelwirkung würde den daraus resultierenden Gewinn deutlich erhöhen. Diese Optionsscheine müssen meiner Meinung nach verboten werden, auch wenn sie nur rein theoretisch am Markt sein könnten. Überall dort, wo keine genauen Regelungen vorhanden sind, nützt der Mensch das System aus, und daher benötigen wir Regeln und Gesetze am Aktienmarkt, die mehr Sicherheit bieten. Nachhaltige Energie schützt die UmweltDie Natur rettet man, indem man sie nachhaltig nutzt. Biostrom, umweltfrreundliche Energie und Strom sparen sind besser, als wenn man sich mit billigem Atomstrom eindeckt. Wasserkraft, Sonnenenergie und Windkraftwerke sind nachhaltig, entnehmen der Natur kurzfristig Energie, erzeugen daraus neue und geben diese Energie wieder umweltfreundlich weiter. So entsteht ein natürlicher Kreislauf, den der Mensch nicht technisch zumüllen sollte. Wozu brauchen wir unzählige technische Spielereien, für jeden Handgriff eine extra Fernbedienung und überdimensionale Weihnachtsbeleuchtung, wenn ein paar Lichter genauso unseren geistigen und natürlichen Horizont erleuchten? Es ist das innere Spielkind in uns, welches diesen ungesunden Spieltrieb ankurbelt, aber Kinder lassen sich Gott sei Dank noch umerziehen. Chemie und Abgase verhindern den NaturschutzWir sollten Chemie und Schadstoffe vermeiden. Abgase töten Vögel, Kunstdünger tötet Insekten. Wenn erst einmal die Biene ausstirbt, ernähren wir uns aus dem Reagenzglas, denn dann ist die gesamte Bestäubung in Gefahr, nicht nur der leckere Honig. Es ist ein Teufelskreis. Wir fahren mit unserem SUV wie Besoffen durch die Gegend und erfreuen uns an 500 PS, wenn wir den Motor heiss laufen lassen. Tiere benutzen lediglich ihre eigenen Beine, und die Pflanzen haben überhaupt keine Chance, davonzulaufen. So atmet die Natur die verpestete Luft ein, welche unser Ego durch den Autoauspuff ausatmet. Bitte, da helfen Abgasfilter auch nicht viel, da hilft nur ein Umdenken im Kopf, welches uns sagt, wir könnten öfters zu Fuss gehen. Das Elektroauto ist auch keine alternative Hilfe, denn es verschlingt seltene Erden, braucht Strom und verpestet die Luft durch unzählige Autobatterien. Da der Mensch von Natur aus jedoch ein Ego mit ins Leben genommen hat, denkt er in erster Linie an sich selbst, fährt einen schicken, treibstoffbetriebenen Wagen, denn in der Limousine sitzt man so bequem. Und so wird es immer wieder Leute geben, die ihren Grossraumwagen nicht gegen ein kleines, umweltfreundliches Auto tauschen wollen, weil ihre Garage gross genug ist. Wenn die Reichen dann noch mit ihrem Privatjet in den Urlaub fliegen, hilft es auch nicht mehr, dass sich der Arme seltener duscht, um die Umwelt zu schonen. Hier hilft nur noch ein Verbot von Privatjets. Der Liberale tritt mir jedoch ins Schienbein, wenn ich ihn nicht leben lasse, wie er möchte, und so entscheiden wir uns eher für faule Kompromisse, getreu nach dem Motto, leben und leben lassen. Stickstoffoxide und Feinstaub schaden der Natur
Eine weitere Belastung für die Umwelt sind Feinstaub und Abgase. Sie entstehen im Strassenverkehr, aber auch bei Schiffen, denn auf offener See darf noch weitgehendst ein Abfallöl, ein sogenanntes Schweröl verwendet werden, welches die Meere verpestet. So gelangt der Feinstaub auf Umwegen in unsere Nahrungskette, da wir Wasser trinken und Fisch essen. Wir atmen ihn ein, erkranken und wissen trotzdem nicht, wie wir das Problem lösen. Besonders Schwefeldioxid löst Erkrankungen aus, wie beispielsweise eine chronische Bronchitis. Die Abgase im Wasser reagieren mit den Abgasen aus der Luft, verbinden sich miteinander und werden zu regelrechten Schmutzschleudern. Da kann man nur noch zum Aussteiger werden, wenn man diesem Treiben entkommen möchte. Der Saharastaub belastet die UmweltWir leiden unter Feinstaub, da gesellt sich zusätzlich der Saharastaub dazu und nimmt Platz, genau neben den fliegenden Pollen und Blüten. Für Allergiker ist der Feinstaub der reinste Horror, für den Normalverbraucher ist er ein Spektakel, welches man optisch am Himmel mitverfolgen kann. Saharastaub färbt den Himmel gelblich trüb, sodass die Sonne zwar scheint, sich ihren Weg jedoch nicht ungetrübt bahnen kann. Der Staub kommt aufgrund spezieller Wetterlagen direkt aus der Nordsahara bis zu uns, verfärbt Autos, Gegenstände, Fensterscheiben und die ansonsten ruhige Landschaft, und er ist für die meisten Menschen ein lästiges Übel, welches einen erhöhten Putzaufwand mit sich bringt. Andererseits ist dieses Phänomen genial, wenn man bedenkt, welch enorme Strecke der Staub hinter sich gelassen hat, wenn er bei uns ankommt. Naturphänomene sind genial bis kolossal, gnädig bis wuchtig, harmlos bis gefährlich, und sie sind ein Wunder, welches der Mensch kaum nachahmen kann. Es gibt Leute, die füllen den Saharastaub in kleine Fläschchen ab und nehmen ihn als Souvenir mit nach Hause. Andere wiederum machen ein Geschäftsmodell daraus und verkaufen die Flaschen. Und ich trage lieber an den kritischen Staubtagen kein weisses Kostüm, sonst ist mein Minirock gelb wie die Sonne. Der natürliche Sternenhimmel ist in GefahrDurch die nächtliche Lichtverschmutzung, die wir auf unserem Planeten produzieren, ist der Nachthimmel in Gefahr. Lichtverschmutzung entsteht, wenn wir nachts die künstliche Beleuchtung zunehmend intensivieren, nur damit wir uns nachts so verhalten können wie tagsüber. Strassenbeleuchtung, Häuserbeleuchtung, private Gartenbeleuchtung, alles wird elektrisch betrieben und schadet dem Nachthimmel. Die Lichtverschmutzung hat Umweltschäden zur Folge, denn die Flora und Fauna können sich nicht mehr in Ruhe entwickeln. Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse, Bäume und Sträucher, Tiere, das Meer, der Boden, alles ist durch unseren Lebensstil negativ belastet, denn die Natur benötigt genauso eine intensive Nacht, wie sie den Tag braucht, Schlafen und Leben sind Grundbedürfnisse für die Natur. Durch die Lichtverschmutzung gerät der gesamte universelle Kreislauf durcheinander. Früher war der Sternenhimmel weiss und klar zu sehen. Heute kann schon jeder Dritte die Milchstrasse nicht mehr klar sehen. Unser beleuchteter Lebensstil ist nicht nur ungesund, er schadet auch uns selbst, nahrungstechnisch, kreislaufmässig und finanziell. Wir essen aus der Natur, ernähren uns von ihr, verbrauchen viel Geld, um das Stromnetzwerk zu betreiben und aufrecht zu erhalten, und wir müssen uns nachts in dunkle, geschlossene Räume zurückziehen, um Ruhe zu finden, damit uns die Strassenlaternen nicht direkt durchs Fenster ins Gesicht leuchten. Irgendwann wird der natürliche Sternenhimmel durch einen künstlichen ersetzt, und kaum jemand wird es bewusst bemerken. Umwelt- und Naturschutzpakete sind wichtigNaturschutzpakete sind wichtig, um aktiv am Umweltschutz teilzunehmen, denn wenn der einzelne Bürger weiss, was er zu tun hat, hält er sich grösstenteils auch daran, es sei denn, die Umweltmassnahmen sind idiotisch bis infantil, kaum umzusetzen oder fanatisch idealistisch geprägt. In Österreich wurde so ein Umweltschutzpaket geschnürt. Heraus kamen unter anderem folgende Tipps: Man sollte weniger duschen, der einzelne Haushalt muss Wasser sparen, man muss beim Kochen den Deckel auf den Topf geben, der Bürger wird verpflichtet, Seife, Lebensmittel, Shampoo, Dinge des täglichen Konsums nachzufüllen anstatt neu zu kaufen, man wird verpflichtet, Dinge zu reparieren, anstatt neu zu kaufen, die Obsoleszenz wird abgeschafft, billige Produkte und Angebote werden aus den Supermärkten verbannt, grosse Familienpackungen werden verbannt, es gibt keine Mengenrabatte mehr, man darf kein neues Haus mehr bauen, man muss in Altbestände einziehen, es werden verpflichtend öffentliche Kühlschränke aufgebaut, aus denen man seine Lebensmittel holt, und wenn sich der einzelne Bürger daran halten würde, wäre unser Leben plötzlich wirklich in Gefahr, denn wir würden uns gegenseitig zerfleischen, weil der einzelne Wutbürger ausrasten könnte. In der Theorie klingen die Tipps wunderbar, in der Praxis müssen wohl noch mehrere Generationen geboren werden, die diese Tipps dann ausleben. Ich könnte schwören, der normale Bürger fühlt sich verarscht, der kleine, unter armen Bedingungen lebende Bürger ist erzürnt, und der reiche Bürger schmunzelt über die Liste, setzt sich in seinen Privatjet und fliegt in ein Land, welches liberaler mit dem Naturschutz umgeht. Ich glaube, Angebote, Rabatte und Familienpackungen sind in Zeiten der hohen Inflation wichtig für die ärmere Bevölkerung, das kann man doch den Menschen nicht wegnehmen, wenn man sie mag. Duschen muss jeder, denn mangelhafte Körperhygiene führt zu Hauterkrankungen und Keimen im Körper. Aber wenn wir fleissig üben, folgen bestimmt umsetzbare Konzepte, die nachhaltig sind und niemanden einschränken. Ressourcenerweiterung auf anderen Planeten für mehr NaturschutzManche Menschen glauben nicht an die Klimaerwärmung, die Naturzerstörung und die daraus resultierenden Umweltprobleme. Sie beuten die Natur so lange aus, solange sie den kurzfristigen Profit darin erkennen. Und so forscht man bereits an der Entdeckung neuer Planeten, die wir bewohnen könnten, falls es hier auf der Erde eines Tages eng wird, und man forscht nach Möglichkeiten, die wir nutzen können, um den Müll, besonders den Atommüll abtransportieren zu können, wenn er uns auf der Erde lästig wird. Der neueste Planet, der entdeckt wurde, beherbergt zwar Leben, aber er hat eine mittlere Jahrestemperatur von -25 Grad, da erfrieren sogar die kühlsten Menschen. Wir wollen zwar den Atommüll auf den Mond schiessen, aber der würde ihn womöglich wieder energetisch auf uns herabladen. Ob wir unsere Welt durch eine Erweiterung der Ressourcen und den Abtransport von Giftmüll wirklich retten können, bezweifle ich, denn das Universum ist ein Kreislauf, der wie ein Boomerang alles zu uns zurückschickt, was wir aussenden. Kann Naturschutz auch fanatisch werden?
Wie lebt man natürlich?
Wie funktioniert das natürliche Leben? Es blüht und gedeiht ohne Chemie, ohne Synthetik,inmitten von Naturlandschaften, in freier Wildbahn, im Wald, am Meer, am See, im Eis, in den Bergen, in Höhlen, am Flussufer, am Bauernhof, im Campingwagen, im Holzhaus, im Baumhaus, im Blockhaus, im Naturpark, im Iglu, im Zelt, auf freien Wiesen und Äckern, unter freiem Himmel, oder sogar im Erdloch. Am natürlichsten lebt man, indem man die Natur bewusst wahrnimmt, sie liebt und ehrt, sie weder zerstört noch empört. Und wenn man sich dementsprechend kleidet und stylt, mit Naturprodukten einhüllt und umhüllt, lebt man naturbewusst, achtsam und immer in Balance. Es hilft bereits, wenn man auf Plastik, Polyester, Erdöl und Erdgas, synthetisch hergestellte Produkte, Glanz und Glämmer, Prunk und Protz verzichtet, auch wenn die Limousine weich gepolstert ist, und das Kleid des Modedesigners gut auf der Haut liegt. Natürliches Leben besteht aus Verzicht, der gerade soweit reicht, dass man sich darin noch wohlfühlt und nicht selbst geisselt. Natürlich lebt der Naturfanatiker im Wald und züchtet seine eigene kompostierbare Toilette heran, und der Nudist verzichtet vollends auf Kleidung, weil er sich nackt am wohlsten fühlt, aber auch der Normalverbraucher kann einem naturbewussten Lebensstil folgen, indem er auf überflüssigen materiell angehauchten Luxus verzichtet. Der natürliche Lebensstil ist etwas für die Seele, denn das Ego möchte erfahrungsgemäss shoppen gehen und sich ein neues Blumenkleid mit Glitzerelementen drin kaufen, anstatt im Garten mit Gartenschürze und Strohhut die Blumen zu giessen. Das natürliche Leben umfasst all das, was man aus eigener Muskelkraft erschafft. Geräte, Automation, Technik und Industriegüter spielen hier keine Rolle. Man legt sich einen Biotop zu, lebt aus dem eigenen Garten, bereitet seine Mahlzeiten in Eigenregie zu, erntet Obst und Gemüse, hält sich einige Tiere, Kühe zum Melken, Schafe für die Wolle, Hühner für die täglichen Eier, vielleicht ein Schwein, aber das Schwein muss nicht unbedingt sein, da man sich auch eine eierlegende Wollmilchsau zulegen kann, die erledigt alles alleine. Man geniesst die Landschaft, die frische Luft, das saubere Quellwasser, das natürliche Sonnenlicht, den Regen, der das Land belebt, den Wind, der durchs Ohr bläst, und man blüht mit der Flora und Fauna auf. Jede Blume besitzt einen eigenen Duft, jede Raupe wird zu einem Schmetterling, jeder Vogel macht Musik, und jeder Mensch zerstört gerne die Idylle der Natur, wenn er am Aktienmarkt Profit daraus schlägt. Die Natur geniessen wir aber dennoch gerne, und hierfür blüht die Naturaktie, die langfristige Gewinne abwirft. Natürlichkeit - Was ist natürlich?Natürlichkeit besteht aus nichts anderem ausser sich selbst. Natürlich ist alles, was uns das Universum zur Verfügung stellt, wovon wir profitieren, wenn wir uns für ein natürliches Leben entscheiden. Es umfasst alles, was wir nicht zwangsläufig verändern. Natürlichkeit bezieht sich auf alles, was nicht im Staub der schmutzigen Fabriken gedeiht, all das, was nicht an die automatische Maschine der Schnelligkeit angekettet ist. Naturschönheiten, Naturgottheiten, Naturreligionen, Naturereignisse, alles findet seinen Platz im natürlichen Leben, welches uns naturgetreu umgibt. Der Mensch strebt nach Perfektion, Anerkennung, Karriere, nach Bequemlichkeit, Geld und Macht. Diese Veranlagungen sind in jedem Menschen mehr oder weniger natürlich ausgeprägt, aber sie schaden dem natürlichen Lebensstil. Und so bezieht sich die Natürlichkeit grösstenteils darauf, sämtliche Energie für einen möglichst grossen materiellen Verzicht aufzuwenden, der unendlich viel Energie in Glück und Zufriedenheit umwandelt, wenn man reif hierfür ist. Ich muss gestehen, so überreif bin ich noch nicht, ich liebe das sprudelnde Wasser im Whirlpool. Der Aussteiger lebt mit und von der NaturDer Aussteiger, der nicht weiter im Hamsterrad lebt, geht grösstenteils einen umweltfreundlichen Weg und lebt im Einklang mit der Natur. Er muss jedoch auf einige Bequemlichkeiten verzichten, denn manche Aussteiger haben kein fliessendes Wasser und keinen Strom im Haus. Zwangsläufig lässt sich in so einem Fall das eigene Leben nicht online stellen, auch wenn das Internet inzwischen zur natürlichsten Sache der Welt geworden ist. Wenn jedoch ein naturgetreuer Sonnensturm wüten würde, wären die natürlichen Magnetfelder so stark, dass wir kein Internet hätten. Und genau das würde den Aussteiger, der vielleicht in einer Felsenhöhle, einem alten, ausgehöhlten Baumstamm im Wald, oder einer weggeworfenen Regentonne lebt, nicht stören, denn Gräser, Kräuter, Pilze, Blumen und Pflanzen, Früchte und Beeren wachsen immer wieder nach. Einfach leben im MinimalismusViele Wege führen zur Natur, und einer davon ist der Lebensstil des Minimalismus, welcher wie ein Zauberwort für die innere Seelenbalance klingt, jedoch gar nicht so einfach umzusetzen ist, wenn man seinen Hausrat ständig um sich haben möchte. Minimalistische Menschen leben mit weniger als 100 Dingen, extremst einfach, im Minihaus, da sie nicht viel benötigen und somit auch keine grossen Flächen brauchen, um sich niederzulassen. Wer minimalistisch lebt, ist quasi zu einem natürlichen Leben gezwungen, ausser man hantiert pausenlos mit seinem Smartphone herum und stellt jede Minute seines einfachen Lebens ins Internet, um alle anderen daran teilhaben zu lassen und viel Geld damit zu verdienen. Bitte, solche Lebensmodelle gibt es tatsächlich, man nennt sie Influencer, Minifluencer, und sie zeigen uns, wie man täglich mit weniger als 100 Gegenständen klar kommt und trotzdem glücklich lebt. Bitte, eines der 100 Dinge ist das Smartphone. Naturbewusst leben mit Recycling und Sharing
Natürlich leben ohne ChemieOhne Chemie und Synthetik, ohne Plastik und Nylon, ohne Erdöl und Erdgas zu leben, das ist für fast jeden Menschen erstrebenswert. Viele Leute probieren es ohne Plastik und verbannen sämtliche konventionellen Dinge aus ihrem Leben. Sie waschen sich die Haare mit Roggenmehl, füllen alles in ihre eigenen Holzbehälter ab, versuchen mit so wenigen Dingen wie möglich auszukommen und schonen damit die Umwelt. Andere leben vom Müll der Wegwerfgesellschaft und verbrauchen die Reste unseres schnelllebigen Alltags, und es gibt sogar Leute, die haben sich zum Lebensziel gemacht, die Natur mit Hilfe von Extremaktionen zu schützen. Sie kleben sich auf den Strassen fest und bemerken nicht, dass sie hierfür Chemie benötigen, da jeder Kleber chemisch aufbereitet ist. Mit viel Phantasie kann man diese jungen Leute verstehen, denn das Klima wird immer wärmer, und wenn wir es hitzebedingt nicht mehr aushalten, uns wimmernd an die Polkuppeln hängen und dort ausharren, bis die nächste Sturmflut uns Richtung Himmel hin befördert, wissen wir, dass wir unsere Erde ausgebeutet haben. Bitte, es muss nicht so weit kommen, sorgen Sie vor und erfreuen Sie sich an jeder Blume, die noch wächst, denn Pflanzen gedeihen bedingungslos ohne Chemie. Autark leben im WaldDas Leben im Wald ist gnadenlos chemielos, autark und selbstbewusst, denn man lebt inmitten von Bäumen, Sträuchern, Wurzeln und Wildtieren. Einige Menschen entscheiden sich, ein Haus mitten in den Wald zu stellen. Dies gelingt am besten, wenn einem der Wald gehört und man von den Behörden die Genehmigung zum Bau erhält. Das Haus darf nämlich nicht zu nahe an Bäumen stehen, welche bei einem Unwetter umfallen könnten, sonst ist das gesamte Leben entwurzelt, das des Baumes und das des Menschen. Wer im Wald lebt, sollte Kräuterkunde und Pflanzenkunde studieren, da dies eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Pilze, Heilkräuter, Wurzeln, Waldpflanzen, Hölzer, alles kann man essen, solange es nicht giftig ist. Das Leben im Wald ist gesund, kräftigt uns und liefert uns viel Sauerstoff. Natürlich benötigt man ein Auffangbecken fürs Regenwasser und eine kompostierbare Toilette, denn Baden und Müssen sind ein Muss im Alltag, aber der Naturfan weiss, wie er damit umgehen muss. Ich habe mir eine Tanne in meine Wohnung gestellt, welche ich im Winter schmücke und im Sommer zurechtschneide, da ich mit einem kompostierbaren Naturklo nicht umgehen kann. Wer sich den Wald ins eigene Haus, auf die Terrasse oder in den Garten holt, lebt gesünder, da er bessere Luft einatmet. Leben im NaturparkNaturparks sind fast so schön wie Naturwälder, nur ein wenig gepflegter. Man kann auch als excellenter Aussteiger naturbewusst im Park leben, solange das Gras wächst, die Kälte nicht an der eigenen Haut nagt, und der Parkwächter nicht versehentlich ein Betretungsverbot ausspricht, welches den im Park lebenden Aussteiger obdachlos macht. Immerhin, wir feiern unsere Naturparks, denn am 24. Mai ist der Europäische Tag der Parke, ein Tag, an welchem wir die europaweiten Naturparks feiern, beleben und schützen. Die Europark Federation, welche aus nationalen Naturförderungsinstituten besteht, hat es sich zum Ziel gemacht, die biologische Vielfalt aufrecht zu erhalten und für möglichst viele Grünflächen zu sorgen. Der Tag der Parke wird europaweit in zahlreichen Ländern gefeiert, wobei jedes Event einen Besuch wert ist. Immer mehr Leute leben gemütlich in öffentlichen Parks, in gepflegten Parkanlagen oder in naturbelassenen Wildparks. Sie stellen dort ihr Zeltlager auf, leben im Einklang mit der Natur, und viele davon leben einfach so in den Tag hinein. Bitte, für den Obdachlosen bietet ein Park quasi die Wohngrundlage seines Lebens, zumindest so lange, bis eisige Temperaturen das Zeltlager des Obdachlosen schmälern und er nach drinnen in warme Räumlichkeiten umziehen muss. Mittlerweile kann man jedoch in manchen Stadtbildern die Obdachlosen und die Naturfans nicht mehr voneinander unterscheiden, was dazu beiträgt, dass die Menschheit endlich zusammenwächst, wir uns gegenseitig akzeptieren, wir andere Lebensräume tolerieren und niemanden mehr verurteilen. Das freie Leben auf Wiesen und ÄckernWem die gepflegten Parkanlagen zu spiessig erscheinen, entscheidet sich für wilde Wiesen und Äcker. Besonders in den Sommermonaten kann man auf Wiesen und Äckern leben, vorzugsweise auf ungemähten Wildwiesen. Das hohe Gras bietet jede Menge an Nahrung, und die Füsse werden mit einer schützenden Hornhaut überzogen, wenn man barfuss läuft. Wer auf der Wiese residiert, kann sich einen Schlafsack oder ein Feldbett aufstellen. Nur die Angst vor Insekten sollte man sich verkneifen, denn wenn die Grillen zirpen und die Bienen Honig sammeln, wenn die Grashüpfer um die Wette springen und die Wiesentiere sich entfalten, beglücken sie auch den Menschen mit ihrer Anwesenheit. In Niederösterreich lebt ein Mann in freier Wildbahn, den man allgemein den Waldviertler Jesus nennt, da er ganzjährig barfuss läuft und weder friert, noch erkrankt. Hier sieht man, wie die Natur den menschlichen Körper abhärtet und das Immunsystem auf natürliche Weise stärkt. Ich könnte schwören, Gott liebt seine Jünger, die Naturfans. Das robuste Leben in den Bergen
Leben am BauernhofWer das Leben in den Bergen liebt, entscheidet sich für einen Bergbauernhof, aber die meisten Leute bevorzugen den höfischen Landsitz abseits der Berge. Es liegt zunehmend im Trend, einen Bauernhof zu bewirtschaften, sich als Biobauer zu üben und das Landleben zu geniessen. Die Sendung -Bauer sucht Frau- in der Landwirte und Landwirtinnen einen passenden Partner finden, trägt zum Trendleben am Bauernhof bei, und es ist gut so, denn so stirbt die Landwirtschaft nicht aus. Ein Bauernhof bedeutet zwar viel Arbeit, aber man kann ihn auch geniessen. Die Kühe müssen zweimal täglich gemolken werden, das Heu muss verarbeitet werden, die Tiere brauchen Pflege und Nahrung, und sogar die Katze sollte gefüttert werden, wenn sie keine Maus findet.Dafür erntet man Bionahrung. Wer als Bio-Obstbauer oder Gemüsebauer lebt, sollte sich nicht von den Billigdiscountern dazu hinreissen lassen, für sie zu produzieren, denn hier besteht die Gefahr, dass man Knebelverträge unterschreibt und plötzlich kein hochwertiges Bio mehr erzeugen kann. Leben am LandAm Land lebt man gut, behütet, unter engen sozialen Kontakten, gesund und natürlich. Wer allerdings auf den kleinen Luxus nicht verzichten möchte, braucht ein Auto, da die ländliche Infrastruktur nicht gerade einladend aussieht. Dafür ist man umgeben von Tieren, Wiesen und Wäldern, einer bunten Pflanzenwelt und dem Hahn des Nachbarn, der pünktlich morgens schreit, wenn die Morgenröte zum Hahnenkrähen winkt. Das Landleben ist einfach, manchmal sehr spartanisch, erfordert Muskelkraft, wenn man sein Holz selber zerlegt, seine Nahrung selber erzeugt und sein Wasser vom Brunnen holt. Es gibt in der Tat solche verschlafenen Landsiedlungen, kleinste Dörfer, in denen sich Aussteiger zurückgezogen ums naturbelassene Leben kümmern. Es gibt sogar Fanatiker oder religiöse Fundamentalisten wie die Amish-People, die leben wie im Mittelalter und verzichten auf jeglichen Komfort. Sie begnügen sich mit dem, was es zur damaligen Zeit gab. Smartphones und Tablets sind tabu, aber die Pergamentrolle existiert nach wie vor. Wer dieses einfache Leben liebt, geht abends glücklich zu Bett und weiss, er hat den Tag sinnvoll genutzt. Leben im HolzhausImmer mehr Menschen entscheiden sich für die solide Holzbauweise. Holz atmet, duftet je nach Holztyp wunderbar, und wenn man es mit Bienenwachs behandelt, lebt es länger. Ein Holzhaus ist gesund, spendet Wärme, und wenn man es mit grossen Glasflächen bestückt, erspart man sich im Winter oft die meiste Zeit über die Heizung. Der Nachteil so einer Holzbauweise ist leider, dass die Brandgefahr hoch ist. Wenn so ein Haus zu brennen beginnt, brennt es wie Zunder. Und der zweite Nachteil so eines Holzhauses ist die Feuchtigkeit, wenn das Holz nicht gut versiegelt ist. Holz lebt auch von innen, von Bakterien, und wenn der Holzwurm drin wütet, haben die Erben wahrscheinlich nichts von der soliden Bauweise. Die modernste Art der Holzbauweise verhindert all diese Probleme, schützt vor Kälte und Hitze, aber so ein Holzhaus ist teuer und hat nicht mehr viel mit der alten Holzhütte gemeinsam. Wer sich für diese elitäre Aktiv-Bauweise entscheidet, lebt wirklich sicher und gesund. Leben wie die Ritter auf einer BurgExoten kaufen eine Burg und bewirtschaften sie. Mägde, Knechte, Burgfräulein, die edlen Ritter und unedlen Raubritter, das Gesinde, alles findet auf einer Burg seinen Platz. Ein Experiment, welches vor Jahren für Aufmerksamkeit sorgte, zeigte, wie hart das einstige Burgleben war, da man im Mittelalter über keinerlei Automation verfügte. Heute gönnt man sich auf seinem Burgsitz doch ein wenig Luxus und Elektrizität, nur die fanatischen Einsiedler leben vereinzelt auch heute noch in verlassenen Burgruinen und lieben ihre Einsamkeit. Noch einsamer lebt nur der Eremit, der sich jedoch für die Stille und seinen Glauben entschieden hat. Er schweigt monatelang, betet in einer Waldzelle und begegnet keinem anderen Menschen, ausser sich selbst. Leben im EisEine etwas gewöhnungsbedürftige Lebensweise ist jene, die sich im Eis abspielt. Es gibt immer wieder Leute, die in den hohen Norden ziehen, auf Grönland, in Alaska oder im Norden von Kanada leben. Die Winter dort sind lang und kalt, das Tageslicht ist im Winter rar, im Sommer dafür unendlich langanhaltend, und im Iglu lebt es sich warm und kuschelig. Im Trend liegt die Eis-Sauna, das Saunieren allgemein, denn so härtet man sich ab und stärkt sein Immunsystem. So eine finnische Sauna ist ein Erlebnis, nicht für jeden geeignet, aber sie leistet viel für einen guten Gesundheitszustand. Im Norden ernährt man sich übrigens fettreich, mit viel Fisch, Lebertran und tierischen Fetten, da dies der nördliche Organismus eher braucht als der Mediterrane oder Maritime. Für Auswanderer ist diese Ernährung anfangs schwer zu verdauen, aber man gewöhnt sich dran. Leben auf einer einsamen Insel
Das mediterrane Leben am MeerWer die ländliche Materie scheut, geniesst die fliessende Fülle des Gewässers. Wasser ist eines der natürlichsten Elemente. Es belebt, nährt und erfrischt uns. Und so entscheiden sich immer mehr Leute dazu, direkt ans Meer zu ziehen, vom Fischfang zu leben, aufs luxuriöse Dasein zu verzichten und die pure Hafenluft zu geniessen. Ein Fischerleben ist beschwerlich, aber es hilft manchen Leuten, aus ihrem seelischen Stress auszubrechen. Man kann auch nach Kanada auswandern, sich an einem Bergsee niederlassen, das reine Quellwasser geniessen, oder man kauft sich wirklich eine kleine Hütte an der Adria. Manche ziehen nach Thailand, wandern nach Australien aus, und andere bleiben hier und geniessen nur gelegentlich das Leben am heimischen See. Übrigens kann man sich auch eine Immobilie direkt am See kaufen, es sind noch welche zu haben. Handarbeit führt zu einem natürlichen LebenWer seine Kleidung selber schneidert, kann naturbewusster leben, denn er kauft nur den Stoff, das Garn und die Wolle, weiss, was drin ist und hat keine Probleme mit Schadstoffen und knitterfreien Waschsubstanzen, chemischen Farben, etc. in seiner Kleidung. Stricken liegt wieder im Trend, und unter den Männern ist das Klöppeln sehr beliebt. Ich habe mir ein Strickkleid für den Winter stricken lassen, meine Mutter sorgt für meine gestrickten Wollsocken, und ein Freund klöppelte mir ein ganzes Kostüm samt Pullover, Hose, Mütze und Schal. Der Freund ist zwar verschollen, aber die Klöppelware residiert in meinem Elternhaus und wartet auf einen harten Winter, in welchem ich sie tragen kann. Übrigens liegen Strickkurse, Klöppelkurse und Nähkurse wieder im Trend. Selbstgemachte Kleidung kann man nämlich mit seinem eigenen Stil ausstatten, damit sie mehr Individualität erhält. Bionahrung und Ökoprodukte erleichtern das natürliche LebenKeine Frage, am besten ist es, man baut seine Nahrung selber an, aber nicht alle Leute sind autarke Selbstversorger. Die meisten Leute wohnen nach wie vor in der Stadt, oder sie kaufen sich mindestens die Lebensmittel irgendwo ein. Und genau das sollte man nicht tun, denn einfach nur irgendwo zu kaufen, kann ungesund sein. Achten Sie lieber auf Bio bei Lebensmitteln. Zahlreiche Studien zeigen, dass echte Bionahrung gesünder für unseren Körper sind. Besonders bei Salat, Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukten sollte man auf Bio achten. Ohne Kunstdünger schmecken die Sachen auch besser. Wichtig ist auch, dass man keine Fertigprodukte mehr kauft, wenn man natürlich leben will. Der hauseigene Hofladen am Bauernhof bietet so ziemlich alles, was das Fress-Herz begehrt, und die Lebensmittel vom Bio-Bauernhof sind garantiert naturbelassen. Verzichten muss man dann auf Industrienahrung, aber die macht uns ohnehin nur dick und träge. Leben mit Naturgottheiten und NaturreligionenViele Menschen, besonders in Asien und Afrika, Ureinwohner und Aussteiger preisen die Natur als Gottheit an. Solange die Frau nicht als Hexe verbrannt wird, und solange man keine Tieropfer und Menschenopfer erbringen muss, sind diese Naturreligionen hervorragend dafür geeignet, Glück, Segen, Erfolg, Reichtum und innere Zufriedenheit zu erlangen. Der Glaube versetzt ja den grössten Berg, solange er nicht wackelt. Wer Steine, Bäume, Pflanzen, Berge, Seen, ganze Wälder, heilige Stätten, etc. anbetet, liebt die Natur, hütet sie wie einen Augapfel und lebt mit ihr im Einklang. Der Glaube ist ohnehin eine überaus natürliche Sache, die man tief in sich drin trägt. Dies können wir gut an der siderischen Astrologie erkennen, welche sich heute immer mehr von unserer wissenschaftlich geprägten Astronomie abgrenzt. Der siderische Himmelskreislauf bezieht sich auf Fixsterne, auf mystische und esoterische Rituale, Opfergaben und dem Verzicht auf irdische Güter, und unsere Astronomie bezieht sich darauf, dass wir eines Tages durch Flüge ins All auf anderen Planeten leben könnten. Die Inder feiern ihre Religion, die westliche Welt feiert ihr Penthouse. Wie lebt man nicht naturbewusst?Man kann auch gegen die Natur leben, wenn man sie mit Füssen tritt und glaubt, sie würde sich ständig erneuern. Das Jetset-Leben ist so ein Antinatur-Wunder, welches die Luft verpestet und uns auf den Flughäfen der Welt grosse Partys feiern lässt. Wir leben in einer intakten Umwelt, solange wir wissen, wie wir mit ihr umgehen müssen. In letzter Zeit rächt sie sich jedoch an uns, weil wir ihr ständig wehtun, ihr durch Chemie, Technik und Industrie Schmerzen bereiten, ihre Rohstoffe auslaugen, die Luft und das Wasser verschmutzen und den Treibhauseffekt ankurbeln. Wir wundern uns über die rasche Klimaerwärmung, während wir einen Kaffee to go aus dem Pappbecher trinken und ihn achtlos in den Müll werfen. Wir leugnen teilweise sogar die Klimaveränderung und sehen sie als etwas vollkommen Natürliches an, während wir shoppen und die Plastiktüten entsorgen. Und wir frieren trotzdem im Winter, weil Heizmaterial immer teurer wird. Aber die Börse boomt und die Aktionäre sind glücklich, wenn sie auf Rohstoffe wetten und dadurch Geld generieren. Wer glaubt, die Klimaerwärmung würde uns schöne, lange, warme Sommer bescheren, der irrt. Durch die Hitze entstehen Temperaturen bis zu 40 Grad und höher, sodass wir mehr Tropennächte und Hitzewellen haben werden, als wir ertragen können. Das Wasser verdunstet schnell, sodass wir Trockenperioden mit Ernteausfällen haben werden. Wer nichts zu essen hat, verhungert, und der Stärkere nagt am Brotrest. Und danach kämpfen die Überlebenden mit Unwettern, die man kaum noch in den Griff bekommt. Dabei könnte die Natur so lieb zu uns sein, wenn wir sie zu schätzen wüssten. Der Wald spendet Schatten und gute Luft, die Wiesen spenden eine satte Ernte und ein Blumenmeer, welches die Augen betört. Das Wasser spendet uns Leben, Feuchtigkeit, Abkühlung und Nahrung. Die Berge geben uns Schutz und bieten seltene Pflanzen und Kräuter. Die Tiere geben uns Nahrung, bilden einen Teil der Ernährungskette, aber wenn die Insekten aussterben, gehen mit ihnen auch die Vögel, dann die Kleintiere, dann die Grosstiere, und zum Schluss der Mensch, weil nichts mehr wächst, wenn niemand mehr zum Bestäuben da ist. Natürlich können wir heute fast alles im Reagenzglas züchten, und in den USA leben einige Superreiche schon in künstlich angelegten Städten unterhalb der Erde. Diese Kunstlandschaften sehen aus wie die Natur, bieten Luft durch Luftschächte, Wald und Wiesen durch Bildprojektionen, und das Leben dort unten ist teuer. Wir werden jedoch nicht lange ohne Sonnenlicht überleben, trotz Vitamin D Tabletten und Kunstnahrung. Spätestens wenn der letzte Luftrest durch die Säuberungsanlagen gelaufen ist, ersticken wir in unserer Kunstwelt, wenn wir die Natur nicht schützen und schätzen. Wie lebt man naturbewusst?
Was ist naturbewusst? Der Minimalismus mit seinen wenigen Dingen ist beispielsweise naturbewusst, da er das einfache Leben wiederspiegelt. Das Landleben, der Bauernhof, das Bergleben, die Alm mit ihren romantischen Hütten, das Haus am See, die Villa am Meer, das schicke Holzhaus, der Wald, die Blumenwiese, alles kennzeichnet mehr oder weniger die Natur. Der naturbewusste Mensch scheut jegliche Industrialisierung, es sei denn, sie ist überaus nützlich. Fliessendes Wasser, Strom und Wärme können durchaus angenehm sein, wenn man sich nicht selbst drum kümmern muss. Sie können jedoch stinken, unangenehme Folgen für unser Klima und die Umwelt haben, wenn man sich für die falsche Energie entscheidet. Atomstrom ist beispielsweise billig und auf den ersten Blick sauber, aber wir wissen immer noch nicht, wo das Endlager des Atommülls sein wird. Wasserenergie, Windkraft und Solarstrom sind relativ umweltfreundlich, aber auch hier muss man die Eingriffe in die Natur berücksichtigen, da auch diese Energie nicht unsichtbar ist. Und so würde uns dauerhaft nur eines helfen, einfach so wenig Strom wie möglich zu verbrauchen. Man muss nicht auf alles verzichten, wenn man mit der Natur eine Einheit bilden will, man braucht nur Stil und Ausdauer, um allen Naturereignissen zu trotzen. Die Natur ist für alle da, bietet alles im Überfluss, wenn man es zu schätzen weiss, aber sie wehrt sich auch gegen unnatürliche Umwelteinflüsse, und sie repariert und regeneriert sich immer wieder selber, selbst wenn dies für Mensch und Tier tödlich enden kann. Fakt ist, Leben in irgendeiner Form wird es immer wieder geben. Das natürliche Leben ist geprägt von manuellen Handgriffen, die nichts mit moderner Technik gemeinsam haben. Die Blume auf der Wiese, der Baum im Wald, die Frischluft, die wir einatmen, der Regen, der uns nährt, wenn er das Wachstum anheizt, alles ist schützenswert. Und wenn wir unser Klima verpesten, ist die Natur bald eine Angelegenheit der Vergangenheit. Es gibt Leute, die bauen sich ein Blockhaus aus Holz und geniessen den Minimalismus darin. Der Bergsteiger atmet die Natur am Gipfel ein, der Taucher atmet den Sauerstoff aus der Flasche, während er sich den Meeresgrund anschaut, und der Normalverbraucher atmet die Autoabgase ein, während er im Stadtpark spazieren geht und glaubt, er sei inmitten einer vollkommenen Natur. Wie natürlich kann der Mensch leben?Wenn wir von künstlicher Befruchtung und Genmanipulation absehen, so ist die Entstehung des menschlichen Lebens ein Naturereignis. Wir kommen nackt zur Welt, kultivieren uns und wachsen mehr oder weniger natürlich heran. Unser Körper ist natürlich, solange wir ihn nicht mit Implantaten vollstopfen und ihn chirurgisch verändern. Unsere Denkprozesse sind komplex aber natürlich, und unsere natürlichen Urinstinkte zeigen uns den Weg, immer der Nase nach. Geruchsinn, Tastsinn, Sehsinn, Geschmacksnerven, unser Gehör, alles hilft uns, das Leben zu geniessen. Wir sollten unseren Körper als wertvolles Gut betrachten, ihn hegen und pflegen, ihn so natürlich wie möglich nähren, und wir sollten Abstand von jeglicher Chemie halten, da sie uns langfristig alt und krank macht, auch wenn die optischen, kurzfristigen Effekte verblüffend sind. Flora und Fauna - Wie wichtig sind Pflanzen und Tiere
Unter Flora und Fauna versteht man die Pflanzenwelt und die Tierwelt, geprägt von der Natur, der Umwelt, der Kultivierung und den Witterungsverhältnissen. Pflanzen und Tiere sind biotische Lebewesen, die bewegt leben, Steine sind abiotische Objekte, auch wenn sie genaugenommen Lebewesen sind, die Leben in sich beherbergen. Beides kann man jedoch nutzen, um mit der Natur im Einklang zu leben, und noch nie ist es jemanden gelungen, natürliche Gegebenheiten im Reagenzglas nachzuahmen, selbst wenn diese noch so perfekt waren. Nicht einmal das Superfood kommt an die natürlichen Nahrungsmittel heran, und so ist die Natur das Faszinierendste, das ich kenne.. Wir sollten Pflanzen und Tiere schützen, auch die hässlichen Insekten, damit die natürliche Vielfalt erhalten bleibt. Die Biene ist beispielsweise so nützlich, dass wir mit ihr sterben würden, wenn wir sie ausrotten. Sie bestäubt nicht nur die Blumenblüten, auch Früchte, Erdbeeren, Sträucher, Gräser und Klee gedeihen durch ihre Arbeit. Experimente haben ergeben, dass die Erdbeerernte mager ausfällt, wenn sie nicht durch die Biene im Gleichgewicht gehalten wird. Bitte, es ist nicht nur der Honig, der uns fehlen würde, wenn die Biene stirbt, das gesamte biologische Gleichgewicht würde schwanken. Neben der nützlichen Biene existieren allerlei wertvolle Insekten, Käfer, Grashüpfer, Grillen, Würmer, Fliegen, Schmetterlinge, Raupen, Ungeziefer, welches sogar im Garten nützliche Tätigkeiten erfüllt. Das sogenannte Ungeziefer, allen voran die Blattlaus sorgt dafür, dass die Erde mit Mineralstoffen versorgt wird, da sie mit und von den Pflanzen leben. Wer einen eigenen Biotop betreut, der weiss, wie das Ungeziefer seine Bahnen im Biotop zieht, ohne dass es störend wirkt. Fressen und gefressen werden, das ist das Motto der Nutztierchen, und wenn hier ein Ungleichgewicht entsteht, weil man glaubt, mit Kunstdünger geht es besser, dann kommt man aus der Düngefalle nicht mehr heraus. Und auch die Vögel sind nicht nur zum Vögeln da. Sie sind zwar auf den ersten Blick nur ein optischer Blickfang, und in so manchen religiösen Mythen glaubt man, der Vogel trägt nichts zum Zusammenspiel der menschlichen und natürlichen Welt bei, da er scheinbar nicht arbeitet, aber da liegen wir falsch. Vögel sind Arbeitstiere. Sie richten sich ihr Nest zusammen, duchen sich im Frühling einen Partner, paaren sich, sorgen für Nachwuchs, peppen ihre Nachkommen, quasi ihre Kinder auf, lernen ihnen das Fliegen, Jagen und Futtersammeln, und sie fressen die Würmer und Insekten auf, welche uns so derart stören, dass wir sie uns am liebsten wegwünschen würden. Ohne den Vogel würde unser biologisches Gleichgewicht aus dem Lot geraten, auch wenn man sagt, dass so mancher Mensch ein exotischer Vogel ist. Ausserdem beglücken uns viele Vögel mit ihrem Gesang, der tief in die Seele eindringt und sogar heilende Wirkung für so manch geschädigtes Seelenleben hat. Flora und Fauna erhalten die Natur aufrechtFlora und Fauna arbeiten eng zusammen, denn sie ernähren sich voneinander. Wenn eine Tierart ausstirbt, wächst eine andere Art unkontrolliert weiter und das natürliche Gleichgewicht gerät ausser Kontrolle. Wenn wir Mastviehzucht betreiben, um billiges Discounter-Fleisch herzustellen, schaden wir nicht nur der Umwelt, sondern auch uns selber. Dieses Fleisch ist minderwertig, erhöht das Krebsrisiko, und die Tiere stossen viel zu viel Methangas aus, was wiederum schlecht für den Treibhauseffekt ist, da die Treibhausgase erhöht werden. Hin und wieder ein Stück Biofleisch oder Wildfleisch zu essen, ist gesünder und schadet dem natürlichen Gleichgewicht von Flora und Fauna nicht. Bio und Öko prägen die Natur
Am 22. Mai ist Welttag der Biodiversität, ein Bio-Tag, an welchem wir uns auf die Natur, die biologische Artenvielfalt und die daraus entstehenden Möglichkeiten besinnen sollten. Am Biodiversitätstag könnten wir einen Apfelbaum im Garten züchten, ein Blumenbeet anlegen, Gemüse pflanzen und uns an der Aufzucht erfreuen. Gesund auf natürliche Art und Weise sind Biosysteme und Ökosysteme, Bioprodukte und Biolebensmittel. Wir leben gesünder, wenn wir sie nutzen, auch wenn sie nicht immer billig sind. Ökosysteme erneuern sich selbst und bilden einen geschlossenen Kreislauf, sodass alles verwertet wird. Bio kommt ohne Chemie, ohne Kunstdünger und ohne menschliches Beschleunigen des Wachstums aus. Ein Biotop lebt beispielsweise das ganze Jahr über, ist ein geschlossener Nutzgarten, der ohne zusätzlichen Dünger auskommt. Die Kompostierung sorgt für gesunde Bakterien, der Mensch lebt davon, er scheidet den Biomüll wieder aus, und so lebt die Natur mit uns, von uns, aus uns, wenn wir ausschliesslich biologische Systeme nutzen. Vielleicht entscheiden auch Sie sich für einen wilden Biogarten, aus dem Sie fast das gesamte Jahr über leben können, wenn die Ernte reichhaltig ausfällt. Ca fünf Jahre müssen Sie so einen Biotop aufbauen, aber dann lebt er nahezu von ganz alleine. Das herkömmliche Bio aus dem Supermarkt ist gesünder als die konventionellen Lebensmittel, obwohl man hier Abstriche machen muss, da der Begriff Bio nicht allumfassend geschützt ist. Und so liegt es an den einzelnen Ländern, wie viele chemische Stoffe in Bio enthalten sein dürfen, dass man das Produkt noch als Bioprodukt einstufen darf. Sogar ein winziger Teil an genmanipuliertem Saatgut darf in Bio enthalten sein, weil wir die Gentechnik in der Natur mehr und mehr als gegebenen Faktor ansehen, welcher zu unserem modernen Leben dazugehört. Bitte, der Naturfanatiker wird jetzt laut aufschreien und den herkömmlichen Supermarkt möglichst meiden, aber für den Normalverbraucher scheint dies kein Problem zu sein. Man kauft das, was billig ist, sucht nach Sonderangeboten, stellt sich im Supermarkt an der günstigen Fleischtheke an, konsumiert seinen Fisch in der Plastikfolie, und man macht sich keine Gedanken darüber, ob hier wirklich alles rein Bio ist. Zunehmend etablieren sich die wahren Biosiegel, welche damit werben, dass das Produkt wirklich Bio ist, rein natürlich, ohne jeglichen chemischen oder genmanipulierten Stoff drin. Der Konsument muss darauf bauen und vertrauen dürfen, und gerade deshalb sind in diesem sensiblen Bereich Skandale aller Art ein absolutes No-Go. Wenn das Vertrauen in Bio schwindet, kann die Biolinie niemals zum Standard werden. Und wenn wir weiterhin auf Sonderangebote, Billigfleisch und Dosenfisch stehen, quasi auf den billigen Preis abfahren, wird sich das etwas teurere Bio auch nicht durchsetzen. Gut, es klingt vielleicht anmaßend, wenn ich mitten in einer schlimmen Wirtschaftskrise, begleitet von hoher Inflation und Mangelwaren von teurem Bio als Standard spreche, aber irgendwann müssen wir die Chemie aus unseren Lebensmitteln entfernen, sonst werden wir zwar alt, aber krank. Man ist, was man ißt. Man könnte sich den Billigflug nach Spanien ersparen, das Klima schonen, aber für diese Aussage wird mir der Jetsetter den Hals umdrehen, da wir heute immer noch das Flughafen-Hopping als cooles Hobby ansehen. Bitte, die Natur rächt sich, wenn sie die Nase voll von Chemie, Kunstdünger und genmanipuliertem Saatgut hat. Es entsteht ein derart schlimmes Ungleichgewicht, dass wir uns förmlich vor den Unwettern verstecken müssen. In einigen Jahren werden bis zu 20 Millionen Menschen auf der Flucht sein, weil deren Lebensraum nicht mehr bewohnbar sein wird. Die Dürre lässt grüssen. Und so werden wir zwangsweise auf Bio und Öko umsteigen müssen, um wenigstens ein wenig der übrig gebliebenen Ernte einzufahren. Der eigene Bioanbau von Gemüse, Obst, Kräutern und Gewürzen wird uns eines Tages wie ein selbstverständlicher Wegbegleiter zur Seite stehen, und wenn wir im eigenen Garten arbeiten, in der Bioerde wühlen, bleiben wir länger gesund.
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