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So lindern Sie Ihre Allergie

DarmAllergien werden immer häufiger, weil wir ständig neue Lebensbedingungen schaffen. So bauen wir exotische Pflanzen, Blumen, Getreidesorten und Bäume an, oder wir importieren sie aus aller Welt. Sie passen sich an unser Klima an, die Fauna und Flora verändert sich, und nicht immer ist der Mensch dagegen immun genug. So entwickeln wir Allergien.

Der Darm spielt auch eine wesentliche Rolle, denn wenn die Darmflora nicht gesund ist, nicht genügend gute Darmbakterien vorhanden sind, könnten wir Allergien und Nahrungsmittel Unverträglichkeiten entwickeln. Vorbeugen, ein gesunder Lebensstil, zurück zur alten Natur, das alles kann helfen. Wer allerdings unter einer Allergie leidet, muss vorsichtig sein, seine Nahrungsmittel gut prüfen, immer ein Notfallset bei sich tragen und gegebenenfalls eine Immuntherapie machen. Man kann Allergien ausleiten, sozusagen über einen längeren Zeitraum behandeln, aber dies sollte man immer im Krankenhaus machen, denn die Selbsttherapie kann gefährlich sein.

Der Allergietest für zu Hause

Es gibt einen Allergietest, den man alleine zu Hause durchführen kann. Hierzu genügt eine kleine Menge an Blut, die man nach Anleitung entnimmt. Der Selbsttest untersucht Gräserpollen, die Hausstaubmilbe und Katzenhaare. Er kann keinen Arzt ersetzen, und sogar die Auswertung selbst sollte von einem Arzt übernommen werden. Der Test sagt nur oberflächlich aus, ob man eine mögliche Allergie haben könnte. Die Allergiebehandlung muss man auch beim Arzt machen, und viele Allergien kann man ohnehin nur unter ärztlicher Aufsicht untersuchen lassen, da beispielsweise ein allergischer Schock ausgelöst werden kann, der sofort behandelt werden muss. Der Test für zu Hause hat nur den Vorteil, dass er leicht anzuwenden ist.

Exotische Baumarten verursachen Allergien

Wir pflanzen gerne alles an, was wir weltweit entdecken, damit wir es nicht importieren müssen. Und genau diese Baum- und Pflanzenarten verursachen bei uns vermehrt Allergiezustände, die wir nicht unbedingt im Griff haben. Wir pflanzen Soja an, Olivenbäume, Mangobäume, Orangen- und Zitronenbäume, Bananenbäume, asiatische, indische und afrikanische Heilpflanzen, damit wir all die Nährstoffe bekommen, welche dem Rest der Welt gut tun. Auf regionale Pflanzen verzichten wir dafür zunehmend. Da unser Klima aber anders ist als in heissen Ländern, entwickeln unsere exotischen Pflanzen andere Nährstoffe, sie gedeihen einfach ein wenig anders. Pollen, Blütenstaub und Gräser fremder Länder verursachen in unserem Körper ein Ungleichgewicht, können den Darm schädigen und führen besonders beim Einatmen der Pollen zu allergischen Reaktionen. Wer keine Luft mehr bekommt, beginnt darüber nachzudenken, warum dies so ist, wenn er bis vor kurzem gesund war. Ein möglicher Auslöser könnten die Exoten sein, die aus vielen Gärten winken. Regionale Nahrung ist doch noch immer das Beste. Zypresse, japanische Zeder und der Olivenbaum gehören zu den schlimmsten Allergieauslösern, auch wenn sie noch so toll gedeihen.

Die Ambrosia Pflanze kann Allergien auslösen

Einst wurde die Ambrosia Pflanze aus den USA importiert, und heute wuchert sie überall, in Stadtparks, auf Grünstreifen, in Baumalleen, neben der Autobahn, auf fast jedem Stück Grün, welches wir vorfinden. Sie ist ein schlimmes Hindernis für Allergiker und verlängert die Allergiesaison deutlich. Gräser und Pflanzen wie die Ambrosia reagieren mit Stress auf Autoabgase und schädliche Umwelteinflüsse, sodass sich die Pollen viel intensiver auf Allergiker auswirken.

Histamin kann zu Allergien führen

Histamin befindet sich in konservierten Lebensmitteln, in Dosennahrung, in Fisch, Garnelen, Meeresfrüchten, in Tomaten, in Käse, in allen Lebensmitteln, die nicht frisch sind. Je verarbeiteter und konservierter ein Lebensmittel ist, umso höher ist der Histamingehalt. Histamin kann bei Allergikern zu Hautausschlag, Kribbeln in Fingern, Händen und am ganzen Körper führen, zu Hautreizungen und Juckreiz führen, Schwindel und Herzrasen auslösen und im schlimmsten Fall zu Kreislaufproblemen führen. Besser ist es, man verzichtet auf Konservendosen, ernährt sich frisch, wärmt sein Essen nicht mehrmals auf und legt sich eine Liste mit histaminreichen Lebensmitteln zu. In Brot kann auch Histamin stecken, wenn Hefe verwendet wird.

Heuschnupfen und Pollenallergie

Pollen von PflanzenAls Heuschnupfen bezeichnet man eine Allergie, die vorwiegend saisonal, im Frühjahr auftritt und auch als allergische Rhinitis bezeichnet wird. Das Immunsystem reagiert über, es reagiert viel zu stark auf die Eiweisse von Blüten, Gräsern, auf den Pollenflug in der Natur. Der Mensch kann sich alleine mit seinem körperlichen Abwehrsystem nicht dagegen wehren, denn genau dieses reagiert ja so intensiv auf die Pollen.

Die Betroffenen sind arm dran. Die Nase rinnt, juckt und brennt, die Augen jucken, tränen, brennen, sind gerötet, und wenn man eine Karotte im Mund hätte, wäre man glatt ein weisser Schneehase. Der Heuschnupfen hat uns einmal im Jahr fest im Griff. Natürlich sollte man etwas dagegen unternehmen und Medikamente nehmen, denn sonst sinkt die Lebensqualität förmlich gegen Null.

Es gibt Jahre, in denen der Blütenstaub besonders intensiv auftritt. In solchen Jahren ist es für die Betroffenen besser, so wenig wie möglich nach draussen zu gehen, und niemals ohne die nötigen Medikamente das Haus zu verlassen. In besonders windigen Jahren wehen die Pollen derart in Nase und Augen, dass Heuschnupfen Patienten ambulant betreut werden müssen, da die Allergie gefährlich sein kann. Manche Betroffene bekommen keine Luft mehr, leiden unter Asthma Schüben, weil sich der Blütenstaub durch das Einatmen im Hals ablagert. Das allergische Asthma tritt jedoch oftmals erst nach Jahren auf, weil sich die Erkrankung von den oberen Atemwegen in die unteren verlagert und hier dann die Entzündungsreaktionen auslöst.

Rezeptfreie Mittel gegen Heuschnupfen aus der Apotheke

Bitte, wie schützt man seine sensiblen Atemwege vor so viel Blütenstaub und Pollenflug? Sie könnten in die Apotheke gehen. Und weil dies viele Leute tun, gab es bereits erste ausgewertete Tests, wie man in den Apotheken über eventuelle Mittel gegen Heuschnupfen beraten wird.

Er fiel leider nicht zur vollen Zufriedenheit aus, denn was man in der herkömmlichen Apotheke an Arzneimitteln und Beratung erhält, das ist die erhöhten Apothekenpreise nicht wert. Da kann man ja glatt erhöhte Temperatur bekommen und mit Fieber im Bett liegen, dann würde die Beratung besser ausfallen. Heuschnupfen ist zwar weiter verbreitet als die Grippe, aber in Sachen Grippe kennen sich die Apotheker besser aus. Man bekommt zwar vom Schnupfenspray über allergielindernde Tropfen bis hin zum Inhalator alles gegen seinen Heuschnupfen, aber das richtige Mittel ist meistens nicht rezeptfrei dabei.

Ärztlich verordnete Medikamente gegen Heuschnupfen

Einer meiner Freunde lässt sich sein Asthmaspray aus den USA importieren, da weiss man wenigstens nie so genau, was man sich in die Nase zieht. Nun, wenn Sie keine Luft bekommen, Ihre Nase wie ein Wasserfall rinnt und Ihre Augen wie bei einem kleinen Schreibaby tränen, dann ist es höchste Zeit für dem Arzt, denn der kennt sich aus mit Heuschnupfen. Bevor Sie selbst zu wissen glauben, welches Medikament Sie brauchen, lassen Sie sich vom Arzt eine ordentliche Diagnose stellen, gehen danach mit Ihrem frisch erworbenen Rezept in die nächste Apotheke, dann bekommen Sie das, was Sie wirklich brauchen.

Viele Ärzte verschreiben nicht nur die reinen lindernden Medikamente, sondern auch Arzneimittel für die Stärkung des Immunsystems, denn die körpereigenen Abwehrkräfte müssen gestärkt werden. Manche Allergiker werden auch sanft an die Pollen herangebracht, damit sich im Körper nach und nach eine Resistenz entwickelt, aber dies sollte nur ärztlich begleitet werden, denn es ist mit Gefahren verbunden.

Heuschnupfen vermeiden - Wie entkommt man der Pollenallergie?

Wie können Sie alternativ zu weniger Heuschnupfen beitragen? Meiden Sie im Frühling alles, was grün ist und nach Natur riecht. Braun werden Sie auch im Solarium, und die frische Luft atmen Sie einfach durch die Klimaanlage, falls diese nicht einfach den ganzen Tag nur Luft umwälzt. Diese ungesunde Variante ist das Gesündeste, was Sie für einen Frühling ohne Heuschnupfen tun können.

Irgendwann haben sich alle Pollen irgendwo eingenistet und sind sesshaft geworden. Ab diesem Zeitpunkt können Sie das Solarium gegen die natürliche Sonne aus dem offenen Himmel eintauschen und die Klimaanlage ausschalten, denn frische Luft gibt es auch im Freien. Geniessen Sie den Altweibersommer, denn da fliegen nur noch die Bienen von einem Futternapf zum nächsten. Hoffentlich haben Sie keine Bienenallergie.

Heuschnupfen Patienten leiden enorm, wenn alle anderen Leute die erste Frühlingssonne geniessen. Bereits ein offenes Fenster kann zu einem Ausbruch der Symptome führen, weil sich der Blütenstaub an der Fensterbank ansetzt und durch den kleinsten Windhauch in die Wohnung geblasen wird. Draussen ist es für den Heuschnupfen Patienten direkt gefährlich, auch wenn frische Luft im Frühling noch so sehr als gesund angepriesen wird. Und so hofft man jedes Jahr, dass der Pollenflug nicht so heftig ausfallen mag.

Der Nasenfilter gegen Heuschnupfen

Mit einem Nasenfilter kann man seine Pollenallergie lindern. Es gibt ihn in verschiedenen Preisklassen und unterschiedlichen Grössen. Man steckt sich diesen Filter in die Nase und weniger Pollen finden den Weg ins Körperinnere, da man sie nicht mehr gehäuft einatmet. Wichtig ist, dass man den Filter in der richtigen Grösse wählt, sonst kann er die Nasenwände und Nasenschleimhaut verletzen. Der Filter ist zwar ein wenig unangenehm zu tragen, und manche Leute bekommen durch ihn schwerer Luft, aber zu Hause kann man ihn dennoch tragen, wenn man die gute Luft am Balkon geniessen will. Der Nasenfilter ist leider sichtbar, und so tragen ihn nicht viele Leute in der Öffentlichkeit, weil er ein optisches Handicap darstellt. Während des Schlafens sollte man ihn besser nicht tragen, wenn er beim Atmen stört, sonst schläft man nicht gut, weil man kaum atmen kann.

Die Pollenallergie kann das ganze Jahr über lästig sein

Mittlerweile sind Pollen so aggressiv geworden, dass sie das gesamte Jahr über mehr oder weniger lästig sein können. Nicht jeder Allergiker spürt dies jedoch gleichermassen intensiv, da wir vier verschiedene Typen unterscheiden. Der Durchschnittsallergiker ist nur zu bestimmten Zeiten auf bestimmte Gräser allergisch, wobei bei ihm die Symptome nicht so ausgeprägt sind und schnell wieder abklingen, wenn beispielsweise der Birkenflug vorüber ist. Hier kann man mit einer Nasendusche oder einer immunstärkenden Pollenimpfung nachhelfen.

Der Starkallergiker reagiert auf viele Gräser und Blüten allergisch, ist das ganze Jahr über gefährdet und sollte möglichst alles vermeiden, was mit Pollenflug zu tun hat, oder er lässt sich impfen. Der Kreuzallergiker reagiert auf Blüten und Früchte. Wenn er in eine Frucht beisst, bei deren Blüte er allergisch reagiert, können seine Lippen anschwellen, oder er bekommt Hautausschlag. Hier hilft es, wenn das Obst geschält wird, denn die auslösenden Stoffe befinden sich meist unter der Schale der Frucht.

Der Spätallergiker bekommt seine Pollenallergie meist erst im hohen Alter, nach den Wechseljahren, oder mit einem kranken Darm. Hier kann eine Darmsanierung helfen, ein gesunder Lebensstil, ein Aufbau der gesunden Darmbakterien, denn unsere Gesundheit sitzt im Darm fest.

Wichtiges über Pollen und Allergien

Pollen im Schlafzimmer können für Allergiker zum Problem werden. Sie kommen durchs geöffnete Fenster und setzen sich dann nachts am Kopfkissen ab. Wenn man darauf schläft, sind sie direkt in Augen- und Nasennähe. Besser ist es, man lüftet wenn möglich die Räumlichkeiten durch ein indirektes Fenster aus einem anderen Raum, nicht direkt durch das Schlafzimmerfenster. Ich als bekennender Luftfanatiker werde bei diesem Gedanken krank.

Studien haben übrigens gezeigt, dass Kinder, die mit schmutzigen Haustieren aufwachsen, beispielsweise am Bauernhof, oder mit Hunden, Kühen, Schweinen, Hühnern, später resistenter gegen Allergien sind. Der Umgang mit den Tieren löst eine Art Schutz aus, sodass der Körper sich an Staub gewöhnt. Auch Babys, die gestillt werden, sind weniger anfällig für Pollen.

Die Pollenfalle fängt alles ein

Mit einer Pollenfalle kann man seine Umgebung von Pollen befreien oder sie zumindest bekämpfen. Sie saugt alles ein, Pollen, Staub, Unreinheiten in der Luft, und sie zeigt uns, wie hoch die Pollengefahr am jeweiligen Tag ist, welche Pollen fliegen und wer besonders gefährdet ist. Diese staubsaugerartige Konstruktion gibt zahlreiche Statistiken preis, sodass man nachprüfen kann, welche Jahreszeiten in welchem Jahr pollenintensiv waren und welche Veränderungen stattfinden. Damit kann man die Medikamente für Allergiker gezielter und individueller einsetzen.

 


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Elisabeth Putz

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