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Tipps für den Herbst

Der Igel im HerbstWann ist Herbstbeginn? Wir unterscheiden den Herbst in unseren nördlichen Breitenkreisen von dem in den südlichen, den nördlichen Wendekreis der Sonne und den südlichen Wendekreis. Und so beginnt der astronomische Herbst bei uns in der Nacht vom 22. zum 23. September. In dieser Nacht sind Tag und Nacht gleich lang, wobei sich bis zum 21. Dezember die Nächte verlängern und die Tage verkürzen.

In den südlichen Ländern des Äquators beginnt der Herbst jedoch am 21. März und endet dort am 21. Juni. Wenn wir Herbst haben, ist in Australien Frühling.

Der meteorologische Herbst beginnt bereits am 1. September, da unser langjähriges Klima sich den kühleren Nächten und kühler werdenden Tagen anpasst. Durch die Klimaerwärmung kommt uns jedoch in manchen Jahren dieser verfrühte Herbstbeginn wie ein ausgedehnter Altweibersommer vor, da wir zunehmend Temperaturen um die 25 bis 30 Grad haben. Mir gefällt dieses Altweiberwetter, obwohl ich mit erschreckendem Blick ins oben offene Ozonloch blicke und mich frage, wer es wohl endlich stoppen wird.

Dem Herbst werden die Monate September, Oktober und November zugeordnet, wobei der September den Frühherbst einleitet, in welchem mir die Sonne noch symbolisch gesehen Löcher ins Hirn brennen könnte. Der Oktober leitet den Hauptherbst ein, in welchem ich zunehmend träger werde, und der November beschert uns den Spätherbst, in welchem ich meine Herbstdepression auslebe.

Den Herbst könnte man mit viel Fantasie dem Lebensherbst der Menschheit zuordnen. Der Lebenssaft in den Bäumen verringert sich, das Laub fällt ab und lagert sich am Boden an, das Wachstum in der Natur verläuft rückgängig, und so nehmen wir diese Jahreszeit irgendwie beklemmend wahr, obwohl wir im Frühherbst noch vital sind und den sonnenverwöhnten Himmel geniessen.

Für mich ist der Herbst die Jahreszeit, in der ich mich auf den nächsten Frühling freue, denn mir scheint, als ob alles weniger wird, wenn ich auf die kahlen Bäume schaue und meiner Winterdepression die Türen öffne. Mir kommt der Herbst vor wie die Wechseljahre der Frau, wenn die Haut zunehmend faltig wird, und ich bemerke, wie vergänglich wir sind.

Die Zugvögel ziehen kältebedingt weiter, damit niemand friert, der Himmel wird blassblau bis nebelig trüb, der Niesselregen setzt ein, das bunte Laub knirscht unter den Füssen, und man muss aufpassen, dass einem kein Apfel auf den Kopf fällt. Die Bäume zeigen mit ihrer exhibitionistischen Kahlheit eine unerträgliche Nacktheit, und das Eichhörnchen kramt in den frischen Nüssen. Nur der Igel wird versehentlich vom Laubsauger eingesogen.

Bräune aus dem Solarium im Herbst

Der Gang ins Solarium ist auch nicht zu verachten, wenn man Wert auf ganzjährige Bräune legt, aber Achtung, der hellhäutige Typ mit Sommersprossen, blauen Augen und blonden Haaren sollte die Sonnenbank lieber meiden. Für den dunklen Hauttyp sind übrigens 2 bis 5 Minuten unter der Sonnenbank auch genug, da die Hautalterung voranschreitet und das Solarium im Grunde nicht die gesündeste Variante darstellt. Nur Sonnenbänke mit UVB Strahlen können indirekt einen gesunden Nutzen erbringen, denn hier gelangen auch Vitamin D Dosierungen in den Körper.

Vitamin D im Herbst

Die Sonne verschwindet immer früher, sie liefert zunehmend weniger Vitamin D, die Leute werden träger und verfallen schliesslich mehr oder weniger in den verdienten Winterschlaf. Damit unser Immunsystem gut über den Winter kommt, raten einige Ärzte zu Vitamin D Tropfen oder Tabletten, da der Körper über die Haut zunehmend kaum bis kein Vitamin D mehr bekommt. In den Wintermonaten, speziell von November bis März produziert die Sonne in unseren nördlichen Breitenkreisen kein Vitamin D.

Erkältung im Herbst

Wenn die Temperaturen samt den Preisen aus dem Sommerschlussverkauf sinken, die Bikinizonen am Körper wieder bedeckt sind, die Pollenallergie nachlässt und der Seniorenstift ruft, bekommen wir Husten, Schnupfen und Erkältungserscheinungen. Hiergegen hilft Thymiantee, Gänsefingerkraut-Tee, Anistee und Tee aus verschiedenen Wurzeln. Die Kräutertees sollten über einen Zeitraum von 3 Wochen getrunken werden, damit unser Immunsystem gestärkt wird. Früchtetee schützt uns zusätzlich, denn er liefert wichtige Vitamine.

Herbstzeit ist auch Impfzeit, wobei einige Leute sagen, Impfungen sind nicht nötig. Im hohen Alter wird aber laut Meinungen von Ärzten die Grippeschutzimpfung zunehmend wichtig, denn der alternde Körper ist geschwächt und übersteht eine echte Grippe kaum noch. Lassen Sie sich impfen, damit Sie gegebenenfalls im Seniorenstift mit Ihrem Seniorenstift noch etwas anfangen können.

Obst ernten im Herbst

EichhörnchenWenn das Obst reif ist, pflücken Sie es behutsam vom Baum und werfen es nicht achtlos in einen Eimer, während Sie auf der Leiter stehen und am Baum lehnen. Wenn Früchte hart fallen, bekommen sie Dellen und dienen nicht mehr als Einlagerungsobst, da sie zu faulen beginnen. Nüsse sollten ohnehin sofort vom Boden genommen werden, da sie sonst Feuchtigkeit abbekommen und nutzlos werden.

Wer sich vom Apfelbaum des Nachbarn ernährt, darf dies bis zur eigenen Zaungrenze tun, denn alles, was über den Zaun ragt, kann man ernten. Aber bitte sägen Sie nicht den Ast ab, welcher Sie nährt. Wenn Sie Obst im Laden kaufen, achten Sie darauf, dass es regional und möglichst unverpackt ist, denn dann stehen die Chancen gut, dass noch Vitamine vorhanden sind.

Der Herbst ist Einlagerungszeit. Wir sind nicht besser als die Tiere, denn wir machen uns winterfit und lagern alles ein, was haltbar gemacht werden kann. Marmelade lässt sich im kühlen Keller ein halbes Jahr über konservieren, Kartoffel lieben es auch kühl und trocken, Äpfel und Birnen mögen es kühl, trocken und dunkel, Kastanien lieben es besonders kühl, und Pflaumen kann man zu Pflaumenmuß verarbeiten.

Pilze ernten im Herbst

Ab September stehen die Pilze im Wald und in den Supermärkten zum Verzehr bereit. Wer selber erntet, muss auf die Menge achten, denn seit einige Pilzsorten vom Aussterben bedroht sind und die Wälder achtlos abgeerntet werden, hat man Obergrenzen fürs Sammeln eingeführt. Achten Sie auf die Sorte, denn ein giftiger Pilz weckt das Tier in Ihnen. Da bekommt man glatt Haluzinationen und rennt einer Fatamorgana hinterher.

Wer seine Pilze im Supermarkt kauft, muss auf die Frische achten, denn so ein Pilz besitzt eine kurze Lebensdauer. Wenn Feuchtigkeit in der Verpackung ist, die Ware Schlieren bekommt und modrig riecht, ist das Produkt dem Sterbebett geweiht und muss entsorgt werden. Übrigens schmeckt ein panierter Herrenpilz wie ein Wiener-Schnitzel, und Pfifferlinge schmecken wie Götterspeise mit viel Fantasie.

Den Garten im Herbst einwintern

Im Herbst sollte man seinen Garten einwintern, die Sträucher vor den Tieren retten, damit sie nicht angeknabbert werden, und die Gartenzwerge vor der Kälte schützen, denn besonders der nackte Gartenzwerg erfriert mit zunehmend niedrigeren Temperaturen.

Wandern im Herbst

Wer das Spazierengehen für sich entdeckt hat, der geht im Frühherbst wandern. Nordic-Walking Stöcke liegen im Trend, auch wenn sie gewöhnungsbedürftig aussehen, aber mit ihnen ist man für jeden Wanderweg gerüstet. Ich bräuchte nur zwei längere Blindenstöcke. Übrigens gibt es mittlerweile den Beruf des Spazierengehers. Das sind Leute, die man für eine Wanderung oder einen Spaziergang buchen kann, wenn man nicht alleine des Weges schlendern möchte.

Im Sommer sollte man sich eine heisse Liebe zulegen, die man im Herbst ehelicht, dann macht das Wandern mehr Spass, denn zu zweit ist man lieber unterwegs als alleine. Wer keinen Partner findet, legt sich einen Hund zu, kleidet ihn mit der aktuellen Hundemode ein und geht mit ihm im Partnerlook spazieren, denn laut Studien werden sich Hund und Besitzer im Laufe des Lebens immer ähnlicher.

Wandern macht uns fit und ersetzt fast jedes Indoor-Fitnesstraining. Wir rüsten uns damit für den Winter, legen uns Muskelmasse zu, damit uns der Winterspeck nicht erdrückt, wenn er sich wie eine Katze an Bauch, Po und Hüften schmiegt.

Passende Kleidung für den Herbst

Wenn sich die neue Modekollektion in den Läden an die Kleiderstangen haftet, müssen wir zugreifen, denn im Winterschlussverkauf findet man nur noch Grössen für mollige Leute. Ich muss sagen, wenn man etwas dicker ist, hat dies durchaus Vorteile, denn man findet immer passende Kleidung, selbst im Schlussverkauf.

Wir brauchen Schuhe, und zwar welche, die im Trend liegen, nicht zu luftig und heiss sind, aber auch nicht zu pelzig und kältebetont. Sneakers, Booties und grobe Boots sind in Mode, aber auch leichte Stiefel, Overknees und Riemchenschuhe. Gummistiefel gibt es mittlerweile in allen Trendfarben, sogar in pink.

Wir benötigen eine warme Herbstjacke, eine sogenannte Outdoor-Jacke mit Funktion. Sie muss atmungsaktiv, wasserabweisend und gut waschbar sein, uns vor Kälte, Wind und Wetter schützen, und sie muss im Trend liegen. Zur Jacke brauchen wir einen Regenschirm, denn der Landregen kann ganz schöne Wassermengen auf den schützenden Schirm schütten. Regenjacken sind auch durchaus brauchbar, aber ich bevorzuge den kleinen Knirps in der Handtasche, immer griffbereit zur Hand.

Man kann seine Sommerkleider in den Frühherbst mitnehmen, indem man sie aufpeppt. Mit einer schicken dicken Strumpfhose sieht das Minikleid herbstlich aus. Mit einem Pullover, Strumpfhose und einem warmen Blazer bekommt der Minirock einen neuen Touch. Ich bevorzuge den Stricklook, besitze Strumpfhosen in allen Farben, und ich trage sogar im Spätherbst Röcke, wenn meine Mäntel länger werden. Übrigens sehen enge Leggings, welche vom Sommer übrig geblieben sind, zusammen mit schicken Stiefeletten bezaubernd aus, denn da sieht man den Po von seiner schönsten Seite.

Bildung im Herbst

Im Herbst beginnt die Schule. Das Gehirn lechzt nach Nahrung, nach Wissen und Weiterbildung, damit es nicht rostet und der Demenz zum Frass fällt. Volkshochschulen, WIFI-Kurse, private Lehrgänge und Universitäten sollten jetzt wieder frequentiert werden, denn selbst die Hausfrau, die kaum Zeit aufbringen kann, möchte sich weiterbilden.

So ein Orchideenstudium kann weiterhelfen, denn mit einem Doktortitel steigen das Prestige, die Begehrtheit und die Chancen am Arbeitsmarkt. Sogar die Heiratschancen steigen, denn Dummheit ist nur so lange begehrt, so lange man den Mund nicht öffnet.

Feste und Partys im Herbst

Wir feiern das Oktoberfest, nicht nur in München, auch in vielen anderen Städten, denn das Oktoberfest ist Kult geworden. Wir feiern Allerheiligen und Allerseelen, wobei man hier förmlich in die Herbstdepression hineingezwungen wird, wenn man an den Gräbern steht und seine eigene Vergänglichkeit vor Augen hat.

Wir feiern zahlreiche Kirchtage und Erntedankfeste, damit wir uns durch die Obstkörbe hindurchfressen können und die Ernte geniessen. Wir feiern St. Martin, essen fette Gänse, die wir uns wieder abtrainieren müssen, damit bis Weihnachten wieder Platz im Bauch ist. Wir feiern Halloween, gönnen uns einen Kürbis, den wir aushöhlen oder zu Kürbissuppe verarbeiten, wobei ich sagen darf, letzteres schmeckt besser.

 


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Elisabeth Putz

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