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Rentner - Tipps für Senioren

Uralter MenschDas Leben als Rentner hängt davon ab, wie man zuvor gelebt hat, welche Reserven man körperlich und finanziell gesammelt hat, und wie positiv man in die Zukunft schaut. Senioren können durchaus noch so aktiv sein, dass das Leben Spass macht.

Die Rente kann zu einem Schock ausarten, wenn man sich aus dem Berufsleben herausgerissen und nicht mehr so leistungsfähig fühlt. Als mein Vater in Rente ging, überkam ihn der Rentenschock. Er war sein ganzes Leben lang Unternehmer, fühlte sich in seiner Selbständigkeit wohl und dachte nie ans Schlafen. Als er in Rente war, ging er zum Sport, zum Schwimmen, Radfahren, aber alles erbrachte nicht den gleichen Effekt wie seine Vollzeitarbeit. Und so begnügte er sich eines Tages damit, den ganzen Tag in der Zeitung zu blättern und zu essen, bis er einen Schlaganfall bekam.

Man kann einen regelrechten Rentenschock erleiden, wenn man aus seinem Job, aus dem Berufsleben herausgezogen wird. Da macht die Karriere quasi einen Knick, nicht nur in der Optik, auch in der Seele, im Ego, im gesamten Körper. Manche Leute werden in der Rente sogar krank.

Wenn man den Rentenschock überwunden hat, beginnt die Phase, in der man keine Zeit mehr hat. Rentner haben nie Zeit. Dies lässt sich jedoch mit der restlichen Lebenszeit erklären. Im Kindesalter haben wir gefühlsmässig so viel Zeit, dass uns ein Sommer wie ein ganzes Jahr vorkommt. Im Laufe des Lebens nimmt die subjektive Zeitwahrnehmung rasante Geschwindigkeiten an, man glaubt, das Leben läuft immer schneller. Im Rentenalter rast dann das Leben mit Überschallgeschwindigkeit an uns vorbei. Wahrlich, da hat man keine Zeit mehr.

Wenn der Partner in den Ruhestand geht

Manche noch berufstätige Leute bekommen einen indirekten Rentenschock, wenn der eigene Partner zu arbeiten aufhört. Wenn Ihr Partner in Rente geht, kann dies auch Auswirkungen für Sie im Alltag haben. Plötzlich ist er den ganzen Tag zu Hause, das kann ganz schön nerven, wenn man ein Leben lang ohne den Partner den Tag verbrachte. Bei Hausfrauen hat man zunehmenden Stress festgestellt, der in chronische Stress-Krankheiten ausartete, wenn der Partner in Rente gegangen ist. Der gesamte Tagesablauf kann durcheinander gebracht werden.

Das Rentensyndrom ist übrigens eine ernst zu nehmende Krankheit, da braucht der Partner Hobbies und viele berentete Freunde, dann ist der Haussegen gerettet. In der Rente braucht man Geld, eine neue Karriere, Sport aller Art, einen jungen Partner und Zeit, damit man alles unter einen Hut bringt. Sport zu treiben ist ohnehin eine gute Methode, um im Rentenalter auf seine Gesundheit zu achten, denn Bewegung hält Körper und Geist fit.

Jobs für Rentner - Arbeit im Ruhestand

Viele Rentner sind so rüstig, die beginnen in der Rente ein neues Leben, starten eine zweite Karriere und arbeiten, bis sie glücklich umfallen. Man kann als Leihoma oder Leihopa, als persönlicher Assistent, als Gärtner, als Shopping- und Stylingberater, als Gemüsebauer, als Alleinunterhalter, als Künstler oder Autor, in den verschiedensten Jobs und Tätigkeiten neu durchstarten, dann fühlt man sich gebraucht, und das stärkt das Immunsystem.

Wer in seiner Rente eine zweite Karriere anstrebt, der hat meiner Meinung nach mehr vom Leben. Man kann beispielsweise studieren, sich weiterbilden, einen zweiten Doktortitel machen, denn hierfür existieren jetzt extra Studiengänge für Rentner. Man kann sich aber auch ehrenamtlich betätigen, beispielsweise beim Roten Kreuz. Bitte, die Karriereleiter ist in der Rente noch steil genug, die Karrierechancen lauern überall, Hauptsache man ist aktiv und hält Körper und Geist fit.

Sport und Freizeitangebote für Rentner

Viele einsame Senioren schliessen sich Seniorengruppen und Seniorenclubs an, leben in Wohngemeinschaften und helfen sich gegenseitig. Hotels für Senioren, Cluburlaub, Kaffeefahrten, die auch seriös sein können, Busreisen, Kreuzfahrten, Selbsthilfegruppen für erkrankte Rentner, Tagesbetreuung in speziellen Einrichtungen für Senioren, gemütliche Seniorenresidenzen, alles kann helfen, um im Alter nicht alleine zu sein. Nicht jedes Kind und Enkelkind kommt regelmässig zu Besuch, nur weil es etwas zu erben gibt.

Schwimmen ist beispielsweise eine Sportart, welche die Gelenke schont, und so kann man zum Seniorenschwimmen gehen. Turnen, leichte Gymnastik und Fitnessübungen stärken den Körper, und so kann man zum Seniorenturnen gehen. Nur einsam zu Hause verkürzt man sein Leben, da Einsamkeit krank macht.

Der 2. Frühling für Senioren - ein neuer Partner im Alter

Spezielle Singlebörsen und Partnervermittlungsagenturen für Senioren sorgen dafür, dass der rüstige Rentner einen zweiten Frühling im Lebensabend erlebt. Ein neuer Partner ist nichts Aussergewöhnliches, wenn wir zunehmend immer älter werden. Händchenhalten und gemeinsam kuscheln ist immer drin, und der Drang nach körperlicher Liebe stirbt erst, wenn der Seniorenstift stirbt. Manche Paare lassen sich im Alter noch scheiden und orientieren sich neu. Manche Rentner sind als Single unterwegs, weil der Partner bereits verstorben ist. Hierfür existiert endlich ein reger Markt, damit keine Seele einsam lebt.

Gesund wohnen als Rentner - Das eigene Haus im Ruhestand

Wer sich eine oder mehrere Anlageimmobilien zulegt, sichert sich damit im Alter wahrscheinlich gut ab. Wichtig dabei ist, dass die Immobilie eine Wertsteigerung erzielt und in guter Lage steht. Eine kleine Stadtwohnung lohnt sich, ein Haus am Land macht hingegen nur Arbeit und wirft höchstens frisches Obst im Garten ab. Kleine Single-Wohnungen, die luxuriös ausgestattet sind, lohnen sich zunehmend, weil der geborene Single den Markt erobert.

Rüstige Roboter für Rentner

Wenn ich mir zu den gängigen Problemen noch die voll technisierte Zukunft ansehe, in der Roboter mit künstlicher Intelligenz sämtliche Arbeiten im Service übernehmen, in der es Hotels ohne Personal gibt, Supermarktkassen zur Selbstbedienung, Haushaltsroboter und Roboter im Büro, zweifle ich daran, ob es noch Arbeit für uns echte Menschen gibt. Wenn die Arbeit von ganz wenigen Überwachungskräften übernommen wird, wenn unsere Produkte aus dem 3D Drucker kommen, wenn nur noch die Roboter servisiert werden, hat kaum jemand mehr Arbeit. Wer zahlt dann in die Rentenkasse ein?

Bei so viel Technik könnte der nächste Rentenschock drohen, aber keine Sorge, dies passiert wahrscheinlich erst in den nächsten 50 bis 100 Jahren. Immerhin, die Unternehmen, welche einen Roboter einstellen, müssen mittlerweile darauf gefasst sein, ihn voll zu versteuern, dann kann der Roboter auch shoppen gehen. Sehen wir die Sache positiv. Der Roboter kann mit einsamen Rentnern spazieren gehen, Karten spielen und pflegebedürftige Senioren versorgen. In der Altenbetreuung und im medizinischen Pflegebereich sind Roboter eine hilfreiche Angelegenheit.

Wie sicher ist unsere Rente?

VersicherungspoliceDie Rente ist eine Zahlung, die zum jeweiligen gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gegenleistung verlangt. Zuvor muss man gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, oder man entscheidet sich für kapitalistische Gewinnausschüttungen, Rendite, oder man träumt vom Mittelalter, wo Kaiser und Könige das Volk um ihr Geld brachten, indem sie Feudalabgaben verlangten.

Heute fühlen sich viele Menschen zunehmend um ihr Geld betrogen, wenn sie das ganze Leben hindurch gearbeitet haben, im Alter mit einer Mindestrente und Ausgleichszulagen leben müssen und das Restleben an ihnen vorbeizieht. Andere ernten riesen Pensionen und denken sich nichts dabei, weil sie zu Geld keinen Bezug haben. Hier entsteht eine Ungleichheit, die nach Ausgleich schreit, und so ist es theoretisch möglich, dass eines Tages die Einheitsrente kommt. Dies hat gute Gründe, denn wir werden immer mehr, immer älter und gehen eines Tages in Rente, sodass das System der Rentenkassen nicht ewig gewährleistet werden kann.

Neue Studien haben ergeben, dass wir zwar in einigen Jahrzehnten noch immer unsere Rente erhalten, aber die Rentenzahlungen werden geringer. Wir müssen uns nicht fürchten, haben aber irgendwann nur wenig Geld zum Leben, wenn wir nicht zusätzlich privat vorsorgen. Der Staat zahlt heute bereits einen Teil in die Rentenkassen ein. Die Altersarmut könnte jedoch steigen, besonders bei den Mindestverdienern, und so muss dringend gewährleistet werden, dass man durchgehend versichert ist und in die Rentenkasse einzahlt.

Wenn die niedrige Rente droht, geht das Leben bergab. Wenn die hohe Pension winkt, geht das Leben auf ruhigere, bessere Zeiten zu. Der Ruhestand ist jedoch für die meisten normalen Angestellten eine richtig grosse Lebensumstellung, ein Einschnitt ins Leben. Das Geld wird in den meisten Fällen knapp bis knapper.

Wer heute mit 63 Jahren in Rente geht, der muss mit erheblichen Abzügen rechnen, dem bleibt unterm Strich kaum noch Geld zum Leben übrig. Und so arbeiten die Leute bis 65, auch wenn sie am Zahnfleisch ins Büro kriechen. Die Zukunft könnte noch schlechter aussehen, wenn man erst mit 67 Jahren das Rentenalter erreicht hat. Neueste Hochrechnungen gehen sogar davon aus, dass man bis 70 arbeiten muss, damit die Rentenkassen nicht leer werden. Wenn man bei diesen durchwachsenen Aussichten nicht auf seine Gesundheit achtet, bekommt man einen Herzinfarkt, oder ein Schlaganfall fesselt einem derart ans Bett, dass man kein glückliches Seniorenleben mehr geniessen kann.

Der reiche Privatier - Luxus im Ruhestand

Der Privatier macht sich wahrscheinlich keine Sorgen um seine Rente, er lebt im Luxus, geht ins Fitnessstudio, oder legt sich eine junge Frau zu, die sein Geld samt Bauchumfang liebt, wenn er keinen Sport trreibt. Luxus wirkt anziehend, hält uns jung und sorgt für einen gelassenen Ruhestand, denn ein Plätzchen im Golfclub ist immer frei.

Luxusgüter lohnen sich als alternative Rentenversicherung natürlich auch, wenn auch nur bedingt, denn man erzielt bei einem Verkauf nur einen einmaligen Gewinn daraus. Kunst, wertvolle Bildersammlungen, Briefmarkensammlungen, welche einen guten Preis erzielen, Münzsammlungen, Diamanten, Gold und Silber, Edelmetalle, Antiquitäten, wertvolle Truhen und Statuen, all das kann im Alter verwertet werden. Oft sind die Leute jedoch mit diesen Luxusgütern seelisch zusammengewachsen und können sich kaum davon trennen. Dann freuen sich eben die Erben.

Die Pension für Beamte

Ob ein Staatsbediensteter einen finanziellen Rentenschock erleidet, glaube ich kaum, aber einen Imageverlust erleidet er auf jeden Fall, und dieser kommt einem Schock gleich. Mein Bekannter hörte auf zu arbeiten, war früher Finanzbeamter, und heute sitzt er traurig im Strassencafe, weil ihm langweilig ist. Seinen Elan hat er verloren, weil er glaubt, man hätte ihn ausgetauscht und aufs Abstellgleis gestellt. Das ist der falsche Weg, denn mit dieser Lebenseinstellung wird man wahrscheinlich nicht alt.

Beamte gehen bei vollen Bezügen in Pension, sind lediglich nur theoretisch abrufbar, dürfen alles dazuverdienen, was finanziell in die Geldbörse passt, und dies beschert dem Pensionisten ein glückliches Leben, welches er erkennen und auskosten sollte.

Die richtige Altersversicherung für den Ruhestand

Früher alterte man in Würde, kümmerte sich nicht grossartig ums Altern, akzeptierte seine Falten und bestellte den Pfarrer für die letzte Ölung ins Krankenhaus, wenn das Sterben nahte. Heute kümmert man sich um sein Altern. Man bestellt früh genug seinen Sarg, seinen Grabstein, verhandelt gute Konditionen für die eigene Beerdigung, und man spritzt sich so lange Botox, bis die Furchen zu tief sind und eines grösseren Eingriffs bedürfen.

Man kümmert sich heute früh genug um seine Altersversicherung. Hier unterscheiden wir die private und die staatliche Altersversicherung, denn wer sich zu wenig um sein alterndes Wohl kümmert, muss wahrscheinlich eines Tages mit einer Einheitsrente leben, zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Bitte, viele Kinder sind keine geeignete Altersvorsorge, denn man weiss in einer Ego-Gesellschaft nie, wer sich wirklich kümmert, wenn das Taschengeld nicht mehr flüssig in der Tasche liegt.

Eine private Altersversicherung schafft wenigstens einen guten Ruhepolster, wenn man sonst schon kein schlechtes Gewissen hat. Hier unterscheiden wir die geförderte und die ungeförderte Altersversicherung. Beide sind ihr Geld wert, jedoch wirft die ungeförderte mehr Leistungen ab, und das könnte wichtig sein, wenn man dem medizinischen Fortschritt folgt und jahrelang mit Peg-Sonde und Pfleger ans Krankenbett gefesselt ist. Die geförderte Altersvorsorge kostet dafür jedoch weniger, wenn man an seine monatlichen Beitragszahlungen denkt, mit welchen man früh genug beginnen muss, damit man etwas davon hat.

Die Rentenversicherung für Mindestverdiener

Zum Mindest- oder Normalverdiener passt wahrscheinlich die staatliche Rente, denn er hat kaum das nötige Geld, um grossartig in eine hochdosierte Altersvorsorge einzuzahlen. Besonders die Mindestlohnbezieher haben es in dieser Hinsicht schwer. Trotzdem könnte man, wenn man gut haushaltet, planmässig seine Finanzen optimiert, einen kleinen monatlichen Betrag anlegen, um im Alter doch noch privat abgesichert zu sein.

Bei privaten Rentenversicherungen muss man höllisch aufpassen, dass man nicht in den falschen Topf einzahlt, denn Versicherungen können sich an der Börse verspekulieren und pleite gehen. In den USA sitzen alte Leute wieder an der Supermarktkasse, weil ihre private Altersvorsorge nicht gefruchtet hat. Da baut man sich ein Leben lang ein gutes Leben auf, schwimmt morgens im Pool, um anschliessend fit für einen langen Arbeitstag zu sein, und freut sich auf seine Rente, um endlich auch einmal nachmittags im Pool zu schwimmen. Dann geht die private Rentenversicherung pleite, und schon wieder schwimmt man morgens im Pool, weil man nachmittags arbeiten muss. Hier sieht man, wie wichtig ein funktionierendes Sozialsystem ist, welches einem in der Not auffängt.

Unsere Renten werden kleiner

Wir können noch so lange arbeiten, im Endeffekt sehen unsere normalen Renten, die wir im Angestelltenverhältnis bekommen werden, nicht rosig aus. Auch droht die Altersarmut bei Selbständigen, die sich als Kleinunternehmer oder Einzelunternehmer abmühen und nur den Mindestbeitrag in die Rentenkasse einzahlen. Wir sollten uns daher nebenher privat versichern. Hier lohnen sich Immobilien in guter Innenstadtlage, denn wenn die Elektrofahrzeuge und leisen Autos erst einmal die Städte erobert haben, kann man nachts bei offenem Fenster schlafen und geniesst eine ruhige Stadtatmosphäre. Wer seine Immobilie nicht unbedingt verkaufen muss, der sollte jetzt warten und sie als Altersvorsorge ansehen. In Österreich gehen laut neuesten Berichten trotz Abschlägen viele Leute in den vorzeitigen Ruhestand, in Altersteilzeit oder früher in Rente. Die Lebensqualität der letzten verbleibenden Jahre, stressfrei leben und kürzer treten, ist anscheinend wichtiger als das Geld. Wer weiss, wie lange man noch lebt!

 


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Elisabeth Putz

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