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Wie kocht man gesund?

Kann man auch mit wenig Aufwand ein gesundes Essen zubereiten? Die erste Regel lautet: Kaufen Sie keine Fertiggerichte, denn die darin enthaltenen Geschmacksverstärker und Aromen strotzen jeder gesunden Kochkunst. Regel Nummer 2 lautet: Kaufen Sie natürliche, unverarbeitete Lebensmittel, möglichst Bio, denn der konventionelle Anbau unserer Nahrung ist mit chemischen Düngemitteln überfüllt. Die dritte Regel lautet: Probieren Sie neue Rezepte aus, hin und wieder durchaus vegetarisch oder vegan, damit der Körper mehr Basen als Säuren bekommt. Wir benötigen Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und ein wenig Fett. Wenn man dies berücksichtigt, kocht man automatisch gesünder.

Das Schneiden von frischem Obst und Gemüse, von Zwiebel und Knoblauch, von Fleisch, Fisch und Sojaprodukten gehört zu den wichtigsten Elementen des gesunden Kochens. Ob alle Bioprodukte besser als konventionelle sind, bezweifle ich, denn neulich dachte ich, Bio würde in meinem Einkaufswagen liegen, aber es schmeckte dann trotzdem gewöhnungsbedürftig. In Biogerichten steckt immer noch ein Hauch an Düngemitteln und Chemie drin. Bei Ökoprodukten direkt vom Bauern kann man jedoch sicher sein, gesund zu konsumieren. Trotzdem gilt weiterhin Regel Nummer 2, denn Bio ist bis auf wenige Ausnahmen gesünder. Man muss nur darauf achten, in einen richtigen Bioladen zu gehen, denn im herkömmlichen Supermarkt könnten sich konventionelle Lebensmittel als Bioprodukte tarnen.

Wer gesund kocht, der darf Öl und fett nicht im Übermass verwenden. Neue Pfannen, fettarme Bratfolien und neue Gartechniken erlauben es, auf Fett fast vollständig zu verzichten. Ich bin der Meinung, ein wenig von den gesunden Fetten haben wir immer nötig, denn die ungesättigten, pflanzlichen Fettsäuren aus Pflanzenöl tun unserem Körper gut. Gesund kocht man übrigens mit wenig Zucker, wenigen Kohlenhydraten, kalorienarm und grösstenteils vegan oder wenigstens vegetarisch.

Gesunde Küche für Veganer und Vegetarier

Die vegane Küche ist genauso kreativ und vielfältig wie die herkömmliche Küche. Man verwendet in der veganen Küche Tofu, Seitan, Lupine und Quorn als Fleischersatz, ernährt sich damit Eiweiss-reich und wird satt. Man muss bloss darauf achten, dass man sich abwechslungsreich ernährt, damit der Körper alle nötigen Nährstoffe bekommt, die er braucht. Wer sich vegan aber einseitig ernährt, wird nach einigen Jahren bemerken, dass er Mangelerscheinungen hat. Dies kann bei Hausmannskost auch passieren, aber es fällt uns nicht so drastisch auf.

Ganz vegan koche ich nicht, aber ich verzichte aufs fetthaltige Braten in der Pfanne. Ich bereite beispielsweise Fisch im Backofen zu. Öl benutze ich im Salat. Ich verzichte meistens auf dickmachende Nudelgerichte, aber die Glasnudeln schmecken mir so gut, dass sie einmal pro Woche zusammen mit Sprossen und Champignons bei mir auf den Tisch kommen. Ich bin nur ein Teilzeit-Veganer, und wenn ich davon abweiche, bedanke ich mich vorab bei jedem Fisch und jedem Huhn dafür, dass ich es essen darf. Jawohl, so eilt einem auch das schlechte Gewissen voraus.

Nicht jedem Menschen schmeckt die volle vegane Küche, und nicht jeder kann sich so ernähren, dass er keine Nahrungsergänzung mit Vitamin B12 benötigt. Deshalb kann man sich auch vegetarisch ernähren, wenn man sich zu den Veganern hingezogen fühlt. Ich vertrage keine Nahrungsergänzung, obwohl ich es seit Jahren ausprobiere, und so esse ich Eier, um meinen Vitamin B12 Bedarf vollständig zu decken. Meine Darmflora ist auch bald überlastet, wenn ich zu viel Obst, Getreide und Gemüse esse, denn nicht jede Darmflora verträgt ausschliesslich pflanzliche Kost. Man sollte auf seinen Körper hören und seine Warnsignale ernst nehmen, sonst kann man ernsthaft krank werden.

Gesund kochen mit natürlichen Lebensmitteln

Gesund kocht man mit unverarbeiteten, rohen Lebensmitteln. Der Käseaufstrich aus der fertigen Packung sieht verführerisch aus, der selbst zusammen gemischte Käseaufstrich schmeckt jedoch gesünder, da er keine Konservierungsmittel enthält. Fertige Soßen und Panaden sind zwar schnell zubereitet, schmecken auch lecker, aber sie enthalten Aromen, Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe, versteckte Fette und Konservierungsmittel. Besonders die Fremdfette wie Palmöl tun nicht jedem Menschen gut. Auch Zitronensäure kann den Darm reizen, sie kann zu einer Magenschleimhautentzündung führen und unseren Körperkreislauf schwächen.

Lesen Sie deshalb immer die Inhaltsstoffe auf der Verpackung, wenn Sie Produkte im Supermarkt kaufen. Je länger die Liste ist, umso häufiger sind Zusatzstoffe enthalten. Die vielen E-Nummern werden aus psychologischen Gründen nicht mehr als E-Nummern bezeichnet, sondern als Namen ausgeschrieben, damit der Kunde glaubt, es sei kein Zusatzstoff im Lebensmittel enthalten. Trotzdem verstecken sie sich hinter verschiedenen Namen von Inhaltsstoffen.

In der gesunden Küche sollte man Essig und Öl, Salz und Pfeffer, Schnittlauch und Petersilie, Basilikum, oregano und andere Gewürze, Zwiebel und Knoblauch, frisches Obst und Gemüse haben. Man kann dann alle Gerichte würzen, zusammenmischen und verfeinern. Eine Kokosbutter kann anregend schmecken, wenn man mit ihr Eigerichte verfeinert. Kräuterbutter, selbst zusammengemischt, wirkt wunderbar auf Fisch und Fleisch, wenn man sich zwischendurch kurz vom veganen Essen verabschiedet. Und ein Salat mit Essig und Öl, einem Naturjoghurt und einigen Salatkräutern drin schmeckt besser als einer, der mit einem Fertigdressing versehen ist.

Wie gesund ist die schnelle Küche?

Viele Menschen haben ihre Küche im nächsten Restaurant. Manche Küchen bestehen auch einfach nur aus einem Telefon und einigen Bestellkarten von verschiedenen Pizzalieferanten, Lieferdiensten vom Italiener, Chinesen und dem Schnitzelwirt. Sicher, das ist eine Küche, die in der kleinsten Wohnung Platz findet, aber auf Dauer ist so etwas doch sehr ungesund.

Kennen Sie die Kochtechniken der besonders faulen Leute? Sie tauen auf. Übrigens kann man auch gesunde Sachen auftauen und in den Backofen legen, beispielsweise Fisch. Man muss nicht unbedingt Koch sein, um ein Essen auf den Tisch zu zaubern. Übrigens ist aufwendige Hausmannskost oftmals länger im Backofen oder in der Pfanne, auf die Fertigpizza vom Lieferservice wartet man manchmal eine Stunde, und beides ist ungesund.

In 10 Minuten kann mann gesund kochen. Mein 125. Lieblingsgericht ist Spinat mit Paprika. Die Paprika werden gewaschen, in Würfel geschnitten, währenddessen taut der Spinat auf der Herdplatte auf, manche verwenden auch die Mikrowelle dazu, aber am Herd wird er meiner Meinung nach besser. Die Paprika kommen in den Spinat hinein, werden untergerührt, auch erwärmt, und voila, fertig ist das Spinatgericht. Bitte lassen Sie den Spinat niemals anbrennen und erwärmen Sie ihn kein zweites Mal, denn er könnte sonst ungeniessbar werden. Wer davon nicht zwischendurch satt wird, dem empfehle ich Kartoffel dazu.

Gesund kochen mit wenig Geld

Gesundes Essen mit Obst und Gemüse muss nicht teuer sein und schmeckt besser, als ein Burger oder eine Wurst. Viele Menschen lieben den Wurststand an der Ecke und merken nicht, dass dieses Essen teurer ist, als selbst etwas zu kochen. Der Hartz 4 Empfänger könnte sich beispielsweise gesund ernähren, damit sein Hirn besser arbeitet und sich auf die Jobsuche konzentrieren kann.

Nudel mit Gemüsesosse, Nudel mit Käsesosse, Salat mit Thunfisch und Gemüse, Zwiebel und Dressing, Eibrote mit Frischkäse, Gemüsereis, Spinatspeisen, alles ist am Hartz 4 Speiseplan enthalten. Und das muss gar nicht viel kosten, wenn man immer alles verwertet und nicht die Hälfte, die beim Gemüse übrig bleibt, gleich wegwirft.

Gesund kochen mit der Kochbox

Kennen Sie die Kochbox? Da bekommt man seine bestellten Zutaten nach Hause geliefert, in frischem Zustand, sodass man nur noch zugreifen muss und das Menü zubereiten darf. Man sucht sich aus der Kochbox ein Menü seiner Wahl, je nach Vorlieben auch vegetarisch oder vegan, dann bestellt man und lässt sich das gesamte Menü samt Kochanleitung, Zutaten und Gewürze anliefern.

Der Vorteil so einer Kochbox ist, dass man nicht zu viel und nicht zu wenig einkauft, denn die in der Box enthaltenen Zutaten und Mengen entsprechen genau dem Menü, welches man kocht. Es ist gesund, beinhaltet keine Aromen, keine Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker. Es ist leicht zuzubereiten und schmeckt lecker. Der Nachteil ist der etwas gehobene Preis, denn so günstig ist diese flexible Variante des Kochens nicht. Ausserdem kann man nur aus einigen Gerichten und Menüs wählen, weil niemand die volle Küche der gesamten Welt anbieten kann. Aber dafür braucht man keine überschüssigen Zutaten wegwerfen. Für mich wäre die Kochbox eine gute Idee, weil bei mir dümpelt ständig ein vergessener Salat im Kühlschrank vor sich hin.

Selber kochen ist gesünder

Studien haben gezeigt, wer selber kocht, fühlt sich glücklicher, und dem schmeckt sein selbst zubereitetes Essen auch besser. Dies kommt daher, dass wir uns bereits beim Einkauf der Lebensmittel bemühen, Gedanken ums Essen machen und darauf achten, dass wir gesunde Produkte einkaufen. Wir schneiden das Gemüse in mühevoller Kleinarbeit, stehen am Herd, atmen die guten Gerüche der Gewürze ein, und das alles macht uns glücklich.

Wenn wir unser eigens gekochtes Essen verspeisen, lernen wir die Mahlzeit zu schätzen, wenn wir haben uns Mühe gegeben. Fertiggerichte hingegen geben uns das Gefühl, als würden wir nicht genug für unsere Gesundheit tun. Der Besuch im Restaurant signalisiert uns meistens, dass wir zu fettig essen, und dies lässt unsere Glückshormone schwinden. Wenn Sie wieder einmal unglücklich sind, kochen Sie sich etwas Leckeres, das hebt die Stimmung.

Welches Essen macht glücklich?

Essen macht glücklich, auch wenn man davon dick werden könnte. Studien haben gezeigt, dass zwar verschiedene Nahrungsmittel individuell glücklich machen, dass jedoch einige Ernährungsgewohnheiten glücklicher als andere machen, wenn man sie nicht übertreibt. Drei Frauen mit unterschiedlichen Gelüsten und Ernährungsgewohnheiten waren als Probanden für eine Studie tätig.

Eine Frau liebte Salat, die zweite liebte Burger und die dritte konnte sich nicht von Schokolade lösen. Man fand jedoch heraus, dass die Schokolade am glücklichsten macht, gefolgt vom Burger, und zum Schluss punktete erst der Salat. Essen mit viel Eiweiss macht uns auch glücklich, Zucker hebt unseren Glücksspiegel an, gefolgt von Fett, denn der Körper verwertet es gerne. Kohlenhydrate machen uns auch glücklich, aber Ballaststoffe stehen ganz unten auf der Glücksskala. Ich werde dies berücksichtigen und hin und wieder eine Tafel Schokolade essen, damit mein inneres Glück nicht zu kurz kommt.

Glückliches Essen selber zubereiten

Man kann durchaus das glückserfüllende Essen auch selber kochen, anstatt es fix und fertig samt Aromen und Zusatzstoffen schnell zu kaufen. Gesunde Burger lassen sich mit Vollkornbrot, selbst gemachten Sossen, Biofleisch und frischem Gemüse zaubern. Da sieht der Salat zwischen der Zwiebel nicht so müde aus.

Schokolade lässt sich mit Butter, etwas Zucker und Kakao auch selber machen. Man benötigt hierzu nur kleine Förmchen oder ein spezielles Gitter, dann kann man seine eigene Schokolade sogar formen und ein Fenstergitter daraus zaubern.

Salat ist der Klassiker zum Selbermachen, in allen Varianten, aber er macht uns nicht am glücklichsten. Wenn man jedoch den Salat mit einem tollen Joghurt-Dressing, wahlweise mit Putenstreifen, Lachsstreifen, Käsestreifen, glücklichen Nudeln, Wurststreifen oder veganem Tofu anreichert, wird er zur Gaumenfreude. Ich dünste das Gemüse für den Salat, die Zwiebel auch, gebe Putenstreifen hinein und bin rundum zufrieden.

Selbst geschnittenes, gehacktes, gedünstetes und gegrilltes Obst und Gemüse macht laut einer Studie auch glücklich. Bis zu sieben Portionen täglich sind allerdings nötig, um die Glücksgefühle zu erzeugen. So kann man zu jeder Mahlzeit und auch zwischendurch eine kleine Hand voll Grünzeug essen, welches man selbst zubereitet hat, denn aus der Fertigpackung erzielt man diesen Glückseffekt nicht.

Koch- und Essgewohnheiten, die glücklicher und schlanker machen

Wer kocht und abnehmen möchte, sollte Speisen zubereiten, die möglichst ähnliche Farben haben, da man von einem bunten Teller einfach hastig alles herunterfrisst und permanent zugreift. Eintönige Farben verleiten uns hingegen eher dazu, weniger zu essen, da unser Gehirn schnell gesättigt von der selben Farbfamilie ist. Beim Essen sollte man bis zu 32 mal anständig kauen, bevor man die Speisen schluckt. Hier wird der Speichelfluss angeregt, im Magen kommt der Brei zerkleinert an, und man muss keine Unmengen verdauen. Das Essen sollte celebriert werden, der Tisch sollte schön gedeckt und geschmückt werden, denn wenn man sich bei der Zubereitung und den Vorbereitungen Mühe gibt, kann man die Speisen besser geniessen.

Was bedeutet Kochen?

KochlöffelKochen ist eine Kunst, Leidenschaft in der Küche, Genuss und Gaumenfreude, Individualität und Kreativität, das künstlerische Talent, Speisen auf den Tisch zu zaubern, die Kunst, aus rohen, unverarbeiteten Lebensmitteln ein Menü zuzubereiten, und es ist ein natürlicher Instinkt, da man ohne Nahrung verkümmert. Kochen bedeutet, dass man die Vorfreude aufs Essen geniesst. Es ist sozusagen Meditation auf hohem Niveau.

Es ist ein uralt eingesessener, traditionsbedingter Vorgang, der bereits im Mutterleib entsteht, wenn der Embryo mitbekommt, wie die Mutter hinterm Herd die tägliche Nahrung zubereitet. Wenn ein Neugeborenes zuschaut, wie sein Babybrei entsteht, weckt dies beim Baby bereits die Lust und Leidenschaft, später selber in der Küche zu stehen und sein Essen zuzubereiten.

Die Kochkunst verlangt nach viel Disziplin, Genauigkeit, Kreativität, Liebe und Verstand. Es bedeutet, die Zutaten einzukaufen oder zu ernten, schneiden und schnipseln, waschen und reinigen, dünsten, garen, backen, braten, sieden, blanchieren, garnieren und artgerecht servieren. Und wer gut gekocht hat, darf sein Meisterwerk mit Stolz präsentieren. Nicht umsonst sind gute Köche wahre Künstler in der Küche.

Kochen ist eine Augenweide

Kochen definiert sich durch den guten Duft, Geruch und Geschmack, und auch die Augen gestalten die Speisen mit. Kochen ist eine Wohltat für den Magen, ein erlernbares Handwerk mit Liebe zum Detail. Wer sich nur zwischendurch schnell etwas zubereitet, sollte trotzdem darauf achten, dass es schön garniert auf dem Teller liegt. Das Essen schmeckt automatisch besser, wenn es gut strukturiert, ordentlich und bewusst am Teller platziert wird.

Essen zubereiten ist eine Tätigkeit für Küchenkünstler. Wer hungrig ist, verschlingt zwar auch rohe Speisen, weil der Magen gefüllt werden will. Der Geniesser bekocht jedoch mit viel Liebe sich selbst und seine Freunde, zelebriert den Kochvorgang und erfreut sich an den guten Düften in der Küche. Mittlerweile gibt es Kochbücher und Kochkurse für jeden, selbst für faule Leute, denn das Kochen ist zu einem medialen Sport geworden, geht durch die Nase und betört den Magen.

Kochen ist erotisch

Kochen ist Erotik, Sinnlichkeit und hat Sexappeal, denn die Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Wer mit aromatischen Gewürzen und Kräutern kocht, der kann ein Essen fürs Herz zubereiten, mit seinen Speisen den Partner seiner Wahl betören, und mit einem guten Erdbeer-Dessert verführt man jede Frau, nur nicht den Allergiker, denn der verschluckt sich am Erdbeergericht.

Wer seine Speisen so zubereitet, dass man darin erogene Zonen entdecken kann, der kocht sinnlich. Da bekommen die Karotte, die Gurke, die halbierte Mango und die halbierte Papaya einen ganz eindeutig zweideutigen Sinn, wenn sie sinnlich am Teller liegen und darauf warten, dass sie angeknabbert, ausgesaugt, gelutscht und geschleckt werden. Und so kann ein Kocherlebnis, welches in der Küche beginnt, im Bett enden, wenn man sich gegenseitig liebt. Bitte, manche Leute kochen nackt, mit vollem Körpereinsatz, spielen mit den Lebensmitteln am Körper des Partners und geniessen ihre intime Zweisamkeit, aber diese Kochkunst ist nicht unbedingt alltagstauglich.

Kochen kann auch Stress bedeuten

Kochen kann zu purem Stress ausarten, speziell wenn man als Anfänger in der Küche steht und ein frisch gebackenes Date füttern muss. Verführen kann man mit einem versalzenem oder verzuckertem Essen wohl kaum jemanden, aber der gute Wille ist ja da gewesen, wenn man ungeübte Kochversuche startet und voll daneben liegt.

Auch Köche in Grossküchen kennen den Stress in der Küche. Wenn eine geschlossene Gesellschaft mit mehr als 200 Gästen antanzt, muss jeder Handgriff stimmen, von der Temperatur der Speisen bis hin zur Dekoration des Tellers und dem Serviervorgang. Wenn Profiköche in guten Restaurants arbeiten, ist das Kochen für sie reinste Arbeit, ein harter Job. Und so ist das wichtigste am Kochen die Kochfreude selbst.

Wie kocht man richtig?

Wichtig fürs Kochen sind frische, natürliche, unverarbeitete Lebensmittel, hochwertige, vitaminreiche Zutaten, Bioprodukte, und vor allem regionale Nahrungsmittel ohne lange Transportwege. Fleisch, Fisch, obst und Gemüse dürfen ruhig gut geschnipselt, geklopft, schonend, artgerecht, mundgerecht zubereitet werden, Kräuter und Gewürze sollte man gut dosiert und nicht überdosiert verwenden, und die Speisen dürfen nicht zu lange gegart und zu heiss gebraten werden. Das Essen soll auf dem Teller immer noch frisch und nicht zerkocht aussehen. Das Allerwichtigste ist jedoch, dass man fettarm und zuckerarm kocht, denn wir wollen gesund bleiben.

Slowfood oder Fastfood - Was ist besser?

Schnelles Kochen spart Zeit, langsames Kochen ist jedoch gesünder. Fastfood macht uns dick, wenn versteckte Fette und Zucker darin enthalten sind. Fastfood kann jedoch auch gesund sein, wenn man es frisch zubereitet und gesunde Lebensmittel dafür verwendet. Am gesündesten sind jedoch vegetarisches, veganes und naturbelassenes Essen, vor allem das Slowfood, welches langsam zubereitet und gegessen wird.

Würzen ohne Salz und Pfeffer

Salzen und Pfeffern sind fast aus der Mode gekommen, da zu viel Salz und zu viel scharfer Pfeffer zu Herz-Kreislauferkrankungen und zu einem instabilen Darm führen können. Wir sollten lieber mit frischen Kräutern würzen, das sorgt dafür, dass wir gute Darmbakterien züchten, welche wiederum für unser Immunsystem gut sind.

Richtig dünsten, garen und braten

Heute dünstet und gart man die meisten Speisen langsam. Hier gehen fast keine Vitamine verloren, und das ist gesünder als braten und grillen. Wer Fleisch zu heiss und zu heftig brät, Bratkartoffel und Gegrilltes liebt, muss aufpassen, dass er nicht zu viel Acrylamid aufschnappt, denn das entsteht beim Erhitzen auf über 180 Grad. Am besten sind roh zubereitete Speisen, aber das verträgt nicht jeder Magen, denn Rohkost ist schwer verdaulich. Übrigens, wer Suppen kocht, lebt unheimlich gesund.

Kochen mit Plastikgeschirr

Aus Papptellern und Plastikgeschirr zu essen, ist nicht förderlich, denn hier sehen wir nur die Schnelligkeit, die Bequemlichkeit im Alltag. Wir verhalten uns dann auch dementsprechend. Unser Körper reagiert darauf mit Gewichtszunahme und Trägheit, denn wir strengen uns sowohl beim Zubereiten der Speisen, als auch beim Essen nicht mehr an. Wir schlingen alles hinunter, werfen das Geschirr weg und legen uns auf die Couch.

Kochen mit Qualität

Beim Kochen sollte man immer auf hochwertige Lebensmittel, vor allem bei Fleisch, Fisch, Muscheln, Pilzen und Gemüse zurückgreifen. Billige, minderwertige Lebensmittel, vor allem halb fertige, weiterverarbeitete Produkte, vielleicht noch in Folie verpackt, machen das schönste Essen kaputt, denn man schmeckt, was drin steckt. Ein guter Koch achtet stets darauf, dass er beim Metzger, beim Bäcker, am Fischmarkt, am Viktualienmarkt, am Bauernmarkt, beim Obst- und Gemüsehändler, beim Bauern selber, oder notfalls bei ausgewählten Biohändlern im Internet einkauft. Er scheut die Billigwaren aus dem Discounter, oder zumindest mischt er sie mit hochwertigen Zutaten.

Fleisch, Fisch und Gemüse zubereiten

Fleisch sollte man in etwas Olivenöl anbraten, Fisch sollte man leicht garen, Gemüse sollte man dünsten, wobei einige Leute behaupten, das Gemüse wird besonders knackig, wenn man es in der Mikrowelle zubereitet. Ein Veganer muss übrigens darauf achten, dass er genügend pflanzliche Fette verwendet, denn nur vom Gemüse alleine wird man nicht satt.

Zwiebel und Knoblauch zerkleinern

Zwiebel und Knoblauch sollte man niemals auspressen. Hinterher sitzt man im Matsch fest, und die Zwiebelpresse stinkt. Da sich in Zwiebel und Knoblauch ätherische Öle befinden, würde man diese einfach wegpressen und damit auf wertvolle Nährstoffe verzichten. Lieber mit einem scharfen Messer zerkleinern, und bitte vorsichtig dabei sein, sonst zerstört man die ätherischen Öle.

Nudel von Stärke befreien

Nudel beherbergen Stärke, und dies ist nicht für jeden Menschen geeignet. Wer herkömmliche Nudel nicht gut verträgt, jedoch auf sein Lieblingsgericht nicht verzichten will, der kann die Nudel nach dem Kochen mit kaltem Wasser abspülen. So entfernt man jede Menge Stärke. Allerdings kleben sie danach nicht mehr und saugen keine Sosse mehr auf.

Salat waschen oder schleudern?

Der Salat muss,bevor er gegessen wird, gewaschen werden, denn in ihm tummeln sich Bakterien, weil er durch viele Hände gewandert ist, falls man ihn eingekauft hat. Auch der Salat aus dem eigenen Garten muss gereinigt werden, weil sich Erde darauf befindet. Manche Leute schleudern den Salat mit einer speziellen Salatschleuder, da wird der Salat auch schön trocken.

Fleisch richtig würzen

Die spartanischen Kochmuffel würzen das Fleisch kaum bis gar nicht, und daran ist nichts Falsches zu erkennen. Fleisch schmeckt im Urzustand naturbelassen, vorausgesetzt, man kauft Biofleisch vom Metzger. Das Billigfleisch, meist noch in Folie verpackt, aus dem Supermarkt hat oftmals keine allzu grossartige Qualität und schmeckt nur mit viel Würze. Im Grunde benötigt Fleisch eine Brise Salz. Es wird streichelweich, wenn man es in Olivenöl herausbrät und zusätzlich etwas Gemüse, vielleicht ein paar Zucchini-Scheiben in die Pfanne gibt.

Fisch im Backofen zubereiten

Wer seinen Fisch nicht unbedingt in der Pfanne garen möchte, der kann ihn mit etwas Olivenöl bestreichen und in einer Auflaufform im Backofen garen lassen. Er wird auch dort streichelweich, man muss jedoch nicht so viel Fett verwenden. Das Gleiche gilt für Pommes-Frites, wenn man sie aus Kartoffeln schneidet und in den Backofen schiebt.

Gemüse in der Mikrowelle kochen

Die Mikrowelle ist umstritten, sie hat viele Funktionen übernommen, sodass der Koch nur noch auf Knopfdruck funktionieren muss. Gemüse lässt sich allerdings in der Mikrowelle hervorragend zubereiten. Die Vitamine bleiben erhalten, es ist nur Wasser und kein zusätzliches Fett erforderlich, und das Gemüse schmeckt naturbelassen. Kartoffel lassen sich besonders gut mit diesem Verfahren zubereiten.

Das richtige Schneidbrett verwenden

Wer Fleisch und Gemüse schneidet, sollte zwei verschiedene Schneidebretter verwenden, oder zumindest das Gemüse zuerst schneiden, dann das Brett gut abspülen, und danach das Fleisch zubereiten. Bakterien können sich bei umgekehrter Reihenfolge und bei nicht Einhaltung der Sauberkeit ausbreiten. Wir wollen ja nicht krank werden.

Muscheln richtig zubereiten

Von verpackten Muscheln aus dem Supermarkt halte ich nicht viel, denn sie schmoren oft im eigenen Saft und sterben. Tote Muscheln kann man nicht essen. Bevor man seine Muscheln zubereitet, muss man den Klopftest machen und zuhören, ob die Muschel noch lebt. Im ungekochten Zustand bereits offene Muscheln darf man auf keinen Fall verzehren, aber wenn man gute Qualität kauft, auf eventuelle unangenehme Gerüche achtet, sind Muscheln durchaus eine Delikatesse für den, der sie mag.

Muscheln muss man so lange reinigen, bis das Wasser sauber ist. Man gart sie am besten heiss, bei hoher Temperatur, dann benötigen sie nur 3 bis 5 Minuten, bis sie fertig sind. Die offenen Muscheln kann man nach dem Garen essen, die geschlossenen müssen weggeworfen werden. Man kann Gemüse und Kräuter, sowie Gewürze dazu braten und die Muscheln damit übergiessen.

Den Backofen vorheizen

Es macht durchaus in manchen Fällen Sinn, den Backofen vorzuheizen, besonders wenn man Pizza zubereitet. Die Stromsparer sagen allerdings, es ist nicht nötig und verbraucht nur zusätzliche Energie. Vorheizen sollte man nur, wenn man auf den Punkt genau etwas bäckt, aber die meisten Speisen benötigen kein Vorheizen.

Den Deckel auf den Topf geben

Es hat einen Sinn, dass Töpfe einen Deckel besitzen, welchen man auch verwenden sollte. Ein Topf ohne Deckel verbraucht mehr Energie beim Kochen, da die Hitze nach oben hin entwischt. Der Deckel schützt auch die Feuchtigkeit, die viele Speisen benötigen, damit beispielsweise der Reis nicht austrocknet, bevor er fertig ist.

Stangenbohnen richtig schneiden und zubereiten

Stangenbohnen nennt man auch Gartenbohnen, grüne Bohnen, oder in Österreich Fisolen und Strankerln. Sie müssen an den beiden Enden geputzt, also geschnitten werden. Dazu nimmt man ein Schneidbrett, legt die Stangenbohnen nebeneinander, legt die Enden exakt aufgereiht auf und schneidet mit dem Messer drüber. Danach richtet man die andere Seite der Bohnenenden exakt in einer Linie aus und schneidet wieder mit dem Messer drüber. Dadurch erspart man sich das Schneiden jeder einzelnen grünen Bohne.

Beim Zubereiten sollte man darauf achten, dass man sie mindestens 20 Minuten in heissem Wasser kocht, das Kochwasser danach nicht weiterverwendet, da Stangenbohnen Solanin beinhalten, und Solanin ist ein Gift, welches wir durch schwere Nierenarbeit wieder ausscheiden müssen. Mit Zwiebel, Essig und Öl schmecken die grünen Bohnen als Bohnensalat gut, oder man macht eine Gemüsesuppe daraus.

Warme Salate richtig zubereiten

Warme Salate sollte man vorwiegend im Winter zubereiten, da wir in der kalten Jahreszeit wärmende Gerichte benötigen. Man dünstet das Gemüse im Salat mit Zwiebel an, gibt wärmende Winterkräuter wie Ingwer oder Kümmel hinzu, und ein heisser Tee sorgt für zusätzliche Wärme im Körper. Salat mit Putenstreifen eignet sich gut im Winter. Man schneidet Zwiebel, Tomaten, Paprika, Zucchini, dann wäscht und schneidet man den grünen Salat, rührt das Dressing an, klopft die Pute flach, dann brät man das Putenfleisch, danach dünstet man das Gemüse, schneidet die Putenstreifen zurecht und dünstet die Streifen kurz zusammen mit dem Gemüse in der Pfanne kross. Zum Schluss wirft man alles in einer Salatschüssel zusammen mit dem Dressing durcheinander, portioniert es auf dem Teller und geniesst sein Essen.

Versalzene und verwürzte Speisen retten

Man könnte die Zutaten wie beispielsweise Karotten, Tomaten und Eier, Reis und Kartoffel verdoppeln, damit die Würze verschwindet. Wenn man Speisen versalzt, kann man sie durchaus auch mit Milch oder Tomatensaft neutralisieren. Wenn Sie das nächste Mal zu viel Salz verwenden, können Sie etwas Reis in einen leeren Teebeutel geben, denn der Reis saugt die versalzene Sache wie ein Schwamm auf. Mit Kartoffeln erreichen Sie das gleiche Resultat.

Einen kaputten Kuchen retten

Wenn Ihnen Ihr perfekter Kuchen vor Schreck in der Kuchenform zerbricht, kleben Sie die kaputten Stellen einfach mit zerlassener Schokolade fest. Öffnen Sie bitte niemals im vorangeschrittenen Backvorgang den Ofen, um den Kuchen zu testen, er sieht dann aus wie eine Windel, total zusammengeschrumpft.

Den Kohlduft beim Kochen vermeiden

Wenn man Kohl kocht, dünstet, in der Mikrowelle zubereitet oder gart, entsteht ein Schwefelgeruch. Der Duft ist zwar für die Nase in gewisser Weise noch erträglich, aber er muss nicht sein. Man vermeidet den Geruch, indem man eine Scheibe Brot zum Kohl beimischt. Das Brot saugt den Kohlgeruch auf, die Luft bleibt rein, und die empfindliche Nase kann durchatmen. Notfalls neutralisiert man den Kohlduft mit etwas Milch. Übrigens sollte man die Kohlsorten variieren, denn jede Sorte enthält unterschiedliche Mineralstoffe, die in Variation dem Körper viel Gutes tun, Kraft spenden und das Immunsystem stärken.

Beim Kochen kommt es auf das Timing an

Man vermeidet so manche Panne beim Kochen, wenn man sich um eine geordnete Vorbereitung, Reihenfolge und Zeiteinteilung in der Küche kümmert. So macht man zuerst die Kartoffel in der Mikrowelle, schiebt währenddessen den Lachs samt Kräuterbutter in den Ofen und macht den Broccoli zum Schluss. Kartoffel werden langsamer kalt, Broccoli kühlt schnell ab, der Lachs steckt ohnehin im Ofen fest, und fertig ist das Traummenü, ein Alptraum für Veganer.

Die korrekte Kleidung in der Küche

Der Koch benötigt eine Kochschürze, damit keinerlei Verschmutzungen am edlen Kleid passieren, denn sonst sieht die Frau wie ein Döner mit Sosse aus, direkt zum Anbeissen. Man benötigt eine Kochhaube, sonst ist versehentlich das gefürchtete Haar in der Suppe. Übrigens benötigt man Haushaltshandschuhe, sonst darf man nachher nicht nur am Braten, sondern auch an den Brandwunden lecken. Sowohl der Backofen, als auch der Herd und das Mikrowellengeschirr können so heiss werden, dass man dicke Haushaltshandschuhe braucht. High Heels sind in der Küche ungeeignet, es sei denn, man kocht erotisch.

Zeit sparen durch Vorkochen

Vorkochen liegt im Trend, auch wenn dies eine eher ungesunde Variante des Kochens ist. Manche Leute kochen für eine ganze Woche vor, aber im Durchschnitt sollte man nicht länger als für 2 bis 3 Tage vorkochen. Man spart Zeit, wenn Gullasch, Pasta, Teigwaren, Soßen, eingelegtes Obst und Gemüse konserviert bereitstehen und nur kurz aufgekocht oder in der Mikrowelle warm gemacht werden. Man kann auch einen Teil vorkochen und einen Teil frisch kochen, die Pasta konservieren und die Nudel frisch zubereiten. Ich rate jedem, der vorkocht, frische Salate und frisches Gemüse dazu zu kochen, damit der Körper auch die nötigen Vitamine abbekommt. Vor allem die wasserlöslichen Vitamine wie das Vitamin C, müssen wir aus frischen Lebensmitteln zu uns nehmen. Wenn wir nämlich krank werden, weil wir nichts mehr Frisches essen, können wir auch nicht mehr vorkochen, dann brauchen wir Essen auf Rädern, und das ist teilweise geschmacklich und qualitativ durchwachsen.

Wie entkommt man dem Kochmuffel?

Wer kein Kochmuffel mehr sein möchte, der muss umdenken, so lange, bis es im Kopf Klick macht. Ich habe mir zu diesem Zweck einige Berichte über Kranke angesehen, die mich sehr erschreckt haben. An Diabetes Melitus erkrankte Menschen, die sich vorwiegend von Fertiggerichten ernährten, machten auch zusätzlich wenig Sport, da sie zu müde dafür waren. Ein Patient, der an einer Darmkrankheit litt, stieg vom Fast-Food auf gesunde Kost um und durfte seine Medikamente halbieren. Ein an schwerem Übergewicht Leidender begab sich auf den mühsamen Weg, sein Körpergewicht zu reduzieren und kaufte sich das erste Kochbuch. Ich begriff, ein Kochmuffel zu sein, kann bedeuten, dass man folglich an Zivilisationskrankheiten leiden könnte.

Der erste Schritt aus dem Kochmuffel Dasein heraus zu kommen, ist selber zu kochen. Man kauft sich ein Kochbuch, möglichst ein gesundes, kauft sich unverarbeitete, naturbelassene Lebensmittel und beginnt einen neuen Lebensstil. Der zweite Schritt ist das Durchhalten, denn man muss es schaffen, an den gut duftenden Fast-Food Läden und an den tiefgekühlten und in Konserven verpackten Fertiggerichten im Laden vorbeizukommen, ohne zuzugreifen. Ich habe das Geschäft gewechselt und kaufe jetzt beim Obst- und Gemüsehändler ein, denn der hat auch eine üppige Käsetheke und eine kleine Fleisch, Wurst, und Fischtheke, ein paar Eier und Kleinkram.

 

Welcher Kochtyp sind Sie?

Kochen ist zwar eine Kunst, wenn man es als Lebensaufgabe, als Kunstwerk am Teller betrachtet, aber dennoch ist für jeden Typ das Passende dabei. Wenn wir Deutschland und Österreich im internationalen Vergleich betrachten, so haben Studien ergeben, dass wir die reinsten Kochmuffel sind. Die mexikanische, die asiatische und die afrikanische Küche sind uns in Sachen Kochkunst weit überlegen. Kaum zu glauben, wenn man sich beispielsweise die österreichische Küche mit ihrem Wiener Schnitzel und den vielen Mehlspeisen anschaut.

Kochbücher liegen im Trend. Wussten Sie, dass die Bilder mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen und Lebensmittelfarben präpariert wurden, damit sie makellos aussehen? Kein normales Essen erhält annähernd diese leuchtenden Farben, wie man sie im Kochbuch sieht. Und dann wundert man sich, wenn das eigene Gericht farblich nicht mithalten kann. Übrigens ist das Urheberrecht für abgebildete Speisen und die Sterneköche, welche sie zubereiten, besser geschützt worden, sodass man nicht mehr leichtfertig in jedem Restaurant sein bestelltes Essen fotografieren und im Internet posten kann.

Kochen muss nicht immer aufwendig und kunstvoll zubereitet sein. Die kleinen Mahlzeiten für zwischendurch, mit natürlichen, unbehandelten Lebensmitteln zubereitet, sind oft gesünder als die aufwendig zubereitete Hausmannskost. Tomaten mit Mozarella und Basilikum ist beispielsweise schnell zubereitet, im Backofen schnellstens fertig, und man ist satt, ohne dass der Magen überfüllt ist. Gedünstetes Gemüse mit Kartoffel schmeckt auch lecker, ist schnell zubereitet und schont den Magen. Salat sorgt dafür, dass man satt wird, wenn man sich spartanisch ernährt.

Wie kochen Frauen, und wie kochen Männer?

Wir kochen alle mehr oder weniger nach Anleitung, wobei wissenschaftlich bewiesen ist, dass Männer genauere Anleitungen benötigen, während Frauen nach Gefühl kochen. Eine Frau nimmt eine Brise Salz zwischen die Finger, während ein Mann strickt nach Kochanleitung die Umdrehungen benötigt, die er mit dem Salzstreuer drehen darf. Kein Wunder, dass sich Frau und Mann in der Küche gegenseitig auf die Nerven gehen. So manch einer ist fürs Geschirrspülen, Küche putzen und aufräumen verantwortlich, aber immerhin darf er essen, während der Profi kocht.

Wie kocht der Allergiker?

Immer mehr Menschen leiden unter Lebensmittel-Unverträglichkeiten und Nahrungsmittel-Allergien. Forscher vermuten, es könnte unter anderem an unseren Darmbakterien liegen, die in ein Ungleichgewicht geraten sind. Zahlreiche dieser Unverträglichkeiten lassen sich durch eine gezielte, naturbelassene Zubereitung der Speisen lindern, und auch die Zivilisationserkrankungen lassen sich damit bekämpfen. Nicht alle Ärzte sind dieser Meinung, aber Studien zeigen, dass man mit der richtigen Ernährung gesünder lebt. So sollte man bei Unverträglichkeiten auf zu viele scharfe Gewürze, auf zu viel Zucker und zu viel Fett verzichten. Wenn das Essen dann langweilig schmeckt, kann man es mit milden Gartenkräutern und milden Pflanzen verfeinern. Hier muss man natürlich Pflanzen wählen, gegen die man nicht allergisch reagiert. Industriell verarbeitete Lebensmittel sollte man meiden, denn sie enthalten oft Hilfsstoffe, die in den Inhaltsstoffen nicht angegeben werden.

Wie kocht der gestresste Manager?

Der gestresste Manager achtet in der Regel kaum auf sein Essen, kocht selten selber und hat kein gutes Verhältnis zu seiner Ernährung, obwohl es Ausnahmen gibt. Der geplagte Manager ist glücklich mit seinem Job, sitzt am Chefsessel und erinnert sich im Alter an seine Kinder, seine geschiedenen Ehefrauen, seine beruflichen Trophäen und ans Jetset-Leben. Der gestresste Manager könnte sich wenigstens an zwei Tagen in der Woche Zeit für seine Familie nehmen, zusammen mit seiner Frau in der Küche stehen und an köstlichem Slow-Food basteln. Der Körper gewöhnt sich an frisch zubereitetes Essen, sodass er nach einiger Zeit keine Lust auf Fast-Food und Nahrungsergänzung hat. Oder man bestellt sich einen Mietkoch, damit man viel Zeit mit der Familie verbringen kann.

Wie kocht die entspannte Hausfrau?

Zeigen Sie mir die entspannte Hausfrau, die eine ganze Familie samt Mann, Kinder und Hund betreut, die hunderte Berufe gleichzeitig ausübt und so nebenher den Haushalt pflegt. Es gibt sie nur sehr selten. Wer täglich in der Küche steht, sich um frisch gekochtes Essen bemüht, braucht Lob und Anerkennung. Einmal in der Woche könnte man sich einen Mietkoch leisten, der frische Köstlichkeiten zubereitet. So kann man mit der Familie zu Hause dinieren, wenn man Restaurants nicht mag, und man geniesst trotzdem das Flair der Rundum-Bedienung.

Wie kochen Self-Tracker?

Der optimierte Mensch, der Self-Tracker, liebt es, seine Ernährung samt Trainingsplan und Schrittzähler unter vollster Kontrolle zu haben. Er kocht strikt nach einem optimierten Ernährungsplan, denn dem Körper sollen ja nur die Nährstoffe zugeführt werden, die er braucht. Einige Self-Optimierer nehmen sich sogar wöchentlich Blut ab, um es zu analysieren, damit sie wissen, ob der Nährstoffgehalt im Körper stimmt. Hier kocht man strikt nach Plan. Natürlich kann man dem fanatischen Selfoptimierer nichts raten, denn er verfolgt seine harten Prinzipien. Wer jedoch seiner Seele etwas Gutes tun möchte und bemerkt, dass das ständige Self-Tracking Stress bereitet, der stellt sich einfach in die Küche und bereitet sich ein Essen zu, welches er nicht zuvor auf Nährstoffe und auf Kramm genau überprüft hat, denn es darf auch zwischendurch Zucker verwendet werden, damit der Pudding besser schmeckt. So wird das Kochen zur Meditation.

Wie kochen Mollige und Dicke?

Übergewichtige Menschen glauben oft, sie ernähren sich gesund, wissen oft jedoch nicht, wieviel Zucker und Fett sie in den Speisen verarbeiten. Da wird der Salat mit Zucker garniert, und die magere Pute bekommt eine saftige Fettsoße verpasst. Keine Panik, man muss keine unnötigen Diäten machen, man braucht nur fettarm und fast zuckerfrei kochen. Dicke Leute müssen sich nicht schämen, denn es gibt Zubereitungsarten, die sich gerade für den fülligen Körper lohnen. Man kann seine Speisen zu Brei machen. Hier sollte man aber trotzdem darauf achten, dass man nicht Fast-Food, Fett und Kohlenhydrate zu Brei mischt, sondern nahrhafte Kost. Der Magen verdaut den Brei leichter, und man wird schlanker. Mit kleinen Förmchen, die wie Puddingförmchen aussehen, kann man seinen Brei in eine optisch attraktive Form pressen und mit frischen Kräutern garnieren. Der Brei wirkt besonders lecker, wenn man ihn mit frischen eßbaren Blumen, mit frischem Schnittlauch oder frischem Basilikum garniert.

Kochen, aber nicht essen

Es gibt Leute, die kochen gerne, essen jedoch ungern. Sie bekochen ihre Freunde, erfreuen sich an deren Gaumenfreude, naschen aber nichts vom Gaumenschmaus. Die eingefleischte Elite lebt von Lichtnahrung, obwohl dies umstritten ist und von niemanden durchgehalten werden kann, da Essen und Trinken überlebensnotwendig ist. Und so ist der Begriff der Lichtnahrung nicht wortwörtlich zu verstehen, sondern es ist eine Lebensweise, bei der man sich äusserst spartanisch ernährt.

Wie wird man ein guter Koch?

Gute Köche gibt es viele, auch gute Hobbyköche, aber nur wenige davon erarbeiten sich einen guten Namen, mit dem sie in der Öffentlichkeit stehen. Der Begriff des Lifestyle Kochs kommt aus der Showbranche, denn junge, dynamische Köche haben sich mit ihren Rezepten und ihrem gesunden Lebensstil in den Medien einen Namen gemacht. Jamie Oliver beispielsweise betört uns ständig mit einem seiner lecker schmeckenden Menüs, lädt Leute zum Essen ein, und wir sitzen vor dem Fernseher und schauen ihm zu, während wir hungern und uns die Rezepte aufschreiben. Ein Lifestyle Koch lebt uns in den Medien seinen Lebensstil vor, er zeigt uns seine individuelle Küche, er schreibt Kochbücher und geniesst den Status eines Prominenten. Oftmals weiss man nicht, ob ein Koch zum Promi-Koch wird, oder ob ein Prominenter zum Lifestyle Koch wird, indem er einfach vor der Kamera seine Rezepte ausprobiert.

Das Promi-Dinner auf VOX ist beispielsweise so eine Show, bei der man nachher nicht weiss, ob nicht neue Köche aus den Promis werden, weil sie sich so ins Zeug legen. Kein normaler Mensch kocht im Alltag so aufwendig wie vor der Kamera. Wir glauben versehentlich, dass dies der Alltag ist und möchten mithalten können. Deshalb boomen die neuen Kochbücher. Es gab sogar Zeiten, in denen verdiente man als Kochbuch-Autor mehr Geld als mit Aktien Ratgebern. Essen geht eben direkt durch den Magen, durch den Darm in die gesamte Umwelt hinaus, da haben wir alle etwas davon.

Ich schäme mich direkt dafür, dass ich im Alltag nur spartanische Gerichte zubereite, wenn ich mir die Kochshows im TV ansehe. Überall, auf fast jedem Sender kocht jemand, da bekommt man ständig Hunger nach aufwendigem Essen. Da kann ich mit meiner Polenta und meinem Erbsenreis nicht mithalten. Ich habe mir bereits vegane, vegetarische und normale Kochbücher gekauft, wobei das normale Essen bald zur Minderheit wird, denn der Veganer verschluckt die Fleischfresser, indem er sagt, wir wären alle Mörder. Fleisch und Fisch, Käse und Milchprodukte verzehre ich nur noch zu Hause in den eigenen vier Wänden. Da sieht mich niemand, also kann mich auch niemand kritisieren. Im Restaurant bin ich bekennender Veganer und bestelle meinen Salat mit Tofu drin. Neulich schaute mich eine Kellnerin mit grossen Augen an und meinte: Wir haben Salat mit Seitan. Wahrlich, man lernt als Pflanzenfresser nie aus.

Wenn ich Freunde einlade, achte ich mittlerweile darauf, dass die Veganer, die Vegetarier und die Fleischgeniesser voneinander getrennt zu Besuch kommen. So erspare ich mir die Zubereitung von mehreren Menüs und den Kampf der Geschlechter, denn wir teilen mittlerweile die Menschheit nicht nur in weibliche und männliche Wesen ein, sondern in Veganer, Vegetarier, Fleischesser, Biokost-Verzehrer, und es folgen bestimmt noch weitere, beispielsweise die Smoothie-Zubereiter.

Ein Lifestyle Koch hält sich ja an den neuesten Stand der Kochkunst. So waren einige Zeit lang die Smoothies so trendig, dass wir alle dick und satt davon wurden. Ich war zum Schluss so gesättigt davon, dass mein Blutzuckerspiegel in die Höhe schoss, da ich mich für die Obst-Smoothies entschieden hatte. Seit wir ahnen, dass Smoothies dick und alt machen, sind wir auf reine Gemüsesäfte umgestiegen, die wir auf dem neuesten Stand der Rührtechnik zubereiten, denn ein guter Lifestyle-Koch darf nicht von gestern sein. Ich bin der Meinung, das Gemüse schmeckt am gesündesten, wenn es in seiner ganzen Pracht der Frucht gekaut werden muss, aber das darf ich nicht laut sagen, sonst bin ich uncool.

Ein Lifestyle Koch backt vegane Kekse und sagt, davon wird man nicht dick. Ich habe sie alle ausprobiert und 2 kg zugenommen. Jetzt nehme ich Roggen-Vollkornmehl und esse nur ein Drittel von den Keksen. Voila, ich habe 2 kg abgenommen. Wenn der Körper Zucker und Kohlenhydrate gemeinsam bekommt, braucht er nur noch Fett, um wie ein Kuchenteig auseinanderzugehen. Meine Variante der Kekse ist zwar mit Butter und Ei, aber ich esse sie ja heimlich.

Übrigens braucht ein Lifestyle Koch die neuesten Küchengeräte, denn man bereitet heute die Speisen anders zu als früher. Das Waffeleisen ist so ein Gerät. Ich habe mir eine neutrale, nahrhafte Variante der Waffeln einfallen lassen, für geheime Anti-Veganer, denn ich nehme Roggen-Vollkornmehl, Eier, Butter, Zucker, eine ganze Zitrone samt geriebener Schale, echten 100% Kakao, und ich trinke grünen Tee dazu. Noch nie ist bei dieser Variante mein Blutzuckerspiegel explodiert. Aber der vegane Apfelkuchen brachte mein Blut zum brodeln. Übrigens backe ich auch eine persönliche Variante von Muffins. Ich nehme wieder Roggen-Vollkornmehl, Butter, Zucker, Eier, und dunkle Schokolade mit 99% Kakao. Ich verkörpere damit nicht unbedingt den neuesten Trend, denn laut den Trendmedien suchen heute die Leute nach veganen Keksen ohne Butter und ohne Ei. Die stauben dann den Magen voll.

Lifestyle Köche und ihre Erfolgsrezepte

Lifestyle-Köche liegen im Trend. Man sollte das Kochen lieben, die Öffentlichkeit nicht scheuen, und man muss sich einen prominenten Namen erarbeiten. Lifestyle-Köche, die in Kochshows auftreten, sich in den Medien präsentieren, boomen, da der Beruf aufgrund der zahlreichen Foodblogs populär geworden ist. Aber auch der Pleiten- und Pannenkoch hat seine Berechtigung, denn er sorgt für gute Unterhaltung in der Küche.

Vereinzelte Promi-Köche beherrschen das Handwerk in der Küche gar nicht, dafür beherrschen sie ihr Medienhandwerk vor der Kamera. Aber viele Lifestyle Köche betreiben ja ein eigenes Haubenlokal, ein Sterne Restaurant und sind in den Medien präsent. Als ich bei Sissy und Stephanie Sonnleitner zum Essen war, waren die Portionen übersichtlich, die Preise gesalzen, aber es schmeckte so himmlisch gut, dass ich wiederkam. Bitte, salzen ist beim Kochen das A und O, ob es die Speisen oder die Preise sind, Hauptsache genug Salz ist drin. Ich kann das Haubenlokal nur wärmstens empfehlen, in Kötschach-Mauthen, einem trendigen Ort am Rande der italienischen Grenze, ein Ort zwischen Genie und Wahnsinn, denn dort bin ich aufgewachsen, knapp am Genie vorbei, und deshalb ist nur der Wahnsinn in mir steckengeblieben.

Auch in Deutschland existieren Lifestyle Köche. Alfons Schuhbeck, der deutsche Star Koch, betreibt sogar seine eigenen Shops, in denen man gesunde, nicht so überteuerte Lebensmittel und Köstlichkeiten bekommt, von denen man auch satt wird.

Bitte, ich selbst bin weit entfernt vom Dasein eines hochwertigen Lifestyle Kochs, ich könnte mir jedoch vorstellen, eines Tages den spartanischen Kochpreis zu gewinnen, einen leeren Kochlöffel. Wenn Sie zum Lifestyle Koch werden möchten, brauchen Sie eine Idee. Ich hätte ja schon einige spartanische Ideen, die ich regelmässig in meiner kleinen Küche umsetze. Tomaten Basilikum Scheiben. Man nehme Tomatenscheiben, backe diese mit etwas Mozzarella im Backofen an und lege Basilikum darauf. Bitte, ohne festes Brot rutscht dieses Gericht runter wie Öl, da braucht man keine Diät mehr.

Kochen lernen mit dem perfekten Kochkurs

Ein Kochkurs ist ein Kurs, ein Seminar, ein Lehrgang bei dem man kochen lernen kann. Es gibt ihn für Anfänger und Fortgeschrittene, für Hobbyköche, Hausfrauen und Hausmänner, für Berufsgruppen, für Singles, für Rentner, für Jugendliche, je nachdem, wonach man sich sehnt, in welcher Lebenspage und Lebensphase man sich befindet. Kochkurse gibt es auch als Therapie, da sie gegen Depressionen und Stress helfen. Das Essen geht eben mit Freude, Liebe und Glück konform, und das alles geht durch den Magen.

Wer kochen lernen will, sollte zuerst einen Basic-Kochkurs besuchen, damit die grundlegenden Eigenschaften in der Küche erlernt werden. Schneiden, Dünsten, Garen, Würzen, Braten, Panieren, Fritieren, Backen, all das sollte man können, wenn man sich in der Küche professionell betätigt. Blanchieren, Zerlegen, Einlegen, Einkochen, Konservieren, all das sind zusätzliche Dinge, die eine gute Hausfrau wissen sollte, wenn sie der Chef in der Küche ist.

Kochkurrse gibt es wie Sand am Meer, und so kann man sich in alle Himmelsrichtungen weiterbilden. Man lernt den Umgang mit Fleisch und Fisch, mit exotischen Pflanzen, Kräutern und edlen Gewürzen. Eigene Backkurse dienen beispielsweise dazu, Süssspeisen, Backwaren, Brot und Kekse professionell zuzubereiten, wobei es hier wiederum Schwerpunkte für exotische Teigwaren gibt.

Bei einem veganen Kochkurs lernt man, wie sich ein Veganer ernähren muss, damit er keine Mangelerscheinungen erleidet. Es werden Menüs zusammengestellt, welche reich an Eiweiss und Proteinen sind, denn der Veganer muss diese Nährstoffe aus den Pflanzen entnehmen. Man lernt, welche Nährstoffe die verschiedenen Pflanzen beinhalten, wie man sie zubereitet und wie man sie miteinander kombiniert. Man lernt auch, welche Giftstoffe in eventuell giftigen Pflanzen stecken, wie man Heilpflanzen anwendet und wie man mit rein veganer Küche gesund bleibt.

In einem mexikanischen Kochkurs lernt man die mexikanische Küche kennen, die feurig würzigen Speisen zuzubereiten, und man lernt, wie man die Gewürze im Körper gut verwertet, ohne dass man innerlich verbrennt. Es gibt Kochkurse für jeden Kulturkreis, wobei man hier gezielt die unterschiedlichen kulturell geprägten Speisen und deren Zubereitung kennenlernt. Die Asiaten kochen vorwiegend auf Soja- und Reisbasis, die Afrikaner kochen für unsere Begriffe exotisch und nutzen zahlreiche Wildpflanzen, die im Land gedeihen. Die Amerikaner kochen vorwiegend Fast-Food, wobei man in so einem Kochkurs lernt, wie man durchaus gesundes Fast-Food zubereitet.

Der Kochkurs für Anfänger

Kochen Sie eigentlich noch, oder ist der Pizzaservice Ihr Meisterkoch für zu Hause? In den meisten Küchen braucht man keinen Herd mehr, denn da reicht es aus, wenn ein Kühlschrank für die Kleinigkeiten und ein funktionierendes Telefon für die Pizzabestellungen vorhanden sind, denn die meisten Leute brauchen in ihrer Küche nicht viel mehr als das. Mit dem Lifestyle Kochprogramm werden Sie zum traumhaften Koch in Ihren eigenen vier Küchenwänden. Nutzen Sie Ihre Küchenzeile endlich für das Wesentliche und kochen Sie sich rundum gesund und schlank.

Schnelle und leicht zuzubereitende Kochrezepte machen auch satt, belasten den Magen aber nicht. Kaufen Sie sich ein Kochbuch mit Salatrezepten, ein vegetarisches Kochbuch und eines mit gesunder mediterraner Küche, dann zaubern Sie sich Gerichte, die Ihrem Körper gut tun. Wir möchten ja auch Abwechslung in den Kochtopf werfen. Nehmen Sie zum Braten einen Schuss Olivenöl, aber wirklich nur wenig, denn das Essen hat noch keinen Schwimmkurs absolviert und mag nicht im Öl untergehen. Die harten Köche legen sich ein veganes Kochbuch zu, denn eine Pflanze hat im Notfall keine Chance davonzulaufen, wenn sie in den Kochtopf geworfen wird. Die Lebensart des Veganers wird immer beliebter. Irgendwann kommen einmal ausserirdische Pflanzen zu uns und fressen uns, weil wir ihnen so gut schmecken.

Für viele Bratsachen können Sie auch den Backofen verwenden, da brauchen Sie dann gar kein Öl, und die Speisen werden trotzdem Knusprig. Wenn Sie im Trend liegen möchten, verwenden Sie zum Kochen viel Gemüse, und das Gemüse liebt es, sanft gedünstet zu werden, damit die Vitamine nicht verloren gehen. Vielleicht kaufen Sie sich eine Kochschürze, auf welche Sie die Aufschrift - Chefkoch - nähen, das erhöht den Spassfaktor beim Kochen. Das Lifestyle-Kochprogramm funktioniert am besten, wenn Sie mit Ihrem Partner kochen, oder Freunde zum Essen einladen, damit sich Ihr Magen beim Essen nicht so einsam fühlt. Kein Mensch isst gerne lange alleine und kaut dann noch jeden Bissen ausführlich. Wenn Sie zu zweit essen, entkommen Sie bereits dem Fast-food oder dem Pizzaservice, denn dann macht Essen Spass.

Der Kochkurs für Singles

Der Kochkurs für SinglesEin neues Konzept ist gerade gross in Mode, der Kochkurs für Singles. Gut, ich bin kein Kostverächter, und wenn ich nicht schon in gewürzten, direkt eifersüchtigen Händen liegen würde, wäre ich die Erste, die so einen Single-Kochkurs besuchen würde. Mein Partner hat ja süss-salzig gewürzte Hände, auf denen er mich manchmal wie ein rohes Ei, dann wieder wie eine scharfe Pepperoni und in seltenen Fällen wie eine heisse Kartoffel hält, wobei er mich bei letzterer Variante gerne mal fallen lässt. Ich kann das verstehen, denn wenn ich wie eine rohe Kartoffel Streit suche, lässt man mich gerne fallen. Mein Partner ist übrigens der Koch in unserem Haushalt. Neulich machte er zum ersten Mal Muffins in extra dafür gefertigten Förmchen. Beim zweiten Mal wirds bestimmt besser.

Ich bräuchte dringend einen Kochkurs, denn meine Künste in der Küche sind so dürftig besiedelt, dass sie nicht übers Brötchen bestreichen hinausreichen. In einem Single-Kochkurs würde ich natürlich für die richtige Würze sorgen, ein wenig Paprika im roten Kleid, ein bisschen Curry im gelborangen Halstuch, und einen Hauch zart duftenden Lachs, wenn ich ohne Halstuch dastehe und mein neues Parfum an der Halsschlagader präsentiere. Wahrlich, ich wäre der reinste Hingucker, das Sahnehäubchen auf der Tomatensuppe, der Zuckerguss auf der Schokoladentorte, nur kochen würde ich nie so richtig lernen, weil meine zwei linken Hände andauernd damit beschäftigt wären, Rock und Halstuch in den rechten Winkel zu rücken. Ich bin eben einfach nur eine Mischung aus Paprika und Curry.

Was bietet ein Single-Kochkurs?

Die verschiedenen Konzepte habe ich mir bereits angesehen, und dabei habe ich bemerkt, sie ähneln sich alle. Man bekocht sich gegenseitig, fiebert dem grossen Liebesschmaus am Ende der Kochstunde entgegen und lässt das ganze so lange unter lodernder Flamme köcheln, bis die Stimmung gut gegart auf dem goldenen Teller serviert wird und in einer Art Flirtparty endet. Kochkurse für Singles sind sozusagen Flirtkurse für Hungrige, die sich endlich einmal an einem satten Liebesmenü prallfressen möchten, die aus lauter Gier den Liebestrank in einem Schluck austrinken, damit sie gesättigt vom heissen Flair der Küche in eine neue Partnerschaft eingehen können. Blanchieren nennt man das.

Bitte, es werden hauptsächlich leicht zu kochende Gerichte präsentiert. Man kocht nach einfach gestrickter Kochanleitung, damit man sich nicht verausgabt, denn es soll ja viel Zeit zum Flirten übrig bleiben. Ich besuchte pro Forma einen Flirt-Kochkurs, in welchem wir Nudel mit Tomatensosse zubereiten mussten. Ich dachte beim Zubereiten der Nudeln ständig ans ölen, damit die Nudel gut rutscht. Wohin? Natürlich zwischen den Mundwinkeln entlang, durch Zunge und Gaumen hindurch, in den symbolisch kribbenden Magen hinab. Haben Sie Nudeln schon jemals anders gegessen?

Ich fragte mich zwar nach weiteren Gründen, warum es nur die leicht zuzubereitenden Gerichte sein sollten, die man in so einem zweideutigen Kochkurs lernt, aber ich dachte anfangs einfach, es sind genügend Männer anwesend, die mit leichter Kost besser klarkommen. Mit mir zusammen waren wir 7 Männer, also sechs Frauen, sechs Männer, abzüglich meiner männlich dominierenden Weiblichkeit nur fünf Frauen. Trotzdem suchte ich nicht unbedingt die Nähe einer holden Weiblichkeit, sondern warf mich unverschämt lüstern an einen Mann heran. Und voila, meine Theorie, dass Männer nur leichte Gerichte kochen können, verflog wie feiner Mückenstaub, denn als ich mich an mein Subjekt der Begierde heranschmiss, konnte der Mann Kräuter und Zwiebel schneiden wie ein Weltmeister. Mir war direkt zum Heulen zumute, als ich in die frisch geschnittenen Zwiebel hineinblickte und sich die Zwiebelaromen in meinen Augen verteilten. Besser hätte man das Heulen auf Knopfdruck nicht hinbekommen können.

Männer sind Naturtalente in der Küche, so lange man sie strikt nach streng geregelten Anweisungen kochen lässt und nachher selber den Abwasch und die Reinigung übernimmt. Frauen sind gefühlsvoll und geschmacksintensiviert, wenn man sie in der Küche in Ruhe lässt, denn dann entfalten sie ihre kreative Blüte und würzen nach Gefühl. Wenn eine Frau die Küche verlässt, sieht sie aus wie neu gekauft. Wenn ein Mann die selbe, neu gekaufte Küche verlässt, sieht sie aus wie nach einer verlorenen Schlacht, direkt bereit für den Sperrmüll. Da altert die gleiche Küche innerhalb von Stunden um Jahrzehnte. Und Singles kochen überall, egal, wie die Küche aussieht, denn man will ja nicht nur essen, man will sich vernaschen.

Erfahrungen mit einem Single-Kochkurs

Einer meiner Bekannten, er ist eher der häuslich angehauchte Typ, er strickt mir zu Weihnachten jedes Jahr Handschuhe, Schal oder Socken, der besuchte auch einst so einen Kochkurs für Flirtwillige. Immerhin, die Anzahl an Frauen und Männern war gut verteilt gewählt, sodass jeder Mann die Chance hatte, eine Frau kennenzulernen. Wenn die Berechnung der vier Männer und vier Frauen aufgegangen wäre, würden jetzt vier neue Paare am Heiratsmarkt den Konsum ankurbeln, aber Menschen besitzen leider diese unangenehme Eigenschaft, flexibel geschmacksorientiert wählerisch zu sein. Gut, ich esse auch lieber Wiener Schnitzel, anstatt vor einem verkohlten Steak zu verhungern, aber bei meinem Lebenspartner war ich sofort Feuer und Flamme am offenen Kamin, ohne grossartig hinter die Fassade seiner Männlichkeit zu schauen.

Auf jeden Fall, ich hatte es bereits geahnt, war mein Bekannter auch wählerisch und suchte sich die beste Sosse aus den Pastagerichten aus. Da die beste Sosse in diesem Kochkurs nicht anwesend war, versuchte er zumindest an die zweitbeste zu kommen, aber diese war leider schon vergeben, denn an der naschte bereits ein Konkurrent. Mein Bekannter lernte eine Zahnärztin, eine Psychotherapeutin und eine Mundhygienikerin kennen. Alle drei Frauen meinten, er würde schüchtern wirken. Bitte, wie soll man den Mund aufbringen, wenn man mit Zahnärzten, Mundspülern und Gesprächstherapeuten gleichzeitig konfrontiert wird? Auf jeden Fall wurde es eine Kochsession, in der mein Bekannter das Tranchieren lernte, denn das Innere seiner Seele wurde von den Damen Stück für Stück herausgeholt, er wurde quasi wie ein Kürbis ausgehöhlt. Und da er nicht aufgab, an Kochkurse für Singles zu glauben, besuchte er gleich einen zweiten, einen für Sekkretärinnen.

Für wen ist ein Flirt-Kochkurs geeignet?

Der Single-Kochkurs ist für Flirthungrige geeignet, die sich sowohl zum Essen, als auch zum gemeinsamen Kochen hingezogen fühlen. Ein Online-Kochkurs würde wahrscheinlich nicht den gleichen Effekt erbringen. Ich lerne ja gerne neue Menschen im Internet kennen, unverbindlich und nah zugleich, denn durch die Telefonleitung hindurch kann man nicht schwanger werden. Für Singles, die ein gemeinsames Hobby teilen, das Kochen, ist so ein Flirtkochkurs jedoch eine willkommene Gelegenheit, genau den Partner zu finden, der das eigene Hobby teilt und nicht nur am Tisch fressend mit Füssen tritt. Das Kochen hinterlässt nämlich auch Spuren, Gerüche und feine Düfte, denn wenn man Knoblauch isst, sollte man dies gemeinsam machen, damit sich niemand belästigt fühlt.

So ein Flirt-Kochkurs hat nur Vorteile. Man muss sich nicht immer am Kneipentisch gegenseitig entdecken, und nachher feststellen, dass einem nur das gemeinsame Trinken verbunden hat, wenn man sich trennt. Man kann sich seinen Partner gezielt aussuchen, sich gegenseitig riechen und schmecken, wenn sich der Bratensaft mit der eigenen Körperhaut vermischt. Bitte, dann weiss man wenigstens, ob man sich im Rohzustand riechen kann und chemisch miteinander kompatibel ist. In der Kneipe verstopft die Atmosphäre quasi den eigenen Körperduft, sodass man nicht weiss, ob man sich sein Gegenüber gerade schön getrunken hat, oder ob es wirklich zu einem selber passt. Ach, was bin ich froh, dass ich meinen Lebenspartner bereits gefunden habe, er ist mit sich, seiner Küche und den Finanzen verheiratet, und ich mit meinem Kleiderschrank, meinem Büro und meinem Telefon. So gehen wir uns gegenseitig nicht auf den Wecker. Der Ofen ist noch an, denn nachts treffen wir uns in der kochfreien Zone, im Schlafzimmer zum gemeinsamen Anbraten.

Worauf muss man bei einem Single-Kochkurs achten?

Man sollte bei einem Single-Kochkurs vorab darauf achten, für welche Singles er geeignet ist. Wenn Frauen das weibliche Geschlecht suchen, sollten sie sich eher mit gleichgesinnten Frauen zum Kochen treffen, und Männer, die ihresgleichen bevorzugen, sind unter sich besser aufgehoben. Es gibt sie, die Kochkurse für Homosexuelle, denn auf jeden Topf passt ein Deckel, man soll nichts anbraten lassen.

Viele Singles suchen ja nicht nur den Kochpartner fürs Leben, sondern auch eine Partnerschaft, in der man sich ausserhalb der Küche auch etwas zu sagen hat. Deshalb suchen Singles einen Partner auf gleichem Niveau, vielleicht mit gleichen Interessen, gleichem Berufsbild, gleichen Hobbies, gleichen Vorlieben. Bitte, da unterscheidet man neben psychologischen Profilen auch Raucher und Nichtraucher, denn dies wird in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger. Nicht nur das Kochen verbindet, sondern auch der Dunst zwischen Küche, Tisch und Bett. Wenn auch Sie ein Single auf Partnersuche sind, wünsche ich Ihnen im nächsten Kochkurs gutes gemeinsames Köcheln.

Der Kochkurs für Männer

Der Kochkurs für den MannMänner sollten kochen können, und wenn dies der emanzipierte Mann noch nicht beherrscht, sollte er es lernen. Es bringt nur Vorteile mit sich. Beispielsweise hat man als guter Koch mehr Auswahl bei den Frauen, denn die Liebe geht durch den vollen Suppenteller, entlang des gut duftenden Fleischtellers, durch den Dessertteller hindurch, direkt in das weibliche Herz hinein. Ausserdem haben Männer exakt mehr Chancen bei mir, denn ich besitze zwei linke Hände und kann nur theoretisch kochen.

Sind Sie bereit, liebe werdende feminin angehauchte Hausmänner und männlich dominante Hausfrauen? Dann legen wir los. Eventuelle Haare verdecken wir mit einer Haube, und in die umgebundene Kochschürze wischen wir nicht die schmutzigen Hände, denn wir wollen das Menü nicht von der Schürze herunter essen. Fragen Sie mich nicht, wie viele Leute gedankenlos auf diese beiden Utensilien vergessen, wenn sie in der Küche stehen und nachher die eigenen Haare aus der Suppe löffeln. Wir brauchen zwei dicke Topflappen, denn darauf verzichten viele Leute auch gerne bewusst.

Ich heisse Elisabeth Putz und bin Ihr Feldwebel für die nächsten zwei einfach zubereiteten Gerichte, denn im Grunde bin ich ein lausiger Koch. Es muss nicht immer ein Mehrgänge Menü sein. Manchmal sind es die einfachen Dinge, die den Gaumen anregen, wenn man sie in etwas abgewandelter Form präsentiert. Das spart Zeit, welche man dann zum Essen verwenden kann.

1. Mahlzeit: Rührei von Elisabeth Putz. Fünf Eier werden samt Eigelb in einer Schüssel geschlagen. Da muss man das Eigelb nicht erst mühsam vom Eiweiss trennen, denn diesen Vorgang hasse ich. Dann gibt man einen Suppenlöffel Schnittlauch, acht Umdrehungen Salz, sechs Umdrehungen Pfeffer, einen Teelöffel Dill und drei bis fünf Basilikumblätter hinein, bitte, die gibt es auch aus dem Tiefkühlfach. Ich umdrehe meinen Salzstreuer achtmal und den Pfefferstreuer sechsmal. Ich liebe Pfeffer, während es meinem Lebenspartner bei den Umdrehungen den Hals zudreht, also würzen Sie lieber ganz nach Ihrem eigenen Geschmack. Man schneidet genau eine kleine rote Salatzwiebel in kleine Stücke, eine Tomate in kleine Stücke und einen kleinen Mozarella Käse in kleine Stücke. Alles zusammen verrührt man mit den geschlagenen Eiern und den Gewürzen in der Schüssel. Man gibt einen Löffel Butter in die Pfanne und jagt das Rührei so lange in der heissen Pfanne durch die Gegend, bis es gut gebraten aussieht. Hier kann ich meine Tätigkeit als Feldwebel voll auskosten. Ich trinke Milch oder grünen Tee zum Rührei, und wenn ich Rührei mit Lachs anstatt mit Käse mache, trinke ich Weisswein dazu, auch wenn ich Rotwein lieber mag. Wein zum Ei, dies ist eine ungesunde, direkt gewagte Abweichung von der Milch, aber manchmal hat man‘s einfach nötig.

2. Mahlzeit: Lachs und Spinat von Elisabeth Putz. Man kauft sich einen tiefgefrorenen rosaroten Lachs, den man im heissen Wasserbad samt der Folie auftaut. Ich gebe ihn immer ins heisse Wasser im Spülbecken. Man kann sich auch frischen Lachs direkt von der Ladentheke kaufen, der schmeckt besser, und man erspart sich das Aufschneiden und Abziehen der Folie. Man gibt Kräuterbutter in eine Auflaufform, bestreicht die Form mit Butter und gibt den Lachs hinein. Man salzt und würzt den Lachs nach Belieben. Ich nehme zusätzlich einige Zwiebelringe, etwas Dill und Schnittlauch, denn dies sind meine Lieblingsgewürze. Den Lachs schiebt man bei 180 Grad in den vorgeheizten Ofen und lässt ihn dort für ca 15 Minuten backen. Und bitte öffnen Sie nicht zwischendrin aus Neugier die Ofentüre, sonst entweicht die heisse Luft. Man taut den Spinat in einem Topf auf, gibt etwas Butter hinzu, gibt eine klein geschnittene Paprika dazu und lässt das Ganze im Topf kurz aufkochen. In der Mikrowelle habe ich auch schon Spinat zubereitet, der hat jedoch nicht geschmeckt, und so bin ich auf den Kochtopf umgestiegen. Man serviert den Lachs mit Spinat zusammen mit ein paar Basilikumblätttern. Bitte, zu Lachs trinkt man Weisswein, und mir persönlich schmeckt noch immer der Rotwein besser.

Als ich in der Grundschule das Pflichtfach Kochen hatte, stufte man mich zwangsweise als Frau ein, obwohl ich damals schon ein kleiner Feldwebel war. Ich habe dieses Fach gehasst, besonders wenn ich nach Gefühl würzen musste. Ich brauche eine strikte Würzanleitung, an die ich mich halten kann, beispielsweise meine sechs bis acht Umdrehungen bei Salz und Pfeffer. Ich verwende auch jedes Mal dieselben Streuer, damit nichts schief läuft.

Warum brauchen Männer einen Kochkurs?

Viele Männer haben ja mittlerweile das Kochen für sich entdeckt. Und aus diesem Grunde hat sich ein breites Angebot an Kochkursen speziell für Männer entwickelt. Wahrlich, die Marktlücken müssen gestopft werden, das regt die Wirtschaft an.

Der Mann kocht strikt nach Anweisung, nach exakt aufbereiteten Zahlen, er bereitet das Essen sachlich kompakt zu, denn es dient als Sattmacher und soll seinen Zweck, den Hunger zu stillen, erfüllen. In den Männer Kochkursen sind meistens keine Frauen erlaubt oder erwünscht. Warum bloss? Männer lieben es, per Anleitung zu kochen. Wenn man ihnen eine strukturierte Kochanleitung vor die Augen hält, kann man davon ausgehen, dass das Essen haargenau so schmeckt, wie es in der Anleitung beschrieben ist. Falls es anders schmecken sollte, hat eine Frau hineingepfuscht, oder der Mann hat gefühlsbetonte weibliche Züge. Frauen würzen ja meistens nach Gefühl.

Männer lieben es, wenn die Küche während und nach dem Kochen nicht ganz so sauber ist. Frauen hingegen mögen es direkt steril. Ich kenne eine Hausfrau, bei der kann man quasi in der Küche vom Boden essen, so desinfiziert sauber sieht es bei ihr aus. Nein, da darf man nicht kleckern. Ich kenne aber auch Männer, bei denen könnte man vom Boden essen, weil sich da noch verlorengegangene Essensreste tummeln.

Männer reden nicht wie fliessende Wasserfälle. Frauen reden oft so viel, dass man ihren Sprachfluss mit dem aufgedrehten Wasserhahn in der Küche vergleichen könnte. Wenn also Männer unter sich sind, wird nach Plan gekocht, schnell gekocht, ohne Rücksicht auf Verluste in der Küche. Mahlzeit!

Männer entdecken das Kochen für sich. Warum entdecken zunehmend herkömmliche Manager, Büroangestellte, Unternehmer, Rentner, Männer wie Sie und ich, die Vorzüge des Kochens? Bin ich jetzt auch ein Mann? Die Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Wenn man eine Frau begehrt und sie erobern möchte, kommt man nicht drum herum, sie zu bekochen. Und genau das muss man lernen, damit das Essen schmeckt. Mein Lebenspartner erobert mich fast täglich zum Abendessen, denn er kocht selbst. Er sagt immer, das Essen soll bitteschön auch schmecken. Ich bin für das Garnieren der Frühstücksbrote verantwortlich, trage die Hilfskochschürze und darf den grünen Tee zubereiten. Ich könnte schwören, ich bin ein Mann. Neulich bemerkte ich sogar, dass meine Testosteronwerte unbefriedigend hoch sind.

Viele Männer haben berufstätige Frauen und müssen sich an eine gerechte Arbeitsaufteilung im Haushalt gewöhnen. Da das Kochen dazugehört, müssen Sie einen Kochkurs besuchen, denn sie können nicht von der Frau verlangen, nach einem harten Arbeitstag noch in der Küche zu stehen, während sie die Füsse am Sofa hochlegen und die Sportschau inhallieren. Übrigens knüpfen Männer in so einem Kochkurs gerne neue Freundschaften und treffen sich hinterher in der Kneipe, um die Sportschau zu sehen. Bitte, so ein Kochkurs hat auch seine Vorteile.

Der Kochkurs für Frauen

Der Kochkurs für die FrauMuss die emanzipierte Frau kochen können? Wenn Sie mich fragen, so muss ich sagen, ja, sie muss, denn sie muss mich bekochen. Ich bin seit Ewigkeiten auf der Suche nach einer guten Köchin. Gut heisst für mich, dass sie die Fähigkeit des schmackhaften Essenzubereitens besitzt und nicht jammert. Mein Lebenspartner kocht beispielsweise für mich. Neulich kaufte er mir eine Kochschürze, auf welcher mit grossen, nicht zu übersehenden Buchstaben das Wort Hilfskoch stand. Wahrlich, das sieht ein Blinder, dachte ich und wusste zugleich, dass er mit dem modischen Accessoire ins Schwarze getroffen hatte, da ich fortlaufend Hilfskoch im ersten Lehrjahr bin. Er trägt übrigens eine Schürze mit der Aufschrift Chefkoch, jammert, wenn er unser Essen zubereitet und will ständig sich steigerndes Lob von mir, wenn das Essen fertig ist. Wahrlich, ich muss einen Kochkurs besuchen, eine Köchin einstellen oder neue Loblieder erfinden. Ich denke, ich werde mich für die Loblieder entscheiden, damit habe ich den geringsten Aufwand.

Nicht jede Frau braucht zwingend einen Kochkurs, denn zwei linke Hände werden kaum bis keine Freude daran haben. Ich habe Angst vor Hitze, vor Feuer, vor unserem und jeglichen anderen Herden, vor Backöfen aller Art, und so reichen meine Kochkünste nicht weit übers Brote streichen und Garnieren hinaus. Jawohl, wer bei mir diniert, muss mit einer kalten Küche rechnen. Bitte, meine Küche ist ohnehin eiskalt, silberner Edelstahl, gepaart mit weiss-schwarzem Marmor. Ich muss aufpassen, dass ich darin nicht erfriere.

Weiblich dominante Frauen sollten kochen können, denn die Liebe eines Mannes führt meistens auf lange Zeit hinweg gesehen durch den Magen. Deshalb behaupten manch langzeit-verheiratete Männer, bei ihrer Frau zu Hause bekommen sie Bauchschmerzen. Kurzfristig gesehen muss eine Frau weder kochen, noch putzen und bügeln können, denn der Mann schaut sich seine Traumfrau ganz genau an. Er beginnt bei den Brüsten, schlängelt sich dann hinab zum Po, indem er mit seinem prüfenden Blick eine satte Drehung macht. Gut, manche Männer schauen sich die Silhouette des weiblichen Hinterns mit den Händen an, damit sie den visuellen Charakter der Brüste vorne nicht aus den Augen verlieren. Erst nach geraumer Zeit entdeckt der Mann bei weniger intensiver Begutachtung, welche Augenfarbe seine Frau besitzt. Bitte, schlaue Frauen sind zu diesem Zeitpunkt längst verheiratet, aber Achtung, die Scheidungsrate nimmt zu. Erst nach einer halben Ewigkeit fällt dem Mann auf, dass seine Frau nicht kochen kann und schenkt ihr zu diesem Zweck einen Kochkurs zu Weihnachten. Spätestens dann droht die Scheidung.

Warum sollte man einer Frau keinen Kochkurs schenken?

Liebe Männer, sollten Sie auf die Idee kommen, Ihrer Frau zu Weihnachten, oder gar zum Geburtstag, zum Hochzeitstag, einen Kochkurs zu schenken, so überlegen Sie sich diese Anschaffung vorher ganz genau, denn in manchen Fällen ist eine zackige, gut gebaute Haushälterin günstiger. Ich denke hier nur an den finanziellen Schaden, der Ihnen durch solch ein gut gemeintes, äusserst kreativ durchdachtes Geschenkskonzept entstehen könnte. Stellen Sie sich bloss vor, Ihre Frau lernt im neu erworbenen Kochkurs einen attraktiven Mann kennen, der zudem noch kochen kann, weil er es gerade auch lernt. Sie ahnen ja nicht, wie erotisch Eier im schnee-geschlagenen Zustand sind, wenn man sie als Modelliermasse am Körper verteilt. Mit etwas Staubzucker gesüsst, beginnen Frau und Mann in der Küche gemeinsam zu brennen, obwohl der Ofen aus ist. Und voila, schon ist auch der Ofen bei Ihnen aus, wenn sich Ihre Frau scheiden lässt und Ihr halbes Geld mitnimmt.

Bitte lieber Mann, Ihre Frau ist gerade mit solch einem Geschenk in einer äusserst sensiblem, emotional hochexplosiven, direkt geladenen Stimmung, quasi empfänglich für Streicheleinheiten von aussen, empfangsbereit für Liebkosungen fremder, in Sahne gewälzter Hände. Frauen sind sauer, wenn man Ihnen Kochkurse zu Anlässen wie Weihnachten schenkt. Sie lechzen nach Diamanten, nach kleinen Aufmerksamkeiten wie Champagner, echtem Kaviar, und kleinen diamantbesetzten Ringen, also ohnehin nur Kleinigkeiten. So ein kollossal ausfallender, in Grösse kaum zu übertreffender Kochkurs kann eine Frau abschrecken, direkt verschreckt das Weite suchen lassen.

Bitte, zwischen Babybrei, Windeln und dem Schnuller fällt der geschenkte Kochkurs zu Weihnachten nicht grossartig ins Gewicht. Wenn Sie als Mann bereits Vater sind, können Sie ohne schlechtes Gewissen einen Kochkurs verschenken, denn die Frau ist Ihnen zumindest im mutterbehafteten Zustand gewisser als im nicht bemutterten Zustand. Wenn Frauen Mütter werden, ist die eigene Mutter plötzlich begehrt, direkt angesagt, und wenn in solch einem Ausnahmezustand der eigene Ehemann auf die Idee kommt, seiner Frau einen Kochkurs zu schenken, dann dankt es ihm die Ehefrau, weil ihre eigene Mutter der Meinung ist, so ein Geschenk sei praktisch.

Frauen hassen es übrigens auch, Kochtöpfe und Geschirr geschenkt zu bekommen. Welch eine Entwürdigung. Meine Mutter kaufte sich andauernd teures Kutschenreuter und Gmundner Geschirr, sodass die Kästen überquollen. Mein Vater wollte ihr einst eine Freude bereiten und schenkte ihr eine sündhaft teure Gmundner Zuckerschale. Sie war beleidigt. Mein Vater verstand dies nicht, denn er hatte die Zuckerschale extra mit Würfelzucker gesüsst, und trotzdem war meine Mutter stink sauer. Bitte, er schenkte ihr das nächste Mal einen Regenschirm, und sie war glücklich. Warum? Der Regenschirm passte zu ihrem verpelzten Wintermantel, und wenn es schneite, konnte sie den Mantel vor weiterer Verpelzung schonen. Meine Mutter besitzt nur einen einzigen Mantel, denn sie ist der Meinung, zu viel Kleidung verstopft den Schrank. Sie kann sich ja Gmundnerschalen anziehen. Ach, ich muss als Baby im Korb vor die Türe gelegt worden sein, ich liebe Kleidung und hasse Geschirr. Mir braucht wirklich kein Mann einen Kochkurs zu schenken, es sei denn, er will mich loswerden.

Warum brauchen Frauen keinen Kochkurs?

Haben Sie guten Hausfrauen schon einmal beim Kochen zugesehen? Sie beherrschen ihr Handwerk. Bitte, wir lassen an dieser Stelle die guten Hausmänner und Chefköche aus dem Spiel, denn die beherrschen ihr Handwerk auch. Die herausragende Köchin misst die Zutaten nach Gefühl, sie wiegt sie ab. Der Mann benötigt hingegen ständig eine genaue Stückanzahl. Als ich meine ersten Kartoffeln zubereitete, dachte ich zuerst daran, sie im Rohzustand in den Backofen zu befördern, denn damals hatte ich noch nicht so viel Respekt vor Backöfen. Meine Mutter meinte, die Kartoffel gehören in heisses Wasser, in den Kochtopf hinein. Gut, ich war ja lernfähig, aber als meine Mutter meinte, drei Hände voll Kartoffel sollte ich zubereiten, stieg ich aus dem Konzept aus, denn ihre Hände sind schaufelartig gross und meine zierlich klein. Bei meinem Handmaß wird die halbe Familie nicht satt, dachte ich und kochte exakt zwölf kleine Kartoffen für vier Personen, und wehe, einer wollte mehr als drei Stück essen, aber dann.

Frauen kochen nach Gefühl, und so würzen sie die Speisen auch. Sie wissen genau, wann Salz und Pfeffer den richtigen Pegel erreicht haben, damit das fertige Essen die richtige Nuance an Geschmacklichkeit erhält. Ich beispielsweise rechne in exakten Umdrehungen, und wenn ich etwas schöpfen muss, berechne ich es in Löffeln. Ich bemerke zusehends an mir selbst, ich bin ein Mann, einer mit prallen Brüsten, straffem Po und einer weiblich geschwungenen Klappe mit Sahne in den Mundwinkeln.

Übrigens treffen sich Frauen immer kreischend in der Küche, umarmen sich, sind die besten Freundinnen, und nutzen dabei die Küche als Tratschladen, um über ihre und andere Männer herzuziehen. Welch Lästerweiber! Ich lästere andauernd über Frauen, ach welch Lästerkerl ich doch bin.

Frauen fühlen sich oft von Männern gestört, wenn sie in der Küche stehen. Die Frau steht vor dem Herd, weil dahinter steht die Wand, und der Mann steht ständig im Weg, wenn er gemeinsam mit der emsigen Köchin das Essen zubereitet. Quasi steht die Frau immer richtig, und der Mann prinzipiell am falschen Fleck, wobei er auch nicht sonderlich vom Fleck kommt. Ich hatte in einer meiner höchsten Glanzleistungen in drei Stunden eine einzige Zwiebel geschnitten, während des Schneidens tränenbeflossen von meinem Liebeskummer erzählt, und nach drei Stunden durfte ich die Zwiebel als Schönheitsverbesserer auf meine unreine Haut geben, da das Essen längst fertig war. Diese traurig wahre Geschichte trug sich im Schulkochkurs zu, und wahrlich, ich roch nach Zwiebel. Danach hatten wir Sportunterricht, wahrlich, ich stank nach Zwiebel. Übrigens, die Dusche war defekt, und als ich nach Hause kam, meinte meine Mutter: Kind, du riechst nach Zwiebel, geh dich duschen.

Frauen bevorzugen Kochkurse, in denen sie sich austauschen können. Sie sind gerne unter sich selbst, unter weiblicher Konkurrenz, denn jeder Mann in einem Frauenkochkurs wäre ein Konkurrent zuviel. Manchmal ist der Hahn im Korb einfach fehl am Platz, am falschen Fleck. Frauen lieben es, zwischen Tomatenscheiben und Gurkenraspeln von ihren Eheproblemen zu erzählen. Es geht nicht um Lösungen, es geht um das gekonnt sensible Breittreten des Problems selbst. Und ich sehe mich hier an diesem Punkt direkt als Frau an, denn ich sorge für die Unterhaltung und koste nachher vom gelungenen Tomaten-Gurkensalat, den andere für mich zubereitet haben.

Liebe Frauen, liebe Männer, ein Kochkurs macht nur dann Sinn, wenn man auch gewillt ist, kochen zu lernen. Man sollte sich nicht dafür entscheiden, wenn man zwei linke Hände hat, welche sich exakt gleichen, wenn man es nur für jemand anderen macht, oder wenn man kochen lernen muss. Zwei gut gestrichene Brote schmecken besser als ein Drei Gänge Menü, welches mit missgünstigem Widerwillen zubereitet wurde. Es gibt viele Gründe, warum Frauen keinen Kochkurs benötigen, aber der beste Grund ist die Migräne, denn die bekommt die kluge Frau immer dann, wenn es nötig ist.

Der Kochkurs für Bauern und Bäurinnen

Ein Kochkurs speziell für Bauern beinhaltet meistens deftige Hausmannskost, gefolgt von einer vegetarischen Küche, denn auf Eier, Käse, Milch und Honig kann kaum ein Bauer verzichten. Viele Bauern halten Hühner und Bienen, sind mit Rindern zufrieden, mästen Schweine, füttern Hasen, und so kann der Bauer alles verwerten, was am Hof gedeiht. Gemüse und Obst baut er selber an, Getreide erntet er selber, wenn er seine Felder pflegt, und so ist die deftige Hausmannskost ein Muss in der gut geführten Bauernküche. Rein vegan wird sich kaum ein Bauer ernähren, es sei denn, er spezialisiert sich auf Kräuter, Gemüse und Obstanbau, und selbst der Weinanbau beherbergt Tiere, denn die Reblaus ist immer dabei. Und wenn ein Bauer Bienen züchtet, so ist sein Honig auch tierischen Ursprungs und somit nicht ganz vegan. Der Schweinsbraten mit saftiger Kruste, der Speckknödel, der Tirolerknödel, die Sülze und das Würstl vom Grill liegen so lecker auf der Zunge, dass jeder Bauer die Hausmannskost liebt, und so sollte er sie auch selber zubereiten können.

Der Bauer ist ein gestandener Mann und braucht einen Kochkurs. Bauern sollten in heutigen Zeiten, in denen die Frauen an Emanzipation gewinnen, kochen lernen, denn sonst läuft ihnen ihre Liebste davon. Bauern suchen sich nämlich die Frau für den Hof, Verzeihung, die Frau fürs Leben nicht mehr in der umliegenden Dorfgemeinschaft aus, sondern übers Fernsehen, über spezielle Bauern Singleshows. Die Auswahl ist grösser, die Tiere und Höfe werden perfekt vermarktet, und die Liebe geht durch den Magen.

Natürlich muss ein Bauer in so einer öffentlich dargestellten Situation wissen, wie man ein Wiener Schnitzel paniert, wie man einen Kuchen rührt und wie sich die Nudel im gekochten Zustand anfühlt. Wenn der Bauer letztere Entdeckung nicht falsch einstuft, hat er die Grundregeln fürs Kochen bereits verstanden. Übrigens, wenn wir hier gerade von der elitären Nudel sprechen, es gibt Kochkurse, die sich so nahe an der Natur orientieren, dass man nackt kocht. Das Nacktkochen liegt im Trend, selbst für Bauern, die das Heu vom Feld holen, bevor sie sich darin rekeln. Bitte, eine Kochhaube trägt man aber immer, denn das Haupthaar will bedeckt sein und nicht in der Suppe landen.

Wie kocht der Bauer?

Der Bauer liebt Hausmannskost, deftig, saftig, reichhaltig, denn er arbeitet sich das überschüssige Fett am Feld wieder ab, notfalls auch im Bauernbett, oder wenn er mit seinem Traktor vorfährt und seiner Liebsten einen Strauss Edelweiss schenkt, mit welchem er sich zwar strafbar macht, aber das stört das gestandene Bauernmannsbild nicht. Rindsgullasch, Schweinebraten, Kalbsfilet, Hühnersuppe, Hirschbraten, Rehrücken, Hasenbraten, alles will gekocht und verarbeitet werden, die Tiere vom Hof und die Wildtiere vom Wald, wenn der Förster wieder einmal seinen Wald ausmistet. Der Bauer bekommt ohne Kochkurs sein Spiegelei mit Schinken hin, seinen Kaffee kann er brühen, aber die elitäre Hühnerbrühe muss er sich hart erarbeiten. In der Regel sind Bauern nie krank, und so ist diese gesunde Hühnerbrühe fast hinfällig.

Warum müssen Bauern kochen lernen?

Der Bauer sollte kochen lernen, damit er sich notfalls auch selber versorgen kann. Heute findet man nicht mehr so leicht eine Bäurin, da die Frauenwelt andere Berufe interessanter findet und keinen Bauern als Mann haben will. Nur noch wenige Frauen bevorzugen die schwere Hofarbeit, lieben den schmutzigen Dunst des Viehstalls und finden den Gestank der Tiere schöner als jedes Parfum. Die meisten Damen parfumieren sich mit elitären Blumendüften aus synthetischer Produktion ein und tanzen auf dem nächsten Ball. Natürlich gibt es auch Bauernbälle, aber dies sind reinste Ausnahmen im alltäglichen Hofbetrieb, der morgens bis abends versorgt werden will. Und so fristen viele Bauern ihr Leben alleine, zeugen keinen Nachfolger und lassen ihren Betrieb sterben, denn es gibt keinen Erben.

Wenn ein Bauer jedoch kochen kann, könnte er die Dame seines Herzens mit einem romantischen Dinner verführen, welches durch seine eigenen Hände an Kreativität gewinnt. Mit solchen Mitteln fängt man Frauen, so wie man mit Zucker Mäuse fängt. Wussten Sie eigentlich, dass die Maus keinen Käse mag?

Wenn ein Bauer nicht kochen kann, wird er nie richtig erwachsen. Während der Bauer das Handwerk des Kochens erlernt, steht die Bäurin bereits im Stall, füttert und melkt die Kühe, mistet den Kuhdreck aus und ist satt. Und während der Bauer das Kochen endlich erlernt hat, erntet die Bäurin am Feld bereits das Getreide und ist gesättigt vom gesamten Bauernbetrieb. Schon deshalb sollten die Bauern kochen lernen, damit sie der Bäurin wenigstens ein wenig Arbeit abnehmen können.

Im früheren, altmodisch geprägten Hof kochten die Frauen in mehreren Generationen, und die meiste Arbeit blieb an der Bäurin hängen, denn die Magd flanierte zusammen mit dem Knecht im Heustadel. Heute sind die meisten Hofbetriebe modernisiert, richtig modern geworden, und der Stier begattet die Kuh nicht mehr selbst, sondern maschinell begleitet. Trotzdem ist es besonders heute wichtig, dass der Bauer die Kochkunst beherrscht, denn in Zeiten der Emanzipation ist das wichtig, um den Haussfrieden nicht zu stören.

Der moderne Bauer kann kochen

Wer die Sendung "Bauer sucht Frau" mitverfolgt, der hat bereits beobachtet, wie manche Bauern ihre auserwählten Damen bekochen. Bitte, Rührei mit Schinken ist da noch eines der spartanischsten Gerichte. Die meisten Hofdamen, die sich bei Bauer sucht Frau bewerben, kommen aus der Stadt und sehen einen Bauernhof samt Hofbetrieb als romantisches Beiwerk an, ohne zu berücksichtigen, dass ein Hof Arbeit macht. Sie romantisieren die Hoftiere, geniessen die Hofwoche und hoffen, ein wenig Berühmtheit zu ernten, wenn sie vor der Fernsehkamera im Heu posieren. Ein Bauer aus Kärnten in Österreich, der Lamas hütete, beherbergte so ein weibliches Exemplar. Die Hofdame trug kurze, eng anliegende Röcke und bauchfreie Tops, war perfekt gestylt, stieg in High Heels vor den spuckenden Lamas herum und wusste, wie sie ihre feminin angehauchten Reize einsetzt, um dem Bauern den Kopf zu verdrehen. Die anderen Hofdamen, quasi die Konkurrenz, waren stinksauer und fingen an zu lästern. Wenn man so eine Hofdame fürs Herz gewinnt, muss man kochen können, sonst gibt es zu Hause nichts zu essen, weil die Dame kocht nicht, sie verführt den Bauern, während sie sich die Erdbeeren in den Mund steckt, nachdem sie daran geleckt hat.

Ich könnte mir vorstellen, so eine Hofdame zu sein, denn ich besitze kurze Röcke und zwei linke Hände. Übrigens mag ich persönlich Rührei in allen nur denkbaren Varianten, vorzugsweise zum essen, nur zum essen. Ich bin übrigens ein grosser Fan vom Kartoffelbauer Clemens, der seine Liebe mit einem mehrgängigen Menü und einem Frühstück aus Kaviar, Sekt und leckeren Häppchen verwöhnte. Wenn der Kartoffelbauer Clemens sich doch noch einmal nach einer anderen Frau umsehen würde, dann würde ich mich bereit erklären, seine Kartoffeln zu suchen, obwohl eine Blinde auf einem Bauernhof nicht unbedingt die Arbeit sieht.

Das perfekte Kochbuch für jeden Geschmack

Welches Kochbuch passt zu Ihnen? Das Kochbuch zum Abnehmen mit fettarmen, zuckerarmen Speisen für Veganer und Vegetarier ist eine gesunde Alternative zum herkömmlichen Kochbuch. Normalerweise tummeln sich Kochbücher mit traditionellen Speisen am Markt, aber zunehmend boomen die leichten Gerichte, schnell zubereitet, zeitsparend und trotzdem gesund. Und das Kochbuch gegen den Magerwahn enthält viele leckere Süssspeisen für die angeschlagene Seele. Fakt ist, ein Kochbuch muss leicht verständlich sein, damit auch der Anfänger etwas damit anfangen kann.

Ein Kochbuch ist wie ein Kochkurs zum Selberlernen. Ein Buch, in welchem Kochrezepte stehen, die man nachkochen kann. Je nach Geschmack und persönlichem Lebensstil existieren 1000 und mehr Kochbücher, die sich entweder spezialisiert auf eine gewisse Kochrichtung hin etabliert haben, oder welche, die allgemeine Rezepte vorstellen.

Früher boomten Fleisch und Hausmannskost. Heute boomen exotische, ausländische und mediterrane Gerichte, veganes und vegetarisches Essen. Dementsprechend findet man viele exotische Kochbücher.

Kochbücher boomen, aber wenn man genau hinschaut, sind es eher die schlanken Rezepte, Diätkochbücher, vegane Kochbücher, denn der durchschnittliche Mensch möchte abnehmen. Wenn man allerdings auf Dauer auf Diät ist, nimmt man langfristig immer weniger Kalorien zu sich, als man täglich zum Verwerten benötigt. So rutscht man womöglich eines Tages in die Magersucht hinein, wird immer schwächer und leistungsärmer.

Anfangs bemerkt man ein absolutes Stimmungshoch, wenn man sich mit viel Obst und Gemüse ernährt, auf viele fetthaltige Speisen verzichtet, nach und nach immer mehr Lebensmittel aus seinem Speiseplan streicht, aber im Laufe der Zeit resigniert der Körper, weil er alle Reserven aufgebraucht hat. Ein ausgewogenes Kochbuch mit vielen Varianten finde ich am besten, denn da ist für den Veganer, den Vegetarier und den Allesesser alles vorhanden.

Wir benötigen ein wenig Fett, bzw. Fettsäuren, Kohlenhydrate, ein wenig Zucker, reichlich Ballaststoffe, Vitamine, und allgemein hochwertige Nährstoffe. Der Körper kann auf Zusatzstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker und generell industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten, denn sie belasten den Darm. Deshalb ist selber kochen die beste Idee, und aus diesem Grund benötigt jeder das passende Kochbuch.

Veganes Kochbuch

Wer zum Veganer werden möchte, der liegt absolut im Trend. Natürlich hat sich der Markt etwas dabei gedacht, hat viele Fleischgerichte auf vegane Kost umgestellt, aber ohne Aromen und Zusatzstoffe bekommt man kaum ein Wurst- und Fleischgericht, ein Käse- oder Eigericht so hin, dass es dem tierischen Gaumen entspricht. Wer allerdings selber kocht, der lernt, auf die Fleischeslust zu verzichten und probiert andere Geschmacksvarianten aus.

Ein veganes Kochbuch muss zumindest eine Anleitung enthalten, wie viele Vitamine und Nährstoffe, wie viel Fett in den Gerichten enthalten ist, da Veganer bei unsachgemässer Anwendung ihres Lifestyle-Kults unter Umständen eine Mangelernährung trotz gesunder Pflanzenvielfalt erleiden könnten. Vitamin B12 muss notfalls durch Nahrungsergänzung zugeführt werden. Diesen Mangel bemerkt man oft über Jahre bis Jahrzehnte hindurch kaum, aber wenn er plötzlich aufgrund verbrauchter Reserven auftritt, wird es blitzschnell gefährlich.

Ein veganes Kochbuch muss auch schonendere Kost beinhalten, damit Menschen mit Magen- Darmproblemen keine zusätzlichen Beschwerden bekommen. Die rein pflanzliche Kost ist nicht für jeden gleichermassen geeignet. Mein Bekannter versteht beispielsweise nicht, warum Obst und Gemüse meinen Darm reizen. Er ist eingefleischter Veganer, führt Nahrungsergänzung zu und ist kerngesund. Mein Darm kann Nahrungsergänzung, so vegan sie auch ist, kaum verarbeiten, weil bei mir langfristig eine ungünstige Bakterienzusammensetzung im Darm stattfindet. Wenn Sie auf ein veganes Kochbuch umsteigen, lassen Sie einmal jährlich Ihr Blutbild überprüfen und hören Sie auf Ihren Darm. Bei vielen Menschen ist es jedoch umgekehrt, deren Darm blüht mit veganem Essen erst so richtig auf.

Kochbuch für Magersüchtige - zum Zunehmen

Es existieren zahlreiche Kochbücher, die sich um das gesunde Essen kümmern, die gesunde Küche unterstützen, vegan oder vegetarisch sind, aber all diese Kochanleitungen sind für Mollige bis Dicke geschrieben worden und dienen alleine dem Zweck des Abnehmens. Auch wenn man sein Idealgewicht erreicht hat, dieses beibehalten möchte, vielleicht noch etwas mehr Abspecken will, greift man in die Fülle dieser gesunden Kochbücher hinein. Niemand hat an die Menschen gedacht, die an Magersucht leiden, mehrere Klinikaufenthalte hinter sich haben und wieder selber anfangen müssen, dem Körper genügend Kalorien zuzuführen.

Als ein Helicobakter in mir wütete, bereits mehrere gastroähnliche Symptome verursachte, mein Darm bereits angeschlagen war und ich trotz üppigster Nahrungsaufnahme täglich an Gewicht verlor, verzweifelte ich und suchte nach einem Kochbuch, welches sowohl gesunde als auch kalorienreiche Gerichte anbot. Ausser den ungesunden Nachspeisen-Büchern fand ich nur Anleitungen zum Abnehmen. Selbst online findet man unter sämtlichen Gesundheitsbegriffen nur die schlanke Linie. Ich fraagte mich, wo wohl hier der Normalverbraucher steckt, der nicht abnehmen möchte. Und plötzlich begegnete ich einem Kochbuch, geschrieben von einer Magersüchtigen, welches gesund und kalorienhaltig ist. Wir sollten mehr dieser normalen Kochbücher auf den Markt bringen, damit unsere Gesellschaft, angekurbelt durch die Hochglanzbrillanz der Medien, nicht eines Tages verhungert.

Magersüchtige brauchen Kalorien, spätestens wenn sie wieder selber kochen und nicht wieder in ihre alten Essgewohnheiten aus einem Hauch an Nichts zurückfallen möchten. Der Mensch benötigt auch Fett am Speiseplan und sollte sich vor Öl nicht fürchten. Er braucht auch Kohlenhydrate und darf sich vor der gesunden Scheibe Vollkornbrot nicht fürchten. Selbst ein wenig Zucker ist erlaubt. Und wir benötigen jede Menge Ballaststoffe, damit unser Darm funktioniert, denn gerade dort findet die Weitergabe der wichtigen Vitamine und Mineralstoffe in den restlichen Körper statt. Von Obst und Gemüse alleine wird niemand dauerhaft satt, und selbst die vegane Nahrung liefert nicht alles, ohne dass man auf Nahrungsergänzung oder ausländische Produkte zurückgreift. Kochbücher zum Zunehmen, oder zur Erhaltung des normalen Gewichts sollten zunehmend im Trend liegen, denn es existiert hierfür eine Zielgruppe, die wir leider immer wieder vernachlässigen.

Das passende Kochbuch zum Abnehmen

Wer abnehmen will, weiss oft nicht, was er kochen soll. In den Fertiggerichten und Diätmahlzeiten befindet sich oft versteckter Zucker, gefolgt von zu viel Fett, wobei hier aus Kostengründen manchmal sogar ungesunde Transfette verwendet werden. Ein Diät-Kochbuch kann helfen, einen Speiseplan aufzustellen, gesund und fettarm, zuckerarm und trotzdem reichhaltig zu kochen. Notfalls besuchen Sie einen Kochkurs, vielleicht einen für Veganer, denn mit pflanzlicher Ernährung nimmt man besonders schnell ab.

 

Gesund kochen

Kaffee kochen in der KaffeemaschineWie kocht man gesund? Richtig gut kocht man mit viel Liebe, natürlichen, unbehandelten Lebensmitteln, und mit viel Gemüse. Wenig Aufwand bietet die Kochbox, denn sie ist auch für faule Leute geeignet. Die vegane Küche ist etwas aufwendiger, denn man muss darauf achten, dass man sämtliche Vitamine und Mineralstoffe im Essen unterbringt, auf reinster Pflanzenbasis. Vegetarische Küche lässt hier mehr Spielraum, denn Eiweiss kann mit Eiern gedeckt werden, und auch das Vitamin B12 ist in Eiern enthalten. Slow-food ist eine gesunde Kochvariante, wobei man sich hier sowohl mit dem Zubereiten der Speisen, als auch mit dem Verzehr Zeit lässt. Es gibt jedoch auch gesundes Fastfood, nur das wissen die wenigsten von uns.

Ungesund kochen

Wie kocht man ungesund? Fett und Zucker, viele Kohlenhydrate, Transfette, Zuckerersatzprodukte, Aromen, Geschmacksverstärker, Fastfood, das schnelle Kocherlebnis für zwischendurch, üppige Snacks, Fertiggerichte, all das trägt dazu bei, dass man ungesund kocht, wenn man sich eine bequeme Mahlzeit zubereitet. Manche Leute besitzen eine kleine Kochnische, die geradezu zum schnellen Kochen einlädt. Und wenn die Speisekarte vom Pizzaservice neben dem Smartphone in der Küche liegt, diniert man immer ungesund.

 


Elisabeth Putz

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