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Wie pflegt man Blumen artgerecht?
Blumen sind sensibel, schön, nützlich und lebhaft. Sie können hören, und dies erschreckt sie besonders hart, wenn wir in sie hineinbeissen. Sie können spüren, da sie eine Art elektromagnetisches Nervenleitungssystem haben, mit welchem sie sich gegen Umwelteinflüsse wehren. Bis heute ist sich die Wissenschaft uneinig, ob Pflanzen Schmerzen empfinden, aber immerhin hat man sich bereits darauf geeinigt, dass Blumen weder ein Gehirn, noch ein menschliches Nervensystem besitzen, und das macht die Sache mit dem Essen leichter. Blumen sehen, lieben Musik, kommunizieren miteinander, und sie wehren sich, wenn man sie anfasst, denn dann wachsen sie in eine andere Richtung. Weintrauben lieben klassische Musik, das hat die Forschung ergeben. Pflanzen können leider nicht davonlaufen, wenn Gefahr droht, und deshalb sollten wir mit ihnen behutsam umgehen, denn es könnte sein, dass sie doch Schmerzen empfinden. Auch Pflanzen sind symbolisch gesehen im weitesten Sinn nur Menschen. Blumen sind natürliche Elemente unserer Erde. Sie betreiben Photosynthese, damit sie am Leben bleiben, und so atmen sie Kohlendioxid ein und Sauerstoff aus, solange sie Licht abbekommen. Nur nachts atmen sie Sauerstoff, weshalb man sie nicht ins Schlafzimmer stellen sollte. Blumen sind pflanzliche Wesen und schützen sich vor Fressern jeglicher Art, sogar vor uns Menschen. Sie besitzen kleine Härchen und Haken, die unsere Magenschleimheut reizen können. Deshalb verträgt nicht jeder Veganer einen frisch zubereiteten Blumensalat. Übrigens sind Blumen offenherzig zu Schmetterlingen und Bienen, da sie dafür sorgen, dass die Bestäubung in Gang kommt und sich die Pflanzen vermehren. Bienen und Schmetterlinge dürfen den süssen Nektar trinken, ohne Magenbeschwerden zu bekommen. Einige Blumenarten mit grossen Blüten und tiefen Kelchen sind nur für Schmetterlinge zugänglich, da an ihnen die Staubpollen besser haften bleiben. Wie pflegt man Schnittblumen artgerecht?Nicht nur im Sommer, auch im Winter blühen Schnittblumen im eigenen Zuhause. Sie mögen es eher kühl, nicht zu heiss, und sie möchten nicht in der prallen Sonne am Fenster stehen, sonst lassen sie die Köpfe schnell hängen. Ich sprühe sie manchmal mit Haarspray ein, wenn sie knapp vor dem Verwelken sind, dann halten sie noch optisch gesehen einige Tage, selbst wenn sie seelisch schon lange tot sind. Schnittblumen muss man regelmässig am Stiel unten schräg anschneiden, damit sie das Wasser besser aus der Blumenvase ziehen können, denn auch Blumen müssen durstig trinken. Das Wasser sollte nicht ständig gewechselt werden, da sich Blumen im abgestandenen Wasser wohler fühlen. Pures Leitungswasser frisch aus der Leitung schadet ihnen eher als dass es hilft. Blumen mögen keine Heizungsluft, sonst trocknen sie aus. Wenn die Schnittblumen noch quietschen, sind sie frisch, wenn sie sich matt und weich anfühlen, sind sie alt und ihr Geld nicht mehr wert. Bei Topfpflanzen sollte man darauf achten, dass sie in Bioerde stehen und eine kleine Blüte enthalten, da die Blüte dann noch wächst und aufblüht. Am besten ist es, man kauft die Blumen in der Gärtnerei, aber auch die Supermärkte rüsten auf und bieten mittlerweile manchmal sogar täglich frische Bioblumen an. Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen sollte man nicht neben andere Blumen stellen, denn sie sondern einen Stoff ab, der nicht unbedingt lebenswert für ihre nähere Umgebung ist. Bitte, neben einer Narzisse gedeiht nichts, ausser sie selbst und ihr grenzenloses Ego. Blumen muss man giessen, in regelmässigen Abständen in frisches Wasser stellen, nicht zu kalt, nicht zu frisch. Das Wasser sollte aber auch nicht zu faulen beginnen, obwohl Blumen gerne im eigenen Sud baden. Zwiebelblumen muss man nicht grossartig giessen, da sie das Wasser speichern. Wenn ich eine Blume wäre, bräuchte ich viel Pflege. Blumen haltbar machenWie macht man Blumen haltbar? Man steckt sie in eine spezielle Konservierungslösung. Das Verfahren ist jedoch mit Vorsicht zu geniessen und für den eigenen Hausgebrauch eher ungeeignet, da man spezielle Schutzkleidung und einen Atemschutz benötigt. Immerhin handelt es sich hierbei um eine chemische Lösung, die nicht gesundheitsfördernd ist, aber wenn die Blumen konserviert sind, sind sie ungefährlich. Man kann diese haltbaren Blumen auch bequem kaufen. Das spart Zeit, Aufwand, Nerven und Schmutz, wenn man nicht selber herumpfuscht. Diese Blumen gibt es in allen Farben, da man sie im konservierten Zustand gut einfärben kann. So bekommt man beispielsweise goldene Rosen, die man zum Valentinstag verschenken kann, oder eine gelbe Butterblume für die Schwiegermutter, und eine schwarze Rose für die Ex-Frau. Bitte, ich würde meinem Ex-Partner eine blaue Sonnenblume schenken, damit er auf sonnige Zeiten hoffen darf, wenn ich nicht mehr bei ihm bin. Übrigens kann man diese Blumen auch für seinen Wintergarten nutzen, fürs Schlafzimmer, für extrem heisse oder extrem dunkle Räume, in denen kaum eine Pflanze auf normalem Weg überlebt. Die Blumen halten bis zu drei Jahren, bevor sie erneuert werden müssen, aber von Zeit zu Zeit muss man ohnehin seinen Hausrat ausmisten. In meinem Wintergarten verblasst gerade eine orange Rose, von der wahrscheinlich in absehbarer Zeit nur noch die Dornen übrig bleiben. Wie macht man aus echten, natürlich gewachsenen Blumen haltbare Blumen? Man legt sie in eine spezielle Lösung, in eine Konservierungslösung. Eine Firma hat dieses Verfahren entwickelt und bietet diese Blumen in allen Farben und Farbvariationen an. Im Internet kann man sie bestellen, und sie sehen wirklich wunderschön aus. So bekommt man goldene Rosen oder pinke Tulpen, da die gesamte Blume eingefärbt wird. Bitte, das ist doch eine gute Geschenksidee, oder wenigstens eine Idee, um ein Geschenk nett zu verpacken und zu gestalten. In der Wohnung sehen diese Blumen als Dekomittel edel aus, wenn man sie in den Farben der Möbel wählt. So sehen weisse Rosen auf einem weissen Tisch richtig elegant aus, oder goldene Rosen auf einem schwarzen Tisch. Die Blumen bröseln nicht, sind ca drei Jahre lang haltbar und verlieren in dieser Zeit ihre Farbenpracht kaum bis gar nicht. Natürlich sind Naturblumen die schönste Variante, aber sie sind leider vergänglich und brauchen ständig frisches Wasser und Licht, was diese haltbaren Blumen nicht benötigen. Manchmal kann Kunst richtig praktisch sein, wenn man die Natur austrickst. Was muss man auf einer Blumenauktion beachten?Was ist eine Blumenauktion? Man kann auf solchen Auktionen günstige Blumen, Blüten und Pflanzen, beispielsweise Tulpen aus Amsterdam ersteigern. Solche Auktionen sind besonders für Händler wichtig, wenn sie einen guten Preis erzielen möchten. Der kleine Blumenverkäufer kauft dann im Grosshandel ein, und der Konsument kauft zum vollen Preis. Der beste Zeitpunkt für so eine Blumenauktion ist frühmorgens, und wenn man diesen Zeitpunkt aus irgendwelchen Gründen verschläft, muss man das nehmen, was übrig bleibt. Im Laufe des Tages steigen die Blumenpreise an, und am Abend ist nichts mehr da, es sei denn, man liebt Verwelktes.
Bitte, der einzelne Konsument macht bei einer Blumenauktion selten mit. Es sind die Händler, welche verzweifelt bieten und sich unterbieten. Der Handel mit den Blumen muss nämlich schnell gehen, denn es handelt sich um schnell vergängliche Ware. Die Blumen werden meistens früh am Morgen ersteigert, trudeln am gleichen Tag beim Händler ein, damit sie frisch und saftig an den Endverbraucher, also an Sie und mich, weiterverkauft werden. Und so passiert es dann, dass man am Abend des Valentinstags nur noch weisse Rosen für die Beerdigung bekommt, weil man zu langsam war. Jawohl, das ist das Ende der Beziehung, dann kann man die Liebe begleitend mit den weissen Rosen begraben. Blumen sind schon längst nicht nur mehr im Blumenladen um die Ecke erhältlich, sondern auch in fast allen grossen Discountern und Märkten. Aber woher kommen die Blumen? Denn im Winter wachsen sie nicht unbedingt bei uns in unseren Breitengraden in der puren Natur. Tulpen aus Amsterdam, ja, die sind an Weihnachten und zum Valentinstag begehrtes Grünzeug mit bunten Farbflecken. Blumen in allen möglichen Farben und Formen, die sind auf sogenannten Blumenauktionen erhältlich. Hier kauft der Handel ein. Bereits um fünf Uhr morgens geht es für die Auktionskunden los. Für Frühaufsteher ist das nicht der geeignete Job. Der Blumenpreis richtet sich nach der Nachfrage. Zum Valentinstag werden rote Rosen gerne ersteigert, deshalb steigt hier der Preis überdurchschnittlich hoch an. An Weihnachten sind Gestecke der Renner, deshalb sind in dieser Zeit Tannenzweige und Weihnachtssterne teuer. Die Kunden bieten nicht vor Ort, denn oft bietet man per Telefon und Videoübertragung mit. Die riesen Blumenhallen auf Blumenauktionen werden im Laufe des Vormittags an starken Auktionstagen meist schon geleert. Bei Ladenöffnung kann man als Privatkunde die frischen Blumen gleich im Blumenladen seiner Wahl mitnehmen, die Stunden zuvor noch auf der Blumenauktion gewartet haben. Desto frischer die Blumen sind, desto wertvoller ist der Preis. Welche Blumen und Blüten kann man essen?Essbare Blumen und Blüten sind eine Delikatesse. Sie werden extra für den Verzehr gezüchtet, per Hand frühmorgens geerntet und oft am selben Tag weiterverarbeitet und gegessen. Nicht nur die Biene und der Schmetterling ernähren sich von der Pracht der Blüten, der Mensch ist genauso auf die Blumenpracht aufmerksam geworden, seit er zum Veganer tendiert. Was muss man beim Verzehr beachten? Welche Blumen und Blüten kann man essen? Als Allergiker oder als Mensch mit einem empfindlichen Magen-Darm Konstrukt sollte man darauf achten, dass man diese Köstlichkeiten überhaupt verträgt, bevor man sie achtlos in seinen Speiseplan einschleusst. Blumen können nicht davonlaufen und müssen sich daher anders vor dem Gefressen werden schützen. Dies tun sie, indem sie schwer verdauliche Stoffe beinhalten, die für den menschlichen Darm nicht unbedingt gut sind. Rohkost ist ohnehin schwer verdaulich, und wer Rohkost schon nicht verträgt, sollte lieber vorsichtig sein und auf den Genuss von Blüten verzichten. Manche Blumensorten sind auch giftig, und so sollte man sie nicht ohne Kenntnisse wahllos pflücken. Blumen und Blüten sind empfindlich und halten nicht lange, nachdem man sie geerntet hat. Sie sind im gepflückten und verpackten Zustand ungefähr eine Woche lang haltbar, wobei man sie am besten sofort verzehren sollte, damit genügend Frische vorhanden ist. Besonders die Blüten sind derart empfindlich, dass man sie nicht waschen darf, da sonst die Aromen und wertvollen sekundären Pflanzenstoffe verloren gehen. Daher werden sie nur im Bioanbau oder unter besten Bedingungen im Ökoanbau gezüchtet. Sie dürfen weder gedüngt, noch mit Pestiziden belastet werden, was schwierig geworden ist, da von fremden Feldern immer wieder Dünger mit dem Wind verweht wird, aber die Bauern passen mittlerweile auf und düngen ihre Felder nur nachts, damit der Wind nichts verwehen kann. Der ideale Blumenanbau sollte fernab vom konventionellen Ackerbau stattfinden, da die Blüten hier ideale Bedingungen haben. Blumen werden behutsam angebaut, und die Blüten werden früh am Morgen geerntet, da sie zu dieser Zeit noch schlafen und eine geschlossene Blüte aufweisen. Nach dem Abernten, was in behutsamer, sorgfältiger Handarbeit passiert, werden die Blüten von eventuellem Naturschmutz und Insekten befreit, per Hand gereinigt, da sie ja nicht waschbar sind. Immer mehr Bauern steigen auf den Blumenanbau um, weil sich das Geschäft zunehmend lohnt. Dies wiederum ist gut für die Bienen, denn sie haben endlich wieder einen natürlichen, ungedüngten Lebensraum. Veganer zu sein ist gar nicht so schlecht, denke ich, denn man animiert die Natur dazu, sich zu regenerieren. Wichtig ist, dass man die Blüte wirklich sorgsam anfasst. Sie scheut Wind und Wetter, deshalb sollte man im Anbau darauf achten, dass es möglichst windstill bis sanftwindig ist, keine Unwetter drohen und die Ernte so gut es geht gerettet ist. Natürlich lieben viele Pflanzen den Wind, und besonders die Kräuter mögen ihn, aber eine Blume ist so zart, dass sie ein richtiges Unwetter kaum übersteht. Im Blumenanbau entstehen vermehrt gesonderte Arten, die sich aus der gezüchteten Artenvielfalt ergeben und wunderbare Aromen entwickeln. Die Taglilie ist beispielsweise essbar, die Lilie hingegen ist giftig. Wenn man das wilde Aroma von Wildblüten braucht, sollte man sicherstellen, dass man genügend Kenntnisse besitzt. Nicht dass jemand wild drauflos pflückt, nur weil ihm ein sattes Blumenfeld ins Auge sticht. Es gibt nämlich Wildblumen, die richtig giftig sind und den Körper so schädigen, dass es zu Nierenversagen kommt. Wie gesund sind essbare Blumen und Blüten?Essbare Blumen und Blüten sind wie Lebensmittel anzusehen und schmecken verführerisch gut. Sie sind gesund, auch wenn sie nicht so viele Vitamine und Mineralstoffe wie Obst und Gemüse besitzen. Sie beherbergen dafür zahlreiche unterschiedliche natürliche Aromen und Duftstoffe, welche den Gaumen und die Nase betören. Diese Aromen sind so stark, dass man förmlich explodiert, wenn man beispielsweise einen reinen Blütensalat verzehrt. Sie sind wie Parfum zum essen, wie Düfte, die man inhalliert. So können sie beispielsweise süss bis herb schmecken, nach Honig oder Zwiebel, je nachdem, welche Blütensorte man einsetzt. Blumensalat oder BlumensuppeAls Spezialrezepte habe ich hier zwei Arten, wie man Blüten verwenden kann, zusammengestellt. Ein Blumensalat kann als Beilage gegessen werden, denn als alleinige Hauptspeise wird er uns kaum sättigen. Man nimmt grünen Salat als Grundlage und garniert ihn mit essbaren Nelken. Oder man nimmt Löwenzahnblätter als Grundlage und garniert diese mit Ringelblumen. Bei mir gibt es immer Nelkensalat, wenn ich hohen Kundenbesuch erwarte, denn man muss seine Kunden ja genüsslich um den Finger wickeln, wenn man etwas von ihnen erwartet. Eine Blumensuppe schmeckt auch hervorragend. Hier nimmt man beispielsweise frisches Gartengemüse, klein gehackte Gurken, Zucchini, Broccoli, Karotten und Paprika als Grundlage, rührt das Ganze zu einem Schaum und garniert die Suppe mit essbaren Blumen. Mir schmecken Nelken am besten. Die Suppe ist eine Augenweide, denn das Auge ist genauso hungrig wie der Magen. Wenn man seinen Partner mit einem Nachtisch verführen will, nimmt man Erdbeeren mit Sahne als Grundlage und garniert diese mit Rosenblüten. Die Rose signalisiert Liebe und ist die eindeutigste Botschafterin der grossen Gefühle. Hier braucht man nichts anderes mehr, als Kerzenschein, schicke High-Heels, nette Dessous und den Blumennachtisch. Welche Blumen und Blüten kann man essen?Blumen sind Botschafter, und so lassen sich Botschaften durch die Blume vermitteln, wenn man eine Speise damit garniert. So kann man mit dem Nachtisch jemandem signalisieren, dass man ihn liebt, wenn man Blüten in der Farbe Rot verwendet. Zahlreiche Blüten sind essbar, auch wenn man bei Wildpflanzen aufpassen muss, dass man sie nicht mit giftigen Blüten verwechselt. Lavendel, Hibiskus, Holunder, Nelke, Taglilie, Ringelblume, Löwenzahn, Orangenblüte, Safran, Erika, Veilchen, Rosenblüten, Gänseblümchen, Duftgeranie, Schlüsselblume und andere Blüten kann man essen. Man verwendet sie teilweise auch zum Würzen von Speisen, denn Salz und Pfeffer vermitteln nicht annähernd so viel Aroma wie es Blumen tun. Einige Leute verarbeiten die frischen Blüten zu Saft und Tee, wobei der Tee nicht zu heiss sein darf. Blütenpollen zum AbnehmenMan kann mit Blütenpollen abnehmen, allerdings sollte man nicht allergisch darauf reagieren und eine Unverträglichkeit aufweisen. Diese Abspeckvariante ist nichts für den Allergiker. Alle anderen können sich mit Blütenpollen erleichtern, wenn sie diese im Frischkäse vermengen, aufs Brot streichen, einen leichten Sahnedip mit Gemüse daraus zaubern, oder die Blütenpollen direkt auf die Speisen streuen, in die Suppe geben oder als Aufstrich verzehren. Auch die Blumen und Blüten selber sind gut geeignet zum Abspecken, da sie wenige Kalorien besitzen, rein pflanzlich sind und kaum ins Gewicht fallen. Ein Blumensalat kann satt machen, wenn man sättigendes Olivenöl oder Nussöl hinzugibt, einige Karottenschnipsel hineinreibt und eine Fleischtomate in den Salat schneidet. So ein Salat kann ein ganzes Mittagessen ersetzen, damit man nicht dreimal am Tag eine üppige Mahlzeit verschlingt. Wie deutet man die Blumensprache richtig?Wie funktioniert die Blumensprache? Blumen sprechen durch die Blume, dezent, kaum hörbar, liebevoll, ästhetisch, wunderschön, mit einer excellenten Aussprache, aber viele Menschen können dies nicht hören, weil sie die Blumen nur oberflächlich, und nicht in ihrer vollen Persönlichkeit betrachten. Blumen sind elegante, edelst gekleidete Persönlichkeiten, und so sollte man ihnen auch auf Augenhöhe begegnen, wenn man sie schon pflückt und einen würzigen, blumig duftenden Salat daraus macht. Man sollte die Blumen und Blüten liebkosen, mit den Augen, denn ein liebevoller Blick sagt mehr als tausend Worte. Blumen lieben es, liebkost zu werden, denn sie können hören, fühlen, schmecken und riechen, und sie lieben die Poesie des geschwungenen Wortes, welches auf der Zunge brickelt, sobald man durch die Blume jemandem seine Gefühle zeigt. Die Rose ist rot, es ist alles im Lot, wenn Rosen blühen, soll die Liebe niemals verglühen, und wenn Dornen stechen, muss ein Herz brechen. Neulich stach mich eine Dorne, direkt von vorne, und das nächste Mal steche ich zurück. Spirituell gesehen sind Blumen auch nur Menschen, liebevolle Lebewesen, welche die Aufmerksamkeit der Welt geniessen. Esoterisch gesehen kann man in jeder Blume Geheimnisse erkennen, in den Blüten lesen, die Blüten und Blätter für Rituale und magische Zauber verwenden, Blumen anbeten und in ihnen heilende oder zumindest lindernde Kräfte sehen. Es gibt Menschen, die so sensibel sind, dass sie die Blumensprache verstehen, mit den Blumen sprechen und auf sie hören. Sie tun es auf eine Weise, die man mit dem reinen Verstand nicht realisiert, sondern nur mit dem Herzen, welches die Schwingungen der Natur aufnimmt. Die neuesten Forschungsergebnisse zeigen, dass Pflanzen hören können, ein gewisses Hörorgan besitzen und uns Menschen wahrnehmen. Trotzdem reagieren sie nicht auf uns, da wir ihnen in gewisser Weise egal sind. Sie hören nur, wenn wir in sie hineinbeissen, und genau dies empfinden sie als höchst unangenehm. Pflanzen sind auch nur Menschen. Jetzt haben wir wissenschaftlich erfahren, dass Blumen und Pflanzen kein offenes Ohr für unsere liebevollen Gespräche haben. Warum unterhalten sich dann so viele Leute mit ihren Blumen? Ich kann Sie beruhigen, lieber Besucher, es existieren auch noch Welten zwischen und über den wissenschaftlichen Erkenntnissen, sonst würde man sich fortlaufend auf einem gewissen Forschungsstand befinden und keinen Blick über den Tellerrand hinaus wagen, sozusagen in der Gemüsesuppe schwimmen. Als ich meinen Blumen Heavy Metal Musik vorspielte, störte sie dies kein bisschen. Als ich jedoch mit meinem roten, flauschig warmen Bademantel meinen Kaktus erschrecken wollte, ging dieser ein wie eine stiefmütterlich ungepflegte Primel. Vielleicht hatte ich ihm aber auch zu viel Wasser gegeben, denn Kakteen trinken ungern grosse Wassermengen. Natürlich lässt sich unter gewissen esoterischen Aspekten nachweisen, dass Unterhaltung für Blumen und Pflanzen von Vorteil sein kann, jedoch zeigen auch zahlreiche Experimente, dass die Pflanzenwelt unbeeindruckt von solch akustischen Streicheleinheiten ist. Was allerdings stimmt, ist die Tatsache, dass man sich mehr um seine Blumen kümmert, wenn man mit ihnen spricht. Man giesst sie, entfernt das Unkraut, schaut sich den Glanz der Blätter an, düngt sie eventuell und sorgt so für die nötige Pflege. Deshalb gedeihen Pflanzen, mit denen man sich unterhält, besser, da sie ein rührendes soziales Umfeld geniessen. Blumen sind sensible Persönlichkeiten in der Pflanzenwelt, und sie sind die ersten Boten, die mit dem Frühling aus der Erde spriessen. Sie sind auch wirklich ausnahmslos die Ersten, wenn es darum geht, bei Wassermangel und Pflegearmut zu verdursten. Da hilft die beste Ansprache nicht. Neulich ist mir dies mit meinem verzweifelten Weihnachtsstern passiert, den ich eigentlich bis in den Frühling hinein durchbringen wollte. Er starb an purer Verzweiflung, da ihn der Frost austrocknete, er sich jedoch nicht artikulieren konnte und schweigend den Kopf in den Topf steckte. Experimente zeigten, dass Blumen unbeeindruckt von unserer Sprache sind. Wenn man einem Kaktus Heavy-Metal Musik vorspielt und einer Lilie sanfte Liebeslieder, den beiden Pflanzen jedoch guten Dünger und Wasser anbietet, gedeihen sie beide prächtig. Wenn man beiden Pflanzen die gleiche Musik vorspielt, gedeihen sie bei gleicher Pflege gleich gut. Das Experiment zeigt, dass man sich grosse Worte, Horrorgeschichten und Liebesschwüre ersparen kann, aber mit Schlagermusik habe ich dieses Experiment noch nie durchgeführt. Während man seine Blumen pflegt, umtopft, ihnen Regenwasser gibt, Schnittblumen am Stiel schräg anschneidet und sie ins optimale Licht stellt, kann man ihnen die Alltagssorgen erzählen, sich den Frust von der Seele reden, ihnen Lieder vorsingen, und sie hören geduldig zu. Das beruhigt unsere Seele, lässt unser Herz höher hüpfen und baut Stress ab. So profitieren wir davon, dass wir uns mit den Blumen unterhalten. Die Blumensprache verstehenAuch von Mensch zu Mensch kann man etwas durch die Blume mitteilen. Die Blumensprache ist für uns Menschen eine non verbale Sprache, um Gefühle, Hoffnungen und Wünsche, Bitten und Danksagungen zum Ausdruck zu bringen. Wir signalisieren damit Liebe, Eifersucht, Treue, Vertrauen, aber auch Ablehnung und negative Dinge. Wenn wir der Schwiegermutter einen Kaktus schenken, zeigen wir ihr damit, dass sie die bösen Schwiegermutterwitze verdient hat. Ich kann meiner Schwiegermutter in Spee keinen Kaktus schenken, da sie mir zum Geburtstag einen Kuchen bäckt, ihre wöchentlichen Suppen vorzüglich schmecken und sie mir zu Weihnachten schon zwei warme Pyjamas geschenkt hat. Das grösste Gefühl in der Blumensprache ist die Liebe, die man durch die rote Rose ausdrückt, und die zarte Freundschaft, die man mit einer Nelke übermittelt. Ich bekam einst von einem Freund eine gelbe Rose geschenkt, was soviel wie Ablehnung bedeutet, da die Farbe gelb signalisiert, dass man kein Interesse hat. Als ich mich distanziert bedankte, verstand mein Freund die Welt nicht mehr und meinte: Elisabeth, ich wollte mit dieser Rose zeigen, dass du mein Herzensmensch bist. Ich begriff zwar langsam, aber ich begriff es endlich. Seine Lieblingsfarbe ist gelb, er konsumiert Yellow-Strom, er kleidet sich im gelben T-Shirt, er liebt die Sonne, und er kaufte sich sogar schon ein gelbes Auto. Gelb ist sein wahres Rot. Mit Astern zeigt man beispielsweise einem Menschen, dass er nicht treu war, denn Astern verkörpern Untreue. Mit blauen Blumen signalisiert man Vertrauen, und wenn man ein Vergissmeinnicht schenkt, soll dies sagen, Vergiss mich bloss nicht, ich baue auf dich. Eine Schwertlilie signalisiert auch höchstes Vertrauen, ewige Treue, Kampf um einen Menschen und hohes Ansehen. Eine weisse Rose signalisiert den Tod, das Sterben, die Vergänglichkeit, und eine schwarze Rose habe ich bisher noch nie gesehen. Einer meiner Freunde liebt weisse Rosen, auch wenn ich bis heute nicht weiss warum. Als ich ihm einst eine weisse Rose schenkte, kam er eine Woche darauf mit einem neuen Sportwagen an, weil er seinen alten Wagen zu Schrott gefahren hatte. Wahrlich, die Symbolik des Todes lag hier richtig. Die Dahlie bedeutet, dass man bereits vergeben ist, und die Chrysantheme signalisiert, dass man frei und ungebunden ist. Auf der nächsten Hochzeit, zu der ich eingeladen bin, trage ich sichtbar für alle eine Chrysantheme im Ausschnitt, und bei meiner eigenen Hochzeit trage ich ein hoch geschlossenes Kleid ohne Ausschnitt, dann erspare ich mir die Dahlie im Dekollete. Hibiskus, Edelweiss und Enzian bedeuten Schönheit, Jugend und Verzauberung. Wenn ich jemals ein Edelweiss geschenkt bekomme, bilde ich mir auf meine Eitelkeit etwas ein, denn dann hat der Schenker Mut bewiesen, da Edelweiss geschützte Blumen sind. Eine Distel bedeutet, die Sache ist mir zu heiss. Und so kann mir der Schenker gleich vorab Disteln schenken, dann erspart er sich den Weg ins Gebirge zum Edelweiss. Kletten bedeuten Anhänglichkeit, dass jemand anhänglich wie eine Klette ist. Jasmin bedeutet zauberhaftes Wesen, Schönheit und Duft. Und die Gladiole signalisiert Stolz. So könnte man jemandem mit Jasmin beglücken, wenn er zu anhänglich wird, eine Klette schenken, und wenn er dann stolz seine eigenen Wege geht, überrascht man ihn mit einer Gladiole. Wer darin keinen Sinn sieht, versteht nur Bahnhof. Die Malve bedeutet Freundschaft. Wenn eine Frau einem Mann eine Malve schenkt, ist er beleidigt, falls er die Blumensprache kennt. Wenn ein Mann einer Frau eine Malve schenkt, betreut sie ihn wie eine glucke, wie eine Mutter, da die Frau glaubt, doch noch sein Herz erobern zu können. Wahrlich, man sollte als Frau keinem Mann die Freundschaft anbieten, sonst ist der Wurm drin. Aber eine rote Rose macht alles wieder gut.
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