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Leute - Was sind coole Typen?

GesellschaftDer Ratgeber rund um die populäre Masse der Leute, die elitäre Anzahl der Menschen, die Wucht des Sozialen, die Ausprägung der Psyche, und die Eigenheit der Gesellschaft. Leute sind Menschen, und Menschen sind Leute, auch wenn man sie unterschiedlich betrachtet.

Coole Leute liegen im Trend, auch wenn wir auf ein vorwiegend informationsbasiertes Zeitalter zusteuern. Unsere Gesellschaft ist einerseits offenherzig und tolerant, andererseits geprägt von Neid, Unverständnis für Andersdenkende, Egoismus und einem 2 Klassen Denken. Damit muss man klarkommen. Ein gutes Image, Prestige und Anerkennung, eine intakte Familie, gute Freunde in der Not, und eine offene Persönlichkeit, die optimistisch ist, das macht uns zu geselligen Wesen, zu gesellschaftstauglichen Leuten.

 Der Mensch an sich ist weder gut, noch böse, aber er lernt schnell, und so können sich Gesellschaften spalten, zu Parallelgesellschaften werden, oder sie leben friedlich zusammen, wenn der Geist des breiten Horizonts es erlaubt. Am wohlsten fühlt man sich jedoch in der Regel in der eigenen Familie, obwohl manche Leute sagen, beim Geld hört die Verwandtschaft auf. Die eigenen Leute sind uns am liebsten, denn die kennen wir in- und auswendig, wir schätzen ihre Eigenheiten, und wir streiten am liebsten in der eigenen Familie.

Was sind Leute?

Leute sind Personen, eine Gruppe von Menschen, die Masse der Gesellschaft. Das Wort stammt vom althochdeutschen Wort Liut ab und bedeutet Volk, Bevölkerung, Volksgruppe, Gefolkschaft, Volksgenossen, im Englischen People, oder im Latainischen Popolus. Die Einzahl von Leute ist die Person, da das Wort Leut nicht existiert. Die Leute sind sozusagen im Plural die Liute, und sie bevölkern heute noch unseren Planeten, als ob sich die Zeit nie gewandelt hätte.

Mit der Definition Leute sind sowohl Frauen als auch Männer, Kinder, Teenager, Erwachsene jeden Geschlechts gemeint. Das Wort Leut im Singular gibt es heute nicht mehr, aber dafür existieren Begriffe wie Leutchen, Leutlein und Leutli, die eine Verniedlichung darstellen. Leute ist der Plural, die Mehrzahl der Personen, die gezielt oder verwirrt durch die Welt gehen und ihren Platz suchen.

Einige Esoteriker und Energetiker unterscheiden zwischen dem Begriff Leute und Menschen. Sie sagen zu den Auserwählten Menschen und zu den Normalverbrauchern Leute. So gesehen ist im energetischen Sinn der weise, kluge, hellsichtige Mensch ein Mensch, und alles andere sind minderwertige Leute, die im Dunkeln tappen. Welch eine unangenehme Vorstellung, wenn wir bedenken, dass wir alle nur Menschen sind, die Fehler machen und lernen dürfen.

Der Mensch an sich kann leutselig oder leutscheu sein, wie immer er sich auch anderen Menschen gegenüber gibt. Früher nannte man die normale, durchaus neugierige und geschwätzige Bevölkerung das Gesinde, heute versteht man darunter die Tratsch-Katel, die Schnatterente oder den Geschwätzigen. Die höchst moderne Form der Leute ist das Team, die Belegschaft, die Anhängerschaft, aber auch die Fremden, die Anderen, die Andersdenkenden.

Der Begriff wird in zahlreichen Sprüchen wiedergegeben, beispielsweise: Kleider machen Leute, Land und Leute, oder auch in gängigen Namen wie Leopold und Ludgar, was vom Wort Volk abstammt. Weniger edel ist die nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung Frauenleut oder Weibsleut, denn die moderne Frau hat sich der emanzipierten Bezeichnung der Dame unterworfen.

Menschen oder Leute?

Wann sind es Menschen, und wann sind es Leute? Abwertend könnte man sagen, die guten Menschen und die schlechten Leute, was symbolisch gesehen die Spreu vom Weizen trennt. Der Mensch ist das allgemein gültige Wesen, welches auf zwei Beinen geht und aufrecht steht. Er hat sich im Laufe der Evolution zu einem klugen Wesen mit Hirn und Herz entwickelt. Die Leute sind massentechnisch nicht auf Hirn und Herz getrimmt, sondern nur das Massenprodukt des allgemeinen Volkes, denn wenn das Fussvolk laut aufschreit, muss der König handeln, um seine Untertanen zu besänftigen.

Die Leute sind allgemein gesehen die Personen, die in der Masse untergehen, aber sehrwohl als Menschen zu erkennen sind. Leute symbolisieren das Soziale, die Öffentlichkeit, die Prominenz, die Creme de la Creme, und sie werden als Gesellschaftskategorie in Zeitungen und Zeitschriften aufgeführt. Die Menschen symbolisieren die Lebensart, die Entwicklung, den Fortschritt in einer Gesellschaft. Sie werden fachbegrifflich angeführt und geniessen einen elitären Status, welchen sich die Leute wohl nie erarbeiten werden.

Wie wird man ein cooler Typ?

Das Volk besteht aus lauter coolen Typen, wenn man den einzelnen Menschen als Individuum ansieht, und doch gibt es feine Unterschiede zwischen Leuten und Typen. Leute sind allgemein gesehen das Volk, welches man nicht grossartig in ihren Eigenheiten unterscheidet. Der Typ ist ein Individuum, welches von einer Persönlichkeit geprägt ist. Und so wird man ein cooler Typ, wenn man sich von der Masse abhebt, etwas darstellt, selbstbewusst seinen Weg geht, zur Leitkuh wird, oder wenn man sich durch seine Taten und Werke auszeichnet. Die selbstbewusste Frau im engen, rot schimmernden Kleid ist ein cooler Typ, der Mann mit dem charmanten Lächeln auch, und der rüstige Rentner, der als Leihopa dient, ist ohnehin cool genug, um noch nicht zu sterben.

Am coolsten sind die Teenager. Sie entwickeln eigene Gesten und körpersprachliche Abweichungen, eine eigene Jugendsprache, und wenn ihnen das Arschfax aus der tiefer gelegten Hüfthose heraus steigt, dann sitzt die Unterhose etwas höher. Der Egoist ist auch so ein cooler Typ, gefolgt vom Soziopathen, bei dem die Coolness eher als erfrierende Kühle dient, wenn er ohne Herz und Seele seine egoistischen Ziele verfolgt.

Coole Leute sind meist öffentlichkeitstauglich, präsentieren sich ohne falsche Scheu am roten Teppich, und sie sind populär, wenn sie mit ihrem halbvollen Champagnerglas dahinschlendern. Menschen sind cool, wenn sie sich zu höheren Intelligenzen entwickeln, welche sich selbst übertreffen, ihre eigenen Arbeitsplätze durch geklonte humanoide Roboter vernichten und irgendwann in ihrem eigenen Plastik- und Technikschrott liegen. Spätestens dann sind die Menschen von den Leuten nicht mehr zu unterscheiden.

Die nachfolgend aufgeführten Typen kommen dem Begriff der Leute sehr nahe, weil sie ihre Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale verkörpern. Leute werden zwar allgemein als Volk angesehen, sie sind in ihrer Individualität jedoch unterschiedlich, passen sich an oder tanzen aus der Reihe. Auf jeden Fall sind alle Leute der Welt individuelle Typen.

Blondine

Eine Blondine ist ein hellhaariges Wesen, geniesst Bewunderung, erntet Aufmerksamkeit, und sie muss sich Blondinenwitze anhören. Sie ist blauäugig, hat aufgrund ihres geringen Anteils an Melanin eine helle Haut, besitzt Charme, und sie ist nicht so dumm, wie sie dargestellt wird. Unechte Blondinen brauchen allerdings einen guten Friseur und viel Blondierungscreme. Auch die männliche Blondine, der blonde Mann, geniesst seine Aufmerksamkeit. Er ist charmant, kühl und strukturiert, hat blondes Haar und blaue Augen, ist gross und schlank, und er achtet auf sein Äusseres. Blond zu sein, heisst schick, klug und intelligent zu sein, es muss nicht immer mit der Haarfarbe und dem Teint konform gehen, manche Leute sind blond im Kopf.

Egoist

Ein Egoist ist ein Mensch, der seine Vorteile sieht, seine Freunde unbemerkt ausnutzt, nichts dem Zufall überlässt, und nur hilft, wenn es ihm auch hilft. Egoismus ist teilweise angeboren, aber zum grössten Teil wird er uns im Laufe des Lebens anerzogen, weil wir gesellschaftlich mit den Erfolgreichen dieser Welt mithalten wollen. Um egoistisch seine Ziele zu erreichen, scheut man nicht einmal die Ellenbogentechnik. Man schafft sich Nutzungsbekannte an, entsorgt sie wieder, falls sie nicht mehr brauchbar sind, und man macht die Leute zu Untertanen, indem man sie hörig macht. Viel zu spät bemerken manche Menschen, dass sie auf einen Egoisten hereingefallen sind, da viele Egomanen in der Öffentlichkeit stehen, sich wie Gurus verhalten und ihrer Umwelt ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Viele Egos helfen und zeigen sich öffentlich als gute Menschen, und wenn man sie näher kennenlernt, sieht man ihren Egoismus.

Familie

Die Familie besteht aus sämtlichen Mitgliedern, die im engeren Familienumfeld existieren. Eltern und Kinder, Vater, Mutter und das Baby, der Sohn und die Tochter, die Grosseltern, und im weitesten Sinne die Tanten und Onkels, die Schwiegereltern, der Schwiegersohn und die Schwiegertochter. Bei so vielen Leuten kann es schon einmal zu eng werden, sodass der Familienstreit vorprogrammiert ist. Ein harmonisches Familienleben führt man übrigens, indem man Rituale pflegt, gemeinsam spielt, frühstückt, diniert, Ausflüge macht und Weihnachten oder Ostern im trauten Heim feiert. Mütter und Töchter sind hier wie Zeitbomben, und auch die Väter und Söhne vertragen sich nicht unbedingt ideal, was man durch gemeinsame Rituale entschärfen kann, wenn man miteinander spricht und den Streit schlichtet.

Frau

Die Frau ist ein kluges, weibliches Wesen mit einem teilweise schwankenden Hormonhaushalt und einer teilweise so hohen Intelligenz, dass sie sich manchmal vor lauter Kreativität selbst im Weg steht. Das weibliche Wesen denkt in Gefühlen, will heiraten, den perfekten Traummann finden, Kinder bekommen, geliebt werden, und die emanzipierte moderne Frau möchte geschätzt werden und Karriere machen. Deshalb halten heute nicht alle Ehen, weil Frauen freier und ungebundener sind. Ein wahres Wunderweib ist die Trophäenfrau, die kaum etwas mit dem Hausmütterchen zu tun hat. Sie ist schön, klug, sexy, sie weiss, was sie will, und sie angelt sich einen reichen Mann, dann hat sie finanziell ausgesorgt. Ganz anders verhält sich die Emanze. Sie ist eine Powerfrau, weiss was sie will, und sie sorgt für sich selbst, wenn sie beruflich die Karriereleiter erklimmt und in die Chefetage aufsteigt.

Freunde

Freunde sind Menschen, die unterhaltsam sind, Zeit für einen Kaffee haben, hilfsbereit zur Seite stehen, und man kann sich bei ihnen ausheulen, wenn man seine Traurigkeit loswerden will. Man kann mit ihnen lachen, lästern und shoppen gehen. Und sie verzeihen alles, tolerieren jeden Makel. Freundschaft zwischen Mann und Frau kann jedoch problematisch werden, wenn sich einer der beiden verliebt, der andere aber nicht. Ein gängiges Phänomen sind beste Freundinnen. Sie teilen alles miteinander, sogar den Kleiderschrank. Sie sind wie siamesische Zwillinge, können jedoch zu besten Feindinnen werden, wenn sie sich einen Mann teilen. Das kann bei Facebook Freunden nicht passieren, denn die sind nur virtuell vorhanden und mit einem Klick weggewischt, wenn sie nerven.

Gesellschaft

Wie wird man gesellschaftstauglich? Zuerst sollte man sich lieben, achten und zu schätzen wissen. Dann baut man sich ein Image auf, geniesst Prestige und Anerkennung, und wenn man einen Fehler macht und der Ruf erst einmal ruiniert ist, lebt man sogar als Aussenseiter gut und günstig. Das Soziale ist geprägt von einem Miteinander, in welchem der einzelne Mensch eine Persönlichkeit darstellt, in der Masse jedoch untergehen kann, wenn er sich nicht empor hebt. Gesellschaft ist Kommunikation, Kontakt zu anderen, in der Gruppe existieren, leben und leben lassen, sehen und gesehen werden, und es ist die Zugehörigkeit zu jenen Menschen, die man gerne um sich hat. Viele Leute scheuen die Gesellschaft, obwohl sie sich danach sehnen. Sie reden sich ein, alleine glücklich zu sein, wünschen sich jedoch wenigstens einen Partner, der sie umarmt. Sie haben aber Angst davor, enttäuscht oder verlassen zu werden. Und so ist unsere Gesellschaft eher etwas für positiv denkende Menschen, die sich im Rudel wohlfühlen. .

Lügner

Ein Lügner baut sich seine eigene Geschichte, seine eigene Realität zusammen, tritt damit in der Öffentlichkeit, bei Freunden und Bekannten auf, wechselt vielleicht mehrmals im Leben sein Umfeld, damit seine absurden Konstrukte nicht auffliegen, und er sucht sich immer wieder leichtgläubige Menschen, die er belügen kann. Es gibt Lebenslügen, die man mit sich schleppt, Notlügen, die den Alltag verschönern, und es gibt egoistische Lügen, die dem Lügner einen Vorteil bringen. Die Wahrheit wird aber immer ans Tageslicht kommen, denn Energien fliessen nur eine gewisse Zeit in die selbe Richtung. Wie lügt man, ohne rot zu werden? Studien zeigen, dass man gut lügen kann, wenn man aufs Klo muss, dann konzentriert man sich besser. Die Wahrheit überprüft man nur, wenn man Infos und Fakten einholt, aber dies tun nur wenige Menschen, weil es oft zu aufwendig ist. An der Körperhaltung, der Mimik und Gestik, an den Augen und an den Mundwinkeln erkennt man den Lügner nicht immer, und ein Lügendetektor ist auch nur bis zu einem gewissen Grad sicher, da er nur Reaktionen des Nervensystems prüft, welche jedoch aus verschiedensten Gründen fehlschlagen können.

Mann

Der Mann ist ein dominantes, männliches Wesen, oft mit zu viel Testosteron bestückt, was jedoch auch positiv ausgelebt werden kann, wenn der Sex aufregend genug ist. Männer sind eitel, klug und leistungsbetont, aber im Haushalt sind einige Männer die reinste Katastrophe, wenn sie fernsehen, während die Frau staubsaugt. Das männliche Wesen ist ein Pfau, stolz und eitel. Und so wollen Männer bewundert und gelobt werden, benötigen Aufmerksamkeit, den Chefsessel im Büro, eine schöne Frau zu Hause, den Sportwagen und viel Prestige. Wir unterscheiden grundsätzlich den Macho und den Softie. Der Macho ist dominant, ungeduldig, faul im Haushalt, und er liebt Frauen, die eher devot sind. Der Softie taugt als Familienvater, aber wenn er sich die Unterhosen noch von Mama kaufen lässt, muss er erst heranreifen. Zum Glück gibt es den Gentleman, der weiss, wie er eine Frau behandeln muss, damit sie an seiner Seite glücklich ist.

Mensch

Wie tickt der Mensch? Wir sind soziale Lebewesen, die nicht ohne Liebe, Aufmerksamkeit und Kommunikation leben können. Wer nicht geliebt wird, vereinsamt und entwickelt sich nur schwer weiter. Kitzelige Menschen sind laut einer Studie sozialer, und aussergewöhnliche Menschen leisten oft Dinge, von denen wir alle profitieren. Fehler sind menschlich, und deshalb ist Kritik wichtig, damit wir uns weiterentwickeln.

Evolutionsbedingt hat sich der Mensch gut entwickelt, vom Homo-Habilis bis hin zum Homo-Sapiens. Die Leute gehen inzwischen aufrecht ihre Wege, machen sich Gedanken um die Umwelt und leben friedlich miteinander, selbst wenn es hin und wieder Krieg gibt. Menschlich ist alles, was wir täglich machen, lügen, pfurzen, husten und niesen, lachen und weinen, schimpfen und fluchen, irren, Ängste schüren, Verschwörungstheorien basteln, glauben und beten, und wenn wir uns ärgern, lieben oder eifersüchtig sind, dann sind wir der Menschlichkeit sehr nahe, denn Emotionen sind menschliche Perfektion.

Prominente

Prominente sind Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, ihren Applaus brauchen, durch die Medien bis ins eigene Wohnzimmer hineinkommen, und es sind Stars und Sternchen, die ihre Kreativität mittels Musik, Schauspiel, Theater, Kunst, Kultur und Literatur ausleben. Übrigens ist auch ein it-girl prominent, weil es ein begehrtes Es ist. Sogar das Luder geniesst einen Promistatus, wenn es als Boxenluder agiert und den Champagner geniesst, der sich über seinem Luxuskörper ergiesst. Prominente leben einerseits gut, verzichten jedoch auf ihr Privatleben und schützen es, wo es nur geht. Wer prominent werden will, der sollte sein Privatleben anfangs nicht unter den Teppich kehren. Vielmehr sollte er seinen Auftritt am roten Teppich üben, sich präsentieren und öffentlich zeigen, die Medien stürmen, die Reporter und Journalisten zu Freunden machen und an seiner Persönlichkeit feilen. Erst wenn man ein Star ist, darf man wählerisch sein und sich zurückziehen.

Rentner

Der Rentner ist jemand, der sein ganzes Leben lang hart oder soft geschuftet hat, mehr oder weniger Geld verdient hat und jetzt sein Seniorenleben geniessen darf. Viele Rentner leben minimalst und einfach, denn die Rente fällt oft karg aus. Trotzdem gibt es zahlreiche Angebote für Senioren, denn der heutige Rentner ist robust, rüstig und fühlt sich durchaus noch jung genug, um mit der Gesellschaft mitzuhalten. Schlimm für Senioren aller Art ist der Rentenschock. Man erlebt ihn entweder selber, wenn man in Rente geht, oder der Partner erlebt ihn, wenn plötzlich die bessere oder schlechtere Hälfte permanent in der Wohnung sitzt und den strukturierten Alltag stört. Dem Rentenschock entkommt man nur, wenn man sich neue Hobbies zulegt und wieder unterwegs ist. Ob die Rentengelder in Zukunft üppig genug sind, um ein mobiles Leben zu gewährleisten, weiss niemand so genau. Fakt ist, wir werden alle nicht jünger.

Soziopath

Der Soziopath ist ein gefühlskalter Mensch, der andere Menschen für seine Vorteile nutzt, lügt ohne rot zu werden, und der seinen Charme spielen lässt, wenn er etwas haben will. Soziopathen sind sexuell sehr interessant, weil sie experimentierfreudig sind und anziehend wirken. Emotional sind sie jedoch kaum zu gebrauchen, weil sie keine Empathie empfinden. Die Steigerung der Soziopathie ist die Psychopathie. Der eingefleischte Psychopath ist instabil, aggressiv, labil und unstrukturiert, er kann aber auch charmant und erfolgreich sein. Er ist oft triebgesteuert, hat manchmal Wahnvorstellungen, und er scheut keinen Mord, um an sein Ziel zu kommen. Wer mit einem Psychopathen zusammenlebt, der lebt gefährlich, weil man nie weiss, wann die Bombe hochgeht.

Teenager

Der Teenager ist ein junger Mensch, ein Jugendlicher, der am Anfang seiner Pubertät steht. Die Hormone spielen verrückt, gehen fast über im Körper, und so empfinden Teenager die Welt intensiver, gefühlsbetonter und nicht so realistisch wie ausgereifte Erwachsene. Teenager benötigen mehr Liebe, mehr Akzeptanz, eigene Freiräume und eine moralisch wertvolle Ethik, denn es sind unsere zukünftigen Erwachsenen. Die heutigen Jugendlichen entwickeln sogar eine eigene Jugendsprache, welche in der Erwachsenenwelt derb klingt und keiner genormten Struktur unterliegt. Der eingefleischte Teenager bricht aus dem Alltag aus und überschreitet die Grenzen des guten Geschmacks. So kann es vorkommen, dass Freunde und Flirts, Party und Hobbies eine Zeit lang interessanter sind als die Schule und das Elternhaus. Wer die Flegeljahre hinter sich hat, wird wieder genormter, bekommt eigene Kinder und darf an ihnen sein eigenes Teenagerleben miterleben.

Trendsetter

Der Trendsetter ist ein Macher, ein Anführer, eine Leitkuh, ein Erfinder von coolen Trends, ein Jetsetter, ein Nerd, ein Aussteiger, ein Hipster, eben einer, der nicht mit der Masse der Gesellschaft mitschwimmt. Manche Menschen glauben, wenn sie nicht jedem Trend nachlaufen, verpassen sie etwas Entscheidendes im Leben. Man braucht das neueste Smartphone, man muss in der Jetset-Gesellschaft Fuss fassen, und man muss nachhaltig leben. Trends kommen und gehen, aber der Trendsetter ist der erste, der sie auslebt, weil er sie macht, erfindet und liebt. Besonders in der Modewelt sehen wir, wie die Macher von heute die Mode von morgen kreieren. Wenn die normale Frau nicht mehr in die Hosenröhren passt, verpasst sie den Slimfit Trend. Wenn der Mann die Farbe rosa scheut und Muskeln bevorzugt, verpasst er den androgynen Trend der femininen Männermode. Und wenn das Kind in High-Geels wackelt, kann es nicht als hippes Kindermodel arbeiten. Ist Kinderarbeit nicht längst verboten?


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Elisabeth Putz

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