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Was ist Luxus?

Cabrio - Ein LuxusautoLuxus ist Genuss, Komfort, Prunk, Protz und Pomp, , Üppigkeit, Pracht, Überfluss, Gepränge, Opulenz, unheimliche Fülle, Glämmer, Prominenz, Konsum, Verschwendung, Dekadenz, Liederlichkeit, grosse Fruchtbarkeit, Exklusivität, Reichtum, Wohlstand, Geld, Überheblichkeit, Eitelkeit, Prestige und Image, Markensucht, Verbraucherfreude, Habgier, Eleganz, Prestige, Image, ein teures Leben.

Man teilt den Luxus in zwei Bereiche ein, in den materiellen und in den immateriellen, geistigen Luxus. Man häuft sich Dinge an, die man nicht braucht, welche jedoch das optische Auge betören und alle Sinne verwöhnen. Man lebt über den gewöhnlichen Lebensstandard hinaus und gönnt sich etwas. Oder man gönnt sich Zeit, Freunde, gute Gedanken, Gesundheit und Dinge, die man nicht kaufen kann.

Wenn der Lamborghini am Corsa vorbeifährt und der Porsche den Corsa an der roten Ampel sekundenschnell überholt, sind dies luxuriöse Momente für Autoliebhaber. Da boomt der materielle Luxus. Wenn man ein gutes Buch liest, welches uns weiterbildet, ist dies Luxus für den Geistesblitz, denn er liebt den immateriellen Luxus. Wenn der Brillant oder gar der Diamant exklusiv in einen Ring eingearbeitet ist und am Finger steckt, gleitet man sogar über das harte Fensterglas der Luxuslimousine, ohne dass die Steine brechen, aber ein gutes Buch wickelt die Steine vollends mit seinem Papier ein, da sieht man dann nichts mehr davon.

Luxus ist eine Wohltat, solange man weiss, was man mit seinem Leben anfängt, solange das Leben einen Sinn macht. Sinnvoll können auch Charity-Veranstaltungen sein, Stiftungen und Spendenaktionen, wenn es tatsächlich dem guten Zweck dient. Dann wird das viele Geld nicht zum Fenster hinausgeworfen.

Luxus Definition

Luxus bedeutet pompös, delikat, dekadent, mondän, überheblich, prunkvoll, überschwenglich, im Geld schwimmen, in Reichtum und Wohlstand leben und wohnen. Es bedeutet Volumen und Grösse zu präsentieren, sich von der Masse abzuheben, verschwenderisch zu sein, nur das Beste und Feinste haben zu wollen.

Luxus ist alles, was wir als solches empfinden, die edlen Porzellanteller, das Silberbesteck, die Luxusuhr am Handgelenk, die handgenagelten Schuhe, der Perserteppich, aber auch die Partys, auf denen man seine Luxusgüter präsentieren darf.

Luxus ist individuell und bedeutet für jeden Menschen etwas Anderes. Manche Menschen entspannen zu Hause im eigenen Schaumbad, während andere einen ganzen Wellnessbereich für sich alleine zum Relaxen benötigen. Manche Menschen essen eine Tafel Schokolade und fühlen sich wohl dabei, und andere brauchen eine Schachtel Pralinen, ein Glas Trüffelhonig, einen Hummer und eine ganze Süssigkeitenfabrik, um sich rundum glücklich zu fühlen. Der elitäre Maybach steht in der Garage, und die Rolex baumelt unterm Designerhemd.

Für die Superrreichen ist ein Luxusliner, auf welchem sie steuerbedingt leben und durch die Weltmeere fahren, ein geregelter kleiner Wohlstand, denn sie kümmern sich selten um soziale Gerechtigkeit, wenn sie Steuern sparen. Eine Luxusuhr für 120 000 Euro am Handgelenk trägt sich besser, wenn man sie steuersparend erworben hat, und in einer Luxusvilla für 5 Millionen Euro lebt es sich viel privater, wenn man kaum zu Hause ist, da man dem guten Ruf des Privatjets folgt und viel unterwegs ist.

Der kleine Luxus ist für alle da, selbst für die Armen. Für den Aussteiger bedeutet der weggeworfene Müll der Superreichen, dass er fürs Abendessen ausgesorgt hat. Und für den Afrikaner bedeutet die gute Ernte, dass er sich wenigstens die Grundbedürfnisse zum Überleben leisten kann, damit er vom reichen Europa träumen darf. Reichtum teilt sich ungerecht auf 2% bis 5% der Weltbevölkerung auf. Es scheitert nicht am Geld, es scheitert an der Umverteilung des Geldes, wenn reich und arm immer weiter auseinandertriften.

Luxus in Bezug auf Ethik und Moral

Luxus hat viel mit Ethik und Moral zu tun. Während sich die Reichen alles leisten können, fragt man sich, ob so manches Luxusleben ethisch und moralisch nicht verwerflich ist. Moralisch gesehen ist das Verspeisen von seltenen Delikatessen, deren Aussterben naht, deren Überleben bedroht ist, verwerflich, und ethisch gesehen sind Luxusbabys, die man sich aufgrund von Genmanipulation züchtet, sogenannte perfekte Wunschbabys ein No-Go und verstossen gegen jede medizinische Ethik. Trotzdem existieren diese Phänomene des menschlichen Daseins, wenn man sich sonst schon keine Dekadenz gönnt.

Luxus und Religion

In der Religion gilt Luxuria, die sogenannte Wolllust, als eine der 7 Todsünden. Religiöse Gemeinschaften leben oft sehr bescheiden, widmen ihr Dasein Gott und sind der Meinung, Gott verachtet den materiellen Luxus unserer Konsumwelt. Verschwendung und Habsucht sind daher ethisch und moralisch nicht gerne gesehen, wenn man auf der Kirchenbank sitzt, vorm Altar kniet und zum Himmel hinauf betet. Der Rosenkranz liegt gut in der Hand, aber sobald wir, so religiös wir auch manchmal sind, die Kirchen verlassen, gehen wir shoppen, widmen uns dem Konsum, leisten uns teure Güter, teure Urlaube und residieren in überteuerten Billen, die wir ungern mit armen Menschen teilen.

Es sind zwei Welten, die aufeinanderprallen, die spirituelle Welt und die Konsumwelt, und trotzdem finden wir uns als religiös genug, um ethisch hochwertig zu leben. Das kommt daher, weil der Luxus neben der Ethik, Moral und Religion auch von Kultur, Wirtschaft und Technik abhängt. In welcher Kultur lebt ein Mensch? Was können wir uns leisten? Was ist technisch machbar? Von diesen Faktoren machen wir unser Leben abhängig, ohne gross darüber nachzudenken, was ethisch erlaubt ist, wenn es technisch realisierbar ist. Religiös gesehen kann eine handgeschriebene Bibel ein Luxusgut sein, auch wenn sie heute aufgrund des Buchdrucks technisch für alle Leute zur Verfügung steht, Hauptsache die Bibel ist im Haus.

Luxus und Kunst

Besonders in der Kunstwelt tut sich ein dekadenter Luxus auf, der kaum noch bezahlbar ist. Immer wieder werden Gemälde und Kunstwerke versteigert, die sich nur die superreichen Kunstliebhaber, die elitären Sammler leisten können. Vergoldete Modellautos, Werke verstorbener Künstler, vergoldete, mit Diamanten besetzte Büsten, all das hat seinen Preis. Hinzu kommt noch der ideelle Wert, der keinen Preis der Welt rechtfertigen kann. Kunst ist dann ein Luxusgut, wenn man kaum noch weiss, wie man es versichern soll. Der Normalverbraucher schaut sich die Werke im Museum an und bezahlt einen moderaten Eintrittspreis für die kurzen Blicke, und der Sammler nimmt mit dickem Bankkonto an einer auserlesenen Kunstauktion teil. Nur der Kunstfälscher liegt quer im Magen, da auch ein gewisser Schwarzmarkt für diese Art von Luxuskunst boomt.

Der materielle Luxus

Was ist materieller Luxus? Geld, Luxusprodukte, alles was man als Materie einstuft. Wenn wir uns die Superreichen im Fernsehen anschauen, so überkommt uns gerne das Gefühl, wir möchten auch so leben, uns alles kaufen können und das Geld zum Fenster hinauswerfen. Jeder materielle Luxus befriedigt jedoch nur das Ego, während die Seele dahinter verhungert. Man muss Kompromisse eingehen, wenn man Geld wie Mist hat, denn der übermässige Reichtum basiert oftmals darauf, dass man finanzielle Vorteile ausnutzt. Mit einem normalen Job kann man sich keinen grossen materiellen Luxus zulegen, mit Aktien und Börsengeschäften schon. Und so bezahlt man mit der Währung der Gefühlslosigkeit, wenn man Geld generiert, welches auf Umwegen verdient wird. Den käuflichen Luxus muss man auch versichern und absichern, was Stress bedeutet und uns innerlich arm und einsam macht. Wer Shopping als sein Hobby ansieht, häuft sich so viel materiellen Schrott an, dass er quasi gestresst ins Bett fällt, weil er seine Dinge permanent sortieren und bewachen muss. In einem begehbaren Kleiderschrank kann man sich verlaufen, wenn er gross genug ist, aber tragen kann man nur ein Hemd und eine Hose, ein Kleid und ein paar Schuhe. Der Körper ist glücklich, wenn er im Hemd des Glücklichen steckt. Das Ego frohlockt, wenn es shoppen gehen darf.

Luxus bedeutet Shopping und Konsum

Shopping ist LuxusWir lieben es, shoppen zu gehen, der Konsum liegt uns zu Füssen, die reichhaltige Welt der Werbung lockt uns an, und die finanzielle Welt der Wirtschaft spüren wir erst, wenn unsere Kreditkarte belastet wird und die Geldbörse leer ist. Der hedonistische Konsum macht das Leben schöner, darüber sind sich die meisten Menschen einig. Das Konsumverhalten hat sich jedoch gewandelt. Ab den 1990er Jahren baute man stark auf Prestige, ein gutes Image, teure Marken und auf elitäre Reichtümer. Man zeigte, was man hat, und wenn jemand nicht in teuren Marken gekleidet war, stand er förmlich am Rande der spottenden Gesellschaft. Ab dem Jahr 2005 bis ca 2012 leistete man sich mehr und mehr an Luxusgütern. Zunehmend baute man jedoch nicht nur auf Markenware alleine, da Qualität immer wichtiger wurde. Heute geht man einen elitären Weg in Richtung Qualität alleine, denn Hochwertigkeit, lange Haltbarkeit, Gesundheit und ein bewusster Lebensstil erobern die Welt. Gutes Essen, Reisen mit Wellness- und Entspannungsfaktor, technischer Fortschritt und Bequemlichkeit sind Luxus, denn die Dinge müssen einwandfrei funktionieren.

Der teure Shoppingrausch

Wir shoppen, um zu sehen und gesehen zu werden, damit das Ego etwas zum Anfassen hat und wir im Rausch der materiellen Sachlichkeit Emotionen entwickeln. Im teuren Seidenkleid wälzt man sich eben viel besser, wenn man am Perserteppich liegt und dem lodernden Feuer im offenen Kamin direkt in die Augen schaut. Der Pelzmantel wärmt uns vorzüglich, auch wenn wir drunter nur eine sündteure Designerwäsche tragen. Hauptsache teuer war er, zudem noch überversichert und aus echtem Zobel.

Luxus als Massenphänomen

Unser heutiger Luxus ist zu einem Massenphänomen geworden. Jeder kann sich einen gewissen Luxus leisten, der Lebensstandard steigt, die Lebensqualität gewinnt an Oberwasser, der Mensch gönnt sich etwas. So hat das Phänomen des Fast-Shopping die Welt erobert, weil der Konsum zu einer Art Hobby geworden ist. Die grossen Shoppingcenter platzen aus allen Nähten, bitte, da müssen quasi neue Shoppingtempel errichtet werden, damit genug Platz für alle ist. Heute ist auch das Sparen zu einem gewissen Luxus geworden. Geiz ist geil. So gönnt man sich massenhaft billige Ware, häuft sich Unmengen an Klamotten und Technik an, weil es so schön billig ist. Die Aldi-Brüder haben beispielsweise von diesem Hype profitiert, weil sie billige Lebensmittel und Billigprodukte zu einer Art Luxuskonsum gemacht haben. Aldi ist Kult.

Luxus ist Qualität

Inmitten des Massenluxus hat sich ein Qualitätsluxus herausentwickelt, der sogenannte stabile Luxus, stealth Luxury genannt. Nur die absoluten Insider, die Kenner können Qualität von Quantität unterscheiden. Man baut hier nicht mehr auf optisch sichtbare Marken, sondern auf Nachhaltigkeit, Hochwertigkeit, Gesundheit und Achtsamkeit. Man kauft nicht mehr massenhaft ein, sondern gönnt sich wenige, dafür jedoch hochwertige Dinge, an denen man lange Freude hat. Man geht weg vom Fast-Shopping, hin zum Slow-Shopping, vom Fastfood hin zum Slowfood, von der Fast-Fashion hin zur Slow-Fashion. Modeschmuck sieht zwar gut aus, aber teurer Qualitätsschmuck umgarnt die Seele. Es hat sich ein sogenannter Anti-Luxus entwickelt, den der Hipster liebt, da er individuell und anders, quasi alternativ lebt. In Berlin steht beispielsweise die Auguststrasse für diese Art von Luxus. Man schlendert durch die Strassen, lässt das schnelle Leben an sich vorüberziehen, lebt langsam, steigt aus dem menschlichen Hamsterrad aus, trinkt teuren Tee, schlemmt gesunde Speisen, achtet auf seinen Körper und lebt im Hier und Jetzt. Trotzdem achtet man nachhaltig auf eine saubere Umwelt, denn die Zukunft ist wichtig.

Luxus ist Zeit

Der immaterielle Luxus von Zeit und Lebensqualität hat sich endlich bei uns niedergelassen. Man widmet seine Zeit der Familie, den Freunden, den Hobbies, der puren Entspannung. Man konsumiert handgefertigte Dinge, man gönnt sich Zeit für sich selber. Die Luxuslimousine und der schnelle Urlaub im Luxushotel sind nicht so wichtig wie der Urlaub bei Freunden, das eigene Zuhause, ein sicheres, umweltfreundliches Auto, das soziale Leben in der Gemeinschaft. Zeit ist Geld, und Geld ist Luxus, und der echte, naturbelassene Diamant ist immer noch besser als der künstlich produzierte Diamant. Inmitten der Diamanten entwickelt sich zunehmend auch der kleine Luxus, denn der Mittelstand ist zufrieden und kann sich heute viel leisten, auch wenn immer wieder die Existenz des Mittelstandes bedroht ist. Heute leben viele Leute mit kleinen Luxusgütern, die zu Alltagsgütern geworden sind, zufrieden und glücklich. Der Seelenluxus boomt, denn materiell ist man quasi rundum abgesichert. Ausserdem wurde neulich die Handtasche mit integrierter Schliessanlage entworfen, damit man nicht so viel Geld ausgibt und seine Zeit den wesentlichen Dingen des Lebens widmet.

Der immaterielle Luxus

Abgesehen vom materiellen Luxus existiert der immaterielle, geistige Luxus, den wir jedoch selten in Anspruch nehmen. Der Weltfrieden, die Abschaffung der Hungersnot in armen Ländern, eine intakte Partnerschaft, gute Freunde, viel Gesundheit, ein entschleunigter Lebensstil, die Natur und ihr Reichtum, die natürlichen Ressourcen der Meere, Seen, Berge und Täler, all dies ist Luxus, den man schätzen und pflegen sollte. Trotzdem fühlen wir uns immer nur dann reich, wenn andere ärmer sind, sonst haben wir ja keine Vergleichsobjekte zur Verfügung, die uns reich erscheinen lassen. Es gibt jedoch tatsächlich Leute, die bewundern die Schätze der Natur, leben achtsam und bewusst, schützen diese Schätze und erfreuen sich am Gemüse, welches sie im eigenen Garten gezüchtet haben. Sie pflücken Wildblumen, essen Wildkräuter, trinken Quellwasser und leben abseits vom ach so hoch geschätzten materiellen Luxus. Geistiger Luxus ist der Reichtum im Kopf. Man führt gute Gespräche, man verbringt einen Nachmittag mit guten Freunden, und man sortiert die Energievampire aus, welche bloss Zeiträuber sind und keine positive Energie liefern.

Was ist geistiger Luxus?

Glück und Zufriedenheit, Freude und Anerkennung, ein grosses Herz und eine stolze Seele, die Gleichheit aller Menschen, leben in einer intakten, friedlichen, multikulturellen Gesellschaft, ein gesundes, gutes Leben, eine saubere Umwelt, Entspannung und Entschleunigung, eine liebe Familie, all das sind Luxusgüter, die man sich nicht mit Geld erwirtschaften kann, alles andere ist jedoch käuflich. Wer sich in Ruhe entspannen kann und das Leben geniesst, schafft sich viel geistigen Luxus an, denn wenn die Seele wächst, gedeiht auch das Hirn. Wenn man sich einen Garten zulegt, in welchem man arbeitet, in der Erde wühlt, Obst und Gemüse anbaut, gemütlich im Gras liegt und die frische Luft tankt, begegnet man auch einer Art vergeistigtem Luxus. Die Natur sorgt für Luxusgüter, die unbezahlbar sind.

Welcher Luxustyp sind Sie?

Gold oder Silber - diese zwei Luxustypen unterscheiden wir, wenn es um die körperliche Optik, das Make-Up, das Outfit und das Styling geht. Der Goldtyp trägt warme und der Silbertyp kalte Farben, aber edel sehen beide aus. Wir unterscheiden grob gesehen drei Luxustypen, die sich zwischenmenschlich, an der Art des Verhaltens, und am Wesen der Dinge unterscheiden. Wir unter scheiden den materiellen, den geistigen und den sachlichen Luxustyp.

Fühlen Sie sich im gehobenen Luxushotel wohl, in welchem Sie mit Ihrem werten Namen angesprochen werden, einen Consierge zur Seite gestellt bekommen, Ihnen das Frühstück ans Bett serviert wird und Ihre Wünsche zur Realität werden? Benötigen Sie den wöchentlichen Shoppingtrip nach New York, London oder Rom? Brauchen Sie Kaviar und Hummer, um Ihren Magen glücklich zu stimmen? Dann sind Sie ein Luxustyp, einer der materiellen Sorte, für den das Geld in der Brieftasche immer in rotierender Bewegung sein muss.

Sind Sie der zurückgezogene Typ, der es sich im Landhaus gemütlich macht und im bescheidenen Rahmen sein eigenes Obst und Gemüse züchtet, welches dann auf den Frühstückstisch kommt? Sind Sie glücklich mit frischer Natur, sauberer Luft, den Tieren und Pflanzen des Lebens? Fühlen Sie sich in unberührter Fauna und Flora wohl, wenn Ihnen die Singvögel ein Konzert blasen? Dann sind Sie der seelisch betonte Luxustyp.

Neben all der Menschlichkeit hätten wir da noch die sachlichen Güter, die in Luxustypen eingeteilt werden. Der Lexus, der Porsche, der Bentley, wahrlich, die Luxuswagen besitzen alle eine Typisierung der Extraklasse. Bitte, das ist menschlich, denn immerhin sitzt mindestens ein Zweibeiner drin, und im Kofferraum sitzt der Hund. Uhren werden auch gerne in Luxustypen eingeteilt, denn man will ja wissen, was da am Handgelenk schlummert. Die schicke Rolex ist nicht mehr unbedingt die Luxusklasse, denn fast jeder kann es sich heute leisten, so eine Uhr zu kaufen, wenn der Kredit über den Ladentisch wandert. Leben auf Pump nennt man dies, und so sind auch der Lexus und der Bentley leistbare Luxusgüter geworden, wenn man hierfür einen Kredit aufnimmt.

Wie lebt man luxuriös?

Wie lebt man dekadent und luxuriös? Reich und schön, verwöhnt und gut beschenkt, so sieht das Luxusleben aus. Sind Sie ein luxusverwöhnter Mensch? Sind Sie tot unglücklich, wenn Sie nicht regelmässig mit Ihrem Luxuswagen bei Ihrem Lieblingshotel im 5 Sterne Look vorfahren können? Sind Sie ohne Butler dem Hungertod nahe? Dann benötigen Sie mehr Geld und mehr Zeit für sich selbst. Sie brauchen einen Sugar-Daddy, eine Sugar-Mami, damit Sie sich im wärmendem Pelzmantel mit Reichtum umhüllen können, denn man friert so leicht in der oberflächlichen Welt. Bitte, das minimalistische Leben im Blockhaus kann für den gestressten Manager die pure Erholung bedeuten, aber der luxusverwöhnte Mensch braucht elitäre Dinge, mit denen er sich umgeben kann. Er braucht den beheizbaren Whirlpool, beheizte Autositze, die Limousine, welche ihn chauffiert, die Villa, in welcher er sich geborgen fühlt, und den hauseigenen Park, in welchem er genügend Auslauf findet.

Wie führt man ein Luxusleben?

Luxus kann glücklich und unglücklich zugleich machen. Dies liegt in der Einstellung zum Leben, zum Lebensgefühl. So kann man mit einer Luxusvilla baden gehen, wenn man darin vereinsamt oder sie auf Dauer nicht pflegen kann. Eine Luxuslimousine kann mühsam sein, wenn sie zu gross ist und kaum lenkbar für den Besitzer. Sie kann jedoch bequem sein, wenn man am Rücksitz der Limousine eine Party feiert und der Chauffeur das Ding lenkt. Heute wird uns ohnehin ein Normalverbraucher-Luxus vorgegaukelt, den man haben muss, damit man im Trend liegt. So braucht jeder ein teures Smartphone, die aktuellste Designermode und ein Designersofa, auf welchem er abends die Beine hochlegen kann, wenn er mit seinem Smartphone spielt.

Das Luxusleben der Reichen und Schönen

Wie leben die Reichen und Schönen? Sie residieren in Luxusvillen, kaufen sich weltweit verstreut die teuersten Luxusimmobilien, besitzen einen Privatjet, eine eigene Insel und genügend Personal, welches ihnen den Alltag erleichtert. Wenn eine Luxuslady schwanger wird, müssen sich nicht unbedingt Muttergefühle in ihrem voluminösen Bauch entwickeln, Hauptsache der Nachwuchs sichert ihnen die Bequemlichkeit im Alltag, wenn der reiche Mann für den Geldregen im Haus sorgt. Die Super-Mami leistet sich einen Babysitter, vorwiegend weiblich und hässlich, denn die schönen Dienstboten könnten zur reinsten Konkurrenz werden. Wenn sich die Luxuslady zu alt fühlt, legt sie sich einen persönlichen Fitness-Coach und einen Schönheitschirurgen zu, damit die Oberfläche der äusseren Brillanz gesichert ist, denn reiche Männer lieben junge, knackige Frauen, die elastisch sind, sich gut bewegen und den Mann bewundern.

Das Luxusleben der Millionäre und Milliardäre

Der Luxus von Millionären und Milliardären liegt am Bankkonto, denn so viel Geld wie sie besitzen, kann man in einem normalen Leben kaum ausgeben. Sie schöpfen den Luxus aus seltenen, elitären Gütern, die dem Normalverbraucher fremd sind. Millionäre und Milliardäre leben oft zurückgezogen und prahlen nicht mit ihrem Geld. Sie bleiben gerne unter sich und geniessen den dekadenten Exklusivluxus abseits des Massenreichtums. Wenn Sie sich einen Millionär angeln, achten Sie darauf, dass er nicht verheiratet ist und vergeblich auf die Scheidung wartet, denn hier ziehen Sie meistens den Kürzeren. Alte Männer sind praktisch, denn sie werden bald durch jüngere ersetzt, mit denen man das Erbe verschleudern kann. Junge Männer verbrassen ihr Geld meistens mit mehreren Frauen, sodass man nie wissen kann, wann man ersetzt wird. Und wenn sich der Mann eine reiche Frau, eine Millionärin angelt, sollte er darauf achten, dass sie entweder bald das Zeitliche segnet oder jung und knackig ist. Aber glücklich macht so eine Partnerschaft nicht, denn das liebe Geld alleine hat noch nie den luxuriösen Touch echter Liebe und inniger Partnerschaft ersetzt.

Reichtum und Schönheit hängen wie zwei siamesische Zwillinge zusammen. Wer genug Geld besitzt, kann sich Schönheit leisten, sucht elitäre Schönheitskliniken auf, lässt sich permanent rundum erneuern und scheut das natürliche Altern wie der Teufel das Weihwasser. Achten Sie auf Ihre Optik, gönnen Sie sich viel äussere Schönheit, wenn Sie sich einen reichen Mann angeln wollen, der Ihnen ein angenehmes Leben beschert. Schmuck, Juwelen, ein Cabrio, durch welches die warme Sommerluft weht, teure Designerkleider, das alles will bezahlt werden. Wahrlich, bei manchen Leuten steht der symbolische Weihnachtsbaum, der an der puren Oberfläche glitzert, das gesamte Jahr über im Leben. Besser als reich und schön zu sein ist nur noch die edle Prominenz, die reich, schön und berühmt ist.

Was kaufen sich die Superreichen am liebsten?

Es gibt Dinge, die gibt es für den Normalverbraucher erst gar nicht. Und genau diese Schnäppchen sind für die Superreichen ein absolutes Must-Have in der Aneinanderreihung der Luxusprodukte. Und so kaufen sich die richtig Reichen gerne Immobilien, weil knapp vor der Immobilienblase sind Luxusimmobilien ein begehrtes Produkt. Man muss residieren, nicht nur wohnen. Und dann kauft man sich Whisky. Besoffen macht das Leben manchmal mehr Spass, und so ist einst eine Whiskyflasche für rund 1 Million Dollar über den Ladentisch gerutscht.

Weiters kauft man Münzen, Wein, Kunst, Uhren, Autos, Möbel, Diamanten, Briefmarken, Juwelen und Frauen, aber auch Männer. Bitte, wenn der Sugar-Daddy seine Kreditkarte zückt, ist die Trophäenfrau versorgt. Und wenn sich die Diva einen Gigolo gönnt, sind beide befriedigt, die Diva stillt ihre Lust, der Gigolo füllt seine Geldbörse. Superreiche gastieren in einer Shopping-Liga, die so dekadent ist, dass sogar ein gebrauchter Sarg darin seinen elitären Platz findet, wenn man nur genug Geld dafür bietet. Abgehoben, exzentrisch, aber oho. Ob es sich lohnt, beim Kaufwahn inmitten von Privatjets und Luxusyachten dabei zu sein, weiss ich nicht, aber das Ego ist befriedigt, das weiss ich.

Luxus für Prominente

Viele Prominente geniessen ein luxuriöses Leben, welches dekadente Züge annimmt. So leisten sich amerikanische Promis den Luxus, ein eigenes Feuerwehr-Personal zu besitzen, welches im Brandfall einschreitet und die Villa vor eventuellem Feuer schützt. Bei den Waldbränden in Californien kam diese Dienstleistung gut an. Viele Prominente besitzen eigene Parkanlagen, eigene Seen, Anlageplätze für ihre Luxusyachten, und sie haben reges Mitspracherecht in politischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, wenn sie reich genug sind. Wahrlich, es leben die Lobbyisten. Wenn man prominent genug ist, bekommt man diverse Einladungen quasi nachgeworfen, weil jeder scharf auf die Anwesenheit eines Prominenten ist. Man verkauft förmlich seine Persönlichkeit an die Öffentlichkeit, lebt jedoch gut davon und kann ein angenehmes Dasein geniessen. Die Schattnseiten dieses prominenten Lebens sind zwar hart, denn man verliert grosse Teile seines Privatlebens, aber dafür erntet man luxuriösen Applaus.

Werden Sie prominent, dann haben Sie grosse Chancen auf Reichtum und Schönheit. Gehen Sie auf jede Party, auf der auch die Presse residiert und setzen Sie sich gekonnt in Szene. Ziehen Sie sich ein Kleid an, mit dem Sie die Titelblätter der Zeitungen zieren. Machen Sie etwas, worüber geschrieben und gesprochen wird. Hier müssen Sie sich etwas einfallen lassen, Chancen nutzen und sich eine Schamgrenze setzen, die kein Ende findet, denn schämen dürfen Sie sich für nichts. So können Sie sich eine Eintrittskarte in die Gesellschaft des Luxus erarbeiten. Es gibt Leute, die gehen nackt zum Shopping, bis sie in einem Hochglanzmagazin abgelichtet, oder aus der Luxusboutique hinausgeworfen werden. Manche Leute treiben es so weit, bis sie in einer Burnout-Klinik erwachen, weil sie reif für die Psychiatrie sind. Da lernen sie einen schicken Neurologen kennen, welcher sie rundum zufrieden macht. Die Medien können uns nämlich auslaugen und krank machen, auch wenn das Hochglanzpapier der Magazine brillant glänzt.

Wie erarbeitet man sich sein Luxusleben?

Erfolg ist eine Art Luxus, den man sich hart erarbeiten muss. Man baut sich einen guten Namen, ein tolles Image auf, geniesst die Anerkennung der Fans und den Neid der Konkurrenz, aalt sich wie ein Fisch im Prestige und gönnt sich edle Luxusgüter vom hart verdienten Geld. Erfolgreich zu sein heisst aber auch, zufrieden und glücklich zu sein, was dem wahren Erfolg im Leben entspricht. Auch diesen Erfolg muss man sich hart erarbeiten, und es dauert oft lange, bis die Seele sich dieses Prestige erarbeitet hat. So manch ein Mensch ist glücklich, wenn er weiss, dass er ein Leben hat, für welches es sich lohnt zu leben.

Geld regiert die Welt

Edle GeldklammerOhne Geld hat man in vielen Dingen des Lebens das Nachsehen, besonders in den schönen Dingen. Wer im Luxus verweilt, braucht nämlich das nötige Kleingeld, um sich die Villa, das Dienstpersonal und den Butler leisten zu können, selbst wenn der Butler im begehbaren Kleiderschrank seine Runden dreht anstatt zu arbeiten. Ach, es ist schwer, gutes Dienstpersonal zu bekommen. Geld ist die Voraussetzung für den angenehmen Teil des Lebens, und so sollte man eine Arbeit wählen, in welcher man das Geld im Schlaf verdient. Gute Ideen, erfolgreiche Investitionen, Aktien und Wertpapiere, lukrative Produkte und Start-Ups, all dies sind Möglichkeiten, um reich zu werden, und notfalls gewinnt man im Lotto oder angelt sich einen reichen Partner, der heiratswillig und zäh genug ist. Heute gilt man quasi als altmodisch und erfolglos, wenn man nicht bis Mitte 30 ein eigenes Start-Up gegründet hat und die erste Million am Konto verbucht. Im Grunde hat man nur Scherereien mit dem bedruckten Papier, aber trotzdem macht es uns glücklich.

Das Luxusleben der reichen Erben

Ein Erbe ist für viele Menschen eine luxuriöse Angelegenheit, welche nicht alltäglich ist. Fast das ganze Vermögen, welches sich im Schlaf vermehrt, ist aus einer Erbschaft heraus entstanden, und so werden die neuen Erben immer reicher, während man mit Arbeit alleine nicht annähernd so viel Vermögen erwirtschaften kann. Erbschaften und Schenkungen sollten viel höher versteuert werden, denn sogar die nicht vorhandene Luxussteuer ist ein Luxusgut, welches einen kleinen Teil der Menschen zwar reich macht, aber den grössten Teil der Gesellschaft langsam verarmen lässt. Viele Erbschaften sind ihr Geld wert, aber trotzdem sollte man sich die Vermögenslage inklusive möglicher versteckter Schulden gut ansehen, bevor man sein Erbe antritt, da man in einigen Fällen leider daran kaut, wenn man die alten Schulden begleichen muss.

Wenn Sie ein reicher Erbe sein möchten, heiraten Sie reich ein, möglichst einen alten, betagten Mann, oder notfalls eine ältere, reifere Frau. Geniessen Sie Ihr Leben mit ihrem neuen Partner, legen Sie sich in besonderen Notfällen eine geheime junge und knackige Liebschaft zu und warten Sie geduldig, bis Ihr Partner das Zeitliche segnet und im elitären Mahagoni-Sarg verschwindet. Bitte, diese Überlegungen grenzen an geschmacklose Soziopathie, aber leider gibt es viele Leute, die so denken und so handeln. Eine meiner früheren Bekannten meinte einmal zu mir: Ich muss den Karli heiraten, aber er stinkt. Ich heirate ihn trotzdem. Er ist bald 80 Jahre alt, steinreich, und ich bekomme eine Penthouse-Wohnung zum Hochzeitstag.

Wie luxuriös leben Ego und Seele?

Das Ego benötigt eine Dachterrasse mit integriertem Garten, eine Villa am Stadtrand, samt Pool mit Gegenstromanlage, Tennisplatz und Golfplatz, eigenem Park und eigenem Seezugang. Es benötigt einen Arzt im Dienst, der alles bezahlt, und zwei flotte Lover, mit denen man den Pool bewässert. Die Seele braucht Ruhe, ein kleines Landhaus zum Relaxen, ein Buch zum Entspannen und einen grünen Tee, um den Gaumen zu verwöhnen. Seelisch gesehen ist Luxus leicht zu bewältigen, und egotechnisch gesehen können wir nie genug bekommen.

Das sportliche Luxusleben am Golfplatz

Golf ist ein Hobby der Reichen und Superreichen, der Manager und Führungskräfte, der Strategen und der Erfolgreichen. Es ist ein teures Hobby, erfordert Disziplin und ein gewisses Image, damit man im Golfclub aufgenommen wird. Die 18-Loch-Strategie für Manager und Golf-Fans bietet übrigens einen guten Leitfaden für ein gehobenes Leben am Golfplatz. So wie man einlocht, macht man auch seine Geschäftsabschlüsse. Und so manch ein gestresster Manager besitzt eine eigene kleine Golfbahn im Büro, denn Übung macht den Meister. Wer Golf beherrscht, der lebt luxuriös.

Der Luxusurlaub zum Relaxen

Nicht immer muss man Urlaub im Solarium oder im Whirlpool machen, es darf auch hin und wieder ein luxuriöser Urlaub in einem teuren Urlaubsland sein, oder man gönnt sich Entspannungstage abseits der Prominenz. Ein teurer Lebensstil verlangt nach einem dekadenten Urlaub, in welchem man sich verwöhnen lässt. Die Superreichen buchen ganze Inseln, damit sie ungestört sind, oder sie buchen ganze Hotelareale für sich alleine, samt Butler und Dienstpersonal. Es geht jedoch auch billiger. Wussten Sie, dass das neue Monaco in Montenegro liegt? Die Reichen und Schönen machen zunehmend in Montenegro Urlaub, weil dort die Sandstrände noch ein unberührtes Flair besitzen und man seine Ruhe geniessen kann. Das kleine Land entwickelt sich zum Luxusurlaubsland, während andere gut betuchte Urlaubsorte wieder am Verschwinden sind. In einigen Jahren kann man sich den Montenegro-Urlaub nur noch mit prall gefüllter Geldbörse leisten.

Ein Luxusleben mit wenig Geld

Man muss nicht nur sehnsüchtig in den Luxusmagazinen blättern, man kann heute den kleinen Luxus für wenig Geld erwerben, wenn man nicht gerade an der Dekadenz hängt. In den normalen Modeboutiquen kleidet man sich wie eine Prinzessin ein, wenn man ein wenig Geschmack und Sinnlichkeit für das Schöne und Edle mitbringt. Das tut dem Geldbeutel auch weniger weh. Selbst im Textildiscounter findet man edle Schnäppchen, wenn man zwischen den Klamotten sucht. Ausserdem können Sie unbeobachtet und anonym in einen Second Hand Laden für hochwertige Designermode gehen. Hier geben Prominente und reiche Leute ihre zumeist nur ein- oder zweimal getragene Kleidung ab, welche Sie dann günstiger kaufen können. Die meisten Leute behaupten, sie geben nur Kleider ab, aber hin und wieder kann man beobachten, dass hier doch gerne auch gekauft wird, natürlich sehr diskret. In diversen Auktionshäusern kann man gebrauchte Luxusuhren ersteigern, und den Maybach gibt es auch als Modellauto im Maßstab 1:18. Sie sehen, mit ein wenig Phantasie können Sie sich luxuriös geben, auch wenn bei Ihnen zu Hause der Kuckuck auf dem neuen Flachbildfernseher und der teuren Stereoanlage klebt.

Wie luxuriös lebt man ohne Geld?

Wer den grossen, pompösen Luxus nicht braucht, kann auch mit wenig oder mit gar keinem Geld ziemlich dekadent leben. Urlaub kann man mit etwas Glück gewinnen, oder man schnorrt sich durch die vielen Last-Minute und Super-Last-Minute Angebote durch. Am Urlaubsort selber kann man dreißt schnorren, durch kleine Arbeiten ein tägliches Taschengeld verdienen, indem man sich am Strand, in Bars oder im Service nützlich macht, und das Hotelzimmer kann man sich schönreden, wenn es nicht unbedingt der 5 Sterne Kategorie angehört. Hauptsache man urlaubt, liegt am Strand und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Ohne Geld kann man auch leben, wenn man einen Gönner, einen Sponsor findet, der das gesamte Leben finanziert. Hierzu existieren sogar Partnervermittlungsagenturen, Sponsorenportale und Big-Spender Partys, auf denen man den Gönner kennenlernen darf. Hier treffen sich schöne Frauen, sogenannte Trophäenfrauen und reiche Männer, aber auch Gigolos und reiche Frauen, die verwöhnt werden wollen.

Einige Leute entscheiden sich, vom Wegwerfmüll der Reichen zu leben, essen delikate Speisen aus Überproduktion, fischen Luxusgüter aus dem Müll und leben in verlassenen Häusern, die einfach so leerstehen. Wir leben im Überfluss, nur dass dieser Materialismus nicht gleichmässig auf alle Menschen verteilt ist, sondern nur wenigen Superreichen zuteil wird. Dieses System kann man nutzen, auch wenn ich persönlich vom Schnorren, vom Leben auf Kosten anderer und vom Big-Spender-Reichtum nichts halte, da man hier extrem abhängig wird und diese Abhängigkeit nicht unbedingt gesund ist. Es gibt jedoch durchaus Leute, denen macht eine bestimmte finanzielle Abhängigkeit nichts aus, wenn sie dafür ein luxuriöses Dasein ernten.

Das Luxushotel für Superreiche

Immer mehr Luxushotels schiessen wie Pilze aus dem Boden. Das normale 5 Sterne Hotel hat für die Oberklasse der Gesellschaft den Reiz verloren, es gehört jetzt eher den gehobenem Mittelstand. Die Superreichen leisten sich spezielle Suiten, von Designern kreiert, mit Terrasse und schönem Ausblick. Der hauseigene Consierge ist fester Bestandteil, und es gibt Hotels, die bieten Meditationshäuser, Massagebereiche, ausgefallene Speisen mit Tieren und Pflanzen an, die unter Naturschutz stehen, und einige Hotels sind nur für ein auserlesenes Publikum zugänglich, da bekommt man eine Einladung und kann nicht selber buchen. Viele Luxushotels verfügen über eigene Areale, in denen sich der Gast samt seinem Dienstpersonal einmieten kann und nicht gestört wird. Andere Hotels liefern das Dienstpersonal, extra abgestimmt auf den einzelnen Gast, gleich mit, und es gibt Luxushotels, in denen kann man als einziger Gast in einem gesamten Stockwerk residieren. Da stört dann wirklich niemand mehr. Wer sich den Aufenthalt in so einem Luxushotel leisten kann, muss mit 10 000 Euro aufwärts pro Nacht rechnen.

Der Butler - Luxus mit Niveau

Gönnen Sie sich den Luxus eines eigenen Butlers, dann gehören Sie zur gehobenen Gesellschaft. ButlerEin Butler ist genaugenommen ein Diener, ein Dienstbote auf hohem Niveau, mit Stil und Eleganz. Das Wort Butler kommt aus dem Anglogermanischen von Buteler, und aus dem Französischen von Boteillier, Kellermeister. Er ist für den Weinkeller, die Speisekammer und das Esszimmer verantwortlich, für das Bedienen der Gäste, für das Servieren der Speisen, für die Verwaltung des finanziellen Haushalts, für diverse Erledigungen im und rund um den Haushalt. Übrigens ist die Hausdame die weibliche Ausgabe des Butlers.

Ein guter Butler dient im Grunde sein ganzes Leben lang einer Familie, solange sie ihn sich leisten kann. Die Perle des Hauses, die Hausdame hat das Schicksal, dass es ihr in ihrer Dienstlaufzeit passieren kann, wechseln zu müssen. Bitte, dies hat verschiedene Gründe, aber eine alte, alt eingesessene Hausdame bleibt in der Regel ihrem alt eingesessenen Haushalt erhalten. Wussten Sie eigentlich, dass nicht wenige Kinder von Hausdamen ihren väterlichen Ursprung im Herrn des Hauses erben? Wahrlich, auch das Fremdgehen bleibt in der Familie.

Mittlerweile gibt es den Butler auch als Mietbutler für ein kleines Budget. Man mietet sich einen Dienstboten für mehrere Tage oder wenige Stunden, damit man damit angeben kann und zeigt, dass man zur wohlhabenden Gesellschaft gehört. Und notfalls legt man sich einen Roboter-Butler zu, programmiert seine Software und lässt sich von der Maschine bedienen.

Mein früheres Luxusleben

Ich führte für einige Zeit ein dekadent angehauchtes Leben an der Seite eines wohlhabenden Unternehmers. Damals war ich nicht blind, nur blond, hatte kein Handicap, war Tochter und Freundin von Beruf und kümmerte mich nicht um eventuelle Sorgen oder Probleme im Alltag. Mein Leben bestand aus Feiern, Partys, nette Leute einladen, Empfänge geben, das Haus inklusive Haushälterin und Putzfrau zu verwalten, auf der Terrasse zu liegen und mein Fitnessprogramm durchzuziehen, denn nur eine schlanke Frau konnte an der Seite meines damaligen Freundes existieren, ohne ausgetauscht zu werden. Eine meiner schlimmsten Angewohnheiten bildete ein fast täglich wiederkehrendes Frühstück mit Lachs, Champagner und edlen Champagner-Pralinen. Da hilft kein Tee danach, da hilft nur noch ein Beauty-Doc, und so liess ich mir einmal pro Woche eine straffende Gesichtsmaske auf meine geschundene Haut legen, die jedes Mal ein kleines Vermögen kostete. Ich lebte in den Tag hinein, ging meinem Hobby, dem Shopping nach, betreute einige Immobilien und wurde immer unglücklicher. Nach kurzer Zeit fügte ich mich ins Unternehmen meines Freundes ein, hantierte selbst mit Immobilien, lernte alles über Vermögensaufbau und Finanzdienstleistungen, bis ich bemerkte, dass das gesamte Unternehmen nicht ganz Koscher war, nicht so ganz legal geführt wurde. Als Strohfrau wollte ich dann auch nicht dienen, und so verabschiedete ich mich vom Luxusleben und fand endlich ins normal bürgerliche Leben zurück, wo ich mich mit meiner ersten eigenen Firma selbständig machte. Luxus ist eine Wohltat, solange man weiss, was man mit seinem Leben anfängt, solange das Leben einen Sinn macht. Sinnvoll können auch Charity-Veranstaltungen sein, Stiftungen und Spendenaktionen, wenn es tatsächlich dem guten Zweck dient. Dann wird das viele Geld nicht zum Fenster hinausgeworfen.

Mein heutiges Luxusleben

Heute führe ich ein Leben nahe des Normalverbrauchers und erfreue mich an der Realität der menschlichen Welt. Für mich ist Luxus der tägliche Nachmittagsschlaf, da ich bis weit über Mitternacht hinaus arbeite. Schlafen ist für viele Leute ein Luxusgut, beispielsweise in einem stressigen Job, als Alleinverdiener, oder wenn man ein Handicap hat und mehr Energie ins Leben investieren muss als gesunde Menschen es tun. Für mich bedeutet Luxus das kleine Shoppingerlebnis inklusive Windows-Shopping, wenn ich mir die Schaufenster einpräge und mir hin und wieder ein schönes Kleid gönne, da mich vorzeigbare Klamotten einfach schöner machen. Und für mich sind handgemachte Pralinen und gutes Essen reinste Luxusgüter, selbst wenn ich sie in meinen Alltag einbaue. Ich ernähre mich nämlich gesund, förmlich spartanisch mit wenig Zucker und kaum Kohlenhydraten. Luxuriös lebe ich nur im Urlaub, wenn ich mir ein 5 Sterne Hotel gönne oder stundenlang in der Sonne liege, durch Wiesen und Wälder spaziere, die Natur geniesse und anschliessend die Stadt wieder zu schätzen weiss. Auch meine Freunde sind Luxus, denn in der Not reduzierten sie sich auf drei Stück, die wirklich für mich da sind. Bekannte besitzt man wie Sand am Meer, Freunde sind hingegen vermenschlichte Luxusgüter. Heute habe ich den normalen Alltag wieder zu schätzen gelernt.

Dekadenz

Was bedeutet Dekadenz? Es ist die gesteigerte, freche Form des luxuriösen Lebens, die Gier nach Eleganz und Prunk. Wie lebt man dekadent? Im Grunde muss man sich nur auf Kosten der anderen Menschen bereichern, so elitär und protzig leben, dass der Neid der Mitmenschen schon quälend auf die eigene Seele drückt. Pelzmäntel aus echtem Zobel, ein Schiffsboden aus hochwertigsten Regenwaldhölzern, und ein Sofa aus Elfenbein sind dekadent genug, um damit ungeniert zu prahlen. Tier und Pflanzenwelt jaulen zwar auf, aber das stört die Creme de la Creme nicht.

Luxusfrau

Wie muss sie sein, die perfekte Luxusfrau? Was braucht sie, und wie lernt man sie kennen? Luxusfrauen gönnen sich und ihrem Körper viel Pflege. Sie benutzen teure Anti-Aging Produkte, streben ewige Jugend und Schönheit an, bevorzugen die edle Villa, die Kreuzfahrt und die Shoppingtour in New York. Der Mann muss einer verwöhnten Frau einiges bieten, um sie als Partnerin halten zu können, denn Luxusfrauen wollen sich materiell verwirklichen, Prestige und Anerkennung ernten, in der High-Society überleben und zur Creme de la Creme der Gesellschaft gehören.

Luxusmann

Wie muss er sein, der ideale Luxusmann? Wie lernt man ihn kennen, und was braucht er? Luxusmänner bevorzugen die hochwertige, materiell ausgeprägte Seite des Lebens, gönnen sich und ihrem Körper viel Pflege, Entspannung und jede Menge Luxusprodukte. Sie suchen sich gerne Frauen aus, die ihren Lebensstil unterstützen, ihnen den Rücken frei halten und sie an der langen Leine laufen lassen. Sie sind jedoch spendabel und gönnen der Frau an ihrer Seite ein angenehmes Dasein.

Luxusimmobilien

Luxusimmobilien begehren unser Herz, unser Ego. Wann und wo lohnt sich der Kauf einer solchen Immobilie? Wie teuer sind Luxusimmobilien? Wie hält man sie in Stand? In der Karibik könnte man sich so ein Anwesen leisten, denn Urlaub im eigenen Ambiente ist erholsamer als im Luxushotel. Als Zweitwohnsitz ist sie eher ungeeignet, denn sie benötigt Pflege und Personal, weil das riesen Anwesen mit Grünflächen, See und Teichanlagen viel Service benötigt. Wer eine Luxusvilla in einer Tombola, aufgrund einer Losziehung gewinnt oder günstig ersteigert, muss stets im Hinterkopf behalten, dass das Anwesen Geld für die Instandhaltung frisst. Und so sind Luxusimmobilien eher für den finanziell prall gefüllten Geldbeutel eine Option, es sei denn, man verkauft sie weiter, wenn die Pflege zu intensiv wird.

Luxusprodukte

Luxusprodukte stärken unser Selbstwertgefühl, stehen für eine teure Marke, signalisieren Reichtum und sorgen für ein gutes Image. Der reale Wert liegt oft unterhalb des bezahlten Preises, die Güter sind nur für eine begrenzte Gesellschaft der sozialen Oberschicht, für die Creme de la Creme zugänglich, und sie sind begehrt. Luxusuhren, Luxuspralinen, der teuerste Pilz der Welt, all dies brauchen wir im Grunde nicht, es stärkt jedoch unser Ego.

Luxusurlaub

Wie und wo lässt man sich im Luxusurlaub verwöhnen? Gross in Mode ist derzeit Montenegro, das neue Monaco, denn hier residieren die Reichen und Schönen, haben jedoch noch die nötige Ruhe, solange diese Sandstrände ein Geheimtipp bleiben. Bitte, ab jetzt ist das Geheimnis gelüftet, aber die Yachten residieren trotzdem im luxuriösen Hafen, nur die Hotelpreise steigen in astronomische Höhen.

Privatinsel

Spezielle Immobilienmakler haben sich auf Inseln konzentriert, sie vermarkten Privatinseln, bieten sie zum Kauf oder zur Miete an, und sie verdienen gut daran. Gut erschlossene Inseln kosten ein Vermögen, brach liegende bekommt man für einen Schnäppchenpreis, aber die Yacht und der Privatjet sind Pflicht, sonst sitzt man auf seiner Inselimmobilie fest. Mit mehr als 1 Million Euro muss man schon rechnen, wenn man zum Insel-Eigentümer werden will. Haben Sie sich schon den Luxus einer eigenen Insel geleistet? Ich schwöre, es ist die reinste Dekadenz, aber man hat seine Ruhe. In Griechenland gibt es ja durchaus Inseln zu verkaufen, aber sie zu kaufen ist ein Kraftakt, denn die griechischen Mühlen der Bürokratie malen extrem langsam. Erstrebenswert ist die eigene Insel nur dann, wenn man sie als Prestigeobjekt ansieht, sie selber bewohnen möchte oder sie zur Urlaubs- und Partyinsel ausbaut.

 


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Elisabeth Putz

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