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Sharing boomt

Niemals eine Frau teilenSharing, Privatvermietung, Privatkonsum und Recycling sind gross in Mode. Man kauft sich heute nicht mehr alles neu, und man teilt die Dinge mit anderen Leuten, wenn man sie gerade nicht braucht. Wer sein Auto mit anderen teilt, schont die Umwelt. Wer seine Wohnung als privates Hotelzimmer vermietet, wenn er selbst im Urlaub ist und sein Zuhause nicht benötigt, kann Geld damit verdienen. Und wer auf privaten Shoppingpartys seine Sachen einkauft, der kann Kontakte knüpfen und seine Klamotten und Güter weiterverkaufen oder teilen, wenn er genug davon hat. Es boomt auch zunehmend ein Online-Flohmarkt, bei dem man als Privatverkäufer schnell profitiert. Man kauft das, was andere nicht mehr brauchen, und umgekehrt. Und es finden sich zunehmend private Transporter, die Pakete und Waren von A nach B liefern. Man spart damit Zeit und Geld, kann sich etwas dazuverdienen und lernt nette Leute kennen. Natürlich muss man für diese neuen Konsum-Modelle offen sein, ein eher extrovertierter Mensch sein, denn für Schüchterne ist dieser Markt eher ungeeignet. Man sollte auch nicht so intensiv an seinen materiellen Dingen festhalten, denn wer teilt, der kann nicht gleichzeitig auf seiner Ware sitzen und sie schonen. Dienstleistungen, die geteilt und für eine Gegenleistung angeboten werden, boomen übrigens auch, denn man hilft sich hier gegenseitig, bekommt dadurch mehr Kontakt zur Aussenwelt, und man fühlt sich gebraucht.

Food-Sharing - Das Essen teilen

Kennen Sie schon Food-Sharing? Es ist eine nachhaltige Methode, unsere Umwelt zu schützen, den Welthunger zu minimieren und sozial enger zusammenzuwachsen. Man teilt sich sein Essen mit anderen Leuten. Wenn der Kühlschrank überquillt und man nicht alles braucht, was man eingekauft hat, kann man es mit Nachbarn, Freunden und Leuten aus der Umgebung teilen. Mit einer speziellen App fürs Handy oder für den Tablet kann man seine überschüssigen Lebensmittel zur Abholung bereitstellen und schauen, was andere Leute so alles abgeben. So lebt man achtsamer. Die Supermärkte könnten abends das Brot, Obst und Gemüse, Salate und kurzlebige Lebensmittel zum Teilen anbieten, anstatt sie in den Müll zu werfen. Hiervon würden arme Leute profitieren und allen Menschen wäre geholfen. Ich finde, Food-Sharing ist eine gute Idee, meine Schwiegermutter in Spee bekommt jetzt meine permanent überquillende Schokolade, solange ich meine Diät durchhalte.

Carsharing - Das Auto mit anderen teilen

Das Auto kann manchmal eine teure Angelegenheit sein, besonders wenn man ein neues Auto kaufen muss und das Geld dafür fehlt. Viele Leute müssen heutzutage einen Kredit für die Anschaffung eines Autos aufnehmen. Aber ist das die Lösung? Immerhin, das Auto kann man sich dann leisten, aber im Grunde gehört es nicht dem Autokäufer sondern der Bank. Genaugenommen könnten die Bankmitarbeiter jederzeit mit diesem Fahrzeug davon fahren, aber gottseidank macht das niemand, solange die Kreditrate brav bezahlt wird.

Das Auto braucht man für vieles im täglichen Leben, am Land mehr als in der Stadt. Zum Einkaufen möchte man auch nicht zu Fuss gehen, weil die schweren Flaschen voll mit Getränken und Mineralwasser tragen sich nicht von selbst. Hier ist es manchmal von Vorteil, wenn zwei Personen sich ein Auto kaufen. Die Anschaffungskosten, die Versicherung für das Fahrzeug und die Folgekosten wie Reparaturen und Benzin können durch zwei geteilt werden. Eine zusätzliche Haftpflichtversicherung ist hier aber gut, wenn man ein kleiner Tolpatsch ist und viele Unfälle baut. Das sind schon die wesentlichen Vorteile eines Autosharing Modells.

Nun, wenn der Nachbar das Auto ständig in Benutzung hat und man selbst es nur Sonntags nutzen kann, man aber alle Kosten durch zwei teilt, sieht man die Nachteile des Autosharing. Diese Nachteile kommen zwar in der Theorie nie vor, sind in der Realität aber der pure Alltag. Der Nachbar baut den Unfall, und Sie zahlen die Hälfte der Autoreparatur.

Wenn man sich entscheidet beim Autosharing mitzumachen, sollte man sich die Kosten und das Auto mit einer Person teilen, mit der man gut klar kommt, der man vertraut und die man notfalls zur Schnecke machen kann, wenn es einmal kniffig und eng rund um das Auto wird. Dann ist da noch der Zeitplan, denn das Auto muss man sich mit einem anderen Menschen teilen, das Auto kann man nicht in der Mitte mal kurz auseinanderschneiden, wenn es beide gleichzeitig brauchen. Das glauben aber viele Autosharing Benutzer, wenn sie vergessen, dass dann das Auto nicht täglich verfügbar ist.

Das Autosharing Modell lohnt sich für Menschen, die ihr Auto nicht täglich für den Beruf brauchen, zum Beispiel für Rentner, die nicht auf das Fahrzeug angewiesen sind. Für die Fahrt zum Arbeitsplatz oder ins Büro kann man sich mit Fahrgemeinschaften auseinandersetzen, das kommt auch billiger als alleine zu fahren. Beim Autosharing sollte man sich vorab einen guten Zeitplan ausmachen, einen für die gesamte Woche, denn dann weiss jeder, wann er sein Auto benutzen darf. Kurzfristige Absprachen und ein Durcheinander in der Planung führen dazu, dass das Auto an Wochentagen beide haben möchten, wenn es gerade mal so da steht, und es am Sonntag keiner haben will, weil Sonntags der hauseigene Garten zum Ausruhen einlädt.

Carsharing - das Modell mit Zukunft

Kennen Sie car to go oder drive on? Bitte, ich kenne den coffee to go und die vollen Müllkörbe, aus denen die leeren Kaffeebecher entgegenwinken. Das schnelle Auto zum Mitnehmen klingt aber nach einer vielversprechenden Idee. Früher hatte das Wort Carsharing einen fahlen Beigeschmack, denn man stellte sich vor, das man sich mit einigen Leuten ein Auto teilt, welches man fast nie zu Gesicht bekommt, weil es andauernd die anderen fahren. Wozu braucht man dann den Führerschein in Österreich und den Fahrschein in Deutschland?

Jetzt hat sich jedoch das Carsharing Modell zu einem echten Unternehmen entwickelt, denn man hat genau dort Marktlücken entdeckt, wo sie bitter nötig sind. Da bekommt das Wort Carsharing einen süssen Vorgeschmack darauf, was einem bei so einem geteilten Auto erwartet.

Und wie funktioniert das Modell? Man leiht sich an Hand einer App ein Auto. Natürlich kann man dies online erledigen. Zeigen Sie mir bitte eine App, die nicht online ist. Das Auto muss man sich allerdings an Ort und Stelle abholen, in der Geschäftsstelle ausleihen, aber diese Geschäftsstellen findet man in den Grossstädten an jeder Ecke, quasi fast vor der eigenen Haustüre. Zeigen Sie mir bitte das Auto, das man direkt online steuern kann, wenn man zum nächsten Einkaufszentrum fahren will. Beamen von Personen ist leider noch in der Betaphase, und das letzte Testobjekt kam als halbierter Apfel wieder zu uns zurück.

Wenn man sich sein Auto für die nächsten Stunden ausgeliehen hat, muss man es zuerst suchen, denn es parkt an einem der zahlreichen Carsharing Parkplätze, sozusagen direkt um die Ecke. Bitte, bevor sie einsteigen, überprüfen Sie das Auto auf eventuelle Schäden, denn danach können Sie nie mehr zweifelsfrei behaupten, der Schaden wäre nicht von Ihnen verursacht worden. Übrigens spricht das Auto mit Ihnen, denn Sie müssen einen eventuellen Schaden ja auch sofort melden können. Der Bordcomputer funktioniert immer.

Sie haben einen Selbstbehalt von ca. 500 Euro, denn Sie haben automatisch bei der Autobuchung eine Versicherung abgeschlossen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich als Blinde einmal rund ums Auto gehe, zweifle ich an meiner Wahrnehmungskraft, einen Schaden erkennen zu können, denn die Beulen habe ich höchstens auf der Stirn. Wenn ich dann allerdings ins Auto einsteige, fahre ich bestimmt eine Beule in den Wagen, und dann kann ich mit Sicherheit sagen, jawohl, das Auto hat einen Schaden. Wenn ich berücksichtige, dass ich jeden Samstag zum Shopping fahre, summieren sich die 500 Euro Selbstbehalt bei mir im Laufe der Zeit. Ich denke, ich steige vorerst ins Taxi ein und lasse mich fahren, denn mit mir als Beifahrer leben Sie und ich einfach gesünder.

Und wann lohnt sich dieses Leihmodell für Sie? Wenn Sie beispielsweise kurz zum Einkaufen fahren, Ihre Erledigungen in der Innenstadt tätigen, lohnt sich das Modell auf jeden Fall, denn Sie bezahlen pro Minute. Wenn Sie zum Flughafen fahren, dort das Auto nicht wieder auf einem Carsharing Parkplatz abstellen können, lohnt sich das Taxi, denn die Rechnung könnte hoch ausfallen, wenn Sie nach einer erholsamen Urlaubswoche wieder am Flughafen ankommen und in Ihr geliehenes, geteiltes Auto steigen. Ausserdem sind diese Autos nicht so gross, und ich reise immer mit viel Gepäck, damit ich mit meinem üppigen Gepäck nicht verloren gehe. Wenn man den Wagen wieder auf einen vorgesehenen Parkplatz abstellt, ist er für jeden nächsten Kunden wieder frei. Das sollten Sie beachten, falls Sie den Wagen noch für den Heimweg benötigen und sich nicht erneut einen neuen suchen wollen.


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Elisabeth Putz

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