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Was müssen gute Stiefel bieten?

StiefelDie perfekten Stiefel sind warm im Winter, atmungsaktiv, man schwitzt nicht drin, und sie können auch in den Übergangszeiten getragen werden. Das Aussenmaterial muss wetterfest sein, das Innenmaterial sollte aus einem funktionellen, luftdurchlässigen Stoff gemacht sein, der eventuelle Nässe und den Schweissgeruch aufsaugt. Die Schuhsohle sollte wasserundurchlässig sein, rutschfest und bequem zum Laufen geeignet sein.

Bei Stiefeln ist nicht unbedingt der Preis, dafür jedoch die Qualität wichtig. Billigstiefel stinken schnell nach Schweiss, und da hilft auch kein noch so gutes Schuhspray. Ausserdem vertragen nicht alle Leute diese wohlduftenden Schuhsprays, die sich wie eine elitäre Wolke mit dem Fussgeruch verbinden und ihn schliesslich übertönen. Der Allergiker weiss, dass dies für ihn Gift ist.

Lack- und Lederstiefel sollte man vorab auf einer unübersichtlichen Stelle kurz mit den Fingern oder einem Fingernagel ritzen oder streifen, um zu begutachten, welche Qualität das Material hat. Billige Stiefel plätten sofort ab, sind schnell zerkratzt und verlieren ihr lackiertes Design.

Die Schuhsohle sollte bei Winterstiefeln aus einem rutschfesten Material gefertigt sein. Hier hat sich Naturgummi bewährt, denn die Gummisohle haftet überall ziemlich verlässlich. Das Sohlenprofil muss etwas tiefer geriffelt sein, damit man nicht am Glatteis dahinrutscht, und die Absätze dürfen nicht zu hoch sein, sonst bleibt man im eventuellen Schneematsch stecken.

Die besonders nachhaltigen Leute kaufen sich nur Basisstiefel in den gängigen Farben, schwarz, braun, dunkelgrau, dunkelgrün und dunkelrot, vielleicht noch wollweiss, damit sind sie gut gerüstet, für jedes Outfit passend gekleidet. Ob man sich für Overknees, Reiterstiefel, Stretch Stiefel oder den herkömmlichen Winterstiefel mit mittlerem oder weiten Schaft entscheidet, ist reine Geschmackssache.

Wichtig ist, dass der Stiefelschaft gross genug ist, um eine eventuelle Leggings darin zu verstauen, und um den Fuss, den Unterschenkel und gegebenenfalls den Oberschenkel samt Knie und Kniescheibe reibungslos zu beherbergen. Ein zu weiter Schaft stört beim Laufen, ein zu enger Schaft drückt die Venen zusammen und schmerzt beim Laufen. Wenn der Reissverschluss der Stiefel kaum noch nach oben rutscht, weil die Wade darin gequetscht wird, benötigt man einen weiteren Schaft. Auch ein Stretchanteil hilft nicht viel, wenn das Stiefelmaterial nicht weich genug ist. Velourstiefel sind ideal, harte Glattlederstiefel könnten unangenehm zu tragen sein, und Lackstiefel sind ohnehin nur für besondere Anlässe geeignet, denn darin schreit der Fuss nach Freiheit, die ihm fehlt.

Ein spezieller Varioschaft könnte helfen, denn er dehnt sich, und durch die Reissverschlüsse in der Innenseite des Stiefels lässt sich der Schuh bequem anziehen. Ein Varioschaft ist jedoch eher für Stiefel mit einer niedrigen Schafthöhe geeignet, denn bei Overknees sind Reissverschlüsse eine absolute Qual. Bei der Stiefelette sind die Reissverschlüsse ideal, und hier kann ein Varioschaft jede beliebige Wadendicke umhüllen, ohne dass der Schuh kneift.

Die Schuhgrösse sollte bei Stiefeln etwas grosszügiger bemessen werden, da man dicke Baumwollsocken, Wollsocken oder eine dicke Winterstrumpfhose trägt. Da wird das Fussbett schnell zu eng und zu klein. Spitz zulaufende Stiefel sind für den Winter fast ungeeignet, da hierin die Zehen gequetscht werden und man erbärmlich friert. Anders sieht es natürlich bei luftigen Sommerstiefeln aus, die dürfen schick, eng und sexy geschnitten sein.

Stiefel passen hervorragend zu kurzen Kleidern, kurzen Hosen, kurzen Röcken oder weitgeschnittenen langen Hosen. Man sieht feminin darin aus, kann einen langen, vorne offenen Mantel zum Kleid tragen, und wenn das Knie frei bleibt, richten sich sämtliche Blicke auf die Seidenstrumpfhose, die man zu Kleid und Stiefeln trägt.

Welche Vor- und Nachteile haben Stiefel?

Schwarze StiefelStiefel haben den Vorteil, dass man eventuelle Strümpfe, Strumpfhosen oder Socken nicht sieht, wenn man sich hinsetzt und eine vorteilhafte lange Hose dazu trägt. Sie sehen einfach eleganter aus, wozu auch immer man sie trägt. Im Winter hat man den Vorteil, dass man einen Rock oder ein Kleid zu hohen Stiefeln tragen kann, wenn der Schaft bis zu den Knien oder höher reicht.

Stiefel machen das Bein länger und schlanker. Besonders in Stretch-Stiefeln wird das Bein optisch gestreckt und sieht sexy aus. Und so tragen Frauen nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer ihre heiss begehrten Stiefel, besonders auf Partys und coolen Events. Man trägt sie zu Hot Pants, zu Shorts, zu dünnen Leggings, zum extra kurzen Minirock, und notfalls zum luftigen Hosenanzug. Die Sommerstiefel sind meist weiss oder in hellen Farben gehalten, denn man möchte ja Lebensfreude und Licht damit ausstrahlen. Die Winterstiefel sind eher in dunklen Tönen gehalten, damit man den Strassenschmutz nicht gleich auf den ersten Blick erhascht.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem festen Tragekomfort. Menschen mit Fussproblemen knicken in robusten Stiefeln nicht so leicht um, denn sie bieten einen besseren Halt als Sandalen, Pumps oder leichte Halbschuhe. Sie schliessen den gesamten Unterfuss samt Knöchel und Wade ein. Sogar die Stiefelette bietet einen guten Halt. Und mit der richtigen Schuheinlage kann man Problemfüsse ausgleichen, falls ein Fuss kürzer als der andere ist. Das Problem kann man in offenen Schuhen nicht ausgleichen, ohne dass man die Schuheinlage bemerkt.

Der Nachteil an Stiefeln ist, dass sie oft umständlich beim Anziehen sind, besonders wenn sie viele Bänder zum Schnüren besitzen. Hohe Dr. Martens Schnürstiefel sind eine wahre Herausforderung, wenn man mehr als 5 Minuten benötigt, um sie komplett zu schnüren. Dafür sieht man darin jedoch umwerfend aus.

Wenn ein Stiefel sehr eng geschnitten ist, keine Reissverschlüsse besitzt und lediglich zum Hineinschlupfen gemacht wurde, braucht man eine Weile, bis der Stiefel richtig am Bein sitzt. Schuhe kann man notfalls im Stehen anziehen, man schlüpft schnell hinein. Hohe Treter mit hohen Absätzen und hohem Schaft kann man oft nur im Sitzen anziehen, wenn man nicht Gefahr laufen will, auf den hohen Hacken umzufallen.

Stiefel muss man auch regelmässig reinigen, besonders im Winter, denn Salz, Matsch, Schnee, Steine, Regen, alles sorgt dafür, dass die Treter schmutzig werden. Besonders das Salz frisst sich gerne ins Material hinein und hinterlässt unschöne, weisse Spuren. Hier helfen weiche Schuhbürsten, für Rauhleder nimmt man eine spezielle Rauhlederbürste, und für glattes Leder verwendet man eine Glattlederbürste. Am besten ist, man imprägniert Lederstiefel ein bis zweimal im Jahr, dann perlt der ärgste Schmutz ab. Ohnehin benötigt man das obligatorische Schuhputzzeug, eine gute Schuhcreme, vielleicht ganz weiche Putztücher, und für zwischendurch darf es natürlich auch der schnelle Reinigungsstift sein, der aber so manch sensibles Glattledermaterial angreifen könnte. Für die Schuhputzmuffel sind Stiefel eine Qual, besonders, wenn der Schaft hoch genug ist, um viel zu viel Zeit mit Putzen zu verbringen.

Die meisten Stiefel benötigen eine gute Schuheinlage, weich und anschmiegsam, damit der Fuss beim Laufen nicht leidet. Die Schuheinlagen müssen regelmässig gewechselt werden, wenn man sie nicht reinigen kann, denn sonst beginnen die Stiefel gerne zu stinken. Wer seine Schuhe ohne Einlage trägt und sie nicht pflegt, trägt seine Bakterien ungehemmt mit sich herum, und er züchtet sich womöglich Fussgeruch. Ein Schuhspray kann helfen, aber für den Allergiker ist es nicht geeignet.

Schaftsandalen - die Stiefel für heisse Zeiten

Pinke SommerstiefelEine nicht so bekannte Stiefelart ist die Schaftsandale. Sie sieht vorne aus wie eine Sandale, besitzt jedoch einen Schaft, der in seiner Höhe zwischen einer Stiefelette und einem Overknee-Stiefel variieren kann, je nachdem, in welcher Höhe man sie kauft. Die Schaftsandale ist sozusagen ein Stiefel mit Riemchen, Öhsen, Nieten, Cuts, grösseren und kleineren Einschnitten, einfach für tiefe Einblicke geeignet. Er ist luftig locker, aus feinen, sehr dünnen Materialien gefertigt, besitzt kein Innenfutter, sieht sexy bis sinnlich erotisch aus, und er macht das Bein zum Hingucker.

Es gibt Leute, die rüsten ihre Winterstiefel zu Schaftsandalen um, indem sie das warme Innenfutter entfernen, Cuts und Muster in die Stiefel hineinschneiden, vorne kleine Öffnungen für die Fussnägel und Zehen einschneiden und den Stiefel einfach sommertauglich machen. Dies funktioniert mit dünnen Stiefeln hervorragend, allerdings wird man im herkömmlichen Lederstiefel trotzdem schwitzen, da sich ein winterfestes Material von einem kühlenden Sommermaterial unterscheidet.

Reiterstiefel - breit und bequem

Immer wieder liegen die breiten, klotzartigen Reiterstiefel im Trend. Sie sind für jedes Wetter geeignet, man kann sie in die Jeans stecken, und sie umschmeicheln selbst die dickste Wade. Als sogenannte Cowboy-Stiefel sind sie ein Hingucker, mit denen man auch in einer deftigen Bar auffällt. Sie passen zu flippigen Lederklamotten, zum Biker Style, und sie schmiegen sich auch an den nackten Fuss an, wenn man eine kurze Lederhose trägt. Zu Kleid und Rock sehen sie jedoch ziemlich daneben aus, und im Business sind sie fehl am Platz. Die begehrten Freizeitstiefel passen zum Military Look, zur Street-Wear und dienen für die Gartenarbeit, auch wenn man sich in ihnen wie ein Pferd fühlt.

Stretch Stiefel - sexy und elastisch

Kennen Sie den Trend der Stretchstiefel? Er begegnet uns selten, weil das bequeme Frauenbein eher auf die verspielten grosszügig ausgelatschten Reiterstiefel steht und der Mann in Sachen Damenschuhe kaum ein Mitsprache Recht besitzt. Man trägt sie zu schicken, knielangen Röcken, zu eleganten Strümpfen und edlen Seidenstrumpfhosen, zu kurzen Shorts, zum engen Kleid, und der Fuss bekommt sofort eine zierlich angehauchte, weibliche Form.

Overknee Stiefel - für warme Knie

Es ist nun einmal so, dass die Frau von Welt im Winter gerne Strumpfhosen, kurze Winterröcke und kurze Shorts trägt, an den Knien friert und glücklich ist, wenn sie so wenig wie möglich nach draussen gehen muss, weil der Kurzmantel am Po endet. Hier kommen die Overknee Stiefel ins Spiel. Sie wärmen das Bein, wärmen die Knie, und sie symbolisieren pralle Weiblichkeit. Man muss nur aufpassen, dass man keine breiten Sack-Stiefel trägt, die wie Sandsäcke aussehen und am Oberschenkel fest zugeschnürt werden müssen, damit man sie nicht verliert. Besser sind Stiefel mit weichem, elastischem Material, sogenannte Overknee Stretch Stiefel, die das Bein umgarnen und ohne Schnürung dort haften bleiben, wo man sie vermutet.

Overknees besitzen ja die Eigenschaft, das Knie so zu verschnüren, dass es direkt einen sinnlichen Touch bekommt. Deshalb schrecken viele Frauen vor diesen Stiefeln zurück, weil sie glauben, darin billig auszusehen. Das muss nicht sein, wenn man Velourstiefel in schwarz, braun oder weiss kauft. Nur rote Lederstiefel sehen etwas gewöhnungsbedürftig aus, wenn man damit den Alltag beschreitet.

Wer dicke Oberschenkel, vielleicht auch etwas molligere Waden besitzt, der braucht sie wahrscheinlich doch, die breiten, sackartigen Stiefel, die man schnüren muss. Hier sollte man den Stiefel in der Farbe der Strumpfhose wählen, wenn man kurze Shorts trägt, dann wird das Bein optisch gestreckt und sieht schlanker aus.

Man trägt solche Hingucker-Stiefel zu kurzen Hosen, kurzen Röcken, zum Kurzmantel, zum Etuikleid oder femininen Minikleid, zum eleganten Kostüm, zum kurzen Cocktailkleid, zum Partykleid, oder man zieht einen langen Mantel an, der vorne geöffnet ist und tiefe Einblicke gewährt. Wichtig ist, dass das Outfit nicht zu viele Farben enthält, höchstens zweifarbig oder am besten unifarben ist, sonst sieht man schnell billig in Overknees aus.


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Elisabeth Putz

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