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Was ist Kochen?

KochenKochen ist eine Kunst, die viel Disziplin, Genauigkeit, Kreativität, Liebe und Verstand erfordert. Kochen bedeutet, sein Essen selber zuzubereiten. Es bedeutet: die Zutaten einzukaufen oder zu ernten, schneiden und schnipseln, waschen und reinigen, dünsten, garen, backen, braten, sieden, blanchieren, garnieren und artgerecht servieren. Und wer gut gekocht hat, darf sein Meisterwerk mit Stolz präsentieren.

Es gibt Leute, die kochen gerne, essen jedoch ungern. Sie bekochen ihre Freunde, erfreuen sich an deren Gaumenfreude, naschen aber nichts vom Gaumenschmaus. Einer meiner Bekannten bekocht uns einmal pro Monat, sagt jedoch immer, er ernährt sich von Lichtnahrung, Luft und Liebe. Er ist gertenschlank, während wir immer dicker werden und uns seine üppigen Mahlzeiten regelmässig von den Hüften hungern müssen.

Kochen Definition

Kochen definiert sich durch Geruch und Geschmack, und auch die Augen essen und kochen mit. Kochen ist eine Wohltat für den Magen, ein erlernbares Handwerk mit Liebe zum Detail. Wer sich nur zwischendurch schnell etwas zubereitet, sollte trotzdem darauf achten, dass es schön garniert auf dem Teller liegt. Das Essen schmeckt automatisch besser, wenn es gut strukturiert, ordentlich und bewusst am Teller platziert wird.

Essen zubereiten ist eine Tätigkeit für Küchenkünstler. Wer hungrig ist, verschlingt zwar auch rohe Speisen, weil der Magen gefüllt werden will. Der Geniesser bekocht jedoch mit viel Liebe sich selbst und seine Freunde, zelebriert den Kochvorgang und erfreut sich an den guten Düften in der Küche. Mittlerweile gibt es Kochbücher und Kochkurse für jeden, selbst für faule Leute, denn das Kochen ist zu einem medialen Sport geworden.

Kochen mit Plastikgeschirr

Aus Papptellern und Plastikgeschirr zu essen, ist nicht förderlich, denn hier sehen wir nur die Schnelligkeit, die Bequemlichkeit im Alltag. Wir verhalten uns dann auch dementsprechend. Unser Körper reagiert darauf mit Gewichtszunahme und Trägheit, denn wir strengen uns sowohl beim Zubereiten der Speisen, als auch beim Essen nicht mehr an. Wir schlingen alles hinunter, werfen das Geschirr weg und legen uns auf die Couch.

Hochwertige Zutaten verwenden

Beim Kochen sollte man immer auf hochwertige Lebensmittel, vor allem bei Fleisch, Fisch, Muscheln, Pilzen und Gemüse zurückgreifen. Billige, minderwertige Lebensmittel, vor allem halb fertige, weiterverarbeitete Produkte, vielleicht noch in Folie verpackt, machen das schönste Essen kaputt, denn man schmeckt, was drin steckt. Ein guter Koch achtet stets darauf, dass er beim Metzger, beim Bäcker, am Fischmarkt, am Viktualienmarkt, am Bauernmarkt, beim Obst- und Gemüsehändler, beim Bauern selber, oder notfalls bei ausgewählten Biohändlern im Internet einkauft, er kauft regionale Zutaten und scheut die Billigwaren aus dem Discounter, oder zumindest mischt er sie mit hochwertigen Zutaten. zubereitet.

Fleisch, Fisch und Gemüse zubereiten

Fleisch sollte man in etwas Olivenöl anbraten, Fisch sollte man leicht garen, Gemüse sollte man dünsten, wobei einige Leute behaupten, das Gemüse wird besonders knackig, wenn man es in der Mikrowelle zubereitet. Ein Veganer muss übrigens darauf achten, dass er genügend pflanzliche Fette verwendet, denn nur vom Gemüse alleine wird man nicht satt.

Zwiebel und Knoblauch zerkleinern

Zwiebel und Knoblauch sollte man niemals auspressen. Hinterher sitzt man im Matsch fest, und die Zwiebelpresse stinkt. Da sich in Zwiebel und Knoblauch ätherische Öle befinden, würde man diese einfach wegpressen und damit auf wertvolle Nährstoffe verzichten. Lieber mit einem scharfen Messer zerkleinern, und bitte vorsichtig dabei sein, sonst zerstört man die ätherischen Öle.

Nudel von Stärke befreien

Nudel beherbergen Stärke, und dies ist nicht für jeden Menschen geeignet. Wer herkömmliche Nudel nicht gut verträgt, jedoch auf sein Lieblingsgericht nicht verzichten will, der kann die Nudel nach dem Kochen mit kaltem Wasser abspülen. So entfernt man jede Menge Stärke. Allerdings kleben sie danach nicht mehr und saugen keine Sosse mehr auf.

Salat waschen oder schleudern?

Der Salat muss,bevor er gegessen wird, gewaschen werden, denn in ihm tummeln sich Bakterien, weil er durch viele Hände gewandert ist, falls man ihn eingekauft hat. Auch der Salat aus dem eigenen Garten muss gereinigt werden, weil sich Erde darauf befindet. Manche Leute schleudern den Salat mit einer speziellen Salatschleuder. Wenn ich bedenke, wie aufwendig die Reinigung dieser Schleuder ist, so bevorzuge ich das Waschen per Hand. Mit dieser Methode wird der Salat jedoch nur trocken, wenn er gut geschüttelt wird.

Fleisch würzen

Die spartanischen Kochmuffel würzen das Fleisch kaum bis gar nicht, und daran ist nichts Falsches zu erkennen. Fleisch schmeckt im Urzustand naturbelassen, vorausgesetzt, man kauft Biofleisch vom Metzger. Das Billigfleisch, meist noch in Folie verpackt, aus dem Supermarkt hat oftmals keine allzu grossartige Qualität und schmeckt nur mit viel Würze. Im Grunde benötigt Fleisch eine Brise Salz. Es wird streichelweich, wenn man es in Olivenöl herausbrät und zusätzlich etwas Gemüse, vielleicht ein paar Zucchini-Scheiben in die Pfanne gibt.

Fisch im Backofen

Wer seinen Fisch nicht unbedingt in der Pfanne garen möchte, der kann ihn mit etwas Olivenöl bestreichen und in einer Auflaufform im Backofen garen lassen. Er wird auch dort streichelweich, man muss jedoch nicht so viel Fett verwenden. Das Gleiche gilt für Pommes-Frites, wenn man sie aus Kartoffeln schneidet und in den Backofen schiebt.

Gemüse in der Mikrowelle

Ich bin zwar kein grosser Freund der Mikrowelle, denn sie hat fast alle Küchenarbeiten übernommen, sodass der Koch nur noch auf Knopfdruck funktionieren muss. Gemüse lässt sich allerdings in der Mikrowelle hervorragend zubereiten. Die Vitamine bleiben erhalten, es ist nur Wasser und kein zusätzliches Fett erforderlich, und das Gemüse schmeckt naturbelassen. Kartoffel lassen sich besonders gut mit diesem Verfahren zubereiten.

Das richtige Schneidbrett

Wer Fleisch und Gemüse schneidet, sollte zwei verschiedene Schneidebretter verwenden, oder zumindest das Gemüse zuerst schneiden, dann das Brett gut abspülen, und danach das Fleisch zubereiten. Bakterien können sich bei umgekehrter Reihenfolge und bei nicht Einhaltung der Sauberkeit ausbreiten. Wir wollen ja nicht krank werden.

Muscheln zubereiten

Von verpackten Muscheln aus dem Supermarkt halte ich nicht viel, denn sie schmoren oft im eigenen Saft und sterben. Tote Muscheln kann man nicht essen. Bevor man seine Muscheln zubereitet, muss man den Klopftest machen und zuhören, ob die Muschel noch lebt. Im ungekochten Zustand bereits offene Muscheln darf man auf keinen Fall verzehren, aber wenn man gute Qualität kauft, auf eventuelle unangenehme Gerüche achtet, sind Muscheln durchaus eine Delikatesse für den, der sie mag.

Muscheln muss man so lange reinigen, bis das Wasser sauber ist. Man gart sie am besten heiss, bei hoher Temperatur, dann benötigen sie nur 3 bis 5 Minuten, bis sie fertig sind. Die offenen Muscheln kann man nach dem Garen essen, die geschlossenen müssen weggeworfen werden. Man kann Gemüse und Kräuter, sowie Gewürze dazu braten und die Muscheln damit übergiessen.

Den Backofen vorheizen

Es macht durchaus Sinn, den Backofen vorzuheizen, besonders wenn man Pizza zubereitet. Die Stromsparer sagen allerdings, es ist nicht nötig und verbraucht nur zusätzliche Energie. Ich heize den Ofen nur vor, wenn ich etwas punktgenau herausbacken will, denn viele Speisen benötigen kein Vorheizen.

Topf und Deckel

Es hat einen Sinn, dass Töpfe einen Deckel besitzen, welchen man auch verwenden sollte. Ein Topf ohne Deckel verbraucht mehr Energie beim Kochen, da die Hitze nach oben hin entwischt. Der Deckel schützt auch die Feuchtigkeit, die viele Speisen benötigen, damit beispielsweise der Reis nicht austrocknet, bevor er fertig ist.

Stangenbohnen schneiden

Stangenbohnen nennt man auch Gartenbohnen, grüne Bohnen, oder in Österreich Fisolen und Strankerln. Sie müssen an den beiden Enden geputzt, also geschnitten werden. Dazu nimmt man ein Schneidbrett, legt die Stangenbohnen nebeneinander, legt die Enden exakt aufgereiht auf und schneidet mit dem Messer drüber. Danach richtet man die andere Seite der Bohnenenden exakt in einer Linie aus und schneidet wieder mit dem Messer drüber. Dadurch erspart man sich das Schneiden jeder einzelnen grünen Bohne.

Beim Zubereiten sollte man darauf achten, dass man sie mindestens 20 Minuten in heissem Wasser kocht, das Kochwasser danach nicht weiterverwendet, da Stangenbohnen Solanin beinhalten, und Solanin ist ein Gift, welches wir durch schwere Nierenarbeit wieder ausscheiden müssen. Mit Zwiebel, Essig und Öl schmecken die grünen Bohnen als Bohnensalat gut, oder man macht eine Gemüsesuppe daraus.

Lachs mit Kartoffel und Broccoli pannenfrei zubereiten

Man vermeidet so manche Panne beim Kochen, wenn man sich um eine geordnete Vorbereitung in der Küche kümmert. So macht man zuerst die Kartoffel in der Mikrowelle, schiebt währenddessen den Lachs samt Kräuterbutter in den Ofen und macht den Broccoli zum Schluss. Kartoffel werden langsamer kalt, Broccoli kühlt schnell ab, der Lachs steckt ohnehin im Ofen fest, und fertig ist das Traummenü, ein Alptraum für Veganer.

Warme Salate pannenfrei zubereiten

Warme Salate sollte man vorwiegend im Winter zubereiten, da wir in der kalten Jahreszeit wärmende Gerichte benötigen. Man dünstet das Gemüse im Salat mit Zwiebel an, gibt wärmende Winterkräuter wie Ingwer oder Kümmel hinzu, und ein heisser Tee sorgt für zusätzliche Wärme im Körper. Wer Salat mit Putenstreifen macht, dem kann ich ohne eine Panne die heisse Variante empfehlen. Man schneidet Zwiebel, Tomaten, Paprika, Zucchini, dann wäscht und schneidet man den grünen Salat, rührt das Dressing an, klopft die Pute flach, dann brät man das Putenfleisch, danach dünstet man das Gemüse, schneidet die Putenstreifen zurecht und dünstet die Streifen kurz zusammen mit dem Gemüse in der Pfanne kross. Zum Schluss wirft man alles in einer Salatschüssel zusammen mit dem Dressing durcheinander, portioniert es auf dem Teller und verspeist den Salat. Wer sich nicht an die Anleitung hält, dem passieren Missgeschicke, denn das Fleisch wird kalt und hart, wenn man es zuerst brät und nachher erst den Salat schneidet.

Die korrekte Kleidung in der Küche

Pannen in der Küche vermeidet man, wenn man sich ordentlich kleidet und stylt. Der professionelle Koch benötigt eine Kochschürze, sonst passiert die Pleite des verschmutzten Kleides, dann sieht die Frau wie ein Döner mit Sosse aus, direkt zum Anbeissen. Man benötigt eine Kochhaube, sonst ist versehentlich das gefürchtete Haar in der Suppe. Manche Leute besitzen die ungünstige Eigenschaft, immer nach dem Haar in der Suppe zu suchen und werden ständig fündig. Übrigens benötigt man Haushaltshandschuhe, sonst darf man nachher nicht nur am Braten, sondern auch an den Brandwunden lecken. Als ich einst in High Heels in der Küche stand, schmerzten mir nachher meine Füsse so sehr, dass ich barfuss am Esstisch sass und mir mein Date meine Füsse massierte.

Handschuhe beim Zubereiten in der Mikrowelle verwenden

Sie verbrennen sich die Finger bei der Mikrowellen Zubereitung von Kartoffeln. Bitte, da überlegt man sich das nächste Mal, die Kartoffel im Topf zu kochen. Mikrowellengeschirr kann so heiss werden, dass man dicke Haushaltshandschuhe braucht. Kein Wunder, dass immer weniger Leute in der Küche stehen, dass die Lieferservices boomen und die Restaurants überquillen.

Wie rettet man versalzenes und überwürztes Essen?

Als ich einst Rührei machte, versalzte und verpfefferte ich es versehentlich. Ich gab einfach noch zwei Eier, zwei Tomaten und eine geriebene Karotte hinzu, lud meinen Nachbarn zum Essen ein, weil ich so viel Essen nicht alleine verschlingen konnte, und voila, es schmeckte weder versalzen, noch verpfeffert. Wenn man Speisen versalzt, kann man sie durchaus auch mit Milch oder Tomatensaft neutralisieren. So kann man seinen Magen auch übersättigen.

Wenn Sie das nächste Mal zu viel Salz verwenden, können Sie etwas Reis in einen leeren Teebeutel geben, denn der Reis saugt die versalzene Sache wie ein Schwamm auf. Mit Kartoffeln erreichen Sie das gleiche Resultat.

Ihre zu scharf gewürzten asiatischen Speisen können Sie mit Reis kaschieren, und Ihr italienisches Essen verträgt einige Tomaten, wenn Sie es verwürzt haben sollten. So lassen sich die kleinen Pannen beim Kochen beseitigen, und niemand ahnt, welche Gewürzmengen er im Grunde vor sich am Teller liegen hat.

Wie rettet man einen kaputten Kuchen?

Wenn Ihnen Ihr perfekter Kuchen vor Schreck in der Kuchenform zerbricht, kleben Sie die kaputten Stellen einfach mit zerlassener Schokolade fest. So ein Kuchen hat eine sensible Seele. Meine Mutter machte früher während des Backens immer das Backrohr auf, um zu testen, wie der Kuchen schmeckt. Sie rätselt heute noch darüber, warum ihr Kuchen andauernd eine gewöhnungsbedürftige Form annimmt.

Wie vermeidet man den Kohlduft beim Kochen?

Wenn man Kohl kocht, dünstet, in der Mikrowelle zubereitet oder gart, entsteht ein Schwefelgeruch. Der Duft ist zwar für die Nase in gewisser Weise noch erträglich, aber er muss nicht sein. Man vermeidet den Geruch, indem man eine Scheibe Brot zum Kohl beimischt. Das Brot saugt den Kohlgeruch auf, die Luft bleibt rein, und die empfindliche Nase kann durchatmen. Übrigens sollte man die Kohlsorten variieren, denn jede Sorte enthält unterschiedliche Mineralstoffe, die in Variation dem Körper viel Gutes tun, Kraft spenden und das Immunsystem stärken. Ich esse sogar im Sommer einmal pro Woche meinen heiss geliebten Kohl, weil er mich satt und glücklich macht, auch wenn er ein Wintergemüse ist.

Wie kocht man richtig?

Wer kocht wie? Und wie kocht man richtig? Wichtig sind frische, natürliche, unverarbeitete Lebensmittel, hochwertige Zutaten, Bioprodukte, vitaminreiche Lebensmittel und vor allem regionale Nahrungsmittel ohne lange Transportwege. Wichtig ist, dass man Freude am Kochen hat. Wichtig ist, dass man Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch richtig schneidet, gut würzt und schonend zubereitet. Wichtig ist auch, dass man die Speisen nicht überwürzt, zu lange gart und zu heiss brät. Das Essen soll auf dem Teller immer noch frisch und nicht zerkocht aussehen. Das Allerwichtigste ist jedoch, dass man fettarm und zuckerarm kocht, denn wir wollen gesund bleiben.

Was ist eigentlich besser, das schnelle Kochen, oder die langsame Zubereitung der Speisen? Fastfood macht uns dick, wenn versteckte Fette und Zucker darin enthalten sind. Fastfood kann jedoch auch gesund sein, wenn man es frisch zubereitet und gesunde Lebensmittel dafür verwendet. Am gesündesten sind jedoch vegetarisches, veganes und naturbelassenes Essen, vor allem das Slowfood, welches langsam zubereitet und gegessen wird.

Salzen und Pfeffern sind fast aus der Mode gekommen, da zu viel Salz und zu viel scharfer Pfeffer zu Herz-Kreislauferkrankungen und zu einem instabilen Darm führen können. Wir sollten lieber mit frischen Kräutern würzen, das sorgt dafür, dass wir gute Darmbakterien züchten, welche wiederum für unser Immunsystem gut sind.

Heute dünstet und gart man die meisten Speisen langsam. Hier gehen fast keine Vitamine verloren, und das ist gesünder als braten und grillen. Wer Fleisch zu heiss und zu heftig brät, Bratkartoffel und Gegrilltes liebt, muss aufpassen, dass er nicht zu viel Acrylamid aufschnappt, denn das entsteht beim Erhitzen auf über 180 Grad. Am besten sind roh zubereitete Speisen, aber das verträgt nicht jeder Magen, denn Rohkost ist schwer verdaulich. Übrigens, wer Suppen kocht, lebt unheimlich gesund.

Blumen zum Essen

Wie gesund sind eßbare Blumen? Sie enthalten viele natürliche Aromen, und sie sind eine Gaumenfreude und eine Augenweide, denn die Geschmacksnerven und der Sehsinn essen mit. Blumen sind empfindlich, müssen frisch gegessen werden, dürfen nicht gedüngt und haltbar gemacht werden, und sie enthalten oft Abwehrstoffe, die schwer verdaulich sind. Aber sie sind lecker und duften gut.

Brot

Gesundes Brot stammt aus natürlichem, ökologischen Anbau, enthält keine Zusatzstoffe, Zucker oder Aromen, ist aus dem vollen Korn gemacht, und es sättigt uns, ohne dass wir danach gleich wieder hungrig sind. Industriell hergestelltes Brot verspricht uns oftmals viel, hält jedoch nur weniges davon ein. Knäckebrot ist zwar ideal zum Abnehmen, hat jedoch auch seine Nebenwirkungen.

Eier

Das Ei ist entgegen jeglicher uralter Behauptungen doch gesund, denn sein Cholesterin ist nicht direkt gefährlich. Eier sättigen zudem, beinhalten Eiweiss und Proteine, schmecken unverarbeitet als Frühstücksei und Rührei gut und liefern Energie. Lediglich Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel sollten auf Eier verzichten.

Eis

Machen Sie Ihr Eis bereits selber? Bitte, mit der hauseigenen Eismaschine funktioniert dies prächtig, aber ich bevorzuge zwischendurch die Kühlfach Methode. Ich rühre mir einige Obstsorten zusammen, Trauben und Kiwi eignen sich gut dafür, gebe das Ganze in einen Becher, stecke einen Holzstiel hinein und friere es ein. Voila, fertig ist mein Bechereis am Stiel. Welches Eis ist gesund? Farbstoffe, Chemie, was hat das im Eis zu suchen?

Fisch

Wie gesund ist Fisch? Fette Fische wie beispielsweise Lachs, enthalten Vitamin D und gesunde Omega 3 Fettsäuren. Fisch ist auf jeden Fall die bessere Alternative zu Fleisch, wenn man Wildfische bevorzugt. Bei den Zuchtfischen kann es leider sein, dass sie mit minderwertigem Futter abgespeist, und zu schnell gezüchtet werden. Man sollte auch auf nachhaltigen Fischfang achten, denn nur so können unsere Gewässer weiterbestehen.

Fleisch

Fleisch enthält das wichtige Vitamin B12, was der Veganer durch Nahrungsergänzung ersetzt. Biofleisch, vor allem hochwertiges weisses Wildfleisch ist hin und wieder gesund, selbst wenn viele Leute behaupten, wir würden dadurch übersäuert werden. Natürlich muss man auf die Qualität achten, Billigfleisch vermeiden, das Tier dahinter zu schätzen wissen und niemals mehr als einmal pro Woche 100g verzehren, denn alles andere schadet uns und der Umwelt.

Gesund kochen

Wie kocht man gesund? Wenig Aufwand bietet die Kochbox, denn sie ist auch für faule Leute geeignet. Die vegane Küche ist etwas aufwendiger, denn man muss darauf achten, dass man sämtliche Vitamine und Mineralstoffe im Essen unterbringt, auf reinster Pflanzenbasis. Vegetarische Küche lässt hier mehr Spielraum, denn Eiweiss kann mit Eiern gedeckt werden, und auch das Vitamin B12 ist in Eiern enthalten. Slow-food ist eine gesunde Kochvariante, wobei man sich hier sowohl mit dem Zubereiten der Speisen, als auch mit dem Verzehr Zeit lässt. Es gibt jedoch auch gesundes Fastfood, nur das wissen die wenigsten von uns.

Grillen

Tipps rund ums Grillen. Wie grillt man gesund? Das Grillfleisch muss hochwertig sein, die Krillkohle muss von guter Qualität sein, keinen Grillbeschleuniger verwenden, Gemüse sollte man auf kleiner Flamme grillen, damit es schonend zubereitet wird, der perfekte Griller muss gut zu bedienen sein, und man sollte den Grill nie unbeaufsichtigt lassen.

Honig

Der echte Bienenhonig ist sehr gesund, auch wenn er für den Veganer nicht in Frage kommt. Wichtig ist, dass wir unsere Bienen schützen und ihnen einen guten Lebensraum zur Verfügung stellen. Honig schmeckt je nach Bienenvolk und Gebiet unterschiedlich, intensiv bis sehr süss.

Joghurt

Joghurt stärkt das Bindegewebe, enthält wertvolle Joghurtbakterien, welche als natürliche Probiotika gut für unseren Darm sind, und es kann zusammen mit Nüssen oder Leinsamen sättigend sein. Wichtig ist, dass man Naturjoghurt aus biologischen Zutaten wählt, denn jedes weiterverarbeitete Produkt enthält wahrscheinlich Zucker und Aromen.

Kartoffel

Die Kartoffel ist gesund, sättigend, enthält wertvolle Vitamine, aber auch Stärke. Wir tendieren zwar zunehmend zum veganen Essen, aber trotzdem geht der Kartoffelkonsum zurück. Übrigens können auch Schadstoffe in der Schale sein, sodass man bei zarten Frühkartoffeln aufpassen muss und sie lieber vorher schälen sollte.

Käse

Der richtige Käse kann beim Abnehmen helfen, er dient als schlanker Brotaufstrich, als Wurstersatz, und er schmeckt leicht bis intensiv, würzig oder mild, je nach Sorte und Lagerung. Es gibt Käse für Veganer, für Allergiker ohne Laktose, und es gibt ihn als Frischkäse für besonders empfindliche Menschen. Er sollte möglichst wenig Fett beinhalten und naturbelassen sein, ohne Farbstoffe und Konservierungsmittel, ohne Aromen und Zusätze.

Kaviar

Welcher Kaviar schmeckt besser, der echte, oder Kaviarersatz? Salzig oder mild? Algenkaviar für den Veganer, weisser Kaviar für den extra teuren Geniesser, roter Lachskaviar, alles ist drin. Rogen kann heute auch gewonnen werden, ohne dass man Fische tötet. Wie bereitet man ihn zu? Am besten schmeckt er pur auf Toastbrot, oder als Dekoration auf belegten Brötchen. Wieviel darf man essen? Beim echten Kaviar, bei den Eiern vom Stör sollte man sich zurückhalten, denn er wird oft zusammen mit einem Zusatzstoff konserviert, der im Körper toxisch wirkt.

Kekse

Welche Kekse sind gesund? Vollkornkekse ohne Aromen, ohne Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker, mit wenig Zucker. Wer Kekse selber backen möchte, sollte Vollkornmehl verwenden. Veganer verzichten auf Eier und Butter, sollten aber auf keinen Fall das billige Palmöl verwenden, denn es ist ungesund. Rohe Kekse sind der Renner, da man hierfür pasteurisiertes Ei verwendet, damit man keine Magenschmerzen bekommt.

Koch

Wie wird man ein guter Koch, ein Profi in der Küche, ein Starkoch mit gutem Namen? Man sollte das Kochen lieben, die Öffentlichkeit nicht scheuen, und man muss sich einen prominenten Namen erarbeiten. Lifestyle-Köche, die in Kochshows auftreten, sich in den Medien präsentieren, boomen, da der Beruf aufgrund der zahlreichen Foodblogs populär geworden ist. Aber auch der Pleiten- und Pannenkoch hat seine Berechtigung, denn er sorgt für gute Unterhaltung in der Küche.

Kochbuch

Welches Kochbuch passt zu Ihnen? Das vegane Kochbuch sollte möglichst variable Speisen enthalten, denn von Obst und Gemüse alleine wird man langfristig nicht satt. Das Kochbuch für Magersüchtige ist ein neuer Trend am Markt, denn wir werden zunehmend zu dünn. Ein Diätkochbuch sollte man nur dosiert einsetzen, denn man überlebt keine radikale Dauerdiät. Die Kohlsuppe hängt uns eines Tages zum Hals heraus.

Kochkurs

Wie lernt man, professionell zu kochen? Der passende Kochkurs sorgt dafür, dass man Gleichgesinnte kennenlernt, sich austauschen kann, sich weiterbildet oder die Grundkenntnisse in der Küche kennenlernt, wenn man beispielsweise einen Basic-Kurs besucht. Kochkurse für Männer und extra für Frauen, für Singles, für romantische Paare, für Veganer, für die deftige Hausmannskost, für die exotische Küche aus aller Welt, jeder Kurs hat seine Schwerpunkte, sodass man seine Kochkünste intensivieren kann.

Kräuter

Wie gesund sind Kräuter? Man sollte sie im frisch geernteten Zustand verzehren, nicht lange lagern, und am besten ist es, man züchtet sie zu Hause, im Garten, am Balkon oder auf der Fensterbank. Sie dienen als Würzmittel, als Ersatz für Salz und Pfeffer, wenn man lieber sanfte Speisen geniesst, und sie ergeben einen hervorragenden Geschmack in Suppen. Schnittlauch entfaltet sich gut auf einem Schwarzbrot mit Butter und Radieschen. Petersilie entfaltet seinen Geschmack am besten zusammen mit Kartoffeln. Und Basilikum gibt man zusammen mit Tomaten und Mozarella auf einen Teller, was man dann Caprese nennt.

Kuchen

Wie gesund ist Kuchen? Welcher schmeckt am besten? Der selbst gebackene Kuchen ist gesund, wenn man natürliche, frische Zutaten verwendet, Vollkornmehl bevorzugt und auf Aromen verzichtet. Die Fertigbackmischung ist gewöhnungsbedürftig und muss wenigstens Biozutaten enthalten, damit sie gesund ist. Der Tiefkühlkuchen schmeckt gut, ist jedoch in gewissem Ausmass ungesund, da er meist zahlreiche Zusatzstoffe enthält.

Mehl

Welches Mehl ist gesund? Weizenmehl, das helle Mehl, ist nicht unbedingt förderlich für unsere Gesundheit, und dennoch steckt es in zahlreichen Produkten drin, in denen wir es kaum erwarten, wie beispielsweise in Schokolade, Speiseeis und Chips, nicht nur in Brot alleine. Für Allergiker ist es ein schwieriges Lebensmittel, da durch die neue Zusammensetzung der Gluten viele Allergien entstehen. Nur die Industrie ist zufrieden damit. Besser ist das Roggenmehl, und man sollte immer darauf achten, dass man Vollkornmehl verwendet.

Nudel

Die Nudel gehört zu den Teigwaren, enthält Mehl und dadurch auch Kohlenhydrate, ist deshalb nicht das gesündeste Lebensmittel und sollte sparsam gegessen werden. Für Veganer sind Nudeln häufig wichtig zur Energieaufnahme, aber sie können dick machen und nach dem Essen gleich wieder ein Hungergefühl erzeugen.

Pilze

Wie gesund sind Pilze? Sie enthalten nur wenige Kalorien, machen uns jedoch schnell satt. Wichtig bei Pilzen ist, dass man sie umgehend verzehrt, da sie schnell alt, faul und schimmlig werden, sobald sie den Waldboden verlassen. Champignons passen gut zum Rührei, Pfifferlinge sind eine Delikatesse im Herbst, vor allem im Gulasch oder mit einer deftigen Sosse, und der Herrenpilz geht glatt als Schnitzel durch, wenn man ihn paniert und kurz brät.

Pizza

Die ursprüngliche Variante der italienischen Pizza ist nicht so ungesund, Pizzateig dünn ausgerollt, Tomaten und Basilikum als Pizzabelag. Die Fertigpizza ist zwar billig, aber sie ist tiefgekühlt, mit Phosphaten und Zusatzstoffen vollgepumpt und mit minderwertigen Zutaten belegt. Die frische Pizza hingegen ist gesünder, und man belegt sie nach Belieben. Mit der Pizzadiät nimmt man sogar kurzfristig ab. Trotzdem ist die Pizza nicht zum täglichen Verzehr geeignet.

Reis

Reis ist nur in naturbelassener, ungeschälter Form gesund, wenn das volle Korn noch vorhanden ist. Er enthält Stärke und kann unter Umständen dick machen. Wenn man ihn zusammen mit viel Gemüse verzehrt und es mit dem Reiskonsum nicht übertreibt, ist er ein guter Energielieferant.

Suppe

Mit Suppe ernährt man sich gesund, man kann damit abnehmen und schont den Magen- Darmtrakt. Man unterscheidet klare und gebundene Suppen, Eintöpfe und Kaltschalen, aber bei der klassischen Gemüsesuppe kann man kaum etwas falsch machen, sie ist auf jeden Fall eine gesunde Köstlichkeit. Suppen mit Fleischeinlagen hingegen sind oft deftig und eher nicht zum Abnehmen geeignet.

Ungesund kochen

Ungesund zu kochen und zu essen kann uns krank machen. Die Deutschen, Österreicher und Engländer sind im internationalen Vergleich wahre Kochmuffel, Meister des ungesunden Fastfood Konsums. Die Italiener, Franzosen, Spanier, Inder, Chinesen und Afrikaner sind Kochmeister und zelebrieren das Essen. Die Amerikaner und Australier sind eine Mischung von beidem. Wir können dem Daseinszustand des Kochmuffels entkommen, indem wir selber kochen.

 


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Elisabeth Putz

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