Lifestyle Ratgeber

Ratgeber

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Kultur

Leben

Shopping

Technik

Urlaub

Shoppingtrends - So kauft man heute ein

ShoppingWelche Shoppingtrends beeinflussen das Konsumverhalten? Die Produkte müssen funkeln, glitzern, sie müssen jedoch naturbelassen und aus ökologischem Anbau sein. Wie geht das zusammen? Selbst die reinste Baumwolle wächst nicht in schneeweisser Farbe, sondern sieht grau aus. Und die Biobanane ist eben etwas teurer, auch wenn sie die gleiche gelbe Schale wie die herkömmliche Banane hat. Der Konsument wählt zunehmend das Naturprodukt, und es entwickeln sich zwei Einkaufstypen, der Billigkonsument und der Qualitätskäufer. Es gibt ja auch zwei Einkaufstypen, Mann und Frau.

Männer und Frauen sind ja in der Tat verschiedene Wesen, wenn man genau hinsieht und einen Blick in deren Einkaufstüten wirft. Eine Frau liebt den ausgedehnten Einkaufsbummel, während ein Mann bereits beim Wort Shopping die Flucht nach draussen ergreift. Nun, das ist verständlich, denn er zahlt mit seiner reichhaltigen goldenen Kreditkarte, wenn er seinen Beruf der Berufung gefunden hat, und er schleppt die Tüten mit den schweren Stöckelschuhen drin, welche die Frau gekauft hat. Ich sage Ihnen, Schuhe sollte man immer am Ende einer Shoppingtour kaufen, dann sind die Tüten erträglicher. Shopping für Männer findet eher in den Männergärten, in den Baumärkten und Computerläden statt.

Abgesehen vom Kaufverhalten der Männer und Frauen haben sich neue Trends entwickelt, die das Einkaufserlebnis hochwertiger gestalten sollen. Man bindet heute seine Kunden an sich, indem man mit hauseigener Ware punktet. Im Supermarkt und Discounter sind diese Eigenmarken sehr begehrt und verdrängen zunehmend die Markenprodukte aus dem Ladenregal. Die Eigenmarken sind auf den ersten Blick gesund, weisen nicht so viele Inhaltsstoffe auf, sind nicht mit so vielen Aromen bestückt und sind auch billiger als das Markenprodukt. Viele Supermärkte haben Bio und Gesundheit als Kundenbindungsinstrument entdeckt und produzieren Wellnessprodukte, die dem Kunden Gesundheit und Natur signalisieren. So wird der Handel ein kleines Stück umweltfreundlicher, weil Bioware beim Konsumenten gut ankommt. Wenn man damit noch Geld spart, geht man gerne als Stammgast immer wieder in den selben Supermarkt.

Ein weiterer Trend ist das Erlebnisshopping. Man findet sich in einer Art Shoppingoase wieder. In der Fischecke sieht man ein künstlich angelegtes Meer und hört Meeresrauschen. In der Backwarenabteilung sieht man eine Getreidemühle und riecht das volle Korn. In der Obst- und Gemüseabteilung findet man sich auf einer künstlich angelegten Wiese wieder und glaubt, das Grünzeug liegt inmitten der Natur.

In den Modeläden existieren Umkleidekabinen, welche ganze Hintergrundkulissen darstellen, je nachdem, was man anprobiert. Mit einem Bikini glaubt man, man befindet sich direkt am Strand. Im Pullover glaubt man, der Winter ist in die Umkleidekabine eingezogen. Und so kann man seine Outfits gleich an die Umgebung anpassen, in der man sie schliesslich trägt. Diese Kulissen, welche man per Knopfdruck einschalten kann, verleihen einem ein gutes Anprobegefühl.

Privat verkaufen - Shopping direkt vom Wohnzimmer aus

Das private Verkaufserlebnis, direkt von zu Hause aus zu shoppen, boomt. Es gibt sogar private Verkäufer, die machen das Geschäft professionell und bieten Shoppingpartys an. Man trifft sich mit seinen Freunden in kleinen Runden, vorzugsweise im eigenen Wohnzimmer und bucht so eine private Shoppingparty. Vorwiegend werden Kleidung, Dessous, Kosmetik, Antifaltenprodukte, Liebesartikel, Lust und Leidenschaft, Dessous oder erklärungsbedürftige Produkte wie Vitaminpräparate und Nahrungsergänzung verkauft. Der private Verkäufer kauft die Ware vorab im Grosshandel ein, oder man macht einfach eine Shoppingparty, auf welcher man seine eigenen Dinge verkauft und tauscht. In privater Atmosphäre gerät man in eine Art Euphorie, trinkt Champagner, amüsiert sich und ist in bester Kauflaune. Es ist eine Alternative zum Internetshopping, denn nicht jeder sitzt gerne alleine zu Hause vor seinem Computer und shoppt online. Wenn man so eine Shoppingparty veranstaltet, sollte man einige Dinge beachten. Man muss einen Raum absperren können, in welchem man sensible Dinge wie Schmuck, Geld und Wertgegenstände verschliesst. Man sollte nicht wildfremde Leute per Zeitungsannonce einladen, da man ja seine eigene Privatsphäre präsentiert, aber Freunde sind gerne gesehen. Man sollte seine Wohnung aufräumen, denn immerhin empfängt man Gäste und repräsentiert sein Zuhause. Man sollte nicht mehr als 10 bis 20 Leute einladen, denn es könnte sein, dass die Wohnung überquillt, wenn die Freunde wieder Freunde mitbringen und es immer mehr Leute werden, die das Wohnzimmer ausfüllen. Bitte, irgendwann hat sogar der Fernseher keinen Platz mehr und verschwindet unbeobachtet. Aber ansonsten sind diese privaten Verkaufspartys ein Renner.

Einkaufen mit der Shopping App

Es gibt Zeiten, in denen aus dem Smartphone nützliche Dinge entspringen, wie beispielsweise die Shopping App. Heute kauft man mit dem Handy ein, managed seine Einkäufe wie ein Profi und steht sogar im Supermarkt mit seinem Kühlschrank zu Hause in Kontakt.

Die Shopping App zeigt uns Billigangebote, man kann mit ihr Preise vergleichen, auf Angebotssuche gehen, Waren miteinander vergleichen, Bioprodukte ausfindig machen, nachhaltige Produkte finden, die Waren scannen und schauen, welche Inhaltsstoffe sich darin befinden, ob Zusatzstoffe enthalten sind, oder in welchem Anbaugebiet die Ware produziert wurde.

Mit der Shopping App kann man auch online einkaufen. Hier sollte man jedoch aufpassen, Fake-Shops meiden, auf eine sichere https Verbindung bauen, seine Daten schützen, und man sollte nicht unbedingt im Park oder sonstwo shoppen, denn dort sind die Handy-Daten nicht umfangreich geschützt. Ich manage mit der App meine elektronischen Einkaufslisten, damit ich nicht im Kaufrausch versinke.

Der Shopping Automat für zwischendurch

Haben Sie sich auch gerne einen grässlich schmeckenden Kaffee aus dem Automaten herausgedrückt? Jetzt können Sie rund um die Uhr aus dem Automaten einkaufen. Wenn Sie schnell ein Foto von der neuen Bahnhofsbekanntschaft schiessen möchten, holen Sie sich eine Digitalkamera aus dem Automaten. Wenn Sie Ihr Handy zu Hause vergessen haben, kaufen Sie sich ein neues aus dem Automaten. Nur die Handynummern Ihrer Freunde sind auf dem neuen Smartphone noch nicht drauf, aber im Internet gibt es neue Freunde auf Facebook.

Shopping zu jeder Tageszeit und Nachtruhe, das ist eine wahrlich praktische Innovation, denn ich bin immer pünktlich um vier Uhr morgens hungrig. Da steht zukünftig mein Bäcker griffbereit neben dem Supermarkt um die Ecke. Nur Tüten schleppen, das kann er noch nicht, der Shopping Automat. Aber dafür spuckt er bereits Goldbarren für die nächste Wirtschaftskrise aus, und bequeme Ballerinas für die durchtanzte Nacht.

Online Shopping liegt zunehmend im Trend

Online Shopping im Internet boomt, weil die Online-Shops zunehmend über einen guten Service und über einen körpergenauen Konfektionsgrössenscanner verfügen. Hier kann man sich die ausgesuchten Waren gleich vorab mit seinen Freunden bei Facebook begutachten, bevor man jeden Unsinn kauft. Ausserdem kommt die Ware direkt zu uns nach Hause und wir brauchen nicht vor die Türe zu gehen.

Bitte, ein Trend beim Shopping wird sich wohl niemals richtig durchsetzen, das Einkaufen von Lebensmitteln im Internet. Tests haben schaudernde Ergebnisse gebracht. Da kam das Hühnchen durchgeschwitzt und völlig übermüdet inmitten geschmolzener Eisblöcke, welche inzwischen zu kleinen Wasserbecken geworden sind im durchnässten Karton an. Die Eier hielten es in ihrer kalkhaltigen, zerbrechlichen Eierschale nicht aus und schwammen im Karton mit dem Hühnchen um die Wette, denn Eier haben eine sensible Seele. Vielleicht setzt sich einmal das Bestellen direkt in den Supermärkten durch, wenn am selben Tag die Ware frisch vom Kurier geliefert wird, ähnlich wie beim Pizzaboten, aber Lebensmittel per Postpaket halten es einfach nicht so lange aus, bis sie beim Konsumenten ankommen.

Der Lieferservice bringt die Einkäufe direkt an die Haustüre

Der Lieferservice boomt, weil man zunehmend über eine ausgefeiltere Logistik verfügt, sogar Drohnen zum Liefern einsetzt und dem Kunden alles vor die eigene Haustüre bringen kann. Neulich stand eine Bäckersfrau mit lecker gebackenen Croissants vor meiner Türe und fragte, ob ich kosten möchte. Bitte, das hätte sie nicht tun dürfen, ein fataler Fehler, denn ich roch das frische Gebäck, nahm mir eines, und voila, jetzt bin ich Kunde bei diesem Lieferservice. Ich konnte einfach nicht anders, ich bestellte gleich so eine Testladung voller Croissants, dunklem Fitnessgebäck und kleinem Schurgebäck. Die Ware kam tiefgekühlt, total frisch und unverdorben bei mir an, direkt vom Lieferanten. Bitte, die Post kann da nicht mithalten, selbst, wenn die Pakete mit Drohnen versand werden. Was macht eigentlich eine Drohne samt Paket, wenn es regnet? Sie nimmt sich einen Regenschirm, zieht sich Gummistiefel an und beeilt sich, damit die Ladung nicht nass wird.

Ich denke, wenn alle Tiefkühllieferanten ihre künstlichen Aromen und Geschmacksverstärker aus dem Sortiment nehmen, wenn sie die Packungsgrössen auf die zahlreichen Single Haushalte anpassen, dann wird das Direktshopping per Lieferservice boomen, denn unsere Zeit wird immer schnelllebiger, kürzer und tiefgefrorener. Alles, worauf wir Wert legen, sind: kurze Wege, natürliche Nahrungsmittel, schnell zubereitet und gut zu verdauen. Am liebsten bekommen wir die Ware direkt ins Hausgeliefert.

Grosse Einkaufscenter verdrängen die kleinen Läden

Die grossen Shoppingcenter boomen, sie wachsen wie Pilze aus dem betonierten Nährboden der Städte. In Klagenfurt entstand einst ein Einkaufscenter mitten in der Stadt. Mittlerweile ist die Stadt fast leer, aber die Cityarcaden sind dafür so voll, dass man kaum Platz im Nudelrestaurant bekommt. Nudel machen dick, aber mich machen sie glücklich.

Die grossen Shoppingcenter sorgen dafür, dass die Innenstadt leer wird, aber dafür boomt in den Centern das pure Leben. Bitte, im Winter ist es warm drin, im Sommer dafür kühl, es weht ein frischer Parfumduft durch die klimatisierte Luft, und die Geschäfte sind auf mehreren Etagen direkt nebeneinander, notfalls auch übereinander. Rolltreppen fahren ist nicht mein Ding, ich nehme den Lift. Und ich finde immer etwas in meinen Lieblingsläden, notfalls auch einen Smoothie, der mich stärkt.

Der Trend der grossen Einkaufscenter ist erschreckend, da man sich nicht mehr in der Innenstadt unter freiem Himmel bewegt, nicht mehr die Gastronomie in der Stadt besucht, sondern nur noch bei vollklimatisiertem Raumflair auf und ab läuft, die Frischluft durch die Klimaanlage einatmet und das Einkaufscenter als Sporthalle ansieht. Immerhin legt man einige Kilometer zurück, wenn man sich einen ausgiebigen Shoppingbummel gönnt.

Fashion Sharing - gut für die Umwelt und den Geldbeutel

Weil sich ein Trend zu Fast Fashion, zur schnellen Mode zu kleinen Preisen entwickelt hat, entwickelte sich ein neuer Trend daraus, das Teilen und Sharen der Kleidung. Es gibt bereits Pioniere, kleine Anbieter dieses Shoppingmodells. Man mietet sich für einen Monat lang einige Outfits, bringt diese wieder zurück, bezahlt nur die Miete für die Kleidung und kann sich wieder etwas Neues aussuchen.

Der Umweltgedanke hinter diesem Einkaufsmodell fasziniert mich, denn ich habe neulich 7 Kartons voller Altkleider zur Caritas gebracht und weiss nicht, ob die etwas mit den Kostümchen und Hosenanzügen in rot und pink, in gelb und grasgrün anfangen kann. Beim Sharing Modell findet sich immer jemand, der etwas davon brauchen kann, und es wird weniger weggeworfen. Shopping muss nachhaltiger werden, sonst ersticken wir im Plastikmüll.


Lifestyle

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Sponsoren