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So peppen Sie den Alltag auf

LebenWer seinen Alltag liebt, ist zufrieden, erledigt die Dinge bewusst, gönnt sich Auszeiten und ist abends müde, aber glücklich. Er schläft besser, ist morgens ausgeruht und geht in der Monotonie des Lebens vollends auf.

Wer unzufrieden mit seinem Alltag ist, braucht Veränderung. In den Büchern -Der kleine Prinz- und -der kleine Buddha- wird in zahlreichen Geschichten erzählt, wie die Wege zum Glück und der lange Weg zur Veränderung aussieht. Glücklich ist man zu Hause, mutig ist man, wenn man den Mut aufbringt, eine sichere, gewohnte, unglückliche Umgebung zu verlassen, um das Neue kennenzulernen. Wenn jemand permanent im falschen Zug sitzt, nur weil es da drin so angenehm warm ist, fährt er garantiert in die falsche Richtung.

Alltag besteht aus Geben und Nehmen, aus Zuhören und Reden, aus Handeln und Denken. Fehler kann man nicht vermeiden, nur weil man sie an anderen Leuten beobachtet. Die eigenen Fehler fallen uns nämlich erst dann auf, wenn wir ein unerwünschtes Endergebnis produziert haben. Vorher sind wir überzeugt von unserem Handeln. Fehler muss man machen, denn sie gehören zur Lebenserfahrung, zum individuellen Lebensweg dazu. Wir brauchen sie, um den Schmerz zu spüren, aus dem wir wachsen dürfen. Wer schüchtern ist, lernt zuzuhören und merkt sich die Dinge wie in einem fotographischen Gedächtnis. Wer viel und laut redet, ist zwar kurzfristig die Leitkuh, er überhört jedoch die wichtigen Dinge im Leben und muss eines Tages den Schüchternen um Rat fragen. So ist unser Alltag eine Reihenfolge aus Veränderungen, ein ständiger Ausgleich der Energien. Alles was man aussät, erntet man eines Tages.

Ich liebe meinen Alltag. Er ist so schön eintönig, einfach gestrickt, direkt monoton glatt gebügelt, beinhaltet immer die selben, wiederkehrenden Muster, er ist wie gestrickte Socken, von der Ferse bis in die Zehenspitzen hinein zwei glatt, zwei verkehrt, oder habe ich jetzt die Verstrickungen verwechselt.

Manchmal verstricke ich mich jedoch in den imaginären Gedanken, einfach durchzubrennen, meinem geliebten Alltag meine Pobacken zu zeigen und ihm meine entzückende Kehrseite zu bieten. Dieser Gedanke ist hoch erotisierend, füttert meine Tagträume mit genügend Sprengstoff, und wenn ich nicht derart am Alltag hängen würde, wäre ich längst mit Ihnen durchgebrannt. Ich bin ein Feigling. Ach ja, da fällt mir ein: Kennen wir uns überhaupt schon?

Einer meiner flüchtigen Bekannten erzählte mir einst eine seiner aufregendsten Bettgeschichten. Er lernte die Aussenfassade einer ihm gänzlich unbekannten Frau kennen, und erst bei der Zigarette danach fragte er die Frau nach ihrem Namen. Tina hiess sie, aber ich nehme an, sie lebt noch, sie hat es überlebt. Wahrlich, wenn man sich so nahe kommt, verlieren Namen an Bedeutung. Bitte wundern Sie sich nicht, welche Leute ich kenne, denn wenn ich demnächst mit Ihnen durchbrenne, kenne ich auch Sie, hoffentlich dann beim Namen, denn ich rauche nicht.

Wie viel Power und Energie stecken in Ihrem Leben? Fragen Sie sich manchmal, ob Sie nicht versehentlich im Alltag untergehen? Wir werden oft vom monotonen und herkömmlichen Alltag geschluckt, wie von einem Staubsauger eingesogen. Dabei sind wir weit entfernt vom Dasein eventueller Wollmäuse. Damit Sie lieber Besucher nicht in der Monotonie des Alltags stecken bleiben, müssen Sie sich kleine Abenteuer gönnen. Bitte, damit meine ich jetzt nicht den bequemen Seitensprung, der oft in der unbequemen Sachlage der Alibibeschaffung endet. Ich meine damit kleine Abwechslungen und Rituale, mit denen Sie den Alltag auflockern. Die Sonne scheint ja auch nicht jeden Tag ungetrübt vom Himmel, es zieht ab und an zwischendurch ein Gewitter auf, damit wir die Sonne nachher leichter ertragen, sie quasi wieder zu schätzen wissen.

Ich gehe beispielsweise mit meinen zwei besten Freunden und Geschäftspartnern zum gemeinsamen Sorgenaustausch essen, damit wir uns gegenseitig unser seicht lauwarmes kleines Leid erzählen können. Jeden Samstag gehe ich dann mit meinem Lebenspartner zum Shopping und anschliessendem Essen in unsere Cityarkaden in Klagenfurt, denn dieses Ritual lässt meine kleinen Sorgen noch winziger werden. Und solche und ähnliche Rituale ziehen sich schleichend aber merkbar durch meinen Alltag, denn wenn ich nur in meinem Minibüro schreibend sitzen würde, hätte ich bereits eine Gehirnerschütterung bekommen, weil mir die Bürowände vor lauter Alltag auf den Kopf gefallen wären. Übrigens, die Zimmerdecke in meinem Büro hängt noch brav oben.

Nun, Sie müssen es ja nicht gleich mit der Individualität übertreiben. Ich kenne eine Frau, die trinkt den ganzen Tag Tee. Sie findet die Erfüllung im Leben darin, Tee zu zelebrieren. Nun, jeder Mensch lebt in irgendeiner Weise eine Art erklärungsbedürftigen Fanatismus aus, aber gerade der macht uns so einzigartig und liebenswert. Wenn ich mir anschaue, wie ich hinter sozialen Netzwerken und Kontakten im Internet her bin, denke ich mir auch oft, Wahnsinn und Genialität liegen eng beisammen. Fragen Sie mich nicht, ob ich die hunderten von Namen aus meinen sozialen Netzwerken den dahinterstehenden Personen zuordnen kann, denn dann käme ich ins Straucheln. Bekannt sind mir nämlich nur zwei bis drei Hände voll von diesen virtuellen Kontakten.

Trotzdem begebe ich mich alltäglich im Internet auf die Suche nach neuen Namen, die meine Netzwerke füllen, denn es könnte jeder Name ein potentieller Leser meines Portals werden. In dieser Tätigkeit steckt so viel Monotonie drin, dass man förmlich zur Abwechslung shoppen gehen muss. Und trotzdem habe ich unter all den virtuellen, gesichtslosen Namen in meinen Netzwerken schon voluminöse Persönlichkeiten kennengelernt, die mich jeden Tag neu faszinieren. Man muss sich die Dinge des Alltags einfach domestizieren, sie in sein Herz einschliessen, dann hat man Freude an den alltäglichsten Gegebenheiten.

Lieber Besucher, Sie werden bemerken, je mehr Sie den Alltag mit individuellen Dingen ausfüllen, desto weniger bemerken Sie, dass es sich eigentlich um herkömmlichen Alltag handelt. Machen Sie Ihren Beruf zur Berufung, dann gehen Sie gerne zur Arbeit. Ich liebe es manchmal auch, sonntags zu arbeiten. Machen Sie die Liebe zur obersten Priorität, und Ihre Partnerschaft blüht auf. Ich liebe ausgefallene Rituale in einer Beziehung. Entdecken Sie sich selbst, und Sie werden sich von Tag zu Tag lieber haben und als schön empfinden.

Wie geniesst man den Alltag?

Wie gestalten Sie Ihren Alltag? Viele Leute finden den Alltag langweilig und öden sich bei ihren täglich wiederkehrenden Aufgaben an. Dabei finden wir so viel an kreativem Lebensstil wenn wir uns den langweiligen Alltag einmal von der Seite ansehen. Wir besitzen hoffentlich alle einen Fernseher, denn die tägliche Lieblingssoap winkt mit einem lächelnden Blick.

Finden Sie nicht auch, dass Ihre Lieblingssendung im TV ein vollendetes Alltagsgeschenk ist? Ich sage Ihnen, Sie brauchen alles, das simsende Handy, den lallenden Computer und den nervtötenden Fernseher, denn dies sind trendige Accessoires, die Sie glücklich machen. Ausserdem lebt Ihr Lebenspartner mit Ihnen ein Stück Alltag.

Vielleicht ist er öfters einmal lästig und man möchte ihn fast schon austauschen, aber ohne ihn wäre das Frühstück mehr als übersichtlich. Gemeinsam Alltag zu leben, macht das Leben erst richtig trendig. Übrigens, wenn Sie keinen Lebenspartner haben, schauen Sie bei Facebook vorbei, da gibt es Freunde zum Sonderrabatt.

Stress im Alltag

Der Stress nimmt im Alltag zu, besonders im Privatleben, aber auch im Job, in der Familie, in der Freizeit, unter Freunden, unter werdenden Müttern, unter alleinerziehenden Müttern, im Bekanntenkreis, und sogar unter Teenagern und Senioren. Manche Leute haben sogar Stress im Urlaub. Der Stresspegel hängt natürlich vom individuellen Befinden, von der Stabilität oder Labilität, vom Charakter einer Person ab, von der momentanen Lebenssituation, von eventuellen Emotionen, und man ist zunehmend von seiner Umwelt gestresst.

Viele Leute fühlen sich unter Druck gesetzt. Man muss mithalten, im Berufsleben, im Privatleben, in der Familie und im Freundeskreis. Wenn die Freundin heiratet, braucht man ebenfalls einen Mann zum Heiraten. Wenn der Freund ein Haus kauft, muss man auch zusehen, dass man Wurzeln schlägt.

Es ist die Mehrfachbelastung, die uns überfordert. Das Kleinkind muss einen strukturierten Tagesablauf haben, die richtige Kindertagesstätte besuchen, Tanzen, Singen, Klavier spielen, mindestens ein Instrument erlernen und vor Schulbeginn lesen und schreiben können. Der Teenager muss klamottentechnisch mit seinen Freunden mithalten können und das neueste Smartphone besitzen. Der erwachsene Mensch muss eine steile Karriere hinlegen, weil wir als Versager gelten, wenn wir uns nichts materiell Hochwertiges leisten können und kein gutes Image aufweisen. Prestige zerstört unsere Alltagsidylle.

Alltagsstress kann schwere gesundheitliche Folgen haben, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Magenschmerzen, bis hin zum Burn-out. Wir können diesem durchgetakteten Hamsterrad nur entkommen, wenn wir uns aus dem Alltagsrad lösen und entschleunigen. Achtsamkeit und Spiritualität, das ist wichtig. Wir sollten dem Leben vertrauen, nicht das Leben der anderen leben, sondern unser eigenes Leben geniessen.

Leben im alltäglichen Hamsterrad

Wer seinen Alltag wie ein kleiner Hamster in sich hineinfrisst, der lebt im Hamsterrad. Ein Hamster dreht sich im Rad, macht immerzu die selben Bewegungen, hortet sein Essen und ist rastlos, ruhelos, bis er endlich schläft.

Ein Mensch, der sich in seinem Alltag im Hamsterrad dreht, ist ein Mitläufer, ein Trendliebhaber, ein Befürworter des wirtschaftlichen Aufschwungs aufgrund von noch mehr Produktivität. Er fühlt sich anfangs wohl in seiner Rolle. Er strebt nach einem genussreichen Leben, einer steilen Karriere, einer intakten Familie samt Haus, Kind und Hund. Er steigt die Karriereleiter empor, arbeitet bis spät in die Nacht hinein, vernachlässigt seine Familie, leidet an Stress und sitzt eines Tages wie ein vollgefressener Hamster in seinem Lebensrad, erschöpft und ausgelaugt. Ein Hamster lebt in der Regel nicht lange.

Eine steile Karriere kann uns wie eine Droge mit Glücksgefühlen füttern, wenn wir Prestige und Anerkennung in uns aufsaugen. Wir brauchen den Applaus, die Anerkennung unserer Mitmenschen, aber wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht in die Abhängigkeit begeben, von diesem tosenden Applaus leben zu müssen. Viele Stars berichten, dass sie das Publikum wie eine Droge in sich aufsogen, bis sie an Depressionen litten, weil sie ihr Niveau nicht ewig halten konnten. Wir müssen uns selber treu bleiben, die Erfolge geniessen, aber auch zu uns selber stehen und wissen, dass wir auch ohne Erfolge viel wert sind.

Wir sollten uns nicht dazu zwingen, in der Welt mithalten zu müssen. Heute muss eine Frau Mutter, Hausfrau, Ehefrau, Geliebte im Bett, ein Luder am Teppich, eine Geschäftsfrau mit einem guten Job, eine eierlegende Wollmilchsau sein. Sie muss gleich nach der Schwangerschaft ein traumhaftes Idealgewicht haben, eine Modelfigur besitzen und im Leben mithalten können. Wenn man die unzähligen weiblichen Allroundtalente und Stars fragt, wie ihr Alltag aussieht, so hört man immer nur, wie toll sie alles auf die Reihe bekommen, und wie entspannt und glücklich sie dabei sind. Die normale Frau bekommt hierbei die Krise, weil sie glaubt, etwas falsch zu machen, wenn sie nicht alles so schön gebacken bekommt. Dabei vergessen wir, dass fast alle Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens viele Helfer haben, die im Hintergrund agieren und ihren Alltag schmeissen. So sollte jede Frau auch an sich selber denken, sich hin und wieder entspannen und dem Alltag einfach nur zuschauen, wie er gedeiht.

Von einem Mann erwartet man sich heute, dass er Karriere macht, viel Geld verdient, gut aussieht, seine Familie verwöhnt, sich mehrere Urlaube im Jahr gönnt, unzählige Trendhobbys hat, nie ermüdet, und dass er trotz des Stresspegels im Bett ein guter Liebhaber ist. Viele Männer haben einen durchschnittlich bezahlten Job und fühlen sich zunehmend müde, weil sie mit dem Idealbild des modernen Mannes nicht mithalten können. Trotzdem radeln sie im Hamsterrad und streben danach, ihren gestandenen Bierbauch loszuwerden, denn der passt nicht ins Bild.

Wie entkommt man dem Hamsterrad? Man braucht Mut. Man muss die alten Muster verlassen und etwas Neues beginnen. Zahlreiche Aussteiger berichten, wie glücklich sie waren, als sie das Hamsterrad verlassen hatten und ein besseres Leben anstrebten. Nicht immer ist das Fitnessstudio der Ort, an dem man sich sportlich entspannt. Nicht immer ist ein Anti-Aging-Programm, mit welchem man sich um jeden Preis jung trimmt, ein absoluter Jungbrunnen. Manchmal ist die reine Natur, in der wir leben wie Tiere, der richtige Ort, um dem Alltag zu entkommen und zur Zufriedenheit zu gelangen.


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