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So werden Sie ein Trendsetter

Der Trendsetter denkt kreativ
Wie wird man ein Trendsetter? Wichtig hierfür ist es, dass man einen Trend kreiert, den die Menschheit noch nicht kennt, ihn jedoch so hipp findet, dass sie ihm unbedingt folgen will. Ideen, welche die Welt noch nicht gesehen hat, sind heiss begehrt. Zuerst braucht man diese zündende Idee, eine Niesche, ein Produkt, welches noch nicht auf den Markt geworfen wurde. Man braucht ein Design, eine gute Vermarktungsstrategie und einen guten Riecher für alles, was ein Trend werden könnte. Dann sollte man seine Idee verwirklichen. Wenn sie bei den Leuten gut ankommt, wird sie zum neuen Trend, und somit ist man der Trendsetter, der diese Idee ins Leben gerufen hat.

Trendsetter Definition

Was ist ein Trendsetter? Es ist ein Erfinder von Trends, ein Vorläufer, ein Vorausschauer, Trendforscher, Protagonist, Avantgardist, Schrittmacher, Pionier, Vorreiter und Wegbereiter, eine Art vermenschlichte Lokomotive, die den Zug anführt, eine Art Leitfigur, eine Leitkuh, welche die menschliche Herde anführt.

Worauf muss ein Trendsetter achten?

Ein Macher muss stets darauf achten, der Erste zu sein, quasi der Hahn im Korb. Modedesigner, Popstars, Künstler, kreative Köpfe, dies sind Trendsetter. Sie produzieren Mode, Musik, Technikprodukte, Innovationen, auf welche die Welt gewartet hat. Natürlich wird nicht jedes neu designte Produkt zu einem Hype, aber mit ein wenig Feingefühl erkennt man mögliche Trends von morgen, die man umsetzen sollte, damit man der Erste ist, der sie gestaltet hat.

Ein Trendsetter schaut in die Zukunft

Ein Produkt muss boomen, da wir alles lieben und in uns hinein saugen, quasi inhallieren, was annähernd boomt. Und so muss ein Macher vorausschauend mögliche und unmögliche Zukunftsvisionen im Auge behalten. Der Zukunftsforscher und Trendforscher Matthias Horx könnte für viele Trendsetter die erste Anlaufstelle sein, denn er hat ein Näschen für alles, was zukunftstauglich ist und boomen könnte. Das Internet und seine neuesten Entwicklungen könnte eine weitere Anlaufstelle für Trendsetter sein, denn dieses Medium bietet Platz für Visionen. Online, im virtuellen Leben ist alles möglich, was wir uns offline noch nicht zutrauen. Notfalls schaut man im Deep-Net und im schlimmsten Fall im Dark-Net nach, wo zwar nicht alles koscher ist, wo man jedoch unmögliche Dinge findet.

Wie lebt ein Trendsetter?

Wie wird man zum kreativen Kopf oder zum coolen Anwender der Trends? Man benötigt die neuesten Lifestyle Produkte, muss am Jetset Leben teilnehmen, sollte die angesagten Partys und Events besuchen, die neuesten Klamotten tragen, hipp sein, coole Freunde besitzen, auf den sozialen Netzwerken wie ein König thronen, die geilsten Fotos ins Internet stellen, viel Geld haben, die angesagteste Musik hören, den trendigsten Sport treiben, den Extremsport lieben, die abgekürzte Twitter-Sprache beherrschen, und man muss mit anderen Trendliebhabern mithalten können, sonst ist man out. Bitte, so ein Leben macht im ungünstigsten Fall krank, da der Stresspegel sehr hoch ist, wenn man jederzeit funktionieren muss. Es gibt Trendsetter, die verbringen fast jede Minute online und zeigen auf ihrem YouTube Kanal die schrägsten Neuheiten, die es am aktuellen Menschenmarkt gibt.

Wie betreibt man Trendforschung?

In der Trendforschung muss man zuerst Marktforschung betreiben, damit man sieht, ob ein mögliches Produkt überhaupt Anklang in der Bevölkerung findet. Man muss seiner Zeit voraus sein und offen für neue Strukturen sein. Wer in alten Mustern verharrt, macht nicht viel falsch, er wird allerdings nie ein Trendsetter werden, da er sich an Innovationen nicht herantraut. In jeder möglichen und unmöglichen Idee steckt ein Trend, und so sollte man lieber 100 Flops produzieren, bis man ein Top-Produkt auf den Markt bringt, anstatt abzuwarten, bis die Konkurrenz einen möglichen Trend entwickelt. Ideen entstehen in jedem Kopf, und man muss sie umsetzen, sonst ist ein Anderer schneller.

Was nutzt ein Trendsetter aus?

Der Trendsetter bedient sich allem, was ihm nützlich erscheint. Gute Beispiele für Trends sind: die Smartwatch, Apps und Gadgets, das selbstfahrende Auto, der Flachbildfernseher, der Tablet, das Smartphone, das Online-Streaming, Facebook und Twitter, oder die vegane Ernährung. Zuerst waren die Produkte teuer, oder die sozialen Netzwerke waren begehrt. Dann wurden die Produkte erschwinglich, und Facebook und Twitter waren überlaufen von Nutzern und Werbung, bis zum Schluss ein Trend übrig blieb, den alle kennen und fast alle benutzen bzw. besitzen. Dieser Trend ist das nachhaltige Leben, denn die Erderwärmung zwingt uns zu einem Umdenken. Und so erfindet man heute laufend technische Produkte, die sowohl bequem und funktionabel, als auch umweltfreundlich und energiesparend sind.

Können uns Trendsetter krank machen?

Der Trendsetter braucht ein Motorrad
Wenn ein Trendsetter nicht darauf achtet, ob ein Produkt nachhaltig und seelisch vertretbar ist, kann er uns damit krank machen. Wir verfolgen zunehmend einen top aktuellen Lifestyle, modern und hipp genug, um damit angeben zu können, denn Prestige ist alles, was zählt. Genau dieser hoch modernisierte Lebensstil macht uns krank. Wir bewegen uns kaum, erledigen im Alltag alles maschinell und machen dann für 20 Minuten EMS-Fitness, angekurbelt durch kleine Stromstösse.

Wir essen süss und fett, machen zwischendurch eine Diät mit Low oder No Carb Futter und wundern uns, wenn unser Körper am Limit ist und krank wird. Wir bewegen uns laufend drinnen, schlucken Vitamin D3 Kapseln, meiden die Sonne samt Tageslicht und denken, das würde fürs Immunsystem ausreichen.

 Wir telefonieren stundenlang mit dem Handy, unser Smartphone begleitet uns aufs Klo und ins Bett, bis wir nervlich so sensibel reagieren, dass wir den Klingelton vor lauter Stress nicht mehr hören können. Dem modernen Lifestyle entkommen wir nur schwer, besonders in der Stadt nicht, aber wir können uns Freiräume schaffen, die halbe Technik ignorieren und uns der Entschleunigung widmen. Langsamkeit lässt uns bewusster leben.

Der Veganer ist ein Trendsetter

Veganer liegen im Trend. Man verzichtet auf Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Milchprodukte, auf Tiere aller Art, und man verzichtet auf Pelzmantel und Daunenfedern, auf echtes Leder und Seide. Der Teilzeit-Veganer verspeist zwar hin und wieder ein Biohuhn, konsumiert Bioeier und nagt am Biokäse, aber auch er versucht, möglichst auf Pflanzenbasis zu leben, solange er nicht vom Fleisch fällt. Der Körper duftet gut, wenn er nicht zu viel Fleisch abbekommt, nur das Vitamin B12 muss man in Form von Nahrungsergänzung zu sich nehmen, sonst platzt eines Tages das Nervenkostüm.

Der Hipster ist ein Trendsetter

Hipsters liegen voll im Trend, da man mit diesem Lebensstil zum Trendsetter werden kann. Wie wird man ein Hipster? Der Begriff wird in den Medien versehentlich ins Lächerliche gezogen. Dabei sind Hipsters trendig lebende Leute, die sich ihr Eigenleben bewahren, aussergewöhnlich sind und sich von der Masse derart abheben, dass sie schon wieder cool erscheinen. Man lebt seine eigene Meinung aus, wirtschaftet im kleinen privaten Kreis, produziert alles grösstenteils selber, macht sich möglichst unabhängig von grossen Systemen und kapselt sich vom Mainstream ab.

Der coole Hipster trägt enge Röhrenjeans, einen extravaganten Haarschnitt wie beispielsweise den Undercut, einen Vollbart, einen Ziegenbart, oder wenigstens einen Drei-Tage-Bart, weite Oversize-Kleidung, Tattoos und Piercings, coole Bergsteigerschuhe, dicke Schlauchschals und Strickmützen, wobei die Mütze auch im Sommer am Kopf Platz findet. Einige Hipsters nähen, stricken und klöppeln ihre Kleidung sogar selber, damit sie wissen, was sie tragen. Die harten unter ihnen ziehen in die Wildnis, hacken Holz und schützen sich im Winter mit ihrem Schlauchschal vor der Kälte, wenn sie in ihrer Holzhütte im Wald sitzen.

Der Hipster möchte sich politisch abgrenzen, totzdem populär sein, lebt eine Art Subkultur aus, trägt wie ein Nerd seine Hornbrille, oder wenigstens eine bunte Sonnenbrille, und er schleppt seinen Jutesack überall hin mit, damit er jederzeit sein Leben im Griff hat. Massenware und Massenbewegungen sind ein No-Go für ihn. Alternative Tausch- und Zahlungssysteme, Recycling, Nachhaltigkeit und kleine soziale Gemeinschaften liebt er hingegen innig.

Der Nerd ist ein Trendsetter

Ein Nerd ist zwar ein sozial isolierter Mensch, der ständig vorm Computer sitzt und sich nicht grossartig in die Gesellschaft integriert, da er seine eigene, virtuelle Gesellschaft bevorzugt, welche er per Mausklick kontaktiert, er ist jedoch intelligent, interessiert sich für spezielles Fachwissen und erforscht virtuelle Welten. Der Computerfreak entwickelt Apps, programmiert technische Neuheiten und sorgt so dafür, dass wir die neuesten Apps und Gadgets konsumieren können, die es am aktuellen Markt gibt. Einer muss sie ja vorab entwickelt haben.

Nerds sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig, ein wenig introvertiert und menschenscheu, aber sie sind humorvoll, einfallsreich und eine Korriphäe auf ihrem Gebiet. Ein Nerd kann stundenlang mit einem virtuellen Charakter online leben, während er aufs Essen und Schlafen vergisst. Er kann sich in ungesicherte Systeme einhacken und der Welt zeigen, wo es noch Sicherheitslücken gibt. Und er kann so lange am PC sitzen, bis er eine Lösung für sein Problem gefunden hat, ohne dazwischen einmal aufzustehen und sich die Beine zu vertreten. Diese Konzentration macht ihn so wertvoll.

Der Trendsetter lebt modern

Der Lebensstil hat sich verändert. Man lebt heute schneller, intensiver, quasi auf der Überholspur des Lebens. Man gönnt sich etwas, lebt schlanker, figurbewusster, und vor allem lebt man im Sinne seines Egos, auch wenn die Seele auf der Strecke bleibt. Der neue Lebensstil, die Lebensweise der eigenen Selbstfindung ist am Vormarsch, überrollt uns quasi mit ihren tausenden Trendangeboten, denn sogar das Yoga hat eine Zukunft am selbstbewussten, optisch verschönernden Beauty-Markt, und wenn es nur das straffende Gesichtsyoga ist.

Der Trendsetter lebt in sozialen Netzwerken

Wenn Sie zu den virtuell angehauchten Trendsettern gehören wollen, legen Sie sich mindestens ein social-media-profil zu, welches Sie täglich pflegen und füttern. Heute trifft man sich online, schliesst Freundschaften im Internet und kennt sich grösstenteils nur virtuell. Auf Facebook, Twitter und Instagram teilt man die neuesten Fotos und die aktuellen News miteinander. Da gibt es die Alles-Teiler, die sich mitteilen müssen und ihr gesamtes Leben online posten, quasi den nackten Alltag ins Netz stellen. Dann gibt es die Jammerer, die ihre Sorgen, ihr psychisches Leid mitteilen und die Welt wissen lassen, wie schlecht es ihnen geht. Sie ernten Mitleid, und sie fühlen sich verstanden, weil andere Leute mit ihnen mitheulen. Dann existieren da noch die Besserwisser, die Ratgeber und Tipps posten. Bitte, die sind nicht schlimm, die tragen dazu bei, dass man womöglich etwas lernen kann. Und es gibt die Glücklichen, die ihr Glück per Mausklick und Wischtechnik teilen, ihre neue Verliebtheit präsentieren und den Neid der Unglücklichen ernten. Nur die Trolle haben keinen Platz, auch wenn sie sich durch die sozialen Netzwerke fressen und die Ruhe stören. Schlimm sind auch die Gurus, die wie Prediger fanatisch durchs Netz spazieren und labile Leute überzeugen, irgendwelche Verschwörungstheorien zu glauben. Bitte, gegessen wird immer noch mit dem realen Löffel, deshalb sind offline Freunde doch die beste Wahl.

Der Trendsetter liebt Castings

Wenn Sie zu den coolen Leuten der Medienwelt gehören wollen, beschreiten Sie unbedingt den roten Teppich. Sind Sie schon gecastet worden? DSDS, das Supertalent, Model-Castings, und sogar Castings fürs Berufsleben boomen. Man geht dort einfach hin, weil alle eingeladen sind. Man präsentiert sich talentfrei oder künstlerisch, denn entweder kann man etwas, oder man stellt etwas dar. Das Casting gewinnen oft die Publikumslieblinge, nicht immer die wahren Künstler, denn das Publikum entscheidet überall mit, wie in einer direkten Demokratie. So haben auch die Leute reale Chancen, die sonst nie entdeckt worden wären. Natürlich hat man als gecasteter Medienstar ein Ablaufdatum, dessen sollten Sie sich bewusst sein. Also dann, bis zum nächsten Casting.

Der Trendsetter arbeitet im Home Office

Wenn Sie zu den Trendsettern gehören wollen, dann arbeiten Sie vorzugsweise von zu Hause aus, auch abends und nachts, sind sogar am Klo erreichbar und leben in einer mobilen Business-Blase, die nur durch ein Burnout zerbricht. Im Geschäftsleben ersetzt die E-Mail jegliche Papierpost. Sogar Rechnungen und Mahnungen werden per Mail versandt. Es ist praktischer als der normale Postweg, man spart Papier, die Post kommt schneller an, und wenn man eine Mail nicht lesen möchte, löscht man sie und hält den Papierkorb sauber. Man arbeitet heute ohnehin im Home-Office, ist dadurch 24 Stunden am Tag erreichbar, 7 Tage in der Woche, aber dafür sitzt man direkt an der Neuigkeitenquelle und wird als cooler Typ wahrgenommen. Das langsame Business ist Out, das schnelle Geschäftsleben ist In.

Der Trendsetter liebt das Jetset Leben

Als cooler Trendsetter sollten Sie zum Jetsetter werden. Man kann für 10 Euro und zusätzlich 30 Euro Gepäckzuschlag von Wien nach Rom fliegen, ohne dass man zu spät ankommt. Der Billigflieger macht es möglich. Die Vögel sterben langsam aus, aber sie werden durch die Maschinenvögel ersetzt, welche ohnehin mehr Lärm machen als die zwitschernden Naturvögel. Man fliegt nach New-York zum Shoppen, nach Israel, um Weihnachten zu feiern, nach London, um die Queen zu sehen und nach Paris, um einen teuren Kaffee zu trinken. Alles kann man innerhalb einer Woche erledigen, Flugmeilen sammeln und dabei sparen, damit man sich den nächsten Flug leisten kann. Wir sprechen zwar über die Klimaveränderung und die Erderwärmung, über Müllberge und Energieverschwendung, aber der Flug wird immer billiger. Sogar ein simples Fahrrad kostet mehr, und damit kommt man nicht weit. Bisher haben sich nur wenige Aussteiger dazu bekannt, dem Jetset-Leben den Rücken zu drehen und Urlaub zu Hause zu machen. Irgendwann werden wir hoffentlich klüger und bezahlen wieder einen angemessenen Preis fürs Kerosin, sonst müssen erneut die Schüler auf die Strasse gehen und Freitags demonstrieren, um gesund weiterleben zu dürfen.

Der Trendsetter bevorzugt den Wellness-Zahnarzt

Der Trendsetter geht zum Wellness-Zahnarzt, lässt sich hypnotisieren anstatt sich einer Spritze zu unterziehen, und er lässt sich die Zähne durch ein Bleaching verschönern, während er im hypnotisierten Zustand angstfrei träumt. Zahnärzte für Angstpatienten boomen, da man heute mehr Wert auf die Zahnpflege legt als Früher. Der Trendsetter bevorzugt Inlays und Onlays, scheut die uralte Zahnfüllung aus Amalgam und lässt sich das restliche Amalgam vom Energetiker aus dem Körper ausleiten. Ist der Zahn gesund, dann ist auch der Körper gesund.

Der Trendsetter lebt gesund

Wenn Sie ein Trendsetter mit Nachdruck werden wollen, gestalten Sie Ihr Leben gesund. Einer der grössten Trends geht hin zum gesunden Lifestyle, denn krank werden wir von ganz alleine. Gesunde Ernährung, bestehend aus Superfood, veganem Essen und angereicherten Lebensmitteln boomt. Wir wollen zwar nicht lange am Herd stehen, kochen muss schnell gehen, aber die Nahrung muss vitaminreich sein. Bewegung ist zum absoluten Muss geworden, und so kontrollieren wir unseren Körper an Hand von Handy Apps, die uns zeigen, dass wir heute noch eine Runde joggen müssen. Das Spiel Pokemon-Go hält uns permanent auf den Beinen, und so bleiben wir samt Smartphone in der Hand fit. Wir nehmen offline und online am sozialen Leben teil, bis uns der Kulturschock einholt, aber Studien belegen, dass ein sozial aktiver Mensch gesünder lebt, sogar im Internet, wenn er bloss chattet und postet.

Der Trendsetter ist mobil

Der mobile Trendsetter ist überall und nirgends, aber er ist stets präsent. Er surft pausenlos im Netz, nimmt sein Smartphone aufs Klo und ins Bett mit, und er fährt ein kleines, umweltfreundliches Auto, welches Tendenzen zum autonomen Fahren besitzt, denn er wartet sehnsüchtig auf das erste selbstfahrende Auto. Er sammelt Flugmeilen, um Geld zu sparen, und er telefoniert via Skype, damit er die Videotelefonie nutzen kann, ohne auf ein Picture Phone zurückzugreifen. Der aktuelle Trendsetter liebt Wellnessurlaub, Kreuzfahrten und Luxushotels der Extraklasse, denn er will königlich dinieren, kaiserlich verreisen und göttlich bedient werden.

Der Trendsetter lebt spirituell

Wenn Sie zu den Pionieren der Esoteriker gehören wollen, dann müssen Sie sich beeilen, denn seit die Menschen das Weltall bereisen, glauben sie vermehrt ans Esoterische. Das spirituelle Leben liegt zunehmend im Trend. Man lebt es in Form von magischen Kerzen, Räucherstäbchen, ätherischen Ölen, Engeln und nackten Gartenzwergen aus. Wenn man in den Nachbargarten schaut, kann man dem nackten Gartenzwerg beim Pinkeln zusehen. Die Esoterik erlebte zwar bereits in den 90er Jahren ihren Höhepunkt, stürzte in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts wieder ab, aber sie ist nach wie vor im Kommen, weil wir das Übersinnliche lieben, solange wir es nicht begreifen.

Recherchequellen: Trendforschungsinstitut Matthias Horx, Wikipedia, Zeit Online Magazin

Trend

Was ist ein Trend? Das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet Kreiseln, Veränderung, Wandel. Und so verändert sich unser Lebensstil, die Leute werden cooler und hipper, und alles was von gestern ist, wirkt irgendwie out. Trends zeichnen sich vor allem in der Werbung, in der Wirtschaft, im Marketing, in der Mode, im Wohnbereich, im Garten, bei der Ernährung, im Internet und in unserem Konsumverhalten aus. Gestern noch fleissig Fleisch gegessen, heute bereits als Veganer unterwegs. Gestern noch in der verwaschenen Jeans gesteckt, heute bereits die angesagte Jogginghose in Lederoptik an den Beinen. Trends kommen und gehen, nur der Mensch bleibt gleich, er wird stets danach streben hip zu sein, erfolgreich und cool durchs Leben zu spazieren, das ändert sich nie.


 


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Autorin Elisabeth Putz

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