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Was ist Kochen?

KochenWer kocht wie? Und wie kocht man richtig? Wichtig sind frische, natürliche, unverarbeitete Lebensmittel, hochwertige Zutaten, Bioprodukte, vitaminreiche Lebensmittel und vor allem regionale Nahrungsmittel ohne lange Transportwege. Wichtig ist, dass man Freude am Kochen hat, Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch richtig schneidet, gut würzt und schonend zubereitet. Wichtig ist auch, dass man die Speisen nicht überwürzt, zu lange gart und zu heiss brät. Das Essen soll auf dem Teller immer noch frisch und nicht zerkocht aussehen. Das Allerwichtigste ist jedoch, dass man fettarm und zuckerarm kocht, denn wir wollen gesund bleiben.

Tipps und Tricks rund ums artgerechte Kochen. Schneiden, Garen, Dünsten, Braten, Blanchieren, Tranchieren, Flambieren, Garnieren, würzen, die Speisen artgerecht und gesund zubereiten. Man ist, wass man ißt.

Fastfood macht uns dick, wenn versteckte Fette und Zucker darin enthalten sind. Fastfood kann jedoch auch gesund sein, wenn man es frisch zubereitet und gesunde Lebensmittel dafür verwendet. Am gesündesten sind jedoch vegetarisches, veganes und naturbelassenes Essen, vor allem das Slowfood, welches langsam zubereitet und gegessen wird.

Salzen und Pfeffern sind fast aus der Mode gekommen, da zu viel Salz und zu viel scharfer Pfeffer zu Herz-Kreislauferkrankungen und zu einem instabilen Darm führen können. Wir sollten lieber mit frischen Kräutern würzen, das sorgt dafür, dass wir gute Darmbakterien züchten, welche wiederum für unser Immunsystem gut sind.

Plastikgeschirr und Pappteller sind ungesund

Kochen ist eine Kunst, ein erlernbares Handwerk mit Liebe zum Detail. Wer sich nur zwischendurch schnell etwas zubereitet, sollte trotzdem darauf achten, dass es schön garniert auf dem Teller liegt. Aus Papptellern und Plastikgeschirr zu essen, ist nicht förderlich, denn hier sehen wir nur die Schnelligkeit, die Bequemlichkeit im Alltag. Wir verhalten uns dann auch dementsprechend. Unser Körper reagiert darauf mit Gewichtszunahme und Trägheit, denn wir strengen uns sowohl beim Zubereiten der Speisen, als auch beim Essen nicht mehr an. Wir schlingen alles hinunter, werfen das Geschirr weg und legen uns auf die Couch.

Hochwertige Zutaten verwenden

Beim Kochen sollte man immer auf hochwertige Lebensmittel, vor allem bei Fleisch, Fisch, Muscheln, Pilzen und Gemüse zurückgreifen. Billige, minderwertige Lebensmittel, vor allem halb fertige, weiterverarbeitete Produkte, vielleicht noch in Folie verpackt, machen das schönste Essen kaputt, denn man schmeckt, was drin steckt. Ein guter Koch achtet stets darauf, dass er beim Metzger, beim Bäcker, am Fischmarkt, am Viktualienmarkt, am Bauernmarkt, beim Obst- und Gemüsehändler, beim Bauern selber, oder notfalls bei ausgewählten Biohändlern im Internet einkauft, er kauft regionale Zutaten und scheut die Billigwaren aus dem Discounter, oder zumindest mischt er sie mit hochwertigen Zutaten. zubereitet.

Fleisch, Fisch und Gemüse zubereiten

Fleisch sollte man in etwas Olivenöl anbraten, Fisch sollte man leicht garen, Gemüse sollte man dünsten, wobei einige Leute behaupten, das Gemüse wird besonders knackig, wenn man es in der Mikrowelle zubereitet. Ein Veganer muss übrigens darauf achten, dass er genügend pflanzliche Fette verwendet, denn nur vom Gemüse alleine wird man nicht satt.

Zwiebel und Knoblauch zerkleinern

Zwiebel und Knoblauch sollte man niemals auspressen. Hinterher sitzt man im Matsch fest, und die Zwiebelpresse stinkt. Da sich in Zwiebel und Knoblauch ätherische Öle befinden, würde man diese einfach wegpressen und damit auf wertvolle Nährstoffe verzichten. Lieber mit einem scharfen Messer zerkleinern, und bitte vorsichtig dabei sein, sonst zerstört man die ätherischen Öle.

Nudel von Stärke befreien

Nudel beherbergen Stärke, und dies ist nicht für jeden Menschen geeignet. Wer herkömmliche Nudel nicht gut verträgt, jedoch auf sein Lieblingsgericht nicht verzichten will, der kann die Nudel nach dem Kochen mit kaltem Wasser abspülen. So entfernt man jede Menge Stärke. Allerdings kleben sie danach nicht mehr und saugen keine Sosse mehr auf.

Salat waschen oder schleudern?

Der Salat muss,bevor er gegessen wird, gewaschen werden, denn in ihm tummeln sich Bakterien, weil er durch viele Hände gewandert ist, falls man ihn eingekauft hat. Auch der Salat aus dem eigenen Garten muss gereinigt werden, weil sich Erde darauf befindet. Manche Leute schleudern den Salat mit einer speziellen Salatschleuder. Wenn ich bedenke, wie aufwendig die Reinigung dieser Schleuder ist, so bevorzuge ich das Waschen per Hand. Mit dieser Methode wird der Salat jedoch nur trocken, wenn er gut geschüttelt wird.

Fleisch würzen

Die spartanischen Kochmuffel würzen das Fleisch kaum bis gar nicht, und daran ist nichts Falsches zu erkennen. Fleisch schmeckt im Urzustand naturbelassen, vorausgesetzt, man kauft Biofleisch vom Metzger. Das Billigfleisch, meist noch in Folie verpackt, aus dem Supermarkt hat oftmals keine allzu grossartige Qualität und schmeckt nur mit viel Würze. Im Grunde benötigt Fleisch eine Brise Salz. Es wird streichelweich, wenn man es in Olivenöl herausbrät und zusätzlich etwas Gemüse, vielleicht ein paar Zucchini-Scheiben in die Pfanne gibt.

Fisch im Backofen

Wer seinen Fisch nicht unbedingt in der Pfanne garen möchte, der kann ihn mit etwas Olivenöl bestreichen und in einer Auflaufform im Backofen garen lassen. Er wird auch dort streichelweich, man muss jedoch nicht so viel Fett verwenden. Das Gleiche gilt für Pommes-Frites, wenn man sie aus Kartoffeln schneidet und in den Backofen schiebt.

Gemüse in der Mikrowelle

Ich bin zwar kein grosser Freund der Mikrowelle, denn sie hat fast alle Küchenarbeiten übernommen, sodass der Koch nur noch auf Knopfdruck funktionieren muss. Gemüse lässt sich allerdings in der Mikrowelle hervorragend zubereiten. Die Vitamine bleiben erhalten, es ist nur Wasser und kein zusätzliches Fett erforderlich, und das Gemüse schmeckt naturbelassen. Kartoffel lassen sich besonders gut mit diesem Verfahren zubereiten.

Das richtige Schneidbrett

Wer Fleisch und Gemüse schneidet, sollte zwei verschiedene Schneidebretter verwenden, oder zumindest das Gemüse zuerst schneiden, dann das Brett gut abspülen, und danach das Fleisch zubereiten. Bakterien können sich bei umgekehrter Reihenfolge und bei nicht Einhaltung der Sauberkeit ausbreiten. Wir wollen ja nicht krank werden.

Muscheln zubereiten

Von verpackten Muscheln aus dem Supermarkt halte ich nicht viel, denn sie schmoren oft im eigenen Saft und sterben. Tote Muscheln kann man nicht essen. Bevor man seine Muscheln zubereitet, muss man den Klopftest machen und zuhören, ob die Muschel noch lebt. Im ungekochten Zustand bereits offene Muscheln darf man auf keinen Fall verzehren, aber wenn man gute Qualität kauft, auf eventuelle unangenehme Gerüche achtet, sind Muscheln durchaus eine Delikatesse für den, der sie mag.

Muscheln muss man so lange reinigen, bis das Wasser sauber ist. Man gart sie am besten heiss, bei hoher Temperatur, dann benötigen sie nur 3 bis 5 Minuten, bis sie fertig sind. Die offenen Muscheln kann man nach dem Garen essen, die geschlossenen müssen weggeworfen werden. Man kann Gemüse und Kräuter, sowie Gewürze dazu braten und die Muscheln damit übergiessen.

Den Backofen vorheizen

Es macht durchaus Sinn, den Backofen vorzuheizen, besonders wenn man Pizza zubereitet. Die Stromsparer sagen allerdings, es ist nicht nötig und verbraucht nur zusätzliche Energie. Ich heize den Ofen nur vor, wenn ich etwas punktgenau herausbacken will, denn viele Speisen benötigen kein Vorheizen.

Topf und Deckel

Es hat einen Sinn, dass Töpfe einen Deckel besitzen, welchen man auch verwenden sollte. Ein Topf ohne Deckel verbraucht mehr Energie beim Kochen, da die Hitze nach oben hin entwischt. Der Deckel schützt auch die Feuchtigkeit, die viele Speisen benötigen, damit beispielsweise der Reis nicht austrocknet, bevor er fertig ist.

Stangenbohnen schneiden

Stangenbohnen nennt man auch Gartenbohnen, grüne Bohnen, oder in Österreich Fisolen und Strankerln. Sie müssen an den beiden Enden geputzt, also geschnitten werden. Dazu nimmt man ein Schneidbrett, legt die Stangenbohnen nebeneinander, legt die Enden exakt aufgereiht auf und schneidet mit dem Messer drüber. Danach richtet man die andere Seite der Bohnenenden exakt in einer Linie aus und schneidet wieder mit dem Messer drüber. Dadurch erspart man sich das Schneiden jeder einzelnen grünen Bohne.

Beim Zubereiten sollte man darauf achten, dass man sie mindestens 20 Minuten in heissem Wasser kocht, das Kochwasser danach nicht weiterverwendet, da Stangenbohnen Solanin beinhalten, und Solanin ist ein Gift, welches wir durch schwere Nierenarbeit wieder ausscheiden müssen. Mit Zwiebel, Essig und Öl schmecken die grünen Bohnen als Bohnensalat gut, oder man macht eine Gemüsesuppe daraus.

Lachs mit Kartoffel und Broccoli pannenfrei zubereiten

Man vermeidet so manche Panne beim Kochen, wenn man sich um eine geordnete Vorbereitung in der Küche kümmert. So macht man zuerst die Kartoffel in der Mikrowelle, schiebt währenddessen den Lachs samt Kräuterbutter in den Ofen und macht den Broccoli zum Schluss. Kartoffel werden langsamer kalt, Broccoli kühlt schnell ab, der Lachs steckt ohnehin im Ofen fest, und fertig ist das Traummenü, ein Alptraum für Veganer.

Warme Salate pannenfrei zubereiten

Warme Salate sollte man vorwiegend im Winter zubereiten, da wir in der kalten Jahreszeit wärmende Gerichte benötigen. Man dünstet das Gemüse im Salat mit Zwiebel an, gibt wärmende Winterkräuter wie Ingwer oder Kümmel hinzu, und ein heisser Tee sorgt für zusätzliche Wärme im Körper. Wer Salat mit Putenstreifen macht, dem kann ich ohne eine Panne die heisse Variante empfehlen. Man schneidet Zwiebel, Tomaten, Paprika, Zucchini, dann wäscht und schneidet man den grünen Salat, rührt das Dressing an, klopft die Pute flach, dann brät man das Putenfleisch, danach dünstet man das Gemüse, schneidet die Putenstreifen zurecht und dünstet die Streifen kurz zusammen mit dem Gemüse in der Pfanne kross. Zum Schluss wirft man alles in einer Salatschüssel zusammen mit dem Dressing durcheinander, portioniert es auf dem Teller und verspeist den Salat. Wer sich nicht an die Anleitung hält, dem passieren Missgeschicke, denn das Fleisch wird kalt und hart, wenn man es zuerst brät und nachher erst den Salat schneidet.

Die korrekte Kleidung in der Küche

Pannen in der Küche vermeidet man, wenn man sich ordentlich kleidet und stylt. Der professionelle Koch benötigt eine Kochschürze, sonst passiert die Pleite des verschmutzten Kleides, dann sieht die Frau wie ein Döner mit Sosse aus, direkt zum Anbeissen. Man benötigt eine Kochhaube, sonst ist versehentlich das gefürchtete Haar in der Suppe. Manche Leute besitzen die ungünstige Eigenschaft, immer nach dem Haar in der Suppe zu suchen und werden ständig fündig. Übrigens benötigt man Haushaltshandschuhe, sonst darf man nachher nicht nur am Braten, sondern auch an den Brandwunden lecken. Als ich einst in High Heels in der Küche stand, schmerzten mir nachher meine Füsse so sehr, dass ich barfuss am Esstisch sass und mir mein Date meine Füsse massierte.

Handschuhe beim Zubereiten in der Mikrowelle verwenden

Sie verbrennen sich die Finger bei der Mikrowellen Zubereitung von Kartoffeln. Bitte, da überlegt man sich das nächste Mal, die Kartoffel im Topf zu kochen. Mikrowellengeschirr kann so heiss werden, dass man dicke Haushaltshandschuhe braucht. Kein Wunder, dass immer weniger Leute in der Küche stehen, dass die Lieferservices boomen und die Restaurants überquillen.

Wie rettet man versalzenes und überwürztes Essen?

Als ich einst Rührei machte, versalzte und verpfefferte ich es versehentlich. Ich gab einfach noch zwei Eier, zwei Tomaten und eine geriebene Karotte hinzu, lud meinen Nachbarn zum Essen ein, weil ich so viel Essen nicht alleine verschlingen konnte, und voila, es schmeckte weder versalzen, noch verpfeffert. Wenn man Speisen versalzt, kann man sie durchaus auch mit Milch oder Tomatensaft neutralisieren. So kann man seinen Magen auch übersättigen.

Wenn Sie das nächste Mal zu viel Salz verwenden, können Sie etwas Reis in einen leeren Teebeutel geben, denn der Reis saugt die versalzene Sache wie ein Schwamm auf. Mit Kartoffeln erreichen Sie das gleiche Resultat.

Ihre zu scharf gewürzten asiatischen Speisen können Sie mit Reis kaschieren, und Ihr italienisches Essen verträgt einige Tomaten, wenn Sie es verwürzt haben sollten. So lassen sich die kleinen Pannen beim Kochen beseitigen, und niemand ahnt, welche Gewürzmengen er im Grunde vor sich am Teller liegen hat.

Wie rettet man einen kaputten Kuchen?

Wenn Ihnen Ihr perfekter Kuchen vor Schreck in der Kuchenform zerbricht, kleben Sie die kaputten Stellen einfach mit zerlassener Schokolade fest. So ein Kuchen hat eine sensible Seele. Meine Mutter machte früher während des Backens immer das Backrohr auf, um zu testen, wie der Kuchen schmeckt. Sie rätselt heute noch darüber, warum ihr Kuchen andauernd eine gewöhnungsbedürftige Form annimmt.

Wie vermeidet man den Kohlduft beim Kochen?

Wenn man Kohl kocht, dünstet, in der Mikrowelle zubereitet oder gart, entsteht ein Schwefelgeruch. Der Duft ist zwar für die Nase in gewisser Weise noch erträglich, aber er muss nicht sein. Man vermeidet den Geruch, indem man eine Scheibe Brot zum Kohl beimischt. Das Brot saugt den Kohlgeruch auf, die Luft bleibt rein, und die empfindliche Nase kann durchatmen. Übrigens sollte man die Kohlsorten variieren, denn jede Sorte enthält unterschiedliche Mineralstoffe, die in Variation dem Körper viel Gutes tun, Kraft spenden und das Immunsystem stärken. Ich esse sogar im Sommer einmal pro Woche meinen heiss geliebten Kohl, weil er mich satt und glücklich macht, auch wenn er ein Wintergemüse ist.

 


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Elisabeth Putz

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