Wellness Ratgeber

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

Wie wichtig ist die Ernährung?

Die Ernährung ist das wichtigste Instrument, um zu überleben, aber was soll man essen und trinken, um gesund zu bleiben? Fastfood oder Slowfood, Fertiggerichte und Industrienahrung oder Selbstgekochtes, Superfood oder Funfood, Süssigkeiten oder Obst und Gemüse? Es gibt die unumstrittene Nahrung für den gesunden Geist und den vitalen Körper, und es existiert die umstrittene Seelennahrung, die wir ebenfalls brauchen, aber leider nur in kleinsten Mengen, sonst streikt unser Körper. Essen ist Genuss, und damit übertreiben es viele Leute, weil sie ständig geniessen möchten. Studien haben ergeben, dass unser Gehirn Botenstoffe aussendet, welche nach Zucker und Fett schreien, wenn wir uns vorwiegend süss und deftig ernähren. Der Heisshunger ruft am ehesten, wenn wir eine zuckerhaltige Nahrung zu uns nehmen. Andererseits sind mollige Leute mit einem normalen Blutzuckerspiegel und einem guten Cholesterinspiegel gesünder als dünne Leute, die einen niedrigen Zuckerspiegel haben. Und so kann man nicht pauschal sagen, was die richtige Ernährung ist, denn jeder Mensch ernährt sich individuell. Man kann nur sagen, dass Fastfood und Fertiggerichte ungesund sein können.

Wie ernährt man sich gesund? Vitamine fürs Immunsystem, Ballaststoffe für den Darm, gesunde Fette für die Zellen, Kohlenhydrate und Zucker für die Energiezufuhr. Im Grunde könnte man alles essen, in kleinen Mengen, aber trotzdem sollte man Fleisch und Süssigkeiten nicht so oft zu sich nehmen. Fastfood ist in der Regel ungesund, auch wenn der Regenwurm-Burger eine Ausnahme darstellt. Slowfood ist gesund, braucht aber Zeit, Geduld und gute Nerven, wenn man hungrig ist und sein Essen erst mühsam zusammenschnipseln muss. Und an reiner Lichternährung ist bis jetzt noch jeder gestorben, weil der Körper dehydriert, wenn man nichts ißt und nichts trinkt.

Unsere Ernährung ist so lange richtig und gesund, so lange wir nicht über unseren Hunger hinaus essen, solange wir das Essen nicht als Problemlöser ansehen. Wir bemerken ungesundes Essverhalten an unserem Körpergewicht, am Fetthaushalt, am Wasserhaushalt, wenn wir uns auf die Waage stellen. Manchmal wirkt eine Ernährungsumstellung wahre Wunder.

Unsere Ernährung sollte reich an ungesättigten Fettsäuren sein, viel Flüssigkeit in Form von Wasser und Tee enthalten, sie sollte genügend Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitalstoffe und Spurenelemente enthalten. Viele Leute leiden an Eisenmangel, an Vitamin D, Vitamin B12, oder an anderen Mangelerscheinungen, weil sie ihren Körper ignorieren.

Wir dürfen die Ernährung aber nicht nur auf einen spartanischen Lebensstil reduzieren, denn auch die Seele benötigt Nahrung. Schokolade beispielsweise kann gesund sein, wenn man dunkle Bitterschokolade verspeist und dabei darauf achtet, dass man nicht zu viel davon isst. Schokolade beinhaltet Flavonoide, ist sozusagen ein Lieferant von Glückshormonen.

Was ist Ernährung?

Ernährung ist Genuss, Lebenserhaltung und Lebensfreude, Gesundheit und Vitalität, da man essen muss, sein Essen aber auch geniessen darf. Ernährung ist all das, was wir speisen und trinken, womit wir uns essenstechnisch beschäftigen, was wir täglich in uns hineinstopfen. Lebensmittel, Nährstoffe, aber auch feinstoffliche Ernährung wie beispielsweise Licht und Luft, Liebe, Stress und Ärger. Man schluckt alles hinunter, das Positive und das Negative.

Ernährung, auch Nutritio genannt, ist die tägliche Nahrungszufuhr, die Nahrungsaufnahme, die im Körper verdaut und verarbeitet wird. Es ist die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen, die in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form in unserer Nahrung vorkommt. Damit betreibt der Körper seinen Stoffwechsel, erneuert sich, stärkt und regeneriert sich, und deckt damit seinen lebenswichtigen Energiebedarf ab. Ökologisch betrachtet wird untersucht, wie einzelne Organismen zueinander stehen, miteinander in Verbindung stehen, sich gegenseitig beeinflussen, und wie der gesamte Organismus funktioniert. In der Biologie schaut man sich die Anatomie und die biologischen Aspekte an, die Mundwerkzeuge, den Verdauungsapparat, den Stoffwechsel, und man beobachtet die Evolution, das heisst, die Veränderung der Nahrungsgewohnheiten. Und in der Ökotrophologie wird gelehrt, was Ernährung wirklich ist, weil das erforschte Wissen auch weitergegeben werden will.

Warum essen wir?

Orangen auf den AugenWarum essen wir eigentlich? Diese Frage scheint so banal, und doch steckt Grösseres dahinter, denn Menschen essen aus unterschiedlichen Gründen. Wir essen manchmal aus Frust und Kummer, nehmen zu und ärgern uns über unser Gewicht. Wenn ich meine Frustnahrung über Wochen hindurch in mich hinein stopfe, begnüge ich mich plötzlich mit meinem Gewicht und kaufe mir die Kleidung in Grösse 36, damit das Fett unterm Kleid verschwindet.

Wir essen aus Genuss, in Gesellschaft, denn wenn wir unter Leuten sind, schmeckt alles. Das merke ich an mir selber. Wenn ich mich in Gesellschaft befinde, schmeckt sogar das Essen aus den untersten Regalen vom Billigdiscounter, denn dann verschwinden die Häppchen reihenweise zwischen den unterhaltsamen Gesprächen in meinen Bauch hinein.

Wir essen, weil wir Nahrung brauchen. Und so haben sich mehrere Gruppierungen gebildet, die Veganer, die Vegetarier, die Fleischesser, und meine Gruppe, die Allesesser. Mir schmeckts einfach. Und so achte ich immer mit gutem Gewissen darauf, dass ich mich gesund ernähre, und stopfe mit schlechtem Gewissen drei Marmelade-Krapfen an einem einzigen Nachmittag in mich hinein. Wussten Sie, dass sich der Hefeteig symbolisch gesehen sogar noch im Magen ausbreitet?

Die Ernährungsgewohnheiten

Mit dem Essen verbinden wir viel Gefühl, intensive Emotionen, und so streiten sich Veganer, Vegetarier und Fleischesser oft darüber, welches Essen das Richtige ist. Die Emotionen kochen auf brodelnder Flamme, wenn es daarum geht, Umwelt, Körper, seelische Gesundheit und Fitness durch die reine Ernährung unter einen Hut zu bringen. Manche Veganer sagen, nur die Pflanzenkost hält uns gesund. Der Fleischesser meint, ohne Tier überlebt er kaum. Und der Veganer denkt sich nichts dabei, wenn er Eier, Milch und Käse konsumiert, weil er damit fit bleibt.

Essen ist auch eine Geschmackssache, denn der Gaumen lechzt nach den Freuden der tierischen und pflanzlichen Kost. Bereits im Mutterleib lernen wir, welche Nahrungsmittel uns gut tun und was wir bevorzugen oder ablehnen. Vor allem tendieren wir dazu, glutenfrei, laktosefrei, fettfrei, zuckerfrei und trotzdem vollmundig köstlich zu dinieren. So haben sich Trends und ganze Gruppen von Menschen entwickelt, welche gezielt nur wenige Lebensmittelgruppen ansteuern und ganze Nahrungsmittelgruppen weglassen. Einige Menschen leiden unter Intoleranzen, die müssen vieles weglassen, aber der gesunde Mensch muss dies nicht unbedingt zum Trend machen.

Essen ist unter anderem eine Sache der Persönlichkeit. Es formt Persönlichkeiten aus uns. So sind wir all das, was wir täglich in uns hineinstopfen. Wer unentwegt Zucker und Fett, Süsses und Deftiges konsumiert, wird eine eher aggressive, vorpreschende Persönlichkeit entwickeln, und der Grünzeug-Nascher wird eher eine zurückhaltende Persönlichkeit entwickeln. Unsere Darmbakterien neigen nämlich dazu, unser Gehirn zu nähren und zu formen, und Zucker macht hungrig und aggressiv, während basische Lebensmittel satt und zufrieden machen.

Essen ist Leben, denn wer nichts mehr zu sich nimmt, könnte verhungern, wenn er diesen Zustand lange genug durchzieht. Die Muskeln werden schwach, bis der Herzmuskel versagt, und wir dehydrieren, wenn wir uns nur noch von Lichtnahrung ernähren, nichts mehr essen und nichts mehr trinken wollen. Wie jemand lebt, ist im Grunde nicht so wichtig. Es kommt darauf an, ob er leben darf, so wie er will, oder ob er ständig von der Seite angepöbelt wird, weil er ein Wurstbrötchen verschlingt.

Toleranz und Nachsicht sind gerade beim Essen so wichtig wie die Luft zum Atmen, dann können wir viel besser miteinander und nebeneinander existieren. Wir müssen ja nicht immer hinhören, wenn sich Veganer und Fleischesser in der Luft zerfetzen, weil sie ihre Leidenschaft und ihre ganz persönliche Wahrheit verbal ausleben. Übrigens existieren Studien, die belegen, dass Veganer oft intoleranter sind, Menschen mit einem Hang zu Biolebensmitteln egoistischer durchs Leben gehen, und Allesesser eher tolerant eingestellt sind. Eine etwas wahnwitzige Studie belegt, dass Veganer und Bioliebhaber öfters lügen, weil sie ohnehin durch ihr Essverhalten glauben, sie seien die besseren Menschen, und daher gleichen sie dies im Leben durch so manche Notlüge und Unwahrheit aus. Fakt ist, der Mensch ist ein individuelles Wesen, und das Essen muss schmecken, satt machen und uns vitalisieren.

Essen ist eine Art Religion, die uns entweder zum allwissenden Guru, zum braven, lernwilligen Schüler, oder zum Normalverbraucher mutieren lässt. Es gibt Menschen, die zwingen ihren Ernährungsstil allen anderen auf und schliessen all jene Leute aus, die sich nicht an ihr Essverhalten halten. Für so manchen Veganer ist der Fleischesser ein Mörder und der Kuhmilchtrinker ein sonderbarer Kerl, der an Krebs erkranken wird. In alle Himmelsrichtungen hin wehen die Studien, die entweder belegen, dass der vegane Ernährungsstil der Richtige ist und der Fleischliebhaber erkrankt. Es existieren aber kaum Studien, die erklären, warum so viele Allesesser uralt werden und trotzdem gesund sind. Es gibt sie nämlich, und sie sind keine reinen Ausnahmen, die vielen Hundertjährigen, die tierische Nahrung, beispielsweise Fisch essen und sich bester Vitalität erfreuen. Fakt ist, die fanatischen Ernährungsapostel könnten selber irgendwann erkranken, weil sie sich permanent darüber aufregen, dass es Andersdenkende gibt. Bitte, Stress ist ungesund.

Essen ist auch eine Sache der genetischen Konstellation, der klimatischen Verhältnisse und der körperlichen und seelischen Einstellung. Es gibt gesunde Leute, die ihr Essen geniessen und zelebrieren, auch den Fisch und das Fleisch genussvoll inkludieren. Und es gibt Menschen, die essen aus Frust und werden krank, dick und träge. Diesen Zustand kann man auch als Veganer erreichen, wenn man Brot, Nudel und Kuchen in sich hineinstopft. Wenn wir uns das Klima ansehen, so essen die Nordländer eher fettreich und die Südländer eher ölhaltig. Studien zeigen jedoch, dass die mediterrane Ernährung fit macht und höchst einseitiges Essverhalten krank machen kann. Nicht jeder verträgt Nahrungsergänzung, welche ganze Lebensmittelgruppen ersetzen soll.

Man ist, was man ißt

Wir verkörpern alles, was wir essen, und das beginnt bereits morgens beim Frühstück. Marmelade ist süss und schmeckt gut, Magerkäse und Gemüseaufstriche sind dafür aber gesünder, selbst wenn sich der Magen dagegen wehrt. Schokolade ist nur etwas für die Seele, nicht aber für die Hüften, und Kuchen macht uns immer dick. Smoothies sind keine Ersatzmahlzeiten, eher fette Snacks, wenn sie Zucker und Frucht enthalten, und der obligatorische Kaffee to go ist nur für zwischendurch geeignet, wenn man seinen eigenen Kaffeebecher nicht bei sich trägt, denn der Plastikbecher verstopft die Umwelt. Wer nachhaltig auf seine Ernährung achtet, kauft Lebensmittel, die dem Körper gut tun, und wer schlemmt, sollte lieber nicht auf die Waage treten, sonst tritt er womöglich einen ganzen Elefantenladen kaputt. Grundsätzlich kann man heute jede Mahlzeit online kaufen, es kommt nur auf die Lieferzeiten an.

Wie beeinflusst uns die Ernährung?

Die Ernährung beeinflusst uns körperlich, geistig, sozial, psychisch und seelisch, wobei wir durch die Nahrung, die wir konsumieren entweder träge und labil, oder leistungsfähig und erfolgreich werden können. Wir essen Rohkost oder Konserviertes, ernähren uns kulturell, religiös und sozial unterschiedlich, und unser Essverhalten, welches in der Ernährungswissenschaft untersucht wird, gibt Aufschlüsse darüber, ob ein Mensch ein gewisses Ernährungsfehlverhalten an den Tag legt oder sich gut nährt. Der Urmensch verspeiste vorwiegend Fleisch, und so ist der heutige Mensch eher als Fleischfresser und nicht überwiegend als Pflanzenfresser unterwegs, was sich jedoch in jüngster Zeit zunehmend ändert, denn wir haben mit dem uralten Australopithecus nichts mehr gemeinsam, wenn wir zum Veganer mutieren.Womöglich machen wir eines fernen Tages Photosynthese, stellen uns zusammen mit den Pflanzen auf die Weide und warten, bis uns ein Tier frisst.

Unsere Nährstofe werden in Makronährstoffe wie Proteine, Fette und Kohlenhydrate, sowie in Mikronährstoffe, wie Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Spurenelemente eingeteilt. Erstere liefern uns die nötige Energie, zweitere versorgen uns mit wichtigen Stoffen, die wir für unsere Funktionsfähigkeit benötigen. Wir verkörpern alles, was wir essen, da sich die Nahrung in uns entfaltet. Gesunde Ernährung macht uns schön, vital, stark und fit. Ungesunde Ernährung macht uns krank, schwach, depressiv und unter Umständen dick. Wir sollten aber auch hin und wieder geniessen dürfen, Schokolade und Kuchen essen, damit der Seelenfrieden gewährleistet ist. Und wir sollten so oft wie möglich selber kochen, damit die Industrienahrung keine Chance hat, sich in unserem Körper auszubreiten. Essen macht glücklich, wenn man darauf achtet, was man schlemmt. Trinken ist übrigens sehr wichtig, da uns 2 bis 3 Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt, schön machen können und die Haut straffen. Wasser und ungesüsster Kräutertee sind am gesündesten. Die Ernährung spielt auch in der Medizin eine grosse Rolle, wobei man hier die orale und die künstliche Ernährung unterscheidet. Erstere lässt sich noch gut kauen, zweitere bekommt man durch eine Sonde verabreicht, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, selbst zu essen.

Die richtige Ernährung ist alles und noch viel mehr, denn jeder einzelne von uns gedeiht durch die tägliche Ernährung, gut, besser oder weniger gut, was er eben zu sich nimmt. Die Nahrungszufuhr bedeutet alles, das pure Leben, da können die Befürworter von Lichtnahrung noch so darauf beharren, dass man nichts zu essen braucht. Essen ist für den Dicken eine Qual, als ob die Atmung aussetzt, wenn man nichts zwischen die Zähne bekommt. Und so greifen Übergewichtige gerne zu, wenn es um Zucker und Fett geht, weil es so gut schmeckt.

Für Menschen auf Diät ist es das Aussortieren von Fett und Zucker, denn Schlankheit muss leiden. Für den Veganer ist es die Suche nach neuen pflanzlichen Nahrungsquellen, das Aussortieren tierischer Produkte, denn man will bloss nicht sündigen. Essen bereichert die Nahrungsmittelindustrie, es ist ein Gesundheitsfaktor, ein Kult, ein Lifestyle. Und wenn ich meine Schokolade aus meiner sündigen Lade herausnehme und verspeise, dann ist es ein Stilbruch, denn ich bin immer auf Diät.

Welche Ernährung ist gesund?

Wir ernähren uns richtig, wenn wir auf natürliche Lebensmittel aus dem Bioanbau zurückgreifen. Wir benötigen essentielle Fettsäuren, Kohlenhydrate, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, ein wenig Zucker, und dies erreichen wir, indem wir uns vorwiegend basisch ernähren, damit unser Säure-Basen Haushalt ausgeglichen ist.

Das Vitamin B12 ist übrigens nur ausreichend im Fleisch, vorwiegend im Schweinefleisch enthalten und kann nur von dort aus dem Körper optimal zugeführt werden. Veganer sind oft jahrelang zufrieden, bis sie Mangelerscheinungen bekommen, denn das Vitamin B12 ist lange Zeit im Körper existent, bis es irgendwann fehlt. Babys und Kleinkinder sollten auf keinen Fall nur vegan ernährt werden, da sonst Entwicklungsschäden im zentralen Nervensystem auftreten können.

Brot, Nudel, Reis und Kartoffel machen uns zwar satt, aber auch dick, denn diese Nahrungsmittel rufen nachher eine Art Heisshunger hervor, da sie Kohlenhydrate enthalten. Obst und Gemüse sind gesund, aber nicht jeder verträgt dies im rohen Zustand. Besser ist es, man gart das Gemüse. Obst kann man jedoch grösstenteils mit Schale essen. Heisshunger vermeidet man, indem man morgens gut frühstückt, viel pures Wasser trinkt, regelmässige kleine Mahlzeiten zu sich nimmt und auf zu viel Zucker verzichtet.

Milchprodukte, Käse, Eier, Joghurt und Co sind gar nicht so ungesund, wie man denkt. Besonders die Eier beinhalten gutes Cholesterin,Eiweiss und Protein, welches wir auch in einer gewissen Menge benötigen. Ich esse gerne Eier und bin noch nicht daran gestorben.

Wie ernährt man sich richtig?

Für den Veganer darf es nur Pflanzenkost sein. Für den Vegetarier darf es zudem ein wenig vom Tier sein, vielleicht ein Ei, Käse und Milch. Und für den Allesfresser darf es zusätzlich auch das Tier selbst sein, wenn er gedankenlos am Fleisch nagt. Viele Vitamine, ausreichend Ballaststoffe, wenige Kohlenhydrate, wenig Fett, nur ganz wenig Zucker, abwechslungsreich und köstlich, so muss das Essen sein, damit es schmeckt und überwiegend gesund ist. Vielleicht fangen Sie mit Gemüse an, denn Gemüse hat noch niemanden umgebracht.

Der Veganer verzichtet auf Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Käse, auf alles Tierische, was jedoch nach Jahren oder schon viel früher einen Vitamin B12 Mangel zur Folge haben kann, wenn man nicht aufpasst und keine Nahrungsergänzung einnimmt. Der Fast-Food Junkie verzichtet auf natürliches Gemüse, denn das spart Zeit. Dass Nahrungsergänzung zusammen mit schnellem Essverhalten, mit Burger, Pommes und Pizza auf Dauer ungesund sind, belegen Studien, welche zeigen, dass die Blutwerte mit dieser Ernährungsweise zunehmend schlechter werden. Heute wird vieles mit Fruchtzucker gesüsst, auch wenn längst festgestellt wurde, dass dieser Zucker erst in den Organen abgebaut wird und nicht unbedingt gesund ist.

Es kommt darauf an, wie und was man isst, aber auch wann man isst, denn der Körper gewöhnt sich an einen regelmässigen Verdauungskreislauf und wird krank, wenn man unregelmässige Mahlzeiten zu sich nimmt.

Essen macht satt und glücklich, aber wir wollen im Grunde schlank sein, auch wenn sich dicke Menschen durchwegs genauso wohl fühlen. Wer dick ist, hat ein höheres Risiko, an diversen Zivilisationserkrankungen zu leiden, die das Leben empfindlich beeinträchtigen. Zu schlank zu sein, ist laut den neuesten Erkenntnissen jedoch auch nicht gesund, weil selbst ein magerer Körper Herz-Kreislauf Probleme bekommen kann, wenn die nötigen gesunden Fette, welche die Zellwände schützen, fehlen. Deshalb sollten wir ein gesundes, und kein perfektes Idealgewicht bevorzugen.

Neben dem herkömmlichen Essensgenuss sind Smoothies am Vormarsch. Man kaut das Obst und Gemüse nicht mehr, man schluckt und trinkt es in sich hinein. Die gesündeste Variante ist der Smoothie aber nicht, da das pure Obststück und das naturbelassene Gemüsehäppchen besser verdaut und vom Körper aufgenommen werden kann, wenn man es gründlich kaut anstatt es zu trinken. Fakt ist jedoch, dass Softdrinks heute einen schlechten Ruf geniessen, da sie den Darm und somit die gesunden Darmbakterien schädigen können. Gesund lebende Leute verzichten deshalb gerne auf Cola, Fanta und Sprite.

Wichtig ist, dass man das Essen verträgt, denn nicht jeder Darm kann alles verdauen. Es sind die Darmbakterien, die uns leiten und uns sagen, was gut für uns ist. Wer seine Darmbakterien jedoch durch falsche Ernährung abtötet, wird körperlich und mental labil, weil im Darm unser zweites Gehirn liegt und genauso Entscheidungen trifft, wie unser Hirn im Kopf es tut.

Wie ernährt man sich ungesund? Ungesund sind Zucker und zu viel Fett, Fastfood, Fertiggerichte, versteckte Zusatzstoffe und künstliche Aromen. Ungesundes Essen besteht aus ungesundem, grösstenteils tierischem Fett, verstecktem Zucker und Zuckerersatzprodukten, kurzkettigen Kohlenhydraten, stark verarbeiteten Lebensmitteln, und vor allem die Konservierungsmittel im Essen können uns krank machen.

Man ernährt sich automatisch gesund, wenn man Bioprodukte kauft, auf die Natürlichkeit der Nahrungsmittel achtet, und wenn man frische Lebensmittel verspeist. Das Essen muss uns allerdings schmecken, sonst hat man ja auch nichts davon.

So ernährt man sich bewusst gesund

Sie frühstücken, essen zu Mittag und eine Kleinigkeit am Abend. Auf dem Teller sollten die Portionen nur so gross sein, dass sie notfalls auch in Ihre Hand hinein passen würden. Sie ernähren sich von natürlichen Lebensmitteln, welche nicht vorher schon verarbeitet und in Schälchen oder Dosen abgepackt wurden.

Sie verzichten auf Schokolade und Süssigkeiten und essen zwischen den drei Mahlzeiten nichts, was Sie nachher sofort bereuen. Süsses ist nur für den Ausnahmefall da, denn dann dürfen Sie zwei Pralinen am Tag verzehren, aber bitte nicht zwei von den grössten Pralinen der Welt. Die Seele braucht hin und wieder auch Nahrung. Übrigens kann man Süsses durch Früchte ersetzen, die beinhalten auch genügend Zucker, Fruchtzucker, der den Geist nährt, wenn er gezielt im Körper eingesetzt wird.

Sie ernähren sich von Obst und Gemüse, Fisch und magerem Putenfleisch, Getreide, wenig Reis und Nudeln, denn die machen dick. Sie steigen um auf Vollkornbrot mit Roggenmehl. Sie trinken Wasser und Kräutertee und lassen bitte Ihren süssen Saugmund weg von Limonaden und Fruchtsäften, es sei denn, Sie pressen die Orangen selbst aus. Sie essen Salate, denn es soll tatsächlich Salate geben, welche als vollwertige Mahlzeit dienen.

Auf den Teller kommt beispielsweise Fisch mit Gemüse, Fleisch mit Tomatensalat, denn zu Fisch und Fleisch sollten Sie nur eine einzige Beilage essen.

Welche Trendnahrung ist gesund?

Die gesunde Karotte liegt im TrendWir leben immer gesünder und werden trotzdem vermehrt krank. Dies liegt daran, dass es in der Nahrungsmittelindustrie fortlaufend Trends gibt, die unseren Fett- und Zuckerhaushalt nähren. Der Smoothie ist beispielsweise so ein Trend. Er schmeckt süss, es stecken jede Menge Früchte drin, und der Fruchtzucker kann uns zu Diabetikern machen. Angereichertes Superfood ist ein weiteres Beispiel für einen Trend, der uns mit Fetten versorgt. Das natürliche Essen reicht nicht mehr aus, und so werden Gemüsesorten mit Zucker angereichert und dienen als süsses Supergemüse. Die Wurst wird mit Omega 3 Fettsäuren angereichert, der Tee wird mit Ascorbinsäure angereichert, und das Brot wird zusätzlich mit künstlichen Vitaminen und süssen Früchten versehen, damit es uns schmeckt und wir zusätzliche Nährstoffe aufnehmen. Natürliches Superfood gerät in Vergessenheit, weil die Supermärkte voll von angereicherten Lebensmitteln sind. Man verspeist heute keinen Naturjoghurt, man ißt probiotischen Joghurt, angereichert mit guten Darmbakterien. Und wir bezahlen mehr dafür, weil wir glauben, wir leben damit gesünder.

Einige Trends in der Ernährung sind tatsächlich gesund, beispielsweise die vegane oder die vegetarische Ernährung. Andere sind mit nahezu verschwindender, homöopathischer Gesundheit bestückt, sie sind nur teuer.

Wir kochen selber - vorwiegend Pizza

Aktuell geht ein Trend hin zum Selber-Kochen. Jedes Mal, wenn wir uns zurückziehen müssen, weil eine Pandemie wütet, werden wir zu Profiköchen, weil wir nicht hungern wollen. Der Pizzaservice ist zwar praktisch, aber auf Dauer kann er täglich zur Eintönigkeit führen. Deshalb boomen die Supermärkte, welche zusätzlich zu ihren Lebensmitteln ganze Kochmagazine herausgeben, damit der Kunde weiss, was er mit den Produkten machen kann. Die individuelle Küche boomt, aber auch die Fertiggerichte, weil einfach nicht jeder ein gut garniertes Händchen in der Kochnische hat. Und aus diesem Grund werden wir dick, wenn wir nach dem Essen am Sofa schlummern, um den Brei zu verdauen. Es führt nur ein Weg aus dieser Fettfalle heraus, Slowfood mit anschliessendem Fastfitnesstraining.

Bionahrung ist gesund

Bio- Lebensmittel sind auf jeden Fall gesünder als konventionelle Produkte, aber trotzdem muss man einiges beachten. Das Biosiegel ist wichtig, die Herkunft des Produktes, das Anbaugebiet und dessen Beschaffenheit, und man sollte sichergehen, ob es über der normalen EU-Norm für Bio steht, denn die normale Norm erlaubt sogar Gentechnik und andere Zusatzstoffe, wo hingegen strengere Siegel alles ausschliessen, was nicht ökologisch ist. Aktuell liegen Bio und Öko im Trend. Wir achten beim Einkaufen darauf, gehen in Bio-Restaurants, bevorzugen Vegan oder Vegetarisch, und wir sehen sämtliche Lebensmittel, die aus konventionellem Anbau kommen als schlecht, ungesund, förmlich gefährlich an. Aber Achtung, Bio ist kein geschützter Begriff, und so können sich darin sogar bis zu einem gewissen Prozentanteil Genmanipulation, Kunstdünger, Antibiotika und Konservierungsmittel befinden, denn weltweit und auch europaweit hat man sich auf Grenzwerte geeinigt. Einige Biosiegel versprechen das pure Bio, was von Land zu Land unterschiedlich geregelt ist. Wer seine Lebensmittel vom Bauern bezieht, selber anbaut, oder wer im Reformhaus kauft, kann ziemlich sicher sein, dass er wirklich Bioprodukte konsumiert.

Gesunde industrielle Ernährung

Die Industrie gaukelt uns immer wieder eine Art gesunde Ernährung vor. Da gibt es das Wohlfühljoghurt, den Fitnessdrink, das Wellnessgebäck, eine Fitnessmolke oder ein Gesundheitsbuffet. In diesen industriell hergestellten Lebensmitteln steckt jedoch jede Menge an Zucker, auch oft versteckter Zucker oder Fructose. Und auch Transfette sind enthalten, die der Mensch nicht gut verträgt. Das macht uns dick und krank. Es sind Aromen, Konservierungsmittel und Zusatzstoffe drin enthalten, und zum Abnehmen sind diese industriellen Mittel nicht geeignet, da der enthaltene Zucker hungrig macht und für einen Jojo-Effekt sorgt. Aber wir fallen immer wieder auf dieses vermeindliche gesunde Essen herein, weil uns bereits die Verpackung vorgaukelt, dass hier Fitness und Gesundheit drinsteckt.

Wie gesund sind angereicherte Lebensmittel?

Viele Lebensmittel zählen zu den Superfoods, da sie mit Nährstoffen angereichert werden. Da hat man dann ein probiotisches Joghurt in der Hand, probiotische Milch, oder eine Wurst mit Omega 3 Fettsäuren. Wir scheiden jedoch den Überfluss an gesunden Bakterien entweder gleich wieder aus, oder die Probiotika gelangen erst gar nicht in den Darm. Hier muss man genau hinsehen, ob ein Lebensmittel wirklich so gesund ist.

Wie gesund sind Light Produkte?

Light Produkte versprechen weniger Fett und oft sogar weniger Zucker. Sie versprechen einen Schlankheitseffekt und wirken rein äusserlich gesund. Light Produkte werden aber oft durch Zucker aufgepeppt, wenn sie weniger ett enthalten, und sie werden mit Fruchtzucker und Zuckerersatz aufgepeppt, wenn sie weniger Zucker enthalten sollen. Hier finden wir versteckte Dickmacher vor, die beim Abnehmen nicht hilfreich sind. Besonders die Light-Chips enthalten Aromen und dickmachende Zusatzstoffe, damit sie gut schmecken. Hier tappt man in die Light Falle, denn weniger Fett und weniger Zucker bedeutet nicht automatisch weniger Kalorien. Übrigens gibt es eine Light-Margarine mit nur 40% anstatt 80% Fett, aber hier ißt man Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Zucker und Palmfett.

Wie gesund ist Rohkost?

Wer sich von Rohkost ernährt, lebt gesund, aber nicht jeder Magen und jeder Darm kann diese Nahrung verdauen, ohne sich anstrengen zu müssen. Und so verträgt nicht jeder Mensch die Rohkost ohne Bauchschmerzen zu bekommen. Rohe Produkte werden nur bis zu 42 Grad erhitzt, eigentlich nur angewärmt, nicht gebraten oder gekocht. Sie enthalten noch die meisten Vitamine, was bei Obst und Gemüse hilfreich ist. Rohkost ist ohne Fleisch am gesündesten, denn Fleisch muss man bei mindestens 170 Grad erhitzen, damit Keime und Bakterien abgetötet werden. Alle tierischen Produkte müssen weiterverarbeitet, gepökelt, pasteurisiert oder erhitzt werden, sogar die rohe Milch, damit sie möglichst keimfrei bleiben. An Rohkost muss man sich erst langsam gewöhnen, denn der Verdauungsapparat wird hierbei stark beansprucht. Kräuter, Samen, Früchte und Gemüse kann man jedoch beliebig miteinander kombinieren, und das Essen ist schnell zubereitet, weil es ja roh gegessen wird.

Eßbare Blumen und Blüten

Wie gesund sind eßbare Blumen? Sie enthalten viele natürliche Aromen, und sie sind eine Gaumenfreude und eine Augenweide, denn die Geschmacksnerven und der Sehsinn essen mit. Blumen sind empfindlich, müssen frisch gegessen werden, dürfen nicht gedüngt und haltbar gemacht werden, und sie enthalten oft Abwehrstoffe, die schwer verdaulich sind. Aber sie sind lecker und duften gut.

Babynahrung ist gesund für Kinder und Erwachsene

Bei Babynahrung kann man nicht viel falsch machen, denn hierfür gelten sehr hohe Standards, da Kleinkinder unsere Zukunft sind, empfindlich reagieren und noch kein ausgereiftes Immunsystem besitzen. Babys müssen wachsen, und hierfür dienen Mais und Reis als Grundlage, welches wir in jedem Babyglas vorfinden. Wenn Erwachsene die Babygläser naschen, weil beispielsweise der fruchtige Babybrei so lecker schmeckt, werden sie dick und träge. Trotzdem ist Babynahrung für Babys und Erwachsene geeignet.

Vegan oder vegetarisch - Was ist gesünder?

Welche Ernährung ist besser, vegan oder vegetarisch? Bei veganer Kost ernährt man sich ausschliesslich von Pflanzen, keinerlei tierische Produkte sind hier erlaubt. Und so benötigt so manch ein Veganer langfristig Nahrungsergänzung mit Vitamin B12, wenn das Blutbild nicht mehr stimmt. Der Veganer muss sich gut über die Nährstoffe im Essen informieren, sonst erleidet er Mangelerscheinungen.

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff

Magnesium dient in unserem Körper als einer der wichtigsten Mineralstoffe. In der Nahrung kommt er in Vollkornprodukten und in Gemüse vor. So ist es besser, ein Dinkel-Vollkornbrot zu essen, anstatt Weissbrot aus Weizen zu geniessen. Ich esse seit einiger Zeit gerne Gemüsebrote.

Magnesium sorgt im Körper für einen ausgewogenen Elektrolythaushalt, und es ist für mehr als 300 Prozesse verantwortlich, unter anderem für den Wimpernaufschlag, den wir Frauen so herzhaft ausüben. Wer jedoch hoch dosierte Magnesiumpräparate zu sich nimmt, muss mit vorübergehendem Schwindel rechnen, der auftreten kann, denn der Mineralstoff arbeitet im Körper.

Der Mensch braucht Zink

Wir benötigen Zink, aber es kommt auf die Menge an. Wer zinkhaltige Lebensmittel wie Haferflocken und Linsen zu sich nimmt, benötigt im Grunde keine zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel. Wer jedoch einen Zinkmangel hat, dem könnten die Nahrungsergänzungen gut tun, denn zu wenig Zink im Körper lässt Entzündungen leichter aufkeimen. Zink hemmt Entzündungen und stärkt das Immunsystem, reguliert einige wichtige Stoffwechselaktivitäten und hält unseren Körper basisch in Balance. Natürlich hilft nicht nur der Zink alleine, unseren Body fit zu halten, es ist das Zusammenspiel vieler Faktoren. Lassen Sie unbedingt Ihren Zinkwert im Blut messen, damit Sie auf der sicheren Seite sind, denn zu viel Zink ist schädlich und kann schwere Erkrankungen auslösen, woran man im schlimmsten Fall stirbt. Wer Zink als Nahrungsergänzungspräparat zu sich nimmt, sollte auf eine in der EU gängige Dosierung achten und seine Zinkwerte regelmässig beim Arzt checken lassen. Hoch dosierte Zink-Präparate aus dem Internet sind gefährlich. Greifen Sie lieber zu Produkten aus der Apotheke Ihres Vertrauens, vielleicht ist der Apotheker attraktiv genug, um immer wieder hinzugehen.

 

Unterwegs und im Restaurant gesund ernähren

Sogar im Restaurant bietet die Speisekarte gesunde Speisen an, wenn Sie nicht gerade mit beiden Beinen in einem fetten Fastfood Laden stehen. Unterwegs können Sie sich von Salaten ernähren, denn damit machen Sie selten etwas falsch. Natürlich werden in den Restaurantküchen fetthaltige Zusatzstoffe und Aromen verwendet, damit der Gast gerne wiederkommt.

Besonders in den Sossen und Cremes stecken die kleinen Sünder. Wenn Sie sich Putenfleisch aussuchen und das leckere Beiwerk auf dem Teller liegen lassen, aber dafür einen Salat dazu bestellen, sind Sie nachher auch satt. Fisch und vegetarische Speisen machen sogar im Restaurant eine schlanke Figur.

Richtige oder falsche Ernährung?

Ich tendiere nach jeder Diät dazu, einen ausgeprägten Jojo-Effekt zu entwickeln. Ich nehme danach wieder zu. Nach jeder Knäckebrot-Phase greife ich zu den für mich falschen Nahrungsmitteln und hoffe, eines Tages einen Schönheitschirurgen zu treffen, der mein Fett am Bauch absaugt und meine Bauchfalten strafft.

Was richtig oder falsch am täglichen Essen ist, merken wir ohnehin an unserem Gewicht, denn schlanke Leute ernähren sich irgendwie richtig, sonst würden sie nicht diese sündig neidvolle Figur an sich tragen. Ich bin innerlich schlank, habe sogar manchmal schlanke Gedanken, nur äusserlich kämpfe ich mit ungesundem Essen, welches jedoch so gut schmeckt, dass ich nicht Nein sagen kann.

Mit welcher Ernährung lebt man länger?

Lebensverlängernd wirkt eine Ernährung, die dem individuellen Körpergefühl entspricht, von allem ein wenig, und bloss nicht zu viel. Der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel verkürzt laut Studien sogar die Lebensdauer, kann Allergien und Mangelerscheinungen auslösen, und er führt zu Unter- oder Übergewicht.

Ich lernte einst einen Menschen kennen, der vermied Salz und Pfeffer, denn das würde dem Körper zu viele Giftstoffe zuführen. Er war spindeldürr, hatte eine graumelierte Haut und war sehr überzeugt von seinem Ernährungsmodell, auch wenn er schwer Luft bekam und aggressiv reagierte. Zusammen mit einem Heilpraktiker lehrte er in Seminaren, was Gewürze alles im Körper verursachen. Gewürze sind wichtig, wenn man sie vorsichtig dosiert, denn nicht umsonst ist Salz das weisse Gold der Erde.

Im Ausgleich steckt das gesunde Leben, denn wir ernähren ja nicht nur unseren Körper alleine, wir nähren auch Geist und Seele. Mit ausschliesslich veganer Nahrung leben wir nicht unbedingt länger, denn auch in Pflanzen lauert Nitrat, und das kann Krebs auslösen. Nitrit und Nitrat kommen besonders in der Natur, im Gemüse vor. Trotzdem benötigen wir Pflanzen, Getreide, Obst und Gemüse, denn es ist gesund. Unser Körper lebt in einem Kreislauf und muss so gefüttert werden, dass er sich wohlfühlt.

Es sind die Gene, die in erster Linie für die Stabilität unseres Körpers und unser Altern verantwortlich sind. Dies haben Genforscher herausgefunden. Übrigens kenne ich einen Genforscher, der würde niemals genmanipulierte Nahrung zu sich nehmen, weil sie Krebs auslösen kann. Gen-Reis, Gen-Mais, genmanipulierte Wurst und Käseart sind nicht ausreichend auf Langzeitfolgen erforscht worden. Die Pharmaindustrie braucht jedoch kranke Menschen, damit sie an ihnen verdient.

Kräuter sollen auch zu einem ausgewogenen Körpergefühl beitragen und das Leben verlängern. Sie werden es kaum glauben, aber tief in mir drin steckt ein gekrümmtes Kräuterweib, weil ich mich so gerne bücke. Meine selbst gezüchtete Kresse gedeiht in meiner Watte wie Unkraut, die kann ich mir sogar ans Nachtkästchen stellen. So ein Kressebrot mit einem hauchdünnen Film von Butter schmeckt hervorragend.

Länger leben wir mit einer ausgeglichenen Säure-Basen Ernährung, wobei der Basenhaushalt im Körper überwiegen sollte. Basische Lebensmittel sind vor allem Kräuter, Obst und Gemüse, der vegane Lebensstil auf Pflanzenbasis.

Wenn die Seele zusätzlich hin und wieder gut genährt wird, mit Seelennahrung, ist sogar die Schokolade gesund. Ich bin umgestiegen auf hochwertige dunkle Schokolade mit 99% Kakaoanteil, denn von ihr werde ich bei ein bis zwei Stück bereits satt.

Wie gesund ist Sushi?

Essig steckt in jedem Sushi drinWir essen gerne Sushi, auch wenn wir ansonsten rohen Fisch meiden. Sushi wirkt mit seinen Reisblättern, dem frischen Gemüse und dem frisch zubereiteten Fisch wie ein Erfrischungselixier auf unseren Magen. Im Grunde ist es auch gesund, weil Sushi nur wenige Kalorien, wenig Zucker und wenig Fett enthält, dafür jede Menge an wertvollen Nährstoffen. Trotzdem kann Sushi auch ungesund sein, da roher Fisch Bakterien enthält, die unseren Magen und den Darm schädigen können. Vorsichtig sollte man mit verpacktem Sushi aus dem Supermarkt sein, oder dann, wenn die Häppchen bereits im eigenen Saft schmoren, glitschig und feucht aussehen und zu riechen beginnen. Satt wird man davon, aber unter ungünstigen Bedingungen erkrankt man an Infektionen. Fisch sollte lieber bei mindestens 60 Grad erhitzt werden, dann erspart man sich viele Leiden.

Natürlich gibt es das Sushi auch mit gebratenem und gekochtem Fisch, und auch ohne die Bambusblätter, nur mit Reis ummantelt. Diese Häppchen schmecken besonders gut, besitzen einen europäischen, eher westlich geprägten Style, und man kennt das, was man zu sich nimmt. Die asiatisch geprägten Sushi Teile sind ummantelt von gesäuertem Reis, welcher mit Essig zubereitet wird, und sie sind umhüllt von einer dunklen, eher schwarz wirkenden Bambusschicht, welche nährstoffreich und gesund ist. Wer die traditionellen asiatischen Sushi Teilchen verzehrt, diniert nicht nur köstlich, sondern auch gesund, denn der Fisch kann keine Bakterien enthalten, da der gesäuerte Reis die Bakterienbildung unterbindet. Notfalls kann man auch geräucherten Fisch, Räucherlachs oder geräucherte Garnelen zusammen mit Gemüse in den Reis geben und die Röllchen formen.

Bei manchen Menschen erzeugt Sushi einen erhöhten Blutzuckerspiegel, denn der Reis enthält auch Zucker, und die Häppchen sind oft mit verstecktem Zucker umgeben, da man ihn nicht auf den ersten Blick erkennt. Wenn sich exotische Früchte wie Ananas, Papaya, Kiwi oder Pfirsich im Sushi befinden, kann der Blutzuckerspiegel enprm ansteigen, da die Früchte zusammen mit dem gezuckerten, gesäuerten Reis viel Süssstoff enthalten. Daher sollte man dazu lieber einen ungesüssten Kräutertee, Grüntee oder pures Wasser trinken, vielleicht einen rohen Blattsalat dazu essen, damit der Blutzuckerspiegel nicht explodiert. Achtung, bei einigen Menschen erzeugt sogar Blattsalat einen hohen Blutzuckerspiegel, da er Kohlenhydrate enthält.

Im Allgemeinen ist Sushi gut verträglich, und wenn man es erst einmal lieben gelernt hat, kann man nicht damit aufhören, man muss es immer wieder essen. Viele Leute übertrreiben es, verzehren viele Häppchen, und sie werden dick. Reis macht dick, wenn man ihn gezuckert, gesäuert, poliert, und nicht im ungeschälten Naturzustand verzehrt. Auch Lachs kann dick machen, denn er enthält viel Fett. Im Gründe genügen 10 Sushi Häppchen, um richtig satt zu werden, aber am Party-Buffet oder im Running-Sushi Restaurant kann man pausenlos zugreifen. Und so kann Sushi sowohl gesund, als auch ungesund sein.

Wie gesund ist Müsli?

Haferflocken Müsli schmeckt leckerWer morgens ein Müsli frühstückt, lebt unter Umständen gesünder. Man sollte sich sein Müsli jedoch selber zusammenstellen, die Rohzutaten im Reformhaus kaufen, und bloss nicht auf die fertigen Produkte bauen, denn im industriell produzierten Müsli steckt oft viel Zucker, gefolgt von Aromen und Zusatzstoffen. Ideal sind Haferflocken, Samen und Nüsse aller Art, wobei die Paranuss am nahrhaftesten ist, weil sie viel gesundes Fett liefert, pflanzliche Fettsäuren beinhaltet und den Magen trotzdem nicht belastet. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Früchte, Obst, und sogar Gemüse wie beispielsweise geriebene Karotten, sind im Müsli willkommen. Der Veganer bereitet sein Frühstück mit Sojamilch oder einer anderen pflanzlichen Milch wie Mandelmilch oder Hafermilch zu. Der Normalverbraucher kann sein Breifrühstück auch mit Kuhmilch zubereiten, denn auch diese Milch ist nicht unbedingt ungesund. Wichtig ist, dass das Müsli nicht mit Weizenprodukten zubereitet wird, denn sie erzeugen im Magen nur eine dichte Masse, liefern jedoch nicht diese umfangreichen Nährstoffe, und sie machen uns nur kurzfristig satt, lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen und verleihen nach zwei bis drei Stunden ein Heisshungergefühl. Vollkornmehl wie beispielsweise Roggenmehl und alte Mehlsorten sind ideal fürs Müsli, da sie das volle Korn beinhalten und satt machen. Wer den Brei am Morgen ohne Probleme in seinen Magen bekommt, der hat Freude am Müsli, aber nicht jeder verträgt den Brei, denn er ist ohne Zucker oft gewöhnungsbedürftig und schmeckt überdimensional gesund.

Wieviel Zucker steckt im Biomüsli?

Biomüsli ist zwar frei von Aromen, Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern, enthält nur natürliche Konservierungsmittel, aber es kann jede Menge Zucker und auch versteckten Zucker enthalten. Zusätzlich zum normalen Zucker enthalten viele Produkte Agavensaft, Dattelsaft, Traubensaft, Glucose und Fructose. Da glaubt man, ein naturbelassenes Biomüsli zu essen, und stattdessen nascht man zum Frühstück eine Zuckerbombe. Die industriell hergestellten Biomüslis wollen schmecken, dem Kunden gut munden, da braucht man Zucker. Wer ein rein natürliches Müsli frühstücken will, muss es selber zubereiten. Dann kann er das pure Getreide, Naturjoghurt, Milch, Früchte, Samen und Nüsse nach Belieben miteinander vermischen und erntet genau den Brei, den er sich wünscht, sogar ohne Konservierungsmittel.

Wie gesund ist der Müsliriegel?

Im Grunde ist so ein Müsliriegel gesund. Er enthält Eiweiss und Proteine, etwas Zucker und ein wenig Fett. Er macht satt, dient als Snack für zwischendurch und gehört zu jeder Sporternährung dazu. Verschiedene Körner und Getreidesorten runden ihn zusätzlich ab und sorgen bereits morgens dafür, dass man sich gesund ernährt. Es gibt jedoch Riegel, die gaukeln uns Gesundheit vor. Man kann beispielsweise einen Erdbeermüsliriegel aus Apfel-Rosinen-Sirup machen, mit billigem Maissirup und vielen künstlichen Aromen. Man kann ihn aber auch selber machen, mit frischen Erdbeeren, etwas Schokolade, frisch gemalenem Getreide, Milch und frischen Eiern. Die meisten industriell hergestellten Müsliriegel enthalten viel Zucker und Fett. Ananas und Mango kann beispielsweise mit Orangensirup hergestellt werden, sodass man nur noch einige Aromen für den unverkennbaren Geschmack benötigt. Besser ist es, man macht seine Frühstücksriegel selber, dann enthalten sie viele Vitamine und Ballaststoffe, wenig Fett und Zucker, und sie sind weitaus gesünder als der Fertigriegel.

Welche Ernährung ist ungesund?

Wenn wir von schädlicher Nahrung sprechen, so sind dies Aromen, Zusatzstoffe und Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und chemische Zusätze in den Lebensmitteln, vor allem, wenn die Lebensmittel weiter verarbeitet sind.

Zucker, Fett, vor allem die versteckten Fette in den Lebensmitteln machen uns zu schaffen. Wir bemerken oft nicht einmal, dass wir uns ungesund ernähren, es schmeckt einfach zu gut, als dass wir uns Gedanken über unsere Gesundheit machen wollen.

Welche Ernährung ist jetzt so ungesund, dass wir auf Dauer gesundheitliche Schäden davontragen, wenn wir immer diesem Fresswahn verfallen? Es ist ein Zuviel des Guten in unserer Nahrung, eine Überdosis an Inhaltsstoffen, die wir täglich zu uns nehmen. Der Mensch braucht Vitamine, Fett, Zucker, Mineralstoffe, Spurenelemente, ein gewisses Ausmass an Nährstoffen, aber davon darf er auf Dauer nicht zu viel abbekommen.

Bei einem Vitaminmangel erkennt man die Unterernährung sofort, der Mensch ist leistungsschwach und geht zum Arzt. Bei einer Überdosierung an Vitaminen, Zucker, Fett und Chemikalien in der Nahrung fühlen wir uns zwar schlapp, gehen jedoch nicht gleich zum Arzt, weil wir die Folgen oft erst zu spät bemerken.

Wir können sofort mehr essen, wenn wir uns müde und hungrig fühlen, wir können aber nur schwer auf die Ernährungssünden verzichten, wenn wir bemerken, dass etwas in unserem Körper nicht stimmt. Als ich auf diese gesunden Smoothies umgestiegen bin, dachte ich anfangs, ich könnte die Bäume samt Wurzel ausreissen. Erst nach einer Weile empfand ich ein ungewöhnliches Gefühl im Körper, welches ich nicht einschätzen konnte. Ich hatte Herzrasen, wachte mitten in der Nacht auf, mit starkem Herzklopfen und einem Taubheitsgefühl in den Armen. Ich erschrak regelmässig vor meinem rebellierenden Körper, aber die Smoothies schmeckten mir immer noch. Erst als ich alles reduzierte, was Zucker und Fett beinhaltete, beruhigte sich mein Körper wieder, ja sogar die tieferwerdenden Falten in meinem Gesicht glätteten sich wieder.

Lärm verändert den Geschmack des Essens

Unsere Nahrung sollten wir bei leiser Musik einnehmen, denn ein zu hoher Lärmpegel verfälscht den Geschmack, und auch Stress lässt das Essen sonderbar schmecken. Wer bei hoher Lärmbelastung isst, wird auch keine Freude beim Essen haben, und so sollte man laute Restaurants und lärmintensive Imbissstuben meiden. Lärm verändert den Geschmack des Essens insofern, als dass man süss und sauer, bitter und salzig nicht mehr so stark wahrnimmt. Man hat weniger Lust auf Süsses, was beim Abnehmen helfen kann, aber dafür hat man mehr Lust auf deftiges Essen, was unserer Figur nicht gut tut. Bereits bei 85 Dezibel, was einem Presslufthammer entspricht, vergeht einem die Lust aufs Essen. So sollte man nicht neben einer stark befahrenen Strasse oder neben einer Autobahn essen, und zu Hause sollte man alle Lärmquellen vermeiden.

Welche Ernährung macht uns krank?

Fertigessen macht uns langfristig krank, nur der starke Magen hält dies länger durch. Man kann Akne und schlimme Hautprobleme bekommen, wenn man sich ungesund ernährt. Im Magen und im Darm tummeln sich nämlich gesunde Bakterien, welche die Schleimhäute schützend auskleiden, und wenn durch Aromen, Zucker und Zusatzstoffe diese Bakterien verloren gehen, ist die Schleimhaut ungeschützt und neigt zu Entzündungen. Auch bei Gemüse gibt es Unterschiede. Das Gemüse aus dem Glashaus, welches wir mittlerweile ganzjährig kaufen können, beinhaltet bis zu 25% weniger Vitamine als das Gemüse vom Feld. Es gedeiht nämlich behutsam, während das Feldgemüse Stress, Wind und Wetterausgesetzt ist, was dazu führt, dass sich die wertvollen Antioxidantien entwickeln, welche unser Immunsystem stärken. Gemüse aus dem Gewächshaus enthält nur wenig Lycopin, nur die Tomaten enthalten mehr, aber sie werden auch gesondert angebaut.

Fertiggerichte sind ungesund

Fertiggerichte beinhalten zwar alles, was man braucht, um satt zu werden, sie sind jedoch ungesund. Sie enthalten Aromen, Zusatzstoffe und Nanopartikel, Konservierungsmittel und Farbstoffe. Fertiggerichte haben den Vorteil, dass sie schnell zubereitet sind, auch in der Mikrowelle blitzschnell fertig sind, aber sie enthalten versteckte Fette und können zu Zivilisationskrankheiten wie Diabetes führen.. Was macht uns krank? Es sind in erster Linie die Fertiggerichte, die man bequem, ohne grosse Kochkenntnisse in der Mikrowelle zubereiten kann. Dabei ist nicht die Strahlung der Mikrowelle ungesund, sondern der Inhalt. Fertiggerichte bestehen aus versteckten Fetten, Zusatzstoffen und Konservierungsmitteln, damit das lange lagernde Essen auch schmeckt.

Zucker ist ungesund

Wenn wir uns ungesund ernähren, so greifen wir vor allem auch zu Zucker, den wir im Überfluss ernten und in uns hinein stopfen. Zucker ist nicht nur in Süssigkeiten enthalten, auch in Nudeln, in der Milch, in Kartoffeln, in den Cornflakes, sogar im Reis, in Obst und Gemüse, überall ist Zucker in irgendeiner Form enthalten, selbst wenn es sich nur um Fruchtzucker handelt.

Wenn wir zur normalen Nahrung zusätzlich Smoothies, Fruchtsäfte, Süssigkeiten und Backwaren, kleine genussreiche Teilchen vom Bäcker essen, steigt der Blutzuckerspiegel langsam an und verursacht im Körper ein Chaos, richtig ernst zu nehmende Schäden. Zuerst bemerken wir dies nicht, nur im Laufe der Zeit fühlen wir uns zunehmend unwohl, müde und schlapp.

Wenn der Arzt erst einmal Diabetes diagnostiziert hat, helfen Bewegung und eine ausgewogene Ernährung manchmal nicht mehr alleine, um den Blutzucker im Körper zu senken. Ohren, Augen, die Wundheilung, Leber, Nieren, alles kann durch Diabetes krank werden. Ich kenne Leute, die haben durch den Zucker bereits ihr Sehvermögen verloren und laufen mit offenen Beinen herum, weil die Wundheilung so schlecht vorangeht.

Fett ist ungesund

Der Mensch benötigt Fett, vor allem die gesunden, ungesättigten Fettsäuren. Wenn wir uns jedoch zu fettreich ernähren, spüren wir dies als Spätfolgen. Bluthochdruck ist so eine Spätfolge. Als ich eines Sommers aus lauter Bequemlichkeit ständig die Fastfood-Läden ansteuerte, wurde ich nicht nur dick und alt, ich fühlte mich auch müde und leistungsarm. Ich machte zwar Sport, aber diese Bewegung half mir nicht über den Überfluss an Fett hinaus, und das Fastfood schmeckte mir weiterhin.

Im Herbst wollte ich wieder abnehmen, damit ich in die neue Winterkollektion hineinpasse. Wenn Kleidung zu eng wird, nimmt man leichter ab, als wenn man sich grössere Klamotten kauft, in die man noch hineinwachsen kann. Als ich wieder schlank wurde, die Fastfood-Ketten mied und weniger Fett zu mir nahm, wurde mein Körper wieder leistungsfähiger.

Lichtnahrung kann gefährlich sein

Wie ungesund ist die reine Lichtnahrung? Unser biologischer Körperhaushalt benötigt mindestens Wasser, damit er nicht dehydriert. Wenn kein Stoffwechsel mehr in uns stattfindet, sterben wir. Es gab bereits Menschen, die weder gegessen, noch getrunken haben. Sie sind dehydriert, mausetot aufgefunden worden. Die Fanatiker sagen, man braucht nichts ausser dem Licht. Experimente haben jedoch gezeigt, dass selbst die grössten Befürworter der Lichternährung zwischendurch essen und trinken, selbst wenn sie dies unbewusst machen.

Industrienahrung ist ungesund

Wir lieben es bequem, in jeder Hinsicht, auch beim Essen. Und so greifen wir zu Fertiggerichten, weiterverarbeiteten Lebensmitteln, Haltbarprodukten und gut schmeckender Industrienahrung. Sie ist fluffig, schaumig, weich, aromatisch, und die Verpackungen haben ein verführerisches Design. Schon setzt unser Verstand aus, das Herz hüpft höher, und wir fressen den Krempel in uns hinein. Gänzlich können wir kaum bis gar nicht auf industrielle Lebensmittel verzichten, ohne dass wir zum Aussteiger werden, aber wir können die Produkte hinterfragen, reduzieren, und wir sollten uns die einzelnen Inhaltsstoffe ansehen. Besonders die künstlichen Aromen und die Zusatzstoffe sind bedenklich, da sie unseren Darm schädigen können.

Da unser Essen zunehmend industriell hergestellt wird, tummeln sich nicht nur Super-Food, Beauty-Food und hochdosierte Sportlernahrung im Ladenregal, sondern auch Dickmacher und Süsses, was dann als gesund verkauft wird. Der Konsument möchte sich jedoch nicht verkauft fühlen. Alles hat seine Vor- und Nachteile: Fast-Food, Slow-Food, vegan und vegetarisch, Fleisch und Fisch, Biokost, Ökokost, die lange Wege hinter sich haben, und sogar das Functional-Food. Aber satt werden wir meistens. Es ist die naturbelassene Nahrung, die uns hilft, und es ist die verführerische, bequeme, weiterverarbeitete Nahrung, die uns knebelt.

Es haben sich im Laufe der Zeit immer wieder Trends entwickelt, die mehr oder weniger gesund waren. Einige davon sind gewöhnungsbedürftig, andere sind wirklich gesund, und einige haben sich wieder verabschiedet. So hat man früher riesengrosse Portionen verkauft, weil man herausfand, dass dies dem Kunden gut schmeckt. Der Kunde kaufte lieber eine grosse Portion als zwei kleine. Heute hat sich dieser Trend wieder verabschiedet, denn die Leute kämpfen mit Übergewicht und konsumieren wieder kleine Portionen. Der Trend der veganen Ernährung, welcher umstritten ist, bewegt sich auf uns zu, und der Trend der Bioprodukte ist am Vormarsch. Ich muss sagen, Bionahrung gefällt mir, weil ich die chemischen Düngemittel mit ihren Pestiziden satt habe.

Wir ernähren uns unbewusst salzreich, zuckerhaltig und fetthaltig, denn in vielen weiterverarbeiteten Lebensmitteln stecken Salz, Zucker, Fett und Kohlenhydrate. Wir nehmen zu, kämpfen mit unserem Gewicht, werden krank und wissen nicht wovon das alles kommt. Ich bin dazu übergegangen, mein Essen selber zu kochen, dann weiss ich, was sich drin befindet. Anfangs war die Umstellung von Fast-Food auf Slow-Food schwer, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, weil der Körper danach verlangt. Zum Veganer auf Vollzeitbasis tendiere ich aber nicht, weil ich mir das Vitamin B12 nicht durch Nahrungsergänzung zuführen möchte und mir Fleisch schmeckt. Ich bedanke mich aber bei jedem Tier dafür, dass es für mich gestorben ist. Ausserdem haben Pflanzen auch Gefühle, sie können nur nicht davonlaufen.

Tricks der Nahrungsmittelindustrie - Chemie in der Nahrung

Wieviel Chemie steckt in unserer täglichen Ernährung? So viel, dass wir es kaum bemerken, weil wir es nicht wissen, nicht ahnen, solange unser Darm alles schweigend verdaut. Wir bemerken es erst, wenn unser Darm streikt und sich durch eine Krankheit meldet. Die Nahrungsmittelindustrie lässt sich einiges einfallen, um den Gaumen der Konsumenten zu befriedigen. So verwendet man zahlreiche Gewürzmischungen, um Fleisch und Brot bekömmlich zu zaubern.

Man würzt kräftig, damit ein minderwertiges Produkt als köstlich hochwertig eingestuft wird. Man verwendet Geschmacksverstärker, Natriumglutamat, Hefeextrakt, Natriumnitrit und Paprikaextrakt als Farbverstärker, Glutamat und Aromen. Die Nahrungsmittelindustrie sagt, der Kunde will es so, und vielen Kunden schmeckt es auch wirklich gut.

Die Gesundheitsindustrie legt der Nahrungsindustrie jedoch nahe, nicht mehr so viel zu würzen, vor allem nicht so üppig zu salzen, denn wir können davon krank werden. Wir konsumieren heute in versteckter Form mehr als das Doppelte an Salz, was unser Körper nicht braucht. Sogar im Brot steckt Salz, in Fertigprodukten, und sogar in süssen Speisen, weil der Hunger damit angekurbelt wird. Besser ist es, mit Kräutern zu salzen.

Wie macht man industrielle Lebensmittel fluffig?

Lebensmittel kann man fluffig und schaumig machen, indem man Carrageen, Stickstoff, Stärke und ein Spezialmehl hinzugibt. Diese Zusätze sind zwar krebserregend, wenn man sie in zu hoher Menge zu sich nimmt, aber einzeln und gering dosiert sind sie nicht gefährlich. Und dann kann man die Lebensmittel noch begasen, damit sie eine fluffige Konsistenz bekommen. Wenn man keine Chemie hinzugibt, werden die Lebensmittel zwar durch herkömmliche Verfahren wie Mixen und Rühren auch fluffig, aber dieser Effekt hält nicht lange an. Industrieprodukte hingegen bleiben über mehrere Monate hinweg schaumig weich. Wir essen Milchprodukte, Käse, Joghurt und Sahne eben lieber im fluffig weichen Zustand, auch wenn dies dick und alt macht, ungesund ist und die Lebensdauer verkürzen kann. Sie schmecken einfach verführerisch.

Industrielle Teig- und Backwaren

Zusatzstoffe finden wir vor allem in den industriell gefertigten Teig- und Backwaren, in Brot, Nudel, Pizza, im Gebäck wieder. Kein Mensch würde jedoch Produkte kaufen, die unzählige Zusatzmittel enthalten, und deshalb gibt es den Overlay-Effekt. Man muss nur diejenigen Hilfsstoffe und Zusatzstoffe angeben, die tatsächlich eine Wirkung im Körper erzeugen, alle anderen Stoffe muss man nicht angeben. Und so kaufen wir Produkte, die mit unzähligen Stoffen produziert wurden, viel Chemie und synthetische Inhaltsstoffe aufweisen, aber wir merken es kaum, weil die Liste der Inhaltsstoffe klein gehalten wird.

Künstliche oder natürliche Aromen - Was ist besser?

Welche Lebensmittel kaufen Sie ein? Essen Sie überhaupt noch etwas, wenn Sie diese Überschrift lesen? Keine Frage, Lebensmittel braucht der Mensch. Die Frage ist nur, welche man sich zulegen soll? Alles, was wir essen, formt uns, wenn es erst einmal mitten in uns drin landet. Und so gehen wir täglich an ungesunden Lebensmitteln vorbei, greifen genussvoll zu und freuen uns über billige Nahrung.

Erstes Gebot beim Lebensmittelkauf: Du sollst immer darauf achten, was in den Lebensmitteln enthalten ist! Das sieht man nicht vorne auf der Verpackung, sondern nur mit dem ausführlichen und äusserst kritischen Blick auf dem Verpackungsrücken in den Inhaltsstoffen. Wenn Sie hier eine Zutat nicht kennen, lassen Sie lieber die Finger davon, denn dann ist es wahrscheinlich keine Wohltat.

Vorne auf der Verpackung sehen viele Lebensmittel wirklich gesund, einfach zum Anbeissen gut aus, farbig und einladend. Auf dem Verpackungsrücken tragen sie dann ein hartes Kreuz, wenn sie mit künstlichen Aromastoffen, zusätzlichen Aromen und Konservierungsstoffen ausgepolstert sind. Genau das ist es, was so gut schmeckt, wenn man keine eigenen Kochkünste besitzt.

Der Restauranttester Rach hat jetzt einige Lebensmittel mit hoher Qualität mit einem Siegel versehen. Da schmeckt man die Gesundheit förmlich heraus. Lassen Sie es sich schmecken. Und wenn Sie wieder einmal Hunger nach etwas richtig Ungesundem haben, schauen Sie an der Süssigkeitenabteilung im Supermarkt vorbei und bringen mir ein paar Nougat Pralinen mit.

Geschmacksverstärker in der Nahrung

Wir möchten das, was wir essen, geschmacklich auf unserer Zunge zergehen lassen. Dabei helfen uns in vielen Lebensmitteln, besonders in Fertiggerichten und Tiefkühlwaren, besondere Geschmacksverstärker, die das Essen noch köstlicher machen. Kinder beispielsweise, welche immer nur mit Fertiggerichten gefüttert werden, finden biologische Nahrung nicht schmackhaft genug. Das liegt daran, dass sie die Geschmacksverstärker, welche die empfindlichen Geschmackszellen verändern, gewohnt sind und als Nahrungsmittel identifizieren.

Eine Tomate schmeckt eben nicht so lecker wie Tomatenketchup. Auch wenn auf der Packung die Aufschrift “Jetzt mit noch weniger Zucker” winkt, sind jede Menge Geschmacksverstärker in gewisser Nahrung enthalten. Mit irgend etwas muss das Zuckerdefizit doch ausgeglichen werden. Japanische Forscher hatten nun den Sellerie als natürlichen Geschmacksverstärker entdeckt.

Der Sellerie selbst dient nicht als verstärkendes Element, aber Substanzen, die aus ihm gewonnen werden, lassen Hühnerbrühe beispielsweise fülliger und geschmackvoller erscheinen. Brauchen wir eigentlich Geschmacksverstärker? In der natürlichen Nahrung ist alles vorhanden, das der Mensch zum Leben benötigt, ja sogar mehr als das. Durch Geschmacksverstärker, vor allem durch chemische, wird unser Gaumen nur zusätzlich verwöhnt, das Essgefühl verfälscht und das Gefühl für natürliche Nahrung verdrängt.

Wer wirklich gesund leben möchte, sollte auf den Packungen der Nahrungsmittel darauf achten, wie viele, oder ob Geschmacksverstärker enthalten sind. Zu faul zum selber Kochen darf man hier aber nicht sein, denn nur die einzelnen Zutaten für eine Mahlzeit sind aus natürlichen Stoffen, und die muss man erst ordentlich miteinander kombinieren, damit eine natürliche Tomatensuppe auf den Tisch kommen kann.

Nanopartikel und Konservierungsstoffe können ungesund sein

Wie wir essen, entscheidet unser Tagesablauf, der teilweise vom Chef, von einem Berg voll Arbeit und von den Freizeitverpflichtungen wie Vereinstätigkeiten, geleitet wird. Fünf Vereine sind vielleicht mindestens einer zuviel. Und so essen wir, was auf den Tisch kommt. Nur, was kommt jetzt auf den Esstisch? Es sind zum grössten Teil Haltbarprodukte, die gut schmecken und lecker aussehen.

Irgendwie muss die Industrie dieses Essen haltbar machen, da kam ihr eine grossartige, wirtschaftliche, aber vielleicht auch ungesunde, ach was macht das schon, eine wirklich gewinnbringende Idee. Man versetzt die Lebensmittel mit Nanopartikeln, kleinste, winzigste Partikel, die die Nahrung haltbarer machen, damit wir unserem Chef noch treuer zur Seite stehen können und unsere Nahrungsergänzungsmittel als Nahrungsersatz gleich im Büro einnehmen dürfen.

Diese Nanopartikel sind noch kleine Babys an der Mutterbrust der Forschung, denn die ist nicht am neuesten Stand mit der Beweislage. Die Langzeitwirkungen und eventuelle Schäden müssen in der Forschung erst verhandelt werden, damit auch die Wirtschaft gut aus den Verhandlungen herauskommt. So könnten sich diese kleinsten Partikel in der Leber anreichern, im Gehirn neue Bahnen bauen, was für manch einen bedeutet, dass er endlich Gehirnbahnen besitzt, oder sie würden durch unseren gesamten Körper schwimmen.

Ja, die Nanopartikel könnten zur Familie unserer inneren Körperfunktionen zählen und ungeahnte Revolutionen auslösen. Wollen wir das? Ich bin der Meinung, Nanopartikel können schon kommen, nur sollte gross ausgeschildert sein, in welchen Lebensmitteln sie vorhanden sind, damit der Konsument wählen und die Marke wechseln kann. Und es sollte auf eventuelle Langzeitschäden für die Gesundheit hingewiesen werden.

Ich hole mir jetzt einen Apfel vom eigenen Baum, den habe ich selbst gepflanzt und gegossen, und ausser der kleinen Ameise sind keine weiteren kleinen Partikel darauf zu sehen. Ich glaube, ich muss bis zum Herbst warten. Hoffentlich bin ich bis dahin nicht verhungert.

Glutamat ist ungesund

Glutamat schmeckt fleischig und würzig, intensiv und vollmundig. Hefeextrakt ist sein Nachfolger, und das finden wir so wie Glutamat in zahlreichen Fertigprodukten, auch wenn wir glauben, es sei ein rein natürliches Zusatzmittel. Man kann Glutamat auch aus Getreideschrot herstellen, mit Salzsäure zersetzt, mit Natronlauge aufgepeppt, lange weichgekocht, mit Aromen gespickt, und schon hat man ein richtig gutes Würzmittel, welches uns auf Dauer krank macht, wenn wir es zu oft einsetzen. Die Industrie verwendet es sogar in Fertigfleischgerichten, denn man kann damit ein billiges Hühnchen zu einem Festessen machen, sodass jeder glaubt, man würde einen teuren Truthahn verspeisen. Hierfür benötigt man nur noch zusätzlich zum Huhn und zum Glutamat ein wenig Rauchöl, etwas Paprikafarbe, künstlich hergestellte Brandspuren, ein wenig Salz, und schon ist das Festessen a la Billigvariante fertig.

Zusatzstoffe in der Nahrung sind ungesund

Als ich neulich wieder durch den Supermarkt spazierte, stachen mir die bequemen Fertiggerichte ins Auge, und da ich ein bequemer Mensch bin, sah ich sie mir genauer an. Ich entdeckte Aromen, Konservierungsmittel, Zusatzstoffe, Nanopartikel, Geschmacksverstärker und allerlei E in der Nahrung. Jawohl, das schmeckt. Wenn Sie sich von solchen Zusatzstoffen distanzieren möchten, greifen Sie auf Grundnahrungsmittel und Bioprodukte zurück. In Bio beispielsweise sind nur 44 von 320 Zusatzstoffen erlaubt. Da fühlt man sich direkt wieder gesünder. Greifen Sie zu Bio-Fertiggerichten. Sie sind auch bequem, schnell zubereitet und schmecken lecker, aber sie enthalten nicht so viel Chemie.

Ungesunde Ernährung kann zu Menstruationsschmerzen bei Frauen führen

Frauen leiden während ihrer Tage ohnehin oft an Menstruationsbeschwerden, unter dem sogenannten PMS-Syndrom. Wenn sich nun eine Frau ungesund ernährt, viel Zucker, Süssigkeiten, Kohlenhydrate und zu viel Fett ißt, können die Menstruationsbeschwerden verstärkt werden. Der Darm leidet, der Magen leidet, und hinzu kommt die Regelblutung, gefolgt von schmerzenden Verkrampfungen. Wer seine Schmerzen während der Tage lindern will, der sollte zu viel Gemüse greifen, zu leichter Kost, und die Frau sollte während ihrer Regelblutung möglichst auf süsses Obst verzichten, da der Fruchtzucker genauso wie Zucker wirkt.

Ungesunde Ernährung führt schneller zum Tod

Die Weltgesundheitsorganisation, WHO warnt: Alkohol, Zigaretten, ungesundes, zu fettes Essen, zu viel Süsses, zu viel Fastfood, dies alles kann das Leben verkürzen. Die Zellteilung wird reduziert, bis man vorzeitig altert. Bitte, den geschundenen Körper kann man ja mit dem nötigen Kleingeld vom Schönheitschirurgen in die richtige Passform pressen lassen, ästhetisch zurecht rücken, aber den Alterungsprozess kann man nicht mit dem Skalpell stoppen. Wenn ich mich das so schreiben sehe, steige ich doch um auf gesunde Ernährung.

Ungesund kochen und schnell essen

Wer ungesund kocht, ernährt sich auch ungesund und kann dadurch krank werden. Viele Zivilisationskrankheiten entwickeln sich aus einer ungesunden Kochkultur heraus. Am schlimmsten sind die Wettessen, die vorwiegend in den USA praktiziert werden. Man ißt so schnell und so viel wie man kann, und der Sieger erhält Prämien und satte Preise.

Wir, die Deutschen, Österreicher und die Briten sind absolute Kochmuffel. Wir lieben das Fastfood, kochen nicht gerne, tauen Tiefkühlkost auf, bereiten Fertiggerichte zu und freuen uns, wenn das Essen schnell fertig ist. Ausgenommen sind hier die Veganer, denn die müssen ihr Essen gut überlegt zubereiten, damit sie nahezu ohne Nahrungsergänzung auskommen.

Die Inder, die Ukrainer und die Afrikaner sind gesunde Köche, denn sie belegen die ersten 3 Plätze beim Thema gesundes Kochen. Wir essen übrigens zu viel schlechtes, billiges Fleisch aus Mastbetrieben, denn es lacht uns aus dem Discounter an. Wir verschlingen auch die Mahlzeiten zu schnell. Hier sind die Italiener, die Spanier und die Franzosen Vorbilder, denn sie zelebrieren das Essen.

Die Franzosen essen ausgiebig und langsam. Die französische Küche ist mediterran, bietet abwechslungsreiche Kost und schmeckt so gut, dass jede Liebe zuerst durch den Magen geht. Es gibt in Frankreich sogar Supermärkte, die sich rein auf Bio-Fertiggerichte spezialisiert haben, sodass die gestresste Frau abends noch ein leckeres Menü zaubern kann. Hier gibt es Fertiggerichte ohne Aromen und Zusatzstoffe, welche man abwechslungsreich mit frischen Zutaten erweitern kann. So hat man eine biologische Basis und kocht trotzdem gesund.

Die Engländer kochen ungesund. Ich habe noch nie so reichhaltiges, vielfältiges Fast-Food wie in England gesehen. An jeder Strassenecke wird man mit Pizzaecken beliefert, Fast-Food Ketten reichen sich förmlich die Hand, so eng stehen sie nebeneinander, und der Kochmuffel erlebt sein wahres Paradies. Ich habe aber auch selten irgendwo in einem Land gesehen, wie schnell und künstlich die Fertiggerichte in England zubereitet werden. Wahrlich, da spart man Zeit, die man wahrscheinlich später benötigt, wenn der Körper zu schwächeln beginnt und krank wird.

Schnelles Essen und schnell kochen - das liegt im Trend

Entgegen jeder Vernunft hat eine Studie belegt, dass wir zu schnellem Essen und schnellem Kochen tendieren. Aus Zeitmangel greifen wir auf Fastfood und Fertigprodukte zurück, kombinieren sie mit frischen Kräutern, Gemüse und frischem Fleisch, geben Fertigsoßen darüber und verschlingen unser Essen oft im Stehen, blitzschnell unter Zeitdruck, oder gar während des Fernsehens. Viele Frauen entscheiden sich für die Pizza am Sofa, essen gerne Nudel und Pasta, wobei die Männer den Döner im Stehimbiss, Fleischgerichte aus der Packung und das Fastfood Restaurant bevorzugen. Schnelles Essen sollte zudem noch gesund sein, aber Konservierungsmittel und Zusatzstoffe sind nun einmal keine grossartigen Gesundheitsfaktoren. Und so müssen wir noch viel üben, um gesund zu kochen und vor allem selber zu kochen.

 

Wie gut ist ein Ernährungsberater?

Der Online Ernährungsberater - Essen und schlank werden, Essen und sich fit fühlen, essen und glücklich sein, das gelingt mit individuellen Ernährungsplänen und allgemeinen Ernährungsregeln, an welche man sich grösstenteils halten sollte, dann lebt man automatisch gesünder.

Wir alle wissen, wie man sich gesund ernährt, und trotzdem nehmen wir nicht gezielt ab, wenn wir es uns vornehmen. Wir scheitern oft nach einer Woche, weil wir uns alleingelassen fühlen. In so einer Situation benötigen wir einen Ernährungsberater, einen persönlichen Ernährungscoach, der uns zeigt, wie wir essen sollen, was wir essen dürfen, und der für uns gezielte Ernährungspläne aufstellt, an die wir uns halten dürfen. Zu empfehlen ist das Ernährungsbuch von Frau Walleczek, die Walleczek Methode. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch auf einfache Art den Weg zu einer gesunden Esskultur.

Ein guter Ernährungsberater verzichtet auf die zahlreichen Diäten. Er schaut sich die Fressgewohnheiten des einzelnen Kunden an und macht daraus gesunde Essgewohnheiten. So weiss er, was ein Mensch gerne futtert und kann die ungesunde Ernährung durch ähnliche, aber gesunde Kost ersetzen. So einen Ernährungsberater kann man auch direkt online buchen. Er kostet im Internet weniger als der persönliche Coach, leistet jedoch genauso viel, wenn man nicht unbedingt einen persönlichen Berater an seiner Seite haben möchte. Die Virtuelle Beratung kostet zwischen 30 und 100 Euro und kann auch hilfreich sein.

Das Coaching für den individuellen Ernährungstypen

Wir unterscheiden individuelle Ernährungstypen, je nach Alltagsgegebenheiten, Gewohnheiten, Abneigungen und Vorlieben, und aufgrund der Beschaffenheit des Darms, denn der Darm ist quasi unser zweites Gehirn, mit welchem wir viele unbewusste Handlungen, Reaktionen und Entscheidungen steuern. Der süsse Typ nascht gerne und fühlt sich leistungsfähig, wenn er kurzkettige Kohlenhydrate zu sich nimmt. Der Fetttyp ißt gerne üppig, deftig, ölhaltig, Fleisch und Fisch, besitzt oft einen höheren Cholesterinspiegel, und er fühlt sich leistungsfähig, wenn er schlemmen darf. Der makrobiotische Typ mag es ausgewogen, ausgeglichen, langlebig, nachhaltig und energetisch ausfüllend. Er bevorzugt die Technik des Yin und Yang, Tag und Nacht, was auch bei Lebensmitteln eingesetzt werden kann, wenn man die Lebensmittel als eher Yin, Yang oder neutral zugeordnet ansieht. Und der Allesfresser nimmt, was er bekommen kann, diniert oft unbewusst zwischendurch, frühstückt schnell im Stehen, ißt reflexartig vor seinem Computer und bewegt sich meist auch nicht sonderlich viel. Hingegen verzehrt der Biotyp nur hochwertige Lebensmittel, die ein Biosiegel tragen und geprüft sind, da für ihn die Nahrungsmittel schnell minderwertig sein können, sodass er glaubt, die heutige Nahrung sei vitaminarm. Er nimmt Nahrungsergänzung, damit er sich rundum wohlfühlt, weil er damit seinen vermeindlichen, in seinem Kopf stattfindenden Vitaminmangel ausgleicht. Die Realität sagt jedoch oft, dass man durch Nahrungsergänzung eher zu viele Vitamine zu sich nimmt, was gängige Blutbilder zeigen.

Die Ernährung ist im Grunde eine individuelle, auf jeden einzelnen Menschen zugeschnittene Angelegenheit. Was macht man, wenn einem der Apfel nicht schmeckt? Nichts, denn dann ist jeder Apfel eine Qual und kann dem Körper nur wenig behilflich sein. Jeder Mensch muss das essen, was ihm gut tut. Wir müssen nur schauen, in welchem Nahrungsmittel welche wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Wir sollten auf eine ausgewogene Kalorien Zufuhr achten und nicht mehr essen, als unser Körper im Laufe des Tages verbrennt.

Fleisch und Fisch sind auch besser als ihr schlechter Ruf, denn sie enthalten Fett und Eiweiss. Ich schwöre, wenn sich ein Wiener Schnitzel in meiner Nähe befindet, das mache ich platt, denn so ungesundes Essen muss vernichtet werden. Übrigens ist mein Metzger jedes Mal überglücklich, wenn ich am Wochenende Fleisch bei ihm einkaufe, denn er ist der Meinung, ich würde vom Fleisch fallen.

Ich esse unter anderem gerne Fisch. Er enthält Vitamin D, ist jedoch so fettreich, dass er mich bereits beim puren Anblick dick macht. Zum Ausgleich esse ich Gemüsesuppe, die meinen Körper in Form hält. Von einer makrobiotischen Ernährung, die nicht auf den individuellen Menschen abgestimmt ist, halte ich nichts, denn von Getreide alleine kann sich kein Körper auf Dauer gesund ernähren.

Ungesunde Ernährungsgewohnheiten abstellen

Wir essen schnell, oft auch im Stehen, und wir essen unregelmässig. Wir essen während der Arbeit, wahllos, und wir achten nicht darauf, wie viele Süssigkeiten wir zwischendurch essen. Das macht uns dick und krank. Achten Sie einmal mindestens für drei Wochen auf Ihre Ernährung, und essen Sie jede Mahlzeit bewusst langsam. Kauen Sie jeden Bissen ausführlich und lange. Sie werden automatisch nicht mehr so viel essen, weil der Magen schneller voll ist und Sie auch nicht ewig Zeit zum Essen haben. So ernähren Sie sich gesünder. Achten Sie auch bewusst darauf, was Sie essen. Nach ca drei Wochen gewöhnt sich das Gehirn an die neuen Essgewohnheiten und baut diese automatisch in den Alltag ein.

Wie gelingt eine Ernährungsumstellung?

Wer bewusst eine Ernährungsumstellung in seinen Alltag integrieren möchte, der sollte seine Küche, seine Vorratskammer und seinen Kühlschrank ausmisten. Verschenken Sie fetthaltige Lebensmittel, versteckte Dickmacher und Süssigkeiten. Lesen Sie sich bei jedem verarbeiteten Lebensmittel die Zutatenliste durch. Kaufen Sie gesunde Lebensmittel ein, besorgen Sie sich ein veganes oder vegetarisches Kochbuch und ersetzen Sie Ihren Vorrat durch gesunde Nahrung. Wechseln Sie Restaurants und Kantinen aus, und gehen Sie in gesunde Restaurants. Meiden Sie die Fastfood-Läden und fettigen Imbißstuben.

Die Ernährungsapp für gesunde Essgewohnheiten

Wer seine Ernährung umstellen möchte, sollte sich eine Ernährungsapp herunterladen und mit dem Smartphone überprüfen, wie gesund er lebt. Die Ernährungsapp zeigt an, welche Lebensmittel gesund oder ungesund sind, welche Lebensmittel für welche Diät geeignet sind, wieviel Zucker, Kohlenhydrate, Fett und Ballaststoffe man bereits zu sich genommen hat, wie viele Vitamine und Mineralstoffe in einem bestimmten Lebensmittel enthalten sind, und sie zeigt an, ob man heute schon genug gegessen hat. Sie zeigt Menüvorschläge an und ist wie ein Ernährungsberater. Sie warnt uns vor Fastfood und stellt Rezepte für gesundes Slowfood bereit. Damit wir nicht versehentlich in einen langweiligen Ernährungsplan fallen, ist diese App wie ein Helfer im leeren Magen.

Die richtige Ernährung für Ihre Diät

Lieber Besucher, wenn Sie sich gesund ernähren, müssen Sie nicht unbedingt auf Ihre gewohnten Speisen verzichten. Selbst Putenfleisch, Eier und Reis können Sie konsumieren, solange Sie sich nicht einseitig mit fettem Fastfood oder deftiger Hausmannskost prall stopfen.

Gesund zu essen heisst: Ausgewogen und vielseitig zu essen, sich mit allem, was die Natur uns bietet, zu ernähren. Bösewichte sind nur die Dönerbuden, die Fastfood Läden und die schmächtigen Pizzaecken, die an jeder runden Ecke angeboten werden, damit wir aus eventuell gesunden Körperecken satte Rundungen zaubern, um uns eines Tages mit Diabetes zu beschäftigen.

Wenn Sie abnehmen möchten, hilft zwar zuerst eine Diät, aber anschliessend müssen Sie Ihre Ernährung umstellen, wenn Sie Ihr Gewicht halten möchten. Lassen Sie Ihre alten Essgewohnheiten einfach fallen, denn die machen Sie nur unnötig dick.

Der 21 Tage Ernährungsplan zum Abnehmen

Ein Essensplan ist allgemein ein Plan, nach dem gekocht wird. Er kann für eine ganze Woche, einen Monat, oder einen bestimmten Zeitraum aufgestellt werden, sodass sich wöchentlich die Gerichte wiederholen. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Seniorenresidenzen, etc. kommt so ei Essensplan oft zum Einsatz. Er dient dazu, Struktur in die Mahlzeiten zu bringen, und er ist im Idealfall gesund und abwechslungsreich.

Essenspläne dienen auch zur Gewichtskontrolle, für eine Diät, zum Abnehmen, zur Einhaltung gesunder Nahrungsaufnahme, und zur Überprüfung falscher Ernährungsgewohnheiten.

In drei Wochen stellt sich das Gehirn vielleicht auf gesunde Ernährung um. Wenn wir erst einmal begonnen haben, uns spartanisch und übersichtlich zu ernähren, macht es auch im Gehirn Klick, und wir essen nach den drei Wochen automatisch weiterhin nur natürliche und fettarme Nahrungsmittel. Wichtig ist ein gewisses Durchhaltevermögen. Wenn Sie es zwischenzeitlich nicht mehr schaffen und in Ihre alten Fressgewohnheiten zurückfallen, beginnen Sie einfach am darauffolgenden Montag von vorne, denn diese Internetseite ist erstaunlich geduldig, sie verschwindet nicht vom Netz.

Die Getränke für unser dreiwöchiges Ernährungsprogramm: Was trinken wir, um schlank zu bleiben oder zu werden? Tee aller Art, aber bitte ohne Aromastoffe. Kaffee morgens, aber bitte nur ein bis zwei Tassen. Wasser aus der Wasserleitung oder natürliches Mineralwasser. Sie können auch täglich ein Glas Milch trinken, denn hier sind natürliche Fette enthalten. Grüner Tee schmeckt beispielsweise zu allen Mahlzeiten. Und alle fruchthaltigen Getränke aus dem Tetrapack lassen wir weg, sowie alle unnatürlichen Getränke mit Farbstoffen und oder Kohlensäure. Ich weiss, es ist hart, auf seine Cola zu verzichten, aber Sie werden es überleben.

Obst für zwischendurch: Wenn der kleine Hunger an der Seele nagt und Ihnen die gähnende Leere schwer im Magen liegt, essen Sie Obst. Apfel, Banane und Pfirsich freuen sich schon, Ihren Magen zu füllen. Obst und Früchte ersetzen den Heisshunger nach Schokolade und Süssigkeiten.

Achtung, hier lauert der Fruchtzucker, aber besonders am Nachmittag haben wir ein Leistungstief und brauchen einen kleinen natürlichen Zuckerschub, damit wieder neue Energie frei wird. Sie werden es bemerken, in unserem spartanischen Ernährungsprogramm hat keine Schokolade Platz, aber vielleicht füttere ich Sie einmal mit einer Praline, wenn Sie brav und folgsam sind.

Sport, jawohl, das muss auch noch sein: Während der drei Wochen machen Sie jeden Morgen oder jeden Abend 100 Sit Ups, fahren 20 Minuten auf dem Heimtrainer und tun 10 Minuten etwas für Po und Busen. Männer sparen den Busen einfach aus oder massieren den Busen ihrer Frau. Lassen Sie keinen Tag ohne das kleine Sportprogramm verstreichen, sonst werde ich böse. Nach den drei Wochen haben Sie sich an Ihre neuen Ernährungsgewohnheiten und an den Sport gewöhnt. Jetzt behalten Sie diesen neuen Lebensstil einfach bei und erfreuen sich an Ihrer schlanken Figur.

Weihnachten und Ostern kommen übrigens immer wieder. Diese zwei Events sind gefährliche Fettpölster, die sich zuerst an Bauch, Po und Hüften heranpirschen und danach die Wangenknochen üppig umrunden. Spätestens nach Weihnachten bekomme ich immer das gut gemeinte Kompliment: Elisabeth, du siehst gut aus. Und nach Ostern erhalte ich den netten Zuspruch: Elisabeth, du siehst sehr gut aus, hast du zugenommen? Bitte, Weihnachten und Ostern sind Herausforderungen, denn nach dem Schinken und dem Festessen muss man mit dem Ernährungsplan von vorne beginnen. Ich habe Weihnachten und Ostern noch nie ausfallen lassen.

Erster Tag - der harte Anfang - wir essen Fisch

Heute beginnen wir mit unserer Ernährungsumstellung. Zum Frühstück gibt es Knäckebrot mit Lachsscheiben, zwei Stück, und bitte gehen Sie mit der Butter sparsam um. Dazu essen wir Paprika, Gurkenscheiben und eine Karotte. Zum Frühstück trinken Sie bitte Tee oder Kaffee, denn das Getränk möchte ich Ihnen nicht vermiessen, wenn es nicht unbedingt eine Limonade oder eine heisse Schokolade ist.

Bei jedem Frühstück können wir jetzt Tee oder Kaffee trinken, je nach Lust und Laune. Zu Mittag gibt es heute einen Salatteller mit Thunfisch und Joghurtdressing, Zwiebelringen, Tomatenscheiben und Gurkenscheiben. Wir trinken pures Wasser dazu. Am Abend gibt es heute wahrlich etwas Leckeres, Knäckebrot mit einem Avocadoaufstrich, den wir aus der Avocado heraus holen und mit Tomaten und Paprikastücken verfeinern.

Bitte lassen Sie jetzt keinen Frust aufkommen, denn wir haben noch 20 Tage vor uns. Sie können sich aber eine Strichliste anfertigen, so wie ein Adventskalender, welcher die Wartezeit angenehmer macht.

Zweiter Tag - der Ernährungsberater hat selbst ein hungriges Gefühl in der Magengegend

Heute gibt es zwei Scheiben Knäckebrot mit Putenwurst zum Frühstück. Dazu wieder Paprikascheiben, Gurkenscheiben und heute Tomatenscheiben. Die Putenwurst könnte Sie fröhlich stimmen. Zu Mittag essen wir heute einen Gemüseauflauf mit Mozarella Käse überbacken. Und wenn Sie keinen Mozarella Käse mögen, geben Sie ihn mir und überbacken Ihren Auflauf mit einer anderen geeigneten Käsesorte.

Am Abend sind wir heute satt von der Wurst und vom Käse, deshalb gibt es einen Tomatensalat mit Zwiebelringen und ein wenig Schafskäse, denn wenn wir uns so sehr an Käse gewöhnt haben, runden wir den Tag damit ab.

Dritter Tag - der Tag, an dem wir zu quengeln beginnen

Heute gibt es ein leckeres Knäckebrot mit Landfrischkäse, hart gekochten Eierscheiben und Tomatenscheiben. Lassen Sie sich das Ei bitte schmecken, denn wer weiss, wann Sie das nächste Mal Eier bekommen. Zu Mittag essen wir heute einen grünen Salat mit Garnelen drin. Die leckeren Garnelen heitern Ihren Tag auf und beruhigen den laut rebellierenden Magen. So ein Garnelensalat wirkt wahre Wunder im Kopf. Am Abend fasten wir heute. Das war ein Witz, denn es gibt diesmal Vollkornbrot mit Käsescheiben, geriebenen Karotten und Radieschen.

Vierter Tag - wir raffen uns zu gesunder Ernährung auf

Zum Frühstück gibt es heute wahrlich eine Rarität, wir essen Cornflakes, aber bitte die, welche kaum Zucker enthalten, also die harte Variante an Cornflakes. Getreide am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, deshalb schlecken wir auch den Rest aus der Müsli Schüssel heraus. Sie können Ihre Cornflakes mit Milch oder Marmelade zubereiten.

Dazu essen wir eine Banane und eine Kiwi, denn in Neuseeland sind die Kiwis das ganze Jahr über besonders grün. Zu Mittag gibt es heute Putenfilet mit Reis. Sie ahnen es vielleicht schon, wir nehmen den ungeschälten, naturbelassenen Reis und reiben Karotten hinein, damit der Reis nicht so traurig am Teller liegt. Zum Abendessen habe ich heute wahrlich eine Gaumenfreude zubereitet, denn es gibt Spinat mit Paprikascheiben und Zwiebelringen drin.

Beeilen Sie sich lieber, denn Spinat hat die lästige Angewohnheit, schnell kalt zu werden. Übrigens können Sie eine einzelne kleine Kartoffel in den Spinat hinein schneiden, dann können Sie sich an den Kartoffelscheiben ergötzen.

Der fünfte Tag unseres spartanischen Ernährungsplans

Heute gibt es zum Frühstück einen Obstsalat, denn heute brauchen wir viel Energie für unser Durchhaltevermögen. Ausserdem ist heute ein Freitag, wenn Sie Ihre gesunde Ernährung an einem Montag begonnen haben, in die Tat umzusetzen. In den Obstsalat passen alle Früchte und Obstsorten hinein, die Ihnen schmecken. Zu Mittag essen wir den restlichen Obstsalat auf, denn heute morgen haben wir so viel davon gemacht, dass vom Frühstück etwas übrig geblieben ist.

Dazu essen wir einige Käsescheiben und ein paar Walnüsse, denn wir brauchen auch etwas Fett und Eiweiss. Heute bekommen wir am Nachmittag bereits das hässliche Hungergefühl im Bauch und essen deshalb einen kleinen Thunfischsalat. Wenn Sie den Tag mit Obst beginnen, brauchen Sie im Laufe des Tages etwas Sättigendes, denn der Fruchtzucker verursacht Hunger im Magen.

Zum Abendessen gibt es heute Kartoffel mit Butter und Milch. Bitte essen Sie kein halbes Kartoffelfeld auf, denn so ein halber Kartoffelacker kann schwer im Magen liegen. Mit der Butter können Sie sparsam umgehen, sonst nehme ich Sie Ihnen weg und esse sie selbst auf, denn ich bin auch schon ganz aggressiv vom spartanischen Essen.

Der sechste Tag - wir kriechen bereits am Zahnfleisch dahin

Heute ist ein absoluter Suppentag, deshalb essen wir am Morgen eine reichhaltige Gemüsesuppe mit ein paar Nudeln drin. Nudeln heitern die Stimmung auf und sättigen uns für den ganzen Tag. Die Gemüsesuppe sollte aber im Vordergrund stehen, und nicht die Nudeln, deshalb schnippseln Sie fleissig Gemüse klein und bissgerecht.

Zu Mittag essen wir einen gemischten Salat ohne Fleisch und Fisch drin, ohne Käse oder sonstigen Dickmachern, nur den puren Salat mit verschiedenem Gemüse drin, denn wir sind noch satt von den Nudeln am Morgen. Zum Abendessen gibt es heute Lachs mit Spinat, denn wenn das Lachsfilet im Spinat schwimmt, schmeckt es zarter und liegt weich am Teller.

Der siebte Tag, und noch immer keine Entspannung in Sicht

Heute gönnen wir uns zum Frühstück zwei kleine Pralinen. Hier liegt die grosse Gefahr versteckt, dass Sie mir die gesamte Pralinenschachtel samt Inhalt aufessen. Am besten, Sie sperren die restlichen Pralinen weg und schlucken den Schlüssel. Zu den zwei Pralinen gesellt sich das Knäckebrot mit Käse und Gemüsescheiben. Wir essen zwei Pralinen, denn eine alleine würde sich neben dem Knäckebrot im Magen einsam fühlen.

Zu Mittag gibt es heute Rührei mit geriebenen Karotten, Tomaten und Putenschinken drin. Jetzt ist der Magen gut gefüllt, denn bei einem Rührei dürfen Sie wirklich nicht meckern. Am Abend gehen wir heute essen, denn es ist Sonntag. Sonntag abends hat man jede Menge Platz und Ruhe in einem Restaurant, und ausserdem bin ich heute zu faul zum Kochen. Aber bitte wählen Sie ein vegetarisches Gericht, denn die Speisekarte im Restaurant hat so ihre fetten Tücken.

Die nächsten zwei Wochen unserer Ernährungsumstellung

Entweder Sie wiederholen die Speisen von letzter Woche, oder Sie variieren sie mit anderen Gemüsesorten, verschiedenen Käsesorten und kreativen Salaten, nehmen verschiedene Fische, variieren das Putenfleisch mit Truthahn und bleiben bitte immer bei natürlichen Lebensmitteln, denn auch der Käse kann Aromen und Farbstoffe enthalten. Wichtig ist, dass Ihre Ernährungsgrundlage aus Obst und Gemüse besteht, Vollkornbrot, Knäckebrot, Ei und Käse. Gemüse lässt sich unendlich kreativ variieren und verarbeiten.

Fastfood

Wie ungesund ist Fastfood? Wenn das heisse Fleisch im Burger noch brodelt, schmeckt es lecker. Die Soßen machen uns dick, der Burger tut sein Übriges, und wir bekommen schnell wieder Hunger. Kann Fastfood auch gesund sein? Frische Burger mit guten Zutaten kann man auch selber machen. Gourmet-Spezialitäten wie der Regenwurmburger oder der Luxusburger sind aufwendiger, aber sie sind den Aufwand wert.

Funfood

Was ist Fun-Food? Wie wird es gemacht? Wenn Essen Spass machen soll, mit speziellen Effekten ausgestattet werden muss, oder einfach nur gut im Mund liegen soll, muss es meistens aufwendig produziert werden. Kalorienarm oder kalorienreich, für Kinder und Erwachsene, für Partys und Events, das funny food muss optisch glänzen. Begehrt sind fritierte Luft, Black-Food, oder Lebensmittel, welche im Mund blubbern.

Slowfood

 

Superfood

Wie wichtig und gesund ist functional food wirklich? Bei Allergikern kann es beispielsweise die Allergien verstärken, und auch einige Studien zeigen, dass nicht jedes Superfood immer so gut geeignet ist wie unsere heimischen Alternativen. Mit Nährstoffen und Vitaminen angereicherte Lebensmittel liegen im Trend. Sie sind etwas teurer, aber dafür versprechen diese Superfoods maximalen Nutzen in der täglichen Ernährung.

 


Elisabeth Putz

Impressum

Datenschutz

Wellness