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Was muss ein Verbraucher beachten?

VerbraucherDer Ratgeber für Verbraucher - Ein Verbraucher muss und darf sich in der Regel darauf verlassen, dass sein gekauftes, erworbenes Produkt in Ordnung ist. Hierfür gibt es den sogenannten Käuferschutz, die Garantie, das eventuelle Qualitätssiegel, und zuletzt, wenn alles scheitert, gibt es die Konsumentenzentrale, die für den Verbraucherschutz eintritt und bei eventuellen Klagen behilflich sein kann. Der Konsument sollte vorab trotzdem beachten, dass er teuer kauft, wenn er nur auf den niedrigen Preis achtet, und dass er Schrott konsumiert, wenn er sich auf stark verbilligte Angebote von Markenware aus dem Ausland stürzt. Der Verbraucher konsumiert ideal, wenn er seine Marke kennt und liebt, wenn er regional kauft, und wenn er die Qualität überprüft.

Was ist ein Verbraucher?

Ein Verbraucher ist ein Konsument, einer, der die Wirtschaft ankurbelt und am Leben hält. Wir sind die aktuellen Verbraucher, und unsere Kinder sind die Konsumenten von morgen. Wir kaufen ein, leisten uns etwas, sparen für Notzeiten, schliessen Abos ab, lieben ein geregeltes Leben ohne Stress, und wir lieben die Automation im Alltag, damit wir uns um möglichst Nichts zu kümmern brauchen.

Der Verbraucher regelt Angebot und Nachfrage, zumindest in guten wirtschaftlichen Zeiten, in denen die Produktion nicht stillsteht. Und so orientieren sich die Märkte am einzelnen Konsumenten.

Wie sieht die Lage der Märkte für den Verbraucher von morgen aus? Die Wirtschaftsmärkte der Zukunft sind individuell, personalisiert und auf Singles, Paare und Kleinfamilien, besonders aber auf Single-Haushalte ausgerichtet. Es boomen Singlereisen, kleine Appartments, Luxus-Penthäuser für Paare, Singlebörsen im Internet, und es boomt ein Anti-Aging Markt für reifere Menschen.

Je mehr Individualität und Ego in einer Dienstleistung, in einem Produkt steckt, umso teurer ist es. Dies beginnt bei Lebensmitteln, wenn die Salatpackung auf den Single-Haushalt zugeschnitten ist, und es endet bei den teuren Mieten für kleine Wohnungen. Der Singleurlaub ist teurer als ein familienfreundliches Hotel, in welchem Kinder gratis urlauben. Anti-Aging Produkte sind teurer als eine normale Hautcreme im grosszügigen Spartopf. Die Wirtschaft hat nämlich Senioren und Singles als zahlungskräftige Konsumenten entdeckt.

Tipps für Verbraucher

Was muss man als Konsument beachten? Produkte sollten Bio sein und nachhaltig produziert werden. Bei Verpackungsmaterial kann man sparen, Strom und Treibstoff kann man sparen, aber beim Umweltschutz, bei Gesundheit und Qualität sollte man nicht sparsam sein, denn sie sind wichtig für unser Weiterleben. Verbraucher werden oft mit Gewinnspielen angelockt, mit Abofallen zugemüllt und mit falschen Versprechungen zum Produktkauf angeregt, aber selbst davor kann man sich schützen. Achten Sie auf Ihre persönlichen Daten und Ihre Privatsphäre, wenn Sie im Internet unterwegs sind, oder irgendwelche Kundenkarten anlegen.

Im Grunde würde das System des Handels wunderbar funktionieren, wenn Machtverhältnsse, Geld und Gier nicht im Weg stehen. Da wir Menschen jedoch von Natur aus mit einem Ego gesegnet sind, muss man sowohl als Händler als auch als Konsument aufpassen, dass man nicht übers Ohr gehauen, über den Tisch gezogen wird, denn so ein Schleudergang über die Tischkante kann symbolisch gesehen ganz schön wehtun.

Der Konsument muss beim Parken vor einem Supermarkt darauf achten, dass er nicht zu lange dort parkt, eine Parkscheibe in die Windschutzscheibe gelegt hat und auch im Supermarkt einkauft. Viele Supermärkte sind nämlich dazu übergegangen, die parkenden Autos vor ihrer Türe zu kontrollieren, weil missbräuchlich Fahrzeuge dort stehen, die nichts mit dem Supermarkt zu tun haben. So stehen beispielsweise Pendler den ganzen Tag vor Supermärkten, damit sie gratis parken und sich kein Parkticket oder eine teure Parkgarage leisten müssen.

Der Verbraucher darf maximal bis zu 2 Stunden vorm Supermarkt stehen und muss an Hand des Kassabons nachweisen, dass er in dieser Zeit dort eingekauft hat. Ansonsten kann das Fahrzeug abgeschleppt werden, der man zahlt bis zu 30 Euro Strafe.

Der Verbraucher muss auch darauf achten, dass er keine Mogelpackung kauft, wenn er Waren einkauft. Oft sieht die Packung gross aus, der Inhalt fällt aber klein aus, weil viel Luft in der Verpackung steckt. Tee, Kaffee, Kakao, Müsli, Getreide, Zucker, alles, was sich in einer Verpackung befindet, kann betroffen sein. Zwar steht die exakte Mengenangabe auf jeder Ware drauf, aber der Konsument hat wenig Vorstellung davon, er orientiert sich gerne an der Verpackungsgrösse.

Bei Kosmetik wird gerne viel heisse Luft verkauft, da hier in vielen Verpackungen der sogenannte doppelte Boden eingebaut ist. Man schaut sich eine grosse Parfumschachtel an, in dieser steckt eine zweite Schachtel, und in dieser steckt ein kleiner Flacon mit wenig Parfum drin. Manche Hersteller machen dies aus logistischen Gründen, aus reinen optischen Gründen, aber niemand gibt zu, dass er damit Geld generiert, wenn der Verbraucher zugreift und optisch getäuscht wird. Aus Umweltschutzgründen findet Gott sei Dank langsam ein Umdenken statt.

Weibliche Verbraucher müssen auf den Preis achten. Preise für Männerprodukte sind oft niedriger als für Frauenprodukte. Dies zeigt sich in der Kosmetik und beim Friseur deutlich, weil die Frau bis jetzt als pflegeintensiver eingestuft wurde. So kostet ein Kurzhaarschnitt für die Frau mehr als für den Mann.

Man merkt es aber auch bei Produkten, die für Frauen und Männer gleich sind, beispielsweise bei Kopfhörern. Die Kopfhörer in pink sind teurer als jene in schwarz. Wahrlich, die Farbe ist schuld. Einige Hersteller und Anbieter sagen, Frauen möchten mehr bezahlen. Das stimmt nicht, eine Frau möchte genauso sparen. Wenn man sich für Männerprodukte entscheidet, kann man sparen, allerdings ist dies nicht überall möglich. Wenn eine Frau mit der Schuhgrösse 40 einen pinken Turnschuh möchte, zahlt sie mehr, als der Mann mit Schuhgrösse 40, wenn er das gleiche Schuhmodell wählt. Faire Preise für alle wären endlich angebracht.

Wie gut ist der Verbraucherschutz?

In unserer heutigen Welt des Konsums wissen wir manchmal nicht, was wir zuerst konsumieren sollten. Manche Menschen wissen nicht, ob sie überhaupt etwas kaufen oder abonnieren sollten, da das Angebot so reichhaltig ist, dass es über den Tellerrand schwabbelt. Wir müssen aber genau über diesen vollen Tellerrand schauen, um zu erkennen, welche Angebote und Waren gut für uns sind.

Verbraucherschutz Zentralen empfehlen und urteilen mit Testergebnissen. Hier hat der Konsument schon gute Anhaltspunkte, ob ein Produkt gut oder weniger gut ist. Manche Produkte sind aber für den einen Menschen Schrott und für den anderen viel wert. Wozu haben wir den Sperrmüll? Die einen werfen die Sachen weg, die anderen sammeln sie wieder ein und verkaufen den Müll am Flohmarkt wieder anderen Menschen zum Schnäppchenpreis. Einst warf ich ein CD Regal weg und entdeckte mein Regal an einem Flohmarkt wieder.

Das Produkt muss zum Menschen passen. Wenn man dies endlich in seinem Gehirn verankert hat, ist man ein guter Verkäufer, zu dem die Kunden erneut kommen. Es bringt nichts, wenn man Produkte den Menschen schmackhaft macht, immer wieder mit den selben Produkten den selben Menschen auf die Nerven geht und ihnen diese Produkte verkaufen möchte. Networkmarketing funktioniert auf diese Weise.

Diese Menschen verlieren ihre Freunde, finden keine neuen mehr und verirren sich dann in der jeweiligen Networkmarketing Gruppe, in der sie den Familienersatz finden. Wenn ich das Produkt gut finde, ist es noch lange nicht gut für den Rest der Welt. Und wenn ein anderer ein Produkt gut findet, muss ich es nicht auch konsumieren. Die Vielfalt der Produkte bietet uns die Auswahl.

Besonders bei Kosmetikartikeln, Essen, Getränken und Produkten für den eigenen Körper sollte man das auswählen, was der Körper mag. Und alles andere sollte man so wählen, dass die Seele damit einverstanden ist. Es hat auch nicht jeder die gleiche Wohnung. Sogar die Ikeamöbel werden beliebig und unterschiedlich kombiniert.

Wenn der Konsument getäuscht wird

Erinnern Sie sich noch an den Automobilclub, der manche Automarken gegen kleine Gefälligkeiten nach vorne schob und andere weiter nach hinten, obwohl die Testergebnisse anders ausgefallen waren? Bitte, wenn man so etwas entdeckt, weiss man nicht mehr, ob man überhaupt noch einem Automagazin glauben darf. Mein Lebenspartner kaufte sich sämtliche Autozeitschriften, vertraute den Testberichten und Testergebnissen, bis er die herb bittere Wahrheit hören musste. Wir haben uns bis heute kein neues Auto gekauft, er verarbeitet gerade sein Langzeit-Trauma.

Wenn es in der Autoindustrie nicht fair zugeht, wie kann sich dann der Verbraucher sicher sein, dass Ökoprodukte beim Ökotest richtig dargestellt werden? Muss man denn alles selber ins Labor schicken? Ich liess einst eine Naturkosmetik Creme eines Network Marketing Unternehmens im Labor prüfen. Ich erschrak, denn es befand sich Eisen und Quecksilber darin. Pfui, ich hatte das Produkt bereits genutzt. Gut, der Anteil der Gifte war minimal, aber er schadet dem Körper auf Dauer. Manchmal wird der Mensch krank, ohne die Ursachen zu kennen.

Ich kaufte mir einmal Stiefel, die musste ich wieder zurückgeben. Sie fielen im Test wunderbar aus, bis die Rückrufaktion kam, weil die Stiefel giftige Farbstoffe enthielten. Jetzt rieche ich jedes Mal am Stiefel, wenn ich mir neue kaufe. Ich komme mir vor wie eine Elefantennase auf Schnüffeltour, wie ein Trüffelschwein. Bitte, den Schweinebauch habe ich mir schon angefressen, so angefressen bin ich, wenn ich mitbekomme, dass Korruption am Konsumenten ausgeübt wird. Werden wir Konsumenten verschaukelt?

Stiftung Warentest und das Ökosiegel

Ich hoffe, nein, ich bete zum Himmel, dass die Stiftung Warentest fair ist und sich nicht kaufen lässt, denn ich vertraue ihr. Konsumenten haben das Glück, dass sie einen Orientierungspunkt bei Stiftung Warentest finden. Ich schaue beispielsweise bei vielen Produkten auf das Ökosiegel oder informiere mich über die Qualität eines Produktes bei Stiftung Warentest. Auf den Verkäufer und seine Meinung alleine verlasse ich mich nicht, denn da war ich bereits mehrmals schon verlassen worden.

Besonders bei Kinderspielzeug sollten Sie vorsichtig sein. Das CE Zeichen alleine ist nicht dafür ausschlaggebend, dass es sich wirklich um kindgerecht verarbeitete Ware handelt. Es können giftige Farben verwendet worden sein, oder kleine Teile können sich vom Spielzeug lösen. Ich achte auch darauf, wo, in welchem Land das Spielzeug produziert wurde. Kleinkinder stecken alles in den Mund.

Übrigens musste jetzt der gute Kindertee aus dem Sortiment weichen, weil er zu viel Zucker enthielt. Der Tee schmeckte mir wahrlich gut, und ich bin mittlerweile ein Kleinkind mit weit über 30 Jahren. Die Konsumenten haben sich erfolgreich durchgesetzt und den Tee zunehmend gemieden, bis der Hersteller ihn durch einen gesunden Kindertee ersetzte.

Wir Verbraucher haben ja kaum Chancen, ein Produkt auf seine Richtigkeit zu testen, wir müssen uns auf Siegel, Qualitätssicherung und Verbraucherschutzzentralen verlassen. Immerhin, wir sind weiter als in Russland, denn dort blüht die Korruption wie eine ungemähte Wiese. Optisch bezaubernd, aber kaum betretbar.

Verpackungen müssen das gezeigte Produkt beinhalten

Haben Sie sich schon öfters gedacht, der neue Tee muss lecker sein, wenn er auf der Verpackung so naturbewusst aussieht? Oft sieht man eine tolle Verpackung, kennt jedoch den Inhalt nicht richtig und glaubt, es sei genau das Produkt in der Packung, welches man gerade anschaut. Das ist leider immer noch nicht in jedem Fall so, denn manchmal tummeln sich minderwertige Produkte in gut aufgemachten Packungen. Der Kunde ist von aussen begeistert und von innen enttäuscht.

Normalerweise muss sich ein naturgetreuer Biotee in der Verpackung befinden, wenn einer aussen angegeben ist. Künstliche Aromen dürfen in diesem Fall nicht beinhaltet sein. Und ein Vanillepudding muss Vanille enthalten, wenn er als solcher auf der Packung zu sehen ist, sonst ist der Verbraucher verwirrt. Wenn eine Ananas auf der Packung zu sehen ist, muss sie auch im Produkt enthalten sein, nicht nur das künstliche Ananas-Aroma. Ein Smoothie muss Früchte enthalten, Lasagne muss Wurst und Käse enthalten, und ein Schokoladenkuchen muss Schokolade enthalten, wenn dies auf der Verpackung eindeutig zu sehen ist.

Bilder können täuschen, das sollte jedoch nicht sein. Übrigens muss der Allergiker ohnehin die Inhaltsstoffe genau durchlesen, denn es gibt Stoffe, die zu schweren Allergien führen und für den Allergiker gefährlich sind. Der Normalverbraucher sollte sich jedoch nicht von einer Verpackung, die schön aussieht blenden lassen müssen. Und die Verpackungsgrösse, sowie der Kalorienwert, der Zucker, der Fettwert und der Nährwert spielen auch eine Rolle. Es gibt mittlerweile Gerichtsurteile, welche dies regeln.

Wie sicher sind Gütesiegel?

Gütesiegel, auch in Einzelfällen Prüfsiegel genannt, bieten dem Konsumenten eine Art Sicherheit. Sie stammen zwar grösstenteils aus der Privatwirtschaft, nicht alle Siegel halten exakt die hohen Qualitätsrichtlinien ein, welche der Verbraucher in ihnen vermutet, aber sie sind ein Schritt in die richtige Richtung, ein Schritt in Richtung guter Qualität, ioanbau, Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Zuerst vertraute der Konsument den grossen Marken, da er sich sicher sein konnte, dass er damit gute Qualität kauft. Zunehmend wurden diese Marken jedoch von Billigprodukten erdrückt, welche genauso viel Qualität versprachen und dem Konsumenten das Gefühl vermittelten, er würde Qualität zum kleinen Preis kaufen. Im Laufe der Zeit schäumten die Medien über, die Eilmeldungen über krebserregende Inhaltsstoffe, zu viel Salz, zu viel Zucker, versteckte Fette, versteckte Aromen und Zusatzstoffe verunsicherten den Verbraucher, sodass er das Vertrauen in jegliche Produkte verlor. Der Handel musste reagieren und liess sich die Gütesiegel einfallen, damit wenigstens ein wenig des Vertrauens zurückgewonnen werden konnte.

Heute schauen wir automatisch zuerst auf das Vorhandensein eines Prüfsiegels, sind enttäuscht, wenn wir keines vorfinden, und entscheiden uns in den meisten Fällen für ein geprüftes, vertrauenswürdiges Produkt, selbst wenn der Preis dafür etwas höher ist. Nur bei überteuerten Produkten, besonders im Bereich der Lebensmittel entscheiden wir uns für den niedrigen Preis. In Europa verwenden die Leute im Durchschnitt 11% ihres Einkommens für Lebensmittel, in den USA sind es nur 6% des Einkommens. Da fragt man sich, ob Qualität und Preis noch miteinander verträglich sind, wenn die Leute zwar einen hohen Standard kaufen möchten, jedoch kaum etwas dafür bezahlen wollen. Und so muss man bei den Gütesiegeln Abstriche machen, da die Anforderungen niemals mit den niedrigen Preisen abgedeckt werden können.

Das Biosiegel für Lebensmittel

Eines der begehrtesten Siegel ist das Biosiegel. Viele Konsumenten verbinden damit reinste unberührte Natur, Hühner mit einem glücklichen Leben, ungedüngte, naturbelassene Wiesen und Ökoprodukte. Der Begriff Bio ist jedoch nicht so geschützt, dass er weltweit exakte Richtlinien erfüllen muss, und so kann es passieren, dass nicht viel Bio in einer Bioware steckt, der Verbraucher jedoch glaubt, er kauft reinstes Öko. In Europa gibt es seit 2010 verbindliche Richtlinien für das Biosiegel und noch strengere Richtlinien für ein zusätzliches Verbandssiegel.

Bio muss in Europa mindestens 95% Öko beinhalten und höchstens 0,9% gentechnisch veränderte Materialien. Dies bedeutet jedoch auch, dass Gentechnik enthalten sein darf und konventionelle industrielle Verarbeitung sowie Chemie in geringer Dosierung eingesetzt werden kann. Natürliche Aromen sind ein Beispiel dafür. Aromen können aus vollkommen unterschiedlichen Lebensmitteln extrahiert und zusammengesetzt werden, sodass ein Erdbeeraroma auch aus Holz und weiteren Stoffen zusammengemischt werden kann. Nur das natürliche Erdbeeraroma aus Erdbeeren ist ein richtiges Erdbeeraroma.

Bio-Lebensmittel können durchaus im Treibhaus unter künstlicher Sonne heranreifen, denn nicht immer stammen Obst und Gemüse von naturbelassenen Wiesen. Im Winter liegt bei uns Schnee, wenn wir unsere Biogurken im Supermarkt kaufen. Die konventionelle Düngung fällt weg, da kann man sich bei Bioware sicher sein, aber ansonsten läuft die Massenproduktion für die Supermärkte auch industriell gefertigt übers Laufband ab. Biobaumwolle für wenig Geld wird beispielsweise in einer riesigen Massenproduktion gefertigt, bei der man nie weiss, wieviel Naturbelassenheit tatsächlich dahintersteckt. Wenn diese Biobaumwolle dann eingefärbt wird, enthält sie trotzdem Chemie.

Das Biosiegel und die grüne Ampel

Ich hätte gerne eine grüne Ampel für Produkte, die gesund sind und nicht nur gesund schmecken. Wenn wir die Lebensmittel mit einer Ampel versehen würden, wenn wir einheitlich, vom Gesetz bestimmt, auf den Verpackungen restlos alles angeben müssten, was drin ist, würden wir uns leichter im Lebensmitteldschungel zurecht finden. Nahrungsmittel mit grüner Ampel sind für mich wie ein Lebensmotto, denn da lebt die Natur drin, und somit nach dem Verzehr auch in mir.

Das Biosiegel ist beispielsweise eine gute Idee. Man weiss, dieses Produkt beinhaltet Bio, man muss nur die von der EU verordneten Schadstoffe, welche in Bio erlaubt sind, wegdenken.

Biosiegel, Ökosiegel, und die regionalen Qualitätssiegel sind aber nur so viel wert, wie die Hemmschwelle für Korruption es zulässt, denn so ein Siegel kann man schnell irgendwo draufkleben. Erinnern Sie sich noch an den Pferdefleischskandal? An und für sich sprechend ist Pferdefleisch gesund, edel und als Delikattesse zu werten. Bitte, wenn ich meinem Pferd einen Namen gebe und darauf reite, und wenn ich dies auch ausserhalb der Bettkante mit einem Vierbeiner mache, nur des Sports Willen, dann kann ich kein Liebhaber von Pferdefleisch sein. Am Sommerball in Wien stehen die Pferde im Mittelpunkt, und draussen wird der edle Pferdeleberkäse verkauft. Wir müssen wirklich viel schlucken, wenn wir nicht genau prüfen, was drin ist. Und trotzdem nehmen manche Verbraucherschutzzentralen den Mund sehr voll und sagen, es stimmt immer alles, es gibt keine Täuschungen und Skandale.

Gütesiegel für Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit, faire Arbeitsbedingungen, faire Umweltbedingungen, dies sind wichtige Kriterien für den Verbraucher. Bei nachhaltigem Fisch ist beispielsweise gewährleistet, dass die Netze grosse Löcher haben, damit die kleinen Fische nicht versehentlich mitgefangen werden. Die Netze dürfen nicht nahe dem Meeresboden gezogen werden, sonst gerät der nahrhafte Boden in Mitleidenschaft. Die Meere dürfen nicht überfischt werden, und der Fisch darf nicht leiden.

Fair Trade Siegel sind besonders wichtig für den Verbraucher. Er verbindet damit faire Arbeitsbedingungen, faire Löhne, einen fairen Handel und eine nachhaltige Produktion sowie faire Umweltbedingungen. Palmöl ist so ein Trugbild, welches der Verbraucher mit naturbelassener Umwelt und veganer Ernährung in Verbindung bringt. Dabei ist Palmöl eines der schmutzigsten Geschäftsmodelle, die ich je gesehen habe. Die Wälder werden dafür gerodet, der Lebensraum vieler Tiere wird geopfert, das Palmfett ist ungesund und wird nur produziert, weil es so ergiebig und billig ist. Sogar in Kosmetikprodukten steckt es drin, damit das Duschgel gleitfähiger wird und sanfter über den Körper rutscht.

Der Mengenausgleich ist auch so ein Trugbild der nachhaltigen Produkte. In einem Orangensaft können 5% Nachhaltigkeit stecken, auch wenn der Konsument glaubt, er würde ein faires Produkt kaufen. Milch, Eiweiss und andere Zutaten dürfen abgezogen werden, bei Säften darf ein gewisser Anteil aus nicht nachhaltiger, konventioneller Produktion zugemischt werden, und so sinkt der nachhaltige Anteil drastisch. Auch vor Ort kann man die fairen Arbeitsbedingungen schwer überprüfen, und so erzählen manche Bauern von Kaffeeplantagen, Zuckerrohrfeldern und diversem Getreide- Gemüse- und Obstanbau, sie verdienen so wenig, dass sie kaum davon leben können. Wir zahlen aber mehr für fair trade Produkte, fühlen uns wohler und gesünder dabei, weil wir glauben, wir kaufen saubere Ware ein.

Welche Gütesiegel gibt es?

Jeder kann ein Gütesiegel herstellen und seine Produkte damit zieren. Der Verbraucher hat nahezu keine Chance, im Dschungel der Gütezeichen den Durchblick zu behalten, da es keine festen Richtlinien gibt. Ich kann heute ein Produkt entwerfen und morgen ein Umweltsiegel draufkleben, damit ich übermorgen mehr Geld damit verdiene. Dies ist einer der grössten Kritikpunkte, da es meiner Meinung nach viel mehr Regelungen geben müsste. Verbände und Institutionen haben sich zusammengetan, um die Verwaltung, den Einsatz und die Überprüfung der einzelnen Siegel besser zu gewährleisten, aber selbst hier gibt es keine einheitlichen Richtlinien. Trotzdem kann man den bekanntesten Gütesiegeln glauben, denn irgendwo muss man ja in die richtige Richtung gehen.

Das AMA Gütesiegel für österreichische nachhaltige und biologische Produkte, das MSC Siegel für nachhaltigen Fischfang, das Blaue Flagge Gütesiegel für den Tourismus, Blauer Engel für umweltfreundliche Produkte, Euroblume für Gesundheit und umweltfreundliche Produktion und Dienstleistungen, grüner Strom für umweltfreundlichen Ökostrom, Natureplus für umweltfreundliche Einrichtungsgegenstände, dies sind nur einige wenige der mehr als 1000 Gütesiegel, die im Umlauf sind. Ich mag den Panda, denn er signalisiert mir Tierschutz und Umweltfreundlichkeit. Ich liebe die Biosiegel bei Lebensmitteln, denn sie signalisieren mir wenigstens ein bisschen mehr Sicherheit in Sachen Gesundheit. Und ich wühle mich immer wieder durch unzählige Siegel, die ich noch nicht kenne.

So erkennen Sie nachhaltige Produkte

Nachhaltige ZitronenBei so manchen nachhaltigen Produkten frage ich mich, wo ihr Nutzen bleibt. Als ich neulich ein Biogemüse im Supermarkt entdeckte, welches seidig zart in eine Plastikfolie eingehüllt war, dachte ich, die Welt ist verrückt, denn ich sah keinerlei Sinn in nachhaltigem Plastik, ausser dass dieses Plastik zu Mikroplastik und Nanoplastik zerfällt und unserer Gesundheit nachhaltig schadet. Wieso brauchen Obst und Gemüse Plastikverpackungen? Ich ging zu meinem kleinen italienischen Laden und kaufte Gemüse ohne Verpackung, dafür jedoch mit restlicher Erde dran, denn damit fühlte ich mich wohler.

Im Grunde sind nachhaltige Produkte eine gute Sache, da sie die Umwelt schonen, für gute Arbeitsbedingungen stehen, unsere Gesundheit unterstützen und die Welt verbessern. Sie geben uns ein sauberes, sicheres und angenehmes Gefühl, verleihen uns ein gutes Gewissen, und dafür sind wir auch bereit, mehr zu bezahlen. Ich kaufte einst einen teuren Bio-Broccoli im Supermarkt, verpackt in Plastikfolie, welcher mir nach dem Verzehr Bauchschmerzen bescherte und uralt schmeckte. Ich kaufte dann in einem Gemüseladen einen Bio Broccoli, der frisch schmeckte, keinerlei Verpackungsmaterial besass und mir keine Bauchschmerzen bescherte. Bis heute frage ich mich, warum in echter Bioware nur 95% Bio und bis zu 0,9% Gentechnik stecken dürfen?

Die verschiedenen Qualitätssiegel sorgen dafür, dass wir die nachhaltigen Produkte kaufen und uns von der Billigware langsam verabschieden. Trotzdem strebt der moderne Konsument danach, billig mit Qualität zu kaufen. Solange die Gütesiegel keinen einheitlichen, streng geregelten Richtlinien unterliegen, kann jeder ein neues Qualitätssiegel entwerfen und seinem Produkt einen nachhaltigen Stempel aufdrücken. Mit mehr als 1000 Siegeln weiss der Verbraucher kaum, ob hinter einem Qualitätsprodukt tatsächlich Nachhaltigkeit steht, oder ob das Produkt nur dazu dient, Käufer anzulocken.

Nachhaltige Produkte ohne Obsoleszenz

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen einen Drucker, der nach genau 1000 Seiten den Geist aufgibt. Zur gleichen Zeit funktioniert Ihr Geschirrspüler nach exakt 2000 Anwendungen nicht mehr. Da könnte man vor Wut den Drucker nehmen, ihn in den Geschirrspüler stecken und beides in der Schrottpresse reinigen, sodass man sich danach nicht mehr daran erinnert, dass dies einmal Geräte waren. Mir ist dieses Phänomen immer wieder passiert, so lange, bis ich jeden einzelnen Anwendungsvorgang protokollierte, um zu schauen, nach wie vielen Anwendungen meine Geräte kaputt werden. Ich bemerkte eine beunruhigende Regelmässigkeit in meinen Protokollierungen.

Als ich einen erschreckenden Bericht über die künstliche Obsoleszenz technischer und alltäglicher Produkte sah, wunderte mich nichts mehr. Die Geräte waren nicht kaputt, sie hatten nur künstlich eingebaute Ablaufsverfahren, welche exakt nach gewissen Anwendungswiederholungen zum Einsatz kamen. Mit wenigen Handgriffen kann man die Geräte wieder zum Laufen bringen. Als ich dies sah, wünschte ich mir meine alten Produkte aus dem Müll wieder zurück.

Wenn man Technik auf den Markt bringt, die nachhaltig ist, erwirtschaftet man irgendwann nicht mehr den guten Anfangsprofit, weil die Ware zu lange funktioniert. Der Handel hat sich gedacht, wir lassen die Produkte künstlich altern, dann verkaufen wir mehr. Die Folge waren Umweltverschmutzung und unnötige Produktion, Energieverschwendung und Konsumententäuschung. Heute dürfen die Produkte grösstenteils nicht mehr künstlich ablaufen, sie müssen nachhaltig produziert werden, damit wir die Umwelt schonen.

Besser leben mit nachhaltigen Produkten

Ich lebe besser, wenn ich nachhaltige Produkte einkaufe. Jedes Mal, wenn ich Klamotten kaufe, denke ich mir, eigentlich würde ich auch mit dem auskommen, was zu Hause im Schrank hängt, und dann lacht mich ein Kleid unverschämt aus dem Schaufenster an. Ich bewundere jedoch alle Menschen, die richtig nachhaltig leben und sich mit wenigen materiellen Dingen umgeben. Die Minimalisten leben beispielsweise mit weniger als 100 Gegenständen und sind glücklich mit deren Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Produkte müssen besonders im Alltag hohe Qualität aufweisen, denn man verwendet sie ja täglich und strapaziert ihre Funktionsfähigkeit. Ein Haartrockner, der exakt nach 1000 Anwendungen streikt, ist für mich als Vielföner nicht nachhaltig, und so entschied ich mich, meine Haare nicht mehr täglich, sondern nur noch 1 bis 2 mal pro Woche zu waschen. Eine Kaffeemaschine, die nach 2000 Kaffeetassen kaputt geht, ist auch nicht nachhaltig genug, und so mache ich meinen Kaffee seither manuell mit Filter und uralter Kaffeemühle. Mein uralter Teekocher funktioniert allerdings seit mehr als 20 Jahren und erhitzt mein Teewasser immer noch.

Nachhaltige Produkte in der Wirtschaft

Ob Nachhaltigkeit mit Wirtschaftswachstum zusammenpasst, bezweifle ich, denn wenn ein Ding nicht mehr kaputt geht, besitzt man es ewig. Ich kaufte einst dünne Seidenstrümpfe, die ich fünf Jahre lang immer wieder trug und unzählige Male gewaschen hatte. Als ich neue kaufen wollte, gab es diese Firma nicht mehr. Wenn eine Seidenstrumpfhose nicht mehr reisst, kauft sie niemand mehr in regelmässigen Abständen nach. Für das Wirtschaftswachstum ist dies eine Katastrophe.

Der heutige Konsument möchte billig und trendig kaufen, und so kommen in immer kürzeren Abständen neue Produkte auf den Markt. Ich besitze einen Computer mit uraltem Betriebssystem, und wenn ich mir einen neuen kaufen muss, werde ich mich wie ein Steinzeitmensch fühlen. Auch frage ich mich, warum wir jedes Jahr ein neues Smartphone brauchen? Und wozu braucht man staatliche Förderprogramme für die Produktion von neuen Autos, nur damit man die alten verschrottet? Es ist das Wirtschaftswachstum, aus dem noch immer ein paar Prozent jährlich herausgepresst werden müssen.

Nachhaltige Produkte im Alltag

Wir werfen im Durchschnitt jede Woche eine Zahnbürste weg, weil uns die Medizin sagt, man muss seine Zahnbürste regelmässig wechseln, um gesund zu bleiben. Wir wechseln wöchentlich ein bis zweimal die Bettwäsche, weil wir uns vor Krankheiten fürchten und überdimensional gut riechen möchten. Wir verwenden unzählige Kosmetikprodukte, weil wir einen richtig ausgereiften Körperkult betreiben. Und so werden Alltagsprodukte, die eigentlich noch tauglich sind, rasch ausgewechselt. Dies verschafft uns grosse Müllberge, die wir jedoch im Alltag nicht sehen, weil sie nicht achtlos herumliegen, sondern sorgsam entsorgt werden. Vor allem der Plastikmüll ist so nachhaltig, dass er nicht biologisch zerfällt, sondern ewig währt. Aus Mikroplastik wird Nanoplastik, welches Tier und Mensch durch die tägliche Nahrung in sich aufnehmen, und so essen wir unbewusst Plastik und wundern uns über Allergien.

Die Wirtschaft hat sich trotz der Abschaffung der Obsoleszenz etwas einfallen lassen und zu diesem Zweck diverse Luxusprodukte zu Alltagsprodukten gemacht. Die Werbung gaukelt uns vor, dass wir jährlich neue Möbel brauchen, denn nach Weihnachten und im Hochsommer beginnt der Schlussverkauf. Zu wichtigen Fussballspielen brauchen wir plötzlich einen neuen Flachbildfernseher, so gross wie die Wohnzimmerwand breit ist, da wir sonst den Fussball übersehen könnten. Wir benötigen neue Parfums, auch wenn der alte Flacon noch voll ist, neue Kleidung im Wochentakt, weil die Fast-Fashion neue Modetrends auf den Markt wirft, und wir müssen unbedingt mit den neuesten technischen Spielereien ausgestattet werden, damit wir up to date sind.

So werden aus Luxusprodukten Alltagsprodukte, ohne dass wir dies bewusst bemerken. Der Trend gibt den Ton an, damit ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum entsteht, selbst wenn die Produkte noch einwandfrei in Ordnung sind. Ich habe aufgehört, mit diesem Trend mitzulaufen und kaufe nur noch das, was ich brauche. Ich stehe morgens am offenen Fenster, höre den Vögeln zu und bewundere das restliche Stück Umwelt, welches wir noch nicht zerstört haben.

Nachhaltige Produkte finden

Trotz des steigenden Wirtschaftswachstums existieren zahlreiche nachhaltige Produkte, die unser Leben langfristig bereichern, unsere Umwelt schonen und unsere Gesundheit unterstützen. Viele Menschen kaufen nur noch, um Arbeitsplätze zu erhalten, und wir schauen geduldig zu, wie Ationäre ihre Gewinnausschüttungen geniessen, während Arbeit nicht mehr ausreichend gut bezahlt wird. Nachhaltigkeit bedeutet jedoch, dass wir entschleunigen anstatt zu beschleunigen, und hierfür existiert ein zunehmend grösser werdender Markt.

Kaffee, Zucker, Baumwolle, südländische Früchte, Kakao und Rohmaterialien aus dem Fair Trade Handel sind nachhaltig, denn sie werden wenigstens nicht zu unterdurchschnittlichen Hungerlöhnen produziert. Menschen in der Dritten Welt wollen auch leben und anständig entlohnt werden. Ökostrom schont die Umwelt, auch wenn er ein wenig teurer ist, und weniger Strom zu verbrauchen schont unsere Resourcen, damit die Nachhaltigkeit auch im Energiesektor ankommt.

Das Elektroauto ist umweltfreundlich, auch wenn wir damit noch keine langen Strecken zurücklegen können, und das Fahrrad ist noch nachhaltiger, da man damit nur seine eigenen Energien beansprucht und Muskeln aufbaut anstatt bewegungsarm im Auto zu sitzen. In den USA und Brasilien wächst der Automarkt so schnell, dass man mit dem Strassenbau kaum hinterherkommt. Das macht uns nur nachhaltig krank, weil wir die schlechte Luft einatmen.

Man sollte bei nachhaltigen Produkten auf Bio, Öko und diverse Gütesiegel achten. Auch wenn diese Systeme noch nicht zu 100% ausgereift sind, so bieten sie doch eine nachhaltige Lebensbasis. Bei Möbeln sollte man auf atmungsaktives Holz achten, anstatt sich mit Kunststoff, Lack und Leder zu umgeben. Bei Technik sollte man nur die Geräte kaufen, die man braucht, denn zu viele Multimedia-Spielereien lassen nur unsere digitale Demenz im Hirn nachhaltig gedeihen, da wir durch zu viel Multimedia verdummen. Bei Kleidung sollten wir auf Biobaumwolle und Naturstoffe achten, auch wenn Polyester noch so wandlungsfähig und billig ist. Und bei Lebensmitteln sollten wir ohnehin umdenken, mehr Geld ausgeben, Biolebensmittel kaufen, öfters selber kochen, auf Chemie verzichten und nicht zu den billigsten Produkten greifen, nur damit wir uns die nächste Kreuzfahrt und das neueste Smartphone leisten können.


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Elisabeth Putz

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