Lifestyle Ratgeber

Ratgeber

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Kultur

Leben

Shopping

Technik

Urlaub

Luxus - Was ist luxuriös?

GoldschmuckWas bedeutet Luxus? Der elitäre Begriff entstammt der latainischen Sprache und bedeutet Verschwendung, Liederlichkeit, grosse Fruchtbarkeit. Es bedeutet Exklusivität, Reichtum, Wohlstand, Eitelkeit, Prestige und Image, Markensucht, Verbraucherfreude, Habgier, Konsum, ein teures Leben. Man häuft sich Dinge an, die man nicht braucht, welche jedoch das optische Auge betören und alle Sinne verwöhnen. Man lebt über den gewöhnlichen Lebensstandard hinaus und gönnt sich etwas.

Luxus ist individuell und bedeutet für jeden Menschen etwas Anderes. Manche Menschen entspannen zu Hause im eigenen Schaumbad, während andere einen ganzen Wellnessbereich für sich alleine zum Relaxen benötigen. Manche Menschen essen eine Tafel Schokolade und fühlen sich wohl dabei, und andere brauchen eine Schachtel Pralinen, ein Glas Trüffelhonig, einen Hummer und eine ganze Süssigkeitenfabrik, um sich rundum glücklich zu fühlen. Für die Superrreichen ist ein Luxusliner, auf welchem sie steuerbedingt leben und durch die Weltmeere fahren, ein geregelter kleiner Wohlstand, denn sie kümmern sich selten um soziale Gerechtigkeit, wenn sie Steuern sparen. Für den Aussteiger bedeutet der weggeworfene Müll der Superreichen, dass er fürs Abendessen ausgesorgt hat. Und für den Afrikaner bedeutet die gute Ernte, dass er sich wenigstens die Grundbedürfnisse zum Überleben leisten kann, damit er vom reichen Europa träumen darf. Reichtum teilt sich ungerecht auf 2% bis 5% der Weltbevölkerung auf. Es scheitert nicht am Geld, es scheitert an der Umverteilung des Geldes, wenn reich und arm immer weiter auseinandertriften.

Abgesehen vom materiellen Luxus existiert der immaterielle, geistige Luxus, den wir jedoch selten in Anspruch nehmen. Der Weltfrieden, die Abschaffung der Hungersnot in armen Ländern, eine intakte Partnerschaft, gute Freunde, viel Gesundheit, ein entschleunigter Lebensstil, die Natur und ihr Reichtum, die natürlichen Ressourcen der Meere, Seen, Berge und Täler, all dies ist Luxus, den man schätzen und pflegen sollte. Trotzdem fühlen wir uns immer nur dann reich, wenn andere ärmer sind, sonst haben wir ja keine Vergleichsobjekte zur Verfügung, die uns reich erscheinen lassen.

Luxus in Bezug auf Ethik, Moral und Religion

Der individuelle Luxus hat viel mit Ethik und Moral zu tun. Während sich die Reichen alles leisten können, fragt man sich, ob so manches Luxusleben ethisch und moralisch nicht verwerflich ist. Moralisch gesehen ist das Verspeisen von seltenen Delikatessen, deren Aussterben naht, deren Überleben bedroht ist, verwerflich, und ethisch gesehen sind Luxusbabys, die man sich aufgrund von Genmanipulation züchtet, sogenannte perfekte Wunschbabys ein No-Go und verstossen gegen jede medizinische Ethik. Trotzdem existieren diese Phänomene des menschlichen Daseins, wenn man sich sonst schon keine Dekadenz gönnt.

In der Religion gilt Luxuria, die sogenannte Wolllust, als eine der 7 Todsünden. Religiöse Gemeinschaften leben oft sehr bescheiden, widmen ihr Dasein Gott und sind der Meinung, Gott verachtet den materiellen Luxus unserer Konsumwelt. Verschwendung und Habsucht sind daher ethisch und moralisch nicht gerne gesehen, wenn man auf der Kirchenbank sitzt, vorm Altar kniet und zum Himmel hinauf betet. Der Rosenkranz liegt gut in der Hand, aber sobald wir, so religiös wir auch manchmal sind, die Kirchen verlassen, gehen wir shoppen, widmen uns dem Konsum, leisten uns teure Güter, teure Urlaube und residieren in überteuerten Billen, die wir ungern mit armen Menschen teilen. Es sind zwei Welten, die aufeinanderprallen, die spirituelle Welt und die Konsumwelt, und trotzdem finden wir uns als religiös genug, um ethisch hochwertig zu leben. Das kommt daher, weil der Luxus neben der Ethik, Moral und Religion auch von Kultur, Wirtschaft und Technik abhängt. In welcher Kultur lebt ein Mensch? Was können wir uns leisten? Was ist technisch machbar? Von diesen Faktoren machen wir unser Leben abhängig, ohne gross darüber nachzudenken, was ethisch erlaubt ist, wenn es technisch realisierbar ist. Religiös gesehen kann eine handgeschriebene Bibel ein Luxusgut sein, auch wenn sie heute aufgrund des Buchdrucks technisch für alle Leute zur Verfügung steht, Hauptsache die Bibel ist im Haus.

Luxus bedeutet Shopping und Konsum

Shopping ist LuxusWir lieben es, shoppen zu gehen, der Konsum liegt uns zu Füssen, die reichhaltige Welt der Werbung lockt uns an, und die finanzielle Welt der Wirtschaft spüren wir erst, wenn unsere Kreditkarte belastet wird und die Geldbörse leer ist. Der hedonistische Konsum macht das Leben schöner, darüber sind sich die meisten Menschen einig. Das Konsumverhalten hat sich jedoch gewandelt. Ab den 1990er Jahren baute man stark auf Prestige, ein gutes Image, teure Marken und auf elitäre Reichtümer. Man zeigte, was man hat, und wenn jemand nicht in teuren Marken gekleidet war, stand er förmlich am Rande der spottenden Gesellschaft. Ab dem Jahr 2005 bis ca 2012 leistete man sich mehr und mehr an Luxusgütern. Zunehmend baute man jedoch nicht nur auf Markenware alleine, da Qualität immer wichtiger wurde. Heute geht man einen elitären Weg in Richtung Qualität alleine, denn Hochwertigkeit, lange Haltbarkeit, Gesundheit und ein bewusster Lebensstil erobern die Welt. Gutes Essen, Reisen mit Wellness- und Entspannungsfaktor, technischer Fortschritt und Bequemlichkeit sind Luxus, denn die Dinge müssen einwandfrei funktionieren.

Luxus als Massenphänomen

Unser heutiger Luxus ist zu einem Massenphänomen geworden. Jeder kann sich einen gewissen Luxus leisten, der Lebensstandard steigt, die Lebensqualität gewinnt an Oberwasser, der Mensch gönnt sich etwas. So hat das Phänomen des Fast-Shopping die Welt erobert, weil der Konsum zu einer Art Hobby geworden ist. Die grossen Shoppingcenter platzen aus allen Nähten, bitte, da müssen quasi neue Shoppingtempel errichtet werden, damit genug Platz für alle ist. Heute ist auch das Sparen zu einem gewissen Luxus geworden. Geiz ist geil. So gönnt man sich massenhaft billige Ware, häuft sich Unmengen an Klamotten und Technik an, weil es so schön billig ist. Die Aldi-Brüder haben beispielsweise von diesem Hype profitiert, weil sie billige Lebensmittel und Billigprodukte zu einer Art Luxuskonsum gemacht haben. Aldi ist Kult.

Luxus ist Qualität

Inmitten des Massenluxus hat sich ein Qualitätsluxus herausentwickelt, der sogenannte stabile Luxus, stealth Luxury genannt. Nur die absoluten Insider, die Kenner können Qualität von Quantität unterscheiden. Man baut hier nicht mehr auf optisch sichtbare Marken, sondern auf Nachhaltigkeit, Hochwertigkeit, Gesundheit und Achtsamkeit. Man kauft nicht mehr massenhaft ein, sondern gönnt sich wenige, dafür jedoch hochwertige Dinge, an denen man lange Freude hat. Man geht weg vom Fast-Shopping, hin zum Slow-Shopping, vom Fastfood hin zum Slowfood, von der Fast-Fashion hin zur Slow-Fashion. Modeschmuck sieht zwar gut aus, aber teurer Qualitätsschmuck umgarnt die Seele. Es hat sich ein sogenannter Anti-Luxus entwickelt, den der Hipster liebt, da er individuell und anders, quasi alternativ lebt. In Berlin steht beispielsweise die Auguststrasse für diese Art von Luxus. Man schlendert durch die Strassen, lässt das schnelle Leben an sich vorüberziehen, lebt langsam, steigt aus dem menschlichen Hamsterrad aus, trinkt teuren Tee, schlemmt gesunde Speisen, achtet auf seinen Körper und lebt im Hier und Jetzt. Trotzdem achtet man nachhaltig auf eine saubere Umwelt, denn die Zukunft ist wichtig.

Luxus ist Zeit

Der immaterielle Luxus von Zeit und Lebensqualität hat sich endlich bei uns niedergelassen. Man widmet seine Zeit der Familie, den Freunden, den Hobbies, der puren Entspannung. Man konsumiert handgefertigte Dinge, man gönnt sich Zeit für sich selber. Die Luxuslimousine und der schnelle Urlaub im Luxushotel sind nicht so wichtig wie der Urlaub bei Freunden, das eigene Zuhause, ein sicheres, umweltfreundliches Auto, das soziale Leben in der Gemeinschaft. Zeit ist Geld, und Geld ist Luxus, und der echte, naturbelassene Diamant ist immer noch besser als der künstlich produzierte Diamant. Inmitten der Diamanten entwickelt sich zunehmend auch der kleine Luxus, denn der Mittelstand ist zufrieden und kann sich heute viel leisten, auch wenn immer wieder die Existenz des Mittelstandes bedroht ist. Heute leben viele Leute mit kleinen Luxusgütern, die zu Alltagsgütern geworden sind, zufrieden und glücklich. Der Seelenluxus boomt, denn materiell ist man quasi rundum abgesichert.

Meine persönlichen Luxus-Erfahrungen

Für mich ist Luxus der tägliche Nachmittagsschlaf, da ich bis weit über Mitternacht hinaus arbeite. Schlafen ist für viele Leute ein Luxusgut, beispielsweise in einem stressigen Job, als Alleinverdiener, oder wenn man ein Handicap hat und mehr Energie ins Leben investieren muss als gesunde Menschen es tun. Für mich bedeutet Luxus das kleine Shoppingerlebnis inklusive Windows-Shopping, wenn ich mir die Schaufenster einpräge und mir hin und wieder ein schönes Kleid gönne, da mich vorzeigbare Klamotten einfach schöner machen. Und für mich sind handgemachte Pralinen und gutes Essen reinste Luxusgüter, selbst wenn ich sie in meinen Alltag einbaue. Ich ernähre mich nämlich gesund, förmlich spartanisch mit wenig Zucker und kaum Kohlenhydraten. Luxuriös lebe ich nur im Urlaub, wenn ich mir ein 5 Sterne Hotel gönne oder stundenlang in der Sonne liege, durch Wiesen und Wälder spaziere, die Natur geniesse und anschliessend die Stadt wieder zu schätzen weiss. Auch meine Freunde sind Luxus, denn in der Not reduzierten sie sich auf drei Stück, die wirklich für mich da sind. Bekannte besitzt man wie Sand am Meer, Freunde sind hingegen vermenschlichte Luxusgüter.

Dekadenz

Was ist Dekadenz? Die Steigerung des eigenen Vermögens auf Kosten der anderen Menschen? Das schlechte Gewissen, der schlechte Geschmack, auch wenn wir ihn teuer bezahlen? Pelz, Delikatessen, alles, was vom Aussterben bedroht ist, unseren Luxus jedoch erhöht. Dekadent lebt man, wenn man auf Arme herabschaut, in Steueroasen residiert, alle Vorteile nutzt und sich nicht um das Wohl der anderen kümmert. Der Tripple-Down-Effekt ist dekadent, denn Steuervorteile für die Superreichen können niemals für einen ausgewogenen Wohlstand für alle sorgen. Wenn wir unsere Champagner-Feten feiern, während die Leute in Afrika hungern, sind wir dekadent. Eine Villa mit eigenem Seezugang, Parkanlage, Golfplatz und allen Annehmlichkeiten der Welt wirkt dekadent, wenn das Dienstpersonal gerade einmal so viel verdient, dass es überleben kann. Wenn diese Villa dann noch in einem Dritte-Welt-Land steht, protzt man nur so mit seinem Reichtum, während andere am Hungertuch des Lebens knabbern.

Geistiger Luxus

Was ist geistiger, immaterieller Luxus? Glück und Zufriedenheit, Freude und Anerkennung, ein grosses Herz und eine stolze Seele, der Weltfrieden, die Gleichheit aller Menschen, leben in einer intakten, friedlichen, multikulturellen Gesellschaft, ein gesundes, gutes Leben, eine saubere Umwelt, Entspannung und Entschleunigung, eine liebe Familie, all das sind Luxusgüter, die man sich nicht mit Geld erwirtschaften kann, alles andere ist jedoch käuflich. Wer sich in Ruhe entspannen kann und das Leben geniesst, schafft sich viel geistigen Luxus an, denn wenn die Seele wächst, gedeiht auch das Hirn. Wenn man sich einen Garten zulegt, in welchem man arbeitet, in der Erde wühlt, Obst und Gemüse anbaut, gemütlich im Gras liegt und die frische Luft tankt, begegnet man auch einer Art vergeistigtem Luxus. Die Natur sorgt für Luxusgüter, die unbezahlbar sind.

Materieller Luxus

Was ist materieller Luxus? Macht er uns glücklich? Wenn wir uns die Superreichen im Fernsehen anschauen, so überkommt uns gerne das Gefühl, wir möchten auch so leben, uns alles kaufen können und das Geld zum Fenster hinauswerfen. Jeder materielle Luxus befriedigt jedoch nur das Ego, während die Seele dahinter verhungert. Man muss Kompromisse eingehen, wenn man Geld wie Mist hat, denn der übermässige Reichtum basiert oftmals darauf, dass man finanzielle Vorteile ausnutzt. Mit einem normalen Job kann man sich keinen grossen materiellen Luxus zulegen, mit Aktien und Börsengeschäften schon. Und so bezahlt man mit der Währung der Gefühlslosigkeit, wenn man Geld generiert, welches auf Umwegen verdient wird. Den käuflichen Luxus muss man auch versichern und absichern, was Stress bedeutet und uns innerlich arm und einsam macht. Wer Shopping als sein Hobby ansieht, häuft sich so viel materiellen Schrott an, dass er quasi gestresst ins Bett fällt, weil er seine Dinge permanent sortieren und bewachen muss. In einem begehbaren Kleiderschrank kann man sich verlaufen, wenn er gross genug ist, aber tragen kann man nur ein Hemd und eine Hose, ein Kleid und ein paar Schuhe. Der Körper ist glücklich, wenn er im Hemd des Glücklichen steckt. Das Ego frohlockt, wenn es shoppen gehen darf.

Luxusbaby

Was ist ein Luxusbaby? Wie lebt Ihr Kind? Bekommt es alles und davon nicht genug, oder muss es zuvor noch Bitte sagen? Die meisten Luxusbabys sind hoch aufgestylte kleine Kinder, die präsentiert werden, damit sich die Welt an ihnen erfreut. Ist das normal? Normaler Wahnsinn? Und woher lernen die Kinder, die Welt zu schätzen, den sozialen Umgang mit ihren Mitmenschen? Gut, vielleicht braucht dies ein Luxuskind nicht zu erlernen, es hat ja das Geld und den Applaus als Ausgleich.

Luxusfrau

Wie muss sie sein, die perfekte Luxusfrau? Was braucht sie, und wie lernt man sie kennen? Luxusfrauen gönnen sich und ihrem Körper viel Pflege. Sie benutzen teure Anti-Aging Produkte, streben ewige Jugend und Schönheit an, bevorzugen die edle Villa, die Kreuzfahrt und die Shoppingtour in New York. Der Mann muss einer verwöhnten Frau einiges bieten, um sie als Partnerin halten zu können, denn Luxusfrauen wollen sich materiell verwirklichen, Prestige und Anerkennung ernten, in der High-Society überleben und zur Creme de la Creme der Gesellschaft gehören.

Luxusmann

Wie muss er sein, der ideale Luxusmann? Wie lernt man ihn kennen, und was braucht er? Luxusmänner bevorzugen die hochwertige, materiell ausgeprägte Seite des Lebens, gönnen sich und ihrem Körper viel Pflege, Entspannung und jede Menge Luxusprodukte. Sie suchen sich gerne Frauen aus, die ihren Lebensstil unterstützen, ihnen den Rücken frei halten und sie an der langen Leine laufen lassen. Sie sind jedoch spendabel und gönnen der Frau an ihrer Seite ein angenehmes Dasein.

Luxustyp

Gold oder Silber, der Lexus oder der Porsche, die Glashütte oder die Rolex Uhr, welcher Luxustyp schlummert in Ihnen? Wir typisieren ja gerne alles, Autos, Schmuck, Immobilien, ja sogar uns selber. Die teure Villa mit eigenem Seezugang, das Luxusloft in New York mit gigantischem Blick über die Dächer der Stadt, das Luxushotel als Residenz für die Superreichen, jeder Luxustyp verfolgt einen anderen Lifestyle, aber alle haben sie etwas gemeinsam, sie geben gerne Geld aus.

Luxusimmobilien

Luxusimmobilien begehren unser Herz, unser Ego. Wann und wo lohnt sich der Kauf einer solchen Immobilie? Wie teuer sind Luxusimmobilien? Wie hält man sie in Stand? In der Karibik könnte man sich so ein Anwesen leisten, denn Urlaub im eigenen Ambiente ist erholsamer als im Luxushotel. Als Zweitwohnsitz ist sie eher ungeeignet, denn sie benötigt Pflege und Personal, weil das riesen Anwesen mit Grünflächen, See und Teichanlagen viel Service benötigt. Wer eine Luxusvilla in einer Tombola, aufgrund einer Losziehung gewinnt oder günstig ersteigert, muss stets im Hinterkopf behalten, dass das Anwesen Geld für die Instandhaltung frisst. Und so sind Luxusimmobilien eher für den finanziell prall gefüllten Geldbeutel eine Option, es sei denn, man verkauft sie weiter, wenn die Pflege zu intensiv wird.

Luxusleben

Wie lebt man im Luxus? Fakt ist, ein Luxusleben ist angenehm, von materiellem Reichtum umgeben, leichtlebig und schnelllebig. Trotzdem hat man nicht viel zu tun, ausser mit sich selbst und dem Dienstpersonal, welches man im Griff haben muss. Das Luxusleben ist grösstenteils sorgenfrei, teuer und glamourös. Trotzdem sind viele Superreiche unglücklich, fürchten sich vorm Altern, müssen mit dem Jet-Set-Publikum mithalten und hassen ihr Leben. Die innere Balance findet man doch nur mit dem geistigen Luxus, der uns bis ins hohe Alter hinein begleitet. Wenn ich ein paar Millionen im Lotto gewinnen, reich einheiraten oder meine Millionen über Nacht verdienen würde, würde ich mein Luxusleben geniessen und nicht jammern, da ich mich niemals alleine aufs Materielle beschränken würde.

Luxusprodukte

Luxusprodukte stärken unser Selbstwertgefühl, stehen für eine teure Marke, signalisieren Reichtum und sorgen für ein gutes Image. Der reale Wert liegt oft unterhalb des bezahlten Preises, die Güter sind nur für eine begrenzte Gesellschaft der sozialen Oberschicht, für die Creme de la Creme zugänglich, und sie sind begehrt. Luxusuhren, Luxuspralinen, der teuerste Pilz der Welt, all dies brauchen wir im Grunde nicht, es stärkt jedoch unser Ego.

Luxusobst

Kennen Sie Luxusobst? Die verwöhnten Früchte wachsen in Asien, in Japan beispielsweise. Sie werden per Hand verlesen, und sogar die Melonen werden manuell massiert. Bitte, wenn der Profi Hand anlegt, fühlt sich die Frucht wie im Himmel. Ist das Luxusobst überhaupt sein Geld wert? Manche Leute verschenken es, andere essen es selber und gönnen sich etwas, aber im Grunde besitzt dieses Obst nur einen imageträchtigen Wert, denn es unterscheidet sich nur bedingt von Biofrüchten, die ebenfalls auf gutem Boden gedeihen.

Gold

Wie teuer ist Gold? Wann soll man es kaufen oder verkaufen? Was kann man damit alles machen? Gold als Anlage für schlechte Zeiten, Geld verdienen auf der Goldparty, indem man tauscht und neues entdeckt, Blattgold zum Essen, für Kosmetik und zum Dekorieren, nach Gold graben, Goldschmuck konservieren, Goldbarren aus dem Automaten für edle Momente zwischendurch. Es ist wertvoll, beständig und erfüllt uns mit einem Hauch an Luxus.

Privatinsel

Spezielle Immobilienmakler haben sich auf Inseln konzentriert, sie vermarkten Privatinseln, bieten sie zum Kauf oder zur Miete an, und sie verdienen gut daran. Gut erschlossene Inseln kosten ein Vermögen, brach liegende bekommt man für einen Schnäppchenpreis, aber die Yacht und der Privatjet sind Pflicht, sonst sitzt man auf seiner Inselimmobilie fest. Mit mehr als 1 Million Euro muss man schon rechnen, wenn man zum Insel-Eigentümer werden will. Haben Sie sich schon den Luxus einer eigenen Insel geleistet? Ich schwöre, es ist die reinste Dekadenz, aber man hat seine Ruhe. In Griechenland gibt es ja durchaus Inseln zu verkaufen, aber sie zu kaufen ist ein Kraftakt, denn die griechischen Mühlen der Bürokratie malen extrem langsam. Erstrebenswert ist die eigene Insel nur dann, wenn man sie als Prestigeobjekt ansieht, sie selber bewohnen möchte oder sie zur Urlaubs- und Partyinsel ausbaut.


Lifestyle

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Sponsoren