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Was ist ein Trendsetter?

Der Trendsetter denkt kreativWas ist ein Trendsetter? Ein Trendsetter ist ein Erfinder von Trends, ein Vorläufer, ein Vorausschauer, Trendforscher, Protagonist, Avantgardist, Schrittmacher, Pionier, Vorreiter und Wegbereiter, eine Art vermenschlichte Lokomotive, die den Zug anführt, eine Art Leitfigur, eine Leitkuh, welche die menschliche Herde anführt.

Wie wird man ein Trendsetter?

Zum Trendsetter wird man, wenn man allen Leuten einen Schritt voraus ist und etwas kreiert, was die Welt noch nicht gesehen hat. Zuerst braucht man eine Idee, eine Niesche, ein Produkt, welches noch nicht auf den Markt geworfen wurde. Man braucht ein Design, eine gute Vermarktungsstrategie und einen guten Riecher für alles, was ein Trend werden könnte. Dann sollte man seine Idee verwirklichen. Wenn sie bei den Leuten gut ankommt, wird sie zum neuen Trend, und somit ist man der Trendsetter, der diese Idee ins Leben gerufen hat.

Worauf muss ein Trendsetter achten?

Ein Macher muss stets darauf achten, der Erste zu sein, quasi der Hahn im Korb. Modedesigner, Popstars, Künstler, kreative Köpfe, dies sind Trendsetter. Sie produzieren Mode, Musik, Technikprodukte, Innovationen, auf welche die Welt gewartet hat. Natürlich wird nicht jedes neu designte Produkt zu einem Hype, aber mit ein wenig Feingefühl erkennt man mögliche Trends von morgen, die man umsetzen sollte, damit man der Erste ist, der sie gestaltet hat.

Ein Trendsetter schaut in die Zukunft

Ein Produkt muss boomen, da wir alles lieben und in uns hinein saugen, quasi inhallieren, was annähernd boomt. Und so muss ein Macher vorausschauend mögliche und unmögliche Zukunftsvisionen im Auge behalten. Der Zukunftsforscher und Trendforscher Matthias Horx könnte für viele Trendsetter die erste Anlaufstelle sein, denn er hat ein Näschen für alles, was zukunftstauglich ist und boomen könnte. Das Internet und seine neuesten Entwicklungen könnte eine weitere Anlaufstelle für Trendsetter sein, denn dieses Medium bietet Platz für Visionen. Online, im virtuellen Leben ist alles möglich, was wir uns offline noch nicht zutrauen. Notfalls schaut man im Deep-Net und im schlimmsten Fall im Dark-Net nach, wo zwar nicht alles koscher ist, wo man jedoch unmögliche Dinge findet.

Wie lebt ein Trendsetter?

Wie wird man zum kreativen Kopf oder zum coolen Anwender der Trends? Man benötigt die neuesten Lifestyle Produkte, muss am Jetset Leben teilnehmen, sollte die angesagten Partys und Events besuchen, die neuesten Klamotten tragen, hipp sein, coole Freunde besitzen, auf den sozialen Netzwerken wie ein König thronen, die geilsten Fotos ins Internet stellen, viel Geld haben, die angesagteste Musik hören, den trendigsten Sport treiben, den Extremsport lieben, die abgekürzte Twitter-Sprache beherrschen, und man muss mit anderen Trendliebhabern mithalten können, sonst ist man out. Bitte, so ein Leben macht im ungünstigsten Fall krank, da der Stresspegel sehr hoch ist, wenn man jederzeit funktionieren muss. Es gibt Trendsetter, die verbringen fast jede Minute online und zeigen auf ihrem YouTube Kanal die schrägsten Neuheiten, die es am aktuellen Menschenmarkt gibt.

Der Hipster ist ein Trendsetter

Hipsters liegen voll im Trend, da man mit diesem Lebensstil zum Trendsetter werden kann. Wie wird man ein Hipster? Der Begriff wird in den Medien versehentlich ins Lächerliche gezogen. Dabei sind Hipsters trendig lebende Leute, die sich ihr Eigenleben bewahren, aussergewöhnlich sind und sich von der Masse derart abheben, dass sie schon wieder cool erscheinen. Man lebt seine eigene Meinung aus, wirtschaftet im kleinen privaten Kreis, produziert alles grösstenteils selber, macht sich möglichst unabhängig von grossen Systemen und kapselt sich vom Mainstream ab.

Der coole Hipster trägt enge Röhrenjeans, einen extravaganten Haarschnitt wie beispielsweise den Undercut, einen Vollbart, einen Ziegenbart, oder wenigstens einen Drei-Tage-Bart, weite Oversize-Kleidung, Tattoos und Piercings, coole Bergsteigerschuhe, dicke Schlauchschals und Strickmützen, wobei die Mütze auch im Sommer am Kopf Platz findet. Einige Hipsters nähen, stricken und klöppeln ihre Kleidung sogar selber, damit sie wissen, was sie tragen. Die harten unter ihnen ziehen in die Wildnis, hacken Holz und schützen sich im Winter mit ihrem Schlauchschal vor der Kälte, wenn sie in ihrer Holzhütte im Wald sitzen.

Der Hipster möchte sich politisch abgrenzen, totzdem populär sein, lebt eine Art Subkultur aus, trägt wie ein Nerd seine Hornbrille, oder wenigstens eine bunte Sonnenbrille, und er schleppt seinen Jutesack überall hin mit, damit er jederzeit sein Leben im Griff hat. Massenware und Massenbewegungen sind ein No-Go für ihn. Alternative Tausch- und Zahlungssysteme, Recycling, Nachhaltigkeit und kleine soziale Gemeinschaften liebt er hingegen innig.

Der Nerd ist ein Trendsetter

Ein Nerd ist zwar ein sozial isolierter Mensch, der ständig vorm Computer sitzt und sich nicht grossartig in die Gesellschaft integriert, da er seine eigene, virtuelle Gesellschaft bevorzugt, welche er per Mausklick kontaktiert, er ist jedoch intelligent, interessiert sich für spezielles Fachwissen und erforscht virtuelle Welten. Der Computerfreak entwickelt Apps, programmiert technische Neuheiten und sorgt so dafür, dass wir die neuesten Apps und Gadgets konsumieren können, die es am aktuellen Markt gibt. Einer muss sie ja vorab entwickelt haben.

Nerds sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig, ein wenig introvertiert und menschenscheu, aber sie sind humorvoll, einfallsreich und eine Korriphäe auf ihrem Gebiet. Ein Nerd kann stundenlang mit einem virtuellen Charakter online leben, während er aufs Essen und Schlafen vergisst. Er kann sich in ungesicherte Systeme einhacken und der Welt zeigen, wo es noch Sicherheitslücken gibt. Und er kann so lange am PC sitzen, bis er eine Lösung für sein Problem gefunden hat, ohne dazwischen einmal aufzustehen und sich die Beine zu vertreten. Diese Konzentration macht ihn so wertvoll.

Wie betreibt man Trendforschung?

In der Trendforschung muss man zuerst Marktforschung betreiben, damit man sieht, ob ein mögliches Produkt überhaupt Anklang in der Bevölkerung findet. Man muss seiner Zeit voraus sein und offen für neue Strukturen sein. Wer in alten Mustern verharrt, macht nicht viel falsch, er wird allerdings nie ein Trendsetter werden, da er sich an Innovationen nicht herantraut. In jeder möglichen und unmöglichen Idee steckt ein Trend, und so sollte man lieber 100 Flops produzieren, bis man ein Top-Produkt auf den Markt bringt, anstatt abzuwarten, bis die Konkurrenz einen möglichen Trend entwickelt. Ideen entstehen in jedem Kopf, und man muss sie umsetzen, sonst ist ein Anderer schneller.

Was ist ein Trend?

Ein Trend ist eine Bewegung, ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Lifestyle, dessen Begehrtheit zu einer enormen Bekanntheit führt. Alle wollen dieser Bewegung beitreten, das angesagte Produkt erwerben oder diesen Lebensstil verfolgen. Hier endet dann meist die kleine elitäre Gruppe, die als erstes diesen Trend anwendet. Das Produkt wird teuer, weil die Nachfrage steigt, der Lifestyle wird vermarktet, sodass man ihn sich ab diesem Moment leisten muss, und die Trendbewegung wird zur Massenbewegung. Wenn dann jeder mit diesem neuen Trend ausgestattet ist, sind alle versorgt, glücklich, begehrt, und der Preis hierfür sinkt wieder. Trends kommen und gehen, wachsen wie Pilze aus dem Boden, werden rasant abgeerntet und verschwinden wieder aus unserem Leben, wenn sie von neuen Trends eingeholt werden.

Was nutzt ein Trendsetter?

Der Trendsetter bedient sich allem, was ihm nützlich erscheint. Gute Beispiele für Trends sind: die Smartwatch, Apps und Gadgets, das selbstfahrende Auto, der Flachbildfernseher, der Tablet, das Smartphone, das Online-Streaming, Facebook und Twitter, oder die vegane Ernährung. Zuerst waren die Produkte teuer, oder die sozialen Netzwerke waren begehrt. Dann wurden die Produkte erschwinglich, und Facebook und Twitter waren überlaufen von Nutzern und Werbung, bis zum Schluss ein Trend übrig blieb, den alle kennen und fast alle benutzen bzw. besitzen. Dieser Trend ist das nachhaltige Leben, denn die Erderwärmung zwingt uns zu einem Umdenken. Und so erfindet man heute laufend technische Produkte, die sowohl bequem und funktionabel, als auch umweltfreundlich und energiesparend sind.

Können uns Trendsetter krank machen?

Der Trendsetter braucht ein MotorradWenn ein Trendsetter nicht darauf achtet, ob ein Produkt nachhaltig und seelisch vertretbar ist, kann er uns damit krank machen. Wir verfolgen zunehmend einen top aktuellen Lifestyle, modern und hipp genug, um damit angeben zu können, denn Prestige ist alles, was zählt. Genau dieser hoch modernisierte Lebensstil macht uns krank. Wir bewegen uns kaum, erledigen im Alltag alles maschinell und machen dann für 20 Minuten EMS-Fitness, angekurbelt durch kleine Stromstösse.

Wir essen süss und fett, machen zwischendurch eine Diät mit Low oder No Carb Futter und wundern uns, wenn unser Körper am Limit ist und krank wird. Wir bewegen uns laufend drinnen, schlucken Vitamin D3 Kapseln, meiden die Sonne samt Tageslicht und denken, das würde fürs Immunsystem ausreichen.

 Wir telefonieren stundenlang mit dem Handy, unser Smartphone begleitet uns aufs Klo und ins Bett, bis wir nervlich so sensibel reagieren, dass wir den Klingelton vor lauter Stress nicht mehr hören können. Dem modernen Lifestyle entkommen wir nur schwer, besonders in der Stadt nicht, aber wir können uns Freiräume schaffen, die halbe Technik ignorieren und uns der Entschleunigung widmen. Langsamkeit lässt uns bewusster leben.

Der moderne Trendsetter wird immer schnelllebiger

Der Lebensstil hat sich verändert. Man lebt heute schneller, intensiver, quasi auf der Überholspur des Lebens. Man gönnt sich etwas, lebt schlanker, figurbewusster, und vor allem lebt man im Sinne seines Egos, auch wenn die Seele auf der Strecke bleibt. Der neue Lebensstil, die Lebensweise der eigenen Selbstfindung ist am Vormarsch, überrollt uns quasi mit ihren tausenden Trendangeboten, denn sogar das Yoga hat eine Zukunft am selbstbewussten, optisch verschönernden Beauty-Markt, und wenn es nur das straffende Gesichtsyoga ist.

Dürre Körper liegen immer wieder im Trend

Schlank zu sein, liegt immer wieder im Trend. Übrigens feiert ein extrem dünner, richtig bohnenstangenartiger Beauty Trend sein herzliches Willkommen bei uns in Europa, nämlich der Schlankheitswahn. In den USA ist er bereits Kult, denn dort achtet man peinlichst genau darauf, dass man in die Size Zero Konfektionsgrösse hinein passt, ohne dass man in den Kleidern aussieht wie eine Presswurst vom Grill. Hartes Training, der eiserne Wille zum Verzicht auf leckere Häppchen, eine enorm grosse Portion Durchhaltevermögen und eine Schachtel Vitaminpräparate sind das Geheimnis dieser nahezu knabenhaft geformten Figur. Bitte, wer es mag, der darf diesen Trend ruhig ausleben, aber viele Leute bevorzugen doch eine Portion Nudel anstatt der Portion Durchhaltevermögen. Zu dürr zu sein schwächt den Körper, und so wird auch dieser Trend immer wieder durch die Plus-Size-Models und die normal gesunde Figur ersetzt, da eine Schachtel Pralinen besser schmeckt, als eine Schachtel Vitamintabletten.

Der Kälte-Trend für besonders Harte

In Russland gibt es Leute, die gehen in Sommerklamotten spazieren, bei tiefsten Minustemperaturen. Es gibt Spezialtrainings hierfür, welche uns abhärten sollen, die Abwehrkräfte aktivieren, das Immunsystem stärken und vor Erkältung schützen. Das Training besteht aus kurzen, mehrmals hintereinander folgenden Eisbädern, aus einer fettreichen und kalorienreichen Ernährung, und aus einem Bewegungstraining, in welchem man auf den Knien über den Boden robbt und den Atem für eine Minute anhält. Die Russen stehen voll drauf, und auch bei uns ist der Hype angekommen.

Das Home Office für Trendsetter

Im Geschäftsleben ersetzt die E-Mail jegliche Papierpost. Sogar Rechnungen und Mahnungen werden per Mail versandt. Es ist praktischer als der normale Postweg, man spart Papier, die Post kommt schneller an, und wenn man eine Mail nicht lesen möchte, löscht man sie und hält den Papierkorb sauber. Man arbeitet heute ohnehin im Home-Office, ist dadurch 24 Stunden am Tag erreichbar, 7 Tage in der Woche, aber dafür sitzt man direkt an der Neuigkeitenquelle und wird als cooler Typ wahrgenommen. Das langsame Business ist Out, das schnelle Geschäftsleben ist In.

Der spirituelle Trendsetter

Spirituelles Leben liegt zunehmend im Trend. Man lebt es in Form von magischen Kerzen, Räucherstäbchen, ätherischen Ölen, Engeln und nackten Gartenzwergen aus. Wenn man in den Nachbargarten schaut, kann man dem nackten Gartenzwerg beim Pinkeln zusehen. Die Esoterik erlebte zwar bereits in den 90er Jahren ihren Höhepunkt, stürzte in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts wieder ab, aber sie ist nach wie vor im Kommen, weil wir das Übersinnliche lieben, solange wir es nicht begreifen.

Der Trendsetter braucht die Dating-App

Heute flirtet man per Smartphone und per Smartwatch, mittels einer speziellen Dating-App. Man votet, durchstöbert Bilder, schreibt kurze Sätze, trifft sich dann unverbindlich und entscheidet sich blitzschnell für Freundschaft, Freundschaft Plus oder Casual Sex. Freunde kann man auf Facebook bleiben, Freundschaft Plus lebt man beim gemeinsamen Kaffee aus, zwischen zwei wichtigen Terminen in der Mittagspause, und den unverbindlichen Sex gönnt man sich am Abend, bevor man ins eigene Bett steigt und mit seinen Facebook Freunden chattet. Der Online-Chat stirbt nie aus, aber das Familienleben kommt immer öfters zu kurz. Deshalb boomen in den Grossstädten die Single-Märkte, denn sogar die kleinen Appartments, die Single-Portionen im Supermarkt und die Beauty-Programme für Singles boomen. Wo soll das alles enden?

Der Trendsetter lebt in sozialen Netzwerken

Heute trifft man sich online, schliesst Freundschaften im Internet und kennt sich grösstenteils nur virtuell. Auf Facebook, Twitter und Instagram teilt man die neuesten Fotos und die aktuellen News miteinander. Da gibt es die Alles-Teiler, die sich mitteilen müssen und ihr gesamtes Leben online posten, quasi den nackten Alltag ins Netz stellen. Dann gibt es die Jammerer, die ihre Sorgen, ihr psychisches Leid mitteilen und die Welt wissen lassen, wie schlecht es ihnen geht. Sie ernten Mitleid, und sie fühlen sich verstanden, weil andere Leute mit ihnen mitheulen. Dann existieren da noch die Besserwisser, die Ratgeber und Tipps posten. Bitte, die sind nicht schlimm, die tragen dazu bei, dass man womöglich etwas lernen kann. Und es gibt die Glücklichen, die ihr Glück per Mausklick und Wischtechnik teilen, ihre neue Verliebtheit präsentieren und den Neid der Unglücklichen ernten. Nur die Trolle haben keinen Platz, auch wenn sie sich durch die sozialen Netzwerke fressen und die Ruhe stören. Wir sollten das reale Leben ausserhalb der sozialen Netzwelt nicht vergessen, denn gegessen wird immer noch mit dem realen Löffel.

Der Trendsetter liebt Castings

Sind Sie schon gecastet worden? DSDS, das Supertalent, Model-Castings, und sogar Castings fürs Berufsleben boomen. Man geht dort einfach hin, weil alle eingeladen sind. Man präsentiert sich talentfrei oder künstlerisch, denn entweder kann man etwas, oder man stellt etwas dar. Das Casting gewinnen oft die Publikumslieblinge, nicht immer die wahren Künstler, denn das Publikum entscheidet überall mit, wie in einer direkten Demokratie. So haben auch die Leute reale Chancen, die sonst nie entdeckt worden wären.

Fastfood und Fastfashion liegen im Trend

Der Trendsetter braucht Trend-SchuheMan speist heute schnell, und man kauft sich schnelle Kleidung. Fastfood boomt, und sogar das wird immer gesünder, weil man es vegan verspeist, ohne Fleisch, ohne Tier drin. Dazu kauft man sich einen gelben Mantel für weniger als 50 Euro, denn das Low-Budget liegt im Trend. Der Mantel wird ein paarmal getragen, bevor er dezent in der Altkleider Tonne verschwindet und weiterverarbeitet wird, womöglich zu einem Putzlappen. Das Fastfood trainiert man sich im Fitnessstudio ab, denn irgend ein Fitnesstrainer hat immer Zeit. Ob wir damit unserer Umwelt und unserem Körper etwas Gutes tun, wird die Zukunft zeigen, aber Studien belegen, es sieht nicht gut aus. Deshalb gehen jetzt immer mehr Leute dazu über, gesund und langsam zu essen, Slowfood selber zu kochen und nachhaltige Kleidung aus Naturfasern zu kaufen. Übrigens hat Erdölkleidung einen Vorteil: Sie wird nicht kaputt und lässt sich sorgenfrei waschen, falls sie gut verarbeitet ist.

Der Trendsetter liebt das Jetset Leben

Man kann für 10 Euro und zusätzlich 30 Euro Gepäckzuschlag von Wien nach Rom fliegen, ohne dass man zu spät ankommt. Der Billigflieger macht es möglich. Die Vögel sterben langsam aus, aber sie werden durch die Maschinenvögel ersetzt, welche ohnehin mehr Lärm machen als die zwitschernden Naturvögel. Man fliegt nach New-York zum Shoppen, nach Israel, um Weihnachten zu feiern, nach London, um die Queen zu sehen und nach Paris, um einen teuren Kaffee zu trinken. Alles kann man innerhalb einer Woche erledigen, Flugmeilen sammeln und dabei sparen, damit man sich den nächsten Flug leisten kann. Wir sprechen zwar über die Klimaveränderung und die Erderwärmung, über Müllberge und Energieverschwendung, aber der Flug wird immer billiger. Sogar ein simples Fahrrad kostet mehr, und damit kommt man nicht weit. Bisher haben sich nur wenige Aussteiger dazu bekannt, dem Jetset-Leben den Rücken zu drehen und Urlaub zu Hause zu machen.

Bio und Öko für den Trendsetter

Zum Glück boomt Bio, und in den Einkaufswagen kommen vermehrt Bio-Lebensmittel. Biosiegel gibt es zwar wie Sand am Meer, aber einige Siegel haben sich schon gut etabliert und gewinnen an Vertrauen beim Konsumenten. Bio-Eier sind gesünder als die künstlichen Vitamineier aus dem Massenbetrieb. Biogemüse ist gesünder als Kunstdünger, und der Shoppingtrip im Hofladen, direkt am Bauernhof erspart uns jegliche industriell gefertigte Chemiekeule. Der moderne Trendsetter achtet darauf, was er kauft.

Das Smartphone für den Trendsetter

Der Trendsetter besitzt das neueste Smartphone mit sämtlichen Apps, welche sein Leben regeln. Man telefoniert heute nicht mehr, man kommuniziert. Zukunftsforscher behaupten ja, dass unser Handy eines Tages alle zentralen Wege in unserem Leben steuert, sogar unsere inneren Körperfunktionen und den Gesundheitszustand. Die neue Ernährungs App und die Abnehm App nutzen bereits viele Leute, auch wenn der Hunger an ihnen nagt.

Der Wellness Zahnarzt für Trendsetter

Der Trendsetter geht zum Wellness-Zahnarzt, lässt sich hypnotisieren anstatt sich einer Spritze zu unterziehen, und er lässt sich die Zähne durch ein Bleaching verschönern, während er im hypnotisierten Zustand angstfrei träumt. Zahnärzte für Angstpatienten boomen, da man heute mehr Wert auf die Zahnpflege legt als Früher. Der Trendsetter bevorzugt Inlays und Onlays, scheut die uralte Zahnfüllung aus Amalgam und lässt sich das restliche Amalgam vom Energetiker aus dem Körper ausleiten. Ist der Zahn gesund, dann ist auch der Körper gesund.

Feng Shui liegt im Trend

Der Trendsetter wohnt harmonisch und lässt sich sein Zuhause im Feng Shui Stil einrichten. Das Raumzentrum bleibt hierbei frei, damit Energie fliesst. Die Farben von Böden, Wänden und Möbeln werden aufeinander abgestimmt, damit man seine innere Balance behält. Grün beruhigt, rot puscht uns auf, gelb wirkt pompös und rosa braucht man für die innere Harmonie. Feng Shui lässt sich am besten in einem neuen Haus realisieren, denn nann kann man beim Hausbau bereits planen, wo alles harmonisierend aufeinander und miteinander wirken kann.

Die nachhaltige Produktion liegt im Trend

Normalerweise sind wirtschaftliche Trends geprägt von Wachstum, Produktion und einer bequemen Anwendung eines Produktes. Heute geht der Trend hin zu einer umweltfreundlichen Nutzung der Produkte, hin zu einer stromsparenden Energieversorgung, hin zu einem nachhaltigen Lifestyle. Man verzichtet zunehmend auf Plastik, da das Mikroplastik die Umwelt und somit auch den menschlichen Körper belastet. Man verzichtet auf die Obsoleszenz, den sogenannten Sollbruchstellen in einem Produkt. Sharing wird zu einem neuen Trend, da man nicht mehr alles besitzen muss, wenn man es sich ausleihen und teilen kann. Sogar in der Mode geht ein grosser Trend hin zum Upcycling und Recycling, weg von billiger, mit Chemie angereicherter Fastfashion. Wir möchten gesunde Kleidung tragen. So wird die Wirtschaft gezwungen, nachhaltig zu produzieren, weil es der Konsument so möchte. Immerhin ist dies ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung, wenn wir unsere Umwelt erhalten wollen.

Der moderne Trendsetter lebt natürlich

Früher waren leuchtende Haarfarben in Mode. Heute achtet man zunehmend auf natürliche Haarfarben, meidet chemische Färbemittel und färbt sich seine Haare erst ab einem Alter von 18 Jahren, weil die Kopfhaut leidet. Die Produkte im Stylingbereich sind besser geworden, aber der Naturtrend reisst trotzdem nicht ab. Auch in der Anti-Aging Bewegung tun sich neue Trends auf. Zwar lassen sich immer noch zahlreiche Leute ihre Körperteile verschönern oder austauschen, die Schönheitschirurgie mit ihren unzähligen Implantaten boomt nach wie vor, aber es zeichnet sich ein Trend ab, der hin zum natürlichen Körper geht. Man entwickelt Pillen und Medikamente, die das Altern stoppen sollen, aber alltagstauglich ist zunehmend die natürliche Ernährung, die Fitness, ein naturbelassenes Leben. Das neueste Anti-Aging Medikament wurde an Schmeissfliegen ausprobiert, die damit nicht mehr alterten. Der Mensch hätte mit diesem Mittel auch die Chance, jung zu bleiben, aber leider greift es das Immunsystem an, sodass wir so wie die Schmeissfliegen im Reagenzglas leben müssten, um keinen Schnupfen zu bekommen.

Der Veganer ist ein Trendsetter

Veganer liegen im Trend. Man verzichtet auf Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Milchprodukte, auf Tiere aller Art, und man verzichtet auf Pelzmantel und Daunenfedern, auf echtes Leder und Seide. Der Teilzeit-Veganer verspeist zwar hin und wieder ein Biohuhn, konsumiert Bioeier und nagt am Biokäse, aber auch er versucht, möglichst auf Pflanzenbasis zu leben, solange er nicht vom Fleisch fällt. Der Körper duftet gut, wenn er nicht zu viel Fleisch abbekommt, nur das Vitamin B12 muss man in Form von Nahrungsergänzung zu sich nehmen, sonst platzt eines Tages das Nervenkostüm.

Der Smiley liegt im Trend

Immer wieder gibt es Menschen, die aus reinem Zufall heraus, oder auch gezielt einen Trend erfinden, ein Produkt auf den Markt bringen oder einfach nur entwerfen, welches wie eine Bombe in unsere Herzen einschlägt, uns emotional berührt und durch die Welt wandert. Der Erfinder des Smiley ist so einer. Er selbst verdiente zwar nicht viel an seiner Erfindung, aber die Vermarktungsmaschine war und ist bis heute so intensiv, dass wir alle den kleinen gelben, kreisrunden Smiley in all seinen Variationen kennen. Wir verwenden ihn sogar als aussagekräftige Bildsprache, wenn wir Emotionen ausdrücken wollen. Wir drucken ihn auf T-Shirts, Kaffeetassen und sämtliche Produkte des täglichen Lebens, und wir verbinden mit ihm Lebensfreude, Energie und Sonne pur.

Google führt die Spitze der Trends an

Weitere Trendsetter sind die Erfinder der Suchmaschine Google, die viel mit ihrer Erfindung verdienten und heute noch verdienen. Ein spezieller Algoritmus, eine freie Werbefläche, zahlende Werbekunden, suchende Benutzer und eine simple Website mit einem übersichtlichen Suchfeld brachten so viel Erfolg, dass heute jeder, der ein Internet besitzt, googelt, wenn er etwas sucht. Die beiden Gründer hatten anfangs keine Ahnung, wie gross das Ding werden könnte, aber sie brannten für ihre Idee, weil sie nützlich ist.

Graphikelemente zum Anfassen und Anklicken

Eine weitere gigantische Eroberung des digitalen Zeitalters sind die Graphikelemente am PC. Der Erfinder der graphischen Oberfläche am Computer entwickelte die Windows Fenster, die wir heute ohne gross nachzudenken, öffnen und schliessen. Vorher war die Computerwelt nur für diejenigen zugänglich, die sich mit Codierung und dem binären System auskannten, das MS-Dos beherrschten und Befehle auswendig lernten. Heute ist jedes Computersystem selbsterklärend, weil wir diese graphischen Oberflächen besitzen, welche man fortlaufend weiterentwickelt und an neue Geräte wie Smartphones und Tablets anpasst. Früher benutzte man eine Maus zum Navigieren, heute benutzt man die Finger, und das Tippen an Hand einer Tastatur hat sich für den Normalanwender fast schon erledigt, es sei denn, man nutzt den PC beruflich. 3D-Graphiken sind der Renner unserer modernen Zeit. Man projeziert einfach Dinge, die man nutzen will, an die Wand, beispielsweise Landschaften, Fernsehbilder, etc. Man druckt sich sein Leben und alle Lebensbedürfnisse am 3D-Drucker aus, und man lässt die Arbeit von einem Roboter erledigen, den ein Trendsetter so weiterentwickelt hat, dass er wie ein Mensch funktioniert. In China und Japan ist man schon so weit, da stehen die Roboter im Laden, an der Hotelreception und im eigenen Haushalt.

Der Trendsetter braucht sein Selfie

Das Selfie begleitet uns Tag und Nacht, denn mittlerweile gibt es vollautomatische Digitalkameras, welche im Minutentakt ein Foto von uns schiessen und es selbständig online stellen. Mit einer Active-Camera können wir Extremsituationen aufnehmen, uns beim Bergsteigen, Bungee-Jumping, Skyboarding und Wasserschifahren filmen, so lange, bis wir aus Versehen sterben, aber dann haben wir zumindest unseren Tod aktiv gefilmt und ins Netz geladen.

Der gesunde Trendsetter

Einer der grössten Trends geht hin zum gesunden Lifestyle, denn krank werden wir von ganz alleine. Gesunde Ernährung, bestehend aus Superfood, veganem Essen und angereicherten Lebensmitteln boomt. Wir wollen zwar nicht lange am Herd stehen, kochen muss schnell gehen, aber die Nahrung muss vitaminreich sein. Bewegung ist zum absoluten Muss geworden, und so kontrollieren wir unseren Körper an Hand von Handy Apps, die uns zeigen, dass wir heute noch eine Runde joggen müssen. Das Spiel Pokemon-Go hält uns permanent auf den Beinen, und so bleiben wir samt Smartphone in der Hand fit. Wir nehmen offline und online am sozialen Leben teil, bis uns der Kulturschock einholt, aber Studien belegen, dass ein sozial aktiver Mensch gesünder lebt, sogar im Internet, wenn er bloss chattet und postet.

Der mobile Trendsetter

Der mobile Trendsetter ist überall und nirgends, aber er ist stets präsent. Er surft pausenlos im Netz, nimmt sein Smartphone aufs Klo und ins Bett mit, und er fährt ein kleines, umweltfreundliches Auto, welches Tendenzen zum autonomen Fahren besitzt, denn er wartet sehnsüchtig auf das erste selbstfahrende Auto. Er sammelt Flugmeilen, um Geld zu sparen, und er telefoniert via Skype, damit er die Videotelefonie nutzen kann, ohne auf ein Picture Phone zurückzugreifen. Der aktuelle Trendsetter liebt Wellnessurlaub, Kreuzfahrten und Luxushotels der Extraklasse, denn er will königlich dinieren, kaiserlich verreisen und göttlich bedient werden.

Neue Trends werden alt

Trends kommen und gehen. So kam beispielsweise das Telegramm über uns, als wir noch zu Fuss und per Pferd des Weges schritten, Briefe gelesen haben und Postkarten schrieben. Das Fotografieren mittels eines Fotofilms boomte, und der schwarz-weiss Film wurde Kult. Heute schicken wir uns tausende SMS-Nachrichten, telefonieren und posten unser Leben auf Facebook. Das Telegramm verschwand. Wir benutzen die Digitalkamera zum Fotografieren, sodass die alte Fotokamera, die mit analogen schwarz-weiss Filmen glänzte, nur noch für Künstler und Idealisten interessant ist. Hier sieht man, dass die Welt laufend neue Trendsetter braucht, die in die Zukunft schauen und Neues erfinden, damit wir nicht stehenbleiben.

 


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