Lifestyle Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Kultur

Leben

Shopping

Technik

Urlaub

Tipps für Blumen und Pflanzen

Blumen im GartenBlumen sind sensibel, schön, nützlich und lebhaft. Sie können hören, und dies erschreckt sie besonders hart, wenn wir in sie hineinbeissen. Sie können spüren, da sie eine Art Nervensystem haben, mit welchem sie sich gegen Umwelteinflüsse wehren. Auch Pflanzen sind nur Menschen.

Blumen im Haus züchten

Wer keinen Garten besitzt, kann sich einen internen Blumengarten im Haus anlegen. Hier nimmt man grosse Blumentröge, die man mit hochwertiger, reichhaltiger Blumenerde befüllt, denn minderwertige Erde wird nie zu guten Ergebnissen führen, wenn die Blumen nicht im Freien stehen. Am Fenster, an lichtdurchfluteten Stellen in den Räumen, überall dort, wo Sonne vorhanden ist, kann man seine Blumentröge aufstellen. Verwenden Sie möglichst stabile Pflanzenarten, damit die Blüte gedeiht. Einige Leute entscheiden sich für blühende Kakteen als Blumenersatz, da der Kaktus genügsam ist und auch in geschlossenen Räumen gut wächst.

Grünzeug im Haus benötigt die selben Komponenten wie in freier Natur, Licht, eine gewisse Wärme, gute Erde und Wasser. Wenn man seine Pflanzen düngt, sollte man Biodünger verwenden, sonst züchtet man sich einen reinen Chemiekasten heran, der in geschlossenen Räumen noch intensiver eingeatmet wird.

Ein bisschen Grün schadet nicht, und besonders in der Wohnung, in geschlossenen Räumen sind Pflanzen wichtig, da sie durch die Photosynthese einen Gesundheitsfaktor für uns Menschen bilden. Die Pflanzen atmen Stickstoff ein und Sauerstoff aus. Der Mensch atmet Sauerstoff ein und Stickstoff aus. So wird durch die Anwesenheit von Pflanzen die Luft gereinigt und die Sauerstoffzufuhr gesichert.

Nachts betreiben Pflanzen keine Photosynthese. Deshalb ist es wichtig, dass das Schlafzimmer frei von Zimmerpflanzen ist, da sie sonst nachts unseren Sauerstoff wegatmen. Nur tagsüber sind sie wichtig. Und wer sich eine Pflanze auf seinen Bürotisch stellt, ist fit für die Arbeit, ermüdet nicht so schnell und lebt gesünder.

Blumen und Pflanzen benötigen Licht und Wärme, aber die Zimmerpflanzen gehen ein, wenn man sie an ein ungünstiges Fenster stellt und die heisse Sonne draufscheinen lässt. Zimmerpflanzen sind empfindlich und sollten ins Licht, aber nicht unbedingt in die pralle Hitze gestellt werden. Hin und wieder sollte man Topfpflanzen drehen, da sie sich immer in Richtung des Lichts bewegen und schief wachsen, wenn der Blumentopf ständig wie angewurzelt im Raum steht.

Der Blumengarten für die Seele

Heute geht der Trend hin zu einem reinen Garten, in dem das grüne Gras auf den Zentimeter genau geplant wachsen darf. Der sogenannte englische Rasen mit seinem satten Grün und den fehlenden bunten Blumen hat schon seine Vorteile für das menschliche Auge, denn die Farbe Grün beruhigt die Augen und macht uns innerlich zufrieden. Aber auch die bunten Blumen haben ihre Vorteile.

Die Natur braucht die Blumen zum Überleben, die Bienen ziehen Ihren Nektar daraus, und die Pflanzenwelt lebt damit im Gleichgewicht. Richten Sie mindestens ein Blumeneck im Garten ein, legen Sie mindestens ein bis zwei Blumenbeete an, die Sie nach Wunsch und Farbe so gestalten, dass Ihre Lieblingsblumen und Ihre Lieblingsfarben dominieren. Damit tun Sie etwas für Ihre Gesundheit, weil die Optik Ihr Herz und der gute Duft Ihre Nase betören. So finden Sie Ausgeglichenheit, innere Balance, seelische Stärke und Kraft im Alltag.

Blumen und Pflanzen mit Kaffeesatz düngen

Wenn Sie den Kaffee ausgetrunken haben, werfen Sie den Kaffeesatz nicht weg, auch dann nicht, wenn Sie nichts daraus herauslesen können. Man kann den Kaffeesatz als Ersatzdünger für Blumen und Pflanzen verwenden. Besonders die Blumen lieben den Kaffeesatz und gedeihen prächtig damit. Natürlich sollte man zusätzlich anderen Dünger beimischen, denn Biodünger sorgt immer für gutes Wachstum, aber der Kaffeesatz verleiht den Pflanzen einen zusätzlichen Extraschub. Man gibt den Kaffeesatz rund um die Blumen herum, arbeitet ihn vorsichtig in die Erde ein und verwendet ihn wie normalen Dünger.

Blumen giessen wie ein Profi

Blumen giessen kann anstrengend und lästig sein, aber die Pflanzen sind auf uns angewiesen, wenn sie nicht zufällig auf einer Wiese oder im Garten stehen. Besonders die Zimmerpflanzen benötigen Wasser. Man sollte das Blumenwasser aus der Regentonne nehmen, nicht unbedingt kaltes, frisches Leitungswasser verwenden, aber abgestanden sollte das Blumenwasser auch nicht sein.

Wer nicht ständig seine Blumen giessen will, sollte nach dem Giessen die Erde lockern, aufwühlen, umstechen und ein wenig umgraben. So gelangt das Wasser in die unteren Erdschichten hinein, die Pflanzen ziehen es aus der Erde, und es verdunstet nicht gleich wieder an der Erdoberfläche. Wer die Erde nicht umgräbt, muss andauernd nachgiessen, da die unteren Erdschichten trocken und hart sind.

So pflegen Sie Blumen und Zimmerpflanzen

BlumenWie pflegt man Blumen und Zimmerpflanzen artgerecht? Wer sich für echte Pflanzen entscheidet, lebt gesünder, da sie Sauerstoff abgeben, welchen wir zum Atmen benötigen. Wer sich für Kunstpflanzen entscheidet, hat dafür jedoch weniger Arbeit.

Echte Pflanzen müssen regelmässig gegossen werden. Hierfür gibt es mittlerweile ganze Wassersysteme, welche durch ein dünnes Schlauchsystem den Pflanzen so viel Wasser abgeben, dass sie gut gedeihen. Wer in den Urlaub fährt, kein eigenes Wassersystem zum Giessen besitzt, kann eine gefüllte Wasserflasche kopfüber in die Blumenerde stecken. Im Laufe der Zeit gibt die Flasche so viel Wasser in die Erde ab, wie die Pflanze benötigt.

Echte Zimmerpflanzen benötigen gesunde Erde, am besten Bioerde ohne Kunstdünger. Den Biodünger kann man sich aus Laub, Blättern und Gras am Komposthaufen züchten, damit man gut duftenden Humus erntet, welchen man dann den Zimmerpflanzen beimengt.

Es kommt auch auf die richtige Topfgrösse an, denn in einem zu kleinen Topf stirbt die Pflanze ab, weil die Wurzeln sich nicht mehr entfalten können und am Topfrand anstossen. Grosse Palmen sollte man in Töpfe mit Rollen geben, damit man sie bequem durch den Raum schieben kann, da die Zimmerpalme hin und wieder so gedreht werden muss, dass sie dem Sonnenlicht zugeneigt ist, sonst wächst sie schief.

Wer keinen grünen Daumen besitzt, trotzdem ein wenig Grünzeug in der Wohnung haben möchte, entscheidet sich für Kunstpflanzen. Hier sollte man jedoch auf Hochwertigkeit achten, denn billige Kunstpflanzen sehen auf den ersten Blick künstlich aus und fühlen sich auch so an. Ich stellte mir einst bunte, riesengrosse Blumen in den Flur, weil der Flur wenig Licht spendet und dort keine echte Pflanze überlebte. Bis heute muss ich diese Blumen nur hin und wieder entstauben.

Zimmerpflanzen neu umpflanzen

Im Februar, oder auch schon Ende Januar ist die beste Zeit, um seine Zimmerpflanzen umzutopfen. Der Frühling im Garten ist noch nicht da, aber der erste Winter in der Wohnung ist bereits vorbei. Wenn eine Zimmerpflanze keinen Platz mehr im zu eng gewordenen Topf hat, merkt man es daran, dass die Wurzeln eng beieinander liegen und nicht mehr als einzelne Wurzeln identifiziert werden können. Ein grösserer Topf muss her, damit sich die Pflanze wieder entfalten kann.

Manche Leute schneiden das halbe Wurzelwerk seitlich weg. Davon rate ich jedoch ab, denn wenn man dies nicht artgerecht macht, kann die Pflanze leiden. Meine Mutter entzweite einst meinen Farn, bis die beiden Hälften gemeinsam den Tod fanden. Und ich spreche so lange mit den Pflanzen, rede gut auf sie ein, bis sie zu Selbstversorgern werden und ich sie nicht mehr giessen muss. Ich scheitere jedes Mal kläglich. Wahrlich, reden alleine bringt oft nichts.

Der kleine Kräutergarten für zu Hause

KaktusWer seinen Kräutergarten im eigenen Haus, in der eigenen Wohnung züchten möchte, der kann dies auf sonnigen Plätzen machen, vielleicht auf der breiten Fensterbank. Man braucht ein langes, stabiles Brett und drei bis fünf Blumentöpfe, je nachdem, wie viele Kräutersorten man züchten möchte. Man klebt oder nagelt die Töpfe ans Brett, befüllt sie mit hochwertiger Bioerde, gibt die Kräuterpflanzen oder Kräutersamen hinein und wartet, bis man die erste Ernte für die Gemüsesuppe in Empfang nehmen kann. Man sollte für Wind, Luft und Sonne sorgen. Hierfür sind gekippte, geöffnete oder luftdurchlässige Fenster und Fensterteile geeignet, der Balkon, oder das Fensterbrett aussen am Fenster. Bei Wind und Wetter bilden die Kräuter nämlich mehr Antioxidantien, und diese stärken unser Immunsystem. Schnittlauch, Petersilie, Oregano, Melisse, Kresse oder Basilikum eignen sich gut für jedes Kräutergericht, sodass man notfalls mit fünf oder gar sechs Töpfen gut ausgestattet ist.

Schnittblumen und ihre artgerechte Pflege

Nicht nur im Sommer, auch im Winter blühen Schnittblumen im eigenen Zuhause. Sie mögen es eher kühl, nicht zu heiss, und sie möchten nicht in der prallen Sonne am Fenster stehen, sonst lassen sie die Köpfe schnell hängen. Ich sprühe sie manchmal mit Haarspray ein, wenn sie knapp vor dem Verwelken sind, dann halten sie noch optisch gesehen einige Tage, selbst wenn sie seelisch schon lange tot sind.

Schnittblumen muss man regelmässig am Stiel unten schräg anschneiden, damit sie das Wasser besser aus der Blumenvase ziehen können, denn auch Blumen müssen durstig trinken. Das Wasser sollte nicht ständig gewechselt werden, da sich Blumen im abgestandenen Wasser wohler fühlen. Pures Leitungswasser frisch aus der Leitung schadet ihnen eher als dass es hilft. Blumen mögen keine Heizungsluft, sonst trocknen sie aus.

Wenn die Schnittblumen noch quietschen, sind sie frisch, wenn sie sich matt und weich anfühlen, sind sie alt und ihr Geld nicht mehr wert. Bei Topfpflanzen sollte man darauf achten, dass sie in Bioerde stehen und eine kleine Blüte enthalten, da die Blüte dann noch wächst und aufblüht.

Am besten ist es, man kauft die Blumen in der Gärtnerei, aber auch die Supermärkte rüsten auf und bieten mittlerweile manchmal sogar täglich frische Bioblumen an. Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen sollte man nicht neben andere Blumen stellen, denn sie sondern einen Stoff ab, der nicht unbedingt lebenswert für ihre nähere Umgebung ist. Bitte, neben einer Narzisse gedeiht nichts, ausser sie selbst und ihr grenzenloses Ego.

Blumen muss man giessen, in regelmässigen Abständen in frisches Wasser stellen, nicht zu kalt, nicht zu frisch. Das Wasser sollte aber auch nicht zu faulen beginnen, obwohl Blumen gerne im eigenen Sud baden. Zwiebelblumen muss man nicht grossartig giessen, da sie das Wasser speichern. Wenn ich eine Blume wäre, bräuchte ich viel Pflege.

Blumen haltbar machen

Wie macht man Blumen haltbar? Man steckt sie in eine spezielle Konservierungslösung. Das Verfahren ist jedoch mit Vorsicht zu geniessen und für den eigenen Hausgebrauch eher ungeeignet, da man spezielle Schutzkleidung und einen Atemschutz benötigt. Immerhin handelt es sich hierbei um eine chemische Lösung, die nicht gesundheitsfördernd ist, aber wenn die Blumen konserviert sind, sind sie ungefährlich. Man kann diese haltbaren Blumen auch bequem kaufen. Das spart Zeit, Aufwand, Nerven und Schmutz, wenn man nicht selber herumpfuscht. Diese Blumen gibt es in allen Farben, da man sie im konservierten Zustand gut einfärben kann. So bekommt man beispielsweise goldene Rosen, die man zum Valentinstag verschenken kann, oder eine gelbe Butterblume für die Schwiegermutter, und eine schwarze Rose für die Ex-Frau. Bitte, ich würde meinem Ex-Partner eine blaue Sonnenblume schenken, damit er auf sonnige Zeiten hoffen darf, wenn ich nicht mehr bei ihm bin. Übrigens kann man diese Blumen auch für seinen Wintergarten nutzen, fürs Schlafzimmer, für extrem heisse oder extrem dunkle Räume, in denen kaum eine Pflanze auf normalem Weg überlebt. Die Blumen halten bis zu drei Jahren, bevor sie erneuert werden müssen, aber von Zeit zu Zeit muss man ohnehin seinen Hausrat ausmisten. In meinem Wintergarten verblasst gerade eine orange Rose, von der wahrscheinlich in absehbarer Zeit nur noch die Dornen übrig bleiben.

Haltbare Blumen aus echten Blumen

Wie macht man aus echten, natürlich gewachsenen Blumen haltbare Blumen? Man legt sie in eine spezielle Lösung, in eine Konservierungslösung. Eine Firma hat dieses Verfahren entwickelt und bietet diese Blumen in allen Farben und Farbvariationen an. Im Internet kann man sie bestellen, und sie sehen wirklich wunderschön aus. So bekommt man goldene Rosen oder pinke Tulpen, da die gesamte Blume eingefärbt wird. Bitte, das ist doch eine gute Geschenksidee, oder wenigstens eine Idee, um ein Geschenk nett zu verpacken und zu gestalten. In der Wohnung sehen diese Blumen als Dekomittel edel aus, wenn man sie in den Farben der Möbel wählt. So sehen weisse Rosen auf einem weissen Tisch richtig elegant aus, oder goldene Rosen auf einem schwarzen Tisch. Die Blumen bröseln nicht, sind ca drei Jahre lang haltbar und verlieren in dieser Zeit ihre Farbenpracht kaum bis gar nicht. Natürlich sind Naturblumen die schönste Variante, aber sie sind leider vergänglich und brauchen ständig frisches Wasser und Licht, was diese haltbaren Blumen nicht benötigen. Manchmal kann Kunst richtig praktisch sein, wenn man die Natur austrickst.

Schwebende Zimmerpflanzen

In Japan gibt es sie bereits wie Sand am Meer, und zu uns kommen sie nach und nach, die schwebenden Zimmerpflanzen. Da hängt der Bonsai förmlich zwischen Zimmerdecke und Fussboden fest, während er sich durch den Raum bewegt. Die Blumen werden mit Magneten befestigt, sodass sie vom Boden abheben und ein magisches Bild erzeugen. Die Pflanzen sind ein Hingucker, für Partys und Feste gut geeignet, und sie verleihen uns einen Touch an Vermenschlichung, da man nie alleine ist, wenn einem so ein fliegender Bonsai begegnet.

Der Bonsai in der Wohnung

Ein Bonsai peppt die Wohnung auf. Er braucht natürlich viel Pflege, quasi einen grünen Daumen, aber dafür sieht er richtig niedlich aus. Man muss den Bonsai frisieren, ihn wie einen Kopf pflegen, wenn man ihn ordentlich aussehen lässt, denn diese Bäumchen wachsen wie Unkraut, blitzschnell. Es gibt sie in allen Formen und Varianten, sodass sie zu jedem Möbelstück passen. Gut sieht so ein Baum neben einem Esstisch, neben einem Sofa, oder gleich mitten im Raum aus, als sogenannter Meditationsbaum. Nur im Schlafzimmer sollte er nicht stehen, denn nachts atmet er uns aufgrund der fehlenden Photosynthese die Luft weg.

Mit Blumen sprechen - die Blumensprache verstehen

Spirituell gesehen sind Blumen auch nur Menschen, liebevolle Lebewesen, welche die Aufmerksamkeit der Welt geniessen. Esoterisch gesehen kann man in jeder Blume Geheimnisse erkennen, in den Blüten lesen, die Blüten und Blätter für Rituale und magische Zauber verwenden, Blumen anbeten und in ihnen heilende oder zumindest lindernde Kräfte sehen.

Es gibt Menschen, die so sensibel sind, dass sie die Blumensprache verstehen, mit den Blumen sprechen und auf sie hören. Sie tun es auf eine Weise, die man mit dem reinen Verstand nicht realisiert, sondern nur mit dem Herzen, welches die Schwingungen der Natur aufnimmt.

Die neuesten Forschungsergebnisse zeigen, dass Pflanzen hören können, ein gewisses Hörorgan besitzen und uns Menschen wahrnehmen. Trotzdem reagieren sie nicht auf uns, da wir ihnen in gewisser Weise egal sind. Sie hören nur, wenn wir in sie hineinbeissen, und genau dies empfinden sie als höchst unangenehm. Pflanzen sind auch nur Menschen.

Jetzt haben wir wissenschaftlich erfahren, dass Blumen und Pflanzen kein offenes Ohr für unsere liebevollen Gespräche haben. Warum unterhalten sich dann so viele Leute mit ihren Blumen? Ich kann Sie beruhigen, lieber Besucher, es existieren auch noch Welten zwischen und über den wissenschaftlichen Erkenntnissen, sonst würde man sich fortlaufend auf einem gewissen Forschungsstand befinden und keinen Blick über den Tellerrand hinaus wagen, sozusagen in der Gemüsesuppe schwimmen.

Als ich meinen Blumen Heavy Metal Musik vorspielte, störte sie dies kein bisschen. Als ich jedoch mit meinem roten, flauschig warmen Bademantel meinen Kaktus erschrecken wollte, ging dieser ein wie eine stiefmütterlich ungepflegte Primel. Vielleicht hatte ich ihm aber auch zu viel Wasser gegeben, denn Kakteen trinken ungern grosse Wassermengen.

Natürlich lässt sich unter gewissen esoterischen Aspekten nachweisen, dass Unterhaltung für Blumen und Pflanzen von Vorteil sein kann, jedoch zeigen auch zahlreiche Experimente, dass die Pflanzenwelt unbeeindruckt von solch akustischen Streicheleinheiten ist. Was allerdings stimmt, ist die Tatsache, dass man sich mehr um seine Blumen kümmert, wenn man mit ihnen spricht. Man giesst sie, entfernt das Unkraut, schaut sich den Glanz der Blätter an, düngt sie eventuell und sorgt so für die nötige Pflege. Deshalb gedeihen Pflanzen, mit denen man sich unterhält, besser, da sie ein rührendes soziales Umfeld geniessen.

Blumen sind sensible Persönlichkeiten in der Pflanzenwelt, und sie sind die ersten Boten, die mit dem Frühling aus der Erde spriessen. Sie sind auch wirklich ausnahmslos die Ersten, wenn es darum geht, bei Wassermangel und Pflegearmut zu verdursten. Da hilft die beste Ansprache nicht. Neulich ist mir dies mit meinem verzweifelten Weihnachtsstern passiert, den ich eigentlich bis in den Frühling hinein durchbringen wollte. Er starb an purer Verzweiflung, da ihn der Frost austrocknete, er sich jedoch nicht artikulieren konnte und schweigend den Kopf in den Topf steckte.

Experimente zeigten, dass Blumen unbeeindruckt von unserer Sprache sind. Wenn man einem Kaktus Heavy-Metal Musik vorspielt und einer Lilie sanfte Liebeslieder, den beiden Pflanzen jedoch guten Dünger und Wasser anbietet, gedeihen sie beide prächtig. Wenn man beiden Pflanzen die gleiche Musik vorspielt, gedeihen sie bei gleicher Pflege gleich gut. Das Experiment zeigt, dass man sich grosse Worte, Horrorgeschichten und Liebesschwüre ersparen kann, aber mit Schlagermusik habe ich dieses Experiment noch nie durchgeführt.

Während man seine Blumen pflegt, umtopft, ihnen Regenwasser gibt, Schnittblumen am Stiel schräg anschneidet und sie ins optimale Licht stellt, kann man ihnen die Alltagssorgen erzählen, sich den Frust von der Seele reden, ihnen Lieder vorsingen, und sie hören geduldig zu. Das beruhigt unsere Seele, lässt unser Herz höher hüpfen und baut Stress ab. So profitieren wir davon, dass wir uns mit den Blumen unterhalten.

Die Blumensprache verstehen

Auch von Mensch zu Mensch kann man etwas durch die Blume mitteilen. Die Blumensprache ist für uns Menschen eine non verbale Sprache, um Gefühle, Hoffnungen und Wünsche, Bitten und Danksagungen zum Ausdruck zu bringen. Wir signalisieren damit Liebe, Eifersucht, Treue, Vertrauen, aber auch Ablehnung und negative Dinge.

Wenn wir der Schwiegermutter einen Kaktus schenken, zeigen wir ihr damit, dass sie die bösen Schwiegermutterwitze verdient hat. Ich kann meiner Schwiegermutter in Spee keinen Kaktus schenken, da sie mir zum Geburtstag einen Kuchen bäckt, ihre wöchentlichen Suppen vorzüglich schmecken und sie mir zu Weihnachten schon zwei warme Pyjamas geschenkt hat.

Das grösste Gefühl in der Blumensprache ist die Liebe, die man durch die rote Rose ausdrückt, und die zarte Freundschaft, die man mit einer Nelke übermittelt. Ich bekam einst von einem Freund eine gelbe Rose geschenkt, was soviel wie Ablehnung bedeutet, da die Farbe gelb signalisiert, dass man kein Interesse hat. Als ich mich distanziert bedankte, verstand mein Freund die Welt nicht mehr und meinte: Elisabeth, ich wollte mit dieser Rose zeigen, dass du mein Herzensmensch bist. Ich begriff zwar langsam, aber ich begriff es endlich. Seine Lieblingsfarbe ist gelb, er konsumiert Yellow-Strom, er kleidet sich im gelben T-Shirt, er liebt die Sonne, und er kaufte sich sogar schon ein gelbes Auto. Gelb ist sein wahres Rot.

Mit Astern zeigt man beispielsweise einem Menschen, dass er nicht treu war, denn Astern verkörpern Untreue. Mit blauen Blumen signalisiert man Vertrauen, und wenn man ein Vergissmeinnicht schenkt, soll dies sagen, Vergiss mich bloss nicht, ich baue auf dich. Eine Schwertlilie signalisiert auch höchstes Vertrauen, ewige Treue, Kampf um einen Menschen und hohes Ansehen.

Eine weisse Rose signalisiert den Tod, das Sterben, die Vergänglichkeit, und eine schwarze Rose habe ich bisher noch nie gesehen. Einer meiner Freunde liebt weisse Rosen, auch wenn ich bis heute nicht weiss warum. Als ich ihm einst eine weisse Rose schenkte, kam er eine Woche darauf mit einem neuen Sportwagen an, weil er seinen alten Wagen zu Schrott gefahren hatte. Wahrlich, die Symbolik des Todes lag hier richtig.

Die Dahlie bedeutet, dass man bereits vergeben ist, und die Chrysantheme signalisiert, dass man frei und ungebunden ist. Auf der nächsten Hochzeit, zu der ich eingeladen bin, trage ich sichtbar für alle eine Chrysantheme im Ausschnitt, und bei meiner eigenen Hochzeit trage ich ein hoch geschlossenes Kleid ohne Ausschnitt, dann erspare ich mir die Dahlie im Dekollete.

Hibiskus, Edelweiss und Enzian bedeuten Schönheit, Jugend und Verzauberung. Wenn ich jemals ein Edelweiss geschenkt bekomme, bilde ich mir auf meine Eitelkeit etwas ein, denn dann hat der Schenker Mut bewiesen, da Edelweiss geschützte Blumen sind. Eine Distel bedeutet, die Sache ist mir zu heiss. Und so kann mir der Schenker gleich vorab Disteln schenken, dann erspart er sich den Weg ins Gebirge zum Edelweiss.

Kletten bedeuten Anhänglichkeit, dass jemand anhänglich wie eine Klette ist. Jasmin bedeutet zauberhaftes Wesen, Schönheit und Duft. Und die Gladiole signalisiert Stolz. So könnte man jemandem mit Jasmin beglücken, wenn er zu anhänglich wird, eine Klette schenken, und wenn er dann stolz seine eigenen Wege geht, überrascht man ihn mit einer Gladiole. Wer darin keinen Sinn sieht, versteht nur Bahnhof.

Die Malve bedeutet Freundschaft. Wenn eine Frau einem Mann eine Malve schenkt, ist er beleidigt, falls er die Blumensprache kennt. Wenn ein Mann einer Frau eine Malve schenkt, betreut sie ihn wie eine glucke, wie eine Mutter, da die Frau glaubt, doch noch sein Herz erobern zu können. Wahrlich, man sollte als Frau keinem Mann die Freundschaft anbieten, sonst ist der Wurm drin. Aber eine rote Rose macht alles wieder gut.

Blumenauktion - günstige Blumen und Pflanzen

BlumenstraussHaben Sie schon einmal Blumen ersteigert? Zum Valentinstag und zum Muttertag sind dies die beliebtesten Auktionen, die man findet, aber auch die härtest umkämpften. Da weiss die Tulpe aus Amsterdam nicht mehr, wo ihr der Kopf, halt die Blüte steht, vor lauter rasend schnellen Auktionsgeboten.

Bitte, der einzelne Konsument macht bei einer Blumenauktion selten mit. Es sind die Händler, welche verzweifelt bieten und sich unterbieten. Der Handel mit den Blumen muss nämlich schnell gehen, denn es handelt sich um schnell vergängliche Ware. Die Blumen werden meistens früh am Morgen ersteigert, trudeln am gleichen Tag beim Händler ein, damit sie frisch und saftig an den Endverbraucher, also an Sie und mich, weiterverkauft werden. Und so passiert es dann, dass man am Abend des Valentinstags nur noch weisse Rosen für die Beerdigung bekommt, weil man zu langsam war. Jawohl, das ist das Ende der Beziehung, dann kann man die Liebe begleitend mit den weissen Rosen begraben.

Blumen sind schon längst nicht nur mehr im Blumenladen um die Ecke erhältlich, sondern auch in fast allen grossen Discountern und Märkten. Aber woher kommen die Blumen? Denn im Winter wachsen sie nicht unbedingt bei uns in unseren Breitengraden in der puren Natur.

Tulpen aus Amsterdam, ja, die sind an Weihnachten und zum Valentinstag begehrtes Grünzeug mit bunten Farbflecken. Blumen in allen möglichen Farben und Formen, die sind auf sogenannten Blumenauktionen erhältlich. Hier kauft der Handel ein. Bereits um fünf Uhr morgens geht es für die Auktionskunden los. Für Frühaufsteher ist das nicht der geeignete Job.

Der Blumenpreis richtet sich nach der Nachfrage. Zum Valentinstag werden rote Rosen gerne ersteigert, deshalb steigt hier der Preis überdurchschnittlich hoch an. An Weihnachten sind Gestecke der Renner, deshalb sind in dieser Zeit Tannenzweige und Weihnachtssterne teuer. Die Kunden bieten nicht vor Ort, denn oft bietet man per Telefon und Videoübertragung mit.

Die riesen Blumenhallen auf Blumenauktionen werden im Laufe des Vormittags an starken Auktionstagen meist schon geleert. Bei Ladenöffnung kann man als Privatkunde die frischen Blumen gleich im Blumenladen seiner Wahl mitnehmen, die Stunden zuvor noch auf der Blumenauktion gewartet haben. Desto frischer die Blumen sind, desto wertvoller ist der Preis.

 


Lifestyle

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Werbung