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Billig einkaufen - Geld sparen beim Shoppen

SparschweinWir gehen nicht nur maßlos und ziellos shoppen, wir sparen auch gerne beim Einkaufen und freuen uns über Rabatte und Sonderangebote, jagen Bonuspunkten und Gutscheinen hinterher und sehen die Schnäppchenjagd als sportliche Aktivität an. Laut Studien spart jeder im Durchschnitt 50 Euro im Monat, denn in wirtschaftlich instabilen Zeiten werfen wir das Geld ins Sparschwein anstatt zum Fenster hinaus.

Wie spart man Geld beim Einkaufen? Man sollte nur das kaufen, was man braucht, selbst wenn der Handel uns Luxusprodukte als Alltagsprodukte andrehen möchte. Man spart, wenn man Schnäppchen jagt, Rabatte in Anspruch nimmt, den Schlussverkauf abwartet und sich vor jedem Einkauf eine Einkaufsliste zusammenstellt, damit man nicht in Versuchung kommt, mehr zu kaufen. Coupons, Bonuspunkte, Aktionen und der Discounter können auch beim Sparen helfen, denn sogar der Kaviar schmeckt beim Billigdiscounter gut, wenn man nicht so anspruchsvoll ist.

Unter all den Billigprodukten sollte man aufpassen, nicht dem Shoppingrausch zu verfallen. Wer nur kauft, um seine Ware auf Facebook oder YouTube zu präsentieren und nachher im Schrank zu verstecken, kauft nicht nachhaltig und schadet der Umwelt. Wer nur Billigware shoppt, um möglichst viel zu kaufen, schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch den Herstellern, denn sie werden gezwungen, zu immer niedrigeren Löhnen zu produzieren. So hat sich der Konsum mittlerweile zu einem Lifestyle entwickelt, der uns einerseits das Geld aus der Tasche zieht, uns andererseits Glücksgefühle beschert, und uns zu Jägern und Sammlern werden lässt, wenn wir ein Sonderangebot wittern. Wer übrigens nur minderwertige Produkte kauft, schadet auch seiner Gesundheit, weil man sich mit dem umgibt, was man kauft.

Unsere Seele und das Ego befinden sich beim Einkaufen immer in einem Gewissenskonflikt. Während das materiell ungesättigte Ego jedes neue Produkt haben will, fühlt sich die Seele beengt, denn sie braucht nur das Wichtigste zum Leben und ist bald gesättigt. Der Handel profitiert vom Ego, denn dadurch wird die Wirtschaft angekurbelt. Der Aussteiger profitiert von Ego und Seele, denn er lebt umweltbewusst, nachhaltig und stöbert in den Produkten, die der Dauershopper weggeworfen hat. Wahrlich, selbst das Shopping ist ein Kreislauf.

Feilschen lernen - Geht es noch billiger?

Geld beim Einkaufen kann man auch sparen, wenn man die Tricks der Preisverhandlung beherrscht, wenn man den Preis herunterhandelt. Wie lernt man richtig zu feilschen? Man benötigt ein gutes Selbstbewusstsein, ein ordentliches Mundwerk und viel Charisma. Es ist das selbstbewusste und charmante Auftreten, welches uns zu Profi-Feilschern macht. Es ist die gut dosierte Sprache, die uns gut feilschen lässt, denn auf den Mund darf man nicht gefallen sein. Und es ist die gute Ausstrahlung, die uns Produkte billiger kaufen lässt, weil wir sympathisch wirken, lächeln, einen niedrigeren Preis erfragen und uns dann mit dem Verkäufer in einer Art Flirt-Gespräch wiederfinden. So entstehen auch lose Kontakte, denn man lernt sich kennen und erinnert sich das nächste Mal an den Kunden. Feilschen ist wie das Flirten eine wahre Kunst, aber man kann es lernen.

Die Rabatte sind sehr begehrt, bei allen Waren und Dienstleistungen. Nun sind einige Produkte in den Geschäften ohnehin schon reduziert. Manche Menschen möchten aber diese reduzierte Ware noch billiger haben, als sie sowieso schon ist. Und dann gibt es wieder Menschen, die schaffen das auch. Wie machen die das bloss?

Eine junge Frau kommt in ein Lederwarengeschäft und möchte einen Mantel kaufen, der ihr ein wenig zu teuer ist. Der Ledermantel ist bereits reduziert, aber der Verkäufer macht einen seriösen und freundlichen Eindruck. Die junge Frau beginnt ein kleines Gespräch mit dem Verkäufer, den sogenannten Smalltalk. Sie hält den Mantel in der Hand, bewundert ihn und sagt, dass sie nur ein begrenztes Budget für den Mantel zur Verfügung hat.

Dann fragt sie den Verkäufer, was er für sie tun kann. Sie schweigt, bis der Verkäufer den ohnehin reduzierten Mantel noch etwas billiger hergibt. Hier liegt ein Geheimnis verborgen. Man muss fragen, was der Verkäufer für einen tun kann und dann schweigen. Im richtigen Moment zu schweigen bringt die Rabatte ein.

Eine andere Frau kommt in ein Schuhgeschäft, schaut sich tolle Schuhe an und fragt, ob sie diese auch billiger haben kann. Der Verkäufer sagt nein. Was ist hier passiert, dass der Rabatt so gefährdet wurde bis er weg war? Die Frau hat direkt und ohne Umwege nach einem Preisnachlass gefragt. Auf eine Frage, die man mit ja oder nein beantworten kann, folgt hier das absolute Nein. Stellen Sie lieber offene Fragen, machen Sie Komplimente über die Qualität der Ware und warten Sie ab, was der Verkäufer sagt.

Offene Fragen lassen viele Antworten zu, sodass der Verkäufer nicht an das Ja oder Nein denkt, sondern an eine Antwort, die er auf die offene Frage hin geben könnte. Sie sehen, wenn Sie gut verhandeln, erfolgreich feilschen, dann bekommen Sie den gewünschten Rabatt.

Der Rabatt hängt nur zu einem kleinen Teil davon ab, ob der Mann eine Verkäuferin hat, mit der er verhandelt, oder ob die Frau mit einem Verkäufer verhandelt. Das Geschlecht spielt zwar auch eine Rolle, und es ist immer hilfreich, wenn man charmante Gespräche führen kann, aber ausschlaggebend für den Rabatt ist eine diskrete und unaufdringliche Preisverhandlung. Direkt nach dem Preisnachlass zu fragen ist, als ob man mit der Tür ins Haus fällt und den Türstock versehentlich gleich mitnimmt.

Verkäufer lernen, dass sie bei Anfragen nach Preisnachlässen grundsätzlich nein sagen, sie lernen aber kaum, wie sie auf offene Gespräche mit versteckten Preisverhandlungen reagieren sollen, und sie lernen fast nie, wie sie auf das Schweigen im richtigen Moment reagieren können.

Geld sparen mit grösseren Verpackungen

Wer grössere Verpackungen kauft, sogenannte Familienpackungen, kann Geld sparen. Sie beinhalten bis zu 15% mehr Inhalt für weniger Geld. Besonders drastisch ist dieser Vorteil bei Konservendosen, bei Süssigkeiten, bei Gewürzen, bei Sossen, bei Fertigsuppen und Fertiggerichten ausgeprägt. Man sollte jedoch schauen, ob nicht bloss die Optik der Verpackung gross aussieht, sondern tatsächlich der Inhalt üppiger ausfällt. Und man muss die grosse Packung auch essen können, bevor die Lebensmittel schlecht werden, sonst wirft man wieder achtlos die Hälfte weg. Für den Singlehaushalt sind Familienpackungen ungeeignet, für die Grossfamilie sind sie ein wahrer Gewinn.

Geldsparen beim Einkaufen

Wie bereits erwähnt, ist das Einkaufserlebnis eine Glücksdroge, die ohne Nebenwirkungen im Körper gezüchtet wird und in Form von gekauften Waren im Einkaufskorb landet. Und wehe, man wird kaufsüchtig, dann ist etwas Entscheidendes schiefgelaufen, denn dann wird die Ware unter den Teppich gekehrt, sobald sie gekauft wurde. Bitte, das hat die lausigste Ware nicht verdient.

Kaufsucht ist ein heikles Kapitel, ein ernstzunehmendes Phänomen, welches gesehen werden sollte. Wenn Sie jemanden kennen, der kein Geld mehr hat und dennoch Geld für einen Einkaufsbummel übrig hat, dann sollten die ersten frommen Alarmglocken im Kirchturm des Gehirns läuten, denn dann könnte es gefährlich werden. Unsere heutige, seicht angekurbelte Konsumgesellschaft verschliesst oft die Augen vor kaufsüchtigen Menschen, kurbelt das Problem sogar noch an, indem jeder out ist, der nicht exakt im jahresaktuellen Trend liegt. Eine beschämende Entwicklung.

Übrigens kann man beim Einkaufen auch Geldsparen. Natürlich ist man in einer gewissen Euphorie, wenn man in der Umkleidekabine steht und das neue Kleid schon irgendwie passen könnte. Ich schwöre, zu Hause passt es nie. Und genau hier können Sie Geldsparen, wenn Sie beim Klamottenkauf keine Kompromisse mehr eingehen. Voila, dann finden Sie eben nur einen Schal, der passt immer.

Geldsparen kann man auch beim Schaufensterbummel, denn hier kommt man nicht unbedingt in die Verlegenheit, die Ware zu domestizieren, das Produkt seelisch in sein Herz zu schliessen. Die schützende Schaufensterscheibe liegt dazwischen und leistet wahre entspannende Wunder in der Geldbörse. Schlafen Sie eine Nacht drüber, wenn Sie einen Schaufensterbummel machen, denn am nächsten Morgen finden die halben Produkte ohnehin keinen geeigneten Platz mehr im Herzen. Aus den Augen, aus dem Sinn, und wenn Sie das nächste Mal am selben Schaufenster vorbei schlendern, leuchten ganz andere Produkte heraus.

Wie kauft man gezielt ein?

Wenn es schnell gehen soll, kann man auch einen All in One Einkauf in der Metro machen. Ich liebe dieses kolossale Einkaufscenter mit seinem Fabrikscharme. Ich kann bequem nach der Arbeit bis spät abends durch die breiten Regalgänge schlendern und glückserfüllt meinem Shoppingtrip nachgehen. Glauben Sie mir, ich finde immer etwas, auch in der Metro. Ich bin eine Frau.

Schauen Sie mich und meine glorreich üppig ausgefallene Oberweite an. In der Metro finde ich meine gesamten Wochentags-BHs, glücklicherweise sogar mit transparenter Spitze. Dieses All in One Einkaufserlebnis spart Zeit, lange Gehwege und beinhaltet flexible Einkaufszeiten, denn die Öffnungszeiten sind direkt auf meine Bedürfnisse abgestimmt. Gut, man muss Abstriche machen, denn die Gehwege in der Metro sind manchmal beachtlich lang, aber ich habe bis jetzt noch immer ohne verloren zu gehen die Kasse gefunden. Bitte, ich verbinde sogar meinen Sport mit dem Einkaufen, denn im Shoppingcenter kann man wirklich gut abspecken, wenn man zügig unterwegs ist.

Für manche Menschen ist Shopping eine reine Nervensache, ziemlich anstrengend und mühsam. Sie müssen sparen und tun dies oft an den falschen Stellen. Nehmen wir den Supermarkt. Da kaufen sich manche Menschen Tiefkühlpizza, Tiefkühlfleisch und minderwertige Wurstwaren. Statt dessen kann man sich Obst und Gemüse, Käse und Nudel kaufen, woraus man ein gesundes Essen zaubert.

Hier kann man sparen und auf gute Qualität bei den Lebensmitteln achten, denn das was man in sich hinein futtert, das lebt man auch nach aussen hin. Wenig Energie im Essen liefert wenig Energie im Leben, einen schlechten Job und daher weniger Geld. Sparen Sie an den richtigen Stellen. Manche Menschen kaufen sich minderwertige Möbel und wundern sich, wenn sie jedes Jahr neue Möbel kaufen müssen, weil die alten kaputt gehen. Hier kauft man teuer, denn man kauft hier doppelt und dreifach.

Geldsparen im Mitmach-Supermarkt

Stellen Sie sich vor, es gibt einen Supermarkt, in dem können Sie zu enorm günstigen Preisen einkaufen und sparen sich die Hälfte der Lebensmittelkosten beim Einkaufen. Trotzdem stimmt die Qualität. Stellen Sie sich vor, Sie investieren einmal einen kleinen Mitgliedsbeitrag, und können am billigen Supermarktmodell mitmachen und Geldsparen. Und stellen Sie sich dann noch vor, Sie gehören auch von Zeit zu Zeit zum Supermarktpersonal dazu und profitieren von billigen Lebensmitteln. Willkommen in der Steinzeit, im Kommunismus der modernen Zukunft.

In den USA steht bereits so ein Supermarktmodell und lockt seine Kunden mit billigen Produkten an. Die Kunden sind gleichzeitig Inhaber des Supermarktes und profitieren vom Geschäftsmodell. Das funktioniert in etwa so: Der Kunde zahlt einmalig 100 Dollar ein und ist mit diesem Beitrag Mitglied und somit ein Inhaber des Supermarktes. Er verpflichtet sich, mindestens zwei Stunden in der Woche im Supermarkt zu arbeiten. Dafür bekommt er die Waren zu einem enorm günstigen Preis.

Wenn ich jetzt dem Verein beitreten würde, und ich an der Kasse mit meinen zwei linken Händen sitzen würde, oder mit den linken Händen Wurst schneide, dann würde ich das alles mit links machen. Ich bräuchte zusätzlich zwei rechte Hände, um eine vollkommene Arbeitskraft zu sein. Nun haben aber viele Leute zwei linke Hände in der handwerklichen Arbeitswelt. Wer schneidet dann die Wurst?

Die Lebensmittel in diesem Supermarkt müssen auch einmal eingekauft werden, bevor sie zum Spottpreis unter den Mitgliedern verteilt werden können. Nun gibt es aber viele gute und hochwertige Lebensmittel nicht zum kleinen Preis. Andererseits fällt das Personal weg, denn das besteht ja aus Ihnen und mir mit den linken Händen, und wir bekommen für unsere Faularbeit nichts bezahlt. Also spart man Personalkosten.

Das Modell funktioniert so lange, wie es genügend Idealisten gibt, die den Supermarkt aufrecht erhalten. Wenn die Leute nachlässig werden, nicht zur Arbeit erscheinen, weil ein anderer Job geldmässig lukrativer ist, bleibt der Laden beinahe geschlossen. Das Supermarktmodell funktioniert gut in Krisenzeiten, in denen Lebensmittel und Lebenserhaltungskosten teuer sind, in einer Wirtschaftskrise, in der die Menschen eher tauschen als bezahlen möchten.

Wenn die Wirtschaft wieder bergauf geht, ist das Modell bei den Fischen im Wasser, denn dann möchte keiner mehr seine zwei linken Hände für Null Lohn vergeuden. Aber eine gute Geschäftsidee ist dieser Supermarkt in der Not immer.

Sparen beim Einkaufen mit kleinen Tricks

Man kann beim Shopping sparen, wenn man einige Dinge beachtet. Niemals mit dem Partner shoppen gehen, sonst sind neue Schuhe in der Tüte. Nicht hungrig einkaufen gehen, oder wenigstens vorher ein Minzbonbon lutschen, damit der Hunger gestillt ist. Man sollte einen Korb anstatt eines Wagens nehmen, weil Einkaufswägen prinzipiell eine Schräglage besitzen, sodass man versehentlich glaubt, optisch wäre fast nichts im Wagen drin. Vormittags, oder zu Tageszeiten, in denen nicht viele Leute einkaufen, ist die ideale Zeit, weil dann greift man nicht wahllos zu irgendwelchen Produkten, sondern arbeitet seinen Einkaufszettel ab.

Geld sparen mit No-Name-Produkten

Muss es immer die teure Markenjeans sein, wenn man sich in eine neue Hose pressen möchte? Als ob es keine anderen Hosen auf der ganzen Welt geben würde, kaufen die Leute mit Vorliebe gerne Markenjeans. Auch bei der restlichen Kleidung kann man Geldsparen, wenn man auf den eleganten und teuren Markennamen verzichtet. Modisch gekleidet kann man auch durchs Leben gehen, wenn man das edle Etikett des Labels nicht sichtbar nach aussen hin trägt.

So ein Markenname kostet Geld, denn der Designer möchte ja auch leben und sich seinen kleinen finanziellen Luxus leisten. Wenn man bewusst auf Markenkleidung beim Einkaufen verzichtet, sollte man seine Klamotten aber bitte behutsam waschen, damit sie länger in Form bleiben.

Geldsparen kann man auch im Supermarkt. Viele Lebensmittel haben den Markennamen im Geschmack gleich mit gepachtet. Die No Name oder Eigenmarken der Lebensmittel im Discounter leisten oft genau so viel Qualität in Sachen Geschmack und gesunder Ernährung, sind aber wesentlich billiger in der Anschaffung.

Lebensmittel sollten nicht zu billig sein

Zu billige Lebensmittel gefährden die Nachhaltigkeit und die Umwelt. Sie sind oft von minderwertiger Qualität, nur der Preis ist heiss. Wenn wir uns alle für hochwertige, nachhaltige Lebensmittel entscheiden würden, wäre Bio nicht mehr so einsam und so teuer, denn die Märkte würden sich angleichen. Wir würden die Umwelt schonen, etwas für unsere Gesundheit tun, die Chemie meiden und besser leben. Nitrat und Nitrit belasten den Boden, Antibiotika belasten die Tiere, und die Chemie belastet die Umwelt. Die Landwirte müssten für die Schäden aufkommen, wenn sie sich für Mastviehzucht und konventionelle Landwirtschaft entscheiden, und sie müssten die finanziellen Kosten für unsere Gesundheit tragen. Es wäre dann zunehmend günstiger, Bio anzubauen und eine Biolandwirtschaft zu haben. Übrigens kaufen wir viel zu viel ein, werfen dann die Lebensmittel achtlos weg, weil sie derzeit so billig sind.

Produkte in Überproduktion müssen nicht weggeworfen werden

Nachhaltig lebt man, wenn man Produkte, die in Überproduktion vorhanden sind, nicht gleich wegwirft, sondern diese Produkte an arme Menschen weitergibt, spendet oder in einem Sozialkaufhaus weiterverkauft. Oft werden Produkte extra saisonal, für Ostern und Weihnachten, oder für spezielle Aktionen produziert. Waschmittel, Handschuhe, Kosmetikartikel, Nudel, Schokolade, Haushaltsgeräte, Accessoires aller Art, Putzmittel, all diese Produkte sind noch haltbar, wenn sie entsorgt werden, nur weil sie nicht gänzlich ausverkauft wurden. Im Sommer kann der Handel Weihnachtsmotive oder Ostermotive nicht mehr verkaufen, da interessiert sich kein Mensch mehr dafür. Leider ist es oftmals teurer, diese Produkte zu spenden, da der Handel die Spende versteuern muss, und so wird vieles einfach weggeworfen, was allerdings der Umwelt schadet. Hilfsorganisationen nehmen diese Produkte in Empfang und geben sie nachhaltig an bedürftige Menschen weiter. Man muss nur aufpassen, dass sie nicht am Schwarzmarkt landen und dort teuer verkauft werden.

Günstig shoppen mit der Kundenkarte

SparschweinUm Ihre Finanzen besser in den Griff zu bekommen und Geld zu sparen, haben kluge Geschäftsleute die Kundenkarte für Sie persönlich ins Leben gerufen. Da sieht man wieder, wie die Geschäftswelt, besonders die Finanzwelt auf uns achtet. Solche Kundenkarten existieren haufenweise in allen Variationen für verschiedenste Anbieter und Aktivitäten. Hat man einmal die Kundenkarte beantragt, bleibt man dem Laden treu, der sie ausgestellt hat. So kauft man gerne in Geschäften ein, bei denen man eine Kundenkarte besitzt, denn dort ist die Rechnung mit Rabatten und Bonuspunkten versehen. So werden aus unschuldigen Kunden anhängliche Stammkunden.

Punkte zu sammeln liegt in der Natur von uns Menschen, denn wo es etwas gratis oder billig zu holen gibt, sind wir dabei. Einige Menschen besitzen derart viele Kundenkarten, dass sie ein Extra Visitenkarten Etui mitschleppen, um die ganzen Karten unterzubringen. Bei Aldi gibt es hier und da einen kleinen Rabatt, bei Saturn wird der neue Computer vielleicht billiger und bei OBI gibt es manchmal Geld beim Einkauf zurück. Tausende Läden laden mit Ihren Kundenkarten zur Kundenbindung ein, damit wir sparen lernen und unsere Finanzen in Form von Punkten wieder in den Griff bekommen.

Aber auch Servicestellen und Banken winken mit ihrer Kundenkarte, denn so ein kleines unscheinbares Kärtchen kann mehr als nur Rabatte zu gewähren und Punkte zu sammeln. So ist eine Kundenkarte in der Lage, sich mit Geld aufzuladen, damit man bequem und bargeldlos in den Tag hinein starten kann. Bargeldlos heisst überhaupt das Zauberwort, welches die Service- Kundenkarte aufrecht erhält, denn wenn Sie die Karte verlieren, oder sie wird Ihnen absichtlich aus der Hand genommen, denn böse Buben lauern an allen Ecken nur auf Ihre Kundenkarte, dann genügt ein Anruf beim Anbieter oder Bankinstitut, und schon ist Ihre Kundenkarte gesperrt.

Bargeld finden Sie nicht so schnell wieder, wenn der Dieb seine Finger ausstreckt. Bargeld muss erst wieder hart verdient werden. Wenn man die Übersicht über seine Kundenkarten im Auge behält und nicht wegen den Bonuspunkten mehr konsumiert, als man es vorhatte zu tun, ist so eine Kundenkarte ein edles Teil, das empfehlenswert ist. Man sollte wenigstens einige wichtige Kärtchen haben, um sparen zu lernen.

Die Kundenkarte der Zukunft

Die Kundenkarte der Zukunft ist eine Handy App. Damit spart man sich wahrlich jede Menge Platz in der Geldbörse. Wenn ich mir vorstelle, dass ich bereits mehr als 90 Kundenkarten durch eine einzige App ersetzen kann, hüpfe ich heute bereits hundert Meter gegen die Schwerkraft nach oben.

Sie können sich ja kaum vorstellen, wie schwer 90 Kundenkarten in der Handtasche liegen, da benötigt man glatt einen Shopper, wenn man sie alle gleichzeitig mitnimmt. Das Problem löst sich in Luft auf, wenn die Kundenkarten App kommt, dann braucht man nur noch eine kleine Klatschbag und die Kreditkarte seines Partners, denn das ist ohnehin die wichtigste Karte.

Wie sicher ist die Kundenkarte?

Wir haben im Durschschnitt 6 bis 10 Kundenkarten, wobei die Schnäppchenjäger noch mehr Karten mit sich schleppen. Die moderne Art, seine Kundenkarten zu verwalten, sind Apps am Smartphone oder am Tablet, welche man mittels eines Passworts erreicht. Wie sicher sind diese Kundenkarten? Im Grunde lieben wir unsere Privatsphäre, möchten unsere persönlichen Daten nicht gerne preisgeben, aber wenn ein Rabatt winkt, sind wir mit den Daten grosszügiger. Wir geben das preis, was verlangt wird, Namen, Anschrift, E-Mail Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Interessen, die Telefonnummer oder Handynummer, etc. Dann ärgern wir uns über unaufgeforderte Werbeanrufe, über mehrmalige tägliche SMS-Nachrichten, über permanent wiederkehrende Newsletter, welche uns die neuesten Tagesangebote verkaufen möchten. Der Schnäppchenjäger freut sich, der Normalverbraucher ist genervt. Wer keinerlei Kundenkarten besitzt, ist oft im Nachteil, weil er nicht zu den VIP-Kunden gehört und den teureren Preis für das selbe Produkt bezahlt. Aber auch die Besitzer von Kundenkarten haben oft das Nachsehen, weil viele Produkte von Preisreduzierungen ausgeschlossen sind, beispielsweise Eigenmarken oder teure Designerprodukte. Und so sollte man nicht immer achtlos seine Daten preisgeben, denn es lohnt sich nur bei Lebensmitteln, manchmal bei Kosmetik, und selten bei Kleidung.

Die Kundenkarte als App

Heute trägt man seine Kundenkarten als App am Handy, am Smartphone oder am Tablet mit sich herum. Einzelne Karten lassen sich sogar als Implantat unter die Haut integrieren, damit man sie immer am Körper trägt. Die Zukunft wird laufend digitaler, und der Mensch wird zunehmend gläserner. Der Vorteil einer App ist, dass man nicht die gesamten Kundenkarten in einem Etui mit sich herumschleppen muss, was für Schnäppchenjäger besonders aufwendig ist, da sie platzfressend sind und die Hosentaschen ausbeulen. Der Nachteil davon ist, dass man sich verschiedene Passwörter merken muss, welche man regelmässig ändern sollte, damit sie sicher bleiben, und dass man sein Handy, Smartphone oder Tablet ständig bei sich haben muss. Wenn das Handy gestohlen wird, sind auch die Kundenkarten meistens weg. Besser ist es, seine sensiblen Daten so geheim wie möglich zu halten, sich ein langes Passwort im Kopf zu merken, das Smartphone nicht für alles Mögliche zu verwenden und seine Privatsphäre so geschützt wie möglich zu halten. Wer zunehmend öffentlich wird, über den weiss man viel, und er wird angreifbar.

Billig einkaufen im Discounter

EinkaufswagenNeulich war ich wieder einmal beim österreichischen Hofer einkaufen. Wenn ich in Deutschland gewesen wäre, hätte ich den Aldi besucht. Ich hätte auch zum Lidl gehen können, denn beim Discounter schmeckt der Frühstückslachs immer frisch und immer lecker, weich und saftig. Ich wundere mich jedes Mal, wie die den Räucherlachs so zart hinbekommen. Vielleicht füttern die den Fisch mit extra feinen Gourmet Häppchen, damit er so wird, wie er ist.

Man ist ja, was man isst, und ich esse viel, wenn ich seelische Dinge zu verdauen habe. Da funktioniert mein Verdauungsapparat wie eine vollgefüllte Duracell Batterie. Nun ist der Einkauf beim Discounter auch so schön billig, dass ich nachher bei Zara vorbeischauen kann, um nach dem neuesten Modeschrei zu rufen. Und wenn ich nicht so viel essen würde, könnte mir der neueste Modeschrei sogar passen.

Neulich kaufte ich mir sogar ein Sportoutfit bei Hofer. Da tummeln sich manchmal echte Schnäppchen in diesen elendslangen Wühltischen, vor denen sich die Leute wie am Fliessband hin und her bewegen. Gut, ich benutze das Sportoutfit für zu Hause, denn es muss ja niemand sehen, wie ich meine überflüssigen fünf Kilos abtrainiere. Ins Fitnessstudio gehe ich dann, wenn ich schlank genug bin und mir in zierlich muskulöser Gesellschaft an der Saftbar meinen Longdrink leiste, der sich dann langsam an meiner Leiste absetzt und in flüssige Fettpölsterchen übergeht. Dann kaufe ich mir eben beim Discounter ein neues Sportoutfit, eine bis zwei Nummern grösser, und trainiere wieder zu Hause.

Lieber Besucher, Lebensmittel vom Discounter müssen nicht unbedingt schlechter sein, als die vom Supermarkt, wobei ich jetzt noch nicht unbedingt auf die Idee gekommen bin, mein Sportoutfit zu verspeisen, obwohl ich immer hungrig bin. Mir schmecken beispielsweise die naturbelassenen Kühlwaren, die Milchprodukte, Käsesorten und Wurstsorten. Beispielsweise kann man den Mozzarella billiger kaufen als im Supermarkt, er schmeckt jedoch gleich wie das Markenprodukt. Bitte, wenn allerdings die Supermärkte vermehrt mit den günstigen Eigenmarken und den naturbelassenen Bioprodukten der Eigenmarken ankommen, weiss ich nicht, wie lange mich Hofer, Aldi, Lidl und Co noch als Kunden haben, aber den Lachs kaufe ich weiterhin, der schmeckt nur vom Discounter.

Lebensmittel sind Überlebensmittel und werden immer teurer. Ja, Aldi und Hofer leben wieder. Neulich entdeckte ich bei Aldi ein Trinkjoghurt, auf dem die No Name Marke gross draufstand, und klein versteckt am unteren Rand der Packung entdeckte ich, dass das Joghurt von Nöm stammt. Bei Hofer in Österreich kaufte ich Gourmet Aufstriche, die ohne Konservierungsstoffe produziert werden.

Da schmeckt der Eiaufstrich wirklich noch nach Ei, und man kann die Eier drin sehen. Der Gemüseaufstrich hat tatsächlich echte Karotten drin. Auch der Premium Lachs bei Hofer schmeckt gut. Andererseits habe ich Markenprodukte entdeckt, bei Supermärkten, die Markenprodukte führen, bei denen das Verfallsdatum bereits überschritten war, die Schokolade nur noch drei Wochen haltbar war, und einen Lachs, den ich öffnete und mit der Kneifzange anfassen konnte, so hart war der. Was nützt das teuerste Markenprodukt, wenn es bald abläuft?

Die Billigprodukte und Eigenmarken müssen nicht immer schlechter sein. Manche Billigprodukte werden von Markenfirmen produziert, und der Konsument merkt es kaum. Nun, sicher sind nicht alle Billigprodukte gut und hochwertig, denn an mein Iglo Gemüse kommt nicht leicht ein anderes Gemüse heran, da müssen andere Karotten schon früher aufstehen, aber viele Billigprodukte können sich sehen lassen.

Ich teste gerade die gängigen Billigprodukte , die der Mensch so zum Leben braucht, aus. Wichtig ist, dass man sich gesund ernährt, darauf achtet, dass keine Konservierungsstoffe oder möglichst wenige in einem Produkt enthalten sind, dann kann man auch billige Lebensmittel einkaufen. Heute soll ja alles Bio sein, aber haben Sie schon einmal nachgesehen, was in den Bioprodukten noch für Zusatzstoffe drin sind?

Bio ist ein Begriff, der Zusatzmittel zulässt. Wirklich Bio ist nur Öko, denn in Ökoprodukten darf kein weiteres Mittel enthalten sein. Aber kennen Sie die Hennen persönlich, von denen Sie die Eier im Supermarkt kaufen? Achten Sie einmal bei Ihrem nächsten Einkauf darauf, ob das billigere Produkt nicht auch gute Inhaltsstoffe liefern kann. Dann sparen Sie und essen trotzdem gut.

Supermarkt oder Discounter - Was ist billiger?

Ich sage Ihnen, das Einkaufen im Supermarkt ist wahrlich eine ungünstige, fast schon lästige Angelegenheit. Man zieht los und legt sich auf die Lauer, nur damit man günstige Lebensmittel erhascht. Manche Leute durchwühlen sämtliche Couponhefte und Zeitschriften auf der Schnäppchenjagd nach billigen Produkten. Da wird der Wühltisch förmlich aus dem Supermarkt herausgerissen, quasi entführt, und man findet ihn in den Frauenzeitschriften wieder.

Irgendwie ist das Lebensmittel-Einkaufen eine lausige Sache, denn so ein Shoppingbummel durch den Supermarkt zieht sich manchmal wie ein frischer Nudelteig in die Länge. Man kauft Lebensmittel ein, nur um diese wieder aufzuessen und daraufhin neue zu kaufen. Bitte, bei diesem Gedanken steigt in mir die Idee hoch, auf Lichtnahrung umzusteigen und mich von meiner Tageslichtlampe zu ernähren. Ob dies so ein sättigender Gedanke ist, bezweifle ich allerdings.

Wie können Sie, lieber Besucher, beim Einkauf im Supermarkt sparen? Sie brauchen sich bloss zu bücken, denn die Arbeit liegt zusammen mit den billigen Lebensmitteln am Boden, in den unteren Ladenregalen. So ein gut sortierter Supermarkt ist ja nicht blöd. Der weiss genau, dass die Markenprodukte in Augenhöhe plaziert werden müssen, da wir Menschen mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erreichen möchten, in jeder Hinsicht, sowohl im Bett beim Konsumieren von Liebe, bei der Arbeit beim Generieren von Geld, als auch im Supermarkt beim Kaufen von Lebensmitteln, mit denen wir dann wieder unsere Liebsten Bekochen, damit sie beim Konsumieren der Liebe im Bett nicht vor Hunger erschöpft einschlafen.

 


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