Was ist ein Psychopath, und wie erkennt man ihn? Auf den ersten Blick erkennt man Psychopathen nicht, aber wenn man sich mit ihnen umgibt, erkennt man gewisse Muster, Verhaltensweisen, Zwangshandlungen und Lebensarten, die der Normalverbraucher in seinem Alltag nicht verwendet. Sexualit„t spielt fr den Psychopathen eine wesentliche Rolle, und er lebt sie meist turbulent, bis zur Perversion aus. Andere Menschen sind meist Instrumente fr ihn, die er nutzen und danach wegwerfen kann. Trotzdem finde ich, dass jedem Psychopathen geholfen werden muss, denn er ist auch nur ein Mensch.
Eine abnormale Steigerung der Soziopathie im negativen Sinn kann der Psychopath sein. Er neigt dazu, abnorme Verhaltensweisen auszuleben, fhlt sich unwohl, wenn er seine Neigungen verstecken muss, kann sich kaum bis gar nicht in die Gesellschaftsnormen integrieren, sucht sich vereinzelt Opfer, die er traktieren, psychisch, seelisch und oftmals auch k”rperlich zchtigen kann, und er lebt ein psychologisch bisher mittelpr„chtig erforschtes Krankheitsbild aus, welches uns immer noch in Erstaunen versetzt, wenn wir in den Genuss kommen, das Gehirn eines Psychopathen zu durchleuchten.
Man findet heute noch abnorme Strukturen vor, die jedoch nicht immer ausgelebt werden. Es gibt n„mlich auch Psychopathen, die leben unauff„llig, unscheinbar, friedlich bis liebevoll unter uns, sodass man glaubt, es sei der nette Nachbar von nebenan. Dies kann jahrelang gutgehen, bis ein unerwarteter Impuls von aussen kommt und das Leben des Psychopathen durcheinander bringt. Manche schrecken auch vor Mord nicht zurck.
Man erkennt Psychopathen in der Regel nur schwer, aber an kleinen, unscheinbaren Gesten kann man sie doch erkennen. Achten Sie darauf, wie Menschen mit Tieren, Insekten, K„fern, Reptilien umgehen. Psychopathen qu„len diese Tiere gerne, halten sie unkontrolliert im Terrarium, t”ten K„fer auf grausame Weise und schauen sich gerne leidende Tiere an. Achten Sie darauf, wie Menschen mit anderen Menschen umgehen. Psychopathen erniedrigen ihre Freunde, Bekannte und Mitmenschen oft aus nichtigen Grnden heraus, urpl”tzlich, einfach mitten im Gespr„ch. Sie zeigen eine brillante Oberfl„che von sich selber, schimpfen gerne ber andere Leute, sagen jedoch, sie wollen niemals l„stern. Der Psychopath ist meist unglcklich und gibt seinem Gegenber das Gefhl, erst durch ihn einen Sinn im Leben gefunden zu haben, wobei danach eine Art ungesunde Abh„ngigkeit entsteht, welcher viele Frauen zum Opfer fallen, wenn sie von ihren M„nnern gedehmtigt, quasi eingesperrt, kurzgehalten und isoliert werden. Und der Psychopath hat immer recht, denn wenn er nicht recht hat, tritt sein eigener Paragraph in Kraft, der besagt, er hat recht. Konstruktive Kritik ertr„gt er nicht, und Kritiker will er sofort vernichten, wozu er sich Hilfe von Freunden sucht.
Auch in Freundschaften kann man Psychopathen erkennen. Sie fordern viel, geben jedoch nur oberfl„chlich gesehen etwas von sich weiter, was sie ohnehin nicht brauchen k”nnen. Sie engen ihre Freunde ein, verbieten ihnen andere Kontakte, sagen, es sei eine Art Seelenfreundschaft, besetzen die freundschaftliche Wohnung permanent, und sie verscheuchen die Partner ihrer Freunde, denn ein Partner ist in deren Augen wie ein St”renfried. Wenn Ihre beste Freundin pausenlos an Ihren neuen Partnern herumn”rgelt, halten Sie lieber ein wenig Abstand, denn hier ist oft Manipulation im Spiel. Niemand hat das Recht, in eine Beziehung hineinzupfuschen, hineinzureden und sie madig zu machen. Ich hatte einmal eine Freundin, die meinte, sie k”nnte mit jedem meiner Partner ins Bett steigen. Ich glaubte dies nicht, und sie versuchte jedes Mal, wenn ich einen neuen Mann kennenlernte, seine Gunst zu erhaschen, indem sie ihn umgarnte, sich fr ihn schick anzog und sogar forderte, bei uns zu bernachten, wobei wir zu dritt ein Bett teilen sollten. Als ich diese Freundschaft einschlafen liess, meldete sie sich noch Jahre sp„ter hin und wieder, wobei ich nie wusste, ob sie noch an unserer Freundschaft interessiert war oder mich nur hin und wieder kontrollieren wollte.
Auch im sexuellen Bereich sind psychisch abnorme Pers”nlichkeiten hart drauf. Sexuell motivierte Psychopathen sind schlimmer als Soziopathen, und sie lieben es heiss, extravagant, unrealistisch derb, nicht ganz normal und nicht ganz schmerzfrei, wenn sie ihre grenzwertige Sexualit„t ausleben. Bitte, wenn beide Partner gewisse Neigungen zusammen ausleben, ist dies in Ordnung, denn fr jedes Hirn gibt es einen Fetisch, der ausgelebt werden m”chte. Psychopathen leben jedoch ihre sexuellen Fantasien gerne mit unschuldigen Partnern aus, welche sie damit schockieren k”nnen. Das finden sie ant”rnend.
In den USA fhrte ein psychopatisch veranlagter Mann seine Frau zum Essen aus. Als die beiden aus dem Auto steigen wollten, musste die Frau die Augen schliessen und bekam ein Tuch um die Augen gebunden. Pl”tzlich sprte sie etwas am Handgelenk. Sie glaubte, es w„re ein Armreif, aber leider waren es nur schlichte Handschellen. Der Mann fhrte sie in ein Swinger-Restaurant, nahm ihr die Augenbinde ab und meinte: Guten Appetit, Schatz, lass es dir schmecken. Er hatte n„mlich Hummer bestellt, ftterte die Frau damit und zog ihr bei der Gelegenheit die Klamotten aus. Er legte sie auf den Tisch und liebte sie heiss und innig. Dann machte er, selbst im Adamskostm stehend, seinem Schatz einen Heiratsantrag. Ich w„re bei diesem Szenario wahrscheinlich gestorben, aber die Frau nahm den Heiratsantrag an und fhrte mit ihrem Mann fnf Jahre lang ein wunderbares Leben, bis er sie umbrachte und den Augenblick des Mordes genoss. Ich habe begriffen, dass man lieber einen etwas langweiligeren Partner lieben sollte, denn diese aufregende Extravaganz kann t”dlich enden.
Ein Mann aus Californien legte seiner Frau beim Liebesspiel Handschellen an und holte Nippelklemmen hervor, welche unendlich schmerzten. Bitte, danach kann man seine Brustwarzen suchen, die existieren nervlich gesehen nicht mehr richtig. Ich h„tte diesem Mann vorgeschlagen, die Nippelklemmen an seinen Hoden zu befestigen, damit Gleichheit herrscht. Die erschrockene Frau litt leise vor sich hin, ertrug jedoch alles, denn sie liebte ihren Mann. Und sie liebte ihn so lange, bis er sie beim Liebesspiel erwrgte, denn man kann auch zu fest wrgen.
Nun, mir ist einst etwas passiert, an dem knabbere ich noch heute, denn wenn ich das gewusst h„tte, w„re ich in ein etwas locker sitzenderes Kleid geschlpft. Ich lernte einst in meinem jugendlichen Leichtsinn einen interessanten Mann kennen, bei welchem ich bereits innerlich meine ersehnten Hochzeitsglocken klingeln h”rte. Der Mann versprach mir eines Tages einen edlen, aufregenden Abend, und ich dachte, wir wrden ins Theater gehen und anschliessend im Mondschein unsere Gelste stillen. Er hofierte mich, hielt mir die Autotre auf, fuhr mit mir auf einen Parkplatz und meinte: Ssse, das ist ein Sexparkplatz, wir werden viel Spass haben, wir werden das Theater geniessen. Ich sass da, in meiner langen Ballkleid-Robe, aufgeputzt wie eine „gyptische Statue, und mir blieb der sinnliche Gedanke, den ich begehrend hegte, im Hals stecken, denn ich sah lauter Paare und Gruppen, die sich ohne jegliche Hygiene betatschten. Bitte, da flossen Flssigkeiten, die will man nicht selbst ausprobieren, nicht mit fremden Leuten, nicht ohne fliessendes Badewasser in einer dichten Badewanne, und schon gar nicht auf einem Parkplatz. Jetzt weiss ich, warum man ein Leihfahrzeug grndlich gereinigt zurckgibt. Ich stieg aus dem Auto aus, stieg sofort wieder ein, protestierte, wollte meine Theatervorstellung haben und meinte: Wenn wir jetzt nicht gleich weiterfahren und ins n„chste Konzerthaus gehen, schreie ich so laut, bis die Polizei kommt, denn ich hoffte, es m”ge sich wenigstens ein Polizist unter der prickelnd heissen Menschenmasse befinden. Mein damaliger Partner fuhr mit mir auf eine stillgelegte Wiese, die schon l„nger nicht mehr gem„ht wurde und meinte: Ssse, ich habe leider keine Theaterkarten, ich h„tte dich vorab fragen sollen, ob du offen genug fr Parkpl„tze bist. Wir sahen uns den Mond an, schweigend ins Gespr„ch vertieft, und ich sah den Mann nie wieder, aber sachlich-kompakt gesehen wrden meine Hochzeitsglocken mit so einem Mann ohnehin in die falsche Himmelsrichtung hin l„uten.
Wer bizarre Sexualpraktiken in der Gruppe liebt, muss sich Gleichgesinnte suchen, aber fr šberraschungen sind solche Dates nicht geeignet. Da kann man noch so flexibel und experimentierfreudig sein, nicht jedem gef„llt es, von lauter fremden H„nden betatscht zu werden. Unser K”rper ist ohnehin ein heiliges Gut. Er sollte behutsam gehegt, gepflegt und verh„tschelt werden, nicht grob in die Enge gedr„ngt und demoliert sein Dasein fristen mssen. Sexuell motivierte Psychopathen achten nie darauf, ob der Partner, die Partnerin die gleichen Neigungen und Fetische besitzt, sie wollen den šberraschungsmoment geniessen. Diverse Flssigkeiten wie Natursekt feiern in deren K”pfe Hochsaison, ganz ohne fliessendes Wasser, denn es fliesst ohnehin viel zu viel. Ich bin ein bekennender Spiesser, und mir reicht elit„re Zweisamkeit aus, bei welcher sich die Flssigkeiten in Grenzen halten, aber bitte, wenn ich mit dem Partner meiner Wahl an der Bar eines soliden Swingerclubs meinen Longdrink schlrfe, tr„umend von einem Lond-Dong, k”nnte ich unter idealen Umst„nden den Abend auch geniessen, nur wissen muss ich es vorab, dann hlle ich mich nicht in ein Ballkleid ein. Der Teufel tr„gt ja auch nur im Film Brada.
Psychopathen beherbergen meist neben ihren bizarren Vorstellungen auch die Vorstellungskraft, einmal einen Menschen umbringen zu wollen. Oft sagt man aus einer gekr„nkten Laune heraus, man wolle einen konkreten Menschen umbringen, aber man meint es nicht so. Wenn jemand sagt, ich bringe dich um, dann kann man in den meisten F„llen damit rechnen, dass die Leichenstarre nie einsetzen wird. Wenn man jedoch auf einen Psychopathen ger„t, sieht die Sache schon konkreter aus, und trotzdem sind psychopathische Neigungen oft schwer zu erkennen, denn der nette Nachbar von nebenan scheint selten bis nie ein Psychopath zu sein. Mach nie die Tr auf, lass keinen rein, es k”nnte ein Psychopath mit der Axt in der Hand sein. Und wenn diese Axt gut im Arm liegt, gibt es Tote.
Mehrmals haben sich die Psychotherapeuten in den Justizanstalten bereits geirrt, meinten versehentlich, psychopathisch angehauchte Insassen h„tten sich gebessert, und im offenen Vollzug haben diese Leute dann jemanden ermordet. Die Gefahr liegt darin, dass unser Rechtssystem an das Gute gekoppelt ist, was im Normalfall auch positiv zu werten ist. Nur wenn man Psychopathen zu schnell in die Freiheit entl„sst, sind andere Menschen in Gefahr. In den USA sind die Freiheitsstrafen von Natur aus schon viel h”her als bei uns, und lebensl„nglich bedeutet wirklich lebenslanger Freiheitsentzug fr kriminelle Amerikaner, was im Normalfall fatal ist, wenn man einem Menschen das gesamte Leben entzieht, aber fr Psychopathen ist es die beste L”sung unter den ohnehin menschenunwrdigen L”sungen. Die menschliche Natur weiss sich eben bis auf Weiteres nicht anders zu helfen, als Leute wegzusperren. Bitte, fr manche Leute sind drei geregelte Mahlzeiten und ein warmes Bett der reinste Luxus.
Auch Familienv„ter k”nnen psychopathische Neigungen haben. In den USA brachte ein Vater seine Tochter durch eine schleichende Bleivergiftung um. Die weissen Blutk”rperchen im K”rper vermehren sich, die roten werden schw„cher, und es droht eine Blutarmut. Blei kann man eigentlich nur zu sich nehmen, indem man bleihaltige Rohre besitzt, durch welche das Trinkwasser fliesst, oder bleihaltige Lebensmittel zu sich nimmt, oder Bleiabf„lle aus der Industrie konsumiert, natrlich nur versehentlich. Und so ist eine knstlich herbeigefhrte Bleivergiftung eine heimtckische Methode, um einen Menschen das Leben zu rauben. Arsen ist brigens auch so ein T”tungskandidat. Hier steigen die Kaliumwerte enorm an, und dieser Zustand bringt nicht nur ungeliebte Ratten um die Ecke, auch Menschen k”nnen daran sterben. Arsenit ist noch gef„hrlicher, da reichen kleinste Mengen aus, um den Sargdeckel ber einem Menschen zu schliessen. Die Welt ist voller Gefahren.
Sadisten, Narzissten, Diktatoren, Amokl„ufer, sie geh”ren zu den g„ngigen Psychopathen, denen man im Alltag begegnen kann. Sie besitzen teilweise eine bipolare St”rung, ein Borderline-Syndrom, eine narzisstische Ader, und sie erregen sich daran, dass andere Leute in ihrem Umfeld leiden. Diktatoren geniessen ihre Macht, der Amokl„ufer dreht durch und geniesst die Angst seines unmittelbaren Umfelds, und der Sadist liebt es, wenn er Leid verursachen darf. Narzissten lieben es, volle Aufmerksamkeit zu erzielen, indem sie ihre Mitmenschen knstlich klein halten, mit ihnen verachtend umgehen und ihr Leben beschweren. Wenn erst einmal eine gewisse unterdrckte Schwere auf der Seele der Opfer liegt, atmet man schwerer und unterwirft sich leichter. So wird man zum mausgrauen Mauerblmchen und l„sst sich alles gefallen. Und so k”nnen wir uns jedes Mal nur schwer erkl„ren, warum Leute bei Sadisten bleiben.
Sadismus kann t”dlich enden. In den USA strangulierte ein Mann seine Opfer so lange, dass der Todeskampf ewig andauerte. Er fesselte seine Opfer, zog die Seile um den Hals zu, liess wieder locker, zog sie erneut zu, und er genoss den angsterfllten Anblick in den Augen seiner Opfer. Er war ein vollkommener Einzelg„nger, ein absoluter Nachtmensch, liebte die Einsamkeit, war zurckhaltend und introvertiert, und er hasste Menschen. Er war ein Scheidungskind, durfte keine solide Familienstruktur miterleben, sein Vater war Alkoholiker, und seine Mutter war depressiv. Der Mann schlich sich in die Wohnungen der oberen Geschosse, indem er sich an den Hausfassaden hochschl„ngelte. Da f„llt mir ein, ich lebe direkt unterm Dach. Der Psychopath lebte in einer Trabantenstadt, in welcher ohnehin nur nachts die Lichter angingen, denn tagsber sind Trabantenst„dte fast menschenleer.
Nicht jeder Nachtmensch ist ein Psychopath, denn ich bin auch ein Nachtmensch, obwohl ich tagsber genauso arbeite und mich oft frage, wann ich schlafen werde. Ich bin jedoch kein Psychopath, denn ich schaue mir Morde nur im Fernsehen an, wenn Inspektor Columbo ermittelt.
Viele Psychopathen haben narzisstische Neigungen. Sie sind in der Regel sehr hbsch, haben charme und Charisma, besitzen eine anziehende Ausstrahlung, sind eher faule, aber dafr intelligente Leute, und sie werden von ihrem Umfeld aufgrund ihrer Sch”nheit positiv behandelt. Ein hart gesottener Narzisst geht zunehmend davon aus, gut und zuvorkommend behandelt zu werden, er setzt dies einfach voraus und tickt aus, falls sich jemand nicht daran h„lt. Ich w„re so ein Ph„nomen, welches einen Narzissten bis aufs Blut reizen k”nnte, denn ich bin ein ungehobelter Holzmichel. Ich bin faul, und nur meine mittelm„ssige Intelligenz, die nicht nach oben hin ausartet, schtzt mich davor, ein Psychopath zu sein. Ich habe bereits aus reinem Selbstinteresse heraus einen Intelligenztest machen lassen und mein Gehirn durchforstet. Hirntechnisch bin ich eher emotional ausgepr„gt, empfinde Sympathie und Empathie, bin sowohl von Soziopathie und Psychopathie weit entfernt, und meine Intelligenz h„lt sich in einem normalen oberen Rahmen, wenn man den Tests glauben darf. Hoppala, ich bin in Ordnung, nanu, das h„tte ich nicht gedacht.
Ein Psychopath alleine kann lange unauff„llig leben, ber l„ngere Zeitr„ume ein normales Familiendasein fhren, seinem Job nachgehen und sein Leben geniessen. Sobald jedoch zwei Psychopathen zusammenkommen, ist die Hemmschwelle, seine Neigungen auszuleben, so gering, dass Mord und Totschlag keine Rolle mehr spielen. Da fliegen die Fetzen.
Ein Mann aus Taiwan, der psychopathische Veranlagungen in sich trug, nahm pausenlos an Glcksspielen teil und verlor st„ndig. Er heuerte einen Freund an, der fr ihn am Glcksspiel teilnehmen sollte, und die Gewinne aus den Sportwetten teilten sie sich brav untereinander auf. Als der Freund jedoch einmal verlor, nahm der Mann eine Axt, erschlug damit seinen Freund, stellte sich der Polizei und liess sich verhaften. In der Zelle nahm er sich das Leben mit der Begrndung, er wolle zu seinem Freund, und ausserdem scheue er eine Bloástellung bei einem ”ffentlichen Prozess. Im Gerichtssaal fhlt man sich wie am fleischlosen Pr„sentierteller, und wenn man sein Urteil entgegennimmt, fhlt man sich danach wie ein filetiertes Stck Fleisch am selben Pr„sentierteller.
Wenn psychopathisch veranlagte Menschen ihre besten Freunde verlieren, drehen sie durch, denn sie fhlen sich mit ihnen tief verbunden, sofern sie nicht soziopathisch, empathielos veranlagt sind. Ein Freundespaar aus London, welches bereits im Teenageralter tief miteinander verwurzelt war, begann im Laufe der Jahre ihre sexuellen Neigungen auszuleben, wovon es bereits zu Jugendzeiten sprach. Die beiden Teenager lebten in zerrttelten Familienverh„ltnissen, wurden in der Schule geh„nselt und f”rmlich gejagt, freundeten sich an und entschieden, all ihr Leid an die Welt weiterzugeben. Sie lauerten wildfremden Frauen an Bahnh”fen auf, spielten mit ihnen, erdrosselten sie mit der jeweils eigenen Kleidung und vergewaltigten sie danach. Es geh”rt viel unrealistisch bizarre und perverse Fantasie zu einer solchen Tat, und in einem normal denkenden Hirn findet so etwas niemals statt. Wir k”nnen beruhigt davon ausgehen, dass diese psychopathischen Neigungen sehr, wirklich sehr selten existieren und man so einem Menschen wohl kaum im Leben begegnen wird.
Ein junges M„dchen aus den USA, welches psychopathische Neigungen in sich trug, lernte einen ebensolchen Jungen kennen. Zuerst freundeten sie sich an, sp„ter verliebten sie sich ineinander und heirateten. Die junge Frau schenkte ihrem frisch angetrauten Mann ihre eigene Schwester zum Verzehr. Die beiden bet„ubten die Schwester, vergingen sich an ihr und t”teten sie. Sp„ter lieferte die junge Frau immer wieder neue Opfer, welche sie Frischfleisch nannte, und sie berreichte die jungen M„dchen ihrem Mann, der schlimmste Dinge mit ihnen praktizierte, bevor er die M„dchen umbrachte. Die Psychopathin hielt jedes einzelne Geschehen in ihrem Tagebuch fest, umgarnte die Tagebucheintr„ge mit Herzchen und Blmchen, schw„rmte von ihrem Mann und empfand alles als voll normal. In solchen F„llen sind sowohl die Polizei, als auch die Psychiater fast berfordert, denn Menschen k”nnen mit so viel Leid schwer umgehen. Der normal denkende Mensch kann sogar von solchen F„llen traumatisiert werden, „hnlich wie im Kriegsgeschehen, bei welchem man live dabei ist. Zahlreiche Polizisten sind selbst so angeschlagen, dass sie sich f”rmlich einen Schutzmantel der Gleichgltigkeit umh„ngen mssen, um so etwas dauerhaft ertragen zu k”nnen.
Wenn man von Psychopathen spricht, so stellt man sich immer ein m„nnliches Charaktermodell vor, der Mann, der t”tet, um seine Lust zu stillen. Die psychopathisch veranlagte Frau, die oft narzisstische Zge in sich tr„gt, bildhbch ist und alle Leute um den kleinen Finger wickelt, an die denken wir nicht gerade. Oft sind es auch Frauen, die mit sich selbst, ihrem Aussehen, ihrer Figur, ihrem Leben sehr unzufrieden sind, jedoch nichts daran „ndern wollen und allen „usseren Umst„nden, ja sogar den Energien die Schuld geben. Da sind es dann die Mitmenschen, die falschen Freunde, das Umfeld, der mieáe Job, die Geldnot, die eigene Familie, die Verwandtschaft, ja sogar Schwingungen und Planetenstellungen, welche ihr Leben beeinflussen. Im Grunde gibt es nur einen einzigen Menschen, der frs eigene Leben verantwortlich ist, und das sind wir selber, denn wir k”nnen alles „ndern, wenn wir wollen, alles andere sind meiner Meinung nach faule Ausreden. Und alles, was wir nicht „ndern k”nnen, sollten wir akzeptieren, da es zu uns geh”rt und unsere Pers”nlichkeit pr„gt.
Narzissten sehen dies anders. Das bemerkt man bereits an narzisstischen Mttern, die ihre Kinder gegenseitig ausspielen, Lieblingskinder bevorzugen, die schwarzen Schafe strafen, im Mittelpunkt stehen wollen und diesen Mittelpunkt entweder durch eine charismatisch anziehende, perfekt gestylte Pers”nlichkeit, oder durch nach aussen hin gezeigtes Leid erzeugen. Jammernde Mtter sind qu„lend fr die eigenen Kinder, da sich das Kind bereits im frhen Alter schuldig fhlt und schchtern wirkt.
Manche narzisstisch gepr„gten Eltern, besonders jedoch die Mtter, sind Helikopter, die st„ndig um ihre Kinder herumkreisen und sie am liebsten in ein Einmachglas stecken wrden, nur um die volle Kontrolle zu behalten. Diese Kinder sind dann schchtern, oder sie arten selber in psychopathische Handlungen aus.
Wenn man seine Ziele nicht mehr von der Bewunderung und der Achtung seiner Mutter abh„ngig macht, sondern fr sich und seine eigene Pers”nlichkeit lebt, berwindet man die Nabelschnur der eigenen Mutter und ruft sie nur noch am Haarewaschtag an, welcher vielleicht dann nur noch im Monatstakt anf„llt, aber nicht alle gesch„digten Kinder erkennt man an fettigem Haaransatz..
Der Narzissmus zieht weite Kreise. Eine narzisstisch veranlagte Frau aus Texas reichte eines Tages die Scheidung ein und zog mit ihrer Tochter permanent zu alleinstehenden M„nnern, welche sie um ihre Lebensversicherung brachte, weil diese jedes Mal auf mysteri”se Weise ums Leben kamen. Viele Morde sind Unf„lle, aber noch mehr Unf„lle sind Morde, welche nie aufgedeckt werden. Die Frau und ihre Tochter lebten kaiserlich-k”niglich, und als sie endlich ertappt wurden, meinte die Frau: Alle M„nner sind Schweine, aber das Geld stinkt nicht.
Eine psychopathisch veranlagte Frau aus Kanada brachte ihren schwer herzkranken Mann um, legte ihn in die Tiefkhltruhe und harrte mit der Leiche im Haus aus. In diese Tiefkhltruhe steckte sie weiterhin ihre Lebensmittel hinein. Manche Leute schrecken aber auch vor nichts zurck. Als sie nach Jahren entlarvt wurde, meinte sie, die Rente ihres Mannes war so verlockend, die wollte sie weiterhin kassieren.
Eine richtig narzisstisch gepr„gte Frau aus den USA brachte fnf Menschen um, und als sie nach Jahren verhaftet wurde, flirtete sie mit dem Polizisten und meinte, es h„tte schlimmer kommen k”nnen. Schlimm w„re es fr sie, wenn sie h„sslich, schwarz, dick und arm w„re, aber so ein Mord sei zu verkraften. Sie machte sich auch im Gerichtssaal perfekt zurecht, stylte sich, und sie sah umwerfend aus, sodass Richter und Geschworene Mhe hatten, in ihr die Fnffachm”rderin zu sehen, da sie geblendet waren von so viel Weiblichkeit. Mittlerweile k”nnen Morde schneller aufgekl„rt werden, indem man die geometrische Gesichtsanalyse einsetzt. Hierzu werden ”ffentliche und private Kameras verwendet, welche ausgelesen werden. Dies kollidiert vielleicht mit dem Datenschutz, aber hier berwiegen die Aufkl„rungsvorteile, sodass es zul„ssig ist, Gesichter an Hand von Kameras zu analysieren. Im Falle der narzisstischen M”rderin w„re dies hilfreich gewesen, da sie so prominent in jede Kamera lachte, dass man sie leicht analysieren h„tte k”nnen.
Es kommt nicht selten vor, dass man ganze Troph„en findet, wenn man einen Psychopathen entlarvt. Wenn jemand beispielsweise paraphil ist, neigt er dazu, grosse Brste, bergrosse Geschlechtsteile, abnorme K”rperproportionen oder Sexpraktiken zu lieben. Ein Mann betr„ufelte die grossen Brste seiner Frau mit Kerzenwachs und formte sie nach, sodass eine Kunstbste brig blieb, an der er sich erfreute, so lange, bis er die Frau ermordete. Danach legte er die echten Brste auf seinen hausinternen Altar. Viele Psychopathen besitzen ein geheimes Zimmer, in welchem sie Teile, sogar K”rperteile ihrer Opfer aufbewahren, diese anbeten, mit ihnen spielen oder sie begutachten und als Troph„en ausstellen. Da werden BHs, Schlpfer, Strumpfhosen, dritte Z„hne, Kleidungsstcke aller Art, Haarteile, ganze K”pfe, Arme und Beine, Knochen, ja sogar Herzmuskel und Innereien gesammelt, wobei Schuhe und Schmuck noch das Harmloseste sind. Viele Psychopathen besitzen sogar Tiefkhltruhen, in denen sie die K”rperteile konservieren. Diese Zimmer wirken wie Heiligenst„tten der makaberen Art, und die T„ter wollen manchmal auch geschnappt werden, denn man mag es kaum fr m”glich halten, aber sie leiden auch unter ihren Zw„ngen, unter ihrem Anderssein. Nur der narzisstische Serienm”rder glaubt, er sei allen Leuten haushoch berlegen und es k”nnte ihn niemand schnappen. Er amsiert sich mit den Troph„en, und er erinnert sich an die Momente, in denen er get”tet hat.
Lieber Besucher, der Bericht ber Psychopathen ist verst”rend, und nicht jeder verdaut diese Dinge ordentlich, aber es liegt nun einmal in der Natur der Psychopathie, dass das Abnormale zur Realit„t in den K”pfen der Psychopathen wird. Gott sei Dank laufen nicht viele aktive Psychopathen im Alltag durch die Innenstadt. Wir mssen uns nicht frchten, denn das reale Leben ist meistens monoton, langweilig, gut strukturiert, von H”hen und Tiefen begleitet, die berwindbar sind, und so drfen wir uns einfach nur am Alltag freuen. Keine Angst, die meisten Lebensexistenzen verlaufen vollkommen normal.