Lifestyle Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Kultur

Leben

Shopping

Technik

Urlaub

Tipps für den Winter

Schneemänner im WinterDas Wort Winter kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet Wintar, kalte, nasse Jahreszeit. Er ist die kälteste Jahreszeit, wobei wir vom Nordwinter und vom Südwinter sprechen, je nachdem, auf welcher Erdhalbkugel wir uns befinden. Wenn ich an die Erderwärmung denke, so zweifle ich daran, dass wir noch lange diese üppigen Eiszeiten haben werden, denn neulich sass ich im Dezember in der Sonne und bräunte mich. Neueste Studien haben allerdings ergeben, dass durch die Eisschmelze der Gletscher unsere Winterzeiten eiskalt und ergiebig sein werden, jedoch nicht jedes Jahr, aber hin und wieder. Dazwischen werden wir direkt warme Winterzeiten erleben, sodass die traditionellen Perchten beim Perchtenlauf in ihren Kostümen schwitzen. Das Winteraustreiben ist ein uralter Brauch, den wir aufgrund der Klimaerwärmung zunehmend nur noch symbolisch feiern.

Der Winter beginnt kalendarisch am 21. Dezember und endet im Kalender am 22. März auf unserer Nordhalbkugel. Auf der Südhalbkugel beginnt er astronomisch gesehen am 21. Juni, denn da steht dort die Sonne im Zenit, und er endet südlich am 22. September. Wenn ich mir diese Zahlen genauer anschaue, könnte ich schwören, im Februar schon einmal ein Kleid getragen zu haben und im Garten den Gänseblümchen beim Wachsen zugesehen zu haben. Der kalendarische Winter hält sich eben strikt an die Anweisungen der Zahlen. Der geographische Winter beginnt wenigstens schon am 1. Dezember und endet am 1. März auf unserer Nordhalbkugel, wobei es auf der Südhalbkugel genau umgekehrt ist. Hier hat der Frühling wenigstens eine kleine Chance, pünktlich zu erscheinen. Wenn der Frühling ein Mann ist, und man davon ausgeht, dass Männer im zweisamen Spiel unter der Bettdecke fast nie pünktlich kommen, immer zu früh erscheinen, würde man den Frühling durchaus auch im Februar eine Chance geben können.

Bitte, im Winter atme ich kaum, da huste ich höchstens. Mein letztes Naturschauspiel, das Experiment, im Winter einen kurzen Rock zu tragen, fesselte mich für eine Woche ans Bett, ich hatte die Grippe. In der kalten Jahreszeit wird unser Immunsystem genau durch diese Kälte geschwächt, sodass wir uns warm anziehen müssen, um nicht krank zu werden. Das vergessen wir oftmals, wenn wir uns für die nächste Winterparty stylen.

Der Winter ist nicht nur ein Schauspiel der Natur, er zieht auch in uns Menschen ein, wenn wir altern. Rüsten Sie sich lieber für den Lebenswinter, bevor Ihnen jemand die Windeln wechseln muss. Wir werden immer älter. Unser Körper wird so alt, dass ihm die Seele bis ins Pflegeheim oft nicht mehr folgen kann. Traurig. Aber dafür werden die Sommer immer heisser. Und so sehen auch unsere Lebensphasen aus. Wir erleben menschlich gesehen immer leistungsfähigere, heisser werdende Sommerzeiten, und dafür auch seelisch kalte Winterzeiten.

Geniessen Sie die Winterzeit? Sie beginnt uhrzeitmässig bei uns am letzten Wochenende im Oktober, wenn man die Uhr um eine Stunde zurückstellt und länger schlafen kann. Manche Menschen halten ja einen ausgedehnten und ergiebigen Winterschlaf, für die erübrigt sich diese rein rhetorische Frage. Immerhin, die Tiere halten auch ihren verdienten Winterschlaf, besonders das Faultier. Werden wir den Tieren nicht immer ähnlicher, wenn wir uns lieben und streiten wie die Tiere? Ich bin im Winter ein Iltis, habe mir jedoch neulich ein Vanilleparfum gekauft, damit ich nicht rieche, wie ein Iltis, denn ich versprühe meinen verbalen Duft überall, wenn das Wetter schlecht wird und mir der kalte Wind um die Ohren weht. Dann habe ich automatisch schlechte Laune.

Der Winter bietet auch angenehme Dinge wie beispielsweise eine Schneeballschlacht, um sich näherzukommen, eine Pistenparty, um Singles kennenzulernen, oder den Weihnachtsmarkt, damit man wenigstens abends beim Glühwein flirten kann. Sie müssen unbedingt Schifahren, auch wenn Sie die Sportart nicht beherrschen. Es findet sich in jeder Ecke ein attraktiver Schilehrer, der Sie nach Strich und Faden verwöhnt, ich meine natürlich, trainiert. Ausserdem gehört zum Schifahren auch die After Schiparty, und die kann wirklich jeder geniessen, denn dafür ist ausser einem ausgeprägten Flirttalent nichts notwendig, was man erlernen muss. Der Winter ist eine eiskalte Flirtzeit.

Wintermode - warm muss sie sein

Warm muss sie sein, die funktionierende Wintermode, denn wenn sie nur gut aussieht, holt man sich die Grippe darin. Frauen haben das Problem, in einem dicken Wintermantel bis zur Unkenntlichkeit zu verschwinden. Trotzdem ist er das wichtigste. Kunstpelz liegt gut auf der Haut, echter Pelz ist für mich ethisch und finanziell nicht leistbar, und deshalb kaufe ich mir regelmässig einen Fiffi, in welchen ich mich einwickle.

Winterstiefel sind ein absolutes Muss, nach denen sollte man sich schon im Oktober umsehen, sonst bekommt man nur noch die Reste im vorgezogenen Schlussverkauf. Als ich mir einst aus reiner Eitelkeit weisse Designerstiefel kaufte, hoffte ich, dass mich keine Schneewalze überrollte. Ausserdem fror ich in den Stiefeln, musste sie täglich putzen und verinnerlichte mir endlich den Sinn der drei gängigsten Winterfarben, schwarz, grau und braun, denn darin wird man nicht so schmutzig.

Ein dicker Winterpullover muss auch sein, da sonst der Hals erfriert, wenn kein anständiger Rollkragen vorhanden ist. Im Trend liegen die warmen Winterkleider, welche man mit dicken Strumpfhosen, warmer Unterwäsche und einer Winterjacke kombiniert. Das Material Modal löst langfristig die Baumwolle ab, da man in Baumwolle eher friert als in anderen Materialien. Mütze, Handschuhe und Schal müssen farblich aufeinander abgestimmt sein, damit man aus einem Guss gegossen ist und nicht aussieht wie eine defekte Ampel.

Accessoires für den Winter

Wie kommt man eigentlich ohne Frostbeulen, ohne grösseren körperlichen und psychischen Schaden durch den Winter? Man benötigt die innere Härte, Kneipp Bäder zu geniessen, damit die Füsse warm bleiben. Wenn man es fertig bringt, Kneipp Bäder zu geniessen, besitzt man ohnehin eine stabile Psyche, denn die Kneipp Rezeptur ist nur für Harte ein Genuss. Notfalls trägt man eben gestrickte Socken, denn das Stricken liegt auch im Trend.

Man braucht eine Tageslichtlampe, ein sogenanntes Biolicht, damit man die unzähligen Schattenstunden mit genügend Licht ausgleicht. Bei mir hängt so eine Biobirne im Büro an der Zimmerdecke. Ich bin zwar blind, aber die sonnenintensive UV-Tageslichtlampe leuchtet ja für meine Haut und nicht für meine Augen. Sie liefert Vitamin D, ein Hormon, welches wir auch im Winter benötigen, um unser Immunsystem aufrecht zu erhalten. Diese Bio-Tageslichtlampen sollte man nicht länger als eine viertel Stunde täglich verwenden, aber ansonsten sind sie für den unempfindlichen, normalen Hauttyp ganz brauchbar. Für den empfindlichen Hauttyp liegen eher die Vitamin D Nahrungsergänzungsmittel im Trend, denn dessen Haut scheut die Sonneneinstrahlung.

Wer den Winter gut überstehen möchte, backt am besten selber Kekse, denn da muss man nicht darauf achten, dass Konservierungsmittel oder Geschmacksverstärker drin enthalten sein könnten. Ich backe gefüllten Lebkuchen mit Roggen-Vollkornmehl und Eiweiss-Zucker-Glasur, Vanillekipferln mit echter Vanilleschote drin, Schoko-Nuss-Kekse, die im Mund zerfliessen und Gewürzpralinen mit Sahne und Schokolade, welche jedoch nicht in den Backofen, sondern in den Kühlschrank kommen. Die Seele braucht etwas Süsses, und damit wir nicht ständig dem Trend der verpackten Süsswaren beim Shoppingtrip hinterher jagen, backen wir alles selber, dann wissen wir es zu schätzen und essen nicht alles wie eine Maschine sofort auf. Und nach der ersten Winterdiät, die jährlich im Trend liegt, freuen wir uns auf den Sommer, um die neue Bikini-Figur herzuzeigen, denn wofür hat man sonst nach Weihnachten und Fasching gehungert?

Wintersport im Wandel

Langlaufen kommt zunehmend aus der Mode, da im Tal der Schnee immer seltener wird und sich die Langlauf-Loipen ihren Weg durch die Täler bahnen. Andererseits versuchen die Loipenbertreiber künstliche Langlaufbahnen zu gestalten, wenn es im Tal kalt genug ist. Auch der Schisport hat sich gewandelt. Die Hotels im Tal bieten eher Wellnessurlaub anstatt Schiurlaub an, aber keine Sorge, abends auf der After-Schi-Party sehen wir alle gleich glücklich aus. Der Schnee hat sich gewandelt, und so liegt der eigentliche, der traditionelle Wintersport nicht mehr ganz im Trend. Eislaufen wird zunehmend zur Herausforderung, weil die Seen zwar zufrieren, aber das Eis nicht dicht genug wird. Die Sonne kann scheinen und nicht scheinen, über das Wetter regt man sich automatisch pausenlos auf.

Da sich der Wintersport im Wandel befindet, haben sich die Trendsportarten auf Kunstschnee verlagert, in Hallen zurückgezogen, aber dafür werden wir mit Konsum und Musik berauscht, sodass wir ständig in Einkaufslaune geraten und sich die Händler freuen. Bitte, Gott sorgt für uns alle.

Nun, die Schifahrer und Snowboarder brauchen die passend trendige Sportausrüstung, denn man will ja auf der Schipiste sehen und gesehen werden. Die Jethose hat übrigens seit Jahren ausgedient, so wie der alte Holzschi und die gestreift gemusterten Opa und Oma Pullover. Übrigens flirten Sie mit der richtigen Wintermode erfolgreicher, denn das Auge sucht sich auch den Partner aus, der optisch gut duftet. Die heutige Schimode ist bequemer, funktionsfähiger und wärmer geworden. Da bleibt sogar Platz für eine spezielle Handy-App, mit der man im Winterurlaub auf Partnersuche gehen kann, selbst wenn man rasant die Schipiste hinunterwedelt.

Mit Maroni gut durch den Winter kommen

Neben dem Glühwein und den Keksen und Leckereien auf den Weihnachtsmärkten stehen an jeder Strassenecke die Maronibrater. So eine Tüte mit Edelkastanien rettet so manchen verschneiten Sauwetter Tag, wenn Sie sich in den matschigen Schnee hinaus wagen müssen. Ausserdem sind Edelkastanien gesund und machen unheimlich satt. Zu Hause im Backofen machen Sie die Maroni selber.

Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad vor, stellen Sie ein hitzebeständiges Gefäss mit Wasser zusammen mit den angeritzten Edelkastanien in den Ofen und lassen Sie dann genau 14 und eine halbe Minute Zeit verstreichen. Dann sind die Kastanien fertig und müssen nur noch geknackt und gegessen werden. Tee schmeckt hervorragend dazu. Faule und wurmige Edelkastanien schwimmen im Wasserbad oben, falls Sie das testen wollen. Lagern müssen Sie die Kastanien kalt, sonst vertrocknen sie an der Heizungsluft. Guten Appetit, und lassen Sie mir etwas übrig, wenn Sie die Geschäfte plündern.

Weihnachten liegt im Trend

Weihnachten liegt zunehmend so intensiv im Trend, dass es bereits im Oktober beginnt. Man betreibt Weihnachtsshopping als neue Trendsportart, das hält zumindest die Beine fit. Sogar die Chinesen haben Weihnachten für sich entdeckt. Das Fest kann noch so besinnlich sein, neben den alten Traditionen wird es zusehens hektischer. Am 24. Dezember rennen ein paar Verrückte noch wie Freiwild in der Stadt umher, weil sie Geschenke suchen.

Ich besorge die Weihnachtsgeschenke im November, damit ich dem Trubel entkomme. Übrigens liegt auch das Onlineshopping im Trend, denn da braucht man für seine Weihnachtsgeschenke nicht einmal mehr das Haus zu verlassen, die kommen von selber an. Allerdings kann man die Ware online nicht anfassen, aber dafür wieder zurückschicken. Wenn dann der Weihnachtsbaum aus Plastik künstlich im Wohnzimmer steht, ist der Stress vorbei. In Italien boomen die Kunstbäume aus Plastik, die haben dort bereits einen festen Platz in der Weihnachtstradition erstanden. Haleluja.

Orangen und Manderinen im Winter-Trend

In den südlichen Ländern, in Spanien beispielsweise ist im Dezember die Orangenernte. Als ich mit meinem Ex Freund einst in Spanien eine Finca bewohnte, legte ich mich täglich unter einen Orangenbaum im Garten. Die Sonne bräunte meine Haut, und die Orangen und Mandarinen legten sich förmlich auf meinen Bauch, so tief hängen da die Früchte von den Bäumen. Man braucht bloss noch zuzugreifen.

Haben Sie schon einmal so richtig frische Südfrüchte direkt vom Baum gegessen? Als ich zum ersten Mal in Spanien beobachtete, dass Landarbeiter ganze Felder mit grünen Früchten abernteten, dachte ich mir, da muss man glatt die Polizei holen, da wird geklaut. Tja, die Südfrüchte, die bei uns in den Geschäften zu kaufen sind, die werden grün geerntet und mit Farbmittel besprüht. Das ist die Orange, die wir kennen. Aber Südfrüchte sind wirklich gesund. Mein Ex Freund mochte keine Orangen, ich ass sie täglich. Er bekam die Grippe, und mir ging es währenddessen unverschämt gut. Das Immunsystem weiss eben, was ihm gut tut. Wer übrigens auch in unseren nördlichen Breitenkreisen reife Orangen und Mandarinen essen will, der geht am besten zum Bio-Obsthändler, etwas teurer, aber gesünder.

Winter Partys liegen im Trend

Es beginnt bereits mit Thanks Giving, mit dem Black Friday, dem Cyber Monday, es geht über in die ganzen Weihnachtspartys, Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte, und es endet mit der Silvesterparty und der angrenzenden Ballsaison, bis wir den letzten Faschingskrapfen in uns begraben. Ja, der Winter ist zum Feiern da. Es folgt eine Party nach der anderen, ein Event jagt das Nächste. Wie soll man da an eine Fresspause denken können? Dazwischen locken Mamas gebackene Kekse, zu Weihnachten riecht der Braten so richtig unverschämt aus dem Ofen, und überhaupt ist der Winter eine verfressene Zeit, in der man einfach essen muss.

Wenn uns übel von der Fresserei geworden ist, übergeben wir uns samt inhalliertem Alkohol, oder wir machen eine Winterdiät. Ich habe mich dazu entschieden, keinen Alkohol mehr zu trinken, und so stiess ich zu Silvester mit einer Tasse Tee aufs Neue Jahr an. Bitte, mir war warm, während die Anderen froren. Es ist zwar schwer, gute Vorsätze einzuhalten, denn da weht oftmals der eisige Winterwind dazwischen, aber Vorsätze liegen natürlich im Trend. Man hört auf zu Rauchen, bis die letzte Zigarette unverschämt lacht, man hört auf zu trinken und isst nur noch Alkoholpralinen, man nimmt sich vor, abzunehmen, bis die Faschingskrapfen rufen. Trotzdem geht ein neuer Lebensstil in Richtung Gesundheit, denn krank werden wir ohnehin durch die überzuckerten Smoothies, die in den Ladenregalen mit Aromen nach Aufmerksamkeit lechzen. Ich mache meine Smoothies jetzt selber, der Winter kann kommen.

Tiere sollten im Winter gefüttert werden

Bei uns sind die Winter noch kalt genug, um den Tieren die Nahrungsquellen rar zu machen. Schon ein kleines Vogelhaus kann ein Vogelleben retten. Kastanien für die Rehe können ein kleines Rehleben retten, und Entenfutter sorgt dafür, dass es am Teich schnattert. Bei Tierfutter für Wildtiere sollte man jedoch beachten, dass man nicht alles füttern darf. Nicht jedes Tier verträgt Brotkrümel und Würmer. Gezielte Tiernahrung bekommt man im Handel, und an diese sollte man sich halten, oder wenigstens an ihr orientieren. Man muss ja nicht gleich dem Fuchs eine Henne vor die Füsse legen, aber eine kleine Futterstelle im Wald, welche man regelmässig auffüllt, kann Wildtieren über den harten Winter hinweg helfen. Natürlich sammeln die Waldtiere bereits im Herbst einen gewissen Vorrat an Nahrung, aber nicht immer reicht dieser aus, wenn es im März noch einmal frostig wird.

Schlitten fahren, Eislaufen und Winterspaziergänge

Man kann auch im Winter aktiv sein, wenn man nicht gerade zu den Schifahrern und Snowboardern gehört. Eine Schlittenfahrt mit Pferden ist in manchen Städten bereits möglich, beispielsweise in Salzburg. Eislaufen kann man auf jedem zugefrorenen See, der freigegeben wurde, beispielsweise am Weissensee in Kärnten, und für einen Winterspaziergang benötigt man ohnehin nur seine eigenen Füsse. Wichtig für Trendsetter ist es, dass das Winter-Outfit stimmt. Stiefel, die zum Mantel, zu den Handschuhen und zum Schal, notfalls zur Mütze passen, der Mantel sollte der Hingucker sein, und wenn die Frau drunter ein Strickkleid trägt, braucht sie warme Wollstrumpfhosen, die zum Kleid passen sollten. Vergessen Sie nicht, Sie sind draussen unterwegs, es ist bitterkalt, und die lässige Herbstjacke mit einem verschliessbaren Knopf hält bestimmt nicht warm genug. Ich rate zu funktionsfähiger, wärmender Unterwäsche, dann bleiben Rücken und Nieren geschützt.

Perchtenlauf - den Winter austreiben

Eine uralte Tradition ist der jährliche Perchtenlauf, mit dem man schon in alter Zeit versuchte, den Winter auszutreiben. Die Nahrungsvorräte waren früher knapp, die Winter hart, und so freute man sich auf jeden Sonnenstrahl. Nach alter Tradition verkleiden sich die Leute mit Pelzen, Fellen und grimmigen Masken, tragen laute Glocken um den Bauch und machen viel Lärm um nichts. Perchtenläufe sind in Österreich fast schon Pflicht, und sie sind auch ein förmliches Naturschauspiel, ein trendiges Event. Sie finden im Dezember und im Januar statt, wobei die Tradition im Dezember eher an den Krampus und Nikolaus erinnert. Übrigens trägt die Perchte eine Rute, einen Besen, oder einen Rucksackkorb mit sich, und man sollte als Zuschauer dieses Events aufpassen, nicht von einem dieser Gegenstände gefasst zu werden, es sei denn, man ist heiss darauf, den Po versohlt zu bekommen.

Kälte

Wie schützt man sich gegen die eisige Kälte im Winter? Was braucht man in der kalten Jahreszeit? Der Zwiebel-Look ist angesagt, denn das Sieben-Schichten-Modell hält jede Kälte ab. In Russland trägt man grösstenteils noch echten Pelz, während uns hier die Tiere leid tun. Ich trage Kunstpelz und hoffe, man möge mir selbst dies verzeihen. Gegen die Kälte hilft warmer Tee, auch ohne Alkohol, denn es ist nur wichtig, dass die Durchblutung im Körper angeregt wird. Warme Funktionskleidung hält uns fit, stärkt unser Immunsystem, weil es von der Kälte automatisch geschwächt wird. Aktivität im Freien macht uns fit, sodass wir die kalten Zeiten kaum noch spüren.

Schnee

Wann schneit es endlich? Die Entstehung von Schnee, die grösste Schneeflocke der Welt, Lust und Frust bei Schneefall. Für die Winterurlauber ist es das weisse Gold, für die Designerstiefel in der Stadt ist es fast der Tod, und beides verdanken wir dem Schnee, der je nach Schwere richtige Unwetter oder pure Freude anrichten kann. Ich bevorzuge die schneearmen Gebiete, aber einmal im Jahr möchte ich die weisse Pracht hautintensiv spüren, da freue ich mich sogar über einen Schneeball im Nacken. Wussten Sie, dass in einem -el-nino, sprich in einem el ninjo Jahr- die Wetterphänomene so durcheinandergewirbelt werden, dass alles vorhanden sein kann, von schweren Schneestürmen bis zu wilden Überflutungen, New York bei 21 Grad im Dezember, und Deutschland bei 10 Grad Plus im Januar. Übrigens kann man mit Schnee auch Geld verdienen.

Schneemann

Wie baut man einen Schneemann? Man benötigt etwas nasseren Schnee, ein wenig Wasser, einige Accessoires und die eigenen Hände. Der Tag des Schneemanns soll uns daran erinnern, dass wir auch die Männer ehren sollen, denn in einer Zeit des Genderns werden wir womöglich alle zum sachlich kompakten Es, wenn wir es übertreiben. Der Schneemann wurde im 16. Jahrhundert als bösartiger Mann erschaffen und freut sich heute als liebevoller Winterfreund grosser Beliebtheit. Zunehmend im Trend liegt die Schneefrau, denn auch weibliche Skulpturen haben ihren ganz besonderen Reiz.

 


Lifestyle

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Werbung