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Konsumentenschutz - Tipps für Verbraucher

VerbraucherTipps für Konsumenten. Was müssen Verbraucher beachten? Im Grunde würde das System des Handels wunderbar funktionieren, wenn Machtverhältnsse, Geld und Gier nicht im Weg stehen. Da wir Menschen jedoch von Natur aus mit einem Ego gesegnet sind, muss man sowohl als Händler als auch als Konsument aufpassen, dass man nicht übers Ohr gehauen, über den Tisch gezogen wird, denn so ein Schleudergang über die Tischkante kann symbolisch gesehen ganz schön wehtun.

Der Konsument muss beim Parken vor einem Supermarkt darauf achten, dass er nicht zu lange dort parkt, eine Parkscheibe in die Windschutzscheibe gelegt hat und auch im Supermarkt einkauft. Viele Supermärkte sind nämlich dazu übergegangen, die parkenden Autos vor ihrer Türe zu kontrollieren, weil missbräuchlich Fahrzeuge dort stehen, die nichts mit dem Supermarkt zu tun haben. So stehen beispielsweise Pendler den ganzen Tag vor Supermärkten, damit sie gratis parken und sich kein Parkticket oder eine teure Parkgarage leisten müssen.

Der Verbraucher darf maximal bis zu 2 Stunden vorm Supermarkt stehen und muss an Hand des Kassabons nachweisen, dass er in dieser Zeit dort eingekauft hat. Ansonsten kann das Fahrzeug abgeschleppt werden, der man zahlt bis zu 30 Euro Strafe.

Der Verbraucher muss auch darauf achten, dass er keine Mogelpackung kauft, wenn er Waren einkauft. Oft sieht die Packung gross aus, der Inhalt fällt aber klein aus, weil viel Luft in der Verpackung steckt. Tee, Kaffee, Kakao, Müsli, Getreide, Zucker, alles, was sich in einer Verpackung befindet, kann betroffen sein. Zwar steht die exakte Mengenangabe auf jeder Ware drauf, aber der Konsument hat wenig Vorstellung davon, er orientiert sich gerne an der Verpackungsgrösse.

Bei Kosmetik wird gerne viel heisse Luft verkauft, da hier in vielen Verpackungen der sogenannte doppelte Boden eingebaut ist. Man schaut sich eine grosse Parfumschachtel an, in dieser steckt eine zweite Schachtel, und in dieser steckt ein kleiner Flacon mit wenig Parfum drin. Manche Hersteller machen dies aus logistischen Gründen, aus reinen optischen Gründen, aber niemand gibt zu, dass er damit Geld generiert, wenn der Verbraucher zugreift und optisch getäuscht wird. Aus Umweltschutzgründen findet Gott sei Dank langsam ein Umdenken statt.

Weibliche Verbraucher müssen auf den Preis achten. Preise für Männerprodukte sind oft niedriger als für Frauenprodukte. Dies zeigt sich in der Kosmetik und beim Friseur deutlich, weil die Frau bis jetzt als pflegeintensiver eingestuft wurde. So kostet ein Kurzhaarschnitt für die Frau mehr als für den Mann.

Man merkt es aber auch bei Produkten, die für Frauen und Männer gleich sind, beispielsweise bei Kopfhörern. Die Kopfhörer in pink sind teurer als jene in schwarz. Wahrlich, die Farbe ist schuld. Einige Hersteller und Anbieter sagen, Frauen möchten mehr bezahlen. Das stimmt nicht, eine Frau möchte genauso sparen. Wenn man sich für Männerprodukte entscheidet, kann man sparen, allerdings ist dies nicht überall möglich. Wenn eine Frau mit der Schuhgrösse 40 einen pinken Turnschuh möchte, zahlt sie mehr, als der Mann mit Schuhgrösse 40, wenn er das gleiche Schuhmodell wählt. Faire Preise für alle wären endlich angebracht.

Wie gut ist der Verbraucherschutz?

In unserer heutigen Welt des Konsums wissen wir manchmal nicht, was wir zuerst konsumieren sollten. Manche Menschen wissen nicht, ob sie überhaupt etwas kaufen oder abonnieren sollten, da das Angebot so reichhaltig ist, dass es über den Tellerrand schwabbelt. Wir müssen aber genau über diesen vollen Tellerrand schauen, um zu erkennen, welche Angebote und Waren gut für uns sind.

Verbraucherschutz Zentralen empfehlen und urteilen mit Testergebnissen. Hier hat der Konsument schon gute Anhaltspunkte, ob ein Produkt gut oder weniger gut ist. Manche Produkte sind aber für den einen Menschen Schrott und für den anderen viel wert. Wozu haben wir den Sperrmüll? Die einen werfen die Sachen weg, die anderen sammeln sie wieder ein und verkaufen den Müll am Flohmarkt wieder anderen Menschen zum Schnäppchenpreis. Einst warf ich ein CD Regal weg und entdeckte mein Regal an einem Flohmarkt wieder.

Das Produkt muss zum Menschen passen. Wenn man dies endlich in seinem Gehirn verankert hat, ist man ein guter Verkäufer, zu dem die Kunden erneut kommen. Es bringt nichts, wenn man Produkte den Menschen schmackhaft macht, immer wieder mit den selben Produkten den selben Menschen auf die Nerven geht und ihnen diese Produkte verkaufen möchte. Networkmarketing funktioniert auf diese Weise.

Diese Menschen verlieren ihre Freunde, finden keine neuen mehr und verirren sich dann in der jeweiligen Networkmarketing Gruppe, in der sie den Familienersatz finden. Wenn ich das Produkt gut finde, ist es noch lange nicht gut für den Rest der Welt. Und wenn ein anderer ein Produkt gut findet, muss ich es nicht auch konsumieren. Die Vielfalt der Produkte bietet uns die Auswahl.

Besonders bei Kosmetikartikeln, Essen, Getränken und Produkten für den eigenen Körper sollte man das auswählen, was der Körper mag. Und alles andere sollte man so wählen, dass die Seele damit einverstanden ist. Es hat auch nicht jeder die gleiche Wohnung. Sogar die Ikeamöbel werden beliebig und unterschiedlich kombiniert.

Wenn der Konsument getäuscht wird

Erinnern Sie sich noch an den Automobilclub, der manche Automarken gegen kleine Gefälligkeiten nach vorne schob und andere weiter nach hinten, obwohl die Testergebnisse anders ausgefallen waren? Bitte, wenn man so etwas entdeckt, weiss man nicht mehr, ob man überhaupt noch einem Automagazin glauben darf. Mein Lebenspartner kaufte sich sämtliche Autozeitschriften, vertraute den Testberichten und Testergebnissen, bis er die herb bittere Wahrheit hören musste. Wir haben uns bis heute kein neues Auto gekauft, er verarbeitet gerade sein Langzeit-Trauma.

Wenn es in der Autoindustrie nicht fair zugeht, wie kann sich dann der Verbraucher sicher sein, dass Ökoprodukte beim Ökotest richtig dargestellt werden? Muss man denn alles selber ins Labor schicken? Ich liess einst eine Naturkosmetik Creme eines Network Marketing Unternehmens im Labor prüfen. Ich erschrak, denn es befand sich Eisen und Quecksilber darin. Pfui, ich hatte das Produkt bereits genutzt. Gut, der Anteil der Gifte war minimal, aber er schadet dem Körper auf Dauer. Manchmal wird der Mensch krank, ohne die Ursachen zu kennen.

Ich kaufte mir einmal Stiefel, die musste ich wieder zurückgeben. Sie fielen im Test wunderbar aus, bis die Rückrufaktion kam, weil die Stiefel giftige Farbstoffe enthielten. Jetzt rieche ich jedes Mal am Stiefel, wenn ich mir neue kaufe. Ich komme mir vor wie eine Elefantennase auf Schnüffeltour, wie ein Trüffelschwein. Bitte, den Schweinebauch habe ich mir schon angefressen, so angefressen bin ich, wenn ich mitbekomme, dass Korruption am Konsumenten ausgeübt wird. Werden wir Konsumenten verschaukelt?

Stiftung Warentest und das Ökosiegel

Ich hoffe, nein, ich bete zum Himmel, dass die Stiftung Warentest fair ist und sich nicht kaufen lässt, denn ich vertraue ihr. Konsumenten haben das Glück, dass sie einen Orientierungspunkt bei Stiftung Warentest finden. Ich schaue beispielsweise bei vielen Produkten auf das Ökosiegel oder informiere mich über die Qualität eines Produktes bei Stiftung Warentest. Auf den Verkäufer und seine Meinung alleine verlasse ich mich nicht, denn da war ich bereits mehrmals schon verlassen worden.

Besonders bei Kinderspielzeug sollten Sie vorsichtig sein. Das CE Zeichen alleine ist nicht dafür ausschlaggebend, dass es sich wirklich um kindgerecht verarbeitete Ware handelt. Es können giftige Farben verwendet worden sein, oder kleine Teile können sich vom Spielzeug lösen. Ich achte auch darauf, wo, in welchem Land das Spielzeug produziert wurde. Kleinkinder stecken alles in den Mund.

Übrigens musste jetzt der gute Kindertee aus dem Sortiment weichen, weil er zu viel Zucker enthielt. Der Tee schmeckte mir wahrlich gut, und ich bin mittlerweile ein Kleinkind mit weit über 30 Jahren. Die Konsumenten haben sich erfolgreich durchgesetzt und den Tee zunehmend gemieden, bis der Hersteller ihn durch einen gesunden Kindertee ersetzte.

Wir Verbraucher haben ja kaum Chancen, ein Produkt auf seine Richtigkeit zu testen, wir müssen uns auf Siegel, Qualitätssicherung und Verbraucherschutzzentralen verlassen. Immerhin, wir sind weiter als in Russland, denn dort blüht die Korruption wie eine ungemähte Wiese. Optisch bezaubernd, aber kaum betretbar.

Verpackungen müssen das gezeigte Produkt beinhalten

Haben Sie sich schon öfters gedacht, der neue Tee muss lecker sein, wenn er auf der Verpackung so naturbewusst aussieht? Oft sieht man eine tolle Verpackung, kennt jedoch den Inhalt nicht richtig und glaubt, es sei genau das Produkt in der Packung, welches man gerade anschaut. Das ist leider immer noch nicht in jedem Fall so, denn manchmal tummeln sich minderwertige Produkte in gut aufgemachten Packungen. Der Kunde ist von aussen begeistert und von innen enttäuscht. Normalerweise muss sich ein naturgetreuer Biotee in der Verpackung befinden, wenn einer aussen angegeben ist. Künstliche Aromen dürfen in diesem Fall nicht beinhaltet sein. Und ein Vanillepudding muss Vanille enthalten, wenn er als solcher auf der Packung zu sehen ist, sonst ist der Verbraucher verwirrt. Wenn eine Ananas auf der Packung zu sehen ist, muss sie auch im Produkt enthalten sein, nicht nur das künstliche Ananas-Aroma. Ein Smoothie muss Früchte enthalten, Lasagne muss Wurst und Käse enthalten, und ein Schokoladenkuchen muss Schokolade enthalten, wenn dies auf der Verpackung eindeutig zu sehen ist. Bilder können täuschen, das sollte jedoch nicht sein. Übrigens muss der Allergiker ohnehin die Inhaltsstoffe genau durchlesen, denn es gibt Stoffe, die zu schweren Allergien führen und für den Allergiker gefährlich sind. Der Normalverbraucher sollte sich jedoch nicht von einer Verpackung, die schön aussieht blenden lassen müssen. Und die Verpackungsgrösse, sowie der Kalorienwert, der Zucker, der Fettwert und der Nährwert spielen auch eine Rolle. Es gibt mittlerweile Gerichtsurteile, welche dies regeln, aber als ich das letzte Mal einen Orangen-Smoothie ohne Orange konsumiert habe, dachte ich, das nächste Mal kaufe ich meine Orangen pur, oder ich ernte sie gleich selber vom Baum, dann weiss ich, was ich trinke.

Abofalle

 

Billig telefonieren

Man spart Geld beim Telefonieren, wenn man sich anrufen lässt anstatt selber anzurufen, und wenn man im nicht europäischen Ausland auf die Roaming-Gebühren achtet. Günstige Vorwahlnummern, die man vor der eigentlichen Telefonnummer wählt, billige Handy und Smartphone Tarife, welche so einiges all-inklusive haben, günstige VOIP Anbieter, und das Telefon, welches man überall hin mitnehmen kann, mit dem man dann zum Pauschaltarif telefoniert.

Gewinnspiele

Was muss man bei Gewinnspielen beachten? Man sollte seine Daten schützen, keine sensiblen Daten preisgeben, keine versteckten Abos versehentlich in Anspruch nehmen, sich vor unerwünschter Werbung schützen und seine Telefonnummer sowie seine E-Mail Adresse nicht freizügig herausgeben. Bei Preisausschreiben darf man ruhig kreativ sein, und im Lotto ist bekanntlich alles möglich, was uns reich machen könnte, sogar der verhasste Joker, den man immer wieder vergisst, anzukreuzen.

Gütesiegel

Welche Gütesiegel gibt es, und wofür stehen sie? Die sogenannten Prüfsiegel sind den Gütesiegeln sehr ähnlich, sind grösstenteils von der Privatwirtschaft eingeführt worden, und zeigen dem Verbraucher, dass er sich mit diesem Produkt sicher fühlen kann. Sie stehen für unterschiedlichste Gegebenheiten, für Bioqualität, für fairen Handel und faire Produktionsbedingungen, für korrekte Löhne und Arbeitsbedingungen, für Natur und Umweltschutz, für Nachhaltigkeit und hohe Nutzerfreundlichkeit. Nicht immer kann man sich auf diese Siegel verlassen, aber sie sind ein Zeichen für ein nachhaltiges Leben.

Nachhaltige Produkte

Nachhaltige Produkte und Lebensmittel leichter finden und erkennen. Was muss der Verbraucher beachten? Welche Gütesiegel stehen wofür? Wichtig ist die gute Qualität eines Produktes, denn sogenannte eingebaute Soll-Bruchstellen sind wahrlich nicht mehr modern. Bio ist bei Lebensmitteln besonders wichtig, da der Verbraucher zunehmend auf seine Gesundheit achtet. Umweltschutz, faire Produktion, fairer Handel und gute Arbeitsbedingungen sind auch wichtig, da das Produkt sonst keinen so guten Eindruck hinterlässt.

Strom sparen

Wie spart man Geld beim Stromwechsel? Wie macht man einen Anbieter Wechsel? Wie findet man einen günstigen Stromanbieter? Billiger Strom, unnötige Geräte ausschalten, keine doppelten Geräte benutzen, kein Standby mehr, wenn man nicht zu Hause ist, keine unnötigen Geräte im Hintergrund laufen lassen. Ein Anbieterwechsel lohnt sich meistens, allerdings sollte man sich vorab über die neuen Konditionen informieren.

Treibstoff sparen

Wie spart man Geld beim Tanken? Man sollte für Kurzstrecken eher ein Auto mit Benzinbetrieb und für Langstrecken ein Dieselfahrzeug kaufen. Das Elektroauto braucht nur Strom, keinen Treibstoff in Erdölvariante. Einige Menschengruppen tanken samt Pfarrer an den Zapfsäulen für billigere Treibstoffpreise. Einige Tankstellen sind zeitweise günstiger, andere teurer, und so sollte man immer vorab die billigste Tankstelle in der näheren Umgebung suchen.


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Elisabeth Putz

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