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Shopping Tipps - So shoppen Sie wie ein Profi

EinkaufenWas muss man beim Shopping beachten, um wie ein Profi einzukaufen? Beim Konsumieren sind drei Dinge wichtig, Qualit„t, Nachhaltigkeit und Strategie, dann kauft man gnstig ein. Und wer ziellos kauft, der shoppt eben etwas teurer, was den Reichen und Superreichen jedoch nicht st”rt.

Frustrierend ist der Einkauf von Lebensmitteln, welche man t„glich braucht und nachkaufen muss, oder von unpassenden Klamotten und von Schuhen, die kneifen. Heute gibt es hierfr einige Hilfen, wenn man auf die moderne Technik baut. So existieren Konfektionsgr”ssenrechner, die den K”rper von oben bis unten scannen und dann die passende Konfektionsgr”sse finden, selbst wenn die Frau damit nicht einverstanden ist, falls sie zu viel wiegt. Und es gibt kluge, fast schon intelligente, selbst denkende Khlschr„nke, ja sogar ganze Kchensysteme, die mit dem Smartphone verbunden sind und automatisch alle Lebensmittel nachbestellen, welche im Haushalt fehlen. Hier muss man allerdings auf den Onlinehandel vertrauen und ist der Technik ausgesetzt. Der feine Mittelweg ist eine Shopping-App, die anzeigt, was im Haushalt fehlt, und dann kann man die Waren selber kaufen. Und die besonders Bequemen nutzen Lebensmittel von Amazon, die pnktlich vor die eigene Haustre geliefert werden, da der Online-Riese jetzt auch Nahrung im Angebot hat.

Das Shoppen sollte Freude bereiten, selbst wenn man nichts findet, oder wenn man nur fr andere einkauft. Lange Einkaufslisten k”nnen frustrieren, denn man arbeitet sie bloss ab, w„hrend man mit einer gezielten Shopping-App glcklicher einkauft. Und man sollte niemals hungrig Lebensmittel kaufen, sonst findet man zu Hause lauter sssen und fettreichen Krempel in der Tte, weil uns das Hungergefhl signalisiert, dass wir Zucker, Fett und Kohlenhydrate brauchen, die wir nicht erst grossartig zubereiten mssen, sondern schnell verspeisen k”nnen.

Beim Lebensmittelkauf sollte man abends losgehen, mit einer guten Einkaufsliste bestckt, ohne den Partner, mit vollem Magen, und die Quengelzone an der Kasse muss man meiden. Beim Schuhkauf sollte man mit Schwielen an den Beinen losgehen, dann passt nicht jeder Schuh und man kauft nicht jeden Treter. Beim Kleiderkauf sollte man sich vorab einen Bauch anfressen, dann passt nicht jedes Kleid, weil man in der Umkleidekabine frustriert dasteht und den Laden schnell wieder verl„sst.

Normalerweise gehen wir nur regelm„ssig einkaufen, um Lebensmittel zu beschaffen, wobei wir uns ungeduldig in der Quengelzone an der Kasse einreihen und leise fluchen, wenn die Warteschlange zu lang ist. Den ausfhrlichen Shoppingtrip erledigen wir hin und wieder mit der besten Freundin. Er macht uns glcklich, entsorgt den Alltagsstress, schweisst uns zusammen, und im schlimmsten Fall geht man mit dem selben Kleid aus dem Laden heraus und zeigt sich stolz mit seiner Freundin im Partnerlook. Und genau hier k”nnte das Shoppingerlebnis gesunde Auswchse bekommen, denn es ist stark mit sozialen Kontakten verbunden, wenn man gemeinsam shoppt.

Man sollte immer ausgeschlafen shoppen gehen

Beim Shopping sollte man ausgeschlafen sein. Wer bermdet shoppt, trifft ”fters die falschen Kaufentscheidungen. Da kauft man dann gerne zu kleine Klamotten, zu enge Schuhe, zu viel Nippes, da man sich denkt, in die Sachen w„chst man schon noch hinein, sobald man den Nippes verstaut hat. Leider kauft man im unausgeschlafenen Zustand auch mehr Sssigkeiten, Schokolade, Kohlenhydrate, dickmachende Lebensmittel, und schon kann man seine geshoppte Kleidung entsorgen, da man noch dicker wird. Im mden Zustand frieren wir und kaufen Kleidung, damit sich ein Glcksgefhl im K”rper breitmacht, welches W„rme erzeugt, und genau das ist kontraproduktiv. Die beste Zeit fr einen entspannten Shoppingbummel ist vormittags, nachdem man nachts gut geschlafen und morgens ausgiebig gefrhstckt hat, denn im hungrigen Zustand sollte man auch nicht shoppen, da kauft n„mlich die Gier ein, damit das Hungergefhl verschwindet.

Windows-Shopping - der entspannte Schaufensterbummel

Der Shopping-Profi schaut sich um. Windows-Shopping heisst ein Trend, bei dem man durch die Einkaufsmeilen rennt, entspannt flaniert, sich vor jedem Schaufenster positioniert und die Produkte im Fenster betrachtet. Man kann sich im Spiegelbild vorm Schaufenster die Haare stylen, die attraktiven Schaufensterpuppen anschauen, bis man vor Neid erblasst, oder man leidet generell ab einem gehobenen Alter unter der Schaufensterkrankheit, da muss man dann zwangsweise permanent stehenbleiben, weil die geschwollenen Beine samt kaputten Hften und geschundenen Knien schmerzen. Das Windows-Shopping k”nnte auch dem Mann gefallen, wenn er sich die entbl”ssten Schaufensterpuppen im Dessous-Laden anschaut, sich daran erg”tzt und bitte anschliessend seiner Frau die Dessous kauft, damit der Hausfrieden gewahrt wird. So einen Schaufensterbummel kann man in manchen L„ndern sonntags erledigen, wenn die Gesch„fte geschlossen haben, aber da die Laden”ffnungszeiten immer flexibler werden, hat man nur noch nachts die Chance, shoppen zu gehen, ohne etwas zu kaufen.

Der Shoppingberater - ein pers”nlicher Einkaufsassistent

Der Shopping-Profi kauft zielorientiert ein. Ein pers”nlicher Shoppingberater geht mit seinen Kunden einkaufen, stylt sie von Kopf bis Fuss, nimmt ihnen gegebenenfalls die schweren Tten ab, formt die individuelle Pers”nlichkeit eines Menschen, indem er seine Kunden ins gute Rampenlicht versetzt, und er steht beratend zur Seite, quasi als Coach, guter Freund und pers”nlicher Butler. Natrlich kostet so ein Shoppingassistent Geld, aber manche Leute brauchen ihn, beispielsweise der gestresste Manager, Menschen mit einem Handicap, Blinde und Farbenblinde, oder Leute, die an Geschmacksverwirrung leiden, denn sie wissen oft nicht, wie man sich kleidet und stylt. In New York sind die Shoppingassistenten wie das Inventar im Alltag, bei uns mssen sie sich erst ihren Platz in der Gesellschaft erk„mpfen, aber eines Tages k”nnte jeder einen virtuellen Shoppingberater besitzen, denn die Technik des Androiden, des knstlichen Menschen, der batteriebetrieben jederzeit einsatzbereit ist, schreitet zusammen mit dem Online-Shopping rasch voran.

Glcksgefhle oder Frustbeulen beim Shopping

Studien belegen, dass man beim Shoppen sowohl Glcksgefhle als auch Frustbeulen im Gehirn bekommen kann, je nachdem, wie das Einkaufserlebnis wahrgenommen wird. Am besten ist es, man g”nnt sich hin und wieder etwas Sch”nes und verzichtet auf das permanente Fast-Shopping, den schnellen, billigen Einkauf mit Jagdpotential. Neueste Studien zeigen zwar, dass Shopping einsam macht, aber viele von uns entwickeln diese unsagbar sch”nen Glcksgefhle, schtten Endorphine, Oxitocin, Dopamin, einen enormen Hormoncocktail aus, sehen das Shoppen als Urlaub an und verbinden jede St„dtereise mit einem Einkaufserlebnis. Die Glcksgefhle entstehen im Gehirn und im Bauch, als ob tausend Schmetterlinge in unserem Magen von Blume zu Blume fliegen, vom sssen Nektar kosten und sich des flatternden Lebens erfreuen. Und so bekommen wir Glcksgefhle beim Einkaufen, wenn uns die Werbeprospekte mit ihren verlockenden Botschaften um die Ohren flattern, wenn wir vom sssen Nektar der konsumfreudigen Produkte kosten und uns am unbeschwerten Leben der Konsumwelt erfreuen. Es ist ein psychologisch erkl„rbares Ph„nomen, ein neurologisch auswertbares Gefhl. Shopping ist ein Zustand, der so berauschend ist, dass er zur Sucht werden kann.

Glcksgefhle kann man insbesondere beim Schuhkauf entwickeln, was bei Frauen auff„llig ist. Man kauft Laufschuhe, Sitzschuhe, Liegeschuhe, oder einen Schal, sogenannte Schuhe fr den Hals. So mancher Schuh ist fr die Katz und wird im Altkleidersack entsorgt, weil die Katz gerne barfuss l„uft. Schuhe kaufen, auf hohem und niedrigem Niveau, teuer oder billig,  ist neben Klamotten, Schmuck, Modeaccessoires, Hte, Taschen und Handys kaufen eines der gr”ssten Frauenprobleme unserer heutigen, konsumintensiven Zeit, ein ernst zu nehmender Zustand, der krankhaft ausartet, wenn man nicht ein Schloss an die Geldb”rse schraubt, denn die arme Geldb”rse muss sich laufend zu hochhackige Schuhe anziehen und geht dabei vor die Hunde, weil sie durch das Laufen in den zu hohen Schuhen immer dnner wird. Frauen k”nnen dem pausenlosen Schuhkauf kaum entkommen. Sie brauchen keinen Alkohol, um betrunken zu sein, der n„chste Schuhladen wirkt wie eine Glcksdroge im Gehirn, die einen Kaufrausch erzeugt. Erst wenn die Frau zu einer Art knstlichen Intelligenz ohne eigene Gefhlswelt mutiert, ist das Problem mit dem Schuhkauf erledigt, dann l„uft sie barfuss.

Nicht jeder Shoppingtrip macht uns glcklich. Wenn Sie ein Mann sind und mit Ihrer Frau neue Klamotten kaufen, haben Sie nichts zu lachen, es sei denn, die Frau nimmt Sie aus Kulanzgrnden mit in die Umkleidekabine, wenn sie neue Dessous anprobiert. Als Frau in einem m„nnlichen Schuhsalon hat man auch das Pech, nichts fr sich selbst zu finden, was die Stimmung empfindlich reizen kann, wenn der Mann nicht in die G„nge kommt und jeder Schuh irgendwo kneift.

Shopping ist ein seltsames Ph„nomen, welches Frustbeulen und Glcksgefhle gleichzeitig erzeugen kann. Wenn ein Produkt begehrt ist, wollen es alle wie die Hamster haben, und wenn ein Ladenhter noch so billig aus dem Regal schaut, will ihn niemand kaufen. Und so streiten wir uns um die begehrten Schn„ppchen, w„hrend die Ladenhter auf bessere Zeiten oder einen Dummen warten. Es kommt auf die Dosierung an, denn wenn man mehr einkauft, ist man glcklicher. Es kommt auch darauf an, ob man ein Mann oder eine Frau ist, und darauf, in welchem Laden man einkauft. Sie sehen schon, das Shopping ist eine eigene Wissenschaft, die man gelernt haben muss, damit die Glckshormone ihre Freiheit finden und nicht in Stress ausarten.

Wir shoppen aus wirtschaftlichen und politischen Grnden

Das Shopping ist eine Art Wirtschaftspolitik. Die Politiker versprechen Steuersenkungen, sorgen fr fl„chendeckende Geschenksh„ppchen in Form von Bonuszahlungen, damit der Konsum angekurbelt wird, und gleichzeitig malen sie sich Sparpl„ne aus, damit die Schuldenbremse fester angezogen wird. Es sind Milchm„dchenrechnungen, die nur kurzfristig wirken, aber Hauptsache der Handel verzeichnet ein Umsatz-Plus. Genau dieser steigende Umsatz, der j„hrlich erh”ht werden muss, verleiht dem Konsumenten ein gutes Gefhl, weil er medial genial pr„sentiert wird. Wir entkommen diesem Ph„nomen erst, wenn wir nachhaltig shoppen und uns die gekauften Produkte n„her ansehen. Nicht die Masse, sondern die Qualit„t sollte im Vordergrund stehen.

Kaufen Sie nicht jeden Nepp

Gehen Sie gerne einkaufen? Ohne meine Einkaufsliste gehe ich niemals in einen Lebensmittelladen, denn sonst packt mich der Hunger am Genick und ich kaufe den Laden leer. Wenn ich jedoch Kleidung kaufe, so ben”tige ich nur meine kopfeigene Liste, denn jedes zeitlose Kostm ist sch”n. Beim Einkaufen kann man Geld sparen, wenn man nicht zu billig kauft. Das musste ich bereits schmerzhaft feststellen, als ich mir im Vorbergehen achtlos ein weisses Top kaufte, welches nur zwei Jahre berlebte. Normalerweise geht meine Kleidung mit mir in Rente, wenn ich meine Fehlk„ufe regelm„ssig ausmiste. Ich kaufte mir auch einst einen Hut, den ich nie trug, da mir Hte grunds„tzlich nicht stehen. Ich schw”re, ich bessere mich demn„chst. Trotzdem ben”tigt das Ego hin und wieder Fehlk„ufe, ber welche sich die Seele aufregt, schon deshalb, damit man weiss, dass man noch lebt.

 


Elisabeth Putz

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