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Was ist Luxus?

Cabrio - Ein LuxusautoLuxus ist Genuss, Komfort, Prunk, Protz und Pomp, , Üppigkeit, Pracht, Überfluss, Gepränge, Opulenz, unheimliche Fülle, Glämmer, Prominenz, Konsum, Verschwendung, Dekadenz, Liederlichkeit, grosse Fruchtbarkeit, Exklusivität, Reichtum, Wohlstand, Geld, Überheblichkeit, Eitelkeit, Prestige und Image, Markensucht, Verbraucherfreude, Habgier, Eleganz, Prestige, Image, ein teures Leben.

Man teilt den Luxus in zwei Bereiche ein, in den materiellen und in den immateriellen, geistigen Luxus. Man häuft sich Dinge an, die man nicht braucht, welche jedoch das optische Auge betören und alle Sinne verwöhnen. Man lebt über den gewöhnlichen Lebensstandard hinaus und gönnt sich etwas. Oder man gönnt sich Zeit, Freunde, gute Gedanken, Gesundheit und Dinge, die man nicht kaufen kann.

Wenn der Lamborghini am Corsa vorbeifährt und der Porsche den Corsa an der roten Ampel sekundenschnell überholt, sind dies luxuriöse Momente für Autoliebhaber. Da boomt der materielle Luxus. Wenn man ein gutes Buch liest, welches uns weiterbildet, ist dies Luxus für den Geistesblitz, denn er liebt den immateriellen Luxus. Wenn der Brillant oder gar der Diamant exklusiv in einen Ring eingearbeitet ist und am Finger steckt, gleitet man sogar über das harte Fensterglas der Luxuslimousine, ohne dass die Steine brechen, aber ein gutes Buch wickelt die Steine vollends mit seinem Papier ein, da sieht man dann nichts mehr davon.

Luxus ist eine Wohltat, solange man weiss, was man mit seinem Leben anfängt, solange das Leben einen Sinn macht. Sinnvoll können auch Charity-Veranstaltungen sein, Stiftungen und Spendenaktionen, wenn es tatsächlich dem guten Zweck dient. Dann wird das viele Geld nicht zum Fenster hinausgeworfen.

Luxus Definition

Luxus bedeutet pompös, delikat, dekadent, mondän, überheblich, prunkvoll, überschwenglich, im Geld schwimmen, in Reichtum und Wohlstand leben und wohnen. Es bedeutet Volumen und Grösse zu präsentieren, sich von der Masse abzuheben, verschwenderisch zu sein, nur das Beste und Feinste haben zu wollen.

Luxus ist alles, was wir als solches empfinden, die edlen Porzellanteller, das Silberbesteck, die Luxusuhr am Handgelenk, die handgenagelten Schuhe, der Perserteppich, aber auch die Partys, auf denen man seine Luxusgüter präsentieren darf.

Luxus ist individuell und bedeutet für jeden Menschen etwas Anderes. Manche Menschen entspannen zu Hause im eigenen Schaumbad, während andere einen ganzen Wellnessbereich für sich alleine zum Relaxen benötigen. Manche Menschen essen eine Tafel Schokolade und fühlen sich wohl dabei, und andere brauchen eine Schachtel Pralinen, ein Glas Trüffelhonig, einen Hummer und eine ganze Süssigkeitenfabrik, um sich rundum glücklich zu fühlen. Der elitäre Maybach steht in der Garage, und die Rolex baumelt unterm Designerhemd.

Für die Superrreichen ist ein Luxusliner, auf welchem sie steuerbedingt leben und durch die Weltmeere fahren, ein geregelter kleiner Wohlstand, denn sie kümmern sich selten um soziale Gerechtigkeit, wenn sie Steuern sparen. Eine Luxusuhr für 120 000 Euro am Handgelenk trägt sich besser, wenn man sie steuersparend erworben hat, und in einer Luxusvilla für 5 Millionen Euro lebt es sich viel privater, wenn man kaum zu Hause ist, da man dem guten Ruf des Privatjets folgt und viel unterwegs ist.

Der kleine Luxus ist für alle da, selbst für die Armen. Für den Aussteiger bedeutet der weggeworfene Müll der Superreichen, dass er fürs Abendessen ausgesorgt hat. Und für den Afrikaner bedeutet die gute Ernte, dass er sich wenigstens die Grundbedürfnisse zum Überleben leisten kann, damit er vom reichen Europa träumen darf. Reichtum teilt sich ungerecht auf 2% bis 5% der Weltbevölkerung auf. Es scheitert nicht am Geld, es scheitert an der Umverteilung des Geldes, wenn reich und arm immer weiter auseinandertriften.

Luxus in Bezug auf Ethik und Moral

Luxus hat viel mit Ethik und Moral zu tun. Während sich die Reichen alles leisten können, fragt man sich, ob so manches Luxusleben ethisch und moralisch nicht verwerflich ist. Moralisch gesehen ist das Verspeisen von seltenen Delikatessen, deren Aussterben naht, deren Überleben bedroht ist, verwerflich, und ethisch gesehen sind Luxusbabys, die man sich aufgrund von Genmanipulation züchtet, sogenannte perfekte Wunschbabys ein No-Go und verstossen gegen jede medizinische Ethik. Trotzdem existieren diese Phänomene des menschlichen Daseins, wenn man sich sonst schon keine Dekadenz gönnt.

Luxus und Religion

In der Religion gilt Luxuria, die sogenannte Wolllust, als eine der 7 Todsünden. Religiöse Gemeinschaften leben oft sehr bescheiden, widmen ihr Dasein Gott und sind der Meinung, Gott verachtet den materiellen Luxus unserer Konsumwelt. Verschwendung und Habsucht sind daher ethisch und moralisch nicht gerne gesehen, wenn man auf der Kirchenbank sitzt, vorm Altar kniet und zum Himmel hinauf betet. Der Rosenkranz liegt gut in der Hand, aber sobald wir, so religiös wir auch manchmal sind, die Kirchen verlassen, gehen wir shoppen, widmen uns dem Konsum, leisten uns teure Güter, teure Urlaube und residieren in überteuerten Billen, die wir ungern mit armen Menschen teilen.

Es sind zwei Welten, die aufeinanderprallen, die spirituelle Welt und die Konsumwelt, und trotzdem finden wir uns als religiös genug, um ethisch hochwertig zu leben. Das kommt daher, weil der Luxus neben der Ethik, Moral und Religion auch von Kultur, Wirtschaft und Technik abhängt. In welcher Kultur lebt ein Mensch? Was können wir uns leisten? Was ist technisch machbar? Von diesen Faktoren machen wir unser Leben abhängig, ohne gross darüber nachzudenken, was ethisch erlaubt ist, wenn es technisch realisierbar ist. Religiös gesehen kann eine handgeschriebene Bibel ein Luxusgut sein, auch wenn sie heute aufgrund des Buchdrucks technisch für alle Leute zur Verfügung steht, Hauptsache die Bibel ist im Haus.

Luxus und Kunst

Besonders in der Kunstwelt tut sich ein dekadenter Luxus auf, der kaum noch bezahlbar ist. Immer wieder werden Gemälde und Kunstwerke versteigert, die sich nur die superreichen Kunstliebhaber, die elitären Sammler leisten können. Vergoldete Modellautos, Werke verstorbener Künstler, vergoldete, mit Diamanten besetzte Büsten, all das hat seinen Preis. Hinzu kommt noch der ideelle Wert, der keinen Preis der Welt rechtfertigen kann. Kunst ist dann ein Luxusgut, wenn man kaum noch weiss, wie man es versichern soll. Der Normalverbraucher schaut sich die Werke im Museum an und bezahlt einen moderaten Eintrittspreis für die kurzen Blicke, und der Sammler nimmt mit dickem Bankkonto an einer auserlesenen Kunstauktion teil. Nur der Kunstfälscher liegt quer im Magen, da auch ein gewisser Schwarzmarkt für diese Art von Luxuskunst boomt.

Der materielle Luxus

Was ist materieller Luxus? Geld, Luxusprodukte, alles was man als Materie einstuft. Wenn wir uns die Superreichen im Fernsehen anschauen, so überkommt uns gerne das Gefühl, wir möchten auch so leben, uns alles kaufen können und das Geld zum Fenster hinauswerfen. Jeder materielle Luxus befriedigt jedoch nur das Ego, während die Seele dahinter verhungert. Man muss Kompromisse eingehen, wenn man Geld wie Mist hat, denn der übermässige Reichtum basiert oftmals darauf, dass man finanzielle Vorteile ausnutzt. Mit einem normalen Job kann man sich keinen grossen materiellen Luxus zulegen, mit Aktien und Börsengeschäften schon. Und so bezahlt man mit der Währung der Gefühlslosigkeit, wenn man Geld generiert, welches auf Umwegen verdient wird. Den käuflichen Luxus muss man auch versichern und absichern, was Stress bedeutet und uns innerlich arm und einsam macht. Wer Shopping als sein Hobby ansieht, häuft sich so viel materiellen Schrott an, dass er quasi gestresst ins Bett fällt, weil er seine Dinge permanent sortieren und bewachen muss. In einem begehbaren Kleiderschrank kann man sich verlaufen, wenn er gross genug ist, aber tragen kann man nur ein Hemd und eine Hose, ein Kleid und ein paar Schuhe. Der Körper ist glücklich, wenn er im Hemd des Glücklichen steckt. Das Ego frohlockt, wenn es shoppen gehen darf.

Luxus bedeutet Shopping und Konsum

Shopping ist LuxusWir lieben es, shoppen zu gehen, der Konsum liegt uns zu Füssen, die reichhaltige Welt der Werbung lockt uns an, und die finanzielle Welt der Wirtschaft spüren wir erst, wenn unsere Kreditkarte belastet wird und die Geldbörse leer ist. Der hedonistische Konsum macht das Leben schöner, darüber sind sich die meisten Menschen einig. Das Konsumverhalten hat sich jedoch gewandelt. Ab den 1990er Jahren baute man stark auf Prestige, ein gutes Image, teure Marken und auf elitäre Reichtümer. Man zeigte, was man hat, und wenn jemand nicht in teuren Marken gekleidet war, stand er förmlich am Rande der spottenden Gesellschaft. Ab dem Jahr 2005 bis ca 2012 leistete man sich mehr und mehr an Luxusgütern. Zunehmend baute man jedoch nicht nur auf Markenware alleine, da Qualität immer wichtiger wurde. Heute geht man einen elitären Weg in Richtung Qualität alleine, denn Hochwertigkeit, lange Haltbarkeit, Gesundheit und ein bewusster Lebensstil erobern die Welt. Gutes Essen, Reisen mit Wellness- und Entspannungsfaktor, technischer Fortschritt und Bequemlichkeit sind Luxus, denn die Dinge müssen einwandfrei funktionieren.

Der teure Shoppingrausch

Wir shoppen, um zu sehen und gesehen zu werden, damit das Ego etwas zum Anfassen hat und wir im Rausch der materiellen Sachlichkeit Emotionen entwickeln. Im teuren Seidenkleid wälzt man sich eben viel besser, wenn man am Perserteppich liegt und dem lodernden Feuer im offenen Kamin direkt in die Augen schaut. Der Pelzmantel wärmt uns vorzüglich, auch wenn wir drunter nur eine sündteure Designerwäsche tragen. Hauptsache teuer war er, zudem noch überversichert und aus echtem Zobel.

Luxus als Massenphänomen

Unser heutiger Luxus ist zu einem Massenphänomen geworden. Jeder kann sich einen gewissen Luxus leisten, der Lebensstandard steigt, die Lebensqualität gewinnt an Oberwasser, der Mensch gönnt sich etwas. So hat das Phänomen des Fast-Shopping die Welt erobert, weil der Konsum zu einer Art Hobby geworden ist. Die grossen Shoppingcenter platzen aus allen Nähten, bitte, da müssen quasi neue Shoppingtempel errichtet werden, damit genug Platz für alle ist. Heute ist auch das Sparen zu einem gewissen Luxus geworden. Geiz ist geil. So gönnt man sich massenhaft billige Ware, häuft sich Unmengen an Klamotten und Technik an, weil es so schön billig ist. Die Aldi-Brüder haben beispielsweise von diesem Hype profitiert, weil sie billige Lebensmittel und Billigprodukte zu einer Art Luxuskonsum gemacht haben. Aldi ist Kult.

Luxus ist Qualität

Inmitten des Massenluxus hat sich ein Qualitätsluxus herausentwickelt, der sogenannte stabile Luxus, stealth Luxury genannt. Nur die absoluten Insider, die Kenner können Qualität von Quantität unterscheiden. Man baut hier nicht mehr auf optisch sichtbare Marken, sondern auf Nachhaltigkeit, Hochwertigkeit, Gesundheit und Achtsamkeit. Man kauft nicht mehr massenhaft ein, sondern gönnt sich wenige, dafür jedoch hochwertige Dinge, an denen man lange Freude hat. Man geht weg vom Fast-Shopping, hin zum Slow-Shopping, vom Fastfood hin zum Slowfood, von der Fast-Fashion hin zur Slow-Fashion. Modeschmuck sieht zwar gut aus, aber teurer Qualitätsschmuck umgarnt die Seele. Es hat sich ein sogenannter Anti-Luxus entwickelt, den der Hipster liebt, da er individuell und anders, quasi alternativ lebt. In Berlin steht beispielsweise die Auguststrasse für diese Art von Luxus. Man schlendert durch die Strassen, lässt das schnelle Leben an sich vorüberziehen, lebt langsam, steigt aus dem menschlichen Hamsterrad aus, trinkt teuren Tee, schlemmt gesunde Speisen, achtet auf seinen Körper und lebt im Hier und Jetzt. Trotzdem achtet man nachhaltig auf eine saubere Umwelt, denn die Zukunft ist wichtig.

Luxus ist Zeit

Der immaterielle Luxus von Zeit und Lebensqualität hat sich endlich bei uns niedergelassen. Man widmet seine Zeit der Familie, den Freunden, den Hobbies, der puren Entspannung. Man konsumiert handgefertigte Dinge, man gönnt sich Zeit für sich selber. Die Luxuslimousine und der schnelle Urlaub im Luxushotel sind nicht so wichtig wie der Urlaub bei Freunden, das eigene Zuhause, ein sicheres, umweltfreundliches Auto, das soziale Leben in der Gemeinschaft. Zeit ist Geld, und Geld ist Luxus, und der echte, naturbelassene Diamant ist immer noch besser als der künstlich produzierte Diamant. Inmitten der Diamanten entwickelt sich zunehmend auch der kleine Luxus, denn der Mittelstand ist zufrieden und kann sich heute viel leisten, auch wenn immer wieder die Existenz des Mittelstandes bedroht ist. Heute leben viele Leute mit kleinen Luxusgütern, die zu Alltagsgütern geworden sind, zufrieden und glücklich. Der Seelenluxus boomt, denn materiell ist man quasi rundum abgesichert. Ausserdem wurde neulich die Handtasche mit integrierter Schliessanlage entworfen, damit man nicht so viel Geld ausgibt und seine Zeit den wesentlichen Dingen des Lebens widmet.

Der immaterielle Luxus

Abgesehen vom materiellen Luxus existiert der immaterielle, geistige Luxus, den wir jedoch selten in Anspruch nehmen. Der Weltfrieden, die Abschaffung der Hungersnot in armen Ländern, eine intakte Partnerschaft, gute Freunde, viel Gesundheit, ein entschleunigter Lebensstil, die Natur und ihr Reichtum, die natürlichen Ressourcen der Meere, Seen, Berge und Täler, all dies ist Luxus, den man schätzen und pflegen sollte. Trotzdem fühlen wir uns immer nur dann reich, wenn andere ärmer sind, sonst haben wir ja keine Vergleichsobjekte zur Verfügung, die uns reich erscheinen lassen. Es gibt jedoch tatsächlich Leute, die bewundern die Schätze der Natur, leben achtsam und bewusst, schützen diese Schätze und erfreuen sich am Gemüse, welches sie im eigenen Garten gezüchtet haben. Sie pflücken Wildblumen, essen Wildkräuter, trinken Quellwasser und leben abseits vom ach so hoch geschätzten materiellen Luxus. Geistiger Luxus ist der Reichtum im Kopf. Man führt gute Gespräche, man verbringt einen Nachmittag mit guten Freunden, und man sortiert die Energievampire aus, welche bloss Zeiträuber sind und keine positive Energie liefern.

Was ist geistiger Luxus?

Glück und Zufriedenheit, Freude und Anerkennung, ein grosses Herz und eine stolze Seele, die Gleichheit aller Menschen, leben in einer intakten, friedlichen, multikulturellen Gesellschaft, ein gesundes, gutes Leben, eine saubere Umwelt, Entspannung und Entschleunigung, eine liebe Familie, all das sind Luxusgüter, die man sich nicht mit Geld erwirtschaften kann, alles andere ist jedoch käuflich. Wer sich in Ruhe entspannen kann und das Leben geniesst, schafft sich viel geistigen Luxus an, denn wenn die Seele wächst, gedeiht auch das Hirn. Wenn man sich einen Garten zulegt, in welchem man arbeitet, in der Erde wühlt, Obst und Gemüse anbaut, gemütlich im Gras liegt und die frische Luft tankt, begegnet man auch einer Art vergeistigtem Luxus. Die Natur sorgt für Luxusgüter, die unbezahlbar sind.

Welcher Luxustyp sind Sie?

Gold oder Silber - diese zwei Luxustypen unterscheiden wir, wenn es um die körperliche Optik, das Make-Up, das Outfit und das Styling geht. Der Goldtyp trägt warme und der Silbertyp kalte Farben, aber edel sehen beide aus. Wir unterscheiden grob gesehen drei Luxustypen, die sich zwischenmenschlich, an der Art des Verhaltens, und am Wesen der Dinge unterscheiden. Wir unter scheiden den materiellen, den geistigen und den sachlichen Luxustyp.

Fühlen Sie sich im gehobenen Luxushotel wohl, in welchem Sie mit Ihrem werten Namen angesprochen werden, einen Consierge zur Seite gestellt bekommen, Ihnen das Frühstück ans Bett serviert wird und Ihre Wünsche zur Realität werden? Benötigen Sie den wöchentlichen Shoppingtrip nach New York, London oder Rom? Brauchen Sie Kaviar und Hummer, um Ihren Magen glücklich zu stimmen? Dann sind Sie ein Luxustyp, einer der materiellen Sorte, für den das Geld in der Brieftasche immer in rotierender Bewegung sein muss.

Sind Sie der zurückgezogene Typ, der es sich im Landhaus gemütlich macht und im bescheidenen Rahmen sein eigenes Obst und Gemüse züchtet, welches dann auf den Frühstückstisch kommt? Sind Sie glücklich mit frischer Natur, sauberer Luft, den Tieren und Pflanzen des Lebens? Fühlen Sie sich in unberührter Fauna und Flora wohl, wenn Ihnen die Singvögel ein Konzert blasen? Dann sind Sie der seelisch betonte Luxustyp.

Neben all der Menschlichkeit hätten wir da noch die sachlichen Güter, die in Luxustypen eingeteilt werden. Der Lexus, der Porsche, der Bentley, wahrlich, die Luxuswagen besitzen alle eine Typisierung der Extraklasse. Bitte, das ist menschlich, denn immerhin sitzt mindestens ein Zweibeiner drin, und im Kofferraum sitzt der Hund. Uhren werden auch gerne in Luxustypen eingeteilt, denn man will ja wissen, was da am Handgelenk schlummert. Die schicke Rolex ist nicht mehr unbedingt die Luxusklasse, denn fast jeder kann es sich heute leisten, so eine Uhr zu kaufen, wenn der Kredit über den Ladentisch wandert. Leben auf Pump nennt man dies, und so sind auch der Lexus und der Bentley leistbare Luxusgüter geworden, wenn man hierfür einen Kredit aufnimmt.

Wie lebt man luxuriös?

Wie lebt man dekadent und luxuriös? Reich und schön, verwöhnt und gut beschenkt, so sieht das Luxusleben aus. Sind Sie ein luxusverwöhnter Mensch? Sind Sie tot unglücklich, wenn Sie nicht regelmässig mit Ihrem Luxuswagen bei Ihrem Lieblingshotel im 5 Sterne Look vorfahren können? Sind Sie ohne Butler dem Hungertod nahe? Dann benötigen Sie mehr Geld und mehr Zeit für sich selbst. Sie brauchen einen Sugar-Daddy, eine Sugar-Mami, damit Sie sich im wärmendem Pelzmantel mit Reichtum umhüllen können, denn man friert so leicht in der oberflächlichen Welt. Bitte, das minimalistische Leben im Blockhaus kann für den gestressten Manager die pure Erholung bedeuten, aber der luxusverwöhnte Mensch braucht elitäre Dinge, mit denen er sich umgeben kann. Er braucht den beheizbaren Whirlpool, beheizte Autositze, die Limousine, welche ihn chauffiert, die Villa, in welcher er sich geborgen fühlt, und den hauseigenen Park, in welchem er genügend Auslauf findet.

Dekadenz

Was bedeutet Dekadenz? Es ist die gesteigerte, freche Form des luxuriösen Lebens, die Gier nach Eleganz und Prunk. Wie lebt man dekadent? Im Grunde muss man sich nur auf Kosten der anderen Menschen bereichern, so elitär und protzig leben, dass der Neid der Mitmenschen schon quälend auf die eigene Seele drückt. Pelzmäntel aus echtem Zobel, ein Schiffsboden aus hochwertigsten Regenwaldhölzern, und ein Sofa aus Elfenbein sind dekadent genug, um damit ungeniert zu prahlen. Tier und Pflanzenwelt jaulen zwar auf, aber das stört die Creme de la Creme nicht.

Gold

Wie teuer ist Gold? Wann soll man es kaufen oder verkaufen? Was kann man damit alles machen? Gold als Anlage für schlechte Zeiten, Geld verdienen auf der Goldparty, indem man tauscht und neues entdeckt, Blattgold zum Essen, für Kosmetik und zum Dekorieren, nach Gold graben, Goldschmuck konservieren, Goldbarren aus dem Automaten für edle Momente zwischendurch. Es ist wertvoll, beständig und erfüllt uns mit einem Hauch an Luxus.

Luxusfrau

Wie muss sie sein, die perfekte Luxusfrau? Was braucht sie, und wie lernt man sie kennen? Luxusfrauen gönnen sich und ihrem Körper viel Pflege. Sie benutzen teure Anti-Aging Produkte, streben ewige Jugend und Schönheit an, bevorzugen die edle Villa, die Kreuzfahrt und die Shoppingtour in New York. Der Mann muss einer verwöhnten Frau einiges bieten, um sie als Partnerin halten zu können, denn Luxusfrauen wollen sich materiell verwirklichen, Prestige und Anerkennung ernten, in der High-Society überleben und zur Creme de la Creme der Gesellschaft gehören.

Luxusmann

Wie muss er sein, der ideale Luxusmann? Wie lernt man ihn kennen, und was braucht er? Luxusmänner bevorzugen die hochwertige, materiell ausgeprägte Seite des Lebens, gönnen sich und ihrem Körper viel Pflege, Entspannung und jede Menge Luxusprodukte. Sie suchen sich gerne Frauen aus, die ihren Lebensstil unterstützen, ihnen den Rücken frei halten und sie an der langen Leine laufen lassen. Sie sind jedoch spendabel und gönnen der Frau an ihrer Seite ein angenehmes Dasein.

Wie führt man ein Luxusleben?

Das dekadente Luxusleben der Reichen und Superreichen, der Schönen und Wohlhabenden. Wie leben Millionäre und Milliardäre? Wie kommt man in den Genuss, das eigene Leben luxuriös zu gestalten? Fakt ist, Erfolg und Geld sind wichtig, um den Luxus zu ermöglichen. Man muss grosszügig und dekadent denken, möglichst protzig handeln, dann lebt man automatisch wie die Reichen. Man kann jedoch auch ohne Geld im Luxus leben, wenn man weiss, wo man elitäre Dinge kostenlos bekommt. Notfalls hilft ein guter Sponsor.

Luxusimmobilien

Luxusimmobilien begehren unser Herz, unser Ego. Wann und wo lohnt sich der Kauf einer solchen Immobilie? Wie teuer sind Luxusimmobilien? Wie hält man sie in Stand? In der Karibik könnte man sich so ein Anwesen leisten, denn Urlaub im eigenen Ambiente ist erholsamer als im Luxushotel. Als Zweitwohnsitz ist sie eher ungeeignet, denn sie benötigt Pflege und Personal, weil das riesen Anwesen mit Grünflächen, See und Teichanlagen viel Service benötigt. Wer eine Luxusvilla in einer Tombola, aufgrund einer Losziehung gewinnt oder günstig ersteigert, muss stets im Hinterkopf behalten, dass das Anwesen Geld für die Instandhaltung frisst. Und so sind Luxusimmobilien eher für den finanziell prall gefüllten Geldbeutel eine Option, es sei denn, man verkauft sie weiter, wenn die Pflege zu intensiv wird.

Luxusobst

Kennen Sie Luxusobst? Die verwöhnten Früchte wachsen in Asien, in Japan beispielsweise. Sie werden per Hand verlesen, und sogar die Melonen werden manuell massiert. Bitte, wenn der Profi Hand anlegt, fühlt sich die Frucht wie im Himmel. Ist das Luxusobst überhaupt sein Geld wert? Manche Leute verschenken es, andere essen es selber und gönnen sich etwas, aber im Grunde besitzt dieses Obst nur einen imageträchtigen Wert, denn es unterscheidet sich nur bedingt von Biofrüchten, die ebenfalls auf gutem Boden gedeihen.

Luxusprodukte

Luxusprodukte stärken unser Selbstwertgefühl, stehen für eine teure Marke, signalisieren Reichtum und sorgen für ein gutes Image. Der reale Wert liegt oft unterhalb des bezahlten Preises, die Güter sind nur für eine begrenzte Gesellschaft der sozialen Oberschicht, für die Creme de la Creme zugänglich, und sie sind begehrt. Luxusuhren, Luxuspralinen, der teuerste Pilz der Welt, all dies brauchen wir im Grunde nicht, es stärkt jedoch unser Ego.

 


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