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Was ist Shopping?
Shopping ist der Wahnsinn, denn wir schweben im siebten Himmel, wenn wir Schuhe finden, welche den Fuss nicht verformen. Shopping ist Pflicht, wenn es um Lebensmittel geht, und reinste Kür, wenn es ums passende Kleid für die mollige Frau geht, denn die heutigen Kleider sind nicht für Damen, sondern eher für androgyne Models gemacht worden, da passt niemand hinein, der sich nicht zwei bis drei Rippen entfernen lässt. Das Shoppen ist eine Welt aus Glitzer, Glanz und Glamour, wenn wir die glamouröse Welt der Produkte und Angebote beschreiten. Sogar das harmlose Windows-Shopping macht Spass, denn das optische Auge kauft auch im Vorübergehen alle Dinge, die es sieht. Shopping erzeugt ein Glücksgefühl in der Bauchgegend, ähnlich wie 1000 Schmetterlinge im Bauch, wenn man die Liebe zum Produkt entdeckt, denn wenn es in der Magengegend kribbelt, ist man quasi schockverliebt ins Shoppen. Es ist ein Lebensgefühl, ist zu einem Hobby, zu einer Art Sport geworden, und der Handel steigert jährlich seinen Umsatz. Es ist in gewisser Weise eine Art Entspannung, aber auch ein Wettlauf um die besten Schnäppchen. Es gibt Leute, die sehen das Einkaufserlebnis als Abenteuersport an, hetzen von Geschäft zu Geschäft und trainieren dabei ihre Figur. Shopping ist Lust und Frust, Wut und Ärger, ein Glücksgefühl im Kopf, ein bitterer Beigeschmack in der Brieftasche, und es ist Hektik, aber wir lieben diese Hektik, wenn wir etwas Passendes finden. Es ist die Gier nach Produkten, aber wir lieben diese Gier, wenn wir uns mit einem Produkt identifizieren können, es quasi domestizieren und es letztendlich kaufen. Es gibt Leute, die sehen ihre ershoppten Waren als Kinder an, die sie hegen und pflegen, ihnen mehr Aufmerksamkeit spenden als den eigenen Kindern, und wenn die Produkte in die Jahre kommen, wirft man sie aus dem Haus. Einkaufen ist eine Art Marathon. Für den Normalverbraucher ist es mit Pflicht verbunden, da er lediglich Dinge des täglichen Lebens kauft und selten einen entspannten Shoppingbummel macht. Für den Kaufsüchtigen ist es eine Qual, da er alles gut findet, was er im Laden sieht. Und für den Reichen und Superreichen ist es eine Art Freizeitsport, weil er damit die Zeit totschlägt. Shopping kann gut bis schlecht sein, es kommt auf den individuellen Shoppingtyp und die jeweilige Situation an. Studien belegen, dass man beim Shopping sowohl Glücksgefühle als auch Frustbeulen im Gehirn bekommen kann, je nachdem, wie das Einkaufserlebnis wahrgenommen wird. Am besten ist es, man gönnt sich hin und wieder etwas Schönes und verzichtet auf das permanente Fast-Shopping, den schnellen, billigen Einkauf mit Jagdpotential. Wer beim Shoppen auf Nachhaltigkeit und Qualität achtet, der kauft günstiger ein, als jemand, der nur auf den nackten Preis achtet. So spart man Geld beim Einkaufen. Shopping ist neben höchsten Glücksgefühlen in der Bauchgegend und der daraus resultierenden Kaufgier auch Einsamkeit, denn wir shoppen zunehmend einsam und alleine vom Sofa aus im Internet. Hier sind die Produkte unsere besten Freunde, ausser wenn es um Schuhe geht, denn die kaufen wir Paarweise, und schon sind wir zu dritt. Kaufwut kann zu einer Kaufsucht führen. Man füllt oft die Leere im Leben mit unsinnigen Waren aus, erfreut sich kurz dran und lässt den Krempel dann unterm Bett verschwinden, denn dort unten findet man das Zeug nur, wenn man mit dem Staubwedel dranstösst. Das Shoppen ist ein gesellschaftlich anerkanntes, menschlich angehauchtes Phänomen. Besonders die Rentner gehen gerne einkaufen, schwingen ihren Einkaufswagen vormittags durch die Läden, stöbern in Angeboten, vergleichen Preise, lassen sich Zeit, bis sie an der Kasse stehen und es plötzlich schnell gehen muss, weil sie in Eile sind. Mütter mit kleinen Kindern gehen nicht unbedingt gerne einkaufen, obwohl das Shoppen ein weibliches Phänomen ist. Der Handel hat sich inzwischen auf Mütter mit Kindern eingestellt und hat sein Sortiment auf Schuhe und Spielzeug fokusiert, denn dort fühlen sich Mama und Baby wohl. Fazit: Das Shoppen macht entweder Spass oder erzeugt Schweissausbrüche, und es hinterlässt einen bleibenden Eindruck, entweder in der Geldbörse, in der Mülltonne, oder im Kopf. Man kann gezielt einkaufen oder bummeln, sich aufs Angebot und die Nachfrage konzentrieren, Rabatte und Coupons wahrnehmen, sich in den Läden danebenbenehmen, Fakt ist, der Kunde ist König. Shopping Tipps - So shoppen Sie wie ein Profi
Frustrierend ist der Einkauf von Lebensmitteln, welche man täglich braucht und nachkaufen muss, oder von unpassenden Klamotten und von Schuhen, die kneifen. Heute gibt es hierfür einige Hilfen, wenn man auf die moderne Technik baut. So existieren Konfektionsgrössenrechner, die den Körper von oben bis unten scannen und dann die passende Konfektionsgrösse finden, selbst wenn die Frau damit nicht einverstanden ist, falls sie zu viel wiegt. Und es gibt kluge, fast schon intelligente, selbst denkende Kühlschränke, ja sogar ganze Küchensysteme, die mit dem Smartphone verbunden sind und automatisch alle Lebensmittel nachbestellen, welche im Haushalt fehlen. Hier muss man allerdings auf den Onlinehandel vertrauen und ist der Technik ausgesetzt. Der feine Mittelweg ist eine Shopping-App, die anzeigt, was im Haushalt fehlt, und dann kann man die Waren selber kaufen. Und die besonders Bequemen nutzen Lebensmittel von Amazon, die pünktlich vor die eigene Haustüre geliefert werden, da der Online-Riese jetzt auch Nahrung im Angebot hat. Das Shoppen sollte Freude bereiten, selbst wenn man nichts findet, oder wenn man nur für andere einkauft. Lange Einkaufslisten können frustrieren, denn man arbeitet sie bloss ab, während man mit einer gezielten Shopping-App glücklicher einkauft. Und man sollte niemals hungrig Lebensmittel kaufen, sonst findet man zu Hause lauter süssen und fettreichen Krempel in der Tüte, weil uns das Hungergefühl signalisiert, dass wir Zucker, Fett und Kohlenhydrate brauchen, die wir nicht erst grossartig zubereiten müssen, sondern schnell verspeisen können. Beim Lebensmittelkauf sollte man abends losgehen, mit einer guten Einkaufsliste bestückt, ohne den Partner, mit vollem Magen, und die Quengelzone an der Kasse muss man meiden. Beim Schuhkauf sollte man mit Schwielen an den Beinen losgehen, dann passt nicht jeder Schuh und man kauft nicht jeden Treter. Beim Kleiderkauf sollte man sich vorab einen Bauch anfressen, dann passt nicht jedes Kleid, weil man in der Umkleidekabine frustriert dasteht und den Laden schnell wieder verlässt. Normalerweise gehen wir nur regelmässig einkaufen, um Lebensmittel zu beschaffen, wobei wir uns ungeduldig in der Quengelzone an der Kasse einreihen und leise fluchen, wenn die Warteschlange zu lang ist. Den ausführlichen Shoppingtrip erledigen wir hin und wieder mit der besten Freundin. Er macht uns glücklich, entsorgt den Alltagsstress, schweisst uns zusammen, und im schlimmsten Fall geht man mit dem selben Kleid aus dem Laden heraus und zeigt sich stolz mit seiner Freundin im Partnerlook. Und genau hier könnte das Shoppingerlebnis gesunde Auswüchse bekommen, denn es ist stark mit sozialen Kontakten verbunden, wenn man gemeinsam shoppt. Man sollte immer ausgeschlafen shoppen gehenBeim Shopping sollte man ausgeschlafen sein. Wer übermüdet shoppt, trifft öfters die falschen Kaufentscheidungen. Da kauft man dann gerne zu kleine Klamotten, zu enge Schuhe, zu viel Nippes, da man sich denkt, in die Sachen wächst man schon noch hinein, sobald man den Nippes verstaut hat. Leider kauft man im unausgeschlafenen Zustand auch mehr Süssigkeiten, Schokolade, Kohlenhydrate, dickmachende Lebensmittel, und schon kann man seine geshoppte Kleidung entsorgen, da man noch dicker wird. Im müden Zustand frieren wir und kaufen Kleidung, damit sich ein Glücksgefühl im Körper breitmacht, welches Wärme erzeugt, und genau das ist kontraproduktiv. Die beste Zeit für einen entspannten Shoppingbummel ist vormittags, nachdem man nachts gut geschlafen und morgens ausgiebig gefrühstückt hat, denn im hungrigen Zustand sollte man auch nicht shoppen, da kauft nämlich die Gier ein, damit das Hungergefühl verschwindet. Windows-Shopping - der entspannte SchaufensterbummelDer Shopping-Profi schaut sich um. Windows-Shopping heisst ein Trend, bei dem man durch die Einkaufsmeilen rennt, entspannt flaniert, sich vor jedem Schaufenster positioniert und die Produkte im Fenster betrachtet. Man kann sich im Spiegelbild vorm Schaufenster die Haare stylen, die attraktiven Schaufensterpuppen anschauen, bis man vor Neid erblasst, oder man leidet generell ab einem gehobenen Alter unter der Schaufensterkrankheit, da muss man dann zwangsweise permanent stehenbleiben, weil die geschwollenen Beine samt kaputten Hüften und geschundenen Knien schmerzen. Das Windows-Shopping könnte auch dem Mann gefallen, wenn er sich die entblössten Schaufensterpuppen im Dessous-Laden anschaut, sich daran ergötzt und bitte anschliessend seiner Frau die Dessous kauft, damit der Hausfrieden gewahrt wird. So einen Schaufensterbummel kann man in manchen Ländern sonntags erledigen, wenn die Geschäfte geschlossen haben, aber da die Ladenöffnungszeiten immer flexibler werden, hat man nur noch nachts die Chance, shoppen zu gehen, ohne etwas zu kaufen. Der Shoppingberater - ein persönlicher EinkaufsassistentDer Shopping-Profi kauft zielorientiert ein. Ein persönlicher Shoppingberater geht mit seinen Kunden einkaufen, stylt sie von Kopf bis Fuss, nimmt ihnen gegebenenfalls die schweren Tüten ab, formt die individuelle Persönlichkeit eines Menschen, indem er seine Kunden ins gute Rampenlicht versetzt, und er steht beratend zur Seite, quasi als Coach, guter Freund und persönlicher Butler. Natürlich kostet so ein Shoppingassistent Geld, aber manche Leute brauchen ihn, beispielsweise der gestresste Manager, Menschen mit einem Handicap, Blinde und Farbenblinde, oder Leute, die an Geschmacksverwirrung leiden, denn sie wissen oft nicht, wie man sich kleidet und stylt. In New York sind die Shoppingassistenten wie das Inventar im Alltag, bei uns müssen sie sich erst ihren Platz in der Gesellschaft erkämpfen, aber eines Tages könnte jeder einen virtuellen Shoppingberater besitzen, denn die Technik des Androiden, des künstlichen Menschen, der batteriebetrieben jederzeit einsatzbereit ist, schreitet zusammen mit dem Online-Shopping rasch voran. Glücksgefühle oder Frustbeulen beim ShoppingStudien belegen, dass man beim Shoppen sowohl Glücksgefühle als auch Frustbeulen im Gehirn bekommen kann, je nachdem, wie das Einkaufserlebnis wahrgenommen wird. Am besten ist es, man gönnt sich hin und wieder etwas Schönes und verzichtet auf das permanente Fast-Shopping, den schnellen, billigen Einkauf mit Jagdpotential. Neueste Studien zeigen zwar, dass Shopping einsam macht, aber viele von uns entwickeln diese unsagbar schönen Glücksgefühle, schütten Endorphine, Oxitocin, Dopamin, einen enormen Hormoncocktail aus, sehen das Shoppen als Urlaub an und verbinden jede Städtereise mit einem Einkaufserlebnis. Die Glücksgefühle entstehen im Gehirn und im Bauch, als ob tausend Schmetterlinge in unserem Magen von Blume zu Blume fliegen, vom süssen Nektar kosten und sich des flatternden Lebens erfreuen. Und so bekommen wir Glücksgefühle beim Einkaufen, wenn uns die Werbeprospekte mit ihren verlockenden Botschaften um die Ohren flattern, wenn wir vom süssen Nektar der konsumfreudigen Produkte kosten und uns am unbeschwerten Leben der Konsumwelt erfreuen. Es ist ein psychologisch erklärbares Phänomen, ein neurologisch auswertbares Gefühl. Shopping ist ein Zustand, der so berauschend ist, dass er zur Sucht werden kann. Glücksgefühle kann man insbesondere beim Schuhkauf entwickeln, was bei Frauen auffällig ist. Man kauft Laufschuhe, Sitzschuhe, Liegeschuhe, oder einen Schal, sogenannte Schuhe für den Hals. So mancher Schuh ist für die Katz und wird im Altkleidersack entsorgt, weil die Katz gerne barfuss läuft. Schuhe kaufen, auf hohem und niedrigem Niveau, teuer oder billig, ist neben Klamotten, Schmuck, Modeaccessoires, Hüte, Taschen und Handys kaufen eines der grössten Frauenprobleme unserer heutigen, konsumintensiven Zeit, ein ernst zu nehmender Zustand, der krankhaft ausartet, wenn man nicht ein Schloss an die Geldbörse schraubt, denn die arme Geldbörse muss sich laufend zu hochhackige Schuhe anziehen und geht dabei vor die Hunde, weil sie durch das Laufen in den zu hohen Schuhen immer dünner wird. Frauen können dem pausenlosen Schuhkauf kaum entkommen. Sie brauchen keinen Alkohol, um betrunken zu sein, der nächste Schuhladen wirkt wie eine Glücksdroge im Gehirn, die einen Kaufrausch erzeugt. Erst wenn die Frau zu einer Art künstlichen Intelligenz ohne eigene Gefühlswelt mutiert, ist das Problem mit dem Schuhkauf erledigt, dann läuft sie barfuss. Nicht jeder Shoppingtrip macht uns glücklich. Wenn Sie ein Mann sind und mit Ihrer Frau neue Klamotten kaufen, haben Sie nichts zu lachen, es sei denn, die Frau nimmt Sie aus Kulanzgründen mit in die Umkleidekabine, wenn sie neue Dessous anprobiert. Als Frau in einem männlichen Schuhsalon hat man auch das Pech, nichts für sich selbst zu finden, was die Stimmung empfindlich reizen kann, wenn der Mann nicht in die Gänge kommt und jeder Schuh irgendwo kneift. Shopping ist ein seltsames Phänomen, welches Frustbeulen und Glücksgefühle gleichzeitig erzeugen kann. Wenn ein Produkt begehrt ist, wollen es alle wie die Hamster haben, und wenn ein Ladenhüter noch so billig aus dem Regal schaut, will ihn niemand kaufen. Und so streiten wir uns um die begehrten Schnäppchen, während die Ladenhüter auf bessere Zeiten oder einen Dummen warten. Es kommt auf die Dosierung an, denn wenn man mehr einkauft, ist man glücklicher. Es kommt auch darauf an, ob man ein Mann oder eine Frau ist, und darauf, in welchem Laden man einkauft. Sie sehen schon, das Shopping ist eine eigene Wissenschaft, die man gelernt haben muss, damit die Glückshormone ihre Freiheit finden und nicht in Stress ausarten. Wir shoppen aus wirtschaftlichen und politischen GründenDas Shopping ist eine Art Wirtschaftspolitik. Die Politiker versprechen Steuersenkungen, sorgen für flächendeckende Geschenkshäppchen in Form von Bonuszahlungen, damit der Konsum angekurbelt wird, und gleichzeitig malen sie sich Sparpläne aus, damit die Schuldenbremse fester angezogen wird. Es sind Milchmädchenrechnungen, die nur kurzfristig wirken, aber Hauptsache der Handel verzeichnet ein Umsatz-Plus. Genau dieser steigende Umsatz, der jährlich erhöht werden muss, verleiht dem Konsumenten ein gutes Gefühl, weil er medial genial präsentiert wird. Wir entkommen diesem Phänomen erst, wenn wir nachhaltig shoppen und uns die gekauften Produkte näher ansehen. Nicht die Masse, sondern die Qualität sollte im Vordergrund stehen. Kaufen Sie nicht jeden NeppGehen Sie gerne einkaufen? Ohne meine Einkaufsliste gehe ich niemals in einen Lebensmittelladen, denn sonst packt mich der Hunger am Genick und ich kaufe den Laden leer. Wenn ich jedoch Kleidung kaufe, so benötige ich nur meine kopfeigene Liste, denn jedes zeitlose Kostüm ist schön. Beim Einkaufen kann man Geld sparen, wenn man nicht zu billig kauft. Das musste ich bereits schmerzhaft feststellen, als ich mir im Vorübergehen achtlos ein weisses Top kaufte, welches nur zwei Jahre überlebte. Normalerweise geht meine Kleidung mit mir in Rente, wenn ich meine Fehlkäufe regelmässig ausmiste. Ich kaufte mir auch einst einen Hut, den ich nie trug, da mir Hüte grundsätzlich nicht stehen. Ich schwöre, ich bessere mich demnächst. Trotzdem benötigt das Ego hin und wieder Fehlkäufe, über welche sich die Seele aufregt, schon deshalb, damit man weiss, dass man noch lebt. Shoppingtrends - Wie kauft man heute ein?Ein grosser Trend geht hin zum Onlineshopping. Man sitzt bequem zu Hause, shoppt im Internet, die Waren kommen bis an die eigene Haustüre, und was nicht passt, wird wieder umgetauscht. Der Onlinehandel profitiert, während der normale Handel ums nackte Überleben kämpft, weil die Läden übersichtlich menschenleer sind. Vor allem Technik und Multimediaprodukte boomen online, während man sich im herkömmlichen Fachhandel nur noch eine möglichst kostenlose Beratung gönnt. Sogar Reisen werden zunehmend online gebucht, während die Reisebüros nur noch als seelsorgerische Anlaufstelle dient, in der man sich über das gewünschte Reiseziel informiert. Onlineshopping wird nur noch vom Teleshopping getoppt, denn hunderte Shoppingkanäle bieten ihre Produkte direkt übers Fernsehen an und bauen auf die positiven Emotionen der Zuschauer. Das Telefon liegt gut in der Hand, man will das Tagesangebot nicht verpassen, und schon kauft man eine Perlenkette, weil sie am eigenen Hals hoffentlich genauso schimmert wie am Hals des Models im Fernseher. Vielleicht braucht man die Kette nicht, aber dadurch, dass man sie nicht gleich bezahlen muss, sondern sie per Kreditkarte oder Lastschrifteinzug kauft, shoppt man sie leichter als im Laden, denn den Laden muss man erst betreten, und zu Hause am Sofa sitzt man einfach gemütlicher. Unsere bequemen Shopping-Gewohnheiten treiben viele Leute in den Privatkonkurs, lassen uns mehr Geld ausgeben als wir einnehmen, und gesund bleiben wir auch nicht dabei, weil wir uns in kein Geschäft bewegen. Wenn der Onlinemarkt mit Lebensmitteln boomt, hat der Arzt viel zu tun, denn dann gehen wir nicht einmal mehr in den Supermarkt, sondern lassen uns Milch, Eier und Butter im konservierten Zustand, vollgestopft mit Plastik, Aromen und Zusatzstoffen nach Hause liefern. Wir sollten das Einkaufen wieder als Ritual ansehen, welches unseren Alltag auflockert, dann kaufen wir bewusst und gesund ein. Wenn wir das Einkaufserlebnis nachhaltig ausleben, wird es weder zum gefrusteten Unding, noch zum Zeit- und Geldfresser. Und wenn die Frau durch das erweiterte Sortiment im Supermarkt schlendert, findet sie zwischen Milch und Butter auch einen netten BH oder ein paar schicke Seidenstrümpfe. Man kann sich auch einen Mann schön shoppen, wenn die Glücksgefühle zwischen Butter und Büstenhalter spriessen. Das funktioniert nur mit einer grosszügigen Kreditkarte, denn Kleingeldkramer shoppt man sich nicht schön. Die Shoppingtrends beeinflussen das KaufverhaltenDie Käufer geben heute die Trends vor, und hier spielt der Erlebniskäufer, gefolgt vom Bewusstseinskäufer eine wesentliche Rolle. Die Produkte müssen funkeln, glitzern, sie müssen jedoch naturbelassen und aus ökologischem Anbau sein. Wie geht das zusammen? Selbst die reinste Baumwolle wächst nicht in schneeweisser Farbe, sondern sieht grau aus. Und die Biobanane ist eben etwas teurer, auch wenn sie die gleiche gelbe Schale wie die herkömmliche Banane hat. Der Konsument wählt zunehmend das Naturprodukt, und es entwickeln sich zwei Einkaufstypen, der Billigkonsument und der Qualitätskäufer. Es gibt ja auch zwei Einkaufstypen, Mann und Frau. Männer und Frauen sind ja in der Tat verschiedene Wesen, wenn man genau hinsieht und einen Blick in deren Einkaufstüten wirft. Eine Frau liebt den ausgedehnten Einkaufsbummel, während ein Mann bereits beim Wort Shopping die Flucht nach draussen ergreift. Nun, das ist verständlich, denn er zahlt mit seiner reichhaltigen goldenen Kreditkarte, wenn er seinen Beruf der Berufung gefunden hat, und er schleppt die Tüten mit den schweren Stöckelschuhen drin, welche die Frau gekauft hat. Ich sage Ihnen, Schuhe sollte man immer am Ende einer Shoppingtour kaufen, dann sind die Tüten erträglicher. Shopping für Männer findet eher in den Männergärten, in den Baumärkten und Computerläden statt. Abgesehen vom Kaufverhalten der Männer und Frauen haben sich neue Trends entwickelt, die das Einkaufserlebnis hochwertiger gestalten sollen. Man bindet heute seine Kunden an sich, indem man mit hauseigener Ware punktet. Im Supermarkt und Discounter sind diese Eigenmarken sehr begehrt und verdrängen zunehmend die Markenprodukte aus dem Ladenregal. Die Eigenmarken sind auf den ersten Blick gesund, weisen nicht so viele Inhaltsstoffe auf, sind nicht mit so vielen Aromen bestückt und sind auch billiger als das Markenprodukt. Viele Supermärkte haben Bio und Gesundheit als Kundenbindungsinstrument entdeckt und produzieren Wellnessprodukte, die dem Kunden Gesundheit und Natur signalisieren. So wird der Handel ein kleines Stück umweltfreundlicher, weil Bioware beim Konsumenten gut ankommt. Wenn man damit noch Geld spart, geht man gerne als Stammgast immer wieder in den selben Supermarkt. Ein weiterer Trend ist das Erlebnisshopping. Man findet sich in einer Art Shoppingoase wieder. In der Fischecke sieht man ein künstlich angelegtes Meer und hört Meeresrauschen. In der Backwarenabteilung sieht man eine Getreidemühle und riecht das volle Korn. In der Obst- und Gemüseabteilung findet man sich auf einer künstlich angelegten Wiese wieder und glaubt, das Grünzeug liegt inmitten der Natur. In den Modeläden existieren Umkleidekabinen, welche ganze Hintergrundkulissen darstellen, je nachdem, was man anprobiert. Mit einem Bikini glaubt man, man befindet sich direkt am Strand. Im Pullover glaubt man, der Winter ist in die Umkleidekabine eingezogen. Und so kann man seine Outfits gleich an die Umgebung anpassen, in der man sie schliesslich trägt. Diese Kulissen, welche man per Knopfdruck einschalten kann, verleihen einem ein gutes Anprobegefühl. Der Shoppingautomat - Produkte direkt aus dem AutomatenHaben Sie sich auch gerne einen grässlich schmeckenden Kaffee aus dem Automaten herausgedrückt? Jetzt können Sie rund um die Uhr aus dem Automaten einkaufen. Wenn Sie schnell ein Foto von der neuen Bahnhofsbekanntschaft schiessen möchten, holen Sie sich eine Digitalkamera aus dem Automaten. Wenn Sie Ihr Handy zu Hause vergessen haben, kaufen Sie sich ein neues aus dem Automaten. Nur die Handynummern Ihrer Freunde sind auf dem neuen Smartphone noch nicht drauf, aber im Internet gibt es neue Freunde auf Facebook. Shopping zu jeder Tageszeit und Nachtruhe, das ist eine wahrlich praktische Innovation, denn ich bin immer pünktlich um vier Uhr morgens hungrig. Da steht zukünftig mein Bäcker griffbereit neben dem Supermarkt um die Ecke. Nur Tüten schleppen, das kann er noch nicht, der Shopping Automat. Aber dafür spuckt er bereits Goldbarren für die nächste Wirtschaftskrise aus, und bequeme Ballerinas für die durchtanzte Nacht. Shoppen ohne bewusst gesehen zu werdenDas Shoppen wird immer bequemer, so bequem, dass man gar nicht bemerkt, wie man einkauft. Mittlerweile gibt es Läden, welche ein bargeldloses und Mitarbeiter-freies Konzept betreiben. Man legt sich eine spezielle Shopping-App am Smartphone zu, registriert sich bei speziellen Anbietern, und in den dafür konzipierten Läden kann man dann shoppen, ohne die Waren aktiv an der Kasse zu scannen, ohne jeglichem Personal zu begegnen. Lediglich ein humanoider Computer, ein menschenartiger Roboter steht für eventuelle Fragen und bei anfallenden Problemen zur Verfügung. In den USA werden diese Läden in Zusammenarbeit mit Amazon bereits getestet, und voila, viele Kunden finden dieses Modell praktisch. Man betritt den Laden, scannt seine Smartphone Daten kurz ein, was übrigens zunehmend auch automatisch erfolgen könnte, und man schlendert durch den Laden. Wenn man eine Ware in den Einkaufswagen legt, werden Gewicht, Preis und Beschaffenheit der Ware auf einem Display angezeigt. So weiss man, wieviel Geld man ausgibt. Nimmt man die Ware wieder aus dem Einkaufswagen heraus, verringert sich der Preis automatisch. Beim Verlassen des Ladens bezahlt man bargeldlos, voll automatisiert nur all das, was man gekauft hat. Ein Diebstahl ist hier fast ausgeschlossen, aber es fehlt auch das wohltuende Gespräch an der Kasse, denn die Warteschlange hält sich in unsichtbaren Grenzen, welche man mit der Lupe suchen muss. Man begegnet keinem Verkäufer, wird nicht von der Seite angesprochen, aber man bewegt sich in der Anonymität und wird zunehmend virtueller. Der Blick aufs Display ist wichtiger als der Blick durch den Laden. Eine praktische Sache für alle Eigenbrödler, eine unangenehme Sache für alle Exzentriker. Und für mich wäre es ein Erlebnis, denn ich sehe das Display nicht. Übrigens wird man sehrwohl wahrgenommen, man ist quasi transparent, denn die persönlichen Daten wandern virtuell über den Ladentisch, wenn man sein Smartphone zückt. Am Monatsende bemerkt man seine getätigten Einkäufe an der Belastungsgrenze der Kreditkarte, und diese Eigenschaft macht so manchen Kunden zur transparenten Litfasssäule.. Dürfen jetzt nur noch Geimpfte zum Shoppen?Immer mehr Shops in immer mehr Ländern weltweit wollen nur noch die geimpften Kunden in ihren Läden sehen. Bitte, das bedeutet, dass weniger Umsatz in die Kassen fliesst, und meiner Meinung nach ist das schlecht für die Wirtschaft, aber auf mich hört ja niemand. Im Grunde haben bis jetzt alle erhobenen Daten, die mir bekannt sind, ergeben, dass in den Einkaufszentren und vor allem in den Shops kaum Ansteckungsgefahr droht, auch wenn wir in einer Pandemie leben. Die Leute tragen beim Shoppen Masken und freuen sich, wenn der Spuk vorüber ist. Manche Länder fordern per Anordnung einen Impfnachweis in den Shops, sobald der Kunde an der Kasse steht und bezahlen will. Die meisten Geimpften finden das gut, und der Vorteil liegt darin, dass die Warteschlange an der Kasse etwas kürzer ausfällt. Die Impfskeptiker sagen, es ist unfair. Ein Bekannter von mir meinte, er geht jetzt ungeimpft zum Shoppen, stopft seinen Einkaufswagen voll, und an der Kasse stellt er dann den Wagen ab, verlässt das Geschäft und jubelt, wenn das Personal die Ware wieder in die Regale stellen muss. Bitte, das ist auch unverschämt. Können wir nicht einen Mittelweg finden, beispielsweise Masken-tragen für alle, aber auch Shopping-Freiheit für alle? Dann müsste das Personal keine Überstunden machen und könnte mehr Zeit zum Shoppen verwenden. Einer meiner Bekannten shoppt nur noch bei Amazon, aber Gott sei Dank, verhungern wird niemand, denn die Supermärkte sind noch frei zugänglich. Hauling Videos - Wie beeinflussen uns Shoppingvideos?Was sind Hauling Videos, und kann man das essen? Im Grunde frisst man diese Videos wie ein süchtiger Junkie in sich hinein, denn es handelt sich um pure Shopping-Präsentationen auf YouTube, in sozialen Netzwerken und auf diversen Plattformen. Die Leute kaufen ein Produkt und zeigen es im Internet her. Sie erzählen etwas über das Produkt, wie teuer es war, ob es nützlich ist, ob man es kaufen soll, und so entsteht eine Kaufempfehlung. Zahlreiche Leute sehen sich diese Hauling Videos an, wenn private Normalverbraucher Lippenstift ausprobieren, Haushaltsgeräte testen, Klamotten anprobieren und Kosmetik auf die Haut streichen. Man sieht, wie die Leute die Einkaufstüten leeren und die Produkte auspacken. Da wir ohnehin ein Volk der Voyeure sind, boomen diese Shopping-Videos wie warme Brötchen. Wenn jemand in der Badewanne sitzt, sein neues Duschgel ausprobiert und anschliessend das neue Handtuch präsentiert, erspart man sich glatt teure Liebesfilme im Pay TV. Und so macht Onlineshopping glücklich, faul und träge, aber die Optik stimmt. Wie praktisch ist ein Shopping-Automat?Ein trendig hipper Lifestyle Boom sind die Shopping-Automaten, welche man auch um Mitternacht bedienen kann. So ein Shopping-Automat ist praktisch, gut und günstig. Der Kunde kann 24 Stunden täglich, quasi Tag und Nacht, 7 Tage pro Woche, das ganze Jahr über shoppen, wenn er will oder es gerade nötig hat. Der Automat lässt sich mit fast allen Dingen befüllen, vorzugsweise jedoch mit handlichen Produkten für den täglichen Bedarf, denn eine Luxuslimousine hat keinen Platz in so einem Automaten. Für den Alltagseinkauf sind diese Automaten Gold wert, denn man bedient sich selbst, lässt sich durch das übersichtlich aufgebaute, selbst für den DAU, den dümmsten Anwender und User bedienungsfreundliches und selbsterklärendes Menü führen, drückt auf einige Knöpfe, zieht seine Produkte aus dem Automaten heraus, und die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte oder notfalls noch durch das veraltete Modell des Bargeldes. Wenn Sie sich als Händler für einen mobilen, dauerhaft geöffneten Shop aus dem Automaten entscheiden, entfällt der Nachteil der begrenzten Öffnungszeiten. Man ist heute mobil unterwegs, benötigt nicht unbedingt viel Beratung, denn die holt man sich aus dem Internet, aber man braucht jederzeit Zugriff auf das volle Sortiment, auch notfalls um Mitternacht. Und so spriessen die ersten Shoppingautomaten aus dem Boden des kommerziellen Geschehens. Was kann man aus dem Shopping-Automaten konsumieren?Wo man früher höchstens seinen Kaffee konsumiert hat, kauft man heute die Ballerinas aus dem Ballerina Automaten. Wenn Sie ein kleines, edles Geschenk suchen, ziehen Sie sich einfach einen klitzekleinen Goldbarren aus dem Automaten, das wirkt edel und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck beim Beschenkten. Und wenn Sie Ihren Computer zu Hause vergessen haben, drücken Sie sich einfach ein neues Tablet, oder notfalls ein veraltetes Netbook aus dem Automaten heraus, die persönlichen Daten holen Sie sich ohnehin aus dem Facebook Account oder aus der öffentlichen Cloud. Die Tablets boomen, und in den USA kann man sie bereits aus dem Automaten fischen, ohne dass man hierfür extra eine teure Markenware ansteuern muss. Die meisten Shopping-Automaten liefern Alltagswaren, Lebensmittel, möglichst frisch und fehlerfrei. Einige amerikanische Automaten liefern auch Klamotten in gängigen Konfektionsgrössen. Es gibt sogar themenspezifische Automaten, die einen Baumarkt, einen Elektroladen, oder auch ein Erotikshop ergänzen, manchmal auch ersetzen. Besonders praktisch sind die Automaten für Dinge, die man anonym konsumieren will, denn hier spart man sich peinliches Personal und noch peinlichere Kunden, da manche Dinge im Leben an Peinlichkeiten unterhalb der Schamgrenze nicht vorbeikommen. In Europa sind diese Shopping-Automaten noch nicht weit verbreitet, aber in den USA boomen sie bereits. Vielleicht überspringt man sie bei uns und geht eines Tages gleich über zu den vollautomatischen Shops, die ohne Personal auskommen, in denen sich der Kunde jedoch mit samt seinem Einkaufswagen frei bewegen kann, weil er überwacht wird, wenn eine App seinen Einkauf und die Bezahlung per Smartphone übernimmt. Wie flexibel ist ein Shopping-Automat?Der Kunde liebt Flexibilität, und der Händler muss darauf achten, dass sein mobiler Shop jederzeit prall gefüllt ist und ordentlich gewartet wird. Hierzu zählen Sauberkeit bei Ernährung, Funktionstauglichkeit, ein bequemes Bezahlsystem mit Bargeld und Kreditkarte, und der mobile Shop muss ansprechend aussehen. Veraltete, versüffte Automaten steuert niemand an, denn sie symbolisieren höchstens die romantische Idylle eines verlassenen Bahnhofs, den man früher nutzte, um seinen Coffee to go in reinster Einsamkeit zu trinken, bevor man in den Zug stieg und davon fuhr. Wie entspannt man beim Shoppingbummel?Am 19. Juni ist Weltbummeltag, ein Tag, der symbolisieren will, dass man es ein wenig langsamer angehen sollte, besonders das Shoppen, nicht das Poppen. Einen Shoppingbummel kann man übrigens mit viel Geduld, Ausdauer und Ruhe ausklingen lassen, damit die geschundenen Beine die nötige Entspannung erleben. Kann man bei einem ausgiebigen Shoppingbummel wirklich entspannen? Für Frauen ist diese Art der Entspannung wie ein Verwöhnprogramm, denn Frauen empfinden grosse Glücksgefühle, wenn sie einkaufen gehen. Für den Mann ist der Shoppingbummel eher keine gute Entspannungsmöglichkeit, denn er scheut das Einkaufen, fühlt sich dabei verloren und desorientiert, und so sollten Männer eher im Internet shoppen, denn hier sitzen sie wenigstens vor dem PC und fühlen sich inmitten von Technik wohler als inmitten von Klamotten. Der Shoppingbummel sollte, wenn er entspannt ist, nicht in einen Frustkauf ausarten. Wenn man sich zu dick fühlt, macht das Klamotten-Einkaufen keinen Spass, weil man sich in jedem Outfit wie eine Presswurst fühlt, die gleich aufgefressen wird. Auffressen kann man jemanden auch mit Blicken, die unter die Gürtellinie gehen. Wenn es Zeiten gibt, in denen kein Kleid vernünftig passt, sollte man zur Entspannung Schmuck und Wohnaccessoires kaufen, die passen immer. Ein Shoppingbummel ist dann entspannend, wenn man durch die Läden schlendert, sich dabei die Füsse vertritt, keine zu hohen Absätze trägt, keine zu enge Kleidung am Leib trägt, nichts kaufen muss, sondern nur bummelt, schaut und staunt. Man muss nicht immer mit vollen Tüten nach Hause kommen, wenn man shoppen war. Der reine Anblick der Produkte kann schon zur Entspannung beitragen. Materiell gesehen kann die Seele mit neuen Errungenschaften nichts anfangen, aber der hübsche Anblick verleiht ihr Flügel. Für unser Ego ist ein Shoppingbummel dann entspannend, wenn wir uns in Schale werfen, mit High-Heels durch die Läden wackeln, neue Schuhe, neue Kleider und neue Accessoires finden, damit erneut durch die Läden wandern und uns mit den vollen Einkaufstüten bewundern lassen. Das Ego braucht keine Bequemlichkeit am Fuss, es ist zufrieden, wenn das Materielle stimmt. Ein Shoppingbummel lässt Glücksgefühle in uns Frauen hochsteigen, aber nicht immer sind es Dinge, die uns glücklich machen, das Ambiente entspannt uns oftmals eher als ein Paar neue Schuhe. Wenn Sie Ihr Glück von Sachen abhängig machen, dann machen Sie sich abhängig und entwickeln immer die Angst, dass Ihnen etwas fehlen könnte und Sie immer noch mehr brauchen. Machen Sie den Shoppingbummel zu einem Lifestyle Event. Geniessen Sie alles rund ums tatsächliche Einkaufen, dann kaufen Sie Dinge, an denen Sie sich erfreuen, und diese Sachen bleiben lange interessant und schön. Glücksgefühle beim ShoppingtripShoppen ist eine Art Ritual für Körper, Geist, Seele und das Ego. Der Körper rennt sich die Beine in den Bauch, wenn er von Laden zu Laden schlendert. Der Geist ist überfordert, wenn er sich durch die vielen Klamotten wühlt. Das Ego ist zufrieden, wenn es sein Prestige durch ein neues Kostüm aufwerten kann, und die Seele leidet, denn sie leidet immer, wenn sich das Ego freut. Ich habe mir einmal das rege Treiben in meinem Lieblingsladen angesehen. Die Leute kommen nicht nur des Kaufens Willen, sie schauen, stöbern, hetzen den billigen Schnäppchen hinterher, und sie sammeln Treuepunkte, Rabattmarken und Bonuspunkte. Sie lechzen danach, etwas zu kaufen, bei dem sie sparen können. Ich dachte nach. Wieviel Geld könnte man sparen, wenn man ein unnötiges Produkt nicht kauft? Aber wo hätten wir dann dieses Glücksgefühl, welches sich wie ein Nervenkitzel im Bauch ausbreitet? Neueste Studien zeigen zwar, dass Shopping einsam macht, aber viele von uns entwickeln diese unsagbar schönen Glücksgefühle, schütten Endorphine, Oxitocin, Dopamin, einen enormen Hormoncocktail aus, sehen das Shoppen als Urlaub an und verbinden jede Städtereise mit einem Einkaufserlebnis. Die Glücksgefühle entstehen im Gehirn und im Bauch, als ob tausend Schmetterlinge in unserem Magen von Blume zu Blume fliegen, vom süssen Nektar kosten und sich des flatternden Lebens erfreuen. Und so bekommen wir Glücksgefühle beim Einkaufen, wenn uns die Werbeprospekte mit ihren verlockenden Botschaften um die Ohren flattern, wenn wir vom süssen Nektar der konsumfreudigen Produkte kosten und uns am unbeschwerten Leben der Konsumwelt erfreuen. Es ist ein psychologisch erklärbares Phänomen, ein neurologisch auswertbares Gefühl. Shopping ist ein Zustand, der so berauschend ist, dass er zur Sucht werden kann. Es ist die Beschaffung von Gütern, die man zum Leben benötigt. Gefährlich wird es erst, wenn man übermässig viele Güter kauft, die man nicht braucht. Shopping ist ein wahrlich seltsames Phänomen. Wenn ein Produkt begehrt ist, wollen es alle haben, kaufen es alle wie die Hamster ein. Wenn ein Ladenhüter noch so billig aus dem Regal schaut, will ihn niemand kaufen. Es kommt auf die Dosierung an, denn wenn man mehr einkauft, ist man glücklicher. Es kommt auch darauf an, ob man ein Mann oder eine Frau ist, und darauf, in welchem Laden man einkauft. Sie sehen schon, das Shopping ist eine eigene Wissenschaft, die man gelernt haben muss, damit die Glückshormone ihre Freiheit finden. Glücksgefühle kann man insbesondere beim Schuhkauf entwickeln, was besonders bei Frauen auffällig ist. Man kauft Laufschuhe, Sitzschuhe, Liegeschuhe, oder einen Schal, sogenannte Schuhe für den Hals. So mancher Schuh ist für die Katz und wird im Altkleidersack entsorgt, weil die Katz gerne barfuss läuft. Der Supermarkt verleiht keine Glücksgefühle, nur der leere Magen frohlockt, wenn er Essen riecht. Wenn Sie beispielsweise in einem Supermarkt Lebensmittel einkaufen, sehen Sie nicht gerade zufrieden aus, besonders nicht, wenn Sie in der Warteschlange an der Kasse stehen. Warum ist eigentlich die meiste Zeit über nur eine Kasse geöffnet? Sind Sie schon einmal mit leerem Magen einkaufen gegangen und haben an der Kasse gestanden? Da macht sich ein derartiges Hungergefühl breit, sodass man den Nachbarn auffressen könnte, der vor einem wartet. Schuhe shoppenWir schauen uns gerne um, betreiben Windows Shopping wie die Weltmeister, wobei die Frau wie ein Hund den Weg in jeden Schuhladen hinein findet, während der normierte Mann sich denkt, bei den Frauen stossen regelmässig zwei Raketen im Kopf zusammen, welche für die nötigen Endorphine im Hirn sorgen. Männer shoppen in der Regel nicht gerne, aber wenn sie mit einer Frau Dessous kaufen, werden sie schwach und laden die Frau sogar auf die Unterwäsche ein. Mütter mit kleinen Kindern gehen auch nicht unbedingt gerne einkaufen, obwohl das Shoppen ein weibliches Phänomen ist. Der Handel hat sich inzwischen auf Mütter mit Kindern eingestellt und hat sein Sortiment auf Schuhe und Spielzeug fokusiert, denn dort fühlen sich Mama und Baby wohl. Single Frauen gehen gerne einkaufen, weil sie sich übermässig pflegen, stylen und perfekt kleiden, damit endlich wieder ein neuer Partner anbeisst. Wo lohnt sich ein Shoppingtrip?Ich kann Ihnen einige Städte empfehlen, in denen ein Shoppingbummel ein lohnendes Entspannungsgeschenk ist, besonders für Frauen, weil die Männer oft nur die Tüten schleppen. Ich bevorzuge die grossen Städte mit den grossen Kaufhausketten, aber ich bin ja auch eine Mischung zwischen Fast Fashion Konsument und naturbewusstem Spiesser. So trage ich zeitlose Mode, auch nach Jahren noch die selben Kostüme und Hosenanzüge, wenn sie noch nicht von der Waschmaschine gefressen wurden. In München gehe ich gerne durch die Kaufinger Strasse, da kann ich mir den Shoppingbummel leisten. In der Maximilian Strasse kann ich mir nur den Schaufensterbummel leisten, und in München-Schwabing kann ich mir nur den Kaffee danach leisten. Da gibt es übrigens einen Second Hand Laden für Designermode, da geben Prominente ihre nur einmal getragenen Klamotten ab. Ich kann Ihnen Düsseldorf und Hamburg, zusammen mit Berlin empfehlen. In Berlin gibts die schrägsten Outfits, frei und ungezwungen. Und in Hamburg habe ich mir einst Lack und Leder gekauft, ein Kleid, welches ich nur in zarter Zweisamkeit trage. In Düsseldorf gibt es türkische Läden, die bieten sensationelle Brautmode an, da erspart man sich glatt den Trip in die Türkei. Wien gehört zu den Einkaufsstädten, in denen man alles findet, wenn die Geldbörse gross genug ist. Die Shopping-City Süd ist so dicht, dass man sich um einen Stehplatz bemühen muss, dafür ist die Kärntner Strasse im 1. Wiener Bezirk grosszügig ausgelegt, auch wenn diese Einkaufsstrasse etwas teurer ist. Man findet von billig bis teuer alles, was das Herz höher schlagen lässt, und am besten sind die vielen kleinen Cafes und Wurststände, bei denen man sich wie ein echter Wiener fühlt. In London findet man ausgefallene Dinge, die man sonst wie die Nadel im Heuhaufen sucht. Grosse Hüte, Kleider mit Totenköpfen drauf, Jeans in Lederoptik, T-Shirts mit den schrägsten Motiven, und Schuhe, die aussehen wie Boote. Einmal sollte man in seinem Leben durch Harrods geschlendert sein, da findet man sogar einen schicken Flügel, der als Klavier und Frühstückstisch gleichzeitig dient. Ein Parfum ist hier so teuer wie ein halbes Auto, wenn man wählerisch ist, aber das liegt bestimmt am Flacon. New York ist eine Shoppingmetropole, in der man wirklich alles findet. Wer auf kleine Konfektionsgrössen steht, der sollte die zahlreichen asiatischen Shops besuchen, da erspart man sich einen Chinatrip. Wer grosse Konfektionsgrössen bevorzugt, ist in New York am richtigen Platz, denn die Amerikaner mögen es Dick und Gross, in jeder Hinsicht. Die Toscana kann ich auch wärmstens empfehlen, weil ich bereits meinen exotischen Shoppingbummel in Pisa und Florenz hinter mir habe, wobei ich mir ein typisch unitalienisches Outfit kaufte. Bitte, ich habe mir so ein züchtig sinnliches französisches Kostüm gekauft, gute Qualität, schlechter Preis, weil es so schlicht wie teuer war. Aber der Kaffee schmeckt in Italien so gut, der entschädigt uns für alles. Frauen können einfach bei jedem Shoppingbummel entspannen, selbst wenn der Preis nicht stimmt. Wie verhalten sich Männer und Frauen beim Shoppen?Wie erleben Frauen und Männer das Shopping? Ein Mann geht in ein Geschäft, braucht ein Hemd, greift nach einem weissen Hemd in der richtigen Grösse, geht zur Kasse, bezahlt sein Hemd und verlässt das Geschäft wieder. Er ist zufrieden und erleichtert zugleich. Eine Frau braucht eine Bluse, findet im Geschäft aber zuerst zwei neue Hosen, einen Schal, denn der passt immer, ein neues Kleid und eine Sonnenbrille. Sie schaut nach links und rechts, findet auf dem Weg zur Kasse noch ein schönes Oberteil und ist irgendwie unzufrieden, weil die passende Bluse nicht gefunden wurde. So gehen Frauen gerne mit ihren Freundinnen einkaufen, und Männer warten währenddessen geduldig auf die Kreditkarte, welche sie versehentlich aus den Händen gegeben haben, damit sich die Frau eine schicke Bluse kaufen kann. Wenn Sie eine Frau sind, nehmen Sie ihre beste Freundin zum Shoppen mit und lassen Sie Ihren Mann zu Hause, falls Sie auf die Idee kommen, sich am Wochenende ins Getümmel zu stürzen. Gerade samstags sind die Einkaufscenter vollgestopft mit einkaufswütigen Frauen, die sich wie Presswürste in zu kleine Klamotten pressen und sich sagen, die nächste Diät wird das Teil schon passend machen. Die Frauen belügen sich selber, horten zu Hause Unmengen an Fehlkäufen und verfallen doch bei jedem neuen Teil ins uralte Denkschema: Die nächste Diät macht alles wieder gut. Wenn Frauen ihre Männer zum Shoppen mitnehmen möchten, sollten sie einen Wochentag auswählen, an welchem nicht viel los ist, denn der Mann braucht seine Freiheit. Er fühlt sich beengt inmitten von kaufwütigen Frauen, die nichts zum Anziehen finden. Mittwoch abends, Montag und Dienstag mittags sind die idealen Einkaufszeiten, in denen der Mann mit ins Einkaufscenter darf. Wenn kein grosser Andrang an den Umkleidekabinen herrscht, ist der Mann zufriedener, ausgeglichener, und er meckert nicht so oft. Trotzdem sollte die Frau es möglichst vermeiden, ihren Mann auf einen Shoppingbummel mitzunehmen, da Einkaufen im Grossen und Ganzen Frauensache ist. Nur die Frau kann, bis auf wenige männliche Ausnahmen, derartige Glücksgefühle beim Shoppen bekommen, dass sie alles um sich herum vergisst. Wer kauft länger ein - Frau oder Mann?Wenn man alle Einkaufszeiten im Leben einer Frau zusammenzählt, kommt man auf drei bis fünf Jahre. So lange kaufen Frauen im Durchschnitt im Laufe ihres Lebens ein. Warum unterscheiden sich die Frauen beim Shopping zeitlich so sehr von den Männern? Sie schauen beim Einkaufen einfach öfters nach links und rechts, sind aufmerksamer und widmen sich dem Shopping in vollen Zügen. Ein Mann verbringt nur ca. ein Jahr seines Lebens mit dem leidigen Thema Einkaufen. Männer verbringen nur überdurchschnittlich viel Zeit beim Einkaufen, wenn sie ihrer Frau die Tüten abnehmen, wenn sie die Einkaufstüten von einem Laden in den anderen schleppen und abends erschöpft sagen: Warum habe ich diese Frau geheiratet? Frauen gehen beispielsweise los um sich Schuhe zu kaufen. Am Abend kommen sie mit Kleidern, einem Mantel, Taschen und Halstüchern nach Hause. In der ganzen Stadt gab es heute leider keine passenden Schuhe, obwohl Schuhe immer passen, und so geht die Frau morgen erneut los, um sich nach High-Heels umzusehen. Ein Mann kauft sich einmal im Jahr einen neuen Anzug, probiert ihn an und ist zufrieden damit. Er braucht nur zwei Paar Schuhe, damit er ein Paar zum Wechseln hat, und die nötigen Krawatten besorgt ihm die Frau, notfalls auch die Hemden, denn Männer scheuen den Klamottenkauf wie der Teufel das Weihwasser. Sie beschäftigen sich lieber mit technischen Spielereien, gehen mit ihren Kumpels auf ein Bier und sind glücklich, wenn sie sich in ein Automagazin vertiefen dürfen. Frauen und Männer gemeinsam beim ShoppingWenn der Mann mit seiner Frau einkaufen geht, wird es bestimmt ein langer Shopping Tag für den Mann. Die Frau bemerkt oft nicht, wie schnell die Zeit vergeht und stöbert nach Stunden auch noch im selben Laden nach Klamotten. Der Mann hält links und rechts Einkaufstüten in den Händen und denkt sich seinen Teil zum Shoppingtrip. Er kommt sich blöd vor, zeigt dies jedoch nicht und betet stattdessen, dass sich der Tag bald dem Ende zuneigt. Liebe Frauen: Setzen Sie Ihren Mann doch einfach im Männergarten ab, denn dort kann er spielen und lernt andere Männer kennen. So kommt er wenigstens einmal unter Menschen. Gemütliche Männergärten sind der Baumarkt, der CD Laden, der Elektrofachmarkt, der Computerladen, die Baumschule und der Modellbauladen. Die Kneipe bietet sich eher weniger an, denn wer soll den Wagen nach Hause fahren, sich die neuen Klamotten ansehen und zu jedem Teil wohlwollend seine Zustimmung ausdrücken, wenn der Mann betrunken ist? Liebe Frauen, achten Sie stets darauf, dass Sie Ihren Mann an der kurzen Leine halten, sonst gerät er auf Umwegen ins Straucheln. Wie verhalten sich Frauen beim Shopping?Fakt ist, Frauen kreischen und schreien beim Shopping, besonders, wenn sie ein nettes Teil erblicken. Und das müssen sie dann haben. Wir Frauen haben einen Mechanismus im Kopf, der funktioniert wie eine Eieruhr. Wir wenden die Einkaufstaschen voll mit Klamotten und Schuhen mehrmals, stellen sie auf den Kopf, während die Geldbörse immer leerer wird, sobald wir sie auf den Kopf stellen. Wir verdrängen die leere Geldbörse und verkaufen unserem Partner, dem liebenden Ehemann oder der besten Freundin die getätigten Einkäufe als Schnäppchen. Die neue Bluse war ein Wühltisch-Schnäppchen, die Hose war um mindestens 50% reduziert, und die Schuhe waren lebensnotwendig, denn im Schuhschrank herrscht mit 200 Paar Schuhen gähnende Leere. Warum reden sich die Frauen immer ein, dass die Einkäufe billiger waren, als sie tatsächlich sind? Wir Frauen haben einen psychologisch erklärbaren, gut funktionierenden Mechanismus im Gehirn, der uns bei jeder neuen Errungenschaft im Kleiderschrank vorgaukelt, es sei ein billiges, geradezu günstiges Schnäppchen gewesen. So können wir mehrmals im Monat mit unbeschwertem Gewissen zum Shopping gehen, ohne dass unser Partner zickig wird. Warum kaufen Frauen gerne Schuhe?Shopping bedeutet für Frauen Schuhe zu kaufen. Schuhe duften gut nach Lack und Leder, verleihen dem Fuss ein Gefühl der Wärme, denn auch Füsse besitzen ein Herz, welches höher schlägt, wenn sie gut angezogen sind, und High-Heels bringen uns Frauen zur Verzweiflung und gleichzeitig in die höchsten Sphären unserer Glücksgefühle. Ohne Schuhe fühlen wir uns nackt. Die Frau braucht zu jedem Outfit den passenden Schuh, damit der Look stimmig ist. Trotzdem finden wir Frauen neben Schuhen eher Handtaschen, Hüte, Accessoires und Halstücher, wobei ein gelungenes Halstuch wie ein passender Schuh für den Hals wirkt. Männer verstehen diese Euphorie nicht, aber der Frauenfuss tickt einfach etwas anders, er leitet das Hirn kopflos in jeden Schuhladen hinein, sodass wir mit zu hohen High-Heels aus dem Laden kommen und damit zu Hause die Schuhschränke füllen. Schuhe sind sozusagen wie Ziergegenstände. Was brauchen Frauen beim Shopping?Die Frau braucht Geld, den Mann, seine Kreditkarte, die beste Freundin und einen Tütenschlepper. Wenn die Frau gemütlich mit dem Mann einkaufen geht, trägt der Mann die Einkaufstüten, und spätestens nach einer Stunde ist die Gemütlichkeit vorbei, denn der Mann schwitzt aus allen Poren, während die Frau aus allen Poren frohlockt. Die Frau braucht ein tolles Ambiente beim Shopping, passende Konfektionsgrössen, welche nicht zu eng und zu klein geschnitten sind, damit sie sich in der Umkleidekabine nicht dick vorkommt. Frauen brauchen Umkleidekabinen mit gedämpftem Licht, damit eventuelle Falten und Dellen auf der Haut nicht überdimensional sichtbar werden, sonst passt aus lauter Frust kein einziges Kleid. Und Frauen brauchen Aufmerksamkeit, eine Stimme, die ihnen sagt, dass sie im neuen Kleid gut aussehen. Oft sieht ein Kleid an der Schaufensterpuppe hinreissend aus, und am eigenen Körper stellt es einen richtigen Frustkauf dar, wenn man zu wenig Aufmerksamkeit erhält, oder die letzte Diät spurlos an einem vorübergegangen ist. Was brauchen Männer beim Shopping?Männer brauchen einen Laden, in welchem es alles gibt, eine klare Struktur, viel Übersichtlichkeit und sofort die passende Konfektionsgrösse, sonst verlassen sie den Laden wieder. Männer brauchen eine gute Beratung, denn alleine fühlen sie sich verirrt, im Stich gelassen und durcheinander. Und so brauchen Männer ihre Frauen, um nicht gänzlich beim Shopping verlorenzugehen. Nur im Heimwerkerladen ist der Mann der King. Die Frau sollte niemals mit dem eigenen Mann shoppen gehenSind Sie auch eine Frau? Sind Sie schon einmal mit Ihrem Partner einkaufen gegangen? Ich sage Ihnen, der bekommt in solchen Stunden alle möglichen Krankheiten, muss auf die Toilette, bekommt Durst, kann nicht mehr stehen und ist hungrig. Er quengelt! Männer werden wie Kleinkinder, wenn sie mit den Frauen zum Shopping müssen. Da reagieren Sie allergisch darauf, gehen lieber ins Büro, als mit der Frau in eine schnuckelig kleine Modeboutique. So klein kann die Boutique gar nicht sein, dass die Frau nicht mindestens ein schickes Teil findet, in welches sie sich presst, weil die Frau alle Klamotten um eine Nummer zu klein kaufen muss. Die Grössenangabe am Etikett entscheidet über den Gemütszustand einer shoppingfreudigen Frau. Liebe Frauen, stecken Sie Ihre Männer in einen der zahlreichen Männergärten, vielleicht in den Baumarkt, schnappen Sie sich Ihre beste Freundin und shoppen Sie los. Liebe Männer, die Shopping Tour ist schlagartig zu Ende, wenn Sie Ihrer Frau sagen, dass der neue Mantel um mindestens eine Nummer zu klein an ihr aussieht. In diesem Moment fühlt sie sich zu dick, legt den Mantel zurück und hat die Nase voll vom Shoppen. Männer und Frauen beim Lebensmittel EinkaufMänner und Frauen verhalten sich auch beim Lebensmitteleinkauf unterschiedlich, von geschickt bis ungeschickt. Studien zeigen, dass Männer desorientierter durch den Supermarkt laufen als Frauen. Besonders in den Abteilungen für Wurst, Käse und Milchprodukte tut sich der Mann schwer, weil die Auswahl gross ist und er hungrig ist. Der Mann schiebt im Supermarkt den Einkaufswagen, die Frau greift in die Ladenregale und füllt den Wagen. So merkt sich der Mann die Produkte und deren Platzierung nicht, irrt umher und nimmt das, worauf er Lust hat. Bei mir sind es Schokolade und Gemüse, woran man erkennt, dass ich eine Frau bin, weil die Wurst liegen bleibt. Erst wenn der Mann alleine durch den Supermarkt schlendert, merkt er sich, wo die Ware platziert ist und greift zielgerichtet zur Wurst, damit sein Hunger gestillt wird. Am Gemüseeck wird er jedoch meistens desinteressiert vorbeilaufen, als hätte er dort Scheuklappen auf, weil ihn der Salat nicht schmeckt. Männer denken im Supermarkt ans Essen beschaffen, um den Heisshunger zu stillen, Frauen denken an ihre Gesundheit, an die nächste Diät und die schlanke Figur, damit das neu gekaufte Kleid endlich passt. ShoppingdiätWie spart man Geld beim Einkaufen? Die Shoppingdiät macht es möglich. Der Verzicht auf alle überflüssigen und unnützen Konsumgüter, nur noch das kaufen, was man braucht. Ein Jahr lang keine neuen Klamotten und Accessoires, das ist speziell für Frauen hart, aber es kann glücklich machen. Das Kleiderfasten und der Kosmetikmord boomen. Man leert seinen Schrank aus, behält nur noch wenige Lieblingsteile zurück und kauft erst neue Klamotten, wenn die alten löchrig sind. Neue Kosmetikprodukte werden erst gekauft, wenn alle alten restlos verbraucht sind. Es boomt der Minimalist, der in seiner Übersichtlichkeit verharrt. ShoppingqueenWer wird Shoppingqueen, und wer gewinnt die 1000 Euro? Die Shoppingqueen ist ein typisches Phänomen der heutigen Wegwerfgesellschaft, die alles blitzschnell kauft, und hieraus ist eine Fernsehshow entstanden, in welcher es um den elitären Shoppingwettbewerb geht. Fünf Frauen ershoppen sich ein Outfit in kürzester Zeit, und eine gewinnt. Natürlich bekommt man Stylingtipps, und man sieht, wie die begehbaren Kleiderschränke in den Privathaushalten mit Klamotten bestückt sind. Hoffentlich werden wir nachhaltiger und achtsamer, dann verschwindet dieses Format wieder, aber ich liebe es trotzdem. ShoppingtypWelcher Shoppingtyp sind Sie? Wir unterscheiden ja je nach Kaufverhalten verschiedene Einkaufstypen, beispielsweise den Frustkäufer, den Gelegenheitskäufer, den Dauerkonsumenten, den Shoppingmuffel. Wo lauert die Gefahr, in eine Art Kaufsucht zu versinken? Einkaufen kann einsam machen, und so sucht man sich oftmals im Laden das, was im Leben fehlt. Nur der konservative Spiesser, der sein Leben bis ins kleinste Detail hinein regelt, verfällt keinem Shoppingwahn. Er kauft das, was er braucht und geht mit seinem Tunnelblick geradeaus, ohne seitlich nach eventuellen Schnäppchen zu schielen. Online ShoppingDas Shopping im Internet boomt und frisst einen grossen Teil des Handels auf, denn wer einmal bequem vor seinem PC sitzt, der steht so schnell nicht mehr auf. Auch Kleidung boomt online, denn mit dem neuen Körperscanner kann man seine Konfektionsgrösse genau bestimmen und muss nicht mehr ständig die Hälfte zurückschicken. Bücher, CDs und Waren, die nicht auf den Leib geschneidert werden, sind immer ein Hit, nur die Lebensmittel tümpeln nach wie vor in den Shops vor sich hin, da der Mensch spontan hungrig ist und immer noch lieber in den Supermarkt schlendert, bevor er wartet, bis das Paket mit der bestellten Wurst eintrudelt.. Trotzdem boomen zunehmend auch die Online-Lebensmittelhändler, welche die bestellte Ware sofort liefern. Und ausserdem shoppt man Heute von unterwegs aus mit dem Smartphone, das geht noch schneller. TeleshoppingWas muss man beim Teleshopping beachten? Produktlinien von Prominenten boomen immer, denn sie sind Kult. Veraltete, überteuerte oder nutzlose Produkte sollte man jedoch lernen zu erkennen, denn mit ihnen schrumpft nur die Geldbörse. Nicht alles, was im Fernseher angepriesen wird, hält, was es verspricht. Fallen Sie bitte nicht auf ein begrenztes Sortiment herein, was bald ausverkauft ist, denn in den meisten Fällen soll dies nur zum Sofortkauf anregen. Wochen später sieht man das begrenzte Angebot noch immer und muss bemerken, man braucht es vielleicht gar nicht.
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