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Was ist eine Allergie?

Darm
Eine Allergie ist eine ausgedehnte Unverträglichkeit. Der Körper reagiert auf Stoffe aus der Umwelt, beispielsweise auf Obst und Gemüse, Früchte, diverse Lebensmittel, Düfte und Duftstoffe, Umweltgase, Pollen und Blüten, Gräser und natürliche Bestandteile, Parfum und Kosmetik, etc. mit einer abwehrenden Reaktion, die soweit gehen kann, dass man keine Luft mehr bekommt, sich schwach fühlt, der Kreislauf zusammenbricht, und im schlimmsten Fall stirbt man daran.

Leute, die behaupten, man sei selber schuld, die Einflüsse von aussen wären nicht schlimm, nicht schuld, solche Leute sind ignorant, direkt ein wenig bösartig, da ein Allergiker wirklich plötzlich an einem Allergieschock sterben kann. Es gibt leider Energetiker?Energetikerinnen, die behaupten, man könne Allergien an simplen Handtests feststellen, in dem man den Arm hebt und er bei Wiederstand sinkt. Hiermit haben sich bereits einige Allergiker in Gefahr gebracht, die so etwas gutgläubig ausprobiert haben. Eine Energetikerin sagte sogar zu einer Gutgläubigen, das ätherische Öl sei nicht schuld, sie selbst sei schuld an ihrer Lage. Die Gutgläubige röchelte, bekam keine Luft mehr, und die Energetikerin wünschte ihr nur noch einen schönen Tag. Sie überlebte diesen unangenehmen Versuch und geht der Energetikerin seither aus dem Weg.

Allergien werden immer häufiger, weil wir ständig neue Lebensbedingungen schaffen. So bauen wir exotische Pflanzen, Blumen, Getreidesorten und Bäume an, oder wir importieren sie aus aller Welt. Sie passen sich an unser Klima an, die Fauna und Flora verändert sich, und nicht immer ist der Mensch dagegen immun genug. So entwickeln wir Allergien.

Der Darm spielt auch eine wesentliche Rolle, denn wenn die Darmflora nicht gesund ist, nicht genügend gute Darmbakterien vorhanden sind, könnten wir Allergien und Nahrungsmittel Unverträglichkeiten entwickeln. Vorbeugen, ein gesunder Lebensstil, zurück zur alten Natur, das alles kann helfen. Wer allerdings unter einer Allergie leidet, muss vorsichtig sein, seine Nahrungsmittel gut prüfen, immer ein Notfallset bei sich tragen und gegebenenfalls eine Immuntherapie machen. Man kann Allergien ausleiten, sozusagen über einen längeren Zeitraum behandeln, aber dies sollte man immer im Krankenhaus machen, denn die Selbsttherapie kann gefährlich sein.

Der Allergietest für zu Hause

Es gibt einen Allergietest, den man alleine zu Hause durchführen kann. Hierzu genügt eine kleine Menge an Blut, die man nach Anleitung entnimmt. Der Selbsttest untersucht Gräserpollen, die Hausstaubmilbe und Katzenhaare. Er kann keinen Arzt ersetzen, und sogar die Auswertung selbst sollte von einem Arzt übernommen werden. Der Test sagt nur oberflächlich aus, ob man eine mögliche Allergie haben könnte. Die Allergiebehandlung muss man auch beim Arzt machen, und viele Allergien kann man ohnehin nur unter ärztlicher Aufsicht untersuchen lassen, da beispielsweise ein allergischer Schock ausgelöst werden kann, der sofort behandelt werden muss. Der Test für zu Hause hat nur den Vorteil, dass er leicht anzuwenden ist.

Exotische Baumarten verursachen Allergien

Wir pflanzen gerne alles an, was wir weltweit entdecken, damit wir es nicht importieren müssen. Und genau diese Baum- und Pflanzenarten verursachen bei uns vermehrt Allergiezustände, die wir nicht unbedingt im Griff haben. Wir pflanzen Soja an, Olivenbäume, Mangobäume, Orangen- und Zitronenbäume, Bananenbäume, asiatische, indische und afrikanische Heilpflanzen, damit wir all die Nährstoffe bekommen, welche dem Rest der Welt gut tun. Auf regionale Pflanzen verzichten wir dafür zunehmend. Da unser Klima aber anders ist als in heissen Ländern, entwickeln unsere exotischen Pflanzen andere Nährstoffe, sie gedeihen einfach ein wenig anders. Pollen, Blütenstaub und Gräser fremder Länder verursachen in unserem Körper ein Ungleichgewicht, können den Darm schädigen und führen besonders beim Einatmen der Pollen zu allergischen Reaktionen. Wer keine Luft mehr bekommt, beginnt darüber nachzudenken, warum dies so ist, wenn er bis vor kurzem gesund war. Ein möglicher Auslöser könnten die Exoten sein, die aus vielen Gärten winken. Regionale Nahrung ist doch noch immer das Beste. Zypresse, japanische Zeder und der Olivenbaum gehören zu den schlimmsten Allergieauslösern, auch wenn sie noch so toll gedeihen.

Die Ambrosia Pflanze kann Allergien auslösen

Einst wurde die Ambrosia Pflanze aus den USA importiert, und heute wuchert sie überall, in Stadtparks, auf Grünstreifen, in Baumalleen, neben der Autobahn, auf fast jedem Stück Grün, welches wir vorfinden. Sie ist ein schlimmes Hindernis für Allergiker und verlängert die Allergiesaison deutlich. Gräser und Pflanzen wie die Ambrosia reagieren mit Stress auf Autoabgase und schädliche Umwelteinflüsse, sodass sich die Pollen viel intensiver auf Allergiker auswirken.

Histamin kann zu Allergien führen

Histamin befindet sich in konservierten Lebensmitteln, in Dosennahrung, in Fisch, Garnelen, Meeresfrüchten, in Tomaten, in Käse, in allen Lebensmitteln, die nicht frisch sind. Je verarbeiteter und konservierter ein Lebensmittel ist, umso höher ist der Histamingehalt. Histamin kann bei Allergikern zu Hautausschlag, Kribbeln in Fingern, Händen und am ganzen Körper führen, zu Hautreizungen und Juckreiz führen, Schwindel und Herzrasen auslösen und im schlimmsten Fall zu Kreislaufproblemen führen. Besser ist es, man verzichtet auf Konservendosen, ernährt sich frisch, wärmt sein Essen nicht mehrmals auf und legt sich eine Liste mit histaminreichen Lebensmitteln zu. In Brot kann auch Histamin stecken, wenn Hefe verwendet wird.

Heuschnupfen und Pollenallergie

Pollen von PflanzenAls Heuschnupfen bezeichnet man eine Allergie, die vorwiegend saisonal, im Frühjahr auftritt und auch als allergische Rhinitis bezeichnet wird. Das Immunsystem reagiert über, es reagiert viel zu stark auf die Eiweisse von Blüten, Gräsern, auf den Pollenflug in der Natur. Der Mensch kann sich alleine mit seinem körperlichen Abwehrsystem nicht dagegen wehren, denn genau dieses reagiert ja so intensiv auf die Pollen.

Die Betroffenen sind arm dran. Die Nase rinnt, juckt und brennt, die Augen jucken, tränen, brennen, sind gerötet, und wenn man eine Karotte im Mund hätte, wäre man glatt ein weisser Schneehase. Der Heuschnupfen hat uns einmal im Jahr fest im Griff. Natürlich sollte man etwas dagegen unternehmen und Medikamente nehmen, denn sonst sinkt die Lebensqualität förmlich gegen Null.

Es gibt Jahre, in denen der Blütenstaub besonders intensiv auftritt. In solchen Jahren ist es für die Betroffenen besser, so wenig wie möglich nach draussen zu gehen, und niemals ohne die nötigen Medikamente das Haus zu verlassen. In besonders windigen Jahren wehen die Pollen derart in Nase und Augen, dass Heuschnupfen Patienten ambulant betreut werden müssen, da die Allergie gefährlich sein kann. Manche Betroffene bekommen keine Luft mehr, leiden unter Asthma Schüben, weil sich der Blütenstaub durch das Einatmen im Hals ablagert. Das allergische Asthma tritt jedoch oftmals erst nach Jahren auf, weil sich die Erkrankung von den oberen Atemwegen in die unteren verlagert und hier dann die Entzündungsreaktionen auslöst.

Rezeptfreie Mittel gegen Heuschnupfen aus der Apotheke

Bitte, wie schützt man seine sensiblen Atemwege vor so viel Blütenstaub und Pollenflug? Sie könnten in die Apotheke gehen. Und weil dies viele Leute tun, gab es bereits erste ausgewertete Tests, wie man in den Apotheken über eventuelle Mittel gegen Heuschnupfen beraten wird.

Er fiel leider nicht zur vollen Zufriedenheit aus, denn was man in der herkömmlichen Apotheke an Arzneimitteln und Beratung erhält, das ist die erhöhten Apothekenpreise nicht wert. Da kann man ja glatt erhöhte Temperatur bekommen und mit Fieber im Bett liegen, dann würde die Beratung besser ausfallen. Heuschnupfen ist zwar weiter verbreitet als die Grippe, aber in Sachen Grippe kennen sich die Apotheker besser aus. Man bekommt zwar vom Schnupfenspray über allergielindernde Tropfen bis hin zum Inhalator alles gegen seinen Heuschnupfen, aber das richtige Mittel ist meistens nicht rezeptfrei dabei.

Ärztlich verordnete Medikamente gegen Heuschnupfen

Einer meiner Freunde lässt sich sein Asthmaspray aus den USA importieren, da weiss man wenigstens nie so genau, was man sich in die Nase zieht. Nun, wenn Sie keine Luft bekommen, Ihre Nase wie ein Wasserfall rinnt und Ihre Augen wie bei einem kleinen Schreibaby tränen, dann ist es höchste Zeit für dem Arzt, denn der kennt sich aus mit Heuschnupfen. Bevor Sie selbst zu wissen glauben, welches Medikament Sie brauchen, lassen Sie sich vom Arzt eine ordentliche Diagnose stellen, gehen danach mit Ihrem frisch erworbenen Rezept in die nächste Apotheke, dann bekommen Sie das, was Sie wirklich brauchen.

Viele Ärzte verschreiben nicht nur die reinen lindernden Medikamente, sondern auch Arzneimittel für die Stärkung des Immunsystems, denn die körpereigenen Abwehrkräfte müssen gestärkt werden. Manche Allergiker werden auch sanft an die Pollen herangebracht, damit sich im Körper nach und nach eine Resistenz entwickelt, aber dies sollte nur ärztlich begleitet werden, denn es ist mit Gefahren verbunden.

Heuschnupfen vermeiden - Wie entkommt man der Pollenallergie?

Wie können Sie alternativ zu weniger Heuschnupfen beitragen? Meiden Sie im Frühling alles, was grün ist und nach Natur riecht. Braun werden Sie auch im Solarium, und die frische Luft atmen Sie einfach durch die Klimaanlage, falls diese nicht einfach den ganzen Tag nur Luft umwälzt. Diese ungesunde Variante ist das Gesündeste, was Sie für einen Frühling ohne Heuschnupfen tun können.

Irgendwann haben sich alle Pollen irgendwo eingenistet und sind sesshaft geworden. Ab diesem Zeitpunkt können Sie das Solarium gegen die natürliche Sonne aus dem offenen Himmel eintauschen und die Klimaanlage ausschalten, denn frische Luft gibt es auch im Freien. Geniessen Sie den Altweibersommer, denn da fliegen nur noch die Bienen von einem Futternapf zum nächsten. Hoffentlich haben Sie keine Bienenallergie.

Heuschnupfen Patienten leiden enorm, wenn alle anderen Leute die erste Frühlingssonne geniessen. Bereits ein offenes Fenster kann zu einem Ausbruch der Symptome führen, weil sich der Blütenstaub an der Fensterbank ansetzt und durch den kleinsten Windhauch in die Wohnung geblasen wird. Draussen ist es für den Heuschnupfen Patienten direkt gefährlich, auch wenn frische Luft im Frühling noch so sehr als gesund angepriesen wird. Und so hofft man jedes Jahr, dass der Pollenflug nicht so heftig ausfallen mag.

Der Nasenfilter gegen Heuschnupfen

Mit einem Nasenfilter kann man seine Pollenallergie lindern. Es gibt ihn in verschiedenen Preisklassen und unterschiedlichen Grössen. Man steckt sich diesen Filter in die Nase und weniger Pollen finden den Weg ins Körperinnere, da man sie nicht mehr gehäuft einatmet. Wichtig ist, dass man den Filter in der richtigen Grösse wählt, sonst kann er die Nasenwände und Nasenschleimhaut verletzen. Der Filter ist zwar ein wenig unangenehm zu tragen, und manche Leute bekommen durch ihn schwerer Luft, aber zu Hause kann man ihn dennoch tragen, wenn man die gute Luft am Balkon geniessen will. Der Nasenfilter ist leider sichtbar, und so tragen ihn nicht viele Leute in der Öffentlichkeit, weil er ein optisches Handicap darstellt. Während des Schlafens sollte man ihn besser nicht tragen, wenn er beim Atmen stört, sonst schläft man nicht gut, weil man kaum atmen kann.

Die Pollenallergie kann das ganze Jahr über lästig sein

Mittlerweile sind Pollen so aggressiv geworden, dass sie das gesamte Jahr über mehr oder weniger lästig sein können. Nicht jeder Allergiker spürt dies jedoch gleichermassen intensiv, da wir vier verschiedene Typen unterscheiden. Der Durchschnittsallergiker ist nur zu bestimmten Zeiten auf bestimmte Gräser allergisch, wobei bei ihm die Symptome nicht so ausgeprägt sind und schnell wieder abklingen, wenn beispielsweise der Birkenflug vorüber ist. Hier kann man mit einer Nasendusche oder einer immunstärkenden Pollenimpfung nachhelfen.

Der Starkallergiker reagiert auf viele Gräser und Blüten allergisch, ist das ganze Jahr über gefährdet und sollte möglichst alles vermeiden, was mit Pollenflug zu tun hat, oder er lässt sich impfen. Der Kreuzallergiker reagiert auf Blüten und Früchte. Wenn er in eine Frucht beisst, bei deren Blüte er allergisch reagiert, können seine Lippen anschwellen, oder er bekommt Hautausschlag. Hier hilft es, wenn das Obst geschält wird, denn die auslösenden Stoffe befinden sich meist unter der Schale der Frucht.

Der Spätallergiker bekommt seine Pollenallergie meist erst im hohen Alter, nach den Wechseljahren, oder mit einem kranken Darm. Hier kann eine Darmsanierung helfen, ein gesunder Lebensstil, ein Aufbau der gesunden Darmbakterien, denn unsere Gesundheit sitzt im Darm fest.

Wichtiges über Pollen und Allergien

Pollen im Schlafzimmer können für Allergiker zum Problem werden. Sie kommen durchs geöffnete Fenster und setzen sich dann nachts am Kopfkissen ab. Wenn man darauf schläft, sind sie direkt in Augen- und Nasennähe. Besser ist es, man lüftet wenn möglich die Räumlichkeiten durch ein indirektes Fenster aus einem anderen Raum, nicht direkt durch das Schlafzimmerfenster. Ich als bekennender Luftfanatiker werde bei diesem Gedanken krank.

Studien haben übrigens gezeigt, dass Kinder, die mit schmutzigen Haustieren aufwachsen, beispielsweise am Bauernhof, oder mit Hunden, Kühen, Schweinen, Hühnern, später resistenter gegen Allergien sind. Der Umgang mit den Tieren löst eine Art Schutz aus, sodass der Körper sich an Staub gewöhnt. Auch Babys, die gestillt werden, sind weniger anfällig für Pollen.

Die Pollenfalle fängt alles ein

Mit einer Pollenfalle kann man seine Umgebung von Pollen befreien oder sie zumindest bekämpfen. Sie saugt alles ein, Pollen, Staub, Unreinheiten in der Luft, und sie zeigt uns, wie hoch die Pollengefahr am jeweiligen Tag ist, welche Pollen fliegen und wer besonders gefährdet ist. Diese staubsaugerartige Konstruktion gibt zahlreiche Statistiken preis, sodass man nachprüfen kann, welche Jahreszeiten in welchem Jahr pollenintensiv waren und welche Veränderungen stattfinden. Damit kann man die Medikamente für Allergiker gezielter und individueller einsetzen.

Was ist eine Nahrungsmittel Allergie?

Immer mehr Menschen leiden unter einer Nahrungsmittel Unverträglichkeit oder sogar unter einer Allergie. Im Supermarkt, auf allen verpackten Lebensmitteln ist es seit langer Zeit Pflicht, alle Inhaltsstoffe anzugeben, die in einem Produkt enthalten sind. So weiss man, was man kauft und kann eventuellen Unverträglichkeiten aus dem Weg gehen.

Für den Allergiker sind genaue Inhaltsangaben besonders wichtig, denn an einer Allergie kann man sterben, wenn man mit einem Lebensmittel in Kontakt gerät, welches einen Schock im Körper auslöst. Es kann zu Atemstillstand und Herzstillstand kommen. Nüsse, Erdbeeren, Soja, Milch und andere heikle Lebensmittel können bei Allergikern einen Schock oder leichte bis schwere Komplikationen auslösen, wobei ein Juckreiz oder Hautausschlag noch das Harmloseste sind.

In der Gastronomie sind seit einiger Zeit auch genaue Bezeichnungen zur Pflicht geworden. Die Bezeichnungen, in Buchstaben gekennzeichnet, verstehen Allergiker bestens und können sich im Restaurant gut orientieren, denn eine ungekennzeichnete Speisekarte kann gefährlich werden. Zur Vorsicht sollte sich der Allergiker jedoch zusätzlich beim Koch und Kellner erkundigen, ob das bestellte Essen für ihn in Frage kommt.

Wir leiden zunehmend an Glutenunverträglichkei, die bis hin zu einem geschwächten Darm führen kann, an Laktoseintoleranz, die bereits bei einem Glas Milch ihr Unwesen im Bauch treibt, an Fructoseintoleranz, wobei hier bereits kleinste Mengen an Fruchtzucker ausreichen, um sich unwohl zu fühlen, und an weiteren Unverträglichkeiten, die man jedoch nicht immer einwandfrei erkennen und nachweisen kann.

Spezielle Produkte, die glutenfrei, laktosefrei, fructosefrei, frei von Aromen, Farbstoffen und Konservierungsmitteln sind, werden zunehmend nicht nur von Allergikern, sondern auch von Nichtallergikern gekauft. Der Normalverbraucher kauft sie, weil sie ihm Gesundheit suggerieren.

Wenn man sich die Nahrungsmittel Unverträglichkeiten ansieht, so fällt auf, dass diese bei Menschen mit akademischer Ausbildung intensiver vorkommen. Vielleicht entwickeln wir eine erhöhte Sensibilität, vielleicht hängt dies auch mit unserem gesteigerten Denkvermögen und der hohen Hirnleistung zusammen, wenn das Gehirn im Dauerstress ist. Es hängt jedoch bestimmt mit unserem Lebensstil zusammen, der aus wenig Bewegung, wenig Frischluft und gehäuftem Fast-Food besteht. Kinder, die auf dem Bauernhof aufwachsen, entwickeln weniger Allergien, obwohl sie Rohmilch trinken. Die psychologische Komponente spielt bei Unverträglichkeiten auch eine Rolle, denn man reagiert zunehmend sensibel auf Lebensmittel, entwickelt Ängste beim Essen, sperrt ganze Nahrungsmittelgruppen aus und achtet genauestens auf die Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln.

Ersatzprodukte für Menschen mit Nahrungsmittel Unverträglichkeiten

Viele Menschen greifen zu Ersatzprodukten, veganer Ernährung, glutenfrei, laktosefrei, und ähnliches. Sie schmecken zwar nicht so gut, weil Gluten beispielsweise beim Backen Aromen entwickeln und Ersatzprodukte wirklich nur Notfallprodukte darstellen, aber wir tun dies für unsere Gesundheit. In veganen Ersatzprodukten sind leider oftmals Aromen, Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker enthalten, damit das Ersatzprodukt dem Originalprodukt nahe kommt.

Viele glutenfreie Produkte enthalten zum Ausgleich mehr Fett, mehr Kohlenhydrate und mehr Zucker. So tut man auch nicht unbedingt viel für seine Gesundheit. Besser ist es, man verzichtet auf Ersatzprodukte und bereitet sein Essen selber zu.

Tests für Nahrungsmittel Unverträglichkeiten

Um eine Nahrungsmittel Allergie oder eine Unverträglichkeit festzustellen, kann man einen IGG Test machen, der Antikörper im Blut nachweist. Viele Ärzte sind jedoch der Meinung, er bringt nichts, da diese Antikörper auch vorhanden sind, wenn man einmal mit diesem bestimmten Lebensmittel, gegen welches man vielleicht allergisch ist, in Verbindung gekommen ist, weil dies einfach Teil unseres normalen Immunsystems ist, und so könnte der IGG Test aussagen, dass man gegen sämtliche Lebensmittelgruppen eine Unverträglichkeit entwickelt hat.

Besser ist ein Pricktest, auch wenn dieser wiederum nicht gänzlich abklären kann, ob man eine Unverträglichkeit oder Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel entwickelt hat. Er kann kleine Allergien mit geringem Gefahrenpotential nachweisen. Wenn man beispielsweise auf Pollen allergisch reagiert, kann man auch auf Lebensmittel so reagieren, da das Obst, welches man verzehrt, ursprünglich mit den Pollen in Verbindung war. Auf jeden Fall sollte man zum Arzt gehen und einen Allergietest machen lassen.

Glutenunverträglichkeit bis hin zur Zöliakie

Zunehmend leiden heute Menschen unter einer Glutenunverträglichkeit. Anfangs bemerkt man dies nicht, und trotzdem verändert sich der Darm. Wenn man es bemerkt, nimmt man meistens schon extrem an Gewicht ab, fühlt sich geschwächt und müde, und man hat das Gefühl, als ob man mit der Nahrung nicht mehr genügend Nährstoffe aufnimmt. Eine Magen-Darm Spiegelung kann die Diagnose Zöliakie liefern, und in einigen fortgeschrittenen Fällen lässt sich das Krankheitsbild auch im Blut feststellen.

Weizenmehl ist ein grosser Auslöser, da heute vermehrt viel Klebereiweiss in der industriellen Verarbeitung von Brot, Nudeln und Teigwaren eingesetzt wird, damit die Produkte geschmeidiger werden. Die uralten Getreidesorten sind kaum noch am Markt, das Mehl hat sich verändert. So gesehen sind es nicht die Bestandteile aus Gluten, sondern die Veränderungen darin. Ich leide zwar an keiner Glutenunverträglichkeit, bin jedoch auf Dinkelmehl, Roggenmehl und uralte Mehlsorten umgestiegen und meide die Industrieware aus dem Supermarkt.

Laut neuesten Studien soll das Protein ATI für die Nahrungsmittel Unverträglichkeit auf Gluten verantwortlich sein. Der Magen, der Darm, die Lunge, die Nieren, das zentrale Nervensystem, alles wird angegriffen, wenn sich zu viel ATI im Körper befindet. Es entstehen Entzündungen im Körper, die uns schwächen und behandelt werden müssen. Glutenfreie Rohstoffe wie Buchweizen und Amerant können helfen, wenn man auf Mehl nicht verzichten will.

Laktoseunverträglichkeit - Milchprodukte sind tabu

Ungefähr 10% bis 15% der Menschen in Europa leiden an einer Laktoseintoleranz und vertragen keine Milchprodukte, weil sie den Milchzucker nicht vertragen. Man bekommt Bauchschmerzen, Durchfall, Magenkrämpfe, Darmbeschwerden, Übelkeit und rundum ein ungutes Gefühl. Früher konnte kaum jemand Milchzucker verdauen, heute ist dies in weiten Teilen Afrikas und Asiens noch so, aber wir in Europa haben durch eine Genveränderung gelernt, damit umzugehen, und so können uns Milchprodukte auch stärken, wenn wir sie vertragen.

Milchzucker ist ein Doppelzucker und muss im Körper erst gespalten werden. Wir können problemlos Glucose und Galactose spalten, sofern wir diesbezüglich keine Unverträglichkeiten entwickelt haben, aber Laktose muss erst gespalten werden. Im Darm entstehen Gase wie Methan, Kohlendioxid und Wasserstoff, die Laktose gelangt unverdaut in den Dickdarm, und es geht uns schlecht. Milch und Käse, Sahne und verarbeitete Milchprodukte in Fertiggerichten und Brotaufstrichen sollte man daher lieber meiden.

Histaminintoleranz - wenn der Körper verrückt spielt

Wenn man an einer Histaminintoleranz leidet, sind Thunfisch, Tomaten, gut gereifter Käse, Konservendosen und lang haltbar gemachte, fermentierte Lebensmittel nicht geeignet, um satt zu werden. Sie enthalten viel Histamin, was zu Beschwerden führen kann. Man kann hier beispielsweise unter einem Kribbeln auf der Haut bis hin zu brennender Haut leiden. Weiterverarbeitete, verfeinerte und haltbare Produkte sollte man meiden und lieber frische Lebensmittel essen.


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Elisabeth Putz

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