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Wie wichtig ist der Naturschutz?

BäumeWie schützt man die Natur? Wie rettet man sie? Und wie wichtig sind Naturschutz und Umweltschutz allgemein? Wichtig ist, dass man auf die Natur achtet, ihr die Luft zum Atmen lässt, das natürliche Grün beibehält und Flora und Fauna zu schätzen weiss.

Das Waldsterben ist nicht nur eine Ursache der Klimaerwärmung, der vielen Stürme, auch wir tragen dazu bei, indem wir Wälder tot rampeln, als Sportgehege für den Massentourismus missbrauchen, und indem wir Bäume abholzen, um Luxusimmobilien zu bauen. Flachwurzler bringen mehr und schnelleren Ertrag, Tiefwurzler würden jedoch stabiler wachsen. Es ist unsere Gier, die zur Umweltzerstörung beiträgt. Übrigens gibt es jetzt eine neue Fichtenart, die als Tiefwurzler durchgeht und sowohl ökologischen als auch ökonomischen Profit bringt.

Aber die Meere liegen trotzdem lahm, weil wir Mikroplastik entsorgen, Atommüll lagern und Erdöl abbauen. Ölteppiche fliessen am Meeresrand dahin und töten Fische. Abgase töten Vögel, Kunstdünger tötet Insekten. Wenn erst einmal die Biene ausstirbt, ernähren wir uns aus dem Reagenzglas, denn dann ist die gesamte Bestäubung in Gefahr, nicht nur der leckere Honig. Betrachten Sie einfach einmal jede Pflanze, jedes Tier und jeden Baum als Freund. Mit Freunden geht man sorgsam um. Dann gehen Sie auch mit der Natur besser um.

Wie wichtig ist der Naturschutz?

Die Natur ist wichtig für uns Menschen, denn wir leben drin. Sie nährt uns, sorgt für Wachstum, lebt mit uns in einem Kreislauf, mistet auf natürliche Weise Altes aus und bringt Neues zum Vorschein. Unser Planet ist blau, von Wasser umgeben und spendet daher Leben. Sogar am Meeresgrund kann Leben entstehen, denn hin und wieder gelangt ein wenig Licht dorthin. Und genau aus diesem Meeresgrund heraus ist wahrscheinlich laut Forschungsergebnissen das erste Leben entstanden. Deshalb sollten wir gezielt die Meere schützen und unser Grundwasser sauber halten. Zu viele Medikamente, Putzmittel, Chemikalien und synthetisch erzeugte Produkte verschmutzen das Grundwasser, weil wir es in gewisser Weise sogar durch uns selbst ausscheiden. Und so werden zunehmend Antibiotika im Grundwasser festgestellt, welche gefährlich sein können.

Die Grundelemente wie Wasser, Feuer, Erde, Luft, Licht, Steine, Mineralien, Erdöl, Erdgas, all dies sind natürliche Dinge, wobei nicht alle direkt gesund sein müssen. Mit zwei Steinen kann man Feuer machen, wenn man sie aneinander reibt, und mit Feuer kann man gezielt Feuer löschen, wenn man behutsame Gegenbrände legt, was aber sehr selten gelingt und auch gefährlich sein kann. Wasser ist so wichtig wie das Leben selbst. Man kann damit Feuer löschen, und es nährt uns. Licht brauchen wir, denn am Tag produziert die Pflanze ihre Photosynthese, und der Mensch lebt vonm pflanzlichen Sauerstoff. Luft brauchen wir zum Atmen, wobei ich an dieser Stelle erwähnen muss, dass das Ozonloch immer grösser wird, wenn wir die Luft so schamlos verpesten. Und aus Mineralien, Erdöl, Erdgas, seltenen Erden, etc. werden unsere laufenden Konsumgüter hergestellt, wobei hier der Gesundheitsfaktor eine eher untergeordnete Rolle spielt. Wenn unsere Erde platzt oder zu heiss wird, sterben unsere fernen Nachkommen, weil sie zu einem Klumpen verschmelzen. Deshalb ist es wichtig, die Natur als Nährboden zu sehen und sie zu lieben.

Die Natur ist sensibel und rächt sich

Die Natur ist ästhetisch und birgt eine perfekte Schönheit in sich. Sie ist philosophisch und verbirgt viele Rätsel in sich. Und sie ist gewaltig, wenn sie sich rächt. Man kann sie übrigens auch zerstören, wenn man sie mit Chemie anreichert, wenn man Müll produziert, wenn man Böden und Gewässer auslaugt, verschmutzt und wirtschaftlich überfordert, wenn man sie mit zu vielen chemischen Duftstoffen aus einem Markenparfum bestäubt. Bitte, diesen chemischen Prozess habe ich noch nie bei einer Biene beobachtet, die eine Blume bestäubt.

Besonders Afrika leidet unter der Ausbeutung, die wir zu einem Grossteil zu verantworten haben. Wir kaufen hoch profitable Aktien, wir exportieren billige Fertigprodukte und Lebensmittel in arme Länder, wir nehmen den kleinen Bauern ihre Lebensgrundlage weg, damit grossflächig produziert werden kann, indem riesige Monokulturen geschaffen werden, womit der Boden chemisch behandelt, mit Pestiziden und Kunstdünger belastet und verbrannt wird, und wir kaufen unseren Kaffee gewissenlos ein und suchen uns die billigste Marke aus, Hauptsache die Kaffeekanne wird voll. Kein Wunder explodiert die Völkerwanderung. Jeder Mensch, auch der afrikanische Kleinbauer, hat ein Recht auf ein natürliches Leben ohne Hunger zu leiden.

Wie schützt man die Umwelt?

Man rettet die Natur, indem man aufhört, sie auszubeuten. Klimaschutz, Umweltschutz, Tierschutz und Pflanzenschutz, das sind Begriffe, die wir nicht nur aussprechen, sondern auch ausleben müssen. Unsere Natur ist ein Luxusgut, denn sie bietet uns alles, was wir zum Leben brauchen, ohne sie wären wir aber längst tot. Sie bietet jedem Lebewesen einen Raum zur persönlichen Entfaltung. Die Hummel beispielsweise kann fliegen, obwohl sie es aufgrund ihrer Körpergrösse nicht könnte, sie weiss es aber nicht und fliegt trotzdem. Der Mensch beispielsweise ist zu ausserordentlichen Leistungen im Stande, er weiss es jedoch selten, und so gibt er sich vorwiegend den kleinen, egoistischen Leistungen hin, die ihm kurzfristig helfen, ihn jedoch langfristig unglücklich machen. Wir besteigen Flugzeuge, hantieren pausenlos mit unseren Smartphones und feiern Rooftop-Partys auf den Dächern der Stadt. Wir verbrauchen unsere natürlichen Ressourcen, fressen Strom in Unmengen und schätzen die Natur als Luxusgut kaum mehr als ein billiges Brötchen vom Discounter. Erst wenn wir die Folgen einer Klimaerwärmung und eines Atomunfalls in einem Kernkraftwerk spüren, denken wir langsam um und kämpfen mit den Lobbyisten der Wirtschaft.

Bioanbau für nachhaltige Natur

Wer Biogemüse und Bioobst beim kleinen Biohändler kauft, lebt natürlich. Wer den billigen Discounter und den Supermarkt bevorzugt, lebt egoistisch, denn er kauft sich dann ein Zweithandy und einen Zweitwagen. Als ich das letzte Mal an einem Billigdiscounter, der Kult ist, vorbeifuhr, entdeckte ich dort am Parkplatz lauter teure Autos. Die reichen Leute sparen oft am falschen Ende. Wer sein Biogemüse in einer Art Permakultur im eigenen Garten, am Hausdach, am Balkon oder auf der Terrasse anbaut, lebt vollkommen ohne Chemie, kann Plastik meiden und ernährt sich so gesund, dass er stets weiss, wo seine Gesundheit gedeiht. Bioerde ist besser als Billigerde, Biosamen ist gesünder als Billigsamen, und Biopflanzen sind gesünder als Billigpflanzen.

Nachhaltige Energie schützt die Umwelt

Die Natur rettet man, indem man sie nachhaltig nutzt. Biostrom, umweltfrreundliche Energie und Strom sparen sind besser, als wenn man sich mit billigem Atomstrom eindeckt. Wasserkraft, Sonnenenergie und Windkraftwerke sind nachhaltig, entnehmen der Natur kurzfristig Energie, erzeugen daraus neue und geben diese Energie wieder umweltfreundlich weiter. So entsteht ein natürlicher Kreislauf, den der Mensch nicht technisch zumüllen sollte. Wozu brauchen wir unzählige technische Spielereien, für jeden Handgriff eine extra Fernbedienung und überdimensionale Weihnachtsbeleuchtung, wenn ein paar Lichter genauso unseren geistigen und natürlichen Horizont erleuchten.

Die Welt durch Ressourcenerweiterungen auf anderen Planeten retten

Manche Menschen glauben nicht an die Klimaerwärmung, die Naturzerstörung und die daraus resultierenden Umweltprobleme. Sie beuten die Natur so lange aus, solange sie den kurzfristigen Profit darin erkennen. Und so forscht man bereits an der Entdeckung neuer Planeten, die wir bewohnen könnten, falls es hier auf der Erde eines Tages eng wird, und man forscht nach Möglichkeiten, die wir nutzen können, um den Müll, besonders den Atommüll abtransportieren zu können, wenn er uns auf der Erde lästig wird. Der neueste Planet, der entdeckt wurde, beherbergt zwar Leben, aber er hat eine mittlere Jahrestemperatur von -25 Grad, da erfrieren sogar die kühlsten Menschen. Wir wollen zwar den Atommüll auf den Mond schiessen, aber der würde ihn womöglich wieder energetisch auf uns herabladen. Ob wir unsere Welt durch eine Erweiterung der Ressourcen und den Abtransport von Giftmüll wirklich retten können, bezweifle ich, denn das Universum ist ein Kreislauf, der wie ein Boomerang alles zu uns zurückschickt, was wir aussenden.

Naturprodukte muss man lieben

Naturprodukte sprechen für Nachhaltigkeit, und dies rufen sie lautstark, damit auch der letzte Umweltfeind hört, wie die Natur leidet. Wer auf Bioprodukte, Ökowaren, naturbelassene Dinge umsteigt, schützt die Pflanzen- und die Tierwelt. Wenn der Elefant keine Stosszähne mehr besitzt, nur weil wir eine Sofalehne aus Elfenbein haben wollen, stirbt die Elefantenhorde aus. Und wenn der Elefant kein Wasser mehr bekommt, weil damit Grossgrundbesitzer ihre weiten Felder bewässern, verdurstet der kleine Fant. Und wenn der Elefant plötzlich im Porzellanladen steht, weil er nach Wasser gräbt und nach seinen gestohlenen Stosszähnen Ausschau hält, dürfen wir uns nicht wundern, das Problem haben wir selber erzeugt. So manch ein Mensch ist wie ein Elefant im Porzellanladen und bemerkt es nicht, wenn er Plastik und Erdöl konsumiert. Dies passiert Ihnen im Naturladen nicht.

Fanatischer Umweltschutz und natürliches Leben

Wir sollten zwischen dem Fanatismus und den normalen Entwicklungen unterscheiden. Ich habe beides bereits gesehen, fanatische Umweltschützer, die der Medizin die Grundlage verwehren wollen, Krankheiten zu heilen, und die Umweltsünder, die den Kaugummi bei Bedarf ausspucken, wenn der Speichelfluss im Mund genug angeregt wurde und der Kaugummi seine Arbeit getan hat. Fanatischer Umweltschutz beginnt dort, wo die Menschlichkeit eingeschränkt wird, beispielsweise bei der Verwehrung von Forschung. Wenn wir nur noch als Aussteiger von dem leben, was uns die Natur schenkt, könnten zahlreiche Menschen seelisch nicht mehr wachsen, weil man ihnen das gewohnte Leben wegnimmt. Wenn wir jedoch versuchen, natürlich zu leben, wenn wir bewusst die Pflanzen und Tiere achten, essen wir kein Billigfleisch mehr, konsumieren keine Billigprodukte und verzichten auf unnötige Dinge, die unser Leben ohnehin nur zumüllen. So würden wir die schädlichen, chemischen Billigprodukte vom Markt verdrängen, wenn sie niemand mehr konsumiert.

Abgase zerstören die Natur

Wir schützen die Natur, indem wir die Bildung von Abgasen vermeiden. Das umweltfreundliche Elektroauto ist ein guter Anfang, aber das umweltfreundliche Fahrrad wäre in vielen Fällen besser. Am gesündesten lebt man, wenn man viel zu Fuss geht. Es ist unser Lebensstil, den wir ändern müssen, auf Plastik, auf Chemie, auf verpackte Lebensmittel, auf Kunstdünger, auf billige Polyester-Bekleidung, auf Mastfleisch und auf sämtliche konventionellen Produkte verzichten, dann leben wir möglichst natürlich.

Nachhaltiges Investment für Umwelt- und Naturschutz

Wer die Natur am Leben erhalten will, wer sauberes Wasser trinken und frische Luft atmen will, der sollte sich für ein nachhaltiges Investment entscheiden. Man kann Biostrom kaufen, in alternative Energien investieren, Acker und Land kaufen, welches man bewirtschaften lässt oder selbst bewirtschaftet, Auen und Wälder kaufen, in Seen und Gewässer investieren, oder die nachhaltige Landwirtschaft und den nachhaltigen Fischfang fördern. Im Trend liegt die Natur-Aktie, solche Aktien, die von umweltfreundlichen Unternehmen stammen, welche die Natur nicht ausbeuten. Hier erzielt man zwar keine hohen kurzfristigen Gewinne, jedoch profitiert man nachhaltig und langfristig davon, da umweltfeindliche Produkte nach und nach verschwinden werden.

Die Naturaktie boomt

Die Umweltaktie liegt voll im Trend. Mit der sogenannten Naturaktie kann man auf seltene Baumarten, seltene Vogelarten, auf Meer, Seen, grüne Auen, auf Schneegebiete und Wüsten setzen. Man dient der Natur insofern, als dass man sie mit einer Aktie schützt. Die weniger gute Seite, durchaus bedrohliche Seite der Umweltaktie ist die Option, auf den Verfall der Natur setzen zu können. Man kann durch eine Umweltaktie darauf wetten, dass der Regenwald vernichtet wird, und die Hebelwirkung würde den daraus resultierenden Gewinn deutlich erhöhen. Diese Optionsscheine müssen meiner Meinung nach verboten werden, auch wenn sie nur rein theoretisch am Markt sein könnten. Überall dort, wo keine genauen Regelungen vorhanden sind, nützt der Mensch das System aus, und daher benötigen wir mehr Sicherheit, welche die Natur schützt.

Grosse Naturschutzparks boomen

Wir holen uns gerne ein Stück Natur nach Hause, damit wir näher am Geschehen dran sind und uns darin einhüllen können. Im Tierpark sind wir der Natur sehr nahe, wenn die Affen neben uns Bananen essen oder die Bären im Kreis tanzen. In manchen Ländern kann man betreute Wildparks besuchen oder Tropenparks bewundern. In überdachten und geschlossenen Parks fliegen Schmetterlinge geordnet im Kreis und tanzen uns auf der Nase herum. Wenn die Dame von Welt dann noch in ihrem echten Leopardenmantel einen Leoparden im Zoo besucht, ist das dann schon Lifestyle am quälenden Ast der Natur. Wenn wir die Natur lieblos für unsere Mäntelchen benutzen, muss dringend der Umweltschutz in uns aktiviert werden. Kunstpelz ist besser, aber die Baumwolljacke wärmt uns wirklich naturnah, ohne dass ein Tier stirbt und Chemie ins Spiel kommt.

Der natürliche Sternenhimmel ist in Gefahr

Durch die nächtliche Lichtverschmutzung, die wir auf unserem Planeten produzieren, ist der Nachthimmel in Gefahr. Lichtverschmutzung entsteht, wenn wir nachts die künstliche Beleuchtung zunehmend intensivieren, nur damit wir uns nachts so verhalten können wie tagsüber. Strassenbeleuchtung, Häuserbeleuchtung, private Gartenbeleuchtung, alles wird elektrisch betrieben und schadet dem Nachthimmel. Die Lichtverschmutzung hat Umweltschäden zur Folge, denn die Flora und Fauna können sich nicht mehr in Ruhe entwickeln. Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse, Bäume und Sträucher, Tiere, das Meer, der Boden, alles ist durch unseren Lebensstil negativ belastet, denn die Natur benötigt genauso eine intensive Nacht, wie sie den Tag braucht, Schlafen und Leben sind Grundbedürfnisse für die Natur.

Durch die Lichtverschmutzung gerät der gesamte universelle Kreislauf durcheinander. Früher war der Sternenhimmel weiss und klar zu sehen. Heute kann schon jeder Dritte die Milchstrasse nicht mehr klar sehen. Unser beleuchteter Lebensstil ist nicht nur ungesund, er schadet auch uns selbst, nahrungstechnisch, kreislaufmässig und finanziell. Wir essen aus der Natur, ernähren uns von ihr, verbrauchen viel Geld, um das Stromnetzwerk zu betreiben und aufrecht zu erhalten, und wir müssen uns nachts in dunkle, geschlossene Räume zurückziehen, um Ruhe zu finden, damit uns die Strassenlaternen nicht direkt durchs Fenster ins Gesicht leuchten. Irgendwann wird der natürliche Sternenhimmel durch einen künstlichen ersetzt, und kaum jemand wird es bewusst bemerken.

Stickstoffoxide und Feinstaub schaden der Natur

Stickstoffoxide, besonders das Stickstoffdioxid und das Stickstoffmonoxid, sind gefährlich für Mensch und Umwelt. Sie lösen Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Lungenleiden aus. Sie schädigen die Umwelt, greifen Pflanzen, Blumen und Blätter an, und besonders in den zarten, empfindlichen Blumenblüten setzen sie sich als Schadstoffe ab. Wer Blüten verzehrt, lebt unter Umständen gefährlich, denn die Blüten können kaum gereinigt werden, da sie so sensibel sind. Stickstoffoxide befinden sich beispielsweise in Dieselfahrzeugen, selbst wenn sie mit guten Filtern ausgestattet sind und versprechen, kaum zu schmutzen. Man sollte daher auf ein umweltfreundliches Fahrzeug umsteigen, das Fahrrad nehmen, zu Fuss gehen, notfalls ein Elektroauto kaufen, aber die luxuriösen Dieselfahrzeuge sollte man meiden, wenn man die Natur liebt.

Eine weitere Belastung für die Umwelt sind Feinstaub und Abgase. Sie entstehen im Strassenverkehr, aber auch bei Schiffen, denn auf offener See darf noch weitgehendst ein Abfallöl, ein sogenanntes Schweröl verwendet werden, welches die Meere verpestet. So gelangt der Feinstaub auf Umwegen in unsere Nahrungskette, da wir Wasser trinken und Fisch essen. Wir atmen ihn ein, erkranken und wissen trotzdem nicht, wie wir das Problem lösen. Besonders Schwefeldioxid löst Erkrankungen aus, wie beispielsweise eine chronische Bronchitis. Die Abgase im Wasser reagieren mit den Abgasen aus der Luft, verbinden sich miteinander und werden zu regelrechten Schmutzschleudern. Da kann man nur noch zum Aussteiger werden, wenn man diesem Treiben entkommen möchte.

Das Wasser erstickt

Aktuell sind unsere Meere so verschmutzt, dass Corallenriffe absterben und verblassen, die Unterwasserwelt leidet und nicht mehr in ihren grellen Farben leuchtet, die Fische sterben, weil sie zu viel Mikroplastik und Nanoplastik fressen, und eines Tages stirbt auch der Mensch daran, weil er den Fisch als Delikatesse verspeist. Wir könnten auf Plastik verzichten, den Erdöl Wahn stoppen, vor allem kein Erdöl mehr ins Meer giessen, und wir könnten aufhören, unseren Atommüll ungefiltert in die Weltmeere zu kippen, nur weil wir nicht wissen, wohin damit. Natürlich würden viele Jahre ins Land ziehen, bevor sich die Gewässer wieder sichtbar erholen, aber unsere nachfolgenden Generationen hätten ein sauberes Leben. Da der Mensch von Natur aus jedoch ein Ego mit ins Leben genommen hat, denkt er in erster Linie an sich selbst, fährt einen schicken, treibstoffbetriebenen Wagen, denn in der Limousine sitzt man so bequem. Und so wird es immer wieder Leute geben, die ihren Grossraumwagen nicht gegen ein kleines, umweltfreundliches Auto tauschen wollen, weil ihre Garage gross genug ist.

Der Saharastaub kommt

Wir leiden unter Feinstaub, da gesellt sich zusätzlich der Saharastaub dazu und nimmt Platz, genau neben den fliegenden Pollen und Blüten. Für Allergiker ist der Feinstaub der reinste Horror, für den Normalverbraucher ist er ein Spektakel, welches man optisch am Himmel mitverfolgen kann. Saharastaub färbt den Himmel gelblich trüb, sodass die Sonne zwar scheint, sich ihren Weg jedoch nicht ungetrübt bahnen kann. Der Staub kommt aufgrund spezieller Wetterlagen direkt aus der Nordsahara bis zu uns, verfärbt Autos, Gegenstände, Fensterscheiben und die ansonsten ruhige Landschaft, und er ist für die meisten Menschen ein lästiges Übel, welches einen erhöhten Putzaufwand mit sich bringt. Andererseits ist dieses Phänomen genial, wenn man bedenkt, welch enorme Strecke der Staub hinter sich gelassen hat, wenn er bei uns ankommt. Naturphänomene sind genial bis kolossal, gnädig bis wuchtig, harmlos bis gefährlich, und sie sind ein Wunder, welches der Mensch kaum nachahmen kann. Es gibt Leute, die füllen den Saharastaub in kleine Fläschchen ab und nehmen ihn als Souvenir mit nach Hause. Andere wiederum machen ein Geschäftsmodell daraus und verkaufen die Flaschen. Und ich trage lieber an den kritischen Staubtagen kein weisses Kostüm, sonst ist mein Minirock gelb wie die Sonne.

In Österreich wurde ein Umweltpaket geschnürt, aber noch nicht abgeschickt

Umwelt- und Klimaschutzministerin Leonore Gewessler hat zusammen mit ihrem Team, bestehend aus Mitarbeitern und Experten ein solides, nicht zu verachtendes Umweltpaket geschnürt. Sechs Wochenenden hindurch tagten und berieten die Leute, und auch Bürger wurden miteinbezogen. Man einigte sich auf 90 Tipps, und hierfür wurden 2 Millionen Euro ausgegeben. Das Team bestand aus 99 Leuten, alle haben gegessen, geschlafen, diniert und diskutiert, und das kostet eben Geld, wenn man es pro Kopf und pro Tag berechnet. Bitte, Wasser und Brot hat es bei diesen elitären Treffen nicht gegeben, da bin ich mir fast sicher, aber es zählen ja die Ergebnisse, nicht die lästigen Zwischenkosten.

Heraus kamen unter anderem folgende Tipps: Man sollte weniger duschen, der einzelne Haushalt muss Wasser sparen, man muss beim Kochen den Deckel auf den Topf geben, der Bürger wird verpflichtet, Seife, Lebensmittel, Shampoo, Dinge des täglichen Konsums nachzufüllen anstatt neu zu kaufen, man wird verpflichtet, Dinge zu reparieren, anstatt neu zu kaufen, die Obsoleszenz wird abgeschafft, billige Produkte und Angebote werden aus den Supermärkten verbannt, grosse Familienpackungen werden verbannt, es gibt keine Mengenrabatte mehr, man darf kein neues Haus mehr bauen, man muss in Altbestände einziehen, es werden verpflichtend öffentliche Kühlschränke aufgebaut, aus denen man seine Lebensmittel holt, und die Liste der Tipps geht endlos über 90 Punkte so weiter.

Ich könnte schwören, der normale Bürger fühlt sich verarscht, der kleine, unter armen Bedingungen lebende Bürger ist erzürnt, und der reiche Bürger schmunzelt über die Liste. Alle 90 Tipps habe ich seit Jahren kostenlos im Internet recherchiert, und viele davon stehen seit Jahren kostenlos auf meinem Online-Portal zur Verfügung. Wenn ich zusammenfasse, was die 99 Experten und Mitarbeiter geleistet haben, dann steht für mich folgendes fest: 99 Leute haben 90 Tipps verfasst, also haben 9 Leute nichts abgeliefert. 2 Millionen Euro hat das Essen samt Übernachtungen und Honoraren gekostet, wobei ich mich hier frage, warum diese seit Jahren bekannten Tipps nicht durch das gängige Gehalt der Mitarbeiter in der Regierung abgedeckt waren? Und am Ende dieser Rechnung stellt sich mir die Frage, ob Leonore Gewessler ein Ablaufdatum besitzt? Ich glaube, Angebote, Rabatte und Familienpackungen sind in Zeiten der hohen Inflation wichtig für die ärmere Bevölkerung, das kann man doch den Menschen nicht wegnehmen, wenn man sie mag. Duschen muss jeder, denn mangelhafte Körperhygiene führt zu Hauterkrankungen und Keimen im Körper. Und wo bleibt nun ein wirklich solides Konzept, welches auch umgesetzt werden kann? Ich bin ein geduldiger Mensch, ich warte, und ich warte, und ich warte, und ich warte immer noch.

Ein Reh in einer Metzgerei in Minnesota

Wenn Mensch und Wildtier sich zu nahe kommen, zieht einer von beiden den kürzeren Faden, denn sie haben in den seltensten Fällen nebeneinander Platz, ohne einander zu stören. Ein Reh verirrte sich aus unbegreiflichen Gründen im US-Bundesstaat Minnesota in eine Metzgerei. Es stieg einfach durch die Fensterscheibe, die es zuvor klirrend zerbrochen hatte. Fensterglas ist durchsichtig, und man kann sich darin spiegeln. Das Reh dachte bestimmt, in der Scheibe sitzt ein zweites Reh, ein Spielkammerade oder so etwas Ähnliches. Und voila, schon stand das Reh in der Metzgerei, wütete dort, trieb sein Unwesen, und die Leute waren verblüfft bis verängstigt. Bambie dachte sich bestimmt, vielleicht gibt es etwas Leckeres zu futtern, und hoffentlich gibt es kein paniertes Rehschnitzel. Bitte, das Reh wurde nach einer Weile behutsam gefangen und in sein wildes Revier entlassen, gerade noch rechtzeitig, bevor der Metzger auf die Idee kam, einen leckeren Rehrücken oder ein saftiges Rehfilet aus dem Tier zu machen. Reh schmeckt zart, ist nicht so fettreich wie Ente, und es kann auch als Rehsteak gegessen werden. Der Veganer reisst mir den Kopf ab, der Vegetarier nennt mich liebevoll Mörder, und der hausinterne Kochtopf brütet eine Gemüsesuppe aus, extra für mich. Ich träume von saftigen Rehhäppchen. Ich esse jedoch keine Wildtiere, ausser meinen Lachs, der spricht nicht mit mir, und deshalb sind Rehe aller Art vor mir sicher.

 


Elisabeth Putz

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