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Wie erkennt man einen Psychopathen?

Der Psychopath mordet gerne auf allerlei ArtenEine abnormale Steigerung der Soziopathie im negativen Sinn kann der Psychopath sein. Er neigt dazu, abnorme Verhaltensweisen auszuleben, fühlt sich unwohl, wenn er seine Neigungen verstecken muss, kann sich kaum bis gar nicht in die Gesellschaftsnormen integrieren, sucht sich vereinzelt Opfer, die er traktieren, psychisch, seelisch und oftmals auch körperlich züchtigen kann, und er lebt ein psychologisch bisher mittelprächtig erforschtes Krankheitsbild aus, welches uns immer noch in Erstaunen versetzt, wenn wir in den Genuss kommen, das Gehirn eines Psychopathen zu durchleuchten.

Man findet heute noch abnorme Strukturen vor, die jedoch nicht immer ausgelebt werden. Es gibt nämlich auch Psychopathen, die leben unauffällig, unscheinbar, friedlich bis liebevoll unter uns, sodass man glaubt, es sei der nette Nachbar von nebenan. Dies kann jahrelang gutgehen, bis ein unerwarteter Impuls von aussen kommt und das Leben des Psychopathen durcheinander bringt. Manche schrecken auch vor Mord nicht zurück.

Der Psychopath - Woran erkennt man ihn?

Man erkennt Psychopathen in der Regel nur schwer, aber an kleinen, unscheinbaren Gesten kann man sie doch erkennen. Achten Sie darauf, wie Menschen mit Tieren, Insekten, Käfern, Reptilien umgehen. Psychopathen quälen diese Tiere gerne, halten sie unkontrolliert im Terrarium, töten Käfer auf grausame Weise und schauen sich gerne leidende Tiere an. Achten Sie darauf, wie Menschen mit anderen Menschen umgehen. Psychopathen erniedrigen ihre Freunde, Bekannte und Mitmenschen oft aus nichtigen Gründen heraus, urplötzlich, einfach mitten im Gespräch. Sie zeigen eine brillante Oberfläche von sich selber, schimpfen gerne über andere Leute, sagen jedoch, sie wollen niemals lästern. Der Psychopath ist meist unglücklich und gibt seinem Gegenüber das Gefühl, erst durch ihn einen Sinn im Leben gefunden zu haben, wobei danach eine Art ungesunde Abhängigkeit entsteht, welcher viele Frauen zum Opfer fallen, wenn sie von ihren Männern gedehmütigt, quasi eingesperrt, kurzgehalten und isoliert werden. Und der Psychopath hat immer recht, denn wenn er nicht recht hat, tritt sein eigener Paragraph in Kraft, der besagt, er hat recht. Konstruktive Kritik erträgt er nicht, und Kritiker will er sofort vernichten, wozu er sich Hilfe von Freunden sucht.

Auch in Freundschaften kann man Psychopathen erkennen. Sie fordern viel, geben jedoch nur oberflächlich gesehen etwas von sich weiter, was sie ohnehin nicht brauchen können. Sie engen ihre Freunde ein, verbieten ihnen andere Kontakte, sagen, es sei eine Art Seelenfreundschaft, besetzen die freundschaftliche Wohnung permanent, und sie verscheuchen die Partner ihrer Freunde, denn ein Partner ist in deren Augen wie ein Störenfried. Wenn Ihre beste Freundin pausenlos an Ihren neuen Partnern herumnörgelt, halten Sie lieber ein wenig Abstand, denn hier ist oft Manipulation im Spiel. Niemand hat das Recht, in eine Beziehung hineinzupfuschen, hineinzureden und sie madig zu machen. Ich hatte einmal eine Freundin, die meinte, sie könnte mit jedem meiner Partner ins Bett steigen. Ich glaubte dies nicht, und sie versuchte jedes Mal, wenn ich einen neuen Mann kennenlernte, seine Gunst zu erhaschen, indem sie ihn umgarnte, sich für ihn schick anzog und sogar forderte, bei uns zu übernachten, wobei wir zu dritt ein Bett teilen sollten. Als ich diese Freundschaft einschlafen liess, meldete sie sich noch Jahre später hin und wieder, wobei ich nie wusste, ob sie noch an unserer Freundschaft interessiert war oder mich nur hin und wieder kontrollieren wollte.

Wie tickt der sexuell motivierte Psychopath?

Auch im sexuellen Bereich sind psychisch abnorme Persönlichkeiten hart drauf. Sexuell motivierte Psychopathen sind schlimmer als Soziopathen, und sie lieben es heiss, extravagant, unrealistisch derb, nicht ganz normal und nicht ganz schmerzfrei, wenn sie ihre grenzwertige Sexualität ausleben. Bitte, wenn beide Partner gewisse Neigungen zusammen ausleben, ist dies in Ordnung, denn für jedes Hirn gibt es einen Fetisch, der ausgelebt werden möchte. Psychopathen leben jedoch ihre sexuellen Fantasien gerne mit unschuldigen Partnern aus, welche sie damit schockieren können. Das finden sie antörnend.

In den USA führte ein psychopatisch veranlagter Mann seine Frau zum Essen aus. Als die beiden aus dem Auto steigen wollten, musste die Frau die Augen schliessen und bekam ein Tuch um die Augen gebunden. Plötzlich spürte sie etwas am Handgelenk. Sie glaubte, es wäre ein Armreif, aber leider waren es nur schlichte Handschellen. Der Mann führte sie in ein Swinger-Restaurant, nahm ihr die Augenbinde ab und meinte: Guten Appetit, Schatz, lass es dir schmecken. Er hatte nämlich Hummer bestellt, fütterte die Frau damit und zog ihr bei der Gelegenheit die Klamotten aus. Er legte sie auf den Tisch und liebte sie heiss und innig. Dann machte er, selbst im Adamskostüm stehend, seinem Schatz einen Heiratsantrag. Ich wäre bei diesem Szenario wahrscheinlich gestorben, aber die Frau nahm den Heiratsantrag an und führte mit ihrem Mann fünf Jahre lang ein wunderbares Leben, bis er sie umbrachte und den Augenblick des Mordes genoss. Ich habe begriffen, dass man lieber einen etwas langweiligeren Partner lieben sollte, denn diese aufregende Extravaganz kann tödlich enden.

Ein Mann aus Californien legte seiner Frau beim Liebesspiel Handschellen an und holte Nippelklemmen hervor, welche unendlich schmerzten. Bitte, danach kann man seine Brustwarzen suchen, die existieren nervlich gesehen nicht mehr richtig. Ich hätte diesem Mann vorgeschlagen, die Nippelklemmen an seinen Hoden zu befestigen, damit Gleichheit herrscht. Die erschrockene Frau litt leise vor sich hin, ertrug jedoch alles, denn sie liebte ihren Mann. Und sie liebte ihn so lange, bis er sie beim Liebesspiel erwürgte, denn man kann auch zu fest würgen.

Nun, mir ist einst etwas passiert, an dem knabbere ich noch heute, denn wenn ich das gewusst hätte, wäre ich in ein etwas locker sitzenderes Kleid geschlüpft. Ich lernte einst in meinem jugendlichen Leichtsinn einen interessanten Mann kennen, bei welchem ich bereits innerlich meine ersehnten Hochzeitsglocken klingeln hörte. Der Mann versprach mir eines Tages einen edlen, aufregenden Abend, und ich dachte, wir würden ins Theater gehen und anschliessend im Mondschein unsere Gelüste stillen. Er hofierte mich, hielt mir die Autotüre auf, fuhr mit mir auf einen Parkplatz und meinte: Süsse, das ist ein Sexparkplatz, wir werden viel Spass haben, wir werden das Theater geniessen. Ich sass da, in meiner langen Ballkleid-Robe, aufgeputzt wie eine ägyptische Statue, und mir blieb der sinnliche Gedanke, den ich begehrend hegte, im Hals stecken, denn ich sah lauter Paare und Gruppen, die sich ohne jegliche Hygiene betatschten. Bitte, da flossen Flüssigkeiten, die will man nicht selbst ausprobieren, nicht mit fremden Leuten, nicht ohne fliessendes Badewasser in einer dichten Badewanne, und schon gar nicht auf einem Parkplatz. Jetzt weiss ich, warum man ein Leihfahrzeug gründlich gereinigt zurückgibt. Ich stieg aus dem Auto aus, stieg sofort wieder ein, protestierte, wollte meine Theatervorstellung haben und meinte: Wenn wir jetzt nicht gleich weiterfahren und ins nächste Konzerthaus gehen, schreie ich so laut, bis die Polizei kommt, denn ich hoffte, es möge sich wenigstens ein Polizist unter der prickelnd heissen Menschenmasse befinden. Mein damaliger Partner fuhr mit mir auf eine stillgelegte Wiese, die schon länger nicht mehr gemäht wurde und meinte: Süsse, ich habe leider keine Theaterkarten, ich hätte dich vorab fragen sollen, ob du offen genug für Parkplätze bist. Wir sahen uns den Mond an, schweigend ins Gespräch vertieft, und ich sah den Mann nie wieder, aber sachlich-kompakt gesehen würden meine Hochzeitsglocken mit so einem Mann ohnehin in die falsche Himmelsrichtung hin läuten.

Wer bizarre Sexualpraktiken in der Gruppe liebt, muss sich Gleichgesinnte suchen, aber für Überraschungen sind solche Dates nicht geeignet. Da kann man noch so flexibel und experimentierfreudig sein, nicht jedem gefällt es, von lauter fremden Händen betatscht zu werden. Unser Körper ist ohnehin ein heiliges Gut. Er sollte behutsam gehegt, gepflegt und verhätschelt werden, nicht grob in die Enge gedrängt und demoliert sein Dasein fristen müssen. Sexuell motivierte Psychopathen achten nie darauf, ob der Partner, die Partnerin die gleichen Neigungen und Fetische besitzt, sie wollen den Überraschungsmoment geniessen. Diverse Flüssigkeiten wie Natursekt feiern in deren Köpfe Hochsaison, ganz ohne fliessendes Wasser, denn es fliesst ohnehin viel zu viel. Ich bin ein bekennender Spiesser, und mir reicht elitäre Zweisamkeit aus, bei welcher sich die Flüssigkeiten in Grenzen halten, aber bitte, wenn ich mit dem Partner meiner Wahl an der Bar eines soliden Swingerclubs meinen Longdrink schlürfe, träumend von einem Lond-Dong, könnte ich unter idealen Umständen den Abend auch geniessen, nur wissen muss ich es vorab, dann hülle ich mich nicht in ein Ballkleid ein. Der Teufel trägt ja auch nur im Film Brada.

Wann wird der Psychopath zum Mörder?

Psychopathen beherbergen meist neben ihren bizarren Vorstellungen auch die Vorstellungskraft, einmal einen Menschen umbringen zu wollen. Oft sagt man aus einer gekränkten Laune heraus, man wolle einen konkreten Menschen umbringen, aber man meint es nicht so. Wenn jemand sagt, ich bringe dich um, dann kann man in den meisten Fällen damit rechnen, dass die Leichenstarre nie einsetzen wird. Wenn man jedoch auf einen Psychopathen gerät, sieht die Sache schon konkreter aus, und trotzdem sind psychopathische Neigungen oft schwer zu erkennen, denn der nette Nachbar von nebenan scheint selten bis nie ein Psychopath zu sein. Mach nie die Tür auf, lass keinen rein, es könnte ein Psychopath mit der Axt in der Hand sein. Und wenn diese Axt gut im Arm liegt, gibt es Tote.

Mehrmals haben sich die Psychotherapeuten in den Justizanstalten bereits geirrt, meinten versehentlich, psychopathisch angehauchte Insassen hätten sich gebessert, und im offenen Vollzug haben diese Leute dann jemanden ermordet. Die Gefahr liegt darin, dass unser Rechtssystem an das Gute gekoppelt ist, was im Normalfall auch positiv zu werten ist. Nur wenn man Psychopathen zu schnell in die Freiheit entlässt, sind andere Menschen in Gefahr. In den USA sind die Freiheitsstrafen von Natur aus schon viel höher als bei uns, und lebenslänglich bedeutet wirklich lebenslanger Freiheitsentzug für kriminelle Amerikaner, was im Normalfall fatal ist, wenn man einem Menschen das gesamte Leben entzieht, aber für Psychopathen ist es die beste Lösung unter den ohnehin menschenunwürdigen Lösungen. Die menschliche Natur weiss sich eben bis auf Weiteres nicht anders zu helfen, als Leute wegzusperren. Bitte, für manche Leute sind drei geregelte Mahlzeiten und ein warmes Bett der reinste Luxus.

Auch Familienväter können psychopathische Neigungen haben. In den USA brachte ein Vater seine Tochter durch eine schleichende Bleivergiftung um. Die weissen Blutkörperchen im Körper vermehren sich, die roten werden schwächer, und es droht eine Blutarmut. Blei kann man eigentlich nur zu sich nehmen, indem man bleihaltige Rohre besitzt, durch welche das Trinkwasser fliesst, oder bleihaltige Lebensmittel zu sich nimmt, oder Bleiabfälle aus der Industrie konsumiert, natürlich nur versehentlich. Und so ist eine künstlich herbeigeführte Bleivergiftung eine heimtückische Methode, um einen Menschen das Leben zu rauben. Arsen ist übrigens auch so ein Tötungskandidat. Hier steigen die Kaliumwerte enorm an, und dieser Zustand bringt nicht nur ungeliebte Ratten um die Ecke, auch Menschen können daran sterben. Arsenit ist noch gefährlicher, da reichen kleinste Mengen aus, um den Sargdeckel über einem Menschen zu schliessen. Die Welt ist voller Gefahren.

Wer ist ein Psychopath?

Sadisten, Narzissten, Diktatoren, Amokläufer, sie gehören zu den gängigen Psychopathen, denen man im Alltag begegnen kann. Sie besitzen teilweise eine bipolare Störung, ein Borderline-Syndrom, eine narzisstische Ader, und sie erregen sich daran, dass andere Leute in ihrem Umfeld leiden. Diktatoren geniessen ihre Macht, der Amokläufer dreht durch und geniesst die Angst seines unmittelbaren Umfelds, und der Sadist liebt es, wenn er Leid verursachen darf. Narzissten lieben es, volle Aufmerksamkeit zu erzielen, indem sie ihre Mitmenschen künstlich klein halten, mit ihnen verachtend umgehen und ihr Leben beschweren. Wenn erst einmal eine gewisse unterdrückte Schwere auf der Seele der Opfer liegt, atmet man schwerer und unterwirft sich leichter. So wird man zum mausgrauen Mauerblümchen und lässt sich alles gefallen. Und so können wir uns jedes Mal nur schwer erklären, warum Leute bei Sadisten bleiben.

Sadismus kann tödlich enden. In den USA strangulierte ein Mann seine Opfer so lange, dass der Todeskampf ewig andauerte. Er fesselte seine Opfer, zog die Seile um den Hals zu, liess wieder locker, zog sie erneut zu, und er genoss den angsterfüllten Anblick in den Augen seiner Opfer. Er war ein vollkommener Einzelgänger, ein absoluter Nachtmensch, liebte die Einsamkeit, war zurückhaltend und introvertiert, und er hasste Menschen. Er war ein Scheidungskind, durfte keine solide Familienstruktur miterleben, sein Vater war Alkoholiker, und seine Mutter war depressiv. Der Mann schlich sich in die Wohnungen der oberen Geschosse, indem er sich an den Hausfassaden hochschlängelte. Da fällt mir ein, ich lebe direkt unterm Dach. Der Psychopath lebte in einer Trabantenstadt, in welcher ohnehin nur nachts die Lichter angingen, denn tagsüber sind Trabantenstädte fast menschenleer.

Nicht jeder Nachtmensch ist ein Psychopath, denn ich bin auch ein Nachtmensch, obwohl ich tagsüber genauso arbeite und mich oft frage, wann ich schlafen werde. Ich bin jedoch kein Psychopath, denn ich schaue mir Morde nur im Fernsehen an, wenn Inspektor Columbo ermittelt.

Viele Psychopathen haben narzisstische Neigungen. Sie sind in der Regel sehr hübsch, haben charme und Charisma, besitzen eine anziehende Ausstrahlung, sind eher faule, aber dafür intelligente Leute, und sie werden von ihrem Umfeld aufgrund ihrer Schönheit positiv behandelt. Ein hart gesottener Narzisst geht zunehmend davon aus, gut und zuvorkommend behandelt zu werden, er setzt dies einfach voraus und tickt aus, falls sich jemand nicht daran hält. Ich wäre so ein Phänomen, welches einen Narzissten bis aufs Blut reizen könnte, denn ich bin ein ungehobelter Holzmichel. Ich bin faul, und nur meine mittelmässige Intelligenz, die nicht nach oben hin ausartet, schützt mich davor, ein Psychopath zu sein. Ich habe bereits aus reinem Selbstinteresse heraus einen Intelligenztest machen lassen und mein Gehirn durchforstet. Hirntechnisch bin ich eher emotional ausgeprägt, empfinde Sympathie und Empathie, bin sowohl von Soziopathie und Psychopathie weit entfernt, und meine Intelligenz hält sich in einem normalen oberen Rahmen, wenn man den Tests glauben darf. Hoppala, ich bin in Ordnung, nanu, das hätte ich nicht gedacht.

Freunde mit psychopathischen Neigungen

Ein Psychopath alleine kann lange unauffällig leben, über längere Zeiträume ein normales Familiendasein führen, seinem Job nachgehen und sein Leben geniessen. Sobald jedoch zwei Psychopathen zusammenkommen, ist die Hemmschwelle, seine Neigungen auszuleben, so gering, dass Mord und Totschlag keine Rolle mehr spielen. Da fliegen die Fetzen.

Ein Mann aus Taiwan, der psychopathische Veranlagungen in sich trug, nahm pausenlos an Glücksspielen teil und verlor ständig. Er heuerte einen Freund an, der für ihn am Glücksspiel teilnehmen sollte, und die Gewinne aus den Sportwetten teilten sie sich brav untereinander auf. Als der Freund jedoch einmal verlor, nahm der Mann eine Axt, erschlug damit seinen Freund, stellte sich der Polizei und liess sich verhaften. In der Zelle nahm er sich das Leben mit der Begründung, er wolle zu seinem Freund, und ausserdem scheue er eine Bloßstellung bei einem öffentlichen Prozess. Im Gerichtssaal fühlt man sich wie am fleischlosen Präsentierteller, und wenn man sein Urteil entgegennimmt, fühlt man sich danach wie ein filetiertes Stück Fleisch am selben Präsentierteller.

Wenn psychopathisch veranlagte Menschen ihre besten Freunde verlieren, drehen sie durch, denn sie fühlen sich mit ihnen tief verbunden, sofern sie nicht soziopathisch, empathielos veranlagt sind. Ein Freundespaar aus London, welches bereits im Teenageralter tief miteinander verwurzelt war, begann im Laufe der Jahre ihre sexuellen Neigungen auszuleben, wovon es bereits zu Jugendzeiten sprach. Die beiden Teenager lebten in zerrüttelten Familienverhältnissen, wurden in der Schule gehänselt und förmlich gejagt, freundeten sich an und entschieden, all ihr Leid an die Welt weiterzugeben. Sie lauerten wildfremden Frauen an Bahnhöfen auf, spielten mit ihnen, erdrosselten sie mit der jeweils eigenen Kleidung und vergewaltigten sie danach. Es gehört viel unrealistisch bizarre und perverse Fantasie zu einer solchen Tat, und in einem normal denkenden Hirn findet so etwas niemals statt. Wir können beruhigt davon ausgehen, dass diese psychopathischen Neigungen sehr, wirklich sehr selten existieren und man so einem Menschen wohl kaum im Leben begegnen wird.

Ein junges Mädchen aus den USA, welches psychopathische Neigungen in sich trug, lernte einen ebensolchen Jungen kennen. Zuerst freundeten sie sich an, später verliebten sie sich ineinander und heirateten. Die junge Frau schenkte ihrem frisch angetrauten Mann ihre eigene Schwester zum Verzehr. Die beiden betäubten die Schwester, vergingen sich an ihr und töteten sie. Später lieferte die junge Frau immer wieder neue Opfer, welche sie Frischfleisch nannte, und sie überreichte die jungen Mädchen ihrem Mann, der schlimmste Dinge mit ihnen praktizierte, bevor er die Mädchen umbrachte. Die Psychopathin hielt jedes einzelne Geschehen in ihrem Tagebuch fest, umgarnte die Tagebucheinträge mit Herzchen und Blümchen, schwärmte von ihrem Mann und empfand alles als voll normal. In solchen Fällen sind sowohl die Polizei, als auch die Psychiater fast überfordert, denn Menschen können mit so viel Leid schwer umgehen. Der normal denkende Mensch kann sogar von solchen Fällen traumatisiert werden, ähnlich wie im Kriegsgeschehen, bei welchem man live dabei ist. Zahlreiche Polizisten sind selbst so angeschlagen, dass sie sich förmlich einen Schutzmantel der Gleichgültigkeit umhängen müssen, um so etwas dauerhaft ertragen zu können.

Wie tickt die Psychopathin?

Wenn man von Psychopathen spricht, so stellt man sich immer ein männliches Charaktermodell vor, der Mann, der tötet, um seine Lust zu stillen. Die psychopathisch veranlagte Frau, die oft narzisstische Züge in sich trägt, bildhübch ist und alle Leute um den kleinen Finger wickelt, an die denken wir nicht gerade. Oft sind es auch Frauen, die mit sich selbst, ihrem Aussehen, ihrer Figur, ihrem Leben sehr unzufrieden sind, jedoch nichts daran ändern wollen und allen äusseren Umständen, ja sogar den Energien die Schuld geben. Da sind es dann die Mitmenschen, die falschen Freunde, das Umfeld, der mieße Job, die Geldnot, die eigene Familie, die Verwandtschaft, ja sogar Schwingungen und Planetenstellungen, welche ihr Leben beeinflussen. Im Grunde gibt es nur einen einzigen Menschen, der fürs eigene Leben verantwortlich ist, und das sind wir selber, denn wir können alles ändern, wenn wir wollen, alles andere sind meiner Meinung nach faule Ausreden. Und alles, was wir nicht ändern können, sollten wir akzeptieren, da es zu uns gehört und unsere Persönlichkeit prägt.

Narzissten sehen dies anders. Das bemerkt man bereits an narzisstischen Müttern, die ihre Kinder gegenseitig ausspielen, Lieblingskinder bevorzugen, die schwarzen Schafe strafen, im Mittelpunkt stehen wollen und diesen Mittelpunkt entweder durch eine charismatisch anziehende, perfekt gestylte Persönlichkeit, oder durch nach aussen hin gezeigtes Leid erzeugen. Jammernde Mütter sind quälend für die eigenen Kinder, da sich das Kind bereits im frühen Alter schuldig fühlt und schüchtern wirkt.

Meine Mutter ist ein Helikopter, wollte mich ständig symbolisch gesehen einrexen, quasi in ein Einmachglas legen, um zu demonstrieren, dass sie es mit mir schwer hat. Sie sagte zu anderen Leuten, mit mir sei sie gestraft genug, und ich verstand nie, warum ich eine Strafe war. Sie versuchte ständig, alles in meinem Leben zu kontrollieren, verbot mir banale Dinge wie einen Diskothekenbesuch, und ich durfte keinen Freund haben, weil sie sagte, ich dürfte niemals Kinder bekommen. Und so wehrte ich mich bereits im Schulalter vor diesen psychisch belastenden Angriffen. Ich war ein Rebell. Ich lebte mein Leben im Jugendalter wirklich exzessiv, intensivst aus, brachte jede Woche einen neuen Freund mit nach Hause, welcher jedoch von Mama verscheucht wurde, zog mit 16 Jahren von zu Hause aus, lebte lieber alleine als in dieser Familie, und ich habe keine Kinder bekommen. Einerseits entzog ich mich rebellisch den narzisstischen Anfeindungen, andererseits prägten sich viele Äusserungen meiner Mutter tief in mein Unterbewusstsein ein, sodass ich nicht unbedingt die Selbstbewussteste bin, obwohl ich nach aussen hin für andere Leute arrogant, selbstbewusst und stabil wirke. Ich hätte liebend gerne Kinder, aber ich fühlte mich nie reif genug dafür, weil ich tief in meiner Seele die Worte mit mir herumschleppe, dass ich ungeeignet für eigene Kinder sei. Nun, ein guter Psychiater würde mir nicht schaden.

Mittlerweile habe ich gelernt, meine Mutter zu lieben, genau so, wie sie ist, und an meinem Haarewaschtag rufe ich sie regelmässig an. Leider fruchten all meine verzweifelten Versuche nicht, ihr zu zeigen, dass ich ein gutes Leben führe, aber ich konnte ihr noch nie beweisen, dass ich erfolgreich sein könnte, denn sie ignoriert meine Ziele im Leben und sagt, die anderen Leute können glücklich mit ihren Kindern sein, nur sie nicht. Als ich erblindete, meinte sie, es wäre besser, ich sei tot als blind, dann müsste sie sich nicht mein Leben anschauen. Bitte, das sind harte Worte, aber wenn man seine Ziele nicht mehr von der Bewunderung und der Achtung seiner Mutter abhängig macht, sondern für sich und seine eigene Persönlichkeit lebt, überwindet man die Nabelschnur der eigenen Mutter.

Der Narzissmus zieht weite Kreise. Eine narzisstisch veranlagte Frau aus Texas reichte eines Tages die Scheidung ein und zog mit ihrer Tochter permanent zu alleinstehenden Männern, welche sie um ihre Lebensversicherung brachte, weil diese jedes Mal auf mysteriöse Weise ums Leben kamen. Viele Morde sind Unfälle, aber noch mehr Unfälle sind Morde, welche nie aufgedeckt werden. Die Frau und ihre Tochter lebten kaiserlich-königlich, und als sie endlich ertappt wurden, meinte die Frau: Alle Männer sind Schweine, aber das Geld stinkt nicht.

Eine psychopathisch veranlagte Frau aus Kanada brachte ihren schwer herzkranken Mann um, legte ihn in die Tiefkühltruhe und harrte mit der Leiche im Haus aus. In diese Tiefkühltruhe steckte sie weiterhin ihre Lebensmittel hinein. Manche Leute schrecken aber auch vor nichts zurück. Als sie nach Jahren entlarvt wurde, meinte sie, die Rente ihres Mannes war so verlockend, die wollte sie weiterhin kassieren.

Eine richtig narzisstisch geprägte Frau aus den USA brachte fünf Menschen um, und als sie nach Jahren verhaftet wurde, flirtete sie mit dem Polizisten und meinte, es hätte schlimmer kommen können. Schlimm wäre es für sie, wenn sie hässlich, schwarz, dick und arm wäre, aber so ein Mord sei zu verkraften. Sie machte sich auch im Gerichtssaal perfekt zurecht, stylte sich, und sie sah umwerfend aus, sodass Richter und Geschworene Mühe hatten, in ihr die Fünffachmörderin zu sehen, da sie geblendet waren von so viel Weiblichkeit. Mittlerweile können Morde schneller aufgeklärt werden, indem man die geometrische Gesichtsanalyse einsetzt. Hierzu werden öffentliche und private Kameras verwendet, welche ausgelesen werden. Dies kollidiert vielleicht mit dem Datenschutz, aber hier überwiegen die Aufklärungsvorteile, sodass es zulässig ist, Gesichter an Hand von Kameras zu analysieren. Im Falle der narzisstischen Mörderin wäre dies hilfreich gewesen, da sie so prominent in jede Kamera lachte, dass man sie leicht analysieren hätte können.

Psychopathen horten oft Trophäen ihrer Opfer

Es kommt nicht selten vor, dass man ganze Trophäen findet, wenn man einen Psychopathen entlarvt. Wenn jemand beispielsweise paraphil ist, neigt er dazu, grosse Brüste, übergrosse Geschlechtsteile, abnorme Körperproportionen oder Sexpraktiken zu lieben. Ein Mann beträufelte die grossen Brüste seiner Frau mit Kerzenwachs und formte sie nach, sodass eine Kunstbüste übrig blieb, an der er sich erfreute, so lange, bis er die Frau ermordete. Danach legte er die echten Brüste auf seinen hausinternen Altar. Viele Psychopathen besitzen ein geheimes Zimmer, in welchem sie Teile, sogar Körperteile ihrer Opfer aufbewahren, diese anbeten, mit ihnen spielen oder sie begutachten und als Trophäen ausstellen. Da werden BHs, Schlüpfer, Strumpfhosen, dritte Zähne, Kleidungsstücke aller Art, Haarteile, ganze Köpfe, Arme und Beine, Knochen, ja sogar Herzmuskel und Innereien gesammelt, wobei Schuhe und Schmuck noch das Harmloseste sind. Viele Psychopathen besitzen sogar Tiefkühltruhen, in denen sie die Körperteile konservieren. Diese Zimmer wirken wie Heiligenstätten der makaberen Art, und die Täter wollen manchmal auch geschnappt werden, denn man mag es kaum für möglich halten, aber sie leiden auch unter ihren Zwängen, unter ihrem Anderssein. Nur der narzisstische Serienmörder glaubt, er sei allen Leuten haushoch überlegen und es könnte ihn niemand schnappen. Er amüsiert sich mit den Trophäen, und er erinnert sich an die Momente, in denen er getötet hat.

Lieber Besucher, der Bericht über Psychopathen ist verstörend, und nicht jeder verdaut diese Dinge ordentlich, aber es liegt nun einmal in der Natur der Psychopathie, dass das Abnormale zur Realität in den Köpfen der Psychopathen wird. Gott sei Dank laufen nicht viele aktive Psychopathen im Alltag durch die Innenstadt. Wir müssen uns nicht fürchten, denn das reale Leben ist meistens monoton, langweilig, gut strukturiert, von Höhen und Tiefen begleitet, die überwindbar sind, und so dürfen wir uns einfach nur am Alltag freuen. Keine Angst, die meisten Lebensexistenzen verlaufen vollkommen normal.


Elisabeth Putz

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