Tipps und Tricks fr die Geburt, damit es Mutter und Baby gut geht. Das Leben, so wie wir es auf dieser Erde kennen, beginnt mit der Geburt, aber eigentlich beginnt es bereits im Mutterleib, wenn Eizelle und Samenzelle miteinander verschmelzen. Astrologen sagen, wir kommen alle aus dem Universum, und wir k”nnen nicht ausschliessen, dass es uns in irgendeiner Form bereits vorher gegeben hat, da der Ursprung des Lebens das Atom ist. Naturwissenschaften belegen, dass unser Leben ein biologischer Prozess ist, der mit dem Tod endet. Und Esoteriker glauben, dass wir uns sogar vor der Zeugung unsere Eltern aussuchen, weil wir sie berwinden mssen, damit wir das eigenst„ndige Leben erlangen.
Meine Mutter hatte kurz nach meiner Geburt einen langen Leidensweg von 9 Monaten hinter sich, denn ich lag nicht unbedingt bequem im Bauch. Ich kam zu frh, hatte Anlaufschwierigkeiten, da es bei meiner Geburt Komplikationen gab. Ich lernte sp„t, selbst„ndig zu denken, sprach jedoch erstaunlich frh, und so rede ich heute noch manchmal, ohne zu berlegen, was ich sage. Ich lernte langsamst laufen, und so liege ich heute noch lieber auf der Couch anstatt meine Fsse zu bewegen. Mein gesamtes Leben hindurch hatte ich st„ndig mit Anfangsschwierigkeiten zu tun und erntete Erfolge immer erst viel sp„ter. So gesehen k”nnte die Esoterik einen Funken Wahrheit beinhalten, wenn man davon ausgeht, dass Energien bei der Geburt mitschwingen, die uns durchs Leben begleiten.
Bei meiner Geburt ist die Nabelschnur wahrscheinlich nicht korrekt durchtrennt worden, da ich mit meiner Mutter heute noch eine streitbare Einheit bilde und wir uns gegenseitig unsere unterschiedlichen Lebensansichten aufzwingen. Sie sagt, ich soll mich warm anziehen, und ich decke mich grob fahrl„ssig mit einem kurzen, fast transparenten, eng anliegenden Kleid zu, damit meine Weiblichkeiten zur Geltung kommen. Sie tr„gt ein Paar Schuhe bis sie platzen, mit und ohne Loch, denn sie kann das, sie hat zwei Beine. Und ich kaufe mir w”chentlich neue Schuhe, denn ich brauche so viele Schuhe, ich habe auch zwei Beine.
Wenn wir die Banalit„ten des Lebens betrachten, wundern wir uns, wo diese eigentlich herstammen. Ich komme ja laut Aussagen meiner Mutter direkt aus dem Korb, aus dem vor die Haustre gestellten Korb. Und trotzdem entscheidet sich laut Esoterikern die Seele bereits vor der Geburt, welche Erfahrungen sie im Lebens sammeln m”chte, in welchem K”rper sie geboren wird und welche Menschen ihr begegnen, die eigenen Eltern mit eingeschlossen. Die selbstlose Seele vergisst nur zu oft, dass wir ein starkes Ego besitzen, und so sucht sie sich nicht immer den leichtesten Lebensweg aus.
Die eigenen Eltern sollten bereits vor der Geburt Vorbilder fr ihre Kinder sein, denn das Baby lernt vom ersten Tag an und entwickelt sich bereits im Mutterleib. Mtter und T”chter sind ohnehin entweder durch ein freundschaftliches oder ein ablehnendes Band miteinander verbunden. Sogar ich lerne von meiner Mutter. Wenn sie sich um Mitternacht 6 Spiegeleier macht, beim Essen kugelrund wird, h„nge ich mir ihr Foto an die Wand und beginne meine Di„t.
Fakt ist, mit einem Vollbad kann keine Geburt eingeleitet werden, denn durch warmes Wasser werden die Wehen nicht ausgel”st. Mit Sex kann man allerdings die Wehen ausl”sen, und deshalb sollte man mit der k”rperlichen Liebe in der Schwangerschaft vorsichtig sein. Die m„nnlichen Spermien beinhalten n„mlich Prostaglandine, welche anregend wirken. Mit einem Wehencocktail l”st man die Wehen aus, aber der darf wirklich nur unter „rztlicher Aufsicht getrunken werden. Wenn man bereits Wehenschmerzen hat, kann man mit Bewegung nachhelfen, mit Treppen-steigen, dann kommt das Kind schneller. Mit Alkohol bewirkt man jedoch nichts, ausser dass man sich selbst und dem Baby damit schadet. Bitte liebe Frauen, experimentieren Sie niemals alleine, leiten Sie niemals die Geburt vor dem errechneten Termin ein, vertrauen Sie Ihrem Arzt und bereiten Sie sich gut auf die Geburt vor.
Wenn man nichts dem Zufall berlassen will, darf man sein Wunschbaby nicht unbedingt heisshungrig nach k”rperlicher Liebe im Bett oder im parkenden Auto zeugen, man produziert es im Reagenzglas und baut es nach neuesten Erkenntnissen der Gentechnik zusammen. So entsteht das perfekte Baby. Blaue Augen, einen genialen Verstand, perfekte Modelmasse, berdurchschnittliche Intelligenz, denn das Baby soll sp„ter Bundespr„sident werden. Bitte, dieser Lebensstil ist zugleich genial, krankheitsreduzierend, lebenserhaltend, aber auf der anderen Seite menschenverachtend und unsozial, wenn man die Natur berlistet und das perfekte, niemals endende Leben anstrebt. Wo soll man hier ethische Grenzen setzen, wenn diese technisch berschritten werden k”nnen?
Leben entsteht dort, wo die Natur arbeiten darf und der Mensch nicht aus eigenem Egoismus eingreift, denn sonst haben wir in einigen Jahrzehnten lauter kleine Bundespr„sidenten, welche sich um das Amt des Bundespr„sidenten streiten oder gleich jeder fr sich eigene Staaten grnden, damit jeder Bundespr„sident werden kann. Wussten Sie eigentlich, dass ich auch Bundespr„sidentin werden m”chte? Das Potential des h”flichen Handshakes besitze ich bereits. Wenn wir die ethischen und natrlichen Gesetze des Lebens beachten, sterben wir nicht aus. Wenn wir berall dort eingreifen, wo es unserem Ego gut tut, ver„ndert sich die Natur, denn wir wissen nicht, wie sich der Nachwuchs von Massbabys entwickelt. Fr alles weitere gibt es ja die Pille und notfalls das Kondom.
Wenn der Embryo im Mutterleib ber das Leben nachdenkt, glaubt er versehentlich, dass sein Leben mit der Geburt endet, denn dann wird die Nabelschnur durchtrennt und die Nahrungsversorgung unterbrochen. Wenn der Embryo wsste, dass dann das Leben erst beginnt, wrde er sich vor Lachen krmmen. Die Geburt ist etwas Wundervolles, denn es ist unumstritten, dass der Mensch am Leben h„ngt und am Fortbestand seinesgleichen interessiert ist. Sogar die Ein-Kind-Politik in China wurde wieder gelockert, wenngleich hier noch nicht alles ethisch korrekt abl„uft, da derzeit nur Eltern mit guter Bildung, hoher Intelligenz und finanziellem Background bevorzugt werden.
Viele werdende Mtter wrden sich eine Blitzgeburt wnschen, ohne Schmerzen und lang anhaltende Wehen. Im Internet findet man solche Videos von glcklichen Mttern, aber laut Analysen von Frauen„rzten existieren Blitzgeburten nicht. Vielmehr sehen wir in den Videos nur den ersten Teil der Vorbereitung nicht, denn eine Geburtsvorbereitung findet normalerweise immer statt. Wassergeburten sind jedoch so schmerzlos, dass man sie in die Kategorie der Blitzgeburt einreihen k”nnte.
Im Grunde denkt man knapp vor der Geburt des Babys nicht ans Schminken. Eine Amerikanerin tat es doch und versch”nerte sich volle drei Stunden im Kreiásaal, w„hrend sie presste und ihre Wehen verdaute. Man ben”tigt hierfr allerdings wasserfestes Make-Up, da man stark schwitzt. Laut Angaben von Hebammen schadet das Schminken nicht, solange sich die Mutter dabei entspannen kann und sich so aufs Kind freut.
Auf einem modernen Entbindungshocker, auf dem man sich wie schwerelos fhlt, ist so eine Schminkaktion allerdings schwierig, denn man verliert f”rmlich die Koordination samt Bodenhaftung. Im Entbindungsbett funktionieren Lippenstift und Lidschatten hervorragend. Ich wrde allerdings den modernen Hocker bevorzugen, denn der kommt einer Wassergeburt sehr nahe.
Immer mehr Frauen entscheiden sich fr einen Kaiserschnitt, und dies tun sie nicht nur bei Risikogeburten. Der Vorteil liegt darin, dass die Frau keine Schmerzen, keine Wehen und keinen Geburtsstress erlebt. Sie schl„ft, w„hrend das Kind zur Welt kommt. Der Nachteil liegt darin, dass das Baby nicht durch den natrlichen Geburtskanal der weiblichen Scheide zur Welt kommt, welche samt ihrer biologischen Zusammensetzung extra fr diese Geburt vorbereitet ist.
Forscher haben herausgefunden, dass die weibliche Scheide eine spezielle Zusammensetzung an Bakterien besitzt, damit das Baby, wenn es durch den Geburtskanal hindurch muss, genau diese Bakterien abbekommt. Hier ist das Immunsystem des Kindes gest„rkt. Beim Kaiserschnitt kommt das Baby zuerst mit anderen Bakterien in Verbindung, niemals mit denen der mtterlichen Scheide, und so sind es hier die Bakterien der Žrzte und Pfleger, die das Kind umhllen. Zwar gleicht sich das Ganze in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt aus, aber diese wichtigen Bakterien frs Immunsystem fehlen, und so ist das Neugeborene laut Forschungsergebnissen im sp„teren Leben eher gef„hrdet, an Allergien, Adipositas oder Diabetes Typ 1 zu leiden.
Der Kaiserschnitt ist modern geworden, das Wunschkind kann wunschgem„ss zum gewnschten Zeitpunkt zur Welt kommen, in einem extra hierfr berechneten Sternbild geboren werden. Besonders werdende Mtter, die ihr Kind genauestens planen, keine Schmerzen und Mhen haben m”chten, die nicht sofort mit dem gesamten Geburtsvorgang konfrontiert werden wollen, planen die Geburt per Kaiserschnitt. Es gibt sogar Kliniken fr Superreiche, die wie Luxushotels aufgebaut sind. Da kmmert sich das Personal ums Neugeborene, weil manche Mtter ihre Kinder nicht einmal betreuen oder stillen m”chten. Eine Troph„enfrau sagte, sie muss schnell wieder fit werden, der Nachwuchs sorgt fr die n”tige Absicherung, aber sie hat trotzdem Angst, dass ihr Mann sich nach einer sch”neren Frau umschaut.
Natrlich ist das Baby umsorgt, aber die Mutterliebe fehlt hier extremst. Meiner Meinung nach macht ein Kaiserschnitt nur Sinn, wenn eine natrliche Geburt nicht m”glich ist. Ein Kaiserschnitt sollte nur stattfinden, wenn das Baby verkehrt herum im Mutterleib liegt, oder wenn Komplikationen auftreten und Risiken eintreten k”nnten.
Wenn man als Frau vor der Wahl zwischen einem Kaiserschnitt und der sanften Alternative einer Kaisergeburt steht, entscheiden sich immer mehr Frauen fr zweitere Methode, da diese schonender ist, sowohl fr die Mutter, als auch frs Kind. Arzt und werdende Mutter sind hier nicht wie blich durch einen Vorhang getrennt. So entsteht gleich am Anfang ein famili„res, richtig vertrautes Gefhl, sodass man nicht versehentlich glaubt, man wird zum Patienten, denn eine Geburt ist keine Krankheit. Eine Kaisergeburt ist mit weniger Risiken und Komplikationen behaftet, fhlt sich sch”ner, harmloser und geborgener an, denn das Kind kann mithelfen und seiner Mutter ein wenig Stress abnehmen.
Eine Kaisergeburt ist dann sinnvoll, wenn das Baby zu gross oder zu schwer ist, verkehrt herum liegt, zu frh oder zu sp„t zur Welt kommt, wenn die werdende Mutter zu eng gebaut ist und kein geb„rfreudiges Becken besitzt. Man muss sich nicht abmhen, bis man fast kraftlos daliegt und bemerkt, ein Kaiserschnitt w„re jetzt doch angebracht. Viele Mtter wollen die Geburt ihres Babys intensiv miterleben, jedoch nicht bis zur Besinnungslosigkeit pressen und dann doch feststellen mssen, dass der herk”mmliche Geburtsweg nicht funktioniert. Viele Risikogeburten mit Komplikationen sind bereits aufgetreten, weil man es zuvor auf natrlichem Weg probiert hat und dieser dann nicht funktionierte. Hier kann die Entscheidung fr eine Kaisergeburt richtig sein.
Normalerweise gelangen durch die natrliche Geburt alle wichtigen Bakterien der Mutter in den K”rper des Babys, weil es im Geburtskanal liegt und so durch Mund und Nase diese Bakterien einnimmt. Damit das Immunsystem bei Babys, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, genauso stark ist, denken Forscher ber eine Immunimpfung nach. Mit dieser Impfung k”nnten alle Mtter ohne schlechtes Gewissen eine sanfte Geburt erleben, quasi im Schlaf miterleben.
Die Befrworter und zahlreiche „ngstliche, schmerzempfindliche Mtter freuen sich darauf, w„hrend die Skeptiker zurecht skeptisch sein drfen, denn man weiss, dass nicht jede Impfung immer h„lt, was sie verspricht, und dass es in einigen wenigen F„llen auch Impfsch„den geben k”nnte. Ob wir jemals die Natur in ihrer gesunden Ganzheit nachahmen k”nnen, bezweifle ich, aber ich lasse mich gerne berzeugen. Bis dahin denke ich jedoch, man sollte ein Kind nur den Impfungen aussetzen, die wirklich sinnvoll und notwendig sind.
Wenn ein Baby zur Welt kommt, ist der Kaiserschnitt nicht fr jede Mutter eine Wohltat, auch wenn es eine schwierige Geburt ist und er nicht vermieden werden kann. Viele Mtter haben Angst, die Bindung zu ihrem Kind zu verlieren, andere Mtter haben Angst, dass ihre Kinder an Allergien leiden und kein stabiles Immunsystem aufbauen, und einige Mtter frchten, ihr Kind nicht so ganz natrlich annehmen zu k”nnen, weil es bereits gewaschen, gepflegt und sauber bei der Mutter ankommt, wenn sie erwacht. Einige Mtter glauben, den perfekten Moment zu verpassen, wenn das Kind kommt, das Licht der Welt erblickt und den ersten Schrei von sich gibt. Oft ist nur ein Kaiserschnitt m”glich, und man sollte ber alles offen reden, damit die werdende Mutter keine Žngste mehr hat. Oft muss mitten in der normalen Geburt ein Kaiserschnitt eingeleitet werden, da leiden Mtter extrem, bis hin zum Trauma kann das gehen. Hier helfen nur lange Gespr„che und psychologische Betreuung. Wenn die Mutter ihr Kind in den Armen h„lt, vergehen diese Žngste meist sofort, oder sp„testens nach einigen Wochen. Man sollte sich Hilfe holen, wenn die Žngste l„nger als ein bis zwei Monate anhalten.