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Was ist Familie?

Familie FeeDie Familie ist der Grundstein des Lebens. Man kann sich seine Familie nicht aussuchen, man wird einfach hineingeboren und muss mit ihr klarkommen, selbst wenn man sich streitet, bis die Fetzen fliegen. Familie ist Schutz und Geborgenheit, Fortpflanzung und ein Weiterbestehen des menschlichen Lebens, Wachstum und Vorbild, ein Hafen, in den man einläuft, wenn man zu Weihnachten nach Hause kommt, und sie hilft uns beim Erwachsenwerden. Mütter und Töchter können beste Freundinnen oder Feindinnen sein, aber besser ist es, die Mutter erfüllt eine pflichtbewusste und liebevolle Vorbildrolle, und die Tochter darf sich im Teenageralter entfalten. Väter und Söhne sind meist einfacher im Umgang miteinander, aber wichtig ist es, dass der Vater seinen Sohn ernst nimmt und ihm bei der Berufswahl freie Wahl lässt, denn ungern stapfen Söhne in die Fussstapfen ihrer Väter. Die Familie ist im Grunde das Wichtigste, was wir auf unserem Lebensweg mitbekommen, denn sie beginnt bereits im Mutterleib, wo der Mensch heranreift und geformt wird. Willkommene Kinder haben es oft leichter im Leben.

Wie funktioniert das intakte Familienleben? Wichtig sind gemeinsame Rituale, gemeinsam Musik hören, gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge, und die gemeinsamen Mahlzeiten. Wichtig ist, dass man stressfrei unter einem Dach lebt, denn Stress in der Familie geht tief ins Privatleben hinein und kann krank machen. Jeder muss seine Aufgaben kennen, und jeder muss seinen individuellen Platz in der Familie haben.

Welche Auswirkungen hat eine zu strenge Erziehung?

Manche Familien sind so streng, dass sich die Kinder nicht entfalten können und wie eine ungeliebte Blume verblühen. Dies passiert oft, wenn ein oder beide Elternteile narzisstisch veranlagt sind, psychische Probleme haben, Alkoholiker sind, oder ein wütendes Aggressionspotential aufweisen. Hier brechen die Kinder oft im Erwachsenenalter den Kontakt zur Familie ab, ziehen weit weg und leben ihr eigenes Leben. Ich streite zwar gerne mit meiner Mutter, weil sie mich wie ein Feldwebel erzogen hat, aber den Kontakt könnte ich nicht gänzlich abbrechen, solange wir noch ein Telefon besitzen, durch welches unsere voluminösen Stimmen durchdringen. Damit wir uns nicht so oft streiten, rufe ich sie nur noch an meinem Haarewaschtag an, ein bis zweimal pro Woche.

Wie schlichtet man Streit in der Familie?

Den Familienstreit kann man nur mit ausführlichen Gesprächen schlichten, wenn jeder seine Wünsche und Bedürfnisse äussern darf, oder man geht sich eine Weile aus dem Weg und wartet, bis ein sanfterer Wind weht. Eltern müssen ihre Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung akzeptieren und fördern, auch wenn die Wünsche der Kinder nicht immer den Wünschen der Eltern entsprechen. Jeder Mensch muss seine eigenen Fehler machen und seine eigenen Erfahrungen sammeln dürfen, das bedeutet Entwicklung.

Wenn es in der Familie Streit gibt, so streiten nach neuesten Studien Väter und Söhne, und Mütter und Töchter gerne miteinander. Der Sohn sieht den Vater als bestimmenden Faktor an, der Vater sieht den Sohn als Rivale oder als Taugenichts an, und so entstehen Streitigkeiten. Die Töchter sehen Mütter als Störfaktor in ihrer Entwicklung an, und Mütter können ihre Töchter nicht loslassen.

Während Vater und Sohn eher ein sachliches bis geschäftliches Verhältnis zueinander haben, gehen Mütter und Töchter zusammen zum Shopping und verhalten sich teilweise wie Freundinnen. Hier könnte man dem Streit aus dem Weg gehen. Wenn jedoch der Sohn nicht in die Fussstapfen des Vaters treten will, ist Streit vorprogrammiert. Wenn die Tochter nicht dem Kleidungswunsch der Mutter entspricht, droht ebenfalls Streit. Ich streite mit meiner Mutter sogar über meine Unterwäsche. Sie sagt, zieh dich anständig an. Ich kaufe mir Stringtangas und pfeife drauf, aber mittlerweile wasche ich meine Unterhosen ohnehin selber.

Der Erbstreit in einer Familie

Familien zerbrechen auch oft am Erbstreit. Beim Erben hört ja bekanntlich das freundschaftliche und familiäre Verhältnis auf, wenn man sich ums Erbe streitet. Die Grosseltern bauen etwas auf, die Eltern halten es am Leben, und die Kinder verbrassen das Erbe und erzählen ihren Enkelkindern davon. So bleiben Familien immer dynamisch am Leben. Zum Schluss möchte man im Grunde nur wissen, wer das Grab pflegt und dreimal im Jahr ein paar Blumen dort platziert.

Um einem eventuellen Erbstreit aus dem Weg zu gehen, sollte man seine Kinder ernstnehmen und das Erbe so verteilen, dass jeder etwas davon hat und glücklich damit ist. Was bringt es, wenn der eine etwas erbt, was dem anderen gefallen würde, womit der eine jedoch nichts anfangen kann? Die Tochter bekommt das Haus, aber sie will nicht drin wohnen. Der Sohn bekommt das Wohnrecht im Haus, und so kann es nicht einmal verkauft werden. Der Sohn bekommt zwar einige Grundstücke, aber er hätte viel lieber das Haus, welches die Tochter bekommt. Und die Tochter hätte lieber die Grundstücke, aber nicht die Nachbarschaftsrechte, welche sie ans Bein geheftet bekommt. So entsteht ein Erbstreit, der wirklich verhindert werden könnte.

Ein Familienstammbuch bietet mehr Zusammenhalt

Die Familie ist der Stammbaum des Lebens, daher führen auch viele Familien, besonders im Adel und Hochadel Ahnenbücher, sogenannte Familienstammbücher, damit man weiss, wo ein eventuelles Kuckuckskind entstanden ist. Grosseltern, Eltern, Kinder und Enkelkinder gehören zum engeren Familienkreis, während Tanten, Onkel, Nichten und Neffen, Cousinen und Cousins, zugeheiratete Mitglieder und Stiefkinder, uneheliche Kinder und Halbgeschwister oft nicht direkt zum liebevoll umsorgten Familienkreis gehören, obwohl sie genauso zur Familie gehören. Im Stammbaum findet jedoch jeder seinen Platz.

Gemeinsam Musik hören

Wenn eine Familie gemeinsam Musik hört oder sogar gemeinsam Musik macht, kann dies den Familienfrieden schützen. Studien haben gezeigt, dass Musik eine Familie zusammenhält, und dass in musikalischen Familien die Mitglieder miteinander liebevoller umgehen. So ist der Satz - Ich liebe dich- bei musikalischen Familien wesentlich öfters in Gebrauch gewesen als bei nicht musikalischen. Selbst wenn jedes Familienmitglied nur für sich alleine Musik hört, kann dies gut für den Haussegen sein, weil die Leute einfach besser gelaunt sind.

Gemeinsame Mahlzeiten schweissen Familienmitglieder zusammen

Gemeinsame Mahlzeiten, Frühstück und Abendessen, sind wichtig, um eine Familie zusammenzuschweissen. Man erzählt sich gegenseitig die Tageserlebnisse und bekommt das Leben des jeweiligen anderen mit. Wenigstens am Wochenende sollte die ganze Familie zusammensitzen, nicht nur zu Weihnachten und zu Ostern. Die Kinder fühlen sich geliebt und beachtet, die Eltern kommen sich näher, und es wird miteinander geredet. Das Gespräch bei Tisch ist wichtig, denn stumm zu essen bringt nichts, es hemmt uns nur und entzweit eine Familie. Wenn jeder für sich alleine still zu unterschiedlichen Zeiten etwas ißt, macht dies einsam. Studien haben nämlich ergeben, dass wir so wenig Zeit mit der Familie verbringen, dass wir Freunde sogar bevorzugen, denn mit denen spricht man öfters. Gemeinsame Mahlzeiten und deren Zubereitung sollten zu fest integrierten Ritualen werden, dann versteht man sich besser und fühlt sich geborgen.

Gemeinsame Unternehmungen fördern die Gesundheit

Die Familie sollte regelmässig gemeinsam etwas unternehmen, besonders wenn die Kinder noch klein sind. Der gemeinsame Urlaub, ein Ausflug ins Spassbad, in den Freizeitpark, in den Zoo, gemeinsam Radfahren und Wandern, Spazierengehen, vielleicht in die Kirche gehen, das schweisst Familien zusammen. Man kann auch gemeinsam spielen, Brettspiele ausprobieren, oder man liest gemeinsam in einem Buch. Studien haben sogar ergeben, dass gemeinsame Filmeabende die Familienmitglieder einander näher bringen, obwohl Fernsehen der letzte Ausweg sein sollte.

Intaktes Familienleben nach einer Scheidung

Wenn sich die Eltern scheiden lassen, ist es für Kinder wichtig, dass das Familienleben aufrecht erhalten bleibt, sonst droht ein Trauma fürs Kind. Wenn das Kind bei beiden Eltern abwechselnd, fliessend leben darf, fühlt es sich am wohlsten, denn Kinder brauchen beide Elternteile. Wenn das Kind Streit nicht miterleben muss, bleibt die Kinderseele grösstenteils heil, denn in der Patchwork-Familie fühlen sich Kinder auch geborgen. Am schlimmsten ist es, wenn die Mutter dem Vater das Besuchsrecht und Umgangsrecht verbietet, oder wenn der Vater der Mutter das Kind wegnimmt. Scheidungen dürfen biemals auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden, sonst werden die Kinder krank.

Was ist familiär?

Heute geht der Trend hin zur Kleinfamilie. Wir haben durchschnittlich eineinhalb Kinder, wobei das halbe Kind oft zu kurz kommt, weil die Eltern kaum mehr Zeit haben. Da wird aus dem halben Kind ein Schlüsselkind, welches sich in der Mikrowelle sein Essen aufwärmt und später als halbstarker Teenager sein Dasein fristet. Liebe Eltern, zeigen Sie Ihren Kindern, wie das Leben funktioniert, sonst werden Sie im Alter von ihnen als Geissel gehalten.

Hin und wieder trifft man auf eine Grossfamilie. 10 Kinder und mehr finden zwar schwer eine gute Wohnung, aber am Land findet sich immer ein netter Bauernhof, der zum Leben einlädt. Kinder sind die Zukunft. Sie bezahlen unsere Rente, pflegen uns im Alter, wenn auch nicht die eigenen Kinder diese Arbeit übernehmen, aber irgendwelche Kinder betreuen uns bestimmt. Und Kinder sorgen für Nachwuchs, damit wir nicht aussterben. Wir sollten Grossfamilien zu schätzen lernen, sie besser in unser Karriereleben integrieren und für mehr Förderungen sorgen, damit die Sippschaft nicht ausstirbt. Der obligatorische Kindergartenplatz wäre schön, wenn er nicht nur plastisch auf dem politischen Papier existieren würde.

Familie bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Kinderlose Paare sehen sich selbst und den Partner als Familie an, und Kleinfamilien hüten ihr Einzelkind wie einen Augapfel, sodass die Helikopter-Eltern ein zunehmendes Phänomen in unserer Gesellschaft darstellen. Da fühlt sich dann der Sohn mit 30 Jahren noch nicht alt genug, um auszuziehen, weil Mama so gut kocht. Und die Tochter sagt, sie wird Chef, weil ihr Vater Anwalt ist und sie sich deshalb alles erlauben darf. Überfürsorgliche Übereltern sind irgendwie ein richtiger Schreck in der Brandung, da sie kleine Tyrannen heranzüchten. Aber die Oma macht alles wieder gut.

Grosseltern sind wichtig in einer Familie. Heute zerstreitet man sich gerne mit seinen Eltern, kann die Schwiegereltern nicht leiden und wohnt weit weg von ihnen. Man hofft, dass sie selten zu Besuch kommen, und wenn sie vor der Türe stehen, sucht man das Weite. Grosseltern sind jedoch wichtig für ihre Enkelkinder. Sie schenken Liebe und Vertrauen, sie erzählen von früheren Zeiten und pflegen alte Traditionen, und wenn die Oma Socken strickt, trägt man sie tapfer unter den Stiefeln, da sieht sie ja niemand. Meine Oma brachte mir bei, wie man sich in der Welt behauptet. Dieses Gut hüte ich bis heute, und ich bin froh, dass mir die Oma beigebracht hat, wie man sich durchsetzt, sonst wäre nicht so ein guter Diktator aus mir geworden..

Baby

Leben mit Baby. Was braucht das Neugeborene? Was müssen Eltern beachten? Wichtig ist die Erstausstattung, genügend Klamotten zum Wechseln, haufenweise Windeln, eine Umgebung, die für Babys geeignet ist, die richtige Babynahrung und alles fürs Vergnügen. Babytanzkurs, Babyschwimmen, ein Babyfon zur Überwachung und Sicherheit.

Eltern

Eltern sind im Dauerstress, wenn es um die Kindererziehung geht. Kennen Sie Helikopter Eltern? Sie sind wie Überflieger, sie überwachen und bewachen ihre Kinder. Wenn der Tagesablauf so durchgetaktet ist, dass ein Kind kaum noch atmen kann, entwickelt es sich nicht gesund weiter. Top gestylt, 1000 Hobbies, Förderkurse und Talentgruppen, alles ist in Ordnung, solange das Kind Spass daran hat. Stress beginnt dort, wo Eltern überfordert sind und deshalb ihre Kinder überfordern.

Kind

Leben mit Kindern, aufregend, erfüllend und anstrengend zugleich. Was braucht man, um in einer kindgerechten Gesellschaft zu leben? Rosa für Mädchen, blau für Jungs, kindgerechte Spielplätze, Kinderbetreuung und Kindererziehung. Kinder sind ein Gesundheitsfaktor, sie bereichern den Alltag, wenn sie nicht gerade schreien, und sie sorgen für Abwechslung. Wer dies nicht direkt sehen mag, der sollte sich einfach dessen bewusst sein, dass sie einen Teil unserer Altersvorsorge bilden, denn sie zahlen unsere Rente.

Kinderwunsch

Der Traum vom eigenen Kind, unerfüllter Kinderwunsch, neue Methoden in der Medizin, Gebärmuttertransplantation, Eizellen einfrieren, Adoption, Pflegekind, oder ein Leben ohne Kind. Nicht immer existiert ein Kinderwunsch. Manche Frauen wollen keine eigenen Kinder, und das sollte man auch akzeptieren.

Mutter

Die Mutter kann die beste Freundin sein, aber auch zur Feindin werden. Das gute und das schlechte Verhältnis zwischen Müttern, ihren Söhnen und ihren Töchtern. Problematische und narzisstische Mütter, die krankhafte Fürsorge, nicht loslassen können. Wie löst man das Problem? Das Kind muss selbstbewusst werden, seine Mutter nicht umprogrammieren wollen, denn das ist zum Scheitern verurteilt. Das Kind muss einen gesunden Abstand von seiner überfürsorglichen Mutter halten und vor allem ein eigenes Leben ausleben.

Schwangerschaft

Was muss man in der Schwangerschaft beachten? Die Hormone spielen verrückt, und so muss die werdende Mutter noch gesünder leben. Keine Zigaretten, kein Alkohol, kein rohes Fleisch, viel Vitamin B12, gesunde Ernährung mit viel Gemüse und pflanzlichen Fetten, nichts Schweres tragen im hochschwangeren Zustand. In den Urlaub sollte man nur fliegen, wenn man sich noch tauglich dafür fühlt, und Sport kann man gerne treiben, wobei Schwimmen der Mutter und dem Baby gut tun.

Schwiegersohn

Der perfekte Schwiegersohn, Mutters Liebling, während die Frau selber ihn oft als langweilig empfindet. Wie muss der ideale Schwiegersohn sein? Aussehen, Beruf, Charaktereigenschaften, Hobbies, Lebenseinstellung. Schwiegersöhne, die alles richtig machen, punkten bei ihrer Schwiegermutter, und der verhasste Schwiegersohn punktet bei der eigenen Frau.

Vater

Mit 18 Vater werden, bedeutet Glück und Stress zugleich! Manche jungen Männer freuen sich, auch wenn sie nicht recht wissen, was auf sie zukommt. Mit 40 Vater werden, für viele Männer ist dies der richtige Zeitpunkt, denn die Karriere ist angelaufen, die eigene Frau noch nicht ganz abgelaufen, und eine Familie rundet das Lebensgeschehen als ideales Lebensglück ab. Trotzdem bleibt die meiste Arbeit an der Frau hängen, wenn sie Mutter wird, aber Väter sind stolz auf ihre Kinder.

 


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Elisabeth Putz

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