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Mensch - Was ist menschlich?

Der MenschMenschlich entstammt dem Begriff Menschlichkeit und bedeutet, dass wir alle fehlerhafte Lebewesen sind, die aufeinander angewiesen sind, damit wir lernen, voneinander profitieren und perfekter werden. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er kann nicht auf Dauer alleine leben. Er braucht Aufmerksamkeit, Kommunikation, Freunde und Liebe. Ein gewagtes Experiment in Russland zeigte einst, dass Babys, die keinerlei Liebe und kommunikative Aufmerksamkeit bekamen, nur gewickelt und gepflegt wurden, schwere Defizite in ihrer Entwicklung aufwiesen und kaum lebensfähig waren, so lange, bis sie liebevoll umgarnt wurden.

Was ist eigentlich menschlich? Hierzu gehören Fehler und Kritik, die man wahrnehmen sollte, Freude, Liebe, Lust und Leid, Lachen und Weinen, denn selbst Männer dürfen ausnahmsweise heulen, und auch der Drang, mit kleinstem Arbeitsaufwand Grosses zu erreichen, Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen, ist menschlich, denn wir gieren nach Macht, das ist unser Naturell. Wir sind jedoch auch gerne hilfsbereit, weil sich unsere Seele dadurch besser fühlt, und wir sind nur richtig glücklich, wenn wir unser Leben und unsere Liebe mit anderen Menschen teilen dürfen, sonst hat das Menschsein ja gar keinen Sinn.

Umarmungen fördern das menschliche Wohlbefinden

Londoner Forscher haben herausgefunden, dass Umarmungen das seelische Wohlbefinden in uns Menschen steigert. Probanden wurden aus einem Spiel ausgeschlossen und durften nur zuschauen, wie die anderen spielten und miteinander lachten. Diejenigen Probanden, die nachher eine Umarmung bekamen, fühlten sich wohler, als diejenigen, die keine Umarmung bekamen. Unsere Haut nimmt Berührungen aller Art auf und leitet Liebkosungen ans Gehirn weiter. Dem Körper wird signalisiert, dass es ihm gut geht, und so nehmen wir Umarmungen positiv wahr und schütten Glückshormone aus, egal wie viel wir zuvor gelitten haben. So gleicht unser Gehirn schlechte Erfahrungen wieder aus. Unser Nervensystem wird gestärkt, wenn wir Stress haben und anschliessend etwas Schönes erleben und geliebt werden.

Kitzelige Menschen sind sozialer

Kitzelige Menschen sind laut einer neuen Studie viel sozialer als jene, die nicht kitzelig sind. Dies hat mit unserem Nervensystem zu tun. Diejenigen Nerven, welche für die Kitzeligkeit verantwortlich sind und uns zum Lachen bringen, sind auch für unser soziales Verhalten verantwortlich. Eigenbrödler, Aussteiger, einsame Wölfe, unempfindliche Menschen und Einsiedler benötigen nicht diese enorme Vielfalt an sozialen Kontakten, und sie empfinden auch nicht dieses Verlangen für ein soziales Miteinander. Kitzelige Menschen sind geselliger, haben oft mehr Freunde und leben emotionaler. Unempfindliche Menschen leben ehr sachlich und kompakt, aber bitte, die Ausnahmen bestätigen die Regel. Man muss nicht immer kitzelig sein, um sozial eingestellt zu sein.

Was sind Tetrachromaten?

Die Kultur des menschlichen Auges besteht seit jeher aus dem Sehen und Gesehen werden. Und so besitzt der Mensch drei Zapfen im Auge, welche das Sehen formen. Man nennt sie daher auch Trichromaten. Es gibt jedoch vereinzelt Menschen, welche einen vierten Zapfen besitzen, welcher für die Lichtbrechung im Auge verantwortlich ist. Er sieht viel mehr Farben als der Normalverbraucher, und so nennt man ihn Tetrachromat. Wer viel zu viele Farben sieht, muss diese im Gehirn erst einmal ordentlich verarbeiten, und so sind die Tetrachromaten froh, wenn es beispielsweise von einem Lebensmittel nur eine Farbgattung gibt, da sie mit dem Schauen schnell überfordert sind. Bei unifarbener Kleidung fühlen sie sich noch wohl, bei gemusterter, geblümter oder mehrfarbiger Kleidung fühlen sie sich unwohl, weil ihr Gehirn auf Hochtouren läuft und mit der Farbverarbeitung beschäftigt ist. Andererseits zeigt uns dieser Menschentyp, dass wir so individuell sind, dass wir auf keinen Fall pauschal in eine vorgefertigte Schublade gepresst werden können. Wenn ein Tetrachromat Schwarz-Weiss Kunst betrachtet, ist er zufrieden, wenn er allerdings farblich herausragende Kunst mit vielen Farben betrachtet, rotiert sein Gehirn und weiss im ersten Moment nicht, wie das Kunstwerk zu deuten ist.

Wir besitzen 7 Doppelgänger

Unsere Gesellschaft ist vielseitig, und trotzdem finden sich Gleichheiten. Der Mensch hat im Durchschnitt 7 Doppelgänger, die er im Laufe seines Lebens theoretisch kennenlernen könnte. In der Praxis sieht es aber so aus, dass wir keinem unserer Doppelgänger begegnen, da die Chance sehr gering ist, bei 8 Milliarden Menschen, Tendenz steigend, einem gleichen Menschen zu begegnen. Im Grunde sind wir so einzigartig, dass nicht einmal unsere Doppelgänger mit unserer Individualität mithalten können. Bereits unsere Gene sind verschiedenartig. Wir sehen uns nur faszinierend ähnlich, haben einige wenige gleichartige Gedankenmuster und Charakterzüge. Wir werden jedoch niemals identische Leben besitzen, schon deshalb nicht, weil sogar Zwillinge ein eigenständiges Leben getrennt voneinander führen. Jetzt weiss ich wenigstens, warum Elvis immer noch lebt.

Digitaler Mensch

Wie gehen wir am besten mit der Digitalisierung um? Das Leben in einer vollautomatischen, technisch ausgereiften Welt. Der digitale Mensch, die digitale Demenz, welche sich durch eintönige Handlungen auf Knopfdruck im Gehirn entwickelt, die digitalen Implantate, welche unseren Alltag steuern, und der Roboter, der uns das Leben zu Füssen legt. Es hat Vor- und Nachteile, so eine technisierte Welt und ihr Lifestyle, aber die Nachteile werden uns eines Tages ins Mittelalter zurücksetzen oder ins Grab bringen, spätestens wenn der digitale Supergau einschlägt und uns wie ein Blitz trifft.

Lügen

Was ist eine Lüge und wie erkennt man sie? Wie lernt man, perfekt zu lügen, ohne rot zu werden? Studien zeigen, dass man gut lügen kann, wenn man aufs Klo muss, dann konzentriert man sich besser. Die Wahrheit überprüft man nur, wenn man Infos und Fakten einholt, aber dies tun nur wenige Menschen, weil es oft zu aufwendig ist. An der Körperhaltung, der Mimik und Gestik, an den Augen und an den Mundwinkeln erkennt man den Lügner nicht immer, und ein Lügendetektor ist auch nur bis zu einem gewissen Grad sicher, da er nur Reaktionen des Nervensystems prüft, welche jedoch aus verschiedensten Gründen fehlschlagen können.


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Elisabeth Putz

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