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Wolken aufl”sen und schweben lassen

Der Zauberwald hinter den WolkenWolken sind ein Wetterph„nomen. Die Sch”nwetterwolke ist weiss bis hellgrau, sieht aus wie ein Schaf, gleitet ber den Himmel und berhrt sanft unsere Sinne. Die Regenwolke ist schwer, mit Wasser gefllt, eher dunkelgrau bis schwarz gef„rbt, und sie droht jede Sekunde zu platzen.

Wolken entstehen durch die Verdunstung des Wassers auf der Erde. Das Wasser steigt empor, es sammelt sich am Horizont, und dies nehmen wir als Wolken wahr. Die kleine Haufenwolke ist harmlos, die hohe Gewitterwolke kann uns Unwetter bescheren, und allgemein sind Wolken gut gegen zu viel Sonne, damit man nicht den ganzen Tag am wolkenlosen Himmel h„ngt und seine Haut krebsrot br„t.

Wie l”st man Wolken auf?

Ich telefonierte einst mit einem meiner Heilpraktiker Kunden und wollte wieder einmal so richtig charmant bers Wetter sprechen, als ich mit einer Welle von Wolken konfrontiert wurde. Der Heilpraktiker erz„hlte mir, dass seine Frau mit ihm gemeinsam regelm„ssig Wolken aufl”st.

Bitte, ich bin fr jeden Abgrund in der menschlichen Seele offen, aber die Sache mit dem Wolkenaufl”sen brachte mich an die Grenze meiner Vorstellungskraft. Die Leute schauen beim Wolkenaufl”sen starr in den Himmel und l”sen mit ihren Gedanken die Wolken auf. Wo bleibt hier die naturwissenschaftliche Erkl„rung? Ganz einfach, die Wolken wandern, und das tun sie unabh„ngig davon, ob wir in den Himmel starren oder den Kopf in den Sand stecken. Die Wolken fragen uns nicht, ob sie gehen drfen.

Ich musste das Ph„nomen sofort ausprobieren, und als ich in den Himmel schaute, hatte ich gerade Pech, denn die Sonne schien vom glasklaren Himmel herab. Das n„chste Gewitter kommt bestimmt, dachte ich, auch wenn es nur ein verbales Unwetter zu Hause mit meinem gewesenen Lebensabschnittspartner war. Nun, lange ist es her, aber die Wolken kamen tats„chlich des Weges.

Ich sah im Himmel ein paar Herzen, einen kleinen Mann, ein paar Geigen, einen Elefanten und den einzig realistischen Kondensstreifen eines Flugzeuges. Und das alles l”ste sich in Luft auf. Das Wetter kann uns wahrlich in mentale Stimmungen versetzen.

Wolken schweben lassen

Haben Sie schon einmal eine Wolke durch ein Zimmer schweben sehen? Auf einigen Videos kann man dieses Ph„nomen beobachten. Ich glaube, ich habe einst sogar eines auf YouTube gesehen, damals, als ich noch Glubschaugen besass.

Ein Physiker macht brigens laufend Experimente mit Wolken, die durch R„ume gleiten. Er m”chte die perfekte Wolke produzieren. Und wie bekommt er das hin?

Zuerst muss man wissen, wie eine Wolke entsteht. Die Sonne saugt das Wasser auf, es steigt empor und sammelt sich so lange zusammen, bis es als Wolke sichtbar wird. Je dunkler eine Wolke ist, desto mehr Wasser ist darin gespeichert. Ich bevorzuge die kleinen weissen Haufenwolken, die wie zahme Sch„fchen am Himmel entlang gleiten. Da kann ich meinen Regenschirm zu Hause lassen.

Man ben”tigt einen Nebler, eine Nebelmaschine im Zimmer, damit man Wolken produzieren kann. Die Raumtemperatur darf nicht zu hoch sein, also muss man das Zimmer auskhlen lassen. Die Luftfeuchtigkeit muss stimmen, sonst produziert man bloss kleine, nichtssagende Nebelschwaden. Wenn alles stimmig ist, schwebt mit etwas Glck und viel Feingefhl eine niedliche Haufenwolke durch den Raum, welche man dann filmen kann.

 


Elisabeth Putz

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