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Was muss man im Supermarkt beachten?

EinkaufswagenWas muss man beachten, wenn man durch einen grosszügigen Supermarkt schlendert? Die Waren sind nach einem ausgeklügelten System angeordnet, damit der Kunde emotional angeregt wird, mehr zu kaufen als am Einkaufszettel steht.

Ein moderner Supermarkt besitzt Eigenmarken, an denen die Supermarktkette am meisten verdient, die jedoch für den Kunden erschwinglich sind und ihn zum Kauf anregen. So besitzen viele Supermärkte eigene Bioprodukte und Sparprodukte, die eine gezielte Kundschaft anzieht, denn Gesundheit und Sparsinn stehen ganz oben in unserer Lebensliste.

Im Supermarkt stolpert man meistens zuerst über die Obst- und Gemüseabteilung, die farblich einladend gestaltet ist und mit intensiven Gerüchen frischer Früchte lockt. Genauso sieht es in der Wurstecke, in der Käsetheke und im Fischeck aus. Man sieht die Ware intensiver als sie in Wirklichkeit ist, der Käse ist gelb, das Fleisch ist rot, der Lachs ist zart rosa, das Gemüse leuchtet in den saisonalen Farben. Die Farben sind meist intensiv künstlich erzeugt, durch gezieltes Kunstlicht, damit der Kunde glaubt, er sei im Paradies. Und die guten Gerüche kommen meist aus der Dose oder aus der Klimaanlage, denn die Nase ist bei jedem Einkauf mit dabei.

Früher konnte man sich im Tante-Emma Laden die Lebensmittel nicht selbst aussuchen, der Verkäufer reichte sie über den Ladentisch, der mit vielen Laden bestückt war, wovon der Laden heute noch seinen symbolischen Namen hat. Im heutigen Supermarkt greift man die Ware selber an. Besonders bei Obst und Gemüse kann dies bedenklich sein, wenn man sämtliche eventuell ungewaschene Hände vorfindet, die das Warenangebot durchforsten. Handschuhe sind in der Obst- und Gemüseabteilung Pflicht. Heute wiegt man seine Ware auch grösstenteils selber ab. Fair ist es, wenn man hierbei korrekt wiegt und nicht mogelt, indem man danach noch ein Stück hinzugibt, denn so steigen die Preise, weil die Verluste des Diebstahls damit ausgeglichen werden.

Der heutige Supermarkt ist ein Lebensmitteleinzelhandel, der Lebensmittel, Genussmittel, Drogerieartikel und sonstige Waren anbietet, wobei die Ware, die nicht zum Essen angedacht ist, nicht über 25% der Verkaufsfläche einnehmen darf. Heute ersetzen die Selbstbedienungskassen oft die normalen Kassen, wobei man hier einen ganz schön grossen Stau erzeugen kann, wenn man die Ware ungeschickt und sehr langsam scannt. Im Supermarkt ist der Kassenbereich im Gegensatz zum Discounter noch grosszügig bemessen, sodass man seine Lebensmittel in Ruhe einpacken kann. Im Discounter wird man quasi nach dem Bezahlen aus dem Laden gefegt, weil der nächste Kunde sofort nachrückt.

Viele Supermärkte bieten Tagesangebote an, vergeben Kundenkarten, mit denen man spezielle Produkte günstiger einkaufen kann, oder man kann Rabattmarken und Bonuspunkte sammeln. So entsteht eine gewisse Kundenbindung, denn der Kunde kauft dort ein, wo er sich wohlfühlt. Manchmal hat man jedoch Pech, wenn gerade ein Aktionsangebot winkt, denn dieses Produkt ist so begehrt, dass es viele Leute gleichzeitig kaufen, und dann steht man oft vor leeren Regalen, weil das Produkt ausverkauft ist. Bitte, da ärgert man sich grün und blau, wenn man extra für die Milch woanders hinfahren muss, nur weil sie im Angebot war und das Milchregal geleert wurde.

Die meisten grossen Supermärkte oder Kaufhallen sind Teil einer Handelskette und verfügen über ein gutes Filialnetz. Manche Handelsketten sind auch Franchisebetriebe und werden von Einzelpersonen und Familienunternehmen geführt, was oft besser ist, da man hier noch sehr menschlich betreut wird. Kritisch wird der Supermarkt nur gesehen, wenn es um die teilweise minderwertige Industrieware, die Gesundheit, die teilweise unpersönliche Kundenbetreuung, die Personalpolitik, die Preispolitik und die Umwelt geht. Man fährt mit dem Auto hin und verschmutzt die Umwelt. Die Personalkosten sind hoch, und die Verkäuferin verdient trotzdem nicht genug. Die Ware ist industriell gefertigt und enthält oft Zusatzstoffe und Hilfsstoffe, was in einigen Fällen der Gesundheit nicht unbedingt dient. Gott sei Dank entstehen zunehmend Biosupermärkte, die für mehr Umweltschutz, für mehr Gesundheit und für Bioprodukte stehen.

Geld beheben im Supermarkt

Zunehmend bieten Supermärkte eine neue Dienstleistung an, das Geld beheben per EC-Karte am Geldautomaten. Da es sich um eine Dienstleistung handelt, die auch an vielen Geldautomaten von Banken Geld kostet, wird dies im Supermarkt auch bald Geld kosten, aber man hat zumindest die Möglichkeit, flexibel an sein Geld zu kommen. Wenn man erst einmal zwischen Milch, Wurst und Butter an der Kasse steht, nimmt man gleich sein Bargeld mit und muss dafür nicht extra die nächste Bank oder einen unbequemen Aussenbankautomaten ansteuern, weil die Outdoor-Automaten nie so sicher sind wie die Indoor-Automaten. Supermärkte drängen ja auf viele Dienstleistungsmärkte, bieten Handyverträge, Stromverträge und Postbeförderung, Reisen und mittlerweile fast alle Alltagsdinge an, da bietet sich das Bankgeschäft geradezu an. Irgendwann schiebt sich dann der moderne Kunde die Schokolade in den Mund, das Bargeld in die Geldbörse und den Schuldschein in den A....

Männer mit Kindern im Supermarkt

Wenn Männer mit ihren Kindern in den Supermarkt gehen, ist das Chaos vorprogrammiert. Besonders der chaotische Typ hat Probleme, sein Kind im Griff zu behalten. Die Kinder essen Schokolade oder öffnen ein Joghurt, während der Vater die Lebensmittel sucht und nicht weiss, wo das Zeug zu finden ist. Der schnelle Typ, der sogenannte Rennfahrer, nimmt sich einen Einkaufswagen, setzt sein Kind hinein und rast durch den Supermarkt. Er kauft strikt nach einer Liste ein, verschwindet sofort wieder aus dem Laden und ist froh, wenn er nichts vergessen hat. So schnell kann das Kind gar nicht davonlaufen, wie rasant es durch den Laden getrieben wird. Der kluge Mann setzt sein Kind auch in den Wagen, schaut sich behutsam und ruhig nach den Lebensmitteln um, geht ruhig zur Kasse und schenkt seinem Kind in der Quengelzone Süssigkeiten, damit er seinen Frieden hat. Frauen sind organisierter als Männer, und so haben Mütter ihre Kinder im Supermarkt besser im Griff als Väter.

Was kauft man im Supermarkt?

Im Supermarkt kommen übrigens auch die faulen Leute auf ihre Kosten. Ich bin beispielsweise so ein Allrounder. Neulich kaufte ich mir einige Pyjamas für den Winter im Supermarkt bei uns um die Ecke. Ich garantiere Ihnen, jeder einzelne Pyjama wärmt mich hervorragend, aber den Schönheitspreis gewinnt keiner davon. Das soll jetzt aber kein Kriterium gegen eine eventuelle Kaufentscheidung sein, denn so ein Pyjama steckt bis zum Hals unter der Bettdecke, und meine Bettdecke kann sich sehen lassen, die habe ich nicht im Supermarkt gekauft.

Ich als bequemer Mensch, welcher keinen Schritt zu viel macht, habe im Supermarkt bereits ein rotes Negligee, einige BHs, bedarfsbedingte funktionsangepasste Oberteile, ein paar Sportgeräte, ein paar Küchenutensilien und meine obligatorischen Seidenstrümpfe gekauft. Für mich ist ein Supermarkt wie eine eierlegende Wollmilchsau, die Zeit und Geld spart.

Wie teuer ist der Supermarkt?

Im Supermarkt ist immer etwas los, denn Lebensmittel brauchen wir täglich zum Überleben und gut leben. Lebensmittel sind in den letzten Jahren immer teurer geworden, und man muss sich einiges einfallen lassen, um beim Einkaufen zu sparen. Manche Leute gehen nie mehr ohne Einkaufsliste in den Supermarkt, denn dann kommen sie nicht in Versuchung, etwas zu kaufen das sie nicht brauchen.

Man sollte auch nie mit hungrigem Mageneinkaufen gehen, denn dann kauft der schnelle Hunger ein und nicht der gesunde Menschenverstand. Kleine Körbchen sind auch kostengünstiger beim Einkauf, denn in den grossen Einkaufswagen passt viel hinein, auch viel Unnötiges.

Muss es immer das teure Markenprodukt sein, welches verführerisch in Augenhöhe plaziert ist und zu Hingreifen einlädt? Nein, auch die Billigprodukte aus dem Discounter schmecken lecker. Die schmecken auch der Geldbörse, die so viel davon frisst, dass sie immer dicker wird.

Frisch am Markt einkaufen

Neulich entdeckte ich den Markt für mich. Obst und Gemüse kaufe ich seither am Markt, denn im Supermarkt kaufte ich einen Salat, der hatte die Biotonne nur um einen Zentimeter verfehlt, sonst hätte der nicht im Obstregal gelegen. Von aussen sieht man ja selten, wie es unter der Verpackung mit dem frischen Obst und Gemüse aussieht. Am Markt liegt das Zeug ohne Verpackung einfach so entblösst da.

So kann man den frischen Kopf des Salates begutachten, den hart auftrainierten Körper der Feldgurke und den knackigen Po der roten Paprika. Regel Nummer eins: Lassen Sie sich nichts andrehen, nur weil Sie in der Stadt wohnen, und ein Bauer das Gemüse am Land selbst anbaut. Kaufen Sie dort, wo alle zugreifen, denn da steckt Qualität drin.

Discounter

Wo kauft man besser ein, im Supermarkt oder im Discounter? Der Supermarkt verfügt über ein breites Angebot, winkt mit Sonderangeboten und Rabatten, der Discounter hingegen hat ein übersichtliches Angebot und ist ständig billig. Spätestens an der Kasse unterscheiden sich die Modelle hochgradig, denn im Discounter wird man förmlich nach dem Bezahlen aus dem Laden gekehrt. Die Grundnahrungsmittel sind übrigens im Supermarkt und im Discounter gleich günstig, aber der Supermarkt stellt die Ware besser zur Schau.

Einkaufsliste

 

Gratis Supermarkt

 

Supermarktkasse

An der Supermarktkasse steht man sich oft die Beine in den Bauch, nimmt gerne noch Kleinigkeiten aus der Quengelzone mit und unterhält sich mit den Leuten, die selbst an der Kasse warten. So werden Supermarktkassen oft zu Singlebörsen, denn man flirtet und lernt sich kennen. Wenn die Kleingeldkramer und die Bonuskartensammler jedoch umständlich und zeitraubend nach ihren Karten und dem Kleingeld wühlen, ist die Kasse nervig und zerrt am Geduldsfaden.

Supermarktprodukte

Die Produkte im Supermarkt sehen einladend aus, duften gut und signalisieren Frische, Qualität und ein besonderes Flair. Man möchte förmlich in ein Brötchen hineinbeissen, wenn man es von weitem schon riecht. Einige Produkte sind reine Mogelpackungen, enthalten viel Zucker und viel Fett, sehen jedoch sehr gesund aus. Man sollte sich die Inhaltsstoffe, die Verpackungsgrösse, das Ablaufdatum und die Gewichtsangabe genau ansehen, wenn man sich für ein vermeindlich billiges Produkt entscheidet.


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Elisabeth Putz

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