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Wie macht man ein SchnÀppchen?

SchnĂ€ppchenEin SchnĂ€ppchen macht man, wenn man qualitativ hochwertige Ware zum qualitativ niedrigen Preis kauft. Die besten Möglichkeiten hierfĂŒr sind der Schlussverkauf, der Ausverkauf, der RĂ€umungsverkauf, GeschĂ€ftsauflösungen, Ladenauflösungen, begehrte Shoppingtage vor Weihnachten und vor den Feiertagen, der Onlinehandel, Preisvergleiche, Coupons und Rabattmarken, Kundenkarten, Produktproben, Testprodukte und Gratisproben, aber auch durch gezieltes Stöbern oder hartnĂ€ckiges Feilschen kann man Geld sparen.

Der SchnĂ€ppchenjĂ€ger ist ein Konsument, der sich regelmĂ€ssig auf die Lauer legt, um sein ganz persönliches SchnĂ€ppchen zu machen. Er sucht gezielt nach Restposten, Auslaufwaren, und er scheut den Sommer- und den Winterschlussverkauf nicht. FĂŒr ihn sind Verkaufstage wie Black-Friday, Cyber-Monday, der Boxing-Day und andere wichtige SchnĂ€ppchentage ein absolutes Must-Have, wahre GlĂŒckstage. Er kann sparen und sich Produkte anhĂ€ufen, von denen er glaubt, sie wĂ€ren mehr wert als ihr Preis. Der SchnĂ€ppchenjĂ€ger schaut gerne Werbung an, vergleicht Produkte, sammelt Coupons und Rabattmarken aus Gutscheinheftchen, Zeitungen und Zeitschriften, und er macht aus seinem Einkauf ein richtiges Shopping-Event. Der Gegentrend zum SchnĂ€ppchenjĂ€ger ist der Minimalist, der nur noch das konsumiert, was er wirklich dringend braucht. SofortkĂ€ufe, ImpulskĂ€ufe, Angebotstafeln, WĂŒhltische und Lockangebote sind fĂŒr den SchnĂ€ppchenjĂ€ger ĂŒberlebenswichtig, fĂŒr den Minimalisten jedoch der Tod auf Raten.

Der eingefleischte SchnĂ€ppchenjĂ€ger will unbedingt das letzte SchnĂ€ppchen erhaschen, denn dies erzeugt GlĂŒcksgefĂŒhle in seinem Kopf, wie eine Art Drogenkonsum. Versteigerungen sind hierfĂŒr ideal, aber auch das Teleshopping, wenn ein Tagesangebot angepriesen wird, welches nur in begrenzter Menge vorhanden ist. Viele SchnĂ€ppchenjĂ€ger campieren sogar vor den LadentĂŒren der Shops, wenn ein begrenztes Angebot vorhanden ist, und dann stĂŒrmen sie am frĂŒhen Morgen den Laden, sobald die TĂŒren geöffnet werden. Die Reduktion einer Ware macht diese erst so richtig interessant. Lieber Besucher, wenn Sie das letzte SchnĂ€ppchen einer Produktserie erhascht haben, es glĂŒcklich und zufrieden in Ihren Einkaufswagen legen, kurz nach weiteren SchnĂ€ppchen schauen und dann bemerken, dass Ihr letztes SchnĂ€ppchen aus dem Wagen geklaut wurde, haben Sie einfach Pech gehabt. Rein rechtlich gesehen haben Sie keine Chance, Ihr gĂŒnstiges Teil wieder zurĂŒckzubekommen, denn sie sind erst der Besitzer der Ware, wenn Sie diese auch bezahlt haben. Sie können sich nur noch auf die Lauer legen, alle EinkaufswĂ€gen durchsuchen und Ihr SchnĂ€ppchen gegebenenfalls wieder zurĂŒckholen, wenn es Ihnen gelingt, den SchnĂ€ppchendieb ausfindig zu machen.

Was ist ein SchnÀppchen?

Ein SchnĂ€ppchen ist ein preisreduziertes, extrem begehrtes, gĂŒnstiges Produkt, eine billige Dienstleistung, etwas, wofĂŒr man wenig Geld ausgibt, jedoch eine gute QualitĂ€t erntet. Hier stimmen Preis-Leistung ĂŒberein. Es ist ein begrenztes Angebot, welches zu einem extrem gĂŒnstigen, förmlich billigen Preis angeboten wird, manchmal auch zeitlich begrenzt, damit der Reiz hoch ist, das Angebot zu konsumieren. Die SchnĂ€ppchen im Schlussverkauf sind regelmĂ€ssig jeden Sommer und jeden Winter so begehrt, dass man als KĂ€ufer nicht sonderlich darauf achtet, ob die QualitĂ€t stimmt, Hauptsache die Ware ist billig genug. Bitte, ein SchnĂ€ppchen kann auch ein LadenhĂŒter sein, der keinen KĂ€ufer findet, ein Produkt zweiter Wahl, ein Restposten, ein mangelhaftes Produkt, oder es kann tatsĂ€chlich ein gutes Angebot sein. Das Wort kommt nĂ€mlich vom Wortstamm schnappen, wegschnappen und bedeutet, dass man die Ware sofort schnappen muss, bevor sie von jemand anderem vor der Nase weggeschnappt wird.

SchnÀppchen im Schlussverkauf

Wenn der Schlussverkauf, egal ob Sommerschlussverkauf oder Winterschlussverkauf lauert, winken die SchnĂ€ppchen, obwohl man hier nicht sicher sein kann, dass es minderwertige Ware ist, die extra dafĂŒr gefertigt wurde, aber vielen Leuten ist dies egal, Hauptsache billiger als vorher. Wenn man Klamotten im Ausverkauf konsumiert, muss man schnell sein, damit die individuelle Konfektionsgrösse noch verfĂŒgbar ist, denn viele gĂ€ngige Grössen sind bereits vergriffen, wenn die restliche Kleidung billiger wird. Wenn man jedoch Accessoires, Haushaltswaren, Möbel, Schmuck, Reisen, sozusagen Dinge, die nicht an den Leib geschneidert werden mĂŒssen, konsumiert, ist der Schlussverkauf eine wahre Fundgrube, da man hier bloss darauf achten muss, nichts zu kaufen, was nicht gefĂ€llt. Wenn man ins hautenge Glitzerkleid erst hineinpasst, sobald man abgenommen hat, kann man es notfalls im Ausverkauf konsumieren, weil es womöglich im nĂ€chsten Sommer passt. Wenn jedoch die Hose zu kurz geschnitten ist, schrumpft man nicht automatisch, die Hose wird niemals passen. Und wenn man alles kauft, was man sieht, begreift man erst hinterher, dass man viele Dinge nicht braucht, aber der Schlussverkauf verleitet uns dazu, mehr zu konsumieren, als wir tatsĂ€chlich benötigen, selbst wenn viele SchnĂ€ppchen darunter sind. Es gibt Leute, die verkaufen die Ware dann weiter und erhoffen sich einen kleinen Gewinn dadurch.

Immer wieder wird darĂŒber diskutiert, den Schlussverkauf abzuschaffen, sodass jeder Laden zu jeder Zeit sein Sortiment verĂ€ndern, verbilligen und ausverkaufen kann. Die WĂŒhltische sind generell voll, die WĂŒhlmĂ€use bahnen sich ihre Wege, und so scheint es immer noch angebracht, das Warensortiment mehrmals jĂ€hrlich zu erneuern, damit der Laden lĂ€uft. Umweltfreundlich und nachhaltig ist der Schlussverkauf nicht, das ist Fakt, und in Zeiten hoher Inflation kĂŒndigt sich immer wieder eine regelrechte Flaute des Schlussverkaufs an, weil niemand mehr etwas zu verschenken hat. So gesehen ist der Schlussverkauf ein Auslaufmodell und wir mĂŒssen shoppen, so lange es noch geht.

Online kann man im Schlussverkauf noch wahre SchnĂ€ppchen machen, wenn man die Produkte vergleicht und die Fake-Ware aussortiert. Amazon winkt stĂ€ndig mit billigen Angeboten, Preisreduzierungen und tollen Produkten, selbst nachts, wenn alles schlĂ€ft. Und da heute viele Kunden bei Amazon verschiedene Abos abgeschlossen haben, sind sie als Prime-Konsumenten ĂŒberall dabei, wo es SchnĂ€ppchen gibt. Wer sparen muss, kann dies online tun, aber er verzichtet dafĂŒr auf einen möglichen Service, der bei einigen Produkten nötig ist. Wenn man Möbel billig kauft und diese selber aufbauen muss, steht so mancher Schrank schief im Raum.

Generell sollte man dort einkaufen, wo das Vertrauen stimmt, denn nicht jeder Shop, besonders nicht jeder Onlineshop ist vertrauenswĂŒrdig. Und ausserdem existieren schon lange nicht mehr die exakten zwei Kampfpreiswochen pro Jahr, sondern ganze Kampfpreismonate, in denen man sein SchnĂ€ppchen machen kann. Und so nutzen viele Leute den permanenten, saisonunabhĂ€ngigen Schlussverkauf, da auch viele LĂ€den damit werben, alles billiger zu verkaufen, bevor die aktuelle Saison begonnen hat. Ein Wintermantel fĂŒhlt sich im Sommer zwar wie heisse Ware an, aber im nĂ€chsten Winter braucht man ihn. Ein Minirock fĂŒhlt sich im Winter wie ein Gefrierschrank am Körper an, aber der nĂ€chste Sommer könnte heiss werden. Hot-Pants sehen ĂŒbrigens immer billig aus, selbst wenn sie teuer erstanden werden.

Trendwaren wie beispielsweise Trendmode kann man im Schlussverkauf konsumieren, man muss es aber nicht, denn die Sachen sind im nĂ€chsten Jahr out. Kaufen Sie im Schlussverkauf zeitlose, klassische Mode, sonst liegen die Klamotten in der nĂ€chsten Saison wie Blei im Schrank. Achten Sie beim Einkaufen auch auf Aktionsangebote und Sonderposten? NatĂŒrlich stehen die immer ganz vorne und auch ganz gross bereits beim Eingang des GeschĂ€ftes. Sie wollen uns sagen, dass sie heute besonders gĂŒnstig zu haben sind. Achtung, viele dieser brandaktuellen Angebote werden kurz vorher ein wenig teurer, damit sie danach billiger angeboten werden können. Dies kann man beobachten, wenn man seinen Lieblingsladen öfters frequentiert und aufmerksam die Preise verfolgt.

SchnĂ€ppchen aus dem WĂŒhltisch

SchnĂ€ppchen im WĂŒhltischDer WĂŒhltisch im Laden zieht uns magisch an, wie eine Spielkiste voller Überraschungen, wie Weihnachten und Ostern zugleich. Leider findet man im WĂŒhltisch nicht immer qualitativ hochwertige Ware, und oft sind es eher die Produkte, die als LadenhĂŒter dienen, welche sich in den WĂŒhltischen einen Liegeplatz erkĂ€mpfen, aber mittendrin liegen die SchnĂ€ppchen wie Stecknadeln im Heuhaufen. Besonders in den Discountern findet man die ĂŒberfĂŒllten, teilweise ĂŒberflĂŒssigen, sehr begehrten WĂŒhltische. Aldi, Hofer und Lidl sind Weltmeister darin und bieten ein niedliches bis nĂŒtzliches Sortiment in ihren WĂŒhltischen an. Da kostet die Strumpfhose so viel, wie sie tatsĂ€chlich wert ist und nicht so viel, wie sie verlorene Werbekosten einspielt. Ausserdem findet man im WĂŒhltisch ausgefallene Dinge wie Teesets, asiatisches Geschirr, Schmuckkoffer, Schminkköpfe, und saisonbedingte Produkte, welche die KreativitĂ€t anregen, beispielsweise FaschingskostĂŒme zum kleinen Preis, denn die braucht nach der Narrenzeit niemand mehr. Man sollte nur aufpassen, dass man keine rosaroten MĂ€nnersocken, oder gar Strumpfhosen, die sich als Socken entpuppen, erwischt, weil im WĂŒhltisch ist alles möglich.

Die eingefleischte WĂŒhltischmaus weiss, wo das nĂ€chste SchnĂ€ppchen lauert, denn sie liest die Prospekte der Discounter und SupermĂ€rkte, schaut regelmĂ€ssig bei den gĂ€ngigen WĂŒhltischen vorbei und schnappt zu, wenn das Angebot verlockend erscheint. Im Allgemeinen sind WĂŒhltischmĂ€use aber arm dran, denn sie wĂŒhlen sich durch allerlei MĂŒll, bevor sie fĂŒndig werden, da die Waren hier unsortiert ineinander geschmiegt liegen und manchmal sogar beschĂ€digt sind.

SchnÀppchen im Outlet-Shop

Ein Outlet-Shop ist ein gĂŒnstiger Laden, in welchem es Markenware, Markenprodukte und vor allem Markenkleidung zum kleinen Preis gibt. Die Outlets boomen, man fĂŒhlt sich darin wie in einer Art Fabrikshalle, aber das kollossale Flair stört den Kunden nicht, hauptsache die Ware ist billig und man hat eine gute Marke in der Hand.

Trotzdem sollte man beim Outlet-Shopping vorsichtig sein. Es kann leicht vorkommen, dass ein T-Shirt nicht die regulĂ€re Grösse oder die perfekte Passform hat. Immerhin handelt es sich um Überschussware, welche im normalen Laden unverkĂ€uflich ist oder war. Auch kann es vorkommen, dass NĂ€hfehler vorhanden sind und man eine Hose shoppt, welche nicht dem Original entspricht. Oft ist die Ware zwar eine Marke der besonderen Art, aber die QualitĂ€t entspricht nicht dieser Marke. Wer jedoch nicht so empfindlich ist und nur aufs optische Image schaut, der kann im Outlet viel Geld sparen.

Wenn man sich die Outlet Shops ansieht, wundert man sich, warum es noch LĂ€den in den InnenstĂ€dten gibt. So ein Outlet Shop steht kilometerweit entfernt vom eigenen Wohnort, aber man muss da einfach hin, auch wenn dieser Trend weder umweltfreundlich, noch kundenfreundlich ist, immerhin, die ParkplĂ€tze sind vorhanden. Es gibt Frauen, die kaufen sich Taschen zum Halten, Schals und Schuhe fĂŒr den Hals, und wenn die Schuhe nicht passen, steckt man sie in die Tasche und rennt im puren Schal herum. Outlets sind in der Regel eine gute Idee, wenn man darauf achtet, was man kauft. Viele Produkte sind bis zu 70% und mehr rreduziert, aber viele Produkte sind auch Auslaufware, Vorjahresmodelle, fehlerhafte Produkte, B-Ware oder Einzelposten, die einst LadenhĂŒter waren. Wenn man im Internet nach Outlet Shops sucht, sollte man nicht auf die kostenpflichtigen Angebote hereinfallen, denn hier bekommt man meistens nur Listen von Shops, welche es auch als Gratislisten gibt. Und wenn ein neues Outlet eröffnet, sollte man schnell sein, denn zur Eröffnung gibt es meist so billige Angebote, dass die Ware schnell weg ist.

Extra SchnÀppchen aus BilliglÀden

Wir shoppen gerne gĂŒnstig, denn billig liegt im Trend, weil die Geiz-ist-geil MentalitĂ€t die Konsumwelt erobert hat. Und so bieten viele LĂ€den Ware an, die förmlich schon bedenkliche ZĂŒge annimmt. Man kauft sich ein Billigshirt, weil man es kurz trĂ€gt, wegwirft und durch ein neues Modell ersetzt. Man achtet gar nicht mehr darauf, wie und wo, unter welchen UmstĂ€nden es produziert wurde. Wenn auf einem Etikett Bangladesch oder China draufsteht, schnĂŒrt es einigen von uns förmlich den Hals zu, denn dann mĂŒssen wir damit rechnen, dass Kinder ausgebeutet wurden, NĂ€herinnen in stickigen Fabriken zu niedrigsten Hungerlöhnen ausgebeutet wurden und im Produkt womöglich unzulĂ€ssige, krebserregende Stoffe mit viel Chemie vermischt stecken. Andererseits sehen die verlockenden Produkte in BilliglĂ€den zum Mitnehmen aus, denn Fast Fashion liegt quasi im Trend. Nachhaltige, faire Produktion heisst das Zauberwort, welches den Menschen wĂŒrdige Löhne verschafft und Kinder in Ruhe ihre Kindheit ausleben lĂ€sst. Lieber Besucher, vielleicht schauen Sie in Zukunft auch aufs Etikett und prĂŒfen das Herstellerland. Und vielleicht jagen wir dann nicht mehr unentwegt den SchnĂ€ppchen nach, sondern sehen QualitĂ€t als SchnĂ€ppchen an.

SchnÀppchen an der Tauschbörse

SchnĂ€ppchen auf einer TauschbörseTauschbörsen boomen, seit wir nachhaltig leben und Recycling betreiben. Eine Tauschbörse ist ein Angebot, welches in fast jeder Stadt, in fast jedem Ort vorhanden ist. Man geht dorthin, um seine nicht mehr gebrauchte Ware loszuwerden und um andere, interessante Waren kennenzulernen, die man selber brauchen kann, welche jedoch ein anderer tauscht. Man tauscht quasi alles aus, was den Hausrat verstopfen lĂ€sst, oder was den Keller fĂŒllt. Oft bekommt man Dinge geschenkt, die nur dem Verschenker, aber nicht dem Beschenkten Freude machen, und auf so einer Tauschbörse ist die Chance gross, diese Geschenke wieder loszuwerden. Auch dienen die Tauschbörsen als Unterhaltungsbörsen, manchmal auch als Singlebörsen, denn man lernt dort immer nette Leute kennen. Will-Haben ist beispielsweise eine Online-Tauschbörse in Österreich, in der man sogar mit Bild inserieren kann, damit jeder weiss, um wen es sich handelt.

Achtung, auf manchen Tauschbörsen im Internet muss man aufpassen, dass man sich nicht illegale Ware herunterlĂ€dt, denn hier wird oft Software zum Download angeboten. Es werden Videos, Abos, BĂŒcher, e-books, Bilder, Spiele, Onlinespiele, Computerspiele, Smartphone-Apps zum Tauschen und Herunterladen angeboten. Vieles davon ist strafbar, denn man muss fĂŒr die Ware normalerweise bezahlen und darf sie nicht einfach vervielfĂ€ltigen oder achtlos weitergeben. Hier handelt es sich nĂ€mlich nicht um ein physisches Produkt, welches man am Leib trĂ€gt oder in die Wohnung stellt. Hier handelt es sich um Einzellizenzen, welche mit dem Produkt verbunden sind. Besonders Songs, Software und Videos dĂŒrfen nicht geteilt oder vergeben werden, da hier meist die Lizenz nur auf einen einzigen Menschen, auf einen einzigen Computer gebunden sind. Ausserdem sollte man sich die Online-Tauschbörse gut anschauen, denn es existieren zahlreiche illegale oder grenzwertige Tauschbörsen, welche eine monatliche GebĂŒhr von ihren Mitgliedern verlangen und damit werben, dass die Mitglieder dann alles herunterladen können, was jemand anderer per Upload zur freien VerfĂŒgung stellt. Wer sich einer Online-Tauschbörse widmet, muss darauf achten, dass er keine Raubkopien erntet, denn das ist strafbar, und man kann dafĂŒr ins GefĂ€ngnis kommen, fĂŒr mindestens zwei Jahre. Dann kann man zweimal singen, bis man wieder Weihnachten in Freiheit erleben darf.

Wenn man jedoch legale Tauschbörsen wĂ€hlt, so kann man dort auch seine alten Klamotten tauschen, Haushaltswaren, etc, und man hat das gute GefĂŒhl, nachhaltig zu leben und die Umwelt zu schonen. Offline Tauschbörsen sind ideal fĂŒr Kindermode, denn die kleinen Racker wachsen aus den Klamotten schneller heraus als kleine Tiere aus ihrem Bau geworfen werden. Man muss nur darauf achten, dass die Sachen in Ordnung, gewaschen und noch flexibel genug sind.

Tauschbörsen, offline oder online, sind besonders nach Weihnachten begehrt. Die doofe Krawatte muss weg, der geschenkte graue Pullover passt nicht, das geschenkte Parfum riecht wie GĂŒlle, und das neue Buch kann man nicht lesen, ohne einen Herzinfarkt dabei zu bekommen, aber bevor man sich ĂŒber ungeliebte Geschenke aufregt, kann man diese doch einfach weitergeben, um beliebtere Dinge dafĂŒr zu erhalten, dann ist jeder glĂŒcklich. Man erspart sich damit den Weg zum SperrmĂŒll, schont die Umwelt und trĂ€gt nicht dazu bei, dass die MĂŒllberge in den Himmel wachsen. Weihnachtsgeschenke einzutauschen ist immer eine gute Idee, und man kann hiermit echte SchnĂ€ppchen machen.

Wie nutzt man die SchnÀppchentage?

Ein SchnĂ€ppchentag ist ein Tag, an welchem sĂ€mtliche LĂ€den ihre Ware zu gĂŒnstigen Preisen anbieten. Man bekommt satte Rabatte, kauft gĂŒnstig bis billig ein, kann flanieren, vergleichen, ein SchnĂ€ppchen machen, und man kann Geschenke kaufen. Besonders vor und nach Weihnachten, vor und nach Ostern gibt es diese gezielten SchnĂ€ppchentage, an denen jeder losrennt, als gĂ€be es kein Morgen mehr. Man glaubt, an der nĂ€chsten Ecke gĂ€be es Freibier.

Solche SchnĂ€ppchentage sind deshalb entstanden, weil sich unser Konsumverhalten verĂ€ndert hat. Wir sind hungrig nach Shopping. Wir befinden uns einkaufstechnisch förmlich auf einer Schnitzeljagd, da die meisten Produkte schnellebig und kurzlebig sind, nach einiger Zeit entsorgt im MĂŒll landen und durch neue SchnĂ€ppchen ersetzt werden. Bitte, nichts ist fĂŒr die Ewigkeit, ausser das schlechte Gewissen, welches wir mit uns schleppen, wenn wir unachtsam konsumieren.

Black Friday - SchnĂ€ppchen vor Weihnachten

Am Black-Friday, dem Freitag vor Thanksgiving, ist Weihnachtsshopping in den USA angesagt. Die HĂ€ndler eröffnen die SchnĂ€ppchenjagd in den LĂ€den. Ein KaufwĂŒtiger konsumierte am Black-Friday 80 Flatscreens, 100 Smartphones und 1000 Dosen Thumnfisch. In den USA ist so etwas möglich, wenn der Laden gross genug ist. Der Mann campierte Stunden vorher bereits vor einem Laden und schlug dort seine Zelte bei extremen Minusgraden auf, denn in New-York ist es im Winter bitterkalt wie im KĂŒhlschrank. Der Trend aus den USA hat sich ĂŒbrigens auch bei uns etabliert. Im Internet winken die SchnĂ€ppchen mit grosser aufgehaltener Hand und bitten virtuell zur kleinen Kasse. Die Preise sind wie in den USA bis zu 50% reduziert. Wir sind im Grunde unseres Wesens JĂ€ger und Sammler, jagen Angebote und horten sie zu Hause, bis wir sie nicht mehr sehen können und wegwerfen, spĂ€testens nĂ€chstes Jahr, wenn wieder ein Black-Friday winkt.

Cyber-Monday - SchnÀppchen im Internet

Am Tag nach dem 4. Donnerstag im November wird mit dem Black-Friday und dem darauffolgenden Cyber-Monday das Weihnachtsshopping in den USA eingeleitet, und die SchnÀppchenjagd beginnt. Am Cyber Monday reagieren die Onlineshops auf die Rabatte und bieten ebenfalls Niedrigstpreise an. Im Internet muss man allerdings vorsichtig sein, denn dort ist nicht jedes SchnÀppchen sein Geld wert. Oft ist es so, dass nach Weihnachten, oder knapp davor ein Produkt noch billiger als an den SchnÀppchentagen wird, aber so lange kann man mit den Weihnachtsgeschenken kaum warten. Wenn ein Nachfolgerprodukt einer Elektronikware auf den Markt kommt, ist das VorgÀngerprodukt auch billiger zu haben.

Der Boxing-Day - SchnÀppchen nach Weihnachten

Die EnglĂ€nder lieben den Boxing-Day. Es ist der 26. Dezember, der zweite Weihnachtsfeiertag, der in England ein wahrer Shoppingtag ist. Die GeschĂ€fte haben geöffnet, die Preise fallen in den Keller, der Schlussverkauf des Schlussverkaufs beginnt, und die EnglĂ€nder sind in Einkaufslaune. Bereits der Black-Friday ist ein wahrer SchnĂ€ppchentag, aber das Weihnachtsgeld will auch ausgegeben werden, und so hat man den Boxing-Day erfunden, an dem man sich quasi durch die LĂ€den boxt, um das beste Angebot zu erhaschen. Viele Urlauber fliegen extra fĂŒr den Boxing-Day nach England, denn bei uns sind die LĂ€den geschlossen, wir feiern ausgedehnt Weihnachten.

Unrealistische SchnÀppchen Werbung verunsichert den Kunden

SchnĂ€ppchen aus der WerbungWir kennen sie, die Werbung fĂŒr SchnĂ€ppchen, denn sie lockt uns unerwartet in die GeschĂ€fte, da wir wie ferngesteuert etwas wittern, das wir billiger als normal erhalten können. Unser Gehirn ist darauf programmiert, ein gutes SchnĂ€ppchen zu machen. Und diese Tatsache nutzen einige LĂ€den, um Kunden anzulocken. Da sieht man in der Werbung, in einem Werbeprospekt Dinge, die verbilligt sind oder an speziellen Tagen billiger angeboten werden. Man rennt los, aber das SchnĂ€ppchen ist bereits vergriffen. Es gibt LĂ€den, die haben gar keine SchnĂ€ppchen, die werben nur dafĂŒr und tĂ€uschen den Kunden. Der Kunde ist daraufhin so frustriert, dass er etwas anderes kauft, vielleicht eine Schokolade fĂŒr die Seele, ein Kleid fĂŒr den HĂŒftspeck, nur um nicht mit leeren HĂ€nden an der Kasse zu stehen. Man findet solche Angebotswerbung vermehrt in SupermĂ€rkten, denn dort muss man an der Kasse vorbeiziehen, ob man will oder nicht, und es sieht immer doof aus, wenn man nichts konsumiert, da glaubt man, alle denken, man sei ein Dieb. Es gehört viel Selbstbewusstsein dazu, wenn man ohne zu konsumieren aus dem Laden geht und wiederkommt, wenn das vermeindliche SchnĂ€ppchen endlich real vorhanden ist. Ein Landgericht hat diese SchnĂ€ppchenwerbung sogar untersagt, denn unrealistische, nicht prĂ€sente Angebote, die lediglich dem Kundenfang dienen, sind illegal. Man muss als Kunde eine Chance haben, das verbilligte Produkt auch kaufen zu können. Wenn nur so wenige Artikel, oder fast gar keine Artikel zu diesem Preis vorhanden sind, obwohl dafĂŒr geworben wird, steht der Kunde vor leeren Regalen und jagt einer Utopie nach. Hoffentlich halten sich die HĂ€ndler auch dran.

Sind Gratisprodukte immer ein SchnÀppchen?

Bei kostenlosen Produkten und Gratisangeboten werden wir hellhörig und gierig zugleich. Wir melden uns zu Gewinnspielen, zu einem Newsletter oder zu einem Onlinedienst an, nur weil wir dafĂŒr etwas gratis bekommen. Die Anbieter dieser Gratisangebote erhoffen sich damit eine gewisse Kundenbindung, wissen jedoch, dass nur ca 5% dieser vermeindlichen Kunden zu echten konsumierenden Kunden werden. Wenn man eine Zeitung fĂŒr 14 Tage gratis bekommt, meldet man sich danach wieder vom Abo ab, oder man vergisst darauf und wird zwangsweise zum Abonnenten. Wenn man eine Gratisprobe eines Produktes erhĂ€lt, probiert man sie aus und denkt sich in den meisten FĂ€llen: Was fĂŒr ein Mist, das passt nicht zu mir. Aber trotzdem funktioniert dieses Modell der Gratisangebote so gut, dass zahlreiche Firmen immer wieder darauf zurĂŒckgreifen. Die richtigen SchnĂ€ppchenjĂ€ger greifen zu, sparen damit Geld, ohne dass sie zu echten Konsumenten werden, denn zahlen will hier fast niemand, wenn es etwas kostenlos gibt. Ich habe aufgehört, den Gratisangeboten hinterher zu laufen, denn ich meldete mich versehentlich bei einem Gewinnspielanbieter an, den ich dann fĂŒr ein Jahr lang bezahlen musste. Gewonnen habe ich nichts, ausser dass der Anbieter wie ein Klotz an meinem Bein hing und mich Nerven kostete. Wer auf Gratisangebote zurĂŒckgreift, sollte sich immer die jeweiligen AGBs durchlesen, auch das Kleingedruckte, selbst wenn er dafĂŒr eine neue Brille braucht, denn der Teufel steckt im Detail fest.

Sind extra Gratisprodukte in einer Packung ein SchnÀppchen?

In vielen Packungen befinden sich extra Gratisprodukte. Da kauft man 3 Schokoriegel und bekommt einen Gratisriegel dazu. Hier macht man leider nicht immer ein SchnĂ€ppchen, denn die Preise werden oft so geregelt, dass der Inhalt der Ware trotzdem den regulĂ€ren Preis enthĂ€lt. Man erkennt dies an kleineren Packungen, an geringeren Verpackungsmengen, oder das Produkt taugt nicht viel. Ich wollte schon immer nur den Gratisriegel haben und das restliche Produkt im Laden stehen lassen, aber damit wĂŒrde ich rechtlich gesehen permanent eine SachbeschĂ€digung anrichten und bald ĂŒberall Ladenverbot erhalten. Das kann ich mit meinem schlechten Gewissen nicht vereinbahren, und so greife auch ich hin und wieder zu Produkten, die extra etwas Kostenloses enthalten, auch wenn ich dadurch mehr esse und dicker werde. Im Grunde sind diese Lockverpackungen dazu gedacht, den KĂ€ufer zu animieren, mehr zu kaufen, denn er hat das GefĂŒhl, weniger zu bezahlen. Übrigens ist eine Hauskatze auch eine Sache, und wenn man sie versehentlich ĂŒber den Haufen fĂ€hrt, braucht man eine gute Sachversicherung, Haftpflichtversicherung, denn dann hat man eine SachbeschĂ€digung begangen. Und wenn ich zukĂŒnftig eine Katze besitze, kaufe ich Katzenfutter mit extra gratis Inhalt, dann spare ich Geld und die Katze wird trotzdem satt.

Wie feilscht man richtig?

Wie feilscht man erfolgreich? Man braucht ein gutes Mundwerk fĂŒr die richtige Dosierung der sprachlich gewĂ€hlten Worte, denn das Handeln ist eine hoch karĂ€tige Kunst der zwischenmenschlichen Kommunikation. Man braucht eine Portion Selbstbewusstsein, damit man sich traut, den Preis herunterzuhandeln. Man braucht Charme und Stil, Charisma und Ausstrahlung, damit man sympathisch genug rĂŒberkommt und einen guten Preis aushandeln kann. Und man benötigt FeingefĂŒhl, damit man keine unverschĂ€mt niedrigen Preise verlangt. Verhandlungsgeschick ist Profisache. Wir bekommen Waren gĂŒnstiger, wenn wir sympathisch wirken, lĂ€cheln, einen niedrigeren Preis erfragen und uns dann mit dem VerkĂ€ufer in einer Art Flirt-GesprĂ€ch wiederfinden. So entstehen auch lose Kontakte, denn man lernt sich kennen und erinnert sich das nĂ€chste Mal an den Kunden.

Viele Leute feilschen auf MĂ€rkten und FlohmĂ€rkten, weil dies hier zum guten Ton gehört. Beim Feilschen kommen die Leute verbal ins GesprĂ€ch. Man kommt sich nĂ€her, unterhĂ€lt sich miteinander, Sympathien werden ausgetauscht, und oft flirtet man auch so intensiv miteinander, dass der obligatorische Kaffee danach nicht fehlt. Besonders die SĂŒdlĂ€nder feilschen auf Teufel komm raus und sind beleidigt, mindestens enttĂ€uscht, wenn ein kĂŒhler, sachlich-kompakter Kopf eine Ware zum Normalpreis kauft und wieder weggeht. Hier ist kein ordentliches GesprĂ€ch zu Stande gekommen, und das nervt einen SĂŒdlĂ€nder. Heute rĂŒcken die Menschen aber sozial und gesellschaftlich gesehen so eng zusammen, dass wir uns alle den gleichen Stil, die gleichen Angewohnheiten, und somit auch das gleiche Handeln, Kaufen und Verkaufen angewöhnen. Und so feilscht man heute selbst in den heissesten LĂ€ndern nur noch selten, weil wir von den sozialen Medien virtuell so geprĂ€gt sind, dass wir niemandem mehr zu nahe treten, ohne eine Me-To Debatte auszulösen, denn die grosse Distanz gehört heute zum guten Ton in der Gesellschaft.

Nicht alle Menschen halten sich an die nötige Distanz, manche feilschen unverschĂ€mt frech. Waren, die bereits mit satten Rabatten winken, könnten durch das richtige Feilschen noch billiger werden, was wir am folgenden Beispiel sehen können. Eine junge Frau kommt in ein LederwarengeschĂ€ft und möchte einen Mantel kaufen, der ihr ein wenig zu teuer ist. Der Ledermantel ist bereits reduziert, aber der VerkĂ€ufer macht einen seriösen und freundlichen Eindruck. Die junge Frau beginnt ein kleines GesprĂ€ch mit dem VerkĂ€ufer, den sogenannten Smalltalk. Sie hĂ€lt den Mantel in der Hand, bewundert ihn und sagt, dass sie nur ein begrenztes Budget fĂŒr den Mantel zur VerfĂŒgung hat. Dann fragt sie den VerkĂ€ufer, was er fĂŒr sie tun kann. Sie schweigt, bis der VerkĂ€ufer den ohnehin reduzierten Mantel noch etwas billiger hergibt.

Lieber Besucher, fragen Sie, was der VerkĂ€ufer fĂŒr Sie tun kann, schweigen Sie im richtigen Moment, zwinkern Sie gekonnt mit den Wimpern, denn es kommt auch auf den Augenaufschlag, den verfĂŒhrerischen Blick an, stellen Sie beim Feilschen offene Fragen, himmeln Sie das Verkaufspersonal dezent an, machen Sie Komplimente ĂŒber die QualitĂ€t der Ware und warten Sie ab, was der VerkĂ€ufer sagt.

Offene Fragen lassen viele Antworten zu, sodass der VerkĂ€ufer nicht an das Ja oder Nein denkt, sondern an eine Antwort, die er auf die offene Frage hin geben könnte. Sie sehen, wenn Sie gut verhandeln, erfolgreich feilschen, dann bekommen Sie den gewĂŒnschten Rabatt. Das Geschlecht spielt zwar auch eine Rolle, und es ist immer hilfreich, wenn man charmante GesprĂ€che fĂŒhren kann, aber ausschlaggebend fĂŒr den Rabatt ist eine diskrete und unaufdringliche Preisverhandlung. Direkt nach dem Preisnachlass zu fragen ist, als ob man mit der TĂŒr ins Haus fĂ€llt und den TĂŒrstock versehentlich gleich mitnimmt.

VerkĂ€ufer lernen, dass sie bei Anfragen nach PreisnachlĂ€ssen grundsĂ€tzlich nein sagen, sie lernen aber kaum, wie sie auf offene GesprĂ€che mit versteckten Preisverhandlungen reagieren sollen, und sie lernen fast nie, wie sie auf das Schweigen im richtigen Moment reagieren können.

Wie kauft man billig bis gĂŒnstig ein?

Billig einkaufen und Geld sparenWir gehen nicht nur maßlos und ziellos shoppen, wir sparen auch gerne beim Einkaufen und freuen uns ĂŒber Rabatte und Sonderangebote, jagen Bonuspunkten und Gutscheinen hinterher und sehen die SchnĂ€ppchenjagd als sportliche AktivitĂ€t an. Laut Studien spart jeder im Durchschnitt 50 Euro im Monat, denn in wirtschaftlich instabilen Zeiten werfen wir das Geld ins Sparschwein anstatt zum Fenster hinaus.

Wie spart man Geld beim Einkaufen? Man sollte nur das kaufen, was man braucht, selbst wenn der Handel uns Luxusprodukte als Alltagsprodukte andrehen möchte. Man spart, wenn man SchnÀppchen jagt, Rabatte in Anspruch nimmt, den Schlussverkauf abwartet und sich vor jedem Einkauf eine Einkaufsliste zusammenstellt, damit man nicht in Versuchung kommt, mehr zu kaufen. Coupons, Bonuspunkte, Aktionen und der Discounter können auch beim Sparen helfen, denn sogar der Kaviar schmeckt beim Billigdiscounter gut, wenn man nicht so anspruchsvoll ist.

Unter all den Billigprodukten sollte man aufpassen, nicht dem Shoppingrausch zu verfallen. Wer nur kauft, um seine Ware auf Facebook oder YouTube zu prĂ€sentieren und nachher im Schrank zu verstecken, kauft nicht nachhaltig und schadet der Umwelt. Wer nur Billigware shoppt, um möglichst viel zu kaufen, schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch den Herstellern, denn sie werden gezwungen, zu immer niedrigeren Löhnen zu produzieren. So hat sich der Konsum mittlerweile zu einem Lifestyle entwickelt, der uns einerseits das Geld aus der Tasche zieht, uns andererseits GlĂŒcksgefĂŒhle beschert, und uns zu JĂ€gern und Sammlern werden lĂ€sst, wenn wir ein Sonderangebot wittern. Wer ĂŒbrigens nur minderwertige Produkte kauft, schadet auch seiner Gesundheit, weil man sich mit dem umgibt, was man kauft.

Unsere Seele und das Ego befinden sich beim Einkaufen immer in einem Gewissenskonflikt. WĂ€hrend das materiell ungesĂ€ttigte Ego jedes neue Produkt haben will, fĂŒhlt sich die Seele beengt, denn sie braucht nur das Wichtigste zum Leben und ist bald gesĂ€ttigt. Der Handel profitiert vom Ego, denn dadurch wird die Wirtschaft angekurbelt. Der Aussteiger profitiert von Ego und Seele, denn er lebt umweltbewusst, nachhaltig und stöbert in den Produkten, die der Dauershopper weggeworfen hat. Wahrlich, selbst das Shopping ist ein Kreislauf.

So kaufen Sie richtig und gĂŒnstig ein

Was muss man beim Shopping beachten, und wie kauft man richtig ein? Wichtig sind die QualitĂ€t der Produkte, das Produkt selber, die Nachhaltigkeit, das Biosiegel oder zumindest das GĂŒtesiegel, die Menge an Waren, die Kauflaune, der Preis, und natĂŒrlich das Ablaufdatum, falls es sich um Ware handelt, welche verderben könnte. Wenn man einen Mittelweg findet, welcher all diese Kriterien mehr oder weniger berĂŒcksichtigt, dann shoppt man richtig. Wer lediglich auf den billigsten Preis achtet, könnte jedoch teuer shoppen, was zu Frust und einer gĂ€hnenden Leere in der Geldbörse fĂŒhrt. Wer zu viel kauft, schleppt nur unnötig schwere TĂŒten nach Hause, denn die ĂŒberflĂŒssige Ware landet im MĂŒll. Und wer nicht nachhaltig und gesund kauft, der könnte sich womöglich selbst zumĂŒllen, wenn er das ohnehin schon gereizte Klima reizt oder krank wird.

Wo, wie und wann kauft man am besten, am billigsten und am bequemsten ein? Der Supermarkt liefert ein breites Produktsortiment und winkt mit stÀndigen Rabatt-Aktionen. Der Discounter ist permanent billig und hat auch alles, was man braucht. Das moderne Kaufhaus ist sogar mit Apps ausgestattet, die es erlauben, dass der Kunde weder selbst bezahlen, noch selbst seine Waren aufs Förderband legen muss, denn dies erledigt die App direkt im Einkaufswagen, wobei der ershoppte Geldbetrag bequem vom Smartphone aus abgebucht wird. Und der Tante-Emma Laden stirbt genauso aus wie die alte Telefonzelle oder das uralte Telegramm.

Heute shoppen wir anstatt einzukaufen. Wir flanieren anstatt zu schauen. Und wir geben Credits, Bidcoins und Punkte aus anstatt Bargeld, weil die alte, schwere Brieftasche auch bald das Zeitliche segnet. Nicht jeder findet diesen Hype gut. Zahlreiche Menschen fĂŒhlen sich ihrer Freiheit beraubt, wenn man ihnen das Bargeld rechtlich konform raubt, und dies mitten in einer total ausartenden Freiheitsgesellschaft, die alles hat, alles bekommt und sich immer mehr leisten kann, wenn man sich die ĂŒberfĂŒllten Shoppingcenter anschaut. Bargeld ist doch ein wichtiger Bestandteil der Freiheit des Einzelnen, da können gebĂŒndelte, kollektiv ausgehandelte VertrĂ€ge, die weltweit, oder zumindest europaweit gelten, nicht mithalten. Plastikgeld alleine macht nicht glĂŒcklich, auch wenn man damit noch so viel einkaufen kann, ohne es direkt zu bemerken.

Wenn das Einkaufen Freude bereitet, hat man etwas Entscheidendes richtig gemacht. Wenn das Einkaufserlebnis zum Frustkauf wird, muss man noch ĂŒben. Fakt ist, wer nachhaltig und bewusst kauft, erspart sich so manchen Nepp, der ohnehin kurzfristig im MĂŒll landet und die Umwelt belastet. Heute kauft man viel online ein, und damit steigt die Gefahr, dass man viel MĂŒll kauft, weil man die Ware nicht angreifen, und daran schnuppern kann. Offline kauft man bewusster ein.

Geldsparen beim Einkaufen

Wie bereits erwĂ€hnt, ist das Einkaufserlebnis eine GlĂŒcksdroge, die ohne Nebenwirkungen im Körper gezĂŒchtet wird und in Form von gekauften Waren im Einkaufskorb landet. Und wehe, man wird kaufsĂŒchtig, dann ist etwas Entscheidendes schiefgelaufen, denn dann wird die Ware unter den Teppich gekehrt, sobald sie gekauft wurde. Bitte, das hat die lausigste Ware nicht verdient.

Kaufsucht ist ein heikles Kapitel, ein ernstzunehmendes PhĂ€nomen, welches gesehen werden sollte. Wenn Sie jemanden kennen, der kein Geld mehr hat und dennoch Geld fĂŒr einen Einkaufsbummel ĂŒbrig hat, dann sollten die ersten frommen Alarmglocken im Kirchturm des Gehirns lĂ€uten, denn dann könnte es gefĂ€hrlich werden. Unsere heutige, seicht angekurbelte Konsumgesellschaft verschliesst oft die Augen vor kaufsĂŒchtigen Menschen, kurbelt das Problem sogar noch an, indem jeder out ist, der nicht exakt im jahresaktuellen Trend liegt. Eine beschĂ€mende Entwicklung.

Übrigens kann man beim Einkaufen auch Geldsparen. NatĂŒrlich ist man in einer gewissen Euphorie, wenn man in der Umkleidekabine steht und das neue Kleid schon irgendwie passen könnte. Ich schwöre, zu Hause passt es nie. Und genau hier können Sie Geldsparen, wenn Sie beim Klamottenkauf keine Kompromisse mehr eingehen. Voila, dann finden Sie eben nur einen Schal, der passt immer.

Geldsparen kann man auch beim Schaufensterbummel, denn hier kommt man nicht unbedingt in die Verlegenheit, die Ware zu domestizieren, das Produkt seelisch in sein Herz zu schliessen. Die schĂŒtzende Schaufensterscheibe liegt dazwischen und leistet wahre entspannende Wunder in der Geldbörse. Schlafen Sie eine Nacht drĂŒber, wenn Sie einen Schaufensterbummel machen, denn am nĂ€chsten Morgen finden die halben Produkte ohnehin keinen geeigneten Platz mehr im Herzen. Aus den Augen, aus dem Sinn, und wenn Sie das nĂ€chste Mal am selben Schaufenster vorbei schlendern, leuchten ganz andere Produkte heraus.

Wie kauft man gezielt ein?

Wenn es schnell gehen soll, kann man auch einen All in One Einkauf in der Metro machen. Ich liebe dieses kolossale Einkaufscenter mit seinem Fabrikscharme. Ich kann bequem nach der Arbeit bis spĂ€t abends durch die breiten RegalgĂ€nge schlendern und glĂŒckserfĂŒllt meinem Shoppingtrip nachgehen. Glauben Sie mir, ich finde immer etwas, auch in der Metro. Ich bin eine Frau.

Schauen Sie mich und meine glorreich ĂŒppig ausgefallene Oberweite an. In der Metro finde ich meine gesamten Wochentags-BHs, glĂŒcklicherweise sogar mit transparenter Spitze. Dieses All in One Einkaufserlebnis spart Zeit, lange Gehwege und beinhaltet flexible Einkaufszeiten, denn die Öffnungszeiten sind direkt auf meine BedĂŒrfnisse abgestimmt. Gut, man muss Abstriche machen, denn die Gehwege in der Metro sind manchmal beachtlich lang, aber ich habe bis jetzt noch immer ohne verloren zu gehen die Kasse gefunden. Bitte, ich verbinde sogar meinen Sport mit dem Einkaufen, denn im Shoppingcenter kann man wirklich gut abspecken, wenn man zĂŒgig unterwegs ist.

FĂŒr manche Menschen ist Shopping eine reine Nervensache, ziemlich anstrengend und mĂŒhsam. Sie mĂŒssen sparen und tun dies oft an den falschen Stellen. Nehmen wir den Supermarkt. Da kaufen sich manche Menschen TiefkĂŒhlpizza, TiefkĂŒhlfleisch und minderwertige Wurstwaren. Statt dessen kann man sich Obst und GemĂŒse, KĂ€se und Nudel kaufen, woraus man ein gesundes Essen zaubert.

Hier kann man sparen und auf gute QualitĂ€t bei den Lebensmitteln achten, denn das was man in sich hinein futtert, das lebt man auch nach aussen hin. Wenig Energie im Essen liefert wenig Energie im Leben, einen schlechten Job und daher weniger Geld. Sparen Sie an den richtigen Stellen. Manche Menschen kaufen sich minderwertige Möbel und wundern sich, wenn sie jedes Jahr neue Möbel kaufen mĂŒssen, weil die alten kaputt gehen. Hier kauft man teuer, denn man kauft hier doppelt und dreifach.

Sparen beim Einkaufen mit kleinen Tricks

Man kann beim Shopping sparen, wenn man einige Dinge beachtet. Niemals mit dem Partner shoppen gehen, sonst sind neue Schuhe in der TĂŒte. Nicht hungrig einkaufen gehen, oder wenigstens vorher ein Minzbonbon lutschen, damit der Hunger gestillt ist. Man sollte einen Korb anstatt eines Wagens nehmen, weil EinkaufswĂ€gen prinzipiell eine SchrĂ€glage besitzen, sodass man versehentlich glaubt, optisch wĂ€re fast nichts im Wagen drin. Vormittags, oder zu Tageszeiten, in denen nicht viele Leute einkaufen, ist die ideale Zeit, weil dann greift man nicht wahllos zu irgendwelchen Produkten, sondern arbeitet seinen Einkaufszettel ab.

GĂŒnstiger shoppen in Deutschland

In Deutschland ist der Preiskampf ausgebrochen. Alle Leute sind in Kauflaune, denn die Produkte werden immer billiger. Kleidung ist preislich bereits um 80% geschrumpft. Da kann man sich locker zwei Kleider kaufen, damit man eins zum Wechseln hat, wenn das andere in der Waschmaschine steckt. Auch essen können wir wieder, denn die Lebensmittel Preise sind viel billiger als beispielsweise in Österreich. Leute, die in unmittelbarer NĂ€he der deutschen Grenze leben, wechseln zum Einkaufen kurz das Land und sparen Geld, denn vom einheitlichen Europa sind wir leider noch weit entfernt. Wer sich im Ausland auf SchnĂ€ppchenjagd macht, sollte zuvor prĂŒfen, ob sich die Reise lohnt. Man kann einen Shoppingurlaub einplanen, dann erntet man Erholung, Entspannung und niedrige Preise, gutes Essen und Abenteuer gepaart mit Sightseeing. Ich weiss nur bis heute nicht, was es kulturell in den vielen LĂ€den zu sehen gibt, wenn der Tunnelblick auf gĂŒnstige Produkte gerichtet ist.

No-Name Produkte und Eigenmarken sind billiger

Muss es immer die teure Markenjeans sein, wenn man sich in eine neue Hose pressen möchte? Als ob es keine anderen Hosen auf der ganzen Welt geben wĂŒrde, kaufen die Leute mit Vorliebe gerne Markenjeans. Auch bei der restlichen Kleidung kann man Geldsparen, wenn man auf den eleganten und teuren Markennamen verzichtet. Modisch gekleidet kann man auch durchs Leben gehen, wenn man das edle Etikett des Labels nicht sichtbar nach aussen hin trĂ€gt.

So ein Markenname kostet Geld, denn der Designer möchte ja auch leben und sich seinen kleinen finanziellen Luxus leisten. Wenn man bewusst auf Markenkleidung beim Einkaufen verzichtet, sollte man seine Klamotten aber bitte behutsam waschen, damit sie lÀnger in Form bleiben.

Geldsparen kann man auch im Supermarkt. Viele Lebensmittel haben den Markennamen im Geschmack gleich mit gepachtet. Die No Name oder Eigenmarken der Lebensmittel im Discounter leisten oft genau so viel QualitÀt in Sachen Geschmack und gesunder ErnÀhrung, sind aber wesentlich billiger in der Anschaffung.

No-Name bei Lebensmitteln

Zu billige Lebensmittel gefĂ€hrden die Nachhaltigkeit und die Umwelt. Sie sind oft von minderwertiger QualitĂ€t, nur der Preis ist heiss. Wenn wir uns alle fĂŒr hochwertige, nachhaltige Lebensmittel entscheiden wĂŒrden, wĂ€re Bio nicht mehr so einsam und so teuer, denn die MĂ€rkte wĂŒrden sich angleichen. Wir wĂŒrden die Umwelt schonen, etwas fĂŒr unsere Gesundheit tun, die Chemie meiden und besser leben. Nitrat und Nitrit belasten den Boden, Antibiotika belasten die Tiere, und die Chemie belastet die Umwelt. Die Landwirte mĂŒssten fĂŒr die SchĂ€den aufkommen, wenn sie sich fĂŒr Mastviehzucht und konventionelle Landwirtschaft entscheiden, und sie mĂŒssten die finanziellen Kosten fĂŒr unsere Gesundheit tragen. Es wĂ€re dann zunehmend gĂŒnstiger, Bio anzubauen und eine Biolandwirtschaft zu haben. Übrigens kaufen wir viel zu viel ein, werfen dann die Lebensmittel achtlos weg, weil sie derzeit so billig sind.

Produkte in Überproduktion sind billiger

Vieles wird heute in Überproduktion angeboten, sodass man die Ware vom Vorjahr billiger bekommt. Hierzu geht man am besten in ein Outlet-Shop, in welchem es allerdings auch Ware gibt, welche extra fĂŒr Outlets produziert wurde. Bei den gĂ€ngigen Marken kann man jedoch sparen, ohne etwas falsch zu machen.

Die Überproduktion ist im Grunde nichts Schlechtes, wenn jeder davon profitieren kann, was in der Theorie gut funktioniert. Die Waren sind lange Zeit erhĂ€ltlich, werden immer billiger, und so macht man ein SchnĂ€ppchen. In der Praxis sind Überproduktionen jedoch umweltfeindlich, kurbeln lediglich den Turbokapitalismus an und werden nach einiger Zeit aus dem Sortiment genommen, weiterverarbeitet, oder einfach auf den MĂŒll geworfen. In Afrika, in armen LĂ€ndern tĂŒrmen sich die MĂŒllberge aus Überproduktionen. Nachhaltig ist dies nicht, es beschert uns nur nachhaltigen Schmutz, und es gibt Leute, die leben darin, als wĂ€re es ihr Zuhause. Erschreckend.

Nachhaltig lebt man, wenn man Produkte, die in Überproduktion vorhanden sind, nicht gleich wegwirft, sondern diese Produkte an arme Menschen weitergibt, spendet oder in einem Sozialkaufhaus weiterverkauft. Oft werden Produkte extra saisonal, fĂŒr Ostern und Weihnachten, oder fĂŒr spezielle Aktionen produziert. Waschmittel, Handschuhe, Kosmetikartikel, Nudel, Schokolade, HaushaltsgerĂ€te, Accessoires aller Art, Putzmittel, all diese Produkte sind noch haltbar, wenn sie entsorgt werden, nur weil sie nicht gĂ€nzlich ausverkauft wurden.

Im Sommer kann der Handel Weihnachtsmotive oder Ostermotive nicht mehr verkaufen, da interessiert sich kein Mensch mehr dafĂŒr. Leider ist es oftmals teurer, diese Produkte zu spenden, da der Handel die Spende versteuern muss, und so wird vieles einfach weggeworfen, was allerdings der Umwelt schadet. Hilfsorganisationen nehmen diese Produkte in Empfang und geben sie nachhaltig an bedĂŒrftige Menschen weiter. Man muss nur aufpassen, dass sie nicht am Schwarzmarkt landen und dort teuer verkauft werden.

Cash-Back Systeme - Geld zurĂŒckbekommen beim Shopping

Wie kann man mit dem Cash back System Geld sparen? Zuerst muss man Konsument sein und etwas einkaufen, denn es ist ein Shopping-System. Der Konsument schaut im Internet nach, welche Produkte mit einem Cash back Button versehen sind. Hierzu existieren spezielle Internetportale. Danach geht er in verschiedene LĂ€den, sucht dort genau diese Produkte aus, die mit speziellen Codes versehen sind. Er kauft sie, zahlt im Idealfall jedes Produkt einzeln und erhĂ€lt die Kassabons. Zu Hause schiesst er ein Foto von jedem Produkt, geht wieder ins Internet, registriert sich, gibt seine sensiblen Daten wie Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum heraus, und dann folgt er den Anweisungen, damit er sein Geld zurĂŒckbekommt.

Oft muss man ein Foto des gekauften Produktes einscannen und hochladen, den Produktcode eingeben, seine Meinung ĂŒber das Produkt Ă€ussern,den Preis eingeben und vieles mehr. Oftmals muss man auch den Kassabon hochladen. Man sollte die AGBs beachten, denn manche Hersteller haben spezielle Cash back Bedingungen und lassen sich mit der Geld zurĂŒck Garantie viel Zeit. Im Grunde ist man Markttester fĂŒr neue Waren, dient sozusagen der Marktforschung. Ungeduldig und sensibel darf man nicht sein, denn man muss oft lange nach den Produkten suchen, und man wird zum glĂ€sernen Konsumenten.

Das Cash back System lohnt sich fĂŒr SchnĂ€ppchenjĂ€ger, SparfĂŒchse, fĂŒr Leute, die Zeit haben, denn der Aufwand, um an sein Geld zu kommen, ist manchmal ziemlich erheblich. Wer beispielsweise gerade arbeitslos ist, kann sich auf die Suche nach Cash back Dingen machen, bevor er mutlos am Sofa liegt. Studenten haben in der Regel auch ein wenig Zeit, wenn gerade kein PrĂŒfungsmarathon ansteht, und Rentner haben Zeit, wenn nicht gerade der Seniorenclub ruft. FĂŒr den gestressten Manager, den VollzeitbeschĂ€ftigten, oder fĂŒr die alleinerziehende Mutter, die ohnehin bereits zwei Jobs ausfĂŒllt, sind solche Modelle eher zeitaufwendig und unrentabel. Aber die Hausfrau, oder die Mutter, welche sich gerade eine Auszeit nimmt, fĂŒr die sind solche Systeme ideal, denn damit spart man Geld und kann den Tag sinnvoll gestalten, falls das Baby nicht gerade schreit, gefĂŒttert, gewickelt oder unterhalten werden will, und falls der Haushalt nicht aus allen NĂ€hten platzt.

Welche Vorteile hat eine Kundenkarte?

Mit einer Kundenkarte kauft man gĂŒnstig ein, weil man damit Rabatte und Punkte sammelt, welche man als treuer Kunde einlösen kann. Speziell verbilligte Waren nur fĂŒr Treuekunden, gezielte Treuepunkte, Rabatte auf den gesamten Einkauf, all dies bieten die Anbieter von Kundenkarten an. Wir lieben diese Karten, und einige Leute sammeln sie sogar in extra Brieftaschen, oder noch bequemer als Apps am Smartphone. Fast alle Shops, LĂ€den, Dienstleister und Freizeiteinrichtungen, sogar Hotels bieten solche Kundenkarten an. Der Vorteil liegt auf der Hand, man spart Geld beim Shoppen. Der Nachteil ist zu vernachlĂ€ssigen, man gibt seine Daten preis und bezahlt damit, denn der Anbieter verarbeitet die persönlichen Daten weiter. FĂŒr den DatenschĂŒtzer sind solche Kundenkarten jedoch ein absolutes No-Go, denn er liebt es anonym und sammelt deshalb weiterhin die Coupons und Gutscheine in diversen Zeitschriften und Prospekten. Wer kein Datenschutzfanatiker ist und vollstĂ€ndig transparent lebt, bleibt seinen Kundenkarten und dessen LĂ€den treu, denn dort bekommt er Bonuspunkte und damit verbilligte Waren. So werden aus unschuldigen Laufkunden die treuesten Stammkunden, anhĂ€nglich wie Kinder. Es liegt nun einmal in der Natur des Menschen, zu sammeln und zu jagen, geliebt und begehrt zu sein, und besonders die Ă€ltere Kundschaft liebt es, persönlich begrĂŒsst zu werden, wofĂŒr solche Kundenkarten ideal geeignet sind. NatĂŒrlich ist nicht jede Kundenbindung ideal, weil man dann kaum noch LĂ€den und Dienstleister preislich und qualitativ gesehen miteinander vergleicht, aber diese Tatsache verdrĂ€ngen die meisten Stammkunden, weil sie sich in ihren LieblingslĂ€den pudelwohl fĂŒhlen, und kleine Pudel rennen immer wieder zu jener Hand, die sie fĂŒttert.

Banken und Servicestellen winken ebenfalls mit Kundenkarten, ja sogar Tankstellen, Restaurants und Lieferservice, denn man kann seine Kundenkarte auch als Bezahlsystem nutzen, sie mit GeldbetrĂ€gen aufladen, bargeldlos bezahlen und wenn die Kundenkarte entwendet, gestohlen oder verloren wird, genĂŒgt ein Anruf beim jeweiligen Anbieter, eine Meldung per Smartphone, und schon sind sĂ€mtliche Daten gesperrt, so lange, bis die neue Kundenkarte ins Haus flattert. Heute sammeln immer weniger Leute ihre Kundenkarten beschwerlich in der Geldbörse, sondern laden sich ihre Treuepunkte per Smartphone auf die jeweiligen Apps hinauf. Hier muss schon das Smartphone entwendet werden, damit nichts mehr funktioniert, aber dann funktioniert das gesamte Leben nicht mehr. Im Grunde sind die Kundenkarten so sicher wie sie bequem sind, es passiert kaum Kriminelles damit. Ausserdem ĂŒberwiegt die Bequemlichkeit der Smartphone Apps, denn hierfĂŒr benötigt man bloss die kleine Clutchbag und die Kareditkarte des eigenen Partners, denn sie ist die wichtigste Karte, vollkommen risikolos.

NatĂŒrlich können solche Kundenkarten auch lĂ€stig werden, wenn man den Anbieter, die Shops, die Dienstleister wechseln will, oder wenn man permanent mit Werbung konfrontiert wird, weil man Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum und Mail-Adresse bekannt gegeben hat. Hier hilft nur eines, entweder man trennt sich von seinen Treuepunkten, oder man beisst sich tapfer durch die Werbebotschaften und unangenehmen Anrufe durch, aber laut Studien besitzen wir durchschnittlich mehr als 10 Kundenkarten pro Kopf, und hier wird es schwierig, anonym zu bleiben und gleichzeitig zu sparen. Entweder man gehört zu den VIP-Kunden und geniesst seine Vorteile, oder man geht in der anonymen Masse unter und bekommt keine tagesaktuellen Angebote per SMS geschickt. Das könnte man aber durchaus verkraften, denn viele Produkte, besonders die Designerwaren sind nicht verbilligt.

Heute trĂ€gt man seine Kundenkarten als App am Handy, am Smartphone oder am Tablet mit sich herum. Einzelne Karten lassen sich sogar als Implantat unter die Haut integrieren, damit man sie immer am Körper trĂ€gt. Die Zukunft wird laufend digitaler, und der Mensch wird zunehmend glĂ€serner. Der Vorteil einer App ist, dass man nicht die gesamten Kundenkarten in einem Etui mit sich herumschleppen muss, was fĂŒr SchnĂ€ppchenjĂ€ger besonders aufwendig ist, da sie platzfressend sind und die Hosentaschen ausbeulen. Der Nachteil davon ist, dass man sich verschiedene Passwörter merken muss, welche man regelmĂ€ssig Ă€ndern sollte, damit sie sicher bleiben.

Mit Produktproben sparen und Geld verdienen

Mit Produktproben kann man beim Shoppen Geld sparen, und sogar Geld verdienen, wenn man sie notfalls weiterverkauft, falls das Produkt begehrt genug ist. Eine Produktprobe ist ein kostenloses Angebot, bei welchem man ein gewisses Produkt ausprobiert. Viele Produktproben sind nĂŒtzlich, und man hat Freude dran. Einige Produktproben, speziell in Produktabos sind kostenpflichtig, und trotzdem kann man beim Angebot sparen, falls es begehrt genug ist. Die Anbieter von Produktproben spielen mit unseren Emotionen, wollen einen Impulskauf erzeugen, indem sie durch die Probe ein GlĂŒcksgefĂŒhl im Gehirn erzeugen, und sie wollen eine gewisse Kundenbindung damit erreichen, denn der Kunde kommt unter gĂŒnstigen UmstĂ€nden wieder und konsumiert das Produkt freudig.

Produktproben sind vielfÀltig, und so bekommt man gerne Parfumproben, Lebensmittelproben, Make-Up Proben, ja die verschiedensten Pröbchen geschenkt. Leider gibt es bis heute keine brauchbaren Schmuckproben auf Diamantenbasis, aber es gab bereits Leute, die einen Kugelschreiber beim Juwelier geschenkt bekommen haben. Bitte, damit flutscht jede Unterschrift besser.

Nicht jede Produktprobe ist jedoch fĂŒr jeden Menschen geeignet. Besonders bei Kosmetik und Nahrung muss man aufpassen, dass man an keine ungĂŒnstige Probe gelangt, denn der Körper reagiert manchmal sensibel auf Inhaltsstoffe, die er nicht vertrĂ€gt. Leider stehen auf den meisten Produktproben nur unzureichend gekennzeichnete Inhaltsangaben, sodass man die Probe eher mit dem gefĂŒllten KĂŒhlschrank im Katalog vergleichen kann, denn der kommt zu Hause auch leer an.

Bei Produktproben sollte man auch darauf gefasst sein, dass das Produkt zwar im Pröbchen vielversprechend aussieht, die erste Anwendung gut tut, jedoch das eigentliche Produkt nach mehrmaligem Gebrauch auch aussortiert werden muss, weil es nicht das verspricht, was man erwartet hat. Da testet man ein Duschgel und bemerkt, dass es billig duftet. Oder man wÀscht sich mit einer Shampooprobe die Haare und stellt fest, sie entsprechen dem eigenen Wesen, sie sind borstig wie ein Besen.

Wer sich ausschliesslich von Produktproben ernĂ€hrt, sich damit einhĂŒllt, seinen Körper damit verwöhnt, mit ihnen putzt und den Haushalt fĂŒhrt, der spart am Monatsende wirklich Geld. Aber genauso kann man sich auch auf die Jagd nach Gutscheinen und Coupons machen. Manche Leute stehen am Zeitungskiosk und trennen sĂ€mtliche Produktproben und Coupons aus den Zeitschriften heraus. Frechheit kennt keine Grenzen. Und es gibt Leute, die betteln um Produktproben, sobald sie shoppen oder jemandem aus dem Vertriebsbereich begegnen. Scham kennt auch keine Grenzen.

Privat kaufen und verkaufen ist oft billiger

Wie gut ist der Privatverkauf, und wie verkauft man seine Dinge privat richtig erfolgreich? Das private Verkaufserlebnis, direkt von zu Hause aus zu shoppen, boomt. Es gibt sogar private VerkÀufer, die machen das GeschÀft professionell und bieten Shoppingpartys an.

Man trifft sich mit seinen Freunden in kleinen Runden, vorzugsweise im eigenen Wohnzimmer und bucht so eine private Shoppingparty. Vorwiegend werden Kleidung, Dessous, Kosmetik, Antifaltenprodukte, Liebesartikel, Lust und Leidenschaft, Dessous oder erklĂ€rungsbedĂŒrftige Produkte wie VitaminprĂ€parate und NahrungsergĂ€nzung verkauft. Achtung, hier ist oft ein kleiner Gewerbeschein nötig, denn solche Shoppingpartys sind wie ein kleines Gewerbe, welches die Hausfrau betreibt.

Am nachhaltigsten sind die PrivatverkĂ€ufe, welche gebrauchte Dinge umfassen, denn sie unterstĂŒtzen die soziale Gemeinschaft und dienen dem Recycling, dem Sharing, dem Weitergeben von Produkten. Man verkauft alles, was man selber nicht mehr verwendet, und der hauseigene Keller ist oft ein kleiner Goldkeller, der ein kleines Taschengeld beschert. Ich verkaufte einst einen Dörrapparat und einen alten Schlitten, dann war mein Keller leer.

Wie funktioniert der Privatverkauf?

Der private VerkĂ€ufer kauft die Ware entweder vorab im Grosshandel ein, oder man macht einfach eine Shoppingparty, auf welcher man seine eigenen Dinge verkauft und tauscht. In privater AtmosphĂ€re gerĂ€t man in eine Art Euphorie, trinkt Champagner, amĂŒsiert sich und ist in bester Kauflaune. Es ist eine Alternative zum Internetshopping, denn nicht jeder sitzt gerne alleine zu Hause vor seinem Computer und shoppt online.

Was muss man beim Privatverkauf beachten?

Wenn man so eine Shoppingparty veranstaltet, sollte man einige Dinge beachten. Man muss einen Raum absperren können, in welchem man sensible Dinge wie Schmuck, Geld und WertgegenstĂ€nde verschliesst. Man sollte nicht wildfremde Leute per Zeitungsannonce einladen, da man ja seine eigene PrivatsphĂ€re prĂ€sentiert, aber Freunde sind gerne gesehen. Man sollte seine Wohnung aufrĂ€umen, denn immerhin empfĂ€ngt man GĂ€ste und reprĂ€sentiert sein Zuhause. Man sollte nicht mehr als 10 bis 20 Leute einladen, denn es könnte sein, dass die Wohnung ĂŒberquillt, wenn die Freunde wieder Freunde mitbringen und es immer mehr Leute werden, die das Wohnzimmer ausfĂŒllen. Bitte, irgendwann hat sogar der Fernseher keinen Platz mehr und verschwindet unbeobachtet. Aber ansonsten sind diese privaten Verkaufspartys ein Renner.

Der Privatverkauf im Internet

Online existieren zahlreiche FlohmĂ€rkte, beispielsweise auf Facebook, auf ebay, auf Will-Haben, und diese sind gut frequentiert, da sie sowohl dem VerkĂ€ufer, als auch dem KĂ€ufer einen gewissen Schutz bieten. Man braucht viel Zeit, viel Geduld, ein aussagekrĂ€ftiges Profil mit seriösem Foto, gute Bewertungen, und man muss zuverlĂ€ssig sein. Man muss jedoch nicht jedes Spassangebot beantworten, denn es tummeln sich auf diesen Verkaufsplattformen auch jede Menge Trolle, die nur spielen und provozieren wollen. Man erkennt sie oft sofort, an folgenden Aussagen: Du haben billiger? Du geben mir Rabatt? Du verkaufen zu halbe Preis? Bitte, oft stammen solche Aussagen von deutschsprachigen Leuten, und so sollte man auslĂ€ndische BĂŒrger nicht voreilig verdammen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese oft seriöser und angenehmer sind.

Die Flohmarkt App fĂŒr private EinkĂ€ufe

Mit einer Flohmarkt-App verlegen Sie Ihren Flohmarkt direkt ins Internet. Die gĂ€ngigen Plattformen fĂŒr Shopping und Auktionen sind oft teuer, aufwendig zu bedienen, unĂŒbersichtlich und ĂŒberlaufen. Die Flohmarkt-App ist ĂŒbersichtlich, leicht zu bedienen, passt auf fast jedes Handy, und sie signalisiert dem Kunden, dass es sich hier wirklich ausschliesslich um einen Flohmarkt handelt und nicht um eine Mischung aus Auktionshaus und Shoppingcenter. Das traditionelle Flohmarkt-Flair wird ins Netz verlagert, sodass man bequem von zu Hause aus online sein SchnĂ€ppchen erwerben kann. Da heute besonders unter den jungen Leuten ein Trend hin zu Second-Hand-Ware geht, kauft man gerne Gebrauchtwaren, tauscht alte Dinge ein und kauft sich schnell etwas anderes dafĂŒr. Die Flohmarkt-App bietet weltweit die ausgefallensten und exotischsten Dinge, die man wahrscheinlich im normalen Handel nicht findet. So hebt man sich von der Masse ab und wird zum angesagten Hipster. Omas alter Hut kann damit als modisches HĂŒtchen weiterverkauft werden, und es findet sich bestimmt ein Kopf, der ihn tragen möchte.

Wir handeln, verkaufen, versteigern und kaufen gerne. Und so existieren zahlreiche kostenlose und einige kostenpflichtige Flohmarkt-Plattformen im Netz. Ebay dient beispielsweise vorrangig dem Verkauf und der Auktionen. Es gibt jedoch auch regionale Plattformen, bei denen es in erster Linie um soziale Kontakte, um den gegenseitigen Austausch und erst dann um den Verkauf geht. Man sollte darauf achten, mit wem man Kontakt aufnimmt, man sollte nicht jeden fremden Menschen ins eigene Haus einladen, um die Waren anzusehen, und man sollte Geduld aufbringen. Es gibt Artikel, die lassen sich blitzschnell verkaufen, und andere Waren liegen monatelang herum und warten auf neue Besitzer. Saisonelle Produkte lassen sich besser weiterverkaufen, Markenware auch, selbst wenn sie bereits sehr gebraucht aussieht, aber Billigramsch ist ein echter LadenhĂŒter auf solchen Flohmarkt-Plattformen.

PrivatverkĂ€ufe mĂŒssen versteuert werden

Seit dem 1. Januar 2023 mĂŒssen in Deutschland die PrivatverkĂ€ufe versteuert werden, wenn sie ein gewisses Volumen an Kaufsubjekten und eine gewisse Einnahmegrenze ĂŒberschreiten. Bis 2000 Euro ist alles erlaubt, nur regelmĂ€ssig und gewerblich darf es nicht erscheinen. Auf ebay werden alle VerkĂ€ufe genau nachverfolgt, und auch in anderen Plattformen ist das Finanzamt stĂ€ndig prĂ€sent, wie ein Fuchs, der aus dem Hinterhalt kommt und die kleine Henne verspeist. In Österreich will man die PrivatverkĂ€ufe auch konsequent nachverfolgen, aber auf Plattformen wie Will-Haben ist dies schwierig, weil wirklich fast alles rein privat, gebraucht bis schĂ€digst, alt bis uralt, nahezu immer offline ĂŒber den nicht prĂ€senten Ladentisch geschoben wird. Der VerkĂ€ufer begrĂŒsst nĂ€mlich viele KĂ€ufer im eigenen Wohnzimmer, und bezahlt wird grösstenteils in Bar.

Ich muss sagen, mir gefĂ€llt Will-Haben, denn warum sollte der kleine BĂŒrger, der seine gebrauchten, ausrangierten Dinge aus nachhaltigen GrĂŒnden weiterverkauft, bestraft und besteuert werden, wenn Reiche und Superreiche, grosse Konzerne und Kaufhausketten ihre Waren kaum bis nicht versteuern mĂŒssen. Das ist meiner Meinung nach eine bodenlose Ungerechtigkeit, welche uns den Boden unter den FĂŒssen wegzieht.

Auf jeden Fall wird mit Hilfe von Google, Microsoft, Apple, den Smartphones, eventuellen Swimmingpools im hauseigenen Garten, Eigentumswohnungen, etc. das Vermögen der kleinen Leute beobachtet, und daraus kann sich dann eine unangenehme Begegnung mit dem Finanzamt ergeben, wenn man Schwarzgeld vermutet. Bitte, wann hat man bisher jemanden verurteilt, aufgrund reiner Vermutungen? Ich könnte schwören, die Staaten sind pleite, weil sie die grossen Unternehmer finanziell gut bestĂŒcken und kein Geld mehr haben. Man investiert in Waffen, Kampfflugzeuge, in Krieg und Tod, und man investiert in die Finanzkraft des kleinen Mannes, der sein Geld hart verdient und sich ĂŒber jeden Extra-Euro freut. Das ist eine verkehrte Welt.

Bitte, ich kaufe nichts, ich verkaufe nichts, ich habe mein Erbe versteuert und unterstĂŒtze damit caritative Einrichtungen, und somit falle ich aus dem zu versteuernden Raster heraus. Ich denke jedoch, dass man keine grossartigen Gewinne versteuern muss, wenn man gebrauchte Waren verkauft, die als Neuwaren viel teurer waren, denn im Grunde muss man ja nur den Gewinn versteuern, und der fĂ€llt bei Gebrauchtwaren extrem niedrig aus, den muss man mit der Lupe suchen. Ich befĂŒrworte die PrivatverkĂ€ufe, denn sie sind klimafreundlich, schĂŒtzen die Umwelt, vermeiden Neuerzeugnisse, kurbeln die Gemeinschaft an, sind nachhaltig und sozial, und sie kosten nicht viel, denn privat verkauft man meist all das, was man selber nicht mehr braucht. Meiner Meinung nach sollten PrivatverkĂ€ufe erst dann versteuert werden, wenn Reiche und Superreiche, Konzerne und Grossunternehmen gerechte Steuern bezahlen, und wenn eine Luxussteuer eingefĂŒhrt wird, denn alles andere ist unfair.

 


Elisabeth Putz

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